MySpace


albert

albert zimmerer


Last Updated: 7/8/2009

Send Message
Instant Message
Email to a Friend
Subscribe

Gender: Male
Age: 47
Sign: Capricorn

State: Bayern
Signup Date: 11/6/2006

Blog Archive
[Older      Newer]
 /  / 
Saturday, October 31, 2009 
Wenn die SPD einen echten Neuanfang erreichen will, sollte sie auch ein Zeichen setzen. Vielleicht stößt sie nur mir als Quereinsteiger auf, aber die Anredeformel mit „Genossinnen und Genossen“ ist nicht mehr zeitgemäß und sollte eingemottet werden. Denen, die jetzt aufschreien, möchte ich nur eines sagen: Ja, ich kenne die über 100-jährige Tradition der SPD, aber die Partei kann sich nur erneuern, wenn sie auch junge Menschen anspricht. Auch der Name der Parteizeitung "Vorwärts" sollte überdacht werden. Einen Politiklaien erinnert dieser eher an den Titel einer rechtsradikalen Hetzschrift.
Friday, October 23, 2009 
Wieder stand das neue Baugebiet am Haning auf der Tagesordnung. Bürgermeister Siegfried Fischer versicherte dem Gemeinderat, dass bei Gesprächen mit den betroffenen Anwohnern nun im Großen und Ganzen Einvernehmen erzielt wurde. Dem leicht abgeänderten Bebauungsplan stimmte daraufhin auch ich zu. Doch schon am nächsten Tag erzählte mir eine der betroffenen Personen, dass ein solches Einvernehmen mit ihr nicht erzielt worden sei ...

Meinen Einwand während der Sitzung, dass die Sanierung der Ziegelstätter Straße Voraussetzung für das neue Baugebiet sein sollte, konterte der Gemeindechef mit der Bemerkung, dass ihn mehrere Anwohner gebeten hätten, die Straße ja nicht zu sanieren, um so das Rasen zu unterbinden. Ich kann mich nur wundern. Sind sich also nicht einmal die Anwohner der Ziegelstätter Straße einig?
Friday, October 23, 2009 
Die Bayern-SPD hat also beschlossen, das Volksbegehren Nichtraucherschutz der ÖDP zu unterstützen. Sie macht sich stark für eine Basis-demokratische Entscheidung. Warum wendet aber die Bayern-SPD dieses edle Prinzip dann nicht für die eigene Entscheidungsfindung an (!) und fällt den Beschluss einsam in der Vorstandschaft? Gerade bei so einem Thema, das quer durch alle Bevölkerungsgruppen und Parteien kontrovers diskutiert wird, hätte unbedingt die Basis befragt werden müssen.
Es geht mir zunächst nicht um die Sache, sondern um die Form. Und die wurde nicht gewahrt. Hat die SPD wieder nichts dazugelernt? Wie viele Wahlkatastrophen braucht sie noch?
Saturday, October 03, 2009 

Gedanken zum neuen Baugebiet „Am Haning 2“: Die Reaktion der Anwohner hatte ich vollkommen unterschätzt. Aber man darf deren Einwände nicht allein damit erklären, dass sich halt jeder Hausbesitzer aufregt, dem man eine Siedlung vor die Nase setzt. Die Tatsache, dass mit dem Bauträger Decker aus Dorfen alles wieder ein Stück enger wird, ist jedoch tabu, da sich Bürgermeister Siegfried Fischer hier auf die von der Regierung geforderte „Nachverdichtung im Innenraum“ beruft. Anders ist es jedoch mit Gehwegen und öffentlichen Parkplätzen. Hier hätte unbedingt nachgebessert werden müssen. Man kann nicht erwarten, dass die Besucher allesamt auf dem Friedhofsparkplatz parken. Also wird die ohnehin schon schmale Erschließungsstraße zugeparkt und der Ärger ist vorprogrammiert. Solchen wird auch die Ziegelstätter Straße produzieren. Sie ist die einzige zumutbare Zufahrt zum gesamten Bereich Schinderbach-Haning und wird sich zum Nadelöhr entwickeln, zumal sie im jetzigen Zustand stellenweise nur einspurig befahrbar ist. Eine Sanierung derselben ist deshalb zwingende Voraussetzung für das neue Baugebiet und kann nicht auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden.

Saturday, October 03, 2009 

Verlierer SPD: Schon nach wenigen Stunden drehte sich das Personenkarussell bei der SPD und im Nu wurden ein neuer Vorsitzender und eine neue Generalsekretärin präsentiert. War’s das schon? Die SPD sollte unbedingt seine Chance nutzen und in der Opposition sich neu aufbauen und alte Zöpfe abschneiden. Was erwartet der Wähler von einer Partei? Keineswegs sollte man sein Fähnchen in den Wind hängen, sondern glaubwürdig seine Position vertreten und diese nicht jeden Tag ändern! Nachtragen wird man der SPD jedenfalls die Mehrwertsteuer-Erhöhung um 3% im Jahre 2006 und diese als Steuerlüge archivieren. Ich habe hierzu noch keine öffentliche Entschuldigung gehört.

Dritte Startbahn: Ausgerechnet in der Flughafenregion erreichte die FDP überdurchschnittlich hohe Ergebnisse (Oberding 19%). Wies ist so etwas zu erklären? Waren es wohlmöglich die Flughafen-Angestellten, die hier um ihren Arbeitsplatz fürchten, falls die dritte Startbahn nicht kommt? Doch diese Vermutung passt nicht ganz zu den Zahlen. Wohlmöglich wollten sich viele Wähler abgrenzen von Anti-Startbahn-Agitatoren und -Parteien, von denen sie sich nicht angemessen repräsentiert fühlen.

