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Donald Krump



Last Updated: 5/14/2009

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Saturday, April 05, 2008 

Glaubt ihr an die Schöpfungsgeschichte? Ein Gott nahm sich (mit Feierabend) sieben Tage, um das zu schaffen, was wir die Welt nennen. Er schuf Himmel, Erde, Licht, Flüsse, Wälder, Tiere, den Menschen und schließlich die GEZ-Behörde. Wenn wir dieser Version des Lebens glauben wollen, stellt sich eine Frage. Wieso machte er nach uns Schluss? Sollten wir als Gottes Ebenbild die berühmte Krone der Schöpfung darstellen? Bei so vielen Defekten, denen die Gattung Mensch unterliegt, fällt es mir schwer, das anzunehmen. Wieso folgten uns nicht zum Beispiel noch gigantische gelbe Kugeln mit lockigem Haar, die ausschließlich über Polkaklänge und Cocktail-Schirmchen kommunizieren? Warum hat es niemals ein Pavian im treuren Armani-Anzug an die Wallstreet geschafft? Ich sag’s euch. Gott gingen die Ideen aus! Er war ausgebrannt. Am siebten Tag genoss er nicht die Entspannung eines ruhigen Sonntags. Die Wahrheit sieht so aus, dass er Fingernagel kauend den Küchenboden ablief, weil ihm einfach nichts mehr einfallen wollte.
Woher ich das weiß? Mir geht es ähnlich. Sieht man das erfinden neuer Figuren oder das schaffen eines annähernd witzigen Comics als Schöpfung, dann stehe ich exakt vor dem gleichen Problem.
Meine besten Ideen liegen scheinbar hinter mir. Seit Wochen schon zerbreche ich mir den Kopf. Fällt mir dann doch mal ein Motiv ein, stelle ich wenig später fest, dass die Idee geklaut oder schlichtweg unlustig ist. Ich bin leer! Auch auf technischem Niveau lässt mein Output zu wünschen übrig. Mir ist ja klar, dass ich nie ein Meister meines Faches war. Doch auch auf meinem stümperhaften Level gibt es Unterschiede in der Qualität.
Es entsteht eine regelrechte Hemmung, überhaupt einen Stift anzupacken. Gestern abend pinselte ich dann tatsächlich mal halbherzig drauf los. Das Ergebnis verunsicherte mich zunächst. Mit einem Tag Abstand kann ich’s allerdings schon problemlos als schlecht bezeichnen.
Was ist los? Was soll ich tun? Habe ich den Punkt erreicht, wo der Künstler zu Drogen greifen muss, um sein Schaffen aufzuwerten? Reicht nicht auch Bier?!
Ich suche nach Gründen für diese Durststrecke. Von außen betrachtet bin ich momentan generell nicht all zu aktiv. „Noch inaktiver als sonst? Geht das überhaupt?!" Ich fürchte, ja!
Es wäre leicht, das Problem auf meinen neuen Job zu schieben:
Für einen Faulenzer wie mich strengt eine solche Aktivität immerhin ganz schön an. Wäre es körperliche Arbeit, hätte der Geist genügend Zeit für inspirierende Ausflüge. Da ich aber aufgrund der Gewichtigkeit meiner Aufgaben (immerhin erledigen wir brutal wichtiges Zeugs für das „Bundesministerium für Arbeit und Soziales") durchgehend konzentriert sein muss und der Klumpen in meinem Schädel ununterbrochen zuckt, bleibt nicht viel Raum für eigene Gedanken.
Aber:
Ich arbeite im Schnitt drei bis vier Tage die Woche. Was den überwiegenden Teil meiner momentanen Lebenszeit mir selbst überlässt. Wochenenden sind frei, Tage zwischen der Arbeit sind frei. Soooo viel Freizeit zum Erholen! Und nix kommt bei rum! Keine Zeichnungen, keine Ideen kein Nichts! Leer! Aus! Finito! Ich könnte den ganzen Tag schlafen oder nur unnütz rumliegen. Meine Bude hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Was passiert nur mit einem, wenn man schon stolz ist, mal den Müll nach unten gebracht zu haben?
Würde ich’s nicht besser wissen, würde ich mir selbst Heroin-Konsum unterstellen...wobei....Junkies sind abgemagert, oder?
Mal wieder heißt es :„Hobbypsychologen aller Länder vereinigt Euch!"
Es gibt Arbeit, auch für Euch Motivationskünstler da draußen!

