City: Philippsburg
Country: DE
Signup Date: 8/28/2006
|
|
|
September 19, 2009 - Saturday 14:38
 |
Current mood:  catalyzed
 | Currently listening: The Come Up By J.Cole Release date: 2009-11-13 |
|
Powered by  | | English | | Albanian | | Arabic | | Bulgarian | | Catalan | | Chinese | | Croatian | | Czech | | Danish | | Dutch | | Estonian | | Filipino | | Finnish | | French | | Galician | | German | | Greek | | Hebrew | | Hindi | | Hungarian | | Indonesian | | Italian | | Japanese | | Korean | | Latvian | | Lithuanian | | Maltese | | Norwegian | | Polish | | Portuguese | | Romanian | | Russian | | Serbian | | Slovak | | Slovenian | | Spanish | | Swedish | | Thai | | Turkish | | Ukrainian | | Vietnamese |
|
|
|
August 4, 2009 - Tuesday 19:20
 |
Current mood:  indescribable
KAAS hat auf seiner niemals endenden Liebesmission dieses Jahr auch auf dem splash!-Festival Halt gemacht und neben jeder Menge Seifenblasen und einem talentierten Background Tänzer, (Der einen nahezu perfekten KAAS
getanzt hat) einige Remixe aus der Euro Trash und Neue Deutsche Welle
Fraktion dabei gehabt. Die wunderbar am See gelegene Abura Stage war
Austragungsort der “KAASiade“ und auf den Plätzen drei, zwei und eins gab es für die rund 100 Mann nur einen Sieger: KAAS. Selbst die Orsons waren vertreten, jedoch “leider“ nur als Zuschauer in mitten der feiernden Menge. KAAS hatte sich innerhalb seines Auftritts drei Mal umgezogen, die Ghostbusters (Die die Geister der Liebe vertrieben haben) engagiert und verließ die Stage mit einem grandiosen Showdown. “Völlig losgelöst von der Erde“ flog er im “Raumschiff der Liebe“ auf einem Peter Schilling Remix von der Bühne und hinterließ restlos begeisterte Fans im Rausch der Glückseligkeit.
(Quelle: rap.de)
Powered by  | | English | | Albanian | | Arabic | | Bulgarian | | Catalan | | Chinese | | Croatian | | Czech | | Danish | | Dutch | | Estonian | | Filipino | | Finnish | | French | | Galician | | German | | Greek | | Hebrew | | Hindi | | Hungarian | | Indonesian | | Italian | | Japanese | | Korean | | Latvian | | Lithuanian | | Maltese | | Norwegian | | Polish | | Portuguese | | Romanian | | Russian | | Serbian | | Slovak | | Slovenian | | Spanish | | Swedish | | Thai | | Turkish | | Ukrainian | | Vietnamese |
|
|
|
June 9, 2009 - Tuesday 15:12
 |
Current mood:  rebellious
...wir sind laut, weil ihr uns die Spiele klaut!
Vergangenen Freitag versammelten sich rund 400 bis 500 Demonstranten in der Karlsruher Innenstadt, um im Rahmen der "Independent Friday Night Game - Demonstration für Jugendkultur" den Vorurteilen und der Meinungsmache von Politik und Medien die Stirn zu bieten.
 Auslöser für diese kurzfristig auf die Beine gestellten Veranstaltung waren - neben der immer wieder neu auflodernden Diskussion über den Zusammenhang von Gewalttaten, Amokläufen und Suchterkrankungen mit PC-Spielen und der daraus resultierenden Debatte um ein generelles Verbot solcher Spiele - die jüngste Absage eines weiteren "Intel Friday Night Game" in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe. Dort sollte an diesem Freitag ursprünglich der Ersatztermin für die ebenfalls abgesagte LAN-Party in Stuttgart stattfinden. Die Verträge zwischen dem Veranstalter - Turtle Entertainment - und dem Träger der Halle - der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH - waren bereits unterschrieben und selbst der Gemeinderat hatte unter dem Punkt "Sonstiges" in der Sitzung vom 05. Mai 2009 der Veranstaltung zugestimmt.
