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BloodyVortexMachina



Last Updated: 4/27/2009

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Thursday, February 26, 2009 20:28
Herbstende:
Gen Ende des Herbstes verspitzte es sich auf der Firma. Ich traute mich nicht, den Mund zu öffnen, was sich als Fehler erwies und ich bekam nur noch "Aufgaben" statt Verantwortung. Diese bekam jemand anderes und ich wurde Ende November gekündigt. Jedoch hielt ich mir den Platz als 400€ Kraft warm, um nicht ganz im Leeren zu stehen. Manche Menschen würden dies nicht machen, aber von nix kommt ja nix *g* und das ist immerhin besser als GARNICHTS ;) .

Ende November zogen auch Nachbar Thomas und dessen Freundin Janine aus, da sie jetzt im März Nachwuchs erwarten und die Wohnung dann zu klein gewesen wär.
Regelmäßig schauen sie aber nach Kater Fritty, den sie hier lassen mussten, da er mit seinen 18 Jahren definitiv zu alt für einen Umzug ist und als Freigänger sowieso keine Chance gehabt hätte.

Bevor der erste Schnee fiel (und auch Wochen später immer noch lag) kam mein Vater ganz spontan vorbei und fällte mit mir, naja ein "paar" Bäume, was ich sehr gut fand. Leider hatte ich wenig Zeit ihm mein Reich zu zeigen, was  aber auch noch nachgeholt wird. Dann kam der Winter eine Woche später und alles wurde weiß.

Nunja... es wurde nicht nur weiß... es BLIEB weiß - und das über mehrere Wochen. Kurz vor Weihnachten wurde dann der 4-Wochen-Schnee abgetaut und es wurde dann halt ein grünes Fest gefeiert, was halt auch nicht weiter schlimm war. Zwischen den Jahren besuchte ich dann meine Mutter in Göttingen für 2 Tage, kaufte für sie ein und sorgte mich um sie, da sie einen schweren Unfall erlitt, welchen sie selber (sie brach sich ja selber das Bein und nicht ein anderer hat es ihr gebrochen *g*) verursacht hat und halt nicht so konnte, wie sie wollte.
Die Fahrten waren auch nicht teuer, da ich via Mitfahrgelegenheiten an- und abreisen konnte. Mit dem Zug ist es halt teurer und langsamer.

Um Silvester und Neujahr rum wurde es dann wieder weiß (was auch gänzlich bis dato geblieben ist); man konnte sogar den See begehen......


Sunday, October 26, 2008 14:31
Der Abschied fiel schwer, aber das verging. Ursprünglich hatte ich vor zu studieren, entschied mich aber erstmal für das Finanzielle ;).
Ich bewarb mich also 1x auf eine ausgeschriebene Stelle...

Und bekam prompt einen Vorstellungetermin!
Während des Gespräches fiel mir schon auf, dass ich mich sehr gut anbieten kann, was dem Chef auch gefiel, obwohl ich mir das mit dem eventuellen Studium nicht verkneifen konnte. Der Chef hatte Bedenken, ließ mich aber eine Woche Probe arbeiten. Nach der einen Woche hatte ich das 2. Gespräch und das mit dem Studium hatte er immer noch im Nacken; wollte mir auch nichts Konkretes sagen. Ich war dennoch davon überzeugt, dass ich da anfangen könne. Nach ner kleinen "Ruhepause" durfte ich dann schließlich dort anfangen, worauf ich mich zwar nicht beworben hatte, aber dies war auch nicht weiter schlimm, denn ich bekam einen "Führungsposten" angeboten!
Nun bin ich fast einen Monat schon am Arbeiten und es gefällt mir dort sehr gut. Der Weg zum Arbeitsplatz ist ca 15 Minuten Fußweg, also nicht sehr weit ;) .Gearbeitet wird in Schichten, was auch besser als das ist, was bisher war. Jedoch bevorzuge ich die späte Schicht, da man da ausgeruhter ist.

Ein positiver Nebeneffekt der Arbeit ist, dass viele Menschen mich auch auf der Straße begrüßen, wenn sie mich sehen. Ich bin also auch in der Stadt willkommen ;)

Mein Geburtstag bedeutete allerdings, dass ich abends von der Arbeit wiederkam, aber an der Zahl 27 ist eh nischt besondres dran *g* .

Jedenfalls hat sich das mit dem Studieren somit ERSTMAL erledigt, denn Schulden mag ich nicht machen.

Der Herbst kommt und es wird kälter, also wird der Ofen angemacht...
Sunday, August 03, 2008 19:42
Eine Woche und einen Tag sind wir nun drüben.

Nun erst einmal:
Danke an alle Helfer im Allgemeinen! Ohne Euch hätten wir es nicht geschafft!
Danke!

Ich danke Dir, Jenny, denn Du hast Deinen Urlaub (aus mancher Leute Sicht) verschwendet, um uns zu helfen. Danke! Dadurch, dass du uns den Kleinkram von A nach B transportiert hast, ging alles viel schneller. Für Dich mag es zwar selbstverständlich sein, deiner Mutter zu helfen, aber dass du das auch für mich tust, find ich echt klasse. Danke dafür.

Danke Heidi, dass du Jenny das Auto geliehen hast. Das ist eine echt große Geste! Danke! ;)

Danke auch an Matthias, der uns weitere Umzugskartons zur Verfügung stellte - NEIN - gar schenkte und uns am Umzugstag sogar half, trotz deines kaputten Rückens. Ferner danke ich dir dafür, dass du deinen Keller ausgemistet hast und uns schöne Dinge in den unseren gestellt hast.