Macht aus mir den produktiven chinesischen Turnschuhsohlennäher, der ich immer sein wollte!!!

Friday, March 21, 2008 

Frei nach dem Motto „Es ist zwar alles schon gesagt worden, aber noch nicht von jedem." möchte ich die Gelegenheit nutzen, um eine alljährliche Betrachtung auf die uns bevorstehenden Tage zu tätigen.
Ostern: Woher kommt dieser Name überhaupt? Auch wenn wir’s gern hätten, haben die fernöstlichen Meisterwerke der Kampfkunstinszenierung leider nichts damit zu tun. Es wäre sicher cool, wenn zu „Eastern" der fliegende Shaolin mit galanten Würfen die Eastereier treffsicher verteilen würde. Die Mütter würden zum Fest ihren Kindern den Kopf rasieren und diese dürften den eigens dafür errichteten Tempel ausfegen. Am Abend würde man sich in familiärer Runde duellieren. Freie Waffenwahl versteht sich! Der Hase müsste draußen bleiben. Ich glaube, es gibt keinen Kampfstil, der sich Hase nennt. Viper ist okay. Kranich geht auch noch. Aber ein Hase kann außer rennen und kuschelig sein nicht viel. Dann doch lieber den Hasen essen! Es ist ohnehin unsinnig, dass das Tier zu jeder Jahreszeit gern in heimischen Zubereitungsanlagen landet, während es zu Ostern ’nen Korb mit Eiern in die pelzige Pfote bekommt. Man vergleiche das mal mit einem Verbrecher im Todestrakt. Er soll auf den Elektrischen Stuhl, da sind sich die Wärter und das Personal sicher. Vorher zwingt man ihn aber noch, nett lächelnd auf der Familienfeier der Gefängnisbetreiber Geschenke an die aufgeregten Kleinen zu verteilen. Das Spektakel ist irgendwann vorbei und der Typ wird gegrillt.
Natürlich ist der Ursprung des Hasenkultes klar. Zu Beginn war er eben nur ein Festtagsbraten. Doch der Braten hat sich verselbstständigt. Für seine Darstellung und die Begeisterung, mit der Meister Lampe vermenschlicht und gar vergöttert wird, wäre halb Deutschland vor einigen hundert Jahren auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die Kirche hat heute nichts mehr dagegen. Wahrscheinlich ist auch der Hase nach seiner Zersetzung durch Menschenmagen auferstanden. Jetzt hockt er im Himmel. Könnt Ihr ihn sehen? Da sitzt er neben Jesus auf einer Wolke. Beide schauen sich tief in die Augen. Sie lächeln sich an. Ihr Blick wandert auf uns Menschen nieder. Der Hase legt sanft seinen Arm um Die Schulter des Heilands. Gott steht derweil in seiner Küche und kocht Kaffee für alle Gäste. Dazu sind auch all die Mütter verdammt, die über die Feiertage ihren Familienbesuch stopfen müssen. Alle wollen Kuchen, Onkel Peter sogar schon ein kleines Schnäpschen. Und das um diese Uhrzeit!
Gleich nach dem Kaffee geht es raus an die frische Luft. Der Osterspaziergang kann dem aufgeblähten Wanst nicht schaden. Hier variieren die Traditionen wieder. Manche gehen zum Eiertrudeln, andere suchen die eingefärbten Dinger zum Spaß. Die Eier sollen schon im Mittelalter als kleine Geschenke zum Fest verteilt worden sein, als die Menschen bekanntlich noch nicht genügend Geld für PS3 und Big Brother-DVD-Boxen hatten.
Manche sehen sie nicht nur als bloßes Geschenk, sondern als Symbol der unendlichen Männlichkeit des Gottessohnes. „Hey, immerhin konnte der Typ nicht mal vom Tod aufgehalten werden. Das lässt sich sonst nur von Chuck Norris behaupten!"
Was es auch ist: Auch hier haben wir eine eigenartige Situation die Nahrung involviert.
Egal ob trudeln, suchen, bepinseln oder an die Weide hängen. Die Teile sind von der Natur dazu bestimmt, das überleben der Gattung Huhn zu sichern. Hätte alles geklappt, wären sie Föten geworden. Stellt Euch jetzt mal vor, wie ihr beim harmonischen Spaziergang kleine Föten für eure Kinder versteckt. Wie ihr kleine Föten sucht, kleine Föten den Berg runter rollen lasst und euch freut, dass eure kleinen Föten die sind, die am weitesten kugeln. Es ist doch so ein niedliches Bild, wie die achtjährige Nadine zum ersten Mal in ihrem Leben einen kleinen Fötus selbst mit Blümchen und bunten Punkten bemalt! Gleich wenn sie fertig ist, hängen ihre Eltern den kleinen Fötus an einen Ehrenplatz auf ihrem Ostergesteck. Wenn das keine Familienidylle ist!
Jaja, es sind ja nun mal keine Embryos! Es sind nur Eier! Die Küken, welche auf Postkarten fröhlich zwischen Eiern und Osterhasen umherpurzeln sind übrigens nur so glücklich, weil sie diejenigen sind, die es geschafft haben! Trotz Aussicht auf ein Dasein als gekochtes Ei in blau, gelb und grün haben sie sich durchgesetzt. Wie Jesus, falls man dem glauben darf!
Am Ende ist es egal, ob Jesus als Untoter zurück kam, oder vom Herrgott persönlich zu sich geholt wurde.
Egal ob Ei oder Fötus, Menschenhase oder Braten...Hauptsache feiern und sich dabei auch ein paar Momente (zwischen schlechten Filmen und fettem Essen) an den moralischen Hintergedanken
erinnern!