 Allerdings hat sich der ehemalige Staatsanwalt und Richter, Ingo Wellenreuther - seines Zeichens Bundestagsabgeordneter und Karlsruher Gemeindesratsmitglied - nach eigenen Angaben "sofort aufgeregt", denn "sie [die CDU Fraktion] wurde mit der Tagesordnung überrollt und ich war an dem Tag nicht da".
Mit Pressemitteilung vom 14. Mai 2009 forderte die CDU Karlsruhe nun das Verbot der Veranstaltung und darüber hinaus möge man den Oberbürgermeister Fenrich dabei unterstützen, auch diese "Killerspiele zu verbieten". Da half auch ein weiterer Besuch von Vertretern des Turnierveranstalters ESL in Karlsruhe nichts - die CDU äusserte sich unmissverständlich: "Mit ihnen gibt es das Turnier nicht", so Christian Brand.
 Eine von der CDU einberufene Sondersitzung des Gemeindesrates sollte anschließend die Entscheidung fällen und die sofortige Kündigung des Mietvertrages beschließen, doch Turtle Enterainment kam dem zuvor und sagte das Turnier selbst ab. Man habe keine Lust auf einen Schließbefehl und daraus resultierenden Meldungen wie "Stadt wehrt sich erfolgreich gegen Killerspiel-Veranstaltung". Die Tore der Schwarzwaldhalle blieben an diesem Freitag zwar verschlossen, aber dennoch wurde im Rahmen der Abschlusskundgebung auf dem Festplatz vor der Halle gespielt: Trackmania Nations auf einer Großbildleinwand - 1on1.
 Ebenfalls an diesem Freitag trafen sich die Innenminister der Länder in Bremerhaven und forderten dort "ein ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot so schnell wie möglich umzusetzen" für Spiele "bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist". Hierüber berichtete Jörg Tauss bereits während seiner Rede im Rahmen einer Kundgebung auf der Demonstration in Karlsruhe. Desweiteren lobte er das Engagement des Orga-Teams und natürlich das der Teilnehmer.
Ich denke, wir haben in Karlsruhe ein Zeichen gesetzt und gezeigt, dass wir Spieler uns nicht mit der uns zugewiesenen Rolle als Zielscheibe von blindem Aktionismus abfinden wollen und werden! In diesem Sinne: Nachahmen ausdrücklich erwünscht!
Quellen: IFNG - Aktion Jugendkultur Spiegel Online ka-news.de taz.de
 | Currently listening: Deep Cuts By the Knife Release date: 2006-05-08 |
|
Powered by  | | English | | Albanian | | Arabic | | Bulgarian | | Catalan | | Chinese | | Croatian | | Czech | | Danish | | Dutch | | Estonian | | Filipino | | Finnish | | French | | Galician | | German | | Greek | | Hebrew | | Hindi | | Hungarian | | Indonesian | | Italian | | Japanese | | Korean | | Latvian | | Lithuanian | | Maltese | | Norwegian | | Polish | | Portuguese | | Romanian | | Russian | | Serbian | | Slovak | | Slovenian | | Spanish | | Swedish | | Thai | | Turkish | | Ukrainian | | Vietnamese |
|
|
|
May 28, 2009 - Thursday 21:39
 |
Current mood:  thankful
Eine Polemik von Lukas Hollerbach
Die Intel Friday Night Games sind abgesagt. Nun ist es an der Zeit, Willkommen und Danke zu sagen - all jenen, die uns tagtäglich vor dem Bösen beschützen: dem Internet, PC-Spielen und ähnlichen Verbrechen.