Jessi danke ich dafür, dass sie auf Pia aufgepasst hat! Leider haben wir uns dann nicht mehr gesehen. Schade :/

Danke auch an Bernd, der den Renault Master fuhr, ordentlich anpackte und sich dafür auch noch extra Urlaub nahm! Seiner Mutter Bettina danke ich ebenfalls für den leckeren Kartoffelsalat!

Wo wir grade beim  Essen sind: Die Kuchen, die meine Mutter gen Nachmittag vorbeibrachte, waren phänomenal. Danke Dir Mama!

Jan: An deiner Hilfe gibts auch nichts auszusetzen. War einfach super von Dir, dass du das auch für mich getan hast! Ich danke dir. Der Kühlschrankinhalt hats bis auf die Eier nicht überlebt, aber die Sauerei durfte ja eine Andere wegmachen *grins* . Prost!

Marcel. Danke, dass du die Schränke transportierfähig 'zerkleinert' , mir bei der Küche geholfen und noch am Tag X mit angepackt hast. Ich säg nur: Arbeitsplatte *g* ! Du warst wirklich eine große Hilfe!

Meinem Bruder Alex gebührt besonderer Dank, denn er ermöglichte uns nen 2. Transportwagen. Das ist wirklich klasse und es ist echt super, dass du DAS gemacht hast! Unser ganzer Kram, den's zu tragen gab war manchmal auch sch...ön schwer. Besonders die verdammte Waschmaschine wegzukarren! Danke vielmals!

Den kleinen Helfern Alexios, Simon und Kevin danke ich auch. Ihr habt schließlich beim Beladen der ersten Tour geholfen! Danke ;)

Fast hätte ich Anne vergessen, die zufällig in Göttingen war und nicht 'leer' wieder zurückfahren wollte. Danke! Deinen Kombi mit unserem Zeug vollzustopfen, brachte uns wirklich viel Platz zum Rangieren. Danke!

Bodo ist noch ständig am Machen und tun, aber dafür danken wir ihm beide mit Gegenleistungen, denn natürlich ist es für mich nicht selbstverständlich, dass mir so geholfen wird.

Ohne die Herzlichkeit dieser lieben Menschen säße ich nicht an meinem Läppi im *privacy* ;) Ich danke euch allen!


Umzug im Allgemeinen:
Wir packten und packten. Es nahm kein Ende. Immer fand sich neues Zeugs an, was in Kartons landete. Dann kam Jenny und es wurde alles gut. Denn die Kartonberge wurden kleiner und wir erkundeten unsere neue Heimat. Wir fuhren einfach so durch den Ort, fanden den O-Schacht, Tierfundstelle, den *weg und weitere seltsame Sachen. Wir waren auch noch in Göttingen sehr viel unterwegs, denn ich kannte die Stadt zwar, aber nicht so wirklich deren Umgebung. Wir fuhren nach Deppoldshausen (*g*), zum Kehr, zur Plesse und sogar ins Potis. Beim Potis wurden wir ALLE satt *g* .
Sogar ich *g*
Ricardo war die letzte Woche nur selten zu Hause, da er bei seinem Freund Alexi übernachtete und die Gastfreundlichkeit griechischer Familien übertrifft alles, denn sie haben sich darüber gefreut. Naja wer ein Restaurant leitet, sollte auch freundlich sein, aber die Griechen sind es halt.
Die ersten Touren haben Jenny und ich alleine gefahren und wir lernten uns besser kennen, was für 'uns' beide etwas erleichternd war, denn bislang stellte das immer ein Problem dar. Wir fuhren fast täglich den Kram rüber und landeten sogar mal fast in Norvosibirsk, weil wir das Schild 'Achtung! 30km Waldumweg' nicht gelesen hatten. Wir kamen dennoch 'pünktlich' nach 'mütterlicher Zeitrechnung' an *g*. Fast zumindest!
Jedenfalls wissen wir alle, wie man einen Twingo bzw einen Kombi 'zupackt' - sogar mit Matratze ;) .
Am Vorvorabend der Transporterbeladungsschlacht 'zerkleinerten' Marcel und ich die Küche mit: Stichsäge, Hammer, Hammer, Akkuschrauber und zahlreichen anderen Werkzeugkram. Zuletzt folgten wir Matthias seinen Ratschlag die Platte zu zersägen und alles zu wenden. Allerdings ging die Wendung in die andere Richtung, denn von zaghaftem Schrauben wechselten wir zu purer Gewalt und zertrümmerten die Arbeitsplatte, was die Frauen (Jenny und Andrea) nicht sehen wollten. Rico fand es 'geil' :D
Die Trümmer der Platte entsorgten wir auf den angemelteten Sperrmüll.
Am Vortag des Tages X zogen die Katzen um. Mittlerweile haben sie sich erholt.
Der Renault wurde abgeholt (Bernd fuhr an diesem Tag schon) und beladen (mit Bernd, Jenny und den Kindern teils), damit die erste Tour schon voll ist. Wir holten das Bett von meiner Mutter ab und besorgten uns sogar noch die Arbeitsplatten für die Küche. Jemand anderem wär das schon wieder zuviel und wäre nicht dahin gefahren, deswegen danke ich Bernd auch noch mal an dieser Stelle ;)
Der Morgen:
Die erste Tour stand. Mein Bruder kam später als geplant und es wurde versetzt gefahren, was wiederum für Kuddelmuddel führte, aber anscheinend richtig so war. Ich fuhr dann mit Alex und Jenny und Jan mitm Twingo vorweg.
2 Touren mit jedem Wagen. Mit 3-4 gerechnet - passt schon ;)
Am Abend grillten wir dann noch und scherzten und lachten - leider ohne Alex und Jan - schade!
Am Abend, als alle wieder weg waren ging ich mit Pia um den See und traf nen Göttinger Studenten beim Angeln *lol*
Als Jenny und Andrea dann wieder kamen, musste auch Jenny wieder abreisen, was ich wirklich sehr schade fand. :(
Demnächst machen wir Kirschkernweitspucken, das versprech ich dir ^^

