Gender: Male
Status: In a Relationship
Age: 29
Sign: Aries
State: Nordrhein-Westfalen
Country: DE
Signup Date: 5/16/2007
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Thursday, September 27, 2007
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Die Metro in Mexiko-Stadt ist eine Welt für sich.Nicht nur das man die schrulligsten Leute antreffen kann und es zwischen 8 und halb 11 Uhr morgens recht "kuschelig" in den Abteilen wird,nein man kann in den jeweiligen Stationen auch jede Menge Kultur atmen.Es gibt kleine Kunst-Ausstellungen oder archäologische Fundstücke die man sich angucken kann aber auch Handleser,traditionelle Musik und Taschendiebe in den Abteilen. Als ich nach dem Unabhängigkeitswochenende die Reise nach Guanajuato antretten wollte,entschied ich mich anstatt ein Taxi zu nehmen um zum Busterminal zu kommen,für die Metro.Mein Reisebudget hatte leider seine Grenzen und die Taxipreise in Mexiko-Stadt sind nicht mit denen in anderen Städten Mexikos vergleichbar.Wohl die einzige wirklich riskante Entscheidung die ich in Mexiko getroffen habe,was mir klar wurde als ich mit meinem Riesenrucksack im morgendlichen Gedränge stand.Doch alles ging gut,nix wurde geklaut und ich hatte einige Pesos gesparrt. Alleine reisen erscheint mir nicht so spaßig wie in Gesellschaft fremde Orte zu entdecken,doch der Trip nach Guanajuato sollte sich lohnen.Es ist die schönste kleine Stadt,die ich in Mexiko kennnen gelernt habe.Als ich nach fünf Stunden Busfahrt abends eine erste Runde durch das Centro drehe,bin ich total begeistert.Guanajuato ist in ein ausgetrocknetes Flußbett gebaut worden.Das Zentrum liegt mittig und die Stadt geht rechts und links die Berghänge hinauf.Es gibt keine geraden Straßen,dafür ein konfuses unterirdisches Straßensystem.Es sind nicht mal richtige Tunnel durch die man fährt,sondern viel mehr Stollen.In der Stadt selber gibt es überall winzig kleine Gassen (die Kleinste ist nur 68 Zentimeter breit!) und viele verkehrsberuhigte "Fußgängerzonen".Es ist schwer zu beschreiben,was diese Stadt ausmacht,also am Besten selber hinfahren und angucken.Für mich nach der Hauptstadt jedenfalls genau das Richtige um ein bisschen zu entspannen.Ich bleibe einen Tag länger als geplant. Verrúckte Stadt!
Die außergewöhnlichste Atraktion in Guanajuato ist das Mumienmuseum,in dem unverweste Leichen ausgestellt werden.Mag ein bisschen komisch klingen,doch in Mexiko geht man mit dem Tod eben etwas anders um,als bei uns.Soweit ich weiß entdeckte man Anfang des letzten Jahrhunderts beim Versetzen eines Friedhofs,dass die Leichen sehr gut erhalten und quasi unverwest waren.Man führt das heute wohl auf die Mineralien in der Erde zurück,aber damals war es Grund genug an etwas Übernatürliches zu glauben und kurzerhand ein Museum zu eröffnen.  Mumien! Auf meinem Rückweg habe ich noch das Künstlerdorf San Miguel de Allende besucht,welches ca.eineinhalb Stunden Busfahrt von Guanajuato entfernt liegt.Auch hier ist es nett,aber um einiges touristischer als in Guanajuato. La Catedral in San Miguel de Allende
Jetzt bin ich seit knapp einer Woche wieder in Xalapa und in genau drei Tagen heißt es Koffer packen und ab nach Hause.Demnach verabschiede ich mich mit diesem Eintrag und kann nur allen raten dieses Land selber mal zu besuchen.Für mich war es auf jeden Fall nicht das letzte Mal,das ich hier war.