Willkommen in Karlsruhe, der Internethauptstadt Deutschlands. Wir sind eine der modernsten Technologieregionen des Landes und wir können eigentlich alles - außer hochdeutsch und sachlich Wahlkampf führen. Doch wir schützen Eure Kinder: Sie dürfen sich zwar prügeln, verwahrlosen, sich betrinken (bis sie ohnmächtig oder tot umfallen) und schnurstracks auf eine Hartz-IV-Karriere zusteuern. Aber das macht überhaupt nichts, denn sie werden keine "Killerspiele" konsumieren und daher auch niemals Amok laufen. Danke, Karlsruher CDU - Ihr habt unsere Kinder gerettet.
Willkommen in Deutschlands Politik, liebe Ursula von der Leyen, Sie entschlossene Kämpferin gegen Kinderpornografie im Internet. Ihre leidenschaftlichen Plädoyers haben Sie bisweilen mit Bildern belegt, die an der Grausamkeit der Verbrechen (und an der Richtigkeit der geplanten Maßnahmen) keinen Zweifel ließen. Die massive Kritik an eben diesen mit heißer Nadel gestrickten Gesetzesvorhaben zur Sperrung von Internetseiten wurde von Ihnen und anderen Politikern harsch abgeschmettert. Wer gegen die Maßnahmen sei, der sei für Kinderpornographie - "Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns."
Es sind nicht die Ziele, die angezweifelt werden, es sind die Mittel. Denn böse Zungen unterstellen Ihnen, Sie würden damit künftigen Zensurbestrebungen Vorschub leisten. Und diese Kritiker behaupten auch, dass ein solches Sperrgesetz praktisch wirkungslos und nur der neueste Deckmantel für die Etablierung eines Zensurinstruments sein - danke "Zensursula", wir geben Teile unserer Freiheit doch gerne auf - für ein wenig mehr Schutz im weltweiten Netz.
Willkommen in einem sicheren Deutschland, lieber Wolfgang Schäuble, Sie mutiger Retter einer verloren geglaubten Sicherheit. So langsam kann man sich wirklich wohl fühlen in diesem Land, vor allem: sicher. Es scheint, dass doch alles wieder so werden könnte, wie es früher war: besser. Terroristen und alle anderen Verbrecher machen einen großen Bogen um die Republik, da sie sofort verhaftet werden würden, wenn sie irgendwo einen Fingerabdruck hinterließen. Das ist auch Ihr Verdienst - Danke!
Willkommen im deutschen Internet. Bitte legen Sie Ihren rechten Daumen auf das biometrische Registrierungs-Feld und warten Sie, bis wir Ihre Daten überprüft haben… Prüfung abgeschlossen: Leider müssen wir Ihnen den Zugang verweigern, da Sie am 25. Juli 2011 eine Seite mit pornografischem Inhalt besucht haben und am 28. November 2012 illegal ein gewaltverherrlichendes PC-Spiel aus dem Internet heruntergeladen haben. Danke für Ihren Besuch und auf Wiedersehen - Sie werden nun ausgeloggt und erhalten in Kürze ein Schreiben der Staatsanwaltschaft.