Aller Abschied fällt sehr schwer, denn ich habe in den Jahren, die ich in Geismar bei meiner Mutter gelebt und das eine Jahr in Nikolausberg verbracht habe, in Göttingen sowas wie meine Heimat gefunden. Zwar nicht das tollste, wenns um die Arbeitsbeschaffung geht, aber landschaftlich gibts da sehr schöne Flecken - besonders in Nicomonte! Ich werde den Ausblick vermissen.
In Nikolausberg fehlt mir aber nicht nur das Landschaftspanorama sondern mir fehlen auch die Menschen dort. Silke zB mit ihren Radwanderkarten; Frau Thies, die merkwürdigste Kassiererin im Edeka; die Grubers; Brigitte; Niklas mit dem Hannes; Petra; Kalle und Anja; Tina; und ganz besonders Gero.
Denen und allen anderen noch ein hinterherwinkendes Lebwohl?! :(
Friday, July 18, 2008 06:27

Current mood:  optimistic
Fachhochschulreife juhuuu!!! *freuz*
Ich habe es geschafft! Im Rahmen einer kleinen Festlichkeit wurde das Zeugnis überreicht. Die Band vom OHG spielte, es gab kaltes Buffet, es wurde gescherzt und es wurden Videos von den Projektwochen der FOG-Klassen gezeigt. Da hat sich doch tatsächlich jemand im letzten Jahr in der Metallwerkstatt der BBS einen Chopper gebaut und ist gen Ende des Videos damit gefahren!! War schon echt klasse, sowas mal zu sehen. Sägen, schweißen, schrauben, schleifen, lackieren. Sogar den Tank hat der sich selber gebaut *g*.
Das andere Video war etwas merkwürdig. Eine Tasse wurde in allen Positionen in Szene gesetzt. Das war echte wahre Kunst, doch wusste fast niemand damit was anzufangen. Zum Abschluss wurden halt die Zeugnisse vom Klassenlehrer übergeben und danach wurden Fotos gemacht. Zur Erinnerung. Die Leute werde ich so schnell nicht wiedersehen, da ich wegziehe und jeder einzelne seinen Weg geht. Der eine geht nach Ostfriesland, der andere nach Dresden, dann geht wiederum ein anderer nach Berlin, usw usw. 2 Leute gehen zum Bund!
Es gibt nur wenige, die hier bleiben.
Es war eine wirklich schöne Zeit mit euch. ^^
.
..
...
..
.
Während es hier immer mehr und mehr wegen den Kartons unwohnlicher wird, merke ich, wie sehr ich an dieser Stadt gehangen habe. Wenn ich so zurückdenke, hatte ich zwar schwere Zeiten, aber irgendwie haben die auch was Gutes an sich gehabt. ZB. als ich mit dem Spiel anfing: Diablo2.
Ich wurde süchtig; der Sammeltrieb dieses Spiels hat mich neu aufleben lassen. Ich weiß noch, wie erfreut ich war, als mir jemand virtuelle Sachen geschenkt hat. Später, als ich dann wusste, wie das Spiel funktioniert, gab ich genau solchen Anfängern auch solche Sachen.
Das Zocken über Jahre hinweg brachte mich nicht weiter, ich hatte daran trotzdem Spaß ;) .
Jetzt habe ich vor ca 1 1/2 Monaten wieder angefangen zu spielen. Es ist nicht mehr das selbe. Es macht zwar Spaß, aber ich erledige auch andere Sachen.
Vorgestern habe ich der Terrasse radikal zugesetzt. Die Büsche "gekürzt" und Unkraut gibts auch nicht mehr. Zwar hat es angefangen, wie aus Eimern zu regnen, aber wen interessiert sowas denn? ;) Es musste schließlich fertig werden.
Gestern packten wir bis in die Nacht unsere Schlafzimmersachen ein.
Nun habe ich gerade mal Zeit meinen 4-fachen Espresso zu trinken, bevor es weiter im Programm geht: Rico's Zimmer.
 
Allmählich werden die Kartons knapp...