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Wednesday, September 26, 2007
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Eine traditionelle Atraktion die man in Zentral-und Südmexiko immer wieder bestaunen kann sind die Voladores,die "fliegenden Menschen".Das Spektakel geht zurück auf ein Ritual der Totonaken.Tatsächlich ist die Bezeichnung "fliegende Menschen" sehr treffend und beschreibt am Besten was einem bei der knapp 10 minütigen Vorstellung zu erwarten hat. Hoch oben auf einem riesigen Mast sitzen 5 Männer auf einem drehbaren Holzrahmen.Ein Mann sitzt zwischen den vier anderen,welche Seile an ihre Füße gebunden haben,spielt auf einer Flöte und schlägt dazu eine kleine Trommel.Nach einer gewissen Zeit lehnen sich die Vier nach hinten während der Mann in der Mitte aufsteht ohne seine musikalische Darbietung zu unterbrechen.Die Vier lassen sich kopfüber nach hinten fallen und beginnen an den Seilen in immer größer werdenden Runden um den Mast zu "fliegen".Das Seil spult sich dabei langsam über den drehbaren Holzrahmen ab.Nach genau 13 Umdrehungen ist die Vorführung beendet und die Männer haben den Boden erreicht. Die vier Männer sollen vermutlich die vier Elemente darstellen,während der Fünfte für die Sonne steht.Die 13 Umdrehungen gehen zurück auf die Zahlensymbolik der Totonaken (bzw. der Mayas),in der die 52 eine heilige Zahl darstellte (4 Männer x 13 Umdrehungen = 52). Und so sieht das Ganze in Aktion aus
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Tuesday, September 25, 2007
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Vor gut 14 Tagen standen in ganz Mexiko die Menschen in den Startlöchern zur Feier des Unabhängigkeitstages am 15./16. September.An diesem Tag,an dem einst die Unabhängigkeit Mexikos von Spanien besiegelt wurde,ist im ganzen Land Fiesta im höchstem Masse angesagt.Die Menschen versammeln sich abends vor den Regierungspalästen,von wo dann Hidalgos Ruf nach Unabhängigkeit erschallt und die Masse lautstark mit "Viva"antwortet.Danach wird gefeiert,getanzt und dergleichen mehr. Da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht besonders viel von Mexiko-Stadt gesehen hatte und mir "el Capital" für diese Feierlichkeit als genau der richtige Ort erschien,habe ich kurzerhand den Andreas aus Norwegen eingepackt und wir sind übers Wochenende in die Hauptstadt. Man kommt an einem Minimum an Kultur in Mexiko-Stadt eigentlich nicht vorbei.Im Centro Historico findet man fast immer die ein oder andere interessante Ausstellung,die zu besuchen wäre oder das ein oder andere interessante Gebäude,was man besichtigen sollte.Nachdem wir also ein sehr gutes und günstiges Hotel gefunden hatten,was angesichts der Menschenmassen die an diesem Wochenende nach Mexiko-Stadt strömten ein schieres Wunder war,verbrachten wir den Samstag mit einem strammen Kulturprogram.Um wirklich alles Wichtige zu sehen bräuchte man sicher Wochen,doch wir waren abends mit dem geleisteten Pensum recht zufrieden.  Der größte Häuserbrei der Welt Um 23 Uhr waren wir dann am Zocalo,als Mexikos Präsident vom Palacio aus den Ruf der Independencia verlauten ließ und tausende von Mexikanern mit Fahnen,Trompeten und Gesichtsbemalung ihre Unabhängigkeit feierten.Es war wahnsinnig beeindruckend,auch wenn Andreas im Menschengewühl um 300 Pesos erleichtert wurde.Zum Abschluß gab es ein riesiges Feuerwerk vor der Kulisse der Catedral Metropolitana und in einigen Bars Tequila gratis.  La Catedral Metropolitana Am nächsten Morgen sind wir in aller Frühe los,um die Atztekenstadt Teotihuacan zu besuchen,die etwa 50 km ausserhalb von Mexiko-Stadt liegt.In der Anlage (die Größte der Atzteken) steht unter anderem die riesige Sonnenpyramide,die mit ihren 70 m,die zweithöchste Pyramide der Welt ist.Wir sind natürlich rauf geklettert,was bei der Höhenlage von 2200 m ein recht anstrengendes Unterfangen war.Für die Aussicht von oben hat es sich aber gelohnt.  Ich auf meiner Sonnenpyramide Abends hat sich Andreas dann verabschiedet und ist zurück nach Xalapa gefahren.Da meine Zeit in Mexiko sich langsam aber sicher dem Ende nähert hatte ich mir vorgenommen noch etwas weiter nördlich ins zentrale Hochland nach Guanajuato zu reisen.