Quelle: ka-news.de
Powered by  | | English | | Albanian | | Arabic | | Bulgarian | | Catalan | | Chinese | | Croatian | | Czech | | Danish | | Dutch | | Estonian | | Filipino | | Finnish | | French | | Galician | | German | | Greek | | Hebrew | | Hindi | | Hungarian | | Indonesian | | Italian | | Japanese | | Korean | | Latvian | | Lithuanian | | Maltese | | Norwegian | | Polish | | Portuguese | | Romanian | | Russian | | Serbian | | Slovak | | Slovenian | | Spanish | | Swedish | | Thai | | Turkish | | Ukrainian | | Vietnamese |
|
|
|
May 21, 2009 - Thursday 17:05
 |
Current mood:  worried
Die Kampagne 'Du bist Deutschland' war 2005 der Beginn einer
positiven Stimmungswelle im ganzen Land. Diese gebündelte Energie hat
sich 2009 umgekehrt, denn nun bist du potenzieller Terrorist und wirst
überwacht. Eine Kampagne gegen Terroristen. Gemeinsam für ein sicheres Deutschland:
Powered by  | | English | | Albanian | | Arabic | | Bulgarian | | Catalan | | Chinese | | Croatian | | Czech | | Danish | | Dutch | | Estonian | | Filipino | | Finnish | | French | | Galician | | German | | Greek | | Hebrew | | Hindi | | Hungarian | | Indonesian | | Italian | | Japanese | | Korean | | Latvian | | Lithuanian | | Maltese | | Norwegian | | Polish | | Portuguese | | Romanian | | Russian | | Serbian | | Slovak | | Slovenian | | Spanish | | Swedish | | Thai | | Turkish | | Ukrainian | | Vietnamese |
|
|
|
May 8, 2009 - Friday 12:39
 |
Current mood:  contemplative
...warum Blogs in Deutschland nicht funktionieren.
Von Felix Salmon
1. Das Internet ist eine große Gleichheitsmaschine, was dazu führt, dass selbst junge und sogar anonyme Blogger berühmt und wichtig werden können. Respektierte Professoren und einflussreiche Experten dagegen werden in der Blogosphäre oft ignoriert, weil sie nicht sagen, was sie wirklich denken, oder weil das, was sie sagen, einfach zu langweilig und vorhersehbar ist. Deutschland funktioniert genau andersherum: Hier ist man immer noch fixiert auf Status und Hierarchie.
2. In Deutschland zählt Qualifikation mehr als alles andere. Die Leute verbringen Jahrzehnte damit, die verschiedensten Diplome und Zeugnisse und Zertifikate zu sammeln, und wenn sie dann alles beisammenhaben, sorgen sie dafür, dass die Welt das weiß. Wenn man kein Papier hat, auf dem steht, dass man sich zu diesem oder jenem Thema äußern darf, dann darf man seine Meinung auch keinem anderen zumuten. Die Leser sind übrigens nicht viel anders, auch sie wollen zuerst wissen, ob der Schreiber qualifiziert genug ist, bevor sie sich dafür interessieren, was der Schreiber denkt. In der Blogosphäre dagegen ist es völlig egal, ob jemand ein zertifizierter Meinungsträger ist – was zählt, ist allein, ob die Meinungen stichhaltig, originell und klug sind.
3. In Amerika ist es den meisten Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft wichtig, was die Blogosphäre sagt – sogar einem selbstherrlichen Ökonomen wie Larry Summers, dem Chefdenker der Obama-Administration. Er liest Blogs täglich, und zwar nicht nur solche von Technokraten mit einem großen Namen. Er liest auch die Blogs von Leuten, die normalerweise kein Gehör finden würden in der Politik. Er respektiert die Stimme des Volkes, was eine sehr amerikanische Haltung ist und keine besonders deutsche.
4. Um ein guter Blogger zu sein, muss man ganz andere Dinge können als ein großer Ökonom oder Banker. In Deutschland denken die Menschen dauernd an ihre Karriere und kümmern sich eher um die Fähigkeiten und Voraussetzungen, die wichtig sind für ihren Beruf, als um die viel weniger wichtigen Faktoren, die sie zu einem guten Blogger machen würden.
5. Ein Blogger muss sich irren, wenigstens manchmal. Wenn er sich nie irrt, dann ist er nie interessant. In den meisten Ländern ist das eine der großen Schwierigkeiten für die Blogo-sphäre: Die Menschen haben Angst davor, etwas zu schreiben, das sie dumm aussehen lässt. In Deutschland ist diese Angst besonders stark ausgeprägt, weil hier jedes öffentliche Wort genau gewogen wird. Wenn du über etwas schreibst, womit du dich nicht auskennst, wirst du Angst haben, einen wichtigen Aspekt zu übersehen. Wenn du über etwas schreibst, womit du dich gut auskennst, wirst du Angst haben, dass die Leute dich nicht mehr ernst nehmen, wenn du einen Fehler machst.
