Gender: Female
Status: In a Relationship
Age: 22
Sign: Cancer
Country: DE
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Tuesday, December 15, 2009
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Wer stirbt zuletzt?....
....
Letzte Nacht, schon fast im
Traum, drum wusst` ich nicht, ob`s wirklich ist,....
da klang mir eine zarte
Stimme, flüsternd schon und winzig klein,....
im Geiste war`s, in finstrem
Raum, schien sie mir wie gelbes Licht,....
als einzig` sah ich dort das
Licht, das mir schien so allein.....
....
„Lass uns nicht sterben“,
war, was mir die Stimme sprach,....
und was mich zeitgleich
schaudern ließ,....
in meinem Geiste, es flammte
noch nach,....
als ich mit Bedacht, das
Lichtlein ausblies.....
....
Denn was ich da hörte, was
noch zum erzittern mich bringt,....
das brachte mein Herz schier
zum Rasen,....
die Stimme, die flüsternd
ihr Klagelied singt,....
ich frag mich, was war es
gewesen?....
....
Was in mir da bat, nicht
sterben zu müssen, was bitterlich flehte,....
was weinte und klagte, tief
in meiner Brust,....
was weh mir tat, was in mir
zerrissen, was vor mir kniete,....
die Hoffnung war`s, die
nicht weiter gewusst.....
....
Aufgeben sollt` ich sie
nicht und vergessen, welch Dienste sie mir erwiesen,....
und in welch schwerer Zeit
sie mir stand bei,....
doch niemals lag`s mir im
Ermessen, hab Hoffnung stets gepriesen,....
drum hoff ich noch, das
Hoffnung mir, des weitr`en mein Begleiter sei.....
....
Und Mut war`s, was da in mir
bat um Leben und um Glaube, jämmerlich....
klang mir ihr Leid, das mit
Tränen ich vernahm,....
Mut, du weißt, dass ich dich
brauche, und dich ehre, königlich!....
Ein Lächeln war, was ich
bekam.....
....
Als letztes sah ich, war`s
die Liebe, die in mir weinte, bitterlich,....
„Es ist nicht leicht, dein
Freund zu sein“, sagte, vielmehr schluchzte sie,....
„Doch Liebe“ sprach ich, „du
weißt genau, dass ich liebe, inniglich!“....
Und als ich sie erneut
erblickt, da sah ich, fröhlich jauchzte sie.....
....
Ihr wisst, manch schwere
Stund` ihr mir erleichtert, drum hört nun meine Worte an,....
„ Wie könnt ich euch nur
sterben lassen, auf all meinen Wegen allein,....
mein Leben bereichert durch
euer Geschick, was ich nicht missen will und kann.....
Drum lasst uns auf ewig
Gefährten bleiben, werd ewig euer Zögling sein.“....
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Sunday, November 15, 2009
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...wie es sich immer ganz leise von hinten anschleicht und
dann zuschlägt und einen aus der Fassung bringt wie diese armselige, dutzende
Male gebrauchte Metapher. Gelesen in so vielen Büchern, verwendet von so vielen
Schreibern, Autoren, Schriftstellern und solchen, die es in keine dieser, auch
eher abstoßenden, Kategorien geschafft haben. Was bin ich schon, wenn ich
Schriftsteller bin. Immer noch einer von denen, die mich anekeln. Einer von
denen, die ich im Supermarkt sehe und mir denke: Wie armselig und abartig sind
die Menschen, sie kommen hier her um sich ihr Futter zu besorgen und sie
stürzen sich auf die Regale als ob es kein Morgen gäbe. Käse, Hackfleisch,
Sahne, fettreduzierter Erdbeer-Rhabarber Joghurt. Warum? Diese Scheiße wird
produziert, damit wir es kaufen und denken wir tun unserem Körper etwas Gutes,
dabei brauchen wir das gar nicht. Ich kann diese Menschen nicht ertragen, die
eine geschlagene halbe Stunde vor der Kühltheke stehen und sich nicht
entscheiden können welchen Körperteil eines toten Tieres sie heute Abend in
eine Pfanne voller Fett gleiten lassen wollen. Und ist überhaupt noch Fett im
Haus? Besser noch was mitnehmen, sicher ist sicher und viel hilft viel. Ich
kann es einfach nicht ertragen mir das anzusehen. Es ist Mitte August und schon
gibt es Lebkuchen und Dominosteine und das Schlimme ist: Menschen kaufen. Was
denkt man sich denn, wenn man so was kauft? „Oh, Dominosteine. Die gab es lang nicht, ich nehm’ mal besser ein paar
mit!“. Nein.
