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Dawn Of Winter



Last Updated: 11/25/2009

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Status: Single
City: Stuttgart
State: Baden-Württemberg
Country: DE
Signup Date: 10/15/2006

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Wednesday, October 28, 2009 
Hi friends!

Maybe you already saw them: we put some live videos from two of our concerts on our page - nothing special but we hope that you like them...

Enjoy and all the best

Dawn Of Winter
Monday, September 28, 2009 
Holy shit! haha - We were the last who thought that something like THAT would ever happen! We accidently agreed on supporting "Sacred Steel" with some songs, but then we were asked to support "Spiritus Mortis" as well - in the same week. What a great co-incident we thought! And NOW, we were asked to play on the "Hammer Of Doom" festival which takes place in the same week - can it get any better? YES IT CAN! At the "Hammer Of Doom"-festival we support legends like TROUBLE, COUNT RAVEN, PAGAN ALTAR and other fantastic bands like SPIRITUS MORTIS, DEATH ROW... AND MORE! WOOOOW!

I guess we are in DOOM-HEAVEN!!!

Here are the dates:

17. Oct. 09
Hammer Of Doom, Würzburg - we play at 4:00 pm, entry: 25.00 Euro

19. Oct. 09

Spiritus Mortis, Stuttgart - starts at 9:00 pm, entry: FREE!!!

22. Oct. 09
Sacred Steel, Ludwigsburg - starts at 8:00 pm, entry: FREE!!!


Only YOU guys can make these days even more fantastic - would be great to see you!!!

All the best - Dawn Of Winter
Tuesday, July 21, 2009 
Dear friends!

We are going to play a CONCERT! It's our first one after 3,5 years!!

And the best part:

!!FREE ENTRY!!




We are going to support SACRED STEEL (2nd band of our singer) on their CD-release party in the ROCKFABRIK Ludwigsburg, Germany. Our playing time: around 40 minutes.

SO COME AROUND AND HAVE A GREAT EVENING WITH DOOM AND TRUE METAL!!


Monday, May 04, 2009 
Dear friends in the US!

Getting our CD used to be quite hard for everyone who's not living in Europe - until now!! We are very proud to say that "The Peaceful Dead" is our first CD which is now officially released in the USA!!! Yippee!!

For further informations or for buying our CD, please refer to the following link:

http://shadowkingdomrecords.com


THANKS A LOT FOR YOUR SUPPORT!!!

All the best - DAWN OF WINTER


Tuesday, April 07, 2009 


Hallo! Vielleicht interessiert es ja jemanden - hier ein aktuelles Interview mit Gerrit. Viele Grüße!

DAWN OF WINTER ist einer der dienstältesten Vertreter der
nationalen Doom-Szene. Nach beinahe einer Dekade ohne einen DAWN OF
WINTER-Longplayer schlurft seit ein paar Wochen mit "The Peaceful Dead"
ein amtlicher Silberling durch die Wohnstuben aller Langsamhörer.


Grund genug, bei Frontmann Gerrit Mutz, den man natürlich auch von
SACRED STEEL kennt, anzuklopfen. Hier das Ergebnis der Klopferei:





Holger:

Warum liegen immer so unglaublich lange Zeitspannen zwischen euren
Veröffentlichungen? Können langsame Songs nur langsam reifen? Oder
liegt es vielleicht an den Verpflichtungen mit euren anderen Bands?
Oder hören Doom-Freaks auch langsamer Musik und können daher nur alle
paar Jahre einen neuen Hammer von euch verkraften?



Gerrit:

Der Hauptgrund ist tatsächlich, dass wir beruflich, privat und mit
unseren anderen Bands derart eingespannt sind, dass es uns recht
schwerfällt, Zeit und Muße für DAWN OF WINTER zu finden. Da uns aber
die Band sehr am Herzen liegt und wir uns geschworen haben, nicht
aufzuhören, bis einer von uns das Zeitliche gesegnet hat, versuchen wir
das Ganze auf Sparflamme so gut wie möglich am Leben zu erhalten. Wenn
wir dann allerdings was mit DAWN OF WINTER machen, geschieht dies mit
voller Hingabe.