6. Die Deutschen sind methodisch und systematisch und umfassend in dem, was sie tun. Die Blogger lieben Schnellschüsse, sie machen Dinge ad hoc, es ist schwer, sie festzunageln.
7. Blogger sind die natürlichen Außenseiter, sie sind sogar stolz auf diesen Status und sehen sich gern als die Einzigen, die im Angesicht der Macht die Wahrheit sagen. In Deutschland kommt man nicht besonders weit, wenn man sich zum Außenseiter erklärt, man gewinnt kein Ansehen – und Ansehen ist etwas, wonach fast alle Deutschen streben.
8. In Amerika sind es, gerade im Wirtschaftsbereich, vor allem Professoren, die bloggen – und die lieben nichts mehr, als Ideen auszutauschen und miteinander online zu diskutieren. Deutschland hat eine andere Professorenschaft, andere Universitäten und vor allem kein Blogger-Nest wie die George Mason University in Virginia.
9. Die Deutschen werden nicht arbeiten, wenn sie kein Geld dafür bekommen, und Bloggen wirkt auf sie verdächtig wie Arbeit. In Amerika verdient man mit Bloggen nur indirekt Geld, durch Ruhm und Bekanntheit, die einem der Blog bringt. Da ein deutscher Blog kaum Ruhm oder Bekanntheit bringen wird, gibt es keinen wirklichen Grund zu bloggen.
10. Die Deutschen nehmen ihre Ferien extrem ernst. Der Blogger kennt keine Ferien.
Quelle: Süddeutsche Zeitung Magazin
 | Currently watching: Wholetrain Release date: 2008-11-25 |
|
Powered by  | | English | | Albanian | | Arabic | | Bulgarian | | Catalan | | Chinese | | Croatian | | Czech | | Danish | | Dutch | | Estonian | | Filipino | | Finnish | | French | | Galician | | German | | Greek | | Hebrew | | Hindi | | Hungarian | | Indonesian | | Italian | | Japanese | | Korean | | Latvian | | Lithuanian | | Maltese | | Norwegian | | Polish | | Portuguese | | Romanian | | Russian | | Serbian | | Slovak | | Slovenian | | Spanish | | Swedish | | Thai | | Turkish | | Ukrainian | | Vietnamese |
|
|
|
April 30, 2009 - Thursday 20:11
 |
Current mood:  worried
Und weil das gestern mit dem Video so schön funktioniert hat, will ich es heute einfach nochmal genauso machen. Diesmal vor einem ganz anderen Hintergrund: Dies ist eigentlich eine E-Mail an einen Freund, wenn nicht gar meinen besten. Leider hat er kein Internet und leider bin ich abwechselnd zu feige oder es leid, es ihm ins Gesicht zu sagen, weshalb ich das jetzt einfach mal Tua und Vasee überlasse:
 | Currently watching: Nordwand Release date: 2009-04-24 |
|
Powered by  | | English | | Albanian | | Arabic | | Bulgarian | | Catalan | | Chinese | | Croatian | | Czech | | Danish | | Dutch | | Estonian | | Filipino | | Finnish | | French | | Galician | | German | | Greek | | Hebrew | | Hindi | | Hungarian | | Indonesian | | Italian | | Japanese | | Korean | | Latvian | | Lithuanian | | Maltese | | Norwegian | | Polish | | Portuguese | | Romanian | | Russian | | Serbian | | Slovak | | Slovenian | | Spanish | | Swedish | | Thai | | Turkish | | Ukrainian | | Vietnamese |
|
|
|
April 29, 2009 - Wednesday 21:24
 |
Current mood:  contemplative
Ich für meinen Teil bin jetzt nicht so der Fan von Blogs, die lediglich aus eingebetteten Videos bestehen. Davon abgesehen, dass einem für solche Zwecke ja eine Favoritenliste bei Youtube zur Verfügung steht, finde ich das auch äußerst unkreativ und darüber hinaus schade, weil man da mit einem Video alleine gelassen wird, das entweder in keinem Zusammenhang zu dem Blog selbst steht oder es sich gar um ein Video handelt, das man bereits an unzähligen anderen Orten im Netz bewundern konnte. Allen Argumenten zum Trotz werde ich es hier und jetzt nicht anders handhaben:
Das Video ist schön, aber die Sprache nicht? Klicke hier!