Und sie schieben ihre Einkaufswagen durch die Gänge, in
diesem für sie erbauten Futterhaus, wo alles bereit steht und man muss es sich
nur nehmen. Es steht in den Regalen, das Futter, und wartet nur darauf gekauft und verzehrt zu werden. Dann wird
zu hause hungrig die Packung aufgerissen und der Inhalt am besten roh
gefressen. Zum Kochen keine Zeit, immerhin kann morgen schon nichts mehr da
sein und deswegen muss man ja sofort los um Nachschub zu holen. Jetzt hat man
zwar extra noch Fett gekauft, aber das verdirbt ja nicht so schnell.
Sie stehen da an der Kasse, alle brav in Reih und Glied als
würden sie das gerne tun. Dann legen sie stolz ihre Beute aufs Laufband, das
von einer dicklichen Kassiererin mit polnischem Akzent bedient wird. Und
während sie so diverse Tierkadaver, genmanipuliertes Gemüse und laktosehaltige
Stoffwechselprodukte paarhufiger Vierbeiner mit Erdbeer-Rhabarber-Aroma über
den Scanner schiebt, der nichts besseres zu tun hat als bei jedem Artikel ein
gelangweiltes „Piep“ von sich zu geben, denkt sie vielleicht daran, wie ihre Großmutter
einst im Winter und barfuß mit knurrendem Magen aus Polen geflohen ist, als
unser schönes Land in ihr schönes Land einmarschierte. Wahrscheinlich denkt sie
aber auch nur daran, dass sie heute morgen nur ein Bein rasiert hat. Das andere
irgendwie vergessen, weil die Kinder zur Schule mussten. Aber egal, denn
Geschlechtsverkehr gibt es heute eh nicht mehr, also ist ein behaartes Bein
besser als gar kein Bein. Ein frommer Gedanke, den sicher auch die 7-jährige
Naima Ayana aus Mosambik, die ihr Bein
beim Spielen auf einer Landmiene verlor,
teilen würde, wenn ihr Gehirn nicht einer Schale Haferbrei gleichkommen
würde, weil ihr Onkel versuchte das Kind zu ertränken, als er sah, dass es
keinen Penis hatte. Und ausserdem war sie ja eh mehr ein Versehen, entstanden
als er die Frau seines verstorbenen Bruders vergewaltige, aber der Vatikan hat
Kondome verboten, da dachte er, logischerweise, an postnatalen Abort. Ihm ist
kein Vorwurf zu machen.
Aber all dies bleibt unbeachtet in Anbetracht der Tatsache,
dass es heute Wiener Würstchen im Angebot gibt. Da wird der Wagen vollgestopft
mit Wiener Würstchen, die kann man ja auch einlagern, im Keller, falls mal ein
Krieg kommt oder fürs lange Wochenende. Dann wird man dankbar sein für Wiener
Würstchen.
Dann stehe ich da und schau mir das Spektakel an und muss
mich zwingen nicht in das Regal mit der Dosensuppe zu kotzen. Es gibt Menschen,
die kaufen Dosensuppe. Und dann essen sie Dosensuppe. Und dann finden sie das
gut. Weil ich mich aber, angewidert von diesem ganzen Schauspiel, irgendwie
schäme einer von denen zu sein, kaufe ich nichts.
Aus welchen masochistischen Gründen auch immer, gehe ich
dann in einen anderen Laden. Dort werden Artikel angepriesen, die für einen
Kaufpreis von nur 100 Cent zu erwerben sind. Manchmal auch weniger. Da denkt
man sich, wie günstig das doch ist und dass man so was unbedingt auch braucht.
Schon immer wollte man ein Feuerzeug haben mit entblößten weiblichen Körpern
darauf oder wie lange hat man schon nach einem Kerzenhalter in Elchform
gesucht. Gut, dass es das hier alles gibt. Und man kann diese tollen Dinge
nicht nur für wenig Geld erwerben, man bekommt sogar noch etwas oben drauf.