Holger:

Wird es bis zum nächsten Album wieder sooooo lange dauern?



Gerrit:

Kann gut passieren. Die Zeit rennt, je älter man wird. Was sind da schon

zehn Jahre? Solange wir mit DAWN OF WINTER weitermachen können, ist es mir auch

ziemlich egal, wann wir wieder etwas veröffentlichen. Darum geht es uns
nicht in erster Linie. Wir lieben den Doom und leben unsere Liebe mit
dieser Band aus.



Holger:

Sind dieses Mal Auftritte oder gar eine Tour geplant? Was wäre euer
Wunschpaket? THE GATES OF SLUMBER? PROCESSION? WHILE HEAVEN WEPT?



Gerrit:

Nein, es ist absolut nichts geplant. Wir prüfen jede Giganfrage und
schauen, ob das möglich wäre, aber zum allergrößten Teil müssen wir
leider ablehnen. Mein persönliches Wunschpaket wäre als Support für
SAINT VITUS mit Reagers, PENTAGRAM mit Liebling, Griffin und
Hasselvander oder TROUBLE mit Eric.



Holger:

Exzellente Wahl, wobei einiges davon ja leider momentan kaum möglich
sein dürfte. Aber zurück zu DAWN OF WINTER und dem neuen Album "The
Peaceful Dead": Stammt das Intro zu 'The Oath Of The Witch' aus einem
Film?



Gerrit:

Yep, aus dem Götterfilm "The Devils" von Ken Russell.



Holger:

Den kenne ich leider nicht. Worum geht es denn darin?



Gerrit:

Um religiöse Verblendung, Gotteswahn, Irrsinn, Verleumdung, Folter und Sex.



Holger:

Aha. Klingt unterhaltsam. Wie es auch "The Peaceful Dead" ist.
Vielleicht magst du mal etwas detaillierter auf die einzelnen Songs
eingehen?



Gerrit:

'The Music Of Despair' ist eine Liebeserklärung an den Doom Metal an
sich. Dementsprechend auch ein absolut typischer Doom-Song, den man so
durchaus einem Außenstehenden präsentieren könnte, um ihm den Doom zu
erklären und als Beispiel zu veranschaulichen. 'A Lovelorn Traveller'
ist eine Momentaufnahme meines Gefühlshaushalts, quasi eine vertonte
Innenansicht. Musikalisch ebenso wie der Opener extrem traditionell und
orthodox. 'Mourner' fällt danach ein wenig aus dem Rahmen, da er etwas
flotter und rockiger tönt. Einige Gesangsstellen habe ich bewusst ein
wenig an Zeeb Parkes von WITCHFINDER GENERAL angelehnt, das passte hier
einfach. 'Holy Blood' ist kompositorisch mein Beitrag zu der Platte.
Sehr zähflüssig und definitiv nur für Leute, die mit Monotonie, SAINT
VITUS und Atmosphäre was anfangen können. 'The Oath Of The Witch' zollt
meiner Vorliebe für Hexenfilme aller Art Tribut. Ist eventuell der
schwermetallischste Song auf der Scheibe. 'Throne Of Isolation' ist
unsere Version einer Powerballade. Geschrieben von unserem Drummer und
sicher eines der Highlights unseres Bestehens. 'Burn Another Sinner'
zitiert dann wieder fröhlich WITCHFINDER GENERAL. Warum auch nicht? Ist
ebenfalls recht zügig angelegt und wäre in alten Zeiten wohl die Single
geworden, hihi. 'All The Gods You Worship' ist recht fatalistisch von
der Grundaussage her, fügt sich aber gut in das verzweifelte und
klagende Bild des Gesamtwerkes ein. Ebenfalls ein Song für Doom-Kenner.
Doom-Anfänger sollten erst mal einen Bogen darum machen. 'Anthem Of
Doom' ist nicht wie erwartet eine weitere Lobpreisung des Genres,
sondern ein musikalisch umgesetzter Abschiedsbrief. 'The Peaceful Dead'
setzt dem Ganzen dann die perfide Walzenkrone auf. Langsamer geht es
zumindest außerhalb des Funeral Dooms eigentlich nicht mehr. Dieser
Song soll dann bitte auf meiner Beerdigung laufen. Das würde passen.