PS: Ich habs bearbeitet Jenny ;))
Saturday, June 21, 2008 08:56

Current mood:  contemplative
Jaja, die Prüfungen sind durch und der Abschluss ist kommenden Samstag in der Tasche. *freu*
Für mich gehts dann so weiter, dass ich mein Diplom in Informationstechnik an der TU machen werde, da wir uns vor ein paar Wochen dazu entschieden haben, gen Ende August nach *privacy* zu ziehen, da uns die Wohnung hier nicht mehr gefällt. Für uns alle wird dies ein sehr großer Schritt sein, da das Leben im Gebirge anders als hier ist, aber das bekommen wir schon hin.
An Organisatorischem ist noch einiges zu klären (wir haben auch genügend Hilfe), aber es ist sicher, dass sich jedem von uns neue Chancen auf ein besseres Leben bieten.
Ricardo bekommt einen Schulplatz in einer Schule mit emotionaler Förderung, Andrea sieht Chancen für ihre berufliche Entfaltung und für mich gibt es vielerlei Gründe, Gö den Rücken zu zeigen.
Zu Vieles, an das man nicht erinnert wird. Meine Ausbildungszeit und die Zeit in den Pseudo-Firmen. Die Enttäuschungen über die Menschen, denen ich jahrelang zur Seite stand, die mir letztendlich die Hilfe verwährten, welche für mich IMMER außer Frage stand. All diese Sachen werden hier gelassen und ich bin zuversichtlich, dass mich ein besseres Leben als hier erwartet....

Es ist wirklich Zeit zu gehen....
Saturday, March 29, 2008 09:03
Also, vor 9 Monaten begann ein neues Leben - MEIN jetziges Leben.
NEIN, ich bin nicht Vater geworden.... *g*
Vor neun Monaten sind wir, meine Verlobte und ich, zusammengekommen. Seitdem hat sich die Welt weiterbewegt.
Ich starte mal hier ein kleines Resumee:

Es war einmal der Europapark...
Am 20.07.08 fuhren meine Schwester, ihr Freund, seine Schwester, ihr Sohn und ich in den Europapark. Sehr früh fuhren wir los (um 4 Uhr morgens) und um kurz vor 10 saßen wir schon im Silverstar, der höchsten Achterbahn des Parks. Weitere Achterbahnen folgten und irgendwie passierte schon irgendwann gen Mittag hin etwas, was ich bis dato eher für unmöglich gehalten habe: ich verliebte mich in die Schwester meines "Schwagers" und sie sich in mich. Irgendwie völlig desorientiert kam ich nach dem Höllenritt gen Heimat zu Hause an und fragte mich dann, was denn nu mit mir los sei - SIE übrigens auch *g*.
Da sie die Bilder vom Erlebnispark machte, schrieben wir uns eMails, ne Woche lang - und dann waren wir ein Paar.
Wir gingen am ersten gemeinsamen Wochenende zu einem nachegelegenen Bach und frühstückten dort. Wir waren glücklich, wie nie zuvor. Wir gingen ins Kino (Simpsons), gingen Essen und leben seit September nun auch zusammen.
Ja das ging alles sehr schnell ;)
Doch bereits Ende November wurde unsere Beziehung auf die Probe gestellt, denn sie hatte schon immer eine Bauchspeicheldrüsenschwäche. Dies zeigte sich bis Mitte November letzten Jahres noch als überwindbar, den sie bekam "Koliken" - zuerst in Abständen von 3 Wochen. Ich glaub, das war der 21.November, als sie mich unter sehr starken Schmerzen nach dem Plasmaspenden (ja ich gehe Blutplasma abdrücken *g*) anrief und sagte, dass der Notarzt sie abholen würde, da sie solch starke Schmerzen habe....
Ricardo, ihr jüngster Sohn (9 Jahre alt), hat Sprachschwierigkeiten, da er durch seine Vergangenheit (OP’s durch Darmverstülpungen, Familie...) etwas weiter in seiner Entwicklung zurückliegt. Er ging jahrelang zur Logopädie und sollte sie an diesem besagten 21.11.(Mittwoch) abschließen. Er fährt nicht alleine Bus, daher kam, weil meine Freundin ja nicht konnte, ihr älterer Sohn Marcel (16; alleine lebend) mit - und die beiden begegneten mir, kurz nachdem ich mit meiner Freundin gesprochen hatte, am Bussteig.
Das Schlimmste ist eigentlich gewesen, Ricardo, der eh Trennungsängste hat, klarzumachen, dass seine Mutter vom Notarzt abgeholt wird. Ich hab es getan. An diesem Abend kam meine Freundin auf die Intensivstation des Weender Krankenhauses. Sie kam am 23. (Freitag) wieder runter, nur stimmte mit ihr etwas noch nicht: Schmerzen! Schule war irgendwie unmöglich in der Zeit, da sich mein bisheriges Leben auf den Kopf stellte: nen Kind, 5 Katzen und nen Hund, der Haushalt und Freundin im Krankenhaus! Das war für mich bis dato unvorstellbar, es zu bewältigen - jedoch hab ichs hingekriegt. Also lies ich erst einmal Schule Schule sein (musste am 24. aber zur Deutschklausur (9 Seiten hab ich geschafft)) und kümmerte mich um Ricardo, der seelischen Beistand brauchte und um meine Freundin, die im Krankenhaus lag. Den Ricardo schickte ich nach wie vor zur Schule, damit er Ablenkung bekam und ich Zeit hatte, meine Freundin tagtäglich zu besuchen, den Einkauf/Haushalt zu machen. Für Kinder sind Krankenhäuser insofern nichts, wenn irgendwer drinliegt den sie kennen, daher kam Ricardo auch nur 2 Mal mit. Es stellte sich heraus, dass ihre Gallenblase voller Steine war und die Gallenblase quasi perforierten. Dies wurde aber nur herausgefunden, da sich meine Freundin darauf versteifte, sich das Ding entfernen lassen wollte, da sich schon einmal wegen genau sowas auf der Intensiv lag. Was als einfache OP geplant war, wurde dann zur Not-OP, denn die Gallenblase war vereitert. Nach 2 Wochen kam sie dann raus und ein paar Tage später (am Nikolaustag) verlobten wir uns. ;)