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Monday, September 10, 2007
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Gary feiert seinen Geburtstag dieses Jahr nicht in Irland.Auf seinen 29sten wird in Papantla,einem kleinen Dorf ca. 200 km nördlich von Xalapa,angestoßen.Geschenkt gibt's eine Flasche feinsten irischen Whiskey.Ein Stück Heimat. Mit von der Partie sind außerdem noch 5 weitere Europäer,die ich alle aus der Sprachschule kenne und die mir in den letzten Wochen ans Herz gewachsen sind.Wir verbringen einen lustigen Abend in einer der (vermutlich) zwei Bars des Ortes.Unser eigentliches Ziel ist jedoch die archäologische Stätte El Tajin,einige Kilometer außerhalb des Dorfes.Am nächsten Tag heißt es also früh aufstehen,Wasserflasche nicht vergessen,denn wir sind nicht mehr auf über 1000 Metern,und auf geht es zur Stadt des Donnergottes El Tajin.Sie war einst die größte Stadt der Totonaken und angesichts der vielen Unwetter die es in Veracruz gibt,kann ich schon gut verstehen,dass sie ihrem Donnergott eine ganze Stadt gewidtmet haben. Wir sind alle sehr beeindruckt.Die Nischenkonstruktion der Pyramiden,die in ganz Amerika einzigartig ist,kommt in der tollen Landschaft von Veracruz super zur Geltung.Am Faszinierensten ist die Pirámide de los Nichos (siehe Foto) mit ihren 365 Nischen,für jeden Tag des Sonnenkalender-Jahres eine.  Einige Abschnitte der Stätte sind leider wegen Dean-Aufräumarbeiten gesperrt.Hier gab's also doch ein paar entwurtzelte Bäume und zum Museum haben wir leider auch keinen Zutritt.Doch was wir gesehen haben reicht auch schon zum Staunen und Weitererzählen.Nach einem gemeinsamen Mittagessen in trauter europäischer Siebtsamkeit geht es zurück nach Xalapa.  Affenbande:Von links nach rechts,Andreas aus Norwegen,Julian aus Frankreich,Gary aus Irland Um das kulturelle Wochenende zu vervollständigen,hat sich der harte Kern unserer Gruppe am Sonntag noch das anthropologische Museum in Xalapa zu Gemüte geführt.Hier findet man zu den unterschiedlichen prehispanischen Völkern von Veracruz die passenden Skulpturen,Masken und Gebrauchsgegenstände. Eine der Hauptatraktionen sind die riesigen Kolossalköpfe der Olmeken,der sogenannten Mutterkultur,das erste bekannte Volk des amerikanischen Kontinents. 
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Friday, August 24, 2007
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Der erste Hurrikan der Saison ist mit Kategorie 5 in Quintana Roo an Land gegangen und nimmt nachdem er sich stark abgeschwächt hat direkten Kurs ,über den Golf von Mexiko, auf Veracruz.Für die Xalapeños kein Grund zur Panik.Man ist hier schließlich in den Bergen und hatte noch nie Probleme mit Hurrikans.Wie sich später herrausstellen sollte,forderte Dean jedoch sein einziges Todesopfer (soweit ich weiß das Einzige) in Xalapa:Ein Mann wurde,während er sein Dach reparierte von einem Stromkabel erschlagen. Wirklich stark war der Sturm hier nicht.Nicht mal so stark wie der Orkan anfang des Jahres in Deutschland.Doch im Vorfeld wurde ganz schön viel Wind gemacht,was sicher nicht verkehrt war.Alle Schulen,die Universität und viele Geschäfte wurden am vergangenen Mittwoch auf Anraten des Gouverneurs von Veracruz geschlossen.Die Stadt war den ganzen Tag über wie ausgestorben und die meisten Menschen haben sich in ihren Häusern verkrochen. Radio Hochstift in Paderborn wollte von mir auf dem Laufenden gehalten werden.Viel konnte ich jedoch nicht berichten;außer ein paar Ästen die in den Parks runter kamen,habe ich keine Schäden bemerkt.An der Küste sah es wohl schon etwas anders aus.Laut meiner Vermieterin gab es in Tuxpan und Umgebung Einiges an Sachschäden. In Xalapa hat es lediglich gestürmt und vor allem ordentlich geschüttet.Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen ein paar Fotos zu machen.War ja immerhin ein Hurrikan! Wünsche allen ein unwetterfreies Wochenende und den Neheimern gutes Gelingen beim Schützenfest! 
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Monday, August 13, 2007
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 Die Entscheidung,den billigsten Bus zu nehmen entpuppt sich als Fehler.Wir brauchen über 7 Stunden für 240 km.Dafür ist die Landschaft beeindruckend:Mit Dschungel bedeckte und nebelverhangene Berge soweit das Auge reicht.Wir kommen spät in Mazunte an und nehmen die nächst beste Cabaña am Strand.Die Zimmer sind spartanisch aber o.k.,die sanitären Anlagen hingegen lassen etwas zu wünschen übrig.Es gibt keine Klospühlung sondern man muss jedesmal einen Eimer Wasser hinterher kippen.Doch für zwei Nächte soll's wohl gehen. Mazunte selbst ist so klein,dass es auf meiner Mexiko-Karte nicht mal eingezeichnet ist.Es gibt nur wenige Touristen und der Strand ist super.Die Brandung ist sehr stark und die Wellen recht hoch,aber es gibt keine gefährlichen Strömungen,die einen ins offene Meer hinaus ziehen.Bei meinem ersten Badegang verliere ich dann auch gleich meinen Cabaña-Schlüssel,weil die Wellen so stark sind.Er wird glücklicherweise wieder an den Strand gespühlt.  