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Hartmut Andryczuk


Last Updated: 11/25/2009

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Monday, May 26, 2008 
Sunday, May 25, 2008 
Saturday, May 24, 2008 
Saturday, August 25, 2007 
Die aufgeklärte, westeuropäische Kritik hat es schon immer gewusst: der Dalai Lama betreibt schwarze Magie, tibetische Lamas beuten Frauen sexuell aus, das Kalachakra-Rutual sagt einen heiligen Krieg zwischen Buddhisten und Nicht-Buddhisten im 24. Jahrhundert voraus und der tibetische Buddhismus ist in seinem Grund faschistisch. Himmler hat die ostasiatischen Philosophien bewundert und es existierte eine geheime Achse Lhasa - Germania.
Wem solche Behauptungen noch nicht reichen, dem seien die Bücher des Ehepaars Röttgens, die unter dem überkandidelten Pseudonymen Victor und Victoria Trimondi empfohlen, die in katholischen Verlagen veröffentlichen und deren Artikel in der Springer-Presse publiziert werden. Aber Vorsicht: "Der Schatten des Dalai Lama" ist ein 800 Seiten starker Wälzer, untermauert mit "wissenschaftlicher" Kenntnis, tibetologischen Details, vagen Thesen, waghalsigen Interpretationen. Danach ist man vermutlich auch nicht klüger, sondern sollte nach den Standards humanistischer Urteilsbildungen vielleicht 800 Seiten lamaistische Literatur lesen. Oder gleich zu "Hitler - Buddha - Krischna" übergehen, wo Fakten zu lamaistisch-nationalsozialistischen, sexualmagisch-tantrisch-arischen Assoziationen gesammelt wurden. Das Buch ist 2003 erschienen und wäre vielleicht im "Dalai-Lama-Jahr" 2007 ein Bestseller geworden, denn es enthält ja Themen, die dafür geeignet sind: Sex, schwarze Magie und Hitler. (Die Trimondis werben auf ihrer Internetseite mit einer "Bild"-Schlagzeile zu ihrem Buch: "War Hitler Buddhist - Der Nazi-Diktator und der Glaube an die Wiedergeburt?").
Himmler war bekanntermaßen ein Mythomane, über den sich sogar sein Führer lustig machte, wenn er in vertrauter Runde erklärte, dass sein Polizeichef überall Scherben ausgraben lässt, um auf die Wurzeln der germanischen Kultur zu stoßen. Das beweist nur, so Hitler, dass die Germanen noch Barbaren waren, als die Griechen und Römer bereits Hochkulturen besaßen (so Albert Speer in seinen „Erinnerungen"). SS-Forschungsgruppen waren überall unterwegs - in Island und auch in Tibet. Dort trafen sie auf verarmte Bauern, denen sie die Schädel vermaßen, wobei bezweifelt werden darf, ob sich die Einheimischen als Träger arisch-magischen Erb- und Kulturguts begriffen.
Wer oder was sind die Röttgens/Trimondis? Es sind die ehemaligen Verleger des Trikont-Verlags, der sich in den 60er und 70er Jahren einen Namen in der linken Szene gemacht hat und u.a. die "Mao-Bibel" herausgegeben hat, dann zur Esoterik-Szene wechselten und die ersten Events in Deutschland mit dem Dalai Lama zur Frankfurter Buchmesse in den 80er Jahren organisierten und von dem späteren Friedensnobelpreisträger fasziniert waren. Der Verlag nannte sich zu dieser Zeit Dianus-Trikont . Irgendwann gab es ihn nicht mehr. Warum erfährt man nicht. Um die Jahrtausendwende hatte man ein neues Ziel: Dalai Lama Bashing. Die Website der Trimondis wimmelt davon. Es gibt dort ein "Kritisches Forum Kalachakra", aber kein Forum, um einen Kommentar zu hinterlassen oder zu diskutieren, wo die Autoren anscheinend doch Wert auf einen kritischen Dialog legen, aber jede Kritik kommentieren und nicht einfach stehen lassen.
Zen, Tibet, Islam - mit religiösem Eifer werden gegen die Religionen minutiös Details gesammelt. Fundamentalismus ist überall; und die Apokalypse ist allgegenwärtig: Armageddon, Ragnarök, Kalachakra. Das Guru-System ist korrupt, der dänische Ex-Boxer Ole Nydahl ein militanter Buddhist.
Man mag sich über den Dalai Lama, der buddhistischen Esoterik-Szene und tantrischen Laienspielgruppen lustig machen; die Trimondis scheinen aber humorresistent und ironiefern zu sein. Ihre Motivation gegen den tibetischen Buddhismus mit allerlei Verschwörungstheorien aufzurüsten und hinter alles und jedem "Buddhofaschismus" zu vermuten, kommt einem suspekt und wie eine Zwangsneurose vor. In ihrer Manie rennen sie offene Türen ein und benutzen Klischees über den Buddhismus, um neue zu erschaffen. Gab es Krieg im Namen des Buddhismus? Ja und? Es gab auch Völkermord im Namen der Reinheit, Folter im Namen der Freiheit und Hinrichtungen im Namen der Liebe als interkulturelles und -religiöses Phänomen. Vermessen wir also weiter Schädel und fokussieren den „Krieg der Kulturen".
Der 14. Dalai Lama ist hip, der Dalai Lama aka Tenzin Gyatso ist erfolgreich - gerade bei jungen Menschen. Von diesem Trend profitieren gewollt oder ungewollt die Kulturwissenschaftler und Religionsforscher mit dem höheren Logenpseudonymen. Den Aussagen des Dalai Lama, der für die Trennung von Kirche und Staat ist, sich für ein demokratisches und unabhängiges Tibet und die Frauenrechte im Lamaismus einsetzt , wird nicht geglaubt. Auch nicht, dass es ihm letztendlich egal ist, ob nach ihm noch ein Dalai Lama folgt. Denn kaum jemand in Europa kann hinter die lächelnde Maske des Asiaten schauen, wie es in einem rassistischen Kommentar auf der Trimondi-Seite heisst.
Monday, August 14, 2006 
Zwischen Marc Chagall und Felix Dzershinskij.