In diesem Sinne: Frohe Ostern, Leute!

Sunday, March 09, 2008 
es fällt mir schwer, nicht von einem terroristischen akt extremistischer feministinnengruppen auszugehen, doch was gestern am weltfrauentag passierte, weist beunruhigend auf eine globale verschwörung hin.
es muss so gegen 20:30 uhr gewesen sein, als sich krawi (ein freund), maxi (meine schwester) und ich im wohnraum meiner einzimmerwohnung bester gesundheit erfreuten. wir hatten gerade erst bei einem umzug geholfen und waren nun guter dinge, das beste aus dem uns bevorstehenden abend herauszuholen. schnell noch aufs klo, danach wegen dem geruch ein teelicht angezündet. (ich habe kein fenster im bad.) das soll angeblich besser helfen als duftspray usw.
zeitsprung von ca. 2 minuten in die zukunft:
wir saßen im zimmer und schlürften gemütlich am feierabendbierchen. plötzlich bemerkte ich den geruch von toast. grundsätzlich lecker...wenn er von toast oder generell aus der küche kommt. sofort rannte ich zum bad, dessen tür geschlossen war. als ich sie öffnete, blickte ich direkt durch das tor zur hölle. (dramatisierung: muss nicht stimmen.)
das schränkchen unter meinem waschbecken stand völlig in flammen. sein brennbares inneres aus klopapierrollen handtüchern usw. bot dem feuer weitere nahrung. nur halb geistesgegenwärtig versuchte ich, die situation mit mehreren eimern wasser aus der küche unter kontrolle zu kriegen. leider wurde viel zu schnell klar, dass ich keine chance haben würde. das feuer zeigte sich in jeder hinsicht unbeeindruckt. nach nur zwei bis drei eimern konnte ich nichts mehr tun. die rauchwolken schnürten mir den atem ab und die augen brannten, wie mein klopapier. mein schränkchen samt inhalt verabschiedete sich in die ewigen jagdgründe.
es wurde höchste zeit, die feuerwehr zu rufen!
wie war die nummer? zum glück war ich nicht allen. 112 rief es aus zwei ecken.
am telefon wies man uns an, das haus zu verlassen. wir waren brav und taten es. die polizei traf zuerst ein. es wurde nun zur sicherheit das ganze haus evakuiert. schön, mal alle seine nachbarn kennenzulernen.
aus der menge folgte nun immer wieder die frage "welche wohnung?"
ich konnte nur noch die hand heben. als sich polizei-autos und feuerwehr-trucks vor unserem eingang zu stapeln schienen, war's dann auch bei mir vorbei mit entspannung. ich sah nur schäden in milliardenhöhe und dreistellige opferzahlen.
es war schön, die welt auch mal für mein tägliches gaffen zu entlohnen. so einige gaffer blieben stehen, lauschten oder schauten aus den fenstern ihrer nicht in flammen stehenden behausungen.
irgendwann- und das ist besonders bei schönen dingen schnell der fall- war der spaß für zuschauer auch vorbei. brand gelöscht, bad verwüstet, ich im arsch! was mir blieb, waren ein paar quadratmeter auf denen sich geschmolzenes plastik und verbrannte papier-schnipsel in löschwasser tummelten.
die großen reinigungsarbeiten begannen noch am selben abend. heute will ich's weitestgehend abschließen.
was die schäden angeht, hatte ich unerhörtes glück. der heizungsgriff ist abgescholzen, dem deckenlüfter wurde eine neue frisur verpasst. das teil ist gewellt wie die hügellandschaft der uckermark. das waschbecken ist gesprungen, aber noch benutzbar. man sieht die risse und wundert sich, wieso da nix rauslaufen kann. einzig nennenswerter überlebender der aktion war übrigens diese tarnente, welche sich zum zeitpunkt des feuers ca. einen meter über der brandquelle befand:



was ich nicht verstehe- und da komme ich zurück auf meine gar nicht so weit hergeholte verschwörungstheorie zurück- ist die ursache des feuers. klar, ich habe ein  brennendes teelicht unbeaufsichtigt gelassen. dieses stand jedoch in einer position, wo ein übergreifen unmöglich schien. es war auf meinem heizkörper positioniert, der weder aus plastik noch aus holz gebaut wurde.
zwischen kerze und dem nächst möglichen brennbaren gegenstand lag eine strecke von 30cm. keine tapete, nur geflieste wand!
misteriös wie verschiedene vorfälle der geschichte. wer baute die pyramiden wirklich? wer erschoss jfk? war die mondlandung in einem studio abgedreht? wurde das feuer in meinem bad von verschiedenen organisationen verursacht? möglicherweise eine warnung am weltfrauentag?
ich kann es nicht beantworten. der täter nimmt sein geheimnis mit ins grab, denn von einem bekennerschreiben fehlt jede spur.
sollten extremistische terroristinnen dahinter stecken, möchte ich sie an etwas erinnern: bald ist herrentag! erwartet meine antwort!
ansonsten:
gut, dass niemand verletzt wurde! schlecht, dass mein bad im arsch ist und ich den gestank sicher wochen lang im haus haben werde!
wie's weiter geht erfahrt ihr, wenn ich neues weiß.
danke für die aufmerksamkeit!


Thursday, February 14, 2008 
Ich will mich kurz fassen. Die Entscheidung fiel nicht leicht, doch ein Gewinner steht endlich fest. Vorher sage ich allerdings nochmal Danke für all die tollen Angebote. Das Beste daran war ohnehin, interessante Menschen kennenlernen zu dürfen!
So, nun aber zum Sieger:
Am Ende war es Das Kurze Glück, das mich für seinen genialen Daily Joker begeistern konnte.
Ich hoffe, all Ihr Fast-Gewinner nehmt es mir nicht übel, diesmal nicht der Glückliche zu sein. Wie schon erwähnt sind weitere Aktionen ja bereits in Planung. Beim nächsten Mal klappt es bestimmt! Danke und bis bald!
Monday, February 11, 2008 