Unsere Unternehmungen bestehen aus Schwimmen gehen und die Gegend erkunden.Abends kann man sich allerlei Künstler am Strand ansehen,z.B. lustige Feurtänzerinnen. Die Tierwelt hier ist schon etwas exotischer.Wir sehen eine schwarze Riesenechse,eine kleine Schlange und denken uns;da muss doch noch mehr drin sein.Kurzerhand buchen wir eine Boots und Schnorcheltour die Delphine,Meeresschildkröten und Mantarochen verspricht.Delphine sehen wir einige!Sogar einen der,wie man's erwartet aus dem Wasser hüpft.Die Schildkröten können wir sogar auf den Arm nehmen.Allerdings nur im Wasser,die wären sonst vermutlich ganz schön schwer,da sie nämlich eine beachtliche Größe haben.Nur die Mantas bleiben aus.Dafür dürfen wir dann noch ne halbe Stunde an der Küste von Puerto Angel schnorcheln.Viel gesehen habe ich allerdings nicht.Mario hatte da schon mehr Glück.  Weil Mario kein Geld mehr hatte,um die Tour bezahlen zu können,musste er das Boot frühzeitig verlassen. Für den Rückweg nach Oaxaca investieren wir etwas mehr Geld und nehmen einen kleinen Van.Wir sind trotzdem nicht viel schneller,denn der Wagen bleibt mitten im Gebirge und bei aufziehendem Gewitter liegen.Nach kurzer Zeit geht's Gott sei dank weiter und am nächsten Tag heißt es dann für mich auch schon wieder auf nach Xalapa,wo mich ein Jazz-Festival erwartet.Ich hatte eine echt coole Woche da unten.Ach und Mario:Dito! Noch ein paar Impressionen von der Pazifikküste: Lieblingsbild:Pferd am Strand
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Monday, August 13, 2007
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Ich hatte schon länger vor gehabt den Mario (ehemals Trommler bei Kuno) in Oaxaca zu besuchen.Da ich zwischenzeitlich etwas krank war musste ich den Trip zweimal verschieben und war froh als ich endlich das Busticket in der Tasche hatte.Am Abend vor meiner Abreise rief mich mein Freund Carlos an und erzählte mir das in Oaxaca in einem Geschäft im Zentrum eine Bombe explodiert sei.Man wüsste nichts genaues und auch nicht ob es ein Anschlag gewesen sei oder nicht.Kurze Zeit später guck ich CNN und tatsächlich,sie bringen einen kurzen Bericht über Oaxaca.Ein bisschen mullmig ist mir also schon,als ich am nächsten Morgen in den Bus steige. Man muss dazu wissen,dass es im vergangenen Jahr in Oaxaca schon mal zu Ausschreitungen gekommen ist.So ganz genau weiß ich da auch nicht bescheid,aber es war wohl so, dass die Riegierung die Forderung der Lehrergewerkschaft APPO nach höheren Löhnen nicht erfüllen wollte und danach die Lage eskaliert ist.Angeblich gab es auch Tote und Verletzte. Wie dem auch sei,nach 12 Stunden Reisezeit komme ich mit drei Stunden Verspätung in Oaxaca an.Hier relatievieren sich meine Befürchtungen.Alles ist tranquilo und ich sehe nicht mal einen Soldaten während meines Aufenthalts. Die Stadt hat dafür umso mehr zu bieten.Oaxaca liegt in einem Hochtal zwischen Bergen und der Sierra Madre.Die Gegend um den Zocalo ist fast Verkehrs-und Straßenfrei und es gibt viele bunte,coloniale Häuser im Stadtkern.Das Zentrum erinnert mich stark an Potsdam,genau sagen warum,kann ich allerdings nicht. Oaxaca von unten.... und von oben. Mario und ich verstehen uns von Anfang an super.Er hat mir ein Zimmer in einem Hostal,in dem er auch wohnt klar gemacht.Dort angekommen,lerne ich George kennen.George kommt eigentlich aus Kuba (von Kuba?),lebt aber in Miami,ist anfang vierzig und Schriftsteller.Sein Leben besteht darin von einem Land zum nächsten zu reisen und es sich gut gehen zu lassen.Auch wir verstehen uns super und während meines Aufenthalts haben wir in unserer Dreierrunde interessante und kulturell höchst anspruchsvolle Gesprächsthemen.Weder George noch Mario haben was von einer Bombe mitbekommen und ich bin etwas erleichtert.  Mario,George y yo Am Tag nach meiner Ankunft machen Mario und ich uns auf in die Stadt.Oaxaca ist bekannt für seine Schokolade.Also lassen wir uns ein Tässchen bei Mayordomo schmecken,wo man auch gleich bei der Herstellung zugucken kann.Etwas ungewöhnliche Essgewohnheiten werden einem auf dem Markt näher gebracht.Hier kann man für 5 Pesos einen Beutel chapulines (Heuschrecken) kaufen,aber auch Grillen und Mehlwürmer (auch lebend!!) sind dabei.Ich lasse mir von George erklären,dass sich die Insekten gut zur Herstellung delikater Soßen eignen,oft aber auch einfach nur so gesnackt werden (Videoabend mit Heuschrecken statt Chips,mhh).Wir sind neugierig und kaufen einen Beutel chapulines,welcher aber irgendwann in Vergessenheit gerät und ich also nichts über den Geschmack erzählen kann.Der gute Wille war aber da. Später am selben Tag unternehmen wir einen kleinen Ausflug in die Berge,von wo aus man einen tollen Blick auf die ganze Stadt hat. Schokoladenherstellung bei Mayordomo und chapulines mit Chilli gewürzt In den folgenden Tagen sehe ich mir die Stadt an,besichtige den Palacio de Gobierno oder sitze einfach mit den beiden anderen am Zocalo und beobachte Leute.Oaxaca gefällt mir richtig gut.Bis jetzt mit die schönste Stadt,die ich in Mexiko gesehen habe. Einzige Pleite war ein Ausflug nach Monte Alban (Archäologische Stätte).Als ich mir die Pyramiden angucken will,wird mir die Tür vor der Nase zugeknallt,da ich zu spät bin und auf dem Rückweg leg ich mich auf der Bergstraße lang.Man kann nicht immer Glück haben. Irgendwann beschliessen Mario und ich noch runter zur Pazifikküste zu fahren und ein bisschen Strandleben zu geniessen.Gesagt,getan!Wir packen unsere sieben Sachen,verabschieden uns von George,der zurück in die Staaten muss und nehmen den billigsten aller Billigbusse nach Mazunte.Doch Mazunte verdient einen eigenen Eintrag!