Fuer Hartmut Andryczuk

Wieso hatte ich immer Angst vor dem Urologenarzt gehabt? Fuer die Maenner meines Alters ist es doch etwas Selbstverstaendliches, einmal sich beim Urologen zu melden.
Mein Koerper explodierte, ich fuehlte mich elend, dachte: Geist ist Geist, Fleisch ist Fleisch. Ich geh zum Urologen.
Dass ich so schnell empfangen werde, hier bei uns, im Herzen von Ostberlin, das haette ich nicht gedacht. Vorgestern meldete ich mich bei meinem Internistenarzt und blaetterte 3 Stunden lang in Brigitta-Stern-Spiegel-Zeitschriften, aus denen ich nicht klug wurde. Ich kann mich nach der Lektuere nur daran erinnern, dass Karel Gott mit 66 eine Tochter bekommen hat. Gut zu wissen, dachte ich, ich habe noch 10 Jahre Zeit! Vor einigen Wochen hat man mich (beim Orthopaeden) gar nicht empfangen und ich fuhr zum Prenzlauer Berg. Und diesmal geschah alles wie im Nu!
Zuerst sass ich in einem runden Zimmer. An den Waenden die Oelkopien der Bilder von Vincent van Gogh und unter ihnen ein Bild von Marc Chagall. Zu viele Bilder in einem Zimmer, dachte ich. Zu viele Farben. Ich suchte mir ein Plaetzchen, bemerkte auf dem ueblichen Zeitschriftentischchen einen ziemlich dicken Band mit dem Titel New York. Gut, dachte ich, jetzt kann ich mir mal diese beruehmte Stadt anschauen. Ich nahm den Band und setzte mich, ohne die anderen Herren Patienten, unter ihnen war ich ja der Juengste, zu beobachten. Nun schlug ich den Band auf und meine Augen wurden gross. In diesem Band wurde die Tragoedie vom 11.September in allen Details dargestellt.
Kaum war ich ins Betrachten versunken, schon versucht ein wendiger Herr, (mittelgross, mit kurzen blonden Haaren und den Augen, die alles mit einem Mal sehen wollen), meinen komplizierten Namen auszusprechen. Gut gemacht! Nur eine Betonung falsch. Ich sprang auf und folgte ihm. Das war der Herr S. Facharzt fuer Urologie. Er berlinert, eilt an der jungen Frau vorbei, seiner Krankenschwester, die sich scheinbar an seine Hastigkeit gewoehnt ist und ich folge ihm. In seinem Aufnahmezimmer gruesst er mich herzlich und drueckt meine Haende, bittet mich ueber meine Beschwerden zu erzaehlen. Er reagiert blitzschnell auf mich, schreibt etwas in seinem Notizheft auf, ploetzlich fragt er mich, ob ich nicht aus Russland komme, ich bejahe und will ihm ueber meine Abstammungen erzaehlen, er unterbricht mich und sagt, dass er Stalin als Sieger bewundert, dass die Deutschen dumm sind. Schauen Sie, die Natur, sagt er, es ist etwas Phantastisches. Ja, stimme ich zu und etwas Unschuldiges. Aber wie hat er das geschafft, der kleine Georgier? Er reagiert auf mich nicht und schickt mich wieder ins Wartezimmer. Ich sitze im Wartezimmer mit dem New-York-Band auf dem Schoss. Immer mehr Herren kommen herein, unter ihnen auch zwei Omas, aber ich bleibe ja der Juengste. Nun blaettere ich wieder im Band. Links die Freiheitsstatue, rechts der qualmende Zwillingsturm. Aber nach einigen Minuten wird mein Name wieder ausgerufen, diesmal mit vielen Fehlern, von der Krankenschwester. Ich muss mich jetzt ins Patientenzimmer begeben, meine Hose und meine Unterhose ausziehen und auf eine Couch hinlegen und auf den Facharzt warten. Herr S. eilt zu mir, macht Ultraschall und berichtet mir, dass die Nieren in Ordnung sind, dass ich keine Tumoren habe, dass die Blase etwas entzuendet ist. Dann zeigt er mir meine Inneren im kleinen Monitor, das vor meiner Nase steht. Schauen Sie, jubelt er, ist es nicht Kunst? Wozu noch eine andere Kunst, fragt er mich. Und was machen Sie? Performancekunst? Performance? Was ist das? Wissen Sie, ich liebe den sozialistischen Realismus, sagt mein Facharzt fuer Urologie. Dann betastet er mein Geschlecht und den After, tut alles sehr schnell, sagt, jetzt kommt die Krankenschwester und bringt mir ein Glas fuer Urin. Er geht ab und gleich nach ihm kommt die Krankenschwester, bringt das Glas und geht. Ich frage sie, ob ich hier rein pinkeln soll. Nein, sagt sie, auf dem Klo. Ich ziehe mich an und geh suche das Klo auf, geh rein, mache die Tuer zu, schon will jemand auch rein. Du kannst warten, denke ich und bemuehe mich, die Tropfen aus mir rauszuquetschen. Ich bin fertig, aber ich muss wieder ins Wartezimmer. Schon wieder sitze ich mit dem New-York-Band auf dem Schoss. Das Wartezimmer wird immer voller. Was fuer Glueck, denke ich, dass ich heute der erste Patient war. Immer mehr aeltere Herren und ein paar Omas. Ich bleibe der Juengste. Nach einigen Minuten kommt mein Facharzt und bittet ihm zu folgen. Schon wieder sitze ich ihm gegenueber und er sagt, morgen sind die Urinanalyse fertig, dann fuegt er hinzu: Deutschland hat seiner Freiheit nur Stalin zu verdanken. Mit einem Mal springt er auf, geht zur Schrankwand, holt etwas und stellt es auf den Tisch. Eine bronzene Bueste, die golden glaenzt, ich erkenne sofort den Tscheka - Gruender, Felix Edmundowitsch Dzershinskij.
Ich zitiere meinem Urologen-Facharzt Majakowskis Zeilen ueber Felix Edmundowitsch Dzershinskij aus dem Poem des Dichters Gut und schoen, die wir in der Schule auswendig gelernt haben:

Dem Juengling, der sich an Scheidewegen
Ein Vorbild fuers Leben sucht.
Dem empfehle ich es, ohne lange zu ueberlegen:
Lebe dein Leben nach dem Genossen Felix!
Der hatte aus Stahl alle Nerven und Sehnen.