Wahlweise Nasenbluten oder Kopfschmerzen, aber meistens Krebs. Denn, was keiner
weiss, diese wunderbaren, nützlichen und günstigen Artikel werden eigentlich
hauptsächlich aus den Weichmachern hergestellt, die in der Ware von anderen
Konzernen verboten sind. Und ich meine nicht, dass sie giftige Weichmacher
enthalten, es ist ihr Hauptbestandteil. Beim Betreten eines solchen Geschäftes
ist die Luft erfüllt von giftigen scharfkantigen Kristallen, die mit Wonne die
kleinen zarten Blutgefäße im inneren der Nase durchtrennen. Man kann es
förmlich knacken und reissen hören, es ist mir jedes Mal ein großes Vergnügen.
Dann halte ich mir ein Taschentuch vor die Nase um die Auslegeware nicht zu
beschmutzen und bin gleichzeitig dankbar dafür, die Luft jetzt nur noch
halbwegs gefiltert einatmen zu müssen. Denn, was nur wenige wissen ist, die
Kristalle wandern ins Gehirn und richten dort großen Schaden an. Bei manchen
Menschen verursachen sie nur Kopfschmerzen aber andere fühlen sich schlagartig
dazu verpflichtet, den ganzen sinnlosen Scheiss aus den Regalen zu nehmen und
ihn gegen ihre hartverdienten bunten Scheinchen zu tauschen. Die kriegen das
gar nicht richtig mit und das ist auch besser so. Mich quälen also meine
Kopfschmerzen und das Nasenbluten, dass mir eigentlich signalisieren sollte,
dass ich diese Lokalität verlassen und draussen ein wenig gute, saubere
Ruhrgebietsluft atmen sollte, doch mein anthropologisches Interesse ist einfach
größer. Und immerhin geht es mir mit meinem Nasenbluten ja noch ganz gut, da
wären die kleinen Jungen in Pakistan aber froh, wenn sie Nasenbluten hätten. Da
wird zur Feier des Tages dann ein Huhn geschlachtet. Hier schlachtet man Hühner
ja jeden Tag. Da geht einem ja völlig der Sinn abhanden und die Hühner sind
enttäuscht. Wenn schon geschlachtet, dann doch bitte für ein feierliches
Ereignis, eine Hochzeit oder Bar Mitzwa. Aber hierzulande haben die Menschen
einfach nur Hunger. Eigentlich nicht mal das. Sie essen, weil es eben einfach
da ist, das Futter. Und sie kaufen billigen minderwertigen Plastikschrott, weil
er eben da ist. Er liegt da so im Regal und man kann ihn ja da nicht liegen lassen.
Also kauft man ihn und legt ihn zu hause ins Regal. Eine wesentliche
Verbesserung. Wahrlich.
Dann zieht man weiter. Man brauch etwas, um seine Blöße zu
bedecken. Die Scham, die nach ständig wechselnden Geschlechtspartnern lechzt,
den blassen Wohlstandsbauch, gefüllt mit allerlei Köstlichkeiten die durch den
käsigen schlaffen Arsch den Weg zurück nach draussen finden sollen. Das war ein
kurzer Aufenthalt, für wahr. Am Morgen im Supermarkt aus den Regalen gerissen,
am Mittag runtergespült, mit einer großen Tasse Fett, versteht sich und kurze
Zeit später lässt sich der Wabbelhintern auf einer 08/15 Hagebaumarkt
Plastikklobrille nieder, die Luke öffnet sich und man presst die klumpigen
Überreste des vergangenen Tages an den Hämorrhoiden vorbei in die Freiheit. Ein
kurzer Gruß zum Abschied, dann schwimmen sie davon, die, die man einen ganzen
Tag mit sich, in sich herumgetragen hat. Wie unnütz eigentlich.
Dieser Hintern also, will bedeckt werden und ebenso die
schlaffen Brüste und der haarige Rücken. Sie finden sich also wieder in einem
Shoppingtempel, Stofffetzen, Accessoires, Schuhe und Modeschmuck auf 4 Etagen.