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Monday, July 30, 2007
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Ist mal wieder Zeit für n' neuen Eintrag.Die Zeit fliegt nur so dahin und eh man sich's versieht ist die Hälfte meiner Aufenthaltsdauer schon um.Da kommt man manchmal mit dem Berichten gar nicht hinterher.Aber,um ehrlich zu sein ist jetzt auch nicht viel Aufregendes passiert.Mittlerweile wohne ich halt schon seit einem Monat alleine in der City,in einer kleinen 1-Zimmer-Wohnung und fühle mich pudelwohl.Neben der Projektarbeit,was im Moment in erster Linie Texte auf Deutsch und Spanisch wälzen heißt,versuche ich die kulturelle Angebotsvielfalt,die Xalapa zu bieten hat,so gut es geht zu nutzen;soll heißen:Konzerte,Kneipentouren,Fiestas oder auch die ein oder andere Ausstellung mal besuchen.Also eigentlich alles das,was man in Deutschland nicht machen kann ;-) Blick von meinem kleinen Balkon und Volksfeststimmung bei der lokalen Buchmesse. Da ich nun seit einiger Zeit darauf angewiesen bin mich selbst zu versorgen und außer den Gerichten die meine treue Mikrowelle zubereitet, eigentlich nur der etwas kostspielige Ausweg über den Restaurant-Besuch bleibt,haben wir mit ein paar deutschen und mexikanischen Freunden das Projekt "Comida alemán" ins Leben gerufen.Zwei Mal haben wir uns nun schon getroffen,um zusammen deutsche Gerichte (oder zumindest Gerichte,die in Mexiko als deutsch durch gehen,s.u.) zu kochen.Das Ganze ist zwar meistens etwas zeitaufwendig,macht aber immer einen riesen Spaß.Letzte Woche gab es beispielsweise Züricher Geschnetzeltes mit Spätzle und Rotkohl.Spätzle gibt es in Mexiko natürlich nicht und den Rotkohl kann man auch nicht einfach im Glas kaufen,aber das ist eben die Herrausforderung.Selbermachen ist angesagt.  Das werden mal Spätzle!  Geschmeckt hat's jedenfalls allen und den Mexikanern besonders gut.Nach dem ein oder anderen Glas Wein war die Stimmung dann auch ausgelassen genug zum Salsa-Tanzen und irgendwann hat sich sogar noch ein Straßenhund zu unserer Runde dazugesellt.Der wurde dann auch gleich mit Nahrung versorgt und durfte (soweit ich weiß) auch über Nacht bleiben.  Salsa-Time! Der Hund des Abends So sieht's im Moment aus bei mir.Nicht viel anders als in Deutschland.Zeit mal wieder "on the road" zu gehen.