Hallo!
Heute ist es endlich so weit: Nach drei Wochen findet meine kleine Verlosung/Versteigerung ihr Ende. Schlusspfiff! Die Würfel sind gefallen! Die dicke Lady hat gesungen!
Den Sieger gebe ich jedoch noch nicht bekannt. Ich muss erst nochmal alle Angebote auf einen Haufen schmeißen und dann überlegen. Ich möchte aber schon mal die Gelegenheit am Schopf packen und Euch allen da draußen danken! Mit so viel Resonanz hätte sicher niemand gerechnet!
Ihr habt Euch echt ins Zeug gelegt, weshalb es mir jetzt ernsthaft schwer fällt, nur einen Sieger zu bestimmen. Irgendwie macht sich ein schleichendes Schuldgefühl in meinem Höschen breit. Als König Salomon würde ich das Bild einfach zerteilen und Jedem ein briefmarkengroßes Stück zukommen lassen. Aber okay, die Reaktionen kann ich mir denken: "Hey, kann ich das Stück Arsch gegen ein Ohr eintauschen?!"
Auch Quatsch! Die bessere Entscheidung ist wohl, alle Glücklosen schon bald mit einer neuen Aktion zu beglücken. Habt Geduld! Die Semesterferien stehen vor der Tür! Das bedeutet Zeit und neue Schaffenskraft! ...natürlich nur, sofern ich nicht dauerstramm wie Phil von Wayne's World ende. Aber hey, das wird schon!
Was steht noch an? Wie bereits angedroht, werde ich bald auch im Straßenbild von Friedrichshain mitmischen! Bald gibt's Straßen-"Kunst"! Die Vorbereitungen laufen, also haltet die Augen offen!
Damit verbunden startet übrigens auch wieder 'ne kleine Gewinnaktion. Worum genau es dabei geht, verrate ich allerdings noch nicht. Wenn's so weit ist, werdet Ihr schon wissen, was zu tun ist...
Hauptsache Ihr lauft mit offenen Augen durch die Welt! Weg mit den Scheuklappen also!
Ich sage erstmal Tschüß und melde mich dann in Kürze mit dem Gewinner!

Danke Leute! Ich ziehe meine Kopfhaut!

Wednesday, January 30, 2008 

Meine Fresse, wer hätte gedacht, dass die Verlosung (siehe letzter Blog) solche Wellen schlägt?!

Was als einfache Arbeits-Flucht entstand, entpuppte sich überraschend als eine Geschichte, die wohl meine Erinnerungen an den Anfang dieses Jahres entscheidend mitprägen dürfte.

Ich fand's schon gut, als sich erste Leute aus meinem Freundeskreis interessiert zeigten. Als plötzlich erste Meldungen von Menschen einschneiten, die ich noch nie gesehen hatte, hatte sich die ganze Aktion schon gelohnt.

Es regnete Angebote, die von einfachen oder "erotischen" Fotos bis zu Party-Einladungen reichten. Kein schlechter Schnitt, "so far"!f

Als wäre das nicht genug, interessierte sich plötzlich sogar das Radio für die Verlosung! Ein paar nervöse Minuten des Wartens und ein entspanntes Telefon-Interview später (Einschub: Es ist übrigens witzig, in 'nem Interview mal die andere Seite zu erleben. Sonst stelle ich die Fragen, und Bands antworten. Aber an diese Konstellation könnte ich mich auch gewöhnen.) stand eines fest:

Wenn sich nach der Radio-Ausstrahlung vermutlich noch mehr Menschen bei mir melden sollten, bräuchte das Werk vielleicht auch einen neuen Namen!

Greetings Mr.Mouse!

Hochladen tat ich's mit dem Titel "Greetings, Mr. Mouse!" . Das war allerdings nur das Erste, was meinem morschen Geist einfallen wollte. Nennen wir es vorsichtig einen Arbeitstitel!

... Der gute Mann im Radio schlug vor, eine Abstimmung zu machen, um dem "Comic-John Doe" einen Namen zu verpassen. (Danke nochmal, Marco!)

Ich find's eine gute Idee. Wenn man bedenkt, dass das Teil ja auch bei Euch landen wird, sollte es auch von Euch benannt werden.

Wieder mal seid Ihr an der Reihe! Verpasst der Maus eine Identität! Namensvorschläge oder Befürwortungen des aktuellen Namens werden ab sofort entgegen genommen!

Tuesday, January 22, 2008 
Hallo Leute!