Unmittelbar keimt in mir der Wunsch nach Biowaffen auf. Man streift umher,
berührt, schnüffelt, reibt den Stoff zwischen den Fingern als ob man noch nie
Wolle in der Hand gehabt hätte. Wolle ist aber eine Seltenheit. Die kommt vom
Schaf. Das meiste hier aber kommt vom Polyestertier, es wurde aus der Haut des
Nylon gemacht, aus dem Fell, den Haaren, vielleicht auch den Knochen. Wer weiss
das schon und es interessiert ja sowieso niemanden. Auf einem Etikett könnte
stehen: 60 % Polyester, 40 % Menschenhaut von kranken Kindern. Es würde
niemanden interessieren, denn das Top hat vorne eine Applikation und
Applikationen sind in. Da sind auch Glitzersteine, das sind die Augen eines,
für einen Toten viel zu freundlich blickenden Schädels. Mal ehrlich, man kann
ja auch keinen echten Toten auf ein T-Shirt nähen, das geht ja nicht. Wie soll
man das denn waschen und als Verbraucher will man es ja auch nicht so umständlich
haben, alle paar Tage in die Reinigung zu fahren. Nein, schön bequem soll es
sein, deswegen keine Toten. Aber ein freundlicher Schädel mit Blumen im Haar,
das eigentlich gar nicht existiert. Dazu verwaschene Schrift, überhaupt ist das
ja auch modern. Verwaschen. Da steht also nun, total used und vintage
irgendetwas auf Englisch oder bestenfalls noch Französisch. Ist im Grunde ja
auch egal. Der Text macht eh keinen Sinn, weil die Designer wissen, dass
niemand ihn liest, weil es niemanden interessiert. Vielleicht ist es ja ein
Hilferuf von den armen Frauen, die in China in einer Fabrik sitzen und den
ganzen Tag Hosen und T-Shirts nähen und sie schreiben auf die Shirts, weil sie
denken, dass es jemand liest und ihnen hilft. Aber da war wohl der Wunsch der
Vater des Gedanken. Und so schreiben sie weiter vergebens ihre Botschaften,
während hier bei uns die Odyssee schon weitergeht, denn passend zum Top muss
nun noch eine Hose her. Die soll gut sitzen und einen knackigen Hintern machen,
aber solche Hosen gibt es nicht. Die Zauberei ist noch nicht erfunden, aber man
sucht trotzdem. Überhaupt soll Kleidung ja so vieles können. Sie soll uns
größer machen und schlanker aussehen lassen, sie soll zu unserer Haarfarbe
passen, damit unsere Haut nicht so blass wirkt, sie soll die schwabbligen
Massen in Form bringen und auch halten, am besten auch dann, wenn man die
Kleidung schon längst ausgezogen hat. Weil man einfach keine Diät durchhalten
kann und diese lästigen paar Pfunde zuviel einen frustrieren. Und man denkt
sich, ja, diese armen Menschen, die Hungern müssen, die haben zwar Hunger, aber
die haben die passende Figur für diese Hosen. Die haben solche Probleme nicht,
die sind alle schlank und denen würden diese Hosen auch super stehen. Da
braucht man einfach die richtige Figur für. Genau. Dann quält man sich durch
zahllose Konfektionsgrößen, angefangen bei der kleinsten, in dem irrsinnigen
Glauben, man würde vielleicht reinpassen, anstatt direkt mit der Größe
anzufangen, bei der man weiss, dass sie passt. So grausam das auch sein mag.
Und hat man eine Hose gefunden die sich dem Körper anpasst wie eine zweite Haut
und die jede noch so kleine Fettansammlung uncharmant unterstreicht, dann fällt
einem auf, dass nun aber das Top dazu nicht mehr aussieht. Nein, das sieht nun
wirklich scheußlich aus, da muss man noch eins dazu kaufen.
Wieder und wieder machen sie das und wieder und wieder fühl
ich mich entnervt und gleichzeitig überlegen. Wozu macht man sich diesen
Stress, man kann es doch so einfach haben. Wir alle legen unsere Kleidung und
unsere Hemmungen ab, wenn alle nackt sind, sind alle nackt. Keiner hat einen
Vorteil, wir sind alle Menschen. Tiere. Dann werden wir zu Tieren, weil wir
nackt sind. Man setzt sich auf die Wiese und hat dann Erde am Arsch. Und man läuft
barfuß durch den Dreck, man kriegt Hornhaut, die Ballen werden hart und schwarz
wie Eisbärenfüße. Alle haben dreckige Füße und weil alle dreckig sind, fallen
die nicht mehr auf, die schon vorher dreckig waren. Die, die in ihren
Messiehäusern fröhlich vor sich hin verwest sind, zwischen Essensresten und
Tierkadavern, jetzt sind sie einfach nackt. Die Kinder, die in armen Familien
aufwachsen und die sonst nur zerrissene und schmutzige Snoopypullover aus der
Altkleidersammlung tragen konnten, nun sind sie nackt. Die, die sich vorher
keine teuren Markenprodukte leisten konnten, die kein Addidas oder Ed Hardy
hatten, sie sind jetzt nackt. Alle sind wir nackt und alle werden wir im Winter
frieren, aber früher oder später macht die Revolution ihren Job und dann wächst
uns Fell. Dann ist es warm und weich und man ist angezogen obwohl man nackt
ist. Revolution muss ja nicht immer nur nach vorne gehen. Langweilig. Und wer
sagt, dass Fell rückschrittig ist. Katzen haben Fell und ich halte Katzen für
ein sehr fortschrittliches Völkchen. Katzen landen auf ihren Pfoten, immer.