Holger:

Was sagst du dazu, dass ich der Ansicht bin, dass deine Stimme viel
besser zu den langsamen und epischen Klängen passt als zu der Musik von
SACRED STEEL?



Gerrit:

Nun, Doom lässt deutlich mehr Spielräume für Gesangslinien und
Emotionen als Heavy Metal oder Power Metal. Außerdem habe ich nun mal
ein recht dünnes Stimmchen, was bei SACRED STEEL gerne mal von den
beiden Gitarren an die Wand gesägt wird. Das kann mir bei DAWN OF
WINTER halt nicht passieren. Ich denke auch, dass meine Stimme besser
zu Doom passt, werde aber dennoch nicht aufhören, SACRED STEEL durch
mein Gesinge zu sabotieren und dadurch auf ewig im Untergrund
festzunageln. Immerhin singe ich zwar recht mies bei SACRED STEEL, habe
aber einen hohen Erkennungsfaktor, was auch nicht zu verachten ist in

Zeiten, wo fast alle Sänger gleich klingen.



Holger:

Wo wir schon bei Gefühlen sind: Doom ist laut eigener Definition die
Seele des Metal. Was ist denn dann das Herz? Die Antwort "Manowar" wird
mit einem "mööp" gewertet.



Gerrit:

MANOWAR sicher nicht! Ich war seit 1984 MANOWAR-Fan, habe mich den
Großteil dieser Zeit dafür geschämt und nach dem unsäglichen Geschenk
an die Fans namens "Stille Nacht" kürzlich endgültig mit dieser Combo
abgeschlossen. Ich war lange genug loyal. Ja, ich liebe die ersten vier
Alben immer noch, und ich habe ein "Hail To England"- Tattoo, zu dem
ich auch stehe, aber das Kaspertheater geht mir inzwischen definitiv zu
weit. MANOWAR sind KEIN Metal! Eigentlich schon spätestens seit der
kack "Fighting The World" nicht mehr. Ich habe nur sehr lange
gebraucht, um die Konsequenzen zu ziehen. Das Herz des Metal ist für
mich der traditionelle Metal an sich. Sei es von MAIDEN, (alten)
PRIEST, (alten) MANOWAR, MERCYFUL FATE, OMEN etc. Das ist neben Doom
die reinste Spielart des Metal und deshalb auch mit SACRED STEEL mein
zweites Betätigungsfeld.



Holger:

Warum spielt ihr eigentlich nicht hauptamtlich in einer Doom-Band, wenn das doch die Musik mit Seele ist? ;)



Gerrit:

Jede andere Spielart des Metal kann ebenfalls mit Seele und Überzeugung
gespielt werden, aber Doom ist nun mal die Ursuppe des Metal. Ohne
BLACK SABBATH kein Doom und ohne BLACK SABBATH auch kein Metal in der
Art, wie er heute in allen Varianten gespielt wird. Ich spiele in drei
Doom-Bands: ANGEL OF DAMNATION, DAWN OF WINTER und THE THIRTEENTH OF
NOVEMBER. Da kann man auch ruhig noch in einer traditionellen Band wie
SACRED STEEL zum Ausgleich jodeln, hehe.



Holger:

Der Albumtitel lautet "The Peaceful Dead". Ist oder sollte der Tod
nicht immer friedlich sein? Gut, wenn man zum Vampir mutiert vielleicht
nicht ...



Gerrit:

Den Titel habe ich gewählt, da mir der Tod als Ruhestätte und Erlösung
erscheint. Ich hoffe einfach sehr, dass es weder Wiedergeburt noch
Himmel oder

Hölle oder ähnlichen Schabernack gibt, sondern dass der Trip dann
einfach unwiderruflich zu Ende ist. Das bedeutet nun nicht, dass ich
mein Ende herbeisehne, ganz im Gegenteil. Die nächsten 30 bis 40 Jahre
kriege ich irgendwie auch noch herum. Ich bin halt kein allzu großer
Fan von der Menschheit an sich, von Religionen im Allgemeinen und einer
Existenz voller Enttäuschungen, von Krankheiten und Schmerzen.