Anlässlich des soeben von mir erfundenen "Ich-brauche-einen-Vorwand-zum-Verschenken-von-Dingen-Tages" habe ich mich dazu entschieden, den letzten Auswuchs meiner schöpferischen Missetaten denen zukommen zu lassen, die ihn verdient haben.
Ich will gar nicht lange drum rum reden:
Dies ist ein Ausruf zu einem etwas anderen Preisausschreiben!
Zu gewinnen gibt's nicht viel. Einzig und allein das unten abgebildete Werk, eine Sperrholzplatte mit 30x40cm Größe, beschmiert von bestem Permanent-Marker.

(Zum Vergrößern bitte klicken.)

Was müsst Ihr tun?
Nunja, so ganz umsonst ist ja bekanntlich nicht mal der Tod. Eure Aufgabe ist es, mir eine beliebige Gegenleistung zu erbringen. Ob Materie oder Geste, ob Argument oder Drohung...Umfang und Form der Gegenleistung sind völlig Euch überlassen!

Wer teilnehmen möchte, schickt seine Idee/Sache/Morddrohung bis zum  10.02.2008 an folgende Adresse: kaffeejunky@googlemail.com.

So, bleibt nur noch, mir möglichst viele Interessenten und Euch möglichst gute Ideen zu wünschen.
Die Spiele sind hiermit eröffnet!!!
Tuesday, January 15, 2008 
Sunday, January 13, 2008 
Saturday, January 12, 2008 

linguistik ist anstrengend, das weiß ich aus einem erfolglosen jahr des studiums selbiger. trotzdem laufen mir immer wieder wörter über den weg, die mir aus ihrem dumpfen gebrauch gelöst die frage nach ihrer herkunft stellen.

wir wissen alle, dass der begriff pullover aus dem englischen "pull over - überziehen" kommt, oder dass die album-charts auf die gemeine hasenscharte zurück gehen. 
(innovation der digitalen welt: die kunst, zu lügen ohne rot zu werden) da macht forschen nach dem ursprung nicht wirklich spaß.

die sache sieht anders aus, wenn man auf "grübeln" trifft. vorhin noch ohne verstand genutz, fiel mir auf, wie unterschwellig bescheuert der ausdruck eigentlich ist.

grübeln kommt offensichtlich vom wort "grube". als ver steht es dem "graben" alo sehr nahe. man gräbt quasi im inneren nach der antwort.

sowohl das "ü", als auch die endung "eln" bewirken eine verniedlichung des wortes. "grube- grübchen" usw. dadurch klingt grübeln alles andere als ernst. es scheint nicht wirklich mit geistiger anstrengung verbunden zu sein.

wieso stellt das "leichte graben" also ein synonym für nachdenken dar? meine vermutung: irgendwann, vor langer zeit, wurde jemand dabei ertappt, wie er völlig gedankenversunken mit dem zeigefinger in seiner nase herum ruderte. er popelte voller leidenschaft, was den beobachter ans graben erinnerte. 

folglich: popeln + nachdenken = grübeln!

ich könnte wetten, viele aussprüche haben ihren ursprung in dreckig bis zotiger vergangenheit.

"scheitern" kommt bestimmt vom misserfolg, der auf dem scheiterhaufen endet.

und "astrein!" ... "ast rein!"...naja, die sexuelle ausführung erspare ich euch.

das alles führt uns eines vor augen: wenn begriffe so banale ursprünge haben können, sollten wir alles daran setzen, unserer nachwelt eine möglichst bescheuerte sprache zu hinterlassen! begriffe sind veränderbar! warum nicht aus "ficken" (ursprünglich:"hektisch/aufgekratzt hin und her eiern") wieder was ganz anderes machen?! wie wär's mit 'nem juristischen fachausdruck?! "mein mandant beantragt einen fick nach paragraph usw."

oder ruhig mal harmlose wörter völlig versauen! ich will, dass sich in fünfzig jahren niemand mehr traut, "gehen" zu sagen! lasst uns aus der deutschen sprache noch etwas dreckigen humor kitzeln, bevor sie endgültig in einer neuen weltsprache verschwindet!