Kamele haben Fell. Kamele können Wasser speichern. Kühe haben Fell, Kühe geben
Milch. Tiere mit Fell haben unglaubliche Fähigkeiten, aber seit der Mensch
nackt und ohne Fell ist, hat er so was nützliches nicht zustande gebracht. Das
Ziel lautet also: endgültige Nacktheit!
Das ganze Nacktsein und Fellwachsenlassen hat uns hungrig
gemacht. In der Innenstadt sucht man also einen Fresstempel auf, hier gibt es
ja Nahrung aus aller Welt. Wer einmal Pizza essen war meint gleich, er würde
Italien ganz gut kennen und kenne sich auch aus mit dem Luigi und mit Maria und
Luciano Pavarotti. Zusammen mit den Frühlingsrollen kommen auch Wissen über
Kultur und Ching Chang Chong über den Thresen und wer Burger und Fried Chicken
frisst, der frisst eben Burger und Fried Chicken. Aber heute gibt es Pizza.
Nicht vom Italiener, sondern vom Amerikaner. Logisch, die haben ja bekanntlich
die Pizza erfunden. Also hinein in den viel zu bunten und viel zu
verschwenderisch eingerichteten Laden. Tisch anvisieren, draufstürzen und
bequem machen. Aufstehen muss man nur noch zum Kotzen, den Rest erledigen die
Kellner. Da kommt schon ein debil grinsender schwarzgelockter Jüngling ums Eck
und lächelt uns mit einer Zahnlücke von der Größe der Meerenge von Gibraltar
fröhlich an. Mit jedem Funkeln in seinen Augen kommt mir ein bisschen mehr
Magensaft hoch. Ich frage mich, ist der junge Mann wirklich so abstoßend
glücklich oder nimmt er Drogen? Wird er vielleicht von den Lakaien seines Chefs
zusammen geschlagen wenn er nicht lächelt? Oder werden diese Kellner aus einer
Anstalt rekrutiert, in denen ihnen mit Elektroschocks das Gehirn geröstet wird?
Dann kann man ich mit neuen Dingen füllen. Mit gehobenem Service und atmen. Wer
das kennt, guckt sich eindeutig zu viel hirnverwässernden Scheiss auf
Kindersendern an. Die junge Frohnatur
will nun also wissen, was man gedenkt zu verzehren. Pizza natürlich. Und am
besten die größte. Natürlich. Mit Speck und Schinken. Hackfleisch,
Putenstreifen und...welches Tier fehlt noch gleich. Thunfisch. Dann die ganze
Schweinerei mit viel Käse zudecken. Sieht so ganz niedlich aus, das Massaker.
Als würden sie schlafen. Wie die Engelchen. Aber, Käse auf der Pizza reicht
nicht. Immerhin ist Käse ja gesund, da ist Milch drin und in Milch ist Calcium.
Das ist gut für die Knochen und das braucht man auch, spätestens wenn durch den
massiven Fleischgenuss die Gicht einsetzt. Dann bereut man vielleicht die
ganzen rohen und schweren Proteine, die man sich im Laufe seines Lebens auf
diversen Pizzen hat servieren lassen, vielleicht bestellt man sich aber auch
einfach ein dickes Steak beim Metzger. Wenn man Lungenkrebs hat kann man ja
auch einfach weiter rauchen. Zu spät ist zu spät. Mit dem Calcium will man aber
vorsorgen, seinem Körper was Gutes tun. Also auch noch Käse auf den Rand und in
den Rand. Vielleicht auch noch Käse in den Teig oder am besten gleich den Teig
ganz weglassen. Sicher ist sicher.
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Sunday, November 15, 2009
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Please put the doctor on the phone 'cause I'm not making any sense,
blame everyone but me for this mess.