Powered by  | | English | | Albanian | | Arabic | | Bulgarian | | Catalan | | Chinese | | Croatian | | Czech | | Danish | | Dutch | | Estonian | | Filipino | | Finnish | | French | | Galician | | German | | Greek | | Hebrew | | Hindi | | Hungarian | | Indonesian | | Italian | | Japanese | | Korean | | Latvian | | Lithuanian | | Maltese | | Norwegian | | Polish | | Portuguese | | Romanian | | Russian | | Serbian | | Slovak | | Slovenian | | Spanish | | Swedish | | Thai | | Turkish | | Ukrainian | | Vietnamese |
|
|
|
April 20, 2009 - Monday 18:51
 |
Current mood:  played
Frank-Walter Steinmeier will regieren. Das sagte er jedenfalls genau so gestern vor mehr als 2.000 SPD-Genossen im Berliner Tempodrom. Herr Steinmeier, das ist keine Frage des Wollens, sondern eine des Könnens!
Will man Bundeskanzler werden, so muss man zunächst dafür Sorge tragen, dass einen die eigene Partei zum Kanzlerkandidaten ernennt. Das ist ihm offensichtlich bereits gelungen. Darüber hinaus ist es notwendig, ein Programm zu erstellen. Ist man dazu nicht kreativ genug, dann bedient man sich einfach an populären Legenden, wie z.B Robin Hood. Von den Reichen nehmen und den Armen geben. Klingt gut, kam schon immer gut an und wird auch in diesem Fall für das ein oder andere Kreuz bei seiner Partei auf dem Stimmzettel sorgen. Sehen wir mal ganz davon ab, dass bereits jetzt rund 55% der Steuerlast von den 10% der sogenannten Spitzenverdiener aufgebracht werden, dann fühle ich mich von Steinmeier's Robin-Hood-Politik wenig berührt. So zähle ich weder zu den 10% der Spitzenverdiener, noch zu den Armen, die entlastet werden sollen. Ich bin irgendwo dazwischen und in diesem 'Dazwischen' sieht die Realität leider so aus, dass mir 1, 2 oder 3 Prozentpunkte auf die Einkommensteuer gerade mal eine Schachtel Zigaretten im Monat mehr bescheren würden. Selbst wenn ich käuflich wäre, müsste Herr Steinmeier da definitiv noch die ein oder Stange drauflegen. Viel mehr Sorgen macht mir persönlich eigentlich die Tatsache, dass mein wöchentlicher Einkauf für die sog. Dinge des täglichen Bedarfs, sowie Strom und Benzin in den letzten Monaten und Jahren im Mittel stetig teurer geworden sind und Steuern dürften für mich als Verbraucher dabei wohl eine eher untergeordnete Rolle spielen.
"Die Steuern müssen nicht gesenkt werden, die Steuern müssen bezahlt werden" predigt Volker Pispers bereits seit mehreren Jahren auf deutschen Kabarett-Bühnen und das ist vielleicht aktueller denn je. Im Zuge der Finanzkrise klagen zahlreiche Branchen über Umsatzeinbrüche und mit diesen werden unweigerlich auch die Steuereinnahmen von Bund und Ländern einbrechen. Hinzu kommt der demografische Wandel, dem Deutschland seit geraumer Zeit unterliegt - weniger Einzahlende, mehr Rentner, noch mehr Arbeitslose. Wo soll da bitte Platz für große Steuergeschenke sein?