Holger:

Finale Worte, bitte. ;)



Gerrit:

Jeder sollte unsere Platte zumindest einmal im Leben gehört haben. Sonst fehlt euch was, glaubt mir.



Im Namen von Vater Verhängnis,



Gerrit






Holger Andrae [31.03.2009]




http://www.powermetal.de/interview/interview-Dawn_Of_Winter/Gerrit_Mutz,1585.html



Sunday, January 25, 2009 

Dear friends! We have decided that we're going to do one or more concerts this summer. We'll start doing rehearsals in April - wanna hear a (real) classic tune? NOW is the time to send us some proposals! Maybe we'll chose your song as a special highlight! :)

Time / date / songlist / place - we don't have a clue so far! BUT we'll inform u in advance!

Stay doomed! Your friends of DAWN OF WINTER



Thursday, December 11, 2008 
Surprising even for us: there's now a T-Shirt from us available on metal merchant!!



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The shirt is only 9,99 Euro / 15,48 Dollars


Be a bit aware: I have a shirt sized "L" but it's more like a "XL" shirt... MAYBE u have to order one size smaler...
Thursday, November 13, 2008 

........
METALPERSPECTIVE.com
http://www.metalperspective.com/reviews/dawnofwinter.php
In search of the new doom metal gods, we often tend to exaggerate and to push things a little bit further than they deserve. Each one of us announces the new Doom Metal Gods, based mainly on his subjective opinion and preference. Pretty neat, pretty right. You have yours. I have mine too. To my view, which thankfully is in agreement with other colleagues’ in doom metal, Dawn of Winter deserve to be part of the pantheon without pushing things too far. Based on objective recording of history facts DoW is one of the pioneers of the second wave of doom metal, with stable presence and discography (ok a bit rare, but that’s life) and with countless signs of respect to the community. I mean, do you know many bands that they have uploaded their whole discography on the internet and made it accessible for all? Visit last.fm and educate the masses then, what are you waiting for? 'The Peaceful Dead' is their new album, which is released under the label of Massacre Records. It is an album that has a few differences from the previous ones (you can count together 'In the Valley of the Tears' and 'Doomcult Performance'). As an album it has more mid-tempo songs, which are more focused. With the exception of 'Burn Another Sinner' (a quick one) and 'A Peaceful Dead' (a slow one), all songs are mid-tempo ones and in terms of atmosphere very sad ones. After listening to it, you can firmly say that it’s a melodic album, with strong melodies and choruses; sad and grieved, but still melodies. Listen to 'Throne of Isolation', which is one of the highlights of the album, and find out how doom metal ballads sound (not to be shared with your girlfriends mates). And then again if you want highly sophisticated doom metal riffs, you can find them in 'Mourner' and 'Anthem of Doom'. Also the distinctive sense of irony (the bitter and thoughtful expression of disappointment and disapproval) is not so strong like in previous releases. This might be a result of the development of Gerrit P. Mutz as singer, who is now capable of more control of his voice. Yet all songs are creating a homogeneous outcome of traditional doom metal. The mark of the band leaves no shades of external factors. I mean there are certain amounts of St. Vitus-isms (too much in Jorg M. Knittel’s soloing) and Candlemass-like lines here, but it’s their character that turns these styles into their unique form. And what better exhibition of this character than the opening 'Music of Despair'. 'Music of Despair' is the anthem of doom metal (this is the one, not the self-title track). Yes, as you may suggest, mainly for the lyrics, but not only for them. This particular song is the epitome, the article in the Encyclopedia of Metal that describes doom metal, both in music (featuring an excellent solo and an outstanding performance by Gerrit P. Mutz) and lyrics. And I am taking seriously the statement 'doom is the soul of metal' for two reasons: first because I truly think that doom metal is the soul of metal, the genre that is the most traditional and the most innovative one (hardly a doom metal fan is a close minded person), and secondly because this statement come from people that have served metal music in numerous and varied ways (see progsters Tragedy Divine and true metallers Sacred Steel). The point is that in order to compose a track like this you have to be gifted with class. A class you can find also in 'A lovelorn Traveller' and 'The Oath of the Witch' (you can’t have a doom metal album without a witch song or can you?). To save your time and to conclude, 'The Peaceful Dead' is the most mature work by Dawn of Winter. Production-wise flawless, aesthetically perfect (another great cover, just like 'Slow is the Suffering' EP), solid performances (Schmalzried and Schediwy form the most silent and reliable rhythm section in doom metal) and full of excellent compositions. Standing far from pseudo-hegemonic screams of trueness, Dawn of Winter sincerely and humbly serve doom metal and pile another stone to its building. And you are warned. In a fruitful and productive year for doom metal, you can’t afford the album of the year.