And my back has been breaking from this heavy heart
we never seemed so far,
I'm hopelessly hopeful, you're just hopeless enough,
but we never had it at all
Ich liebe Fall Out Boy für solche Texte. Für wahr,für wahr.
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Saturday, November 14, 2009
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Meine Augen bluten, weil ich keine Tränen mehr
habe. Meine Zunge blutet, weil mir die Worte fehlen. Meine Finger bluten, weil
sie den Takt meines Herzens statt seiner schlagen müssen. Denn mein Herz
blutet, weil es nicht anders kann.
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Monday, August 24, 2009
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Current mood:butterflies and hurricanes
Zu sagen,es wäre nicht meine Schuld ist nicht richtig. Zu sagen,es ist auch die Schuld der anderen,ist verkehrt. Zu sagen,es ist nicht nur meine Schuld wäre wahr. Ich kann mir nicht angewöhnen so zu tun als wäre es mir egal,aber ich kann mir abgewöhnen so zu tun als wäre es das nicht. Ich will reden,ich will fragen und ich will Antworten.Ich will auch antworten.Und ich will Fragen. Ich will erkennen was es bedeutet,nicht für mich,denn das weiss ich schon. Es ist wichtig. Es ist MIR wichtig. Ich kann nicht darüber lachen,wo ich doch weiss,dass es mich zum Weinen bringen wird. Ich will niemanden verlieren und dann noch jemanden. Ich verliere.
Auch wenn ich schon verloren hab muss es nicht verloren sein. Es kann doch nicht einfach so aufhören,woran erkennt man,dass es aufhört? "The End" als letzte Worte? Ein bisschen dürftig. Und wenn es nicht zu Ende ist,obwohl es das eigentlich schon lange ist?! Wenn der Abspann schon lange vorbei ist und man seit Ewigkeiten nur auf den schwarzen Bildschirm starrt. Immer in der Hoffnung,da möge noch etwas kommen. Deleted Scenes. Outtakes. Stattdessen verlassen die Leute das Kino. Niemand wartet ob's noch weitergeht. Vielleicht fängt ja alles von vorn an. Dann kann man in der Mitte auf Pause drücken. Dann muss man nicht bis zum Abspann gucken. Und wenn der Abspann 40 Minuten dauert hat man Zeit darüber nachzudenken. Will ich auch nach dem Abspann gehen? Oder bleibe ich sitzen und warte?
Ich verliere. Einen nach dem anderen. Dann muss es doch meine Schuld sein. Trotz aller Mühe muss es so sein. Ich muss nicht verstehen wieso,aber ich versuche mich damit abzufinden. Denn irgendwann kannst Du nichtmehr warten, irgendwann kommt die Putzfrau und schmeisst Dich aus dem Kino. Aber du kannst losgehen und dir eine neue Karte holen,für einen neuen Film. Und wie schon in diesem wird man lachen und weinen, lieben. Irgendwann ist der Film zu Ende,aber das weisst du nicht. Du denkst es geht ewig. Mit viel Glück musst du hier den Abspann nicht ansehen. Weil es keinen gibt. Aber ich bin über den Abspann hinaus,ich verliere. Einen oder zwei,was macht das schon. Es tut weh und es ist traurig. Aber ich kann nicht ewig auf die Outtakes warten,die Pautzfrau jagt mich mit dem Besen aus dem Saal.
I have now left the building.
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Wednesday, July 08, 2009
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Ein Mädchen sitzt auf der Strasse. Es regnet. Es ist kalt.
Sie hört Musik. Ein Lied, in dem es um Liebe geht. Ein Lied von jemandem der
tot ist. Ein Lied, das Gefühle zeigt.
Der Bus kommt. Einsteigen. Plötzlich Sonne, die nasse Straße glitzert.
Immer noch singt er mit Gefühl dieses schöne Lied über Liebe. In diesem Moment
ist ein Zentimeter der dreckigen, alten und grauen Straße tausendmal schöner
als jeder Eiskristall, schöner als ein Garten voller Blumen. Es geht um den
Moment. Wenn alles zusammen spielt. Wenn die Straße dich zum weinen bringt. Und
dann ist man allein. Wie viele Menschen sehen wohl gerade in diesem Augenblick
wie schön alles sein kann. Wie viele haben diesen poetischen Moment erlebt. Und
wenn es niemand ist, dann ist man allein. Man ist immer allein. Sie ist allein. Du bist allein. Ich bin allein.