300 Euro für jeden, der auf seine Steuererklärung verzichtet. Ist das die Alternative zu Friedrich Merz' Biederdeckel? Die Antwort auf die Frage: braucht Paul Kirchhof für seine Steuererklärung tatsächlich nur 10 Minuten? Oder ist es lediglich der Versuch, den Pendler letzten Endes doch um seine Pauschale zu bringen?
Ob Herrn Steinmeier der Einzug ins Kanzleramt mit solchen Wahlversprechen gelingt (ich erinnere an dieser Stelle an Franz Müntefering, Vorsitzender der SPD, der im August 2006 sagte: „Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair.“) entscheidet sich am 27. September diesen Jahres. Bis dahin haben die meisten Wähler wohl leider auch vergessen, was wir unserem amtierenden Außenminister schon alles zu verdanken haben:
Im Fall Murat Kurnaz wird Steinmeier und weiteren Politikern der rot-grünen Bundesregierung (1998 bis 2005) vorgeworfen, eine von US-amerikanischen Stellen angeblich angebotene Überstellung des in Deutschland geborenen und aufgewachsenen türkischen Staatsbürgers Kurnaz aus der Haft auf dem US-amerikanischen Militär-Stützpunktes Guantanamo Bay Naval Base auf Kuba nicht angenommen zu haben, weswegen sich der sogenannte BND-Untersuchungsausschuss einschaltete.
Der Untersuchungsausschuss geht auch der Frage nach, ob die Regierung Schröder 2003 trotz ihrer Ablehnung des Irak-Kriegs diesen durch eine Kooperation des Bundesnachrichtendiensts (BND) mit amerikanischen Stellen unterstützt hat. Der damalige Geheimdienstkoordinator Steinmeier wurde auch wegen dieses Themas bereits mehrfach als Zeuge vor dem Untersuchungsausschuss geladen. Einige führende US-Generäle sagten im Dezember 2008, dass BND-Informationen entscheidend für den Kriegsverlauf gewesen seien. Oppositions- und auch Unionspolitiker im Untersuchungsausschuss sehen den Verdacht der wesentlichen Kooperation des BND als erhärtet an, Steinmeier hingegen sieht dies als Fehlinformation an.
Am 12. November 2007 nahm Steinmeier gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Bernard Kouchner und dem türkischen Sänger Muhabbet einen Song auf, mit dem für Integration und gegen Gewalt geworben werden sollte. Bald darauf wurde in den Medien berichtet, dass Muhabbet in seinen frühen Texten nicht nur Kriminalität und Gewalt verherrlicht habe, sondern auch ein Islamist sei, der den Mord an Theo van Gogh – gegenüber der TV-Journalistin Esther Schapira – verteidigt habe. (Quelle: Wikipedia)
Auch, wenn es sich nicht um das offizielle Wahlkampf-Motto der SPD handelt, die Frage bleibt: Can he Kanzler?
 | Currently listening: Chronik II By Selfmade Records Präsentiert Release date: 2009-04-17 |
|
Powered by  | | English | | Albanian | | Arabic | | Bulgarian | | Catalan | | Chinese | | Croatian | | Czech | | Danish | | Dutch | | Estonian | | Filipino | | Finnish | | French | | Galician | | German | | Greek | | Hebrew | | Hindi | | Hungarian | | Indonesian | | Italian | | Japanese | | Korean | | Latvian | | Lithuanian | | Maltese | | Norwegian | | Polish | | Portuguese | | Romanian | | Russian | | Serbian | | Slovak | | Slovenian | | Spanish | | Swedish | | Thai | | Turkish | | Ukrainian | | Vietnamese |
|
|
|
April 17, 2009 - Friday 09:48
 |
Current mood:  worried
Das Internet gilt – neben der Erfindung des Buchdrucks – als eine der größten Veränderungen des Informationswesens überhaupt. Unter anderem bietet es nach wie vor auch in autoritären Staaten Nutzern die Möglichkeit, sich abseits von Zensur zu informieren. Allerdings regulieren viele Länder Internetinhalte mehr oder weniger stark. Für eine Studie untersuchten Forscher der Organisation „Freedom House“, wie in 15 Ländern der Welt der Zugang zum Internet gehandhabt wird, ob Informationen frei verfügbar sind oder ob Nutzerrechte gar missachtet werden.