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Tuesday, July 10, 2007
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Nach fast zweiwöchiger Abwesenheit bin ich wieder heil und in einem Stück in Xalapa angekommen.Es ist verhältnismäßig kühl hier,aber der Begriff Hitze hat in den letzten Wochen sowieso eine völlig neue Bedeutung bekommen.Ich fange am Besten von Vorne an: Am 26.6.07 haben Verena und ich uns entschlossen unsere Reise zu beginnen und das mehr oder weniger spontan,denn ursprünglich sollte es einen Tag später los gehen.Also fix ins Reisebüro,Rückflug gebucht,anschließend Bustickets gekauft und abends ging es dann auch schon los.  Die Traveler Mit dem Bus sind wir erst mal über Villahermoso nach Palenque in Chiapas gefahren.Insgesamt waren wir, glaube ich, 11 Stunden bis dahin unterwegs und beim Aussteigen hätte uns die Hitze fast erschlagen.Hotelzimmer mit Klimaanlage hatte also höchste Priorität. In Palenque selbst hat man auch nach zwei Stunden Spazierengehen so gut wie alles gesehen,aber wir waren nicht wegen der Stadt,sondern wegen den Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung hier.Erstes Ziel waren drei Wasserfälle (Misol Ha,Agua Clara und Agua Azul) für die Chiapas bekannt ist.Wir haben eine Tour gebucht und waren eigentlich den ganzen Tag unterwegs.Angefangen bei Misol Ha,wo wir, außer den Wasserfall selbst zu bewundern eine kleine Höhlenbesichtigung unternommen haben.In der Höhle gab es dann auch noch einen kleinen Wasserfall zu sehen und (ganz klassisch) Fledermäuse an der Decke und (etwas komischer) eine Schildkröte,die an der Wand klebte. Bei Agua Clara haben wir eine Bootsfahrt gemacht,auf etwas,das aussah wie zwei zusammen gebundene Baumstämme und dementsprechend wackelig war.Das Wasser von Agua Clara ist türkis bis hell blau und sieht wircklich irre aus.  Agua Azul schließlich ist der bekannteste der drei Wasserfälle und zieht sich,soweit ich weiß,über mehrere Kilometer durch den Dschungel.Hier konnten wir dann auch endlich Schwimmen gehen,was bei der Hitze mehr als nötig war.Den Rest des Tages haben wir hier verbracht,haben Tukane gesehen und aus Kokosnüssen getrunken (Lecker!). Am Tag darauf hieß es dann "Endlich Pyramiden!".Die Tempelanlage von Palenque gehört zu den ältesten Maya-Stätten überhaupt in Mexiko,doch das wircklich Beeindruckende ist die Naturkulisse in der sie steht,nämlich ebenfalls mitten im Dschungel.Auch hier mussten wir uns fast einen Tag Zeit nehmen und es war noch mal ein bisschen heißer,als in der Stadt.Ursprünglich hatten wir geplant ganz früh morgens da zu sein,weil dann angeblich der Nebel über der Anlage hängt und man Brüllaffen hören kann.Aber es war auch so sehr beeindruckend und die Brüllaffen hat Verena trotzdem gehört,ich leider nicht.  Abends ging es mit dem Bus weiter nach Tulum auf Yucatan.So gegen 10 Uhr wurde der Bus von der Militärpolizei angehalten und wir mussten alle austeigen,damit unser Gepäck kontroliert werden konnte.Das ist hier normal,aber beim ersten Mal doch etwas komisch,wenn man seine Sachen auf einem Tisch vor den Soldaten ausbreiten muss. Nach weiteren 11 Stunden Busfahrt kamen wir in Tulum an.Auch hier gab es Maya-Pyramiden zu besichtigen und die Naturkulisse war fast noch beeindruckender als in Chiapas,denn die Ruinen von Tulum stehen an einer Steilküste,die direkt in die wunderschöne Karibik abfällt.  Diesmal hat es auch besser geklappt mit dem früh aufstehen:Wir sind um sechs Uhr los.Dummerweise hat die Anlage erst um Acht aufgemacht,deswegen haben wir dann am Strand ausgiebig gefrühstückt. Der Grund dafür,dass wir so früh auf den Beinen waren hatte eigentlich auch nichts mit den Ruinen zu tun.Als wir rein durften sind wir direkt vor gegangen zur Steilküste,denn hier wärmen sich auf den Felsen in der frühmorgendlichen Sonne die ersten Leguane (Iguanas) auf.  Gut getarnt!Man muss teilweise echt aufpassen,um nicht drauf zu treten. Tulum war schon vor meiner Abreise einer der Orte,die ich in Mexiko auf jeden Fall sehen wollte.Und es war tatsächlich,wie ich's mir vorgestellt hatte. Nach unserer Besichtigung sind wir runter zum Strand und erst mal ab ins Meer,glücklicherweise bevor die ganzen Touribusse angerollt sind und der Strand hoffnungslos überlaufen war.  Nachdem wir unser Hotel in Tulum Pueblo satt hatten,haben wir uns für eine Nacht eine kleine Cabaña direkt am Strand gemietet.Das war definitiv ein Highlight.Die Cabaña lag nahe der Tempelanlage,der Strand war super schön und morgens nach dem Aufstehen erst mal eine Runde in der Karibik schwimmen zu können war echter Luxus.  