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Sunday, June 14, 2009
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Current mood:MyHeartIsBeatingLikeAJungleDrum
Endlich is sie da! Die eine! Die Wahre! Die Gartenpartysaison! Ja man! Also schnell 10 Liter Bier in Rucksack gestopft und auf gehts! Schon wenn ich an der U-Bahn stehe kribbelts mich überall,so sehr liebe ich Lenas Gartenparties  HAVE FUN!! Kann ja auch nur gut werden wenn man in der Coolen-Ecke sitzt! Da wo nur die Coolen sitzen ^^ Jule die Coole,Daniel der Spaniel,Tascha die (der) Pascha,Leni die Schleni und Nadine die ein süßer Keks is  und der Markus natürlich! Aber mir fällt nix ein was sich auf Markus reimt,also bleibts bei Markus. Wir saßen also quasi im VIP-Bereich,während die andren im VUP-Bereich saßen und da zu recht auch geblieben sind! Damned noch eins! Jedenfalls bin ich total küssbar,wie Tascha auch ungefähr alle 10-15 Sekunden überprüfte und betrunken war ich natürlich auch. Tascha? SCHNAPS! Und schon kommt sie mit ner Flasche Tequila an und man hat sogar noch die Qual der Wahl: gold oder silver? Total egal,denn am Ende waren beide Flaschen leer. I'd rather loose my liver,than loose my brain.  Nachdem dann ungefähr alle 2 Minuten aus den Büschen oder von den billigen ( aber coolen VIP Plätzen ) ein lautes "TATTTTIIIIII!!!" erklang, dem ich nicht immer sofort bereit war folge zu leisten,es aber meistens doch tat,fanden wir heraus: Daniel und Tati. Nüchtern sehr schüchtern,besoffen mehr als offen. Denn zu "Time of my life" wird heftigst geknutscht und Sex gemacht. Leider hatte Lena "Time of my life" nicht,weswegen es weder Geknutsche noch Sex gab. Für keinen von uns. Naja,soweit ich weiss. Wenn ich also mit engelsgleichem Stimmchen antwortete: "DAAAAANIIIÖÖÖÖÖÖLLL!" kam des öfteren mal der Satz:"Die Tati ey,die säuft die GAAAAANZE Zeit alleine!" ( was dann natürlich zur Folge hatte,dass ich bei jeder dieser Begegnungen ein Schlückchen mit dem lieben Daniel zu mir nahm,was bei einer Frequenz von 30 mal pro Stunde zu erheblich erhöhtem Alkoholpegel führte). Hat natürlich niemanden gestört,warum auch. Denn wie Tascha schon zu Anfang bemerkte ( als ich mich etwas erstaunt zeigte über das VOLLE TRINKGLAS mit TEQUILA,das Tascha mir freundlicherweise kredenzte): "Ach,die Tati kann das ab!" oder auch "Hast du die Tati schonmal betrunken erlebt?Das is herrlich!". Ich bedanke mich hiermit für den guten Eindruck den du,liebste Tascha,damit von mir bei Nadine hinterlassen hast ^^ Ja,du lachst,aber es is ja wirklich so!  Und ist es nich meistens so,dass aus solchen Situationen die kreativsten Sachen hervorgehen? So wie unsere Straßenmusikerband a la Coco Rosie,nur mit eigenen Sachen,aber wir covern auch. Ich rappe was von der Hängematte,dazu gibt es zertrümmerte Querflöten und elfengleiches Auftreten. Ein Erfolgsrezept! Wenn es dann mal zu Ende geht,sind viele betrübt. Aber auch viele müde. Und viele kriegen gar nichts mehr mit. Leider auch der Robin nich,der morgens um 5 ums Zelt rennt und "QUECHUAAAAAA" brüllt. Nach ner Nacht in der Kälte und ohne Schlaf eine ziemlich blöde Idee,denn jetzt sind wir keine Freunde mehr. Man wird nämlich stinkig wenn man nicht schläft,Tati besonders und schlafen is schlecht wenn man trotz der schönsten Kuschelei glaubt als Tiefkühlpizza zu enden.Wirklich wahr! Und ich dachte doch tatsächlich Rock am Ring hätte mich abgehärtet. Da wurde ja nichtmal gekuschelt! Ich armer Thor 
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Thursday, June 11, 2009
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Current mood:JustLikeSpecialK