Deutschland galt dabei offensichtlich als so frei, dass es in dieser Studie gar nicht erst berücksichtigt wurde. Dies könnte sich jetzt Dank Frau von der Leyen ändern, denn sie hat sich im Rahmen der Bekämpfung von Kinderpornografie auch die Zensur des Internets zur Aufgabe gemacht.
Heute sollen den fünf großen Internetprovidern Verträge vorgelegt werden, mit denen sie sich verpflichten vom Bundeskriminalamt (BKA) gemeldete Inhalte zu sperren. Parallel zu diesem Schritt berät die Bundesregierung Änderungen am Telekommunikationsgesetz und am BKA-Gesetz, um diesen Sperren eine gesetzliche Grundlage zu geben.
Dieses Vorgehen scheint auf den ersten Blick in Ordnung, schließlich darf die Polizei zur Gefahrenabwehr ohne richterliche Anordnung tätig werden. Doch normalerweise muss danach eine Prüfung stattfinden, die im Falle der Internet-Sperren nicht vorgesehen ist. Im Gegenteil: Da die Liste Links auf Kinderpornografie enthält, muss sie geheim bleiben. Weder Privatpersonen noch Verbraucherschützer oder Journalisten dürfen nach gesperrten Seiten suchen oder die Rechtmäßigkeit einer Sperrung überprüfen.
Niemand kann kontrollieren, ob die gesperrten Seiten nach Entfernung der beanstandeten Inhalte wieder freigeschaltet werden. Ein derart undurchsichtiger, unkontrollierbarer Mechanismus ist bedenklich, weil die Sperrmaßnahmen Grundrechte wie Informationsfreiheit und allgemeine Persönlichkeitsrechte berühren.
Und in Deutschland stehen die Interessensgruppen bereits in den Startlöchern. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, hakte sich sogleich bei der Ministerin ein: „Der Vorstoß der Familienministerin zum Verbot von Kinderpornografie im Internet ist ein richtiges Signal. Es geht um gesellschaftlich gewünschte Regulierung im Internet, dazu gehört auch der Schutz des geistigen Eigentums.“ Das ist die mühsam verklausulierte Forderung, unliebsame P2P-Linkseiten auf die Sperrliste zu hieven.
Längst wurden sogar Forderungen laut, nach denen auf die Liste auch gewaltverherrlichende Inhalte und Glücksspielangebote gehören. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch radikale politische Aussagen ausgeblendet werden sollen. Dann fehlt nur noch ein Gesetz, das jedes Umgehen der technischen Sperre unter Strafe stellt, und die Machthabenden hätten ein perfektes Zensurwerkzeug.
Quellen: c't CCC Golem Heise
Powered by  | | English | | Albanian | | Arabic | | Bulgarian | | Catalan | | Chinese | | Croatian | | Czech | | Danish | | Dutch | | Estonian | | Filipino | | Finnish | | French | | Galician | | German | | Greek | | Hebrew | | Hindi | | Hungarian | | Indonesian | | Italian | | Japanese | | Korean | | Latvian | | Lithuanian | | Maltese | | Norwegian | | Polish | | Portuguese | | Romanian | | Russian | | Serbian | | Slovak | | Slovenian | | Spanish | | Swedish | | Thai | | Turkish | | Ukrainian | | Vietnamese |
|
|
|
|