Er freut sich und verabschiedet sich. Ich gehe wieder ins Wartezimmer, will den New-York-Band in die Haende nehmen, in diesem Augenblick kommt die Krankenschwester und sagt, ich soll morgen um 9 kommen und den Ueberweisungs-/Abrechnungsschein vom Internisten mitbringen und ich bekomme 10 EUR zurueck.
Saturday, August 12, 2006 

Category: Writing and Poetry
Vokabelkrieger

?Vokabelkrieger? nennt sich ein Intelligenztest im Internet, welches auf eine bestimmte Sprachbegabung schließen lassen soll. Dem ?Stamme der Vokabelkrieger? kann man demnach ab einem IQ von 135 beitreten, was natürlich sehr zweifelhaft ist. Und es gibt jetzt auch eine gleichnamige Künstlerzeitschrift, die eigentlich ein Buch ist und als Sammelband 34 Autoren und Künstler mit Originalarbeiten, Texten und Medien versammelt. Vorgestellt wurde dieser Almanach Ende Juni auf Sylt zur ?langen Nacht der Vokabelkrieger? auf der Ferieninsel Sylt mit Lesungen von Anne Weber, Artur Becker, Bettina Gundermann, Arne Rautenberg und einem Auftritt der neuformatiertierten Gruppe ?Pathetische Patienten? (Wolfram Sypra, Valeri Scherstjanoi, Hartmut Andryczuk) mit elektronischen Sounds, Lautpoesie, Kurzfilmen und Gesang sowie einer kleinen Inszenierung von Velimir Chlebnikovs Poem ?Der Untergang von Atlantis?. Die Veranstaltung wurde von Silke Behl (Radio Bremen) moderiert und der Band I des ?Vokabelkriegers? zum Thema ?Wasser? gezeigt.
Das Buch ist einige Zentimeter dick mit einem grünen Leineneinband und einer beigen Prägung. Das Äußere wirkt sehr schlicht, der Inhalt ist es nicht. Es versammelt Beiträge namhafter sowie unbekannter Autoren und Künstler, die offen zu dem Thema arbeiteten. Der Autor Artur Becker schrieb unter dem Titel ?Die Wolfsschanze? über Hitler und die masurischen Seen: ?Nicht die Russen, sondern die Mücken waren in der Wolfsschanze die Feinde Hitlers und seiner Offiziere. Ein ganz schlauer Offizier des Führers kam auf die Idee, die Mückenplage ein für alle Mal zu beenden. Er ließ die Brutstätte der masurischen Moskitos, in einem Teich, einige Hektoliter Benzin pumpen und zündete die gelbe Brühe mit einem Streichholz an. Auf der Oberfläche des Teiches brannte stundenlang ein Regenbogenfeuer, das Schiff fing an zu brennen, und in der Luft schwebte der beißende Benzingeruch. Die Mücken blieben aber, sie überlebten diese Apokalypse von Menschenhand. Sie kamen doch von den großen Seen, brüteten auf diesem Teich seit eh und je. Sie liebten das süße Blut des Führers und seiner uniformierten, todernsten Diener und Henker?. Danach folgt ein Original-Spraybild von Max Müller zum Thema der Oderflut. Jeder Beitrag überrascht und ist different zum anderen: man findet ?Mikroorganismen für eine Wasserleiche? (Papierschnitte von Max Marek), die Fotografie eines brennenden Schiffes vor der Insel