Unsere Cabaña und ich Wir sind dann schließlich doch weiter gefahren,obwohl es uns nicht leicht fiel unsere Cabaña zurück zu lassen.Es ging die "Riviera Maya",also die Karibikküste, weiter rauf nach Playa del Carmen.Obwohl der Strand hier wircklich nett war und wir ein tolles Hotel mit sehr netten Angestellten hatten,war uns Playa viel zu touristisch und viel zu voll.Hinzu kam noch,dass es nicht gerade günstig war hier zu leben und wir entschieden uns nach einem Tag schon unsere Zelte abzubrechen und weiter zu ziehen.Zuvor haben wir jedoch,um dem überfüllten Strand während unseres Aufenthaltes entfliehen zu können, eine Schnorcheltour zu einem Korallenriff unternommen.Hier gab es jede Menge bunte Fische und Korallen zu sehen und man kam mit dem Staunen gar nicht hinterher.Da gab's Korallen,die aussahen wie Gehirne und Fische die aussahen wie Kaffeetassen.Verrückt!Verena hatte sogar das Glück einen Kugelfisch zu sehen.Die Schnorcheltour war auf jeden Fall ein weiteres Highlight. Weiter ging es ins Landes Innere von Yucatan,um genau zu sein sogar fast bis an die gegenüberliegende Küste.Unser letzter Stop war Mérida,die Hauptstadt von Yucatan.Mir hat es hier sehr gut gefallen.Die Leute waren unglaublich freundlich.Man brauchte sich nur am Zocalo auf eine Bank setzen und einige Minuten warten,schon kam man mit Leuten ins Gespräch.Zugegeben,einige wollten einem nur Hängematten oder andere Souvenirs andrehen,aber Viele waren auch einfach dran interessiert wo man her kam und was man denn schon alles gesehen hatte.  Abends am Zocalo Mérida ist eine alte Kolonialstadt und hat mich teilweise schon ein bisschen an Xalapa erinnert.Unter anderem gab es hier die älteste Kirche des nordamerikanischen Kontinents und einen ziemlich großen,überdachten Markt zu bestaunen.Interessant war auch der Palacio de Gobierno (der Regierungspalast) in dem fast an allen Wänden riesige Wandgemälde hängen,die die Geschichte der Mayas darstellen. Wir haben unsere Reise in Mérida in aller Ruhe ausklingen lassen und sind dann nach einer etwas anstrengenden Rückreise (u.a. hatte der Rückflug fast drei Stunden Verspätung) in den frühen Morgenstunden des vergangenen Freitags wieder in Xalapa angekommen.Die Zeit war leider viel zu kurz,doch ich glaube wir haben sie ganz gut genutzt.Auch wenn das hier leider nur ein kurzer Abriß unserer Reise ist,hoffe ich doch,dass ein wenig "Mexico" beim Lesen rüber kommt.
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Wednesday, June 20, 2007
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Hallo, nächste Woche geht es also erstmalig auf große Reise.Verena und ich wollen ca. 1600 km südöstlich nach Chiapas und Yucatan.Ich werde dann in zwei Wochen oder so wieder ausführlich berichten.Nur damit schon mal alle bescheid wissen!
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Monday, June 11, 2007
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Tjaaa, eigentlich gibt es bei mir nicht allzu viel Neues zu vermelden.Ich versuche immer noch das ein oder andere Organisatorische auf die Reihe zu kriegen,lerne Spanisch und die Projektarbeit kommt auch so langsam ins Rollen. Das Wochenende war auch dementsprechend ruhig,wofür ich angesichts eines leichten Schnupfens,der mich seit Samstag quält,recht dankbar war. Wir haben zwei Ausflüge nach Coatepec gemacht.Einmal am Samstag abend und am Sonntag (spät)nachmittag.Coatepec ist eine ruhige kleine Stadt,vielleicht ein bisschen kleiner als Paderborn, indem es viele gemütliche Cafes, Geschäfte und einen schönen Zocalo gibt.Der Name Coatepec bedeutet übersetzt so viel wie "Schlangenhügel" und die Stadt wird (wie Xalapa auch) von einer tollen Berglandschaft umschlossen. Am Samstag sind wir durch die Läden geschlendert,haben einen Kaffee getrunken (das ist hier,auch zu später Stunde, Pflichtprogramm,denn der Kaffee wird rund um Coatepec angebaut und schmeckt sehr gut) und uns mit ein paar Leuten unterhalten,die hier immer sehr freundlich und interessiert sind,sobald sie spitz kriegen,dass man aus Deutschland kommt. Am Sonntag war abends im Palacio municipal(ein sehr schöner alter Kolonialbau)eine Fiesta.Viele Leute haben zu Live-Musik Salsa getanzt.Es war wircklich super voll,aber schon allein das Zusehen hat Spaß gemacht. Die Fotos stammen vom Samstag-abend.Sie sind teilweise etwas "künstlerisch" geworden,was an dem guten Kaffee gelegen haben kann,aber ich glaube es lag wohl eher an meiner Kamera oder am Licht. 