 
Wednesday, September 02, 2009 
Folgende Gedanken zum Thema "Ausnutzen" kamen mir bei meinem Urlaub auf Usedom:

Alles was von Nutzen ist, wird auch ausgenutzt.
Während der eine nur bestrebt ist, intensiv die Zeit zu nutzen,
nutzt ein anderer die Situation schamlos aus.
Während der Arbeitssuchende eifrig zu Gange ist, seine Möglichkeiten zu nutzen,
nutzt der Sozialschmarotzer den Staat skrupellos aus.
Manchmal fordert die Gesellschaft geradezu, etwas auszunutzen,
wie z.B. das schöne Wetter oder die Urlaubstage ...
"Ausnutzen" ist ein gefühltes Ausquetschen, Auspressen.
Alles herausholen und dann wegschmeißen.
Deshalb fordere ich den achtsamen Umgang mit diesem Wort,
bevor das Wort zurückschlägt und UNS ausnutzt.

Saturday, August 22, 2009 

Die schlechten Umfrageergebnisse für die SPD im Vorfeld der Bundestagswahl am 27. September haben für mich hauptsächlich zwei Ursachen. Als Regierungspartei und noch dazu als die absolute Kompetenz für Soziales wirft man ihr den Abbau von Sozialleistungen vor, Stichwort Hartz4. Einer CDU oder FDP hätte man das zugetraut, doch einer SPD verzeiht man das nicht! Und mag die Reform noch so richtig gewesen sein. Der zweite Punkt ist das Krisenmanagement, das bei der Bevölkerung in Ungnade gefallen ist. Auf der einen Seite heißt es ja immer, es sei kein Geld da (darum auch die Sozialkürzungen), auf der anderen Seite gewährt man Banken Bürgschaften über 100 Mrd. Euro und verzockt mit den Landesbanken 10 Mrd. Euro Steuergeld. Dies wird als eklatantes Unrecht gesehen. Auch die Rettungsaktion für Opel, das Konjunkturpaket2 und vor allem die Abwrackprämie (für 9 Jahre alte Dreckschleudern!) kommen bei vielen nicht gut an, darunter auch Geringverdiener, obwohl gerade sie es sind, die davon profitieren. Die Situation erscheint mir geradezu paradox und stellt ein nicht mit Logik aufzulösendes Problem dar. Wahrscheinlich muss die SPD erst aus der Regierung ausscheiden, damit alle sehen, was sie an ihr gehabt haben.

Monday, August 03, 2009 
Architekt Anton Lohmaier hat die Kosten für den neuen Kita-Bereich am Festplatz mit Kindergarten (Generalsanierung) und Kinderkrippe (Neubau) samt Einrichtung und Außenbereich auf 2,2 Mio Euro veranschlagt. Obwohl nach Abzug der Fördergelder für die Gemeinde noch rund die Hälfte finanziert werden muss, was vermutlich nur durch Kreditaufnahme geschehen kann, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Eine noch höhere Summe wäre den Bürgern nur schwer zu vermitteln gewesen. Zu hoffen bleibt nur, dass die Kosten nicht doch noch explodieren oder sonst was schief läuft. Inbetriebnahme ist im September 2011.
Monday, July 20, 2009 
Die Satzung für den Außenbereich Loipfing ist beschlossene Sache. Da für mich nach wie vor die vermeintliche Baulücke als solche nicht zu erkennen ist, konnte ich nur dagegen stimmen. An dem im Januar eingeleiteten Verfahren fiel mir auf, dass es keineswegs so ist, dass man da unverbindlich und aus Fairnessgründen mal hineingeht, wie es von Seiten der Isener CSU immer hieß. Bürgermeister Siegfried Fischer machte deutlich, dass der Gemeinderat mit dem Eröffnen des Verfahrens bereits eindeutig signalisiert hat, dass er eine Außenbereichssatzung will.
Thursday, July 02, 2009 
Die Frage, wann die neue Sportanlage auf Höhe Rosenberg gebaut wird, stellen sich nicht nur die Sportler des TSV. Auch andere Vereine ersehnen den Zeitpunkt, wenn endlich mehr Platz und Räume zur Verfügung stehen. Wann dies sein wird, steht leider noch in den Sternen. Es laufen zwar schon Verhandlungen mit den Grundstückseignern, doch dürften sich mit Sicherheit einige von denen und wohl auch mancher Anwohner querstellen. Wenn die Fußballer sich jetzt hinstellen und sagen "Am Freizeitheim machen wir nichts mehr, das rentiert sich eh nicht, weil wir bald umziehen", unterliegen sie einem Irrtum. Das Bald könnte sich leicht auf 10 Jahre ausdehnen. Das erinnert mich an die Hohenlindener, die auf eine Umgehungsstraße verzichten wollten, weil ja die Autobahn eh bald kommt. Dann hat man die Umgehung doch gebaut, nach 10 Jahren unnötigen Zauderns und Streitens mit den Autobahngegnern aus Dorfen. Den Fußballern kann ich deshalb nur raten: Plant mit dem Freizeitheim, baut Euch eine Vereinsgaststätte ins Freizeitheim oder vorne dran. 2011 läuft die 25-jährige Bindungsfrist ab, dann habt ihr freie Hand!