Amrum (Thomas Schulz), Dokumentationen von Oberflächenspannungen bei Flüssigkeiten (Anselmo Fox), visuelle und lyrische Gedichte des alten konkreten Poeten Pierre Garnier (?wir verfaulen alle/ wir verfaulen/ bis wir klares Wasser sind?), Arbeiten mit Ölfarben von Freddy Flores Knistoff und Zeichnungen mit Sojaflüssigkeit von Kjetil Skøien. Wolfgang Müller thematisiert den menschlichen Körper und hebt mit Sepiatinte anatomische Bereiche hervor.
Manche Texte sind auf der Insel Sylt entstanden wie die von Feridun Zaimoglu oder Terézia Mora. Andere haben einen direkten Bezug zur Literatur oder zu persönlichen Erfahrungen wie die Gefahr des Ertrinkens von Valeri Scherstjanoi (?Daniil Charrms, das Wasser und ich?). Ein Text, der mit einem Zitat beginnt aus einem sowjetischen Schlagerlied der 60er Jahre beginnt: ?Wenn ich unterwegs bin, nehme ich ein Brot für den Tag und ein bisschen H20?. Und es gibt Gedichte von Jurij Andruchowytsch (Romanautor von ?Zwölf Ringe?), Marion Poschmann (?Delfter Blau?) und dem südafrikanischen Rap-Dichter Kgafela oa Magogodi.
?Das Wasser kann schwarz, verseucht sein. Tschernobyl - Artemisia vulgaris. Das wissen wir sehr gut. Ich kann dazu wieder ein Bild aus meiner Kindheit holen. Ich kann mich noch erinnern, als die russischen Frauen das Regenwasser in den Fässern sammelten und sich damit die Haare wuschen. Dann sprach man von der Leukämie, der Weißblütigkeit, belokrowje auf russisch. Und viele Frauen starben.?
Quelle, Tropfen, Fluß, Meer, Wolken, Wasserleichen, Genitalien und Tschernobyl - eine wilde Mischung der Beiträge zum ?Wasser?, dessen Eigenschaften sehr rätselhaft sind. So schreibt der Physiker Felix R. Paturi: ?Wasser ist völlig verrückt. Mit diesen Erläuterungen lässt es der Schulunterricht in der Regel bewendet. Aber damit wird er der Sonderstellung des Wassers in der Natur in keiner Weise gerecht. Die Anomalie des Wassers gibt es nämlich gar nicht. Es gibt deren über vierzig?. Als Beispiel dieses ?verrückten? Verhaltens sagt Paturi, daß die Schallgeschwindigkeit in der Regel bei Flüssigkeiten mit steigender Temperatur abnimmt, sie bei Wasser aber zunimmt. Und er verweist auf das Buch des japanischen Mediziners Masaru Emoto, der dem Wasser die aberwitzigsten mystischen Eigenschaften zuschrieb. Das Buch zeigt Dutzende von Mikrofotos gefrorener Wasserproben. Halte man zum Beispiel einen Zettel mit dem Wort ?Hitler? vor eine Wasserprobe, dann ergeben sich beim Gefrieren nur recht mickrige und konfuse Kristalle. Stünden aber auf einem Papierschnipsel der Name der japanischen Gottheit ?Amaterasu Omikami?, dann würden sich wunderschöne Kristalle entwickeln.?
Weder Felix R. Paturi noch Massuro Emoto haben für den ?Vokabelkrieger? geschrieben. Dieser endet mit einem poetischen ?wellen?-Text des Berliner Autors Ulrich Woelk.