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Tuesday, June 05, 2007
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Mittlerweile ist es hier ziemlich heiss geworden und ich habe ein ereignisreiches Wochenende hinter mir.Am Samstag morgen ging es zum Joggen auf den Cerro de Macuitepetl.Das ist ein erloschener Vulkan,der mitten in Xalapa steht.Das Haus meiner Gasteltern liegt quasi direkt am Fuss dieses Vulkans(Zu Fuss,5 Minuten).Auf dem Cerro selber stehen keine Hâuser,aber auf der Spitze gibt es ein Museum mit einheimischen, mexikanischen Tieren und zwei Ausichtspunkte (einer in Form einer Pyramide) mit tollem Blick auf die Stadt.

Sehr schôn ist auch der Krater.Es gibt zwei von ihnen,einen ganz unten und einen relativ weit oben,wobei ich sagen muss,dass der obere schon eindrucksvoller war.Tropische Vegetation, exotische Vôgel und Schmetterlinge,echtes Urwald-Feeling!

Natûrlich hatte ich zum Joggen meine Kamera nicht mit,also bin ich heute morgen in aller Frûhe noch mal hoch gewandert.Das Licht war (wie man sieht) ideal zum Fotografieren.

Am Sonntag haben wir einen Ausflug in die nâhere Umgebung gemacht.Ein paar Kilometer ausserhalb von Xalapa liegt das "Kûnstler"-Dôrfchen Xico und wiederum 3 km ausserhalb von Xico liegen die Cascadas Texolo,sehr eindrucksvolle Wasserfâlle,von denen der Grôsste 30 m in die Tiefe fâllt.

Angeblich wurden hier Szenen aus "Auf der Jagd nach dem grûnen Diamanten" mit Michael Douglas gedreht.
Wir sind fast den ganzen Tag an den Wasserfâllen und in dem drum herum liegenden Dschungel umher gewandert.Irgendwann gab es eine Pause an einem der etwas kleineren Wasserfâlle.Zum Glûck war es hier schattig,denn mit Beginn des Junis hat hier auch die Hitze Einzug gehalten.
Mucho Calor!
Spâter ging es dann zu einer alten Hacienda.Ich habe leider den Namen des Ortes vergessen,in dem sie steht,aber durch den vielen Regen sind von ihr nur noch Ruinen ûbrig.
Auf dem Rûckweg nach Xalapa hat sich dann die Luft sehr schnell abgekûhlt und es ist dichter Nebel aufgezogen.Dass das ziemlich unglaublich aussah brauche ich wohl nicht extra erwâhnen,leider war der Akku meiner Kamera leer und ich konnte das Schauspiel nicht fest halten.
Ach so,hab auch schon meine erste "Riesen"-Cucaracha gesehen.Grôsser als ne Streichholzschachtel!
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Saturday, June 02, 2007
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 Die Strassen hier sind teilweise sehr steil.So ein Spaziergang in Xalapa kann also ganz schön anstrengend werden.  Meine Gasteltern auf dem Dach des Hauses.  Der Blick aus meinem Zimmer in den Innenhof.Sehr schön!Hinter dem Fenster unten befindet sich die Küche.  Der Palacio!  ...und noch mehr vom schönen Xalapa.
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Friday, June 01, 2007
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Nach einer 24 stundigen Reise habe ich also Xalapa endlich erreicht.Allerdings war meine Gastfamilie am Abend meiner Ankunft nicht da und ich musste eine Nacht in einem Hotel unterkommen.Halb so wild.
Ich weiss gar nicht,wo ich anfangen soll.In Mexiko-City ging alles sehr schnell.Gerade angekommen,hat mich auch sofort ein gutgelaunter und ein bisschen durchgeknallter Taxifahrer eingesammelt und mich zum Busbahnhof gefahren.Die Stadt ist echt unglaublich.Man hôrt immer nur grôsste Stadt der Welt,aber man macht sich eigentlich keine Vorstellung wie gross sie wirklich ist und ist dann erst mal ein bisschen von den Socken,wenn das Flugzeug zur Landung ansetzt (vor allem wenn man einige Stunden vorher ûber New York hinweg geflogen ist und ein bisschen vergleichen kann).
Meine Gasteltern sind fantastisch und helfen mir bei allem.Das was ich bis jetzt von Xalapa gesehen habe gefâllt mir auch sehr gut,obwohl ich mir die Stadt kleiner vorgestellt habe und es ist wirklich herlich chaotisch hier.Das Essen ist der Hammer.Ich hatte heute morgen mein erstes mexikanisches Frûhstûck:Tacos mit Schinken,Kâse,Salat und einer sehr scharfen Chiliesosse.Super!Dazu Mangos mit Honig.Vielleicht schaffe ich es nicht allzu rund zu werden,wenn ich das Abendessen weg lasse,aber es schmeckt hier einfach zu gut!Soviel erst mal von mir.Ich hoffe das ich das nâchste Mal auch Fotos rein stellen kann.Adios
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