Es folgten Weihnachten, Silvester und Neujahr, welche allesamt schön waren. Wir besuchten am 2.1. diesen Jahres die Tochter meiner Verlobten, die ca 500 km von hier ne Ausbildung zur Tierpflegerin macht. Der Tag war wunderbar und die Fahrt dauerte länger als zum Europapark. Ein Andenken an diesem Tag holte ich mir... naja mir fiel meine Edelstahlthermoskanne runter, als wir wieder hier waren und die hat seitdem ne Beule. *g*
Die Schule lief gut an in diesem Jahr. Bekam ich doch glatt meine zweite 1 in Mathematik und die 9 seitige Deutschklausur - eine 2 - wieder. *stolzbin*
Das Zeugnis sah dementsprechend gut aus. ;)
Ricardo’s Zeugnis auch...
Der Vater von Ricardo ist, und das ist leider die Wahrheit, ein *zensur*. Das letzte Jahr sah Ricardo ihn nur 5 Mal (und das nur für ein paar Stunden) und das ist wirklich schon viel, so wie ich es mitbekommen habe, denn in den letzten Jahren ließ er ihn immer wieder auflaufen. Zum vorletzten Mal sah Ricardo ihn kurz nach Weihnachten. Der Superdad ist oder war vom Beruf her Lkw-Fahrer und wohnte in Bayern, zog aber im November in erreichbare "benachbarte" Nähe.
Ricardo dachte, nein er glaubte daran, dass sein Vater nun mehr Zeit für ihn hätte; er hatte es ja auch versprochen. So kam es einmal Anfang Februar dazu, dass ihn sein Vater beim Fußballturnier besuchen wollte. Ricardo ist leidenschaftlicher Fußballfan und spielt auch aktiv im örtlichen Sportverein. Ricardo freute sich und wollte seinen Fußballkollegen seinen Vater vorstellen. Dieser jedoch kam nicht und Ricardo kam heulend nach Hause. Das Blöde war, dass seine Mannschaft auch noch ne Packung bekam: sie wurden letzter beim Turnier. Jedenfalls konnte er es nicht verstehen, warum sein Vater nicht gekommen war. Dieser Vater meldete sich auch nicht ab - gar nix kam von dem. Jedenfalls rastete Ricardo den folgenden Tag in der Schule komplett aus, weil ihn jemand als *zensur* beschimpfte. Ricardo schmiss mit Stühlen, sich selber auf den Boden und nahm den Knaben seiner Pein in den Schwitzkasten! Die Klassenlehrerin war da noch etwas höflich. Mittlerweile stellten sich solche kompletten Ausraster immer öfter an; die Lehrerin bat sogar darum, ihn ruhig zu stellen (nur weil er ein paar Stöcke in die Hand nahm). Hinterrücks wurde von der Schule eine Sonderschulüberprüfung wegen Lernschwäche beantragt... nur um ihn einfach von der Schule zu kicken, weil er nicht in deren System passt. Die Überprüfung, so wurde uns gesagt, sollte eigentlich im Mai durchgeführt werden, doch die Schule beantragte sie hinterrücks eine Woche vor den Osterferien, wie sich herausstellte, denn die Frau, die Ricardo hospizieren sollte, meldete sich wegen einem Krankheitsfall persönlich bei uns und somit klärte sich alles: die Schule will ihn wirklich loswerden, es sich einfach machen. Mittlerweile ist er wegen Schimpfworte aus der Betreuung rausgeflogen!
Ein weiteres Beispiel für das Einfachmachen ist, dass die Lehrerin den Ranzen mit ihm aufräumen wollte. Er kam nach Hause und sagte, dass es nicht geschehen sei, weil die Lehrerin gesagt hätte, dass sie das in der Betreuungszeit machen, obwohl sie da schon wusste, dass er da rausgeflogen ist und mit Worten wie "Pech gehabt" oder sowas darauf reagierte.
Wofür studieren die denn Pädagogik??

Naja die Überprüfung fand nicht vor den Osterferien statt, die Ferien kamen und Ricardo hatte Zeit mal auszuspannen: Zuerst schlief sein bester Freund hier bei uns, dann schlief er durch Zufall mal bei seinem Vater (was aber auch merkwürdig war: wenn man Ricardo fragst, was sie da so gemacht haben an den 2 Tagen, würde er antworten: "nichts" - kein weiterer Kommentar dazu), dann fuhr sein Onkel mit ihm nach Bayern zum Spiel FC Bayern : RSC Anderlecht. Wir fuhren an dem Ricardo-freien-Tag in die Sauna und ließen es uns gut gehen. ;)
Der Spaß währte aber nur kurz, da sein Vater sich mal wieder nicht meldete, ihm leere Versprechen gemacht hat; und da knallte er durch - zu Hause - und schmiss mit unseren Sachen. Er knallte mir auch ein paar mal welche ins Gesicht.
Wir wollen ihm helfen nur sein Vater versaut alles.