Also ich hab da ne Theorie und die is eigentlich ganz logisch.Wenn ich einfach aufhöre mit allem was mich ausmacht,höre ich dann auch auf zu existieren?Ich höre auf zu lesen und zu schreiben also gibt es nichts mehr was von mir gelesen oder geschrieben wird,es verschwindet ein Zeichen meiner Existenz.Dann hör ich auf zu rauchen,zu trinken,ich hör auf mit all dem kranken Scheiss den ich in mich reinstopfe.Alles was durch mich verbraucht worden wäre wird jetzt nichtmehr verbraucht.Es is einfach da.Dann hör ich auf zu schlafen,damit ich nicht träumen kann.Was ich nicht träume kann kein Zeichen meiner Existenz sein. I wave you goodbye.  Irgendwann hör ich dann einfach auf zu existieren.Nich weil ich tot bin,sondern weil es keine Anzeichen für eine reale Existenz mehr gibt. Philosophisch betrachtet ist das glaub ich so korrekt. Ich löse mich einfach auf,in alle meine Einzelteile und ich sehe die Moleküle davonschweben ehe ich aufhöre zu sehen,weil wenn ich sehe nehme ich wahr und wenn ich wahrnehme existiere ich. Das is das schlauste was ich seit langem produziert habe  und nen Nachtrag zu Rock am Ring gibts natürlich auch noch,der wird allerdings erheblich niveauloser ausfallen.Liegt dann wohl am Alkohol.  got no friends,got no lover 
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Monday, April 27, 2009
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Current mood:  eccentric
Crossing Jordan im Doppelpack
Was hat der Präsident gesagt? Egal.Mit Casper durch die Nacht.Der letzte Tanz.Fremde Sorgen und eigene nochmehr. Was nu? In die Luft sprengen.Terrorist.Terror ist. Sehr moralisch. Augen zucken,viel zu hell.Sonnenbrille.Nein,das ist zu abgedreht.Des Nachts auf meinem Lager suchte ich,ich rief aber er antwortete nicht. Ich komm von hier nach da,aber da riecht es komisch. Augen zu und Fernseh gucken.Immer wieder Fernseh gucken. Wieder dieser Sand. Der dämliche Sand. Nichts weiter als kleine Steinchen,aber nervige Steinchen. Leslie sollte sterben,für die Mission.Was sag ich da nur?Das is total ungerecht.Und Holz. Wimpern aus Holz,Wimpern wie kleine Häärchen. Was sie sind! Keine Frage! Noch ne Zigarette? Ja gerne,danach aber gleich ins Bett.Weiss jemand über Stiefel bescheid.Jawohl.Früh aufstehen,wie in der Army. Hat nicht gut geklappt. Aber gleich,da muss es sein.Ein blonder Neger. Ich darf Neger sagen,solange ich nich Neger meine. Total schottisch. Krieg von meinem Gelaber langsam Kopfschmerzen und muss leiser tippen. Gute Nacht!
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Thursday, April 02, 2009
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Current mood:  anxious
Komm grad von Oma rein,seh am Telefon: es hat jemand angerufen.Lampe leuchtet,also mal gucken wer was will. 030...Berliner Vorwahl.Berlin.Was haben wir mit Berlin am Hut.Bestimmt is was mit ihm. Welche Verbindung haben wir sonst nach Berlin. Immerhin war's ja letztens fast so weit. Ja,es war soweit.Fast. Grade noch so von der Schippe gesprungen. Herzlichen Glückwunsch! Gut gemacht,böser Mensch! Also sitz ich hier und mal mir schlimme Sachen aus. Der Onkel ruft an und sagt: Das war's! Und wie reagier ich dann?Ich sag: "Danke für den Anruf!" Genau das werde ich sagen!"Danke,dass du mir mitteilst dass mein Vater tot ist.Sehr nett von dir.Meld dich doch mal wieder,vielleicht sehn wa uns im Sommer.Hausse rein!" War aber nicht.Übers Telefonbuch und mit der Rückwärtssuche versucht rauszukriegen wem die Nummer gehört. Ohne Erfolg,nicht eingetragen.Mein Magen zieht sich zusammen,als würde es gleich klingeln. Ich hör das Telefon.Ist aber nix.Nummer mal googeln.Erfolg!Irgendeine Firma.Sone nervgige,die Telefonwerbung macht.Miese fiese Arschlöcher,versetzen mich in Angst.Halten mir vor Augen dass ich nicht hasse wie ich gedacht hab. Machen mir Sorgen.Scheiss Telefonfirmen! Ich hasse euch! Und das tue ich wirklich!
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