Lena Koroljova

Die Buch-Zeitschrift ?Vokabelkrieger? wird herausgegeben vom Kunst:Raum Sylt-Quelle und dem Hybriden-Verlag Berlin und erscheint einmal im Jahr.

Der Erstling zum Thema ?Wasser? versammelt Beiträge von Arne Rautenberg, Dietmar Becker, Juri Andruchowytsch, Hartmut Andryczuk, Artur Becker, Max Müller, Indra Wussow, Alexandre Yterce, Terézia Mora, Freddy Flores Knistoff, Feridun Zaimoglu, Moritz Rinke, Ottfried Zielke, Alexej Schipenko, Valeri Scherstjanoi, Wolfram Spyra, Stan Lafleur, Max Marek, Kgafela oa Mogogodi, Wolfgang Müller, Tina Jonsbu, Christoph Nussbaumeder, Stephen Cone Weeks, Pierre Garnier, Anselmo Fox, Marion Poschmann, Ediard Stan, Costantion Ciervo, Regula Venske, Kjetil Skøien, Stefan Schemat, Thomas Schulz , Hermann Bohlen und Ulrich Woelk.

Weitere Informationen unter: www.kunstraum-syltquelle.de/vokabelkrieger/index.html
sowie unter: www.hybriden-verlag.de