Dann kam der 39. Geburtstag meiner Verlobten - wir fuhren nach Goslar zu ihrer mütterlichen Freundin und verlebten einen sehr wundervollen Tag.
Ostern kam... naja das war irgendwie voll beknackt:
Wir wohnen auf dem Berg und es hat geschneit. Das Osterfeuer ging nicht an und es war sehr kalt draußen. Am nächsten Morgen wars runtergebrannt, wahrscheinlich hatten die’s noch so gen Mitternacht anbekommen, dem Zeitpunkt an dem sowieso keiner mehr außer die Feuerwehr anwesend war. Würstchen und Bier gabs um 10 schon nicht mehr. Ein kompletter Reinfall. Wie auch meine 3. Mathearbeit, die ich vorgestern wiederbekam. Aufgrund eines Flüchtigkeitsfehlers nur ne 2- . Was solls -.-

So weit....
Thursday, January 10, 2008 17:18

Current mood:  blissful
Ein frohes Jahr Euch alle!

Nun, nachdem wir uns verlobt hatten, war es sehr ruhig mit Krankheiten und so. Meiner Verlobten geht es wieder besser, sie ist nur oft sehr müde und ihre Blutwerte sind noch etwas schlecht. Aber naja, das ist halt so und es wird ja wieder besser.

Mir selbst geht es sehr gut und schulisch geht es auch voran, denn ich schrieb gute Noten (sogar meine zweite 1 in Mathe) in den Hauptfächern und habe gute Aussichten auf ein super Halbjahreszeugnis, da vor den Ferien fast alle Arbeiten geschrieben wurden.

Aber das ist nichts im Vergleich mit dem Geschenk, was mir meine Hochwohlgeborteste gemacht hat:
eine kleine junge Maine Coon Kuhkatze ;)Photobucket
Ich habe ihr den Namen Selena gegeben.... sie ist eine sehr schmusige aber auch sehr vorsichtige Katze. Sie hatte sehr lange gebraucht um mit Hündin Pia klarzukommen.

Leider gab es kurz vor Weihnachten einige Probleme: Am Samstag, den 22.12. fiel bei uns der Durchlauferhitzer im Bad aus, unser Kühlschrank ging nicht mehr und beim Nachbarn hatte die komplette Südseite keinen Strom mehr... und das KURZ vor Weihnachten! Kurios waren 2 Dinge.
-1. Drehten wir den Warmwasserhahn auf, kam bei uns kein warmes Wasser aus der Leitung aber dafür hatte der Nachbar wieder ein wenig Strom und unser Kühlschrank ging wieder.
-2. Wir telefonierten uns 3 Stunden lang die Finger wund, bis mal irgendein Elektriker rauskam, denn der, der für uns zuständig war, stellte sich nach dem 2. Anruf einfach auf taub.
Letztendlich konnte unser Stromproblem in der Küche und das des Nachbaren gelöst werden: 3 große 50A Sicherungen waren in der Hauptleitung durchgeknallt. Der Grund dafür war unser leckender, 30 Jahre alter Durchlauferhitzer. Wir bekamen an dem Abend keinen neuen - auch über Weihnachten nicht!
Der echte Mann von heute duscht sich halt dann eiskalt *bah*.

Über Weihnachten machten es wir uns hier sehr gemütlich: ein mit Strohsternen behangener Weihnachtsbaum, ein Kerzenhängeleuchter für die Decke geschmückt mit Tannenzweigen.
Am heiligen Abend aßen wir Kartoffelsalat und Bockwurst, genehmigten uns ein Curuba, bescherten uns fleißig (Ricardo bekam einen Tischfußball-Kicker), spielten Trivial-Pursuit und gingen abends zum Mitternachts-Gottesdienst. Nun es war ein sehr klassischer Gottesdienst, jedoch mit ungewöhnlicher Lyrik: In einem Lied hieß es, dass der Heiland aus "seines Vater's Schoße" geboren worden war. Also war Gott ein Zwitter?!? Sehr interessant! Das würde wenigstens beweisen, dass Maria doch Jungfrau war. *fg*
Am 1. Weihnachtsfeiertag machten wir Raclette und gingen im weißen Weihnachtspanorama spazieren. Der Glühwein begleitete uns genauso wie die Roten Rosen mit ihrem Weihnachtsalbum auch an diesem Tag.
Am 2. Weihnachtstag lud uns meine Mutter zu einem schönen Stück selbstgemachter Schokoladentorte, die sehr lecker war, und ner Tasse Kaffee ein. Sie hatte es sich auch schön gemacht - diesmal mit echtem Weihnachtsbaum! Vorher aber statteten wir "unseren Geschwistern" auch einen Besuch ab. Sie schenkten uns einen Saunagutschein, der in einen Umschlag mit der Aufschrift "Vom Geschwisterpaar für's Geschwisterpaar" steckte. Danke euch beiden!

Zwischen den Jahren wurde dann endlich der Durchlauferhitzer ausgetauscht, welcher zugleich auch besser ist, da er 3 statt 2 Stufen hat und enorm flexibel in seiner Einstellungsmöglichkeit ist.
Sylvester standen wir beide um 6 Uhr in der Früh auf, um unseren Resteinkauf zu tätigen. Meine Verlobte fuhr zum Kaufland, um günstig Fonduefleisch einzukaufen und ich stand um halb 8 vorm Plus Markt, welcher erst um 8 Uhr öffnete, mit dem Ziel, das Feuerzangenbowlenset, was im Angebot war, zu erwerben. 30 Minuten Kälte galt es nur auszuhalten um die Enttäuschung zu erleben: AUSVERKAUFT! Knapp 1 Kilometer Fußweg "rannte" ich zum nächsten Plus in der Innenstadt und wurde da auch fündig! Meine eigene Feuerzange!! Ich war glücklich!! Meine Verlobte kaufte wahrhaftig sehr günstig ein. Gegen Abend schufen wir UNSERE erste Feuerzangenbowle.
Es ist regelrecht einfach, sowas zu bewerkstelligen. Man nehme:
Nelkengewürz, Zimtstangen, Rotwein, Orangenscheiben und gepresste Zitronen, nen Zuckerhut und mindestens 54 prozentigen Rum.
Orangen und Zitronensaft mit Nelkengewürz und Zimtstangen werden mit dem gesamten Rotwein getränkt; wir haben es noch ein paar Stunden ziehen lassen. Dann wird das ganze warm gemacht, den Zuckerhut legt man auf die Feuerzange, welche man auf den offenen Topf mit dem Wein-Mix legt; ein bischen Rum wird auf den Zuckerhut geschüttet, welchen man dann auch anzündet. Uns gelang ein verzerrtes Foto von dem Anblick, der sich einen bietet:
Photobucket
Dazu schauten wir wie jedes Sylvester auch dieses Jahr wieder "Dinner for One" und "Ein Herz und eine Seele - Der Sylvesterpunsch" und hatten dabei ein sehr sättigendes Fondue. UNS BEIDEN GING ES SEEEHR GUT *fg*.
Um ca 23:30 Uhr gingen wir zu einer Anhöhe, von der man über ganz Göttingen blicken kann; auf dem Weg ging ein Dudelsackspieler in voller Schottenmontur vor uns - ES WAR GEIL!!
Wir betrachteten Göttingen's und Nikolausberg's gesamtes Feuerwerk um 0 Uhr mit einer Flasche Sekt in der einen und nem Pack Knaller in der anderen Hand. Es war das schönste Sylvester meines bisherigen Lebens - ich zündete mir eine Zigarre an.
Neujahr: Raclettetag bei meiner Mutter. Es war SEHR Lecker und sie hat sich viel Mühe gegeben! Es war ein perfekter Start ins Jahr. Danke MAMA! Abends gabs dann den Film "die Feuerzangenbowle" mit unserer echten Feuerzangenbowle vermischt. Zu genial war der Abend. Am nächsten Tag besuchten wir Jenny (von meiner Verlobten die 19 jährige Tochter) in Großröhrsdorf, was ca 400 km von hier entfernt ist, was letztendlich einen Aufbruch um 5 Uhr in der Früh bedeutete.
Es war eine sehr lange Fahrt aber das war es wert:
Jenny empfing uns warmherzig, zeigte uns ihre Wohnung, die wirklich anschaulich ist: Ein 1-Zimmer-Appartement mit Küchenzeile und Bad - Mehr braucht man als Auszubildende auch nicht. Sie führte uns auch durch das Tierheim, in dem sie ihre Ausbildung zur Heim- und Haustierpflegerin macht. Die Tiere werden artgerecht gehalten und leben in Rudeln und Gehegen - nicht etwa in Zwingern, wie es in vielen Tierheimen der Fall ist - , weshalb sie auch ihre Lehre im weit entfernten Sachsen durchzieht.
Wir fuhren gegen Mittag zum nahegelegenen Radeberg, wo wir uns etwas zu Essen beim Italiener besorgten.

Die Ferien gingen zu Ende und die Schule fing wieder an...

Alles beim Alten wieder...
Sunday, December 09, 2007 02:06
Was vor der Hölle geschah:
Das Schuljahr fing für mich sehr gut an... in den "Eignungstests" schnitt ich überall am Besten ab und auch in Mathe und in den andern Fächern bin ich diesmal vollstens mit mir zufrieden. Der Stundenplan ist sogar besser als das letzte Mal; so habe ich einen Rhythmus drin, da ich jeden Tag früh raus muss, was das letzte Jahr leider nicht so war.
Mit meiner Freundin erlebte ich wundervolle Ausflüge (zB nach Goslar zu einer ihrer Katzenfreundinnen) und tolle Spaziergänge, auch wenn sie MANCHMAL eine Zicke ist (ich bin eher ein Sturkopf *g*) ;) .

Der Sommer ging... der Herbst kam.

Es wurde kälter und die Uhr wurde zurückgestellt.
Nun, manche finden das gut, aber wenn man ein Kind zu Hause hat... dann steht es nicht um 7 Uhr sondern um 6 Uhr auf der Matte - auch am Wochenende ;)
Seit einiger Zeit hat Ricardo seinen aber Rhythmus gefunden.

Meiner Freundin ging es zeitweise aber nicht so gut, da sie regelmäßig Bauchspeichelrüsenprobleme bekam, was sich aber wieder beruhigte.

Die Hölle tat sich dann vor 2 Wochen auf:

An einem Mittwochmorgen fingen bei ihr die Schmerzen an, versicherte mir aber, dass ich mir keine Sorgen machen und zur Schule fahren solle, was ich auch tat. Nach der Schule ging ich zum Plasmaspenden, womit ich auch wieder angefangen hab. Nachdem das Plasma raus und das Geld im Portemonaie war, fuhr ich noch schnell zu meiner Mutter, um noch irgendwas abzuholen...
Das Fegefeuer der Schmerzen toste in ihr...
denn als ich sie telefonisch erreichte, weil ich einen Anruf auf meinem Handy hatte, konnte sie es kaum aushalten - sie rief den Notarzt.
An dem Abend wurde sie stationär aufgenommen und es stand sehr schlecht um sie.
Sie sagte noch, dass Ricardo (ihr jüngster Sohn (9)) mit Marcel (ihr ältester Sohn (16)) zu Ricardo's letzer logopädischen Anwendung gefahren sind und bald fertig seien. Nach diesem Anruf bekam ich richtige Angst um meinen Schatz und war erst einmal für 2 Minuten erschlagen von der übelen Nachricht.
2 Minuten bis ich die beiden sah... die ES noch nicht wussten.
Einem 9 jährigen Jungen, der seine Mutter über alles liebt, zu sagen, dass diese mitm Rettungswagen mitgenommen wird... das war echt das furchtbarste , was ich jemals zu einem Kind sagen musste - ich hab es getan.
Er weinte, verkraftete es aber tapfer.
In der Zeit musste ich persönlich mein ganzes Leben umwerfen - es galt zu improvisieren.
Mit einem Mal stand ich mit 5 Katzen, einem Hund UND Ricardo alleine da - dazu kamen noch die klärenden Gespräche mit ihren Freunden.

Letztendlich habe ich alles gewuppt bekommen - alleine.
Ich habe sie jeden Tag besucht - eingekauft, Essen gemacht, Katzen gefüttert, etc.

Insgesamt lag sie 12 Tage im Krankenhaus - was auch gut war, denn ihre Galle produzierte Steine, welche das Organ durchlöcherten und gleichzeitig den Gallengang verstopften. So fanden die Ärzte eine perforierte Galle vor, die schon anfing - den Körper zu vergiften.
Mitunter bekam sie auch das volle Programm:
-Bauchspeicheldrüsenentzündung
-Nachblutungen durch Papillenöffnung
-Magen-Darmspiegelung
-Entzündung der Galle
-Gallen-OP unter lebensbedrohlichen Bedingungen

All das ist geschafft und sie ist wieder seit 5 Tagen zu Hause.

Dieses "Ereignis" schweißte uns noch mehr zusammen - so sehr, dass wir uns gestern verlobten. ;)
Saturday, August 25, 2007 16:37
Soo, mal wieder was in meinen Blog schreiben.... die "8 Tage Lücke" habe ich halb zu Hause und halb bei meiner Freundin verbracht.
Wir gingen viel spazieren und das Wetter war, bis zum Abreisetag, saugut. Am Dienstag hats nur geregnet, auch als ich nach Hause fuhr.... auch als ich den Keller entrümpelte. Am Mittwoch morgen fühlte ich mich so, als hätte ich es alles nur geträumt... die Erlebnisse mit Andrea, Ricardo und Cats'n'dog hatte ich wohl nicht so ganz realisiert, weil es für mich wirklich unglaublich ist.
Ich wachte halt auf und fühlte mich nicht komplett. Meine Freundin wünschte ich mir so sehr herbei. Sie fehlte mir so sehe, dass ich mich gestern dazu entschloss, zu ihr zu fahren - MITTEN IN DER ANFÄNGLICHEN NACHT. Das lohnte sich sogar, denn gestern war der Mond fast voll und die Nacht war klar... UND warm.

Najo ich werd einfach noch die wenigen Ferientage, die mir bleiben, genießen, denn ab nächste Woche Donnerstag werde ich weniger Zeit haben.
Ziel Fachhochschulreife.

Jetzt grillen wir mal wieder also bis demnächst, oder wollt ihr etwa, dass die Würstchen anbrennen? ;)
Ich nix, denn ich lasse nichts "anbrennen" *fg*
Thursday, August 16, 2007 22:37
Joar, heute bin ich mal wieder in meinem trauten Heim nachdem ich ein paar Tage bei meiner Freundin bzw mit ihr und ihrem Sohn verbracht habe. Es war sehr wechselhaftes Wetter, aber es war schön und am Samstag fahre ich wieder. Dann werde ich ihren Rechner neu einrichten und entschlacken, da kenn ich nix, da die Direct-Show Filter beim Abspielen sehr häufig abschmieren und das Gerät langsamer läuft als mein betagter 450er P3. Naja ich war viel draußen und hab jetzt, wo ich wieder da bin, mal ein wenig am Design geändert bzw es der Myspace-Seite angepasst.

"The Killer in me" war heute aber nen gaanz anderer:
Wenig Schlaf und wenig essen (Schlaf ist Luxus und Mittagessen fiel bei uns wegen Unlust aus) kam ich ausgepowered hier in Geismar an, da ich mir keinen direkteren Weg vom Nikolausberg hierher ausgeguckt habe. Die Effizienz des Bergabs war also nicht so toll, da ich ein ganzes Stück wieder rauffahren musste, was auch sehr anstrengend war. Letztendlich hab ich dafür "nur" ne halbe Std gebraucht um mich zu KOtisieren. So ne Std danach hab ich erst einmal viele Std geschlafen.
Danach kamen mir die letzten Tage wie ein Traum vor, aus dem ich erwacht bin....

Ich will weiterschlafen...