Rating: 9,5/10

Giannis Tsakonas


DARKTEMPTATION.com

http://www.darktemptation.com/archive/disc.php?id=34

At last, here is another DAWN OF WINTER album. 'The Peaceful Dead' comes ten whole years after the German Doom Metal quartet’s 'In The Valley Of Tears'previous full-length studio CD (a set of demo recordings, a couple ofEPs and a ’selection’ disc are also included in their discography) andserves as a good companion for those interested in spending somecrawling-pace time in Doom Metal sounds.

Gerrit Mutz
is mostly known due to his Heavy/Power/Epic/Speed Metal experience with SACRED STEEL (and TRAGEDY DIVINE, to be accurate); the same goes for Jorg Knittel. Few metalheads are aware of DAWN OF WINTER’s existence while even fewer know that the band was born in 1990. With the ’CREMATORY’ name in the beginning they released just one demo recording, soon enough to make the ’DAWN OF WINTER’ modification. Winter’s dawn meaning: slow-tempo long songs in the same path as the CANDELMASS, SAINT VITUS and SOLITUDE AETURNUS evidence (whoever also recalls DOOMSHINE can get a very draft idea).

Really weird for Mutz’s likes, huh? Beingaware his throat is a ’love it or hate it’ situation, truth is youwon’t change your opinion while listening to 'The Peaceful Dead'.I personally like this unique timbre; usually in this metallicsub-genre the vocals are exposed in a more deep and ’mourning’ way.Mutz preserves the ’lament’ approach but kinda expresses a more ’havemercy’ tone in his vocals, with a questioning presence and some’sapience’ notes supersession. Of course, the songs’ structure canserve such a deployment...

Low-tuned guitars with much of volume and less of spark, not related imminently to any BLACK SABBATHinfluence but more focusing on a ’strictly 80s Metal’ chemistry/output.That’s why the rhythm section is pounding in distinct production, theguitars’ sound is metallic and there are some parts/intermezzos wherethings gradually deliver ’bang along’ mid-tempo delight. 'A Lovelorn Traveller', 'Holy Blood', 'The Peaceful Dead' and 'The Oath Of The Witch'did stick more in my mind after listening to the album for five or sixtimes, but the whole album is of relevant quality, making 'The Peaceful Dead' depicting a remarkable consistency that shall leave no ’classic’ Doom Metal fan uninterested. I wonder how many people still chew over 1998’s 'In The Valley Of Tears'debut CD. For all of them, plus for many juvenile doomsters inducted tothe supremacy and mystique of this specific sotyle/sound, 'The Peaceful Dead'is a more than notable release (with limited variety, of course, butyou know what to expect anyway). All the aforementioned, only in caseyou’re not allergic to Gerrit Mutz’s singing.

P.S.: DAWN OF WINTER recorded their first album, 'Doomcult Performance' in December 1994; not happy with the result, they issued only five songs in the 'Black Revelations' tape. Iron Glory Records released the whole album in 2003 (vinyl only).
GOOD


http://www.disagreement.net/reviews/dawnofwinter_thepeacefuldead.html


Doom metal from Germany is quite an exotic concept. Although our
neighbours to the East are very fond of metal in general, doom metal
never made it out of the underground. Dawn Of Winter started already
back in 1990, and although they released quite a few demos up to their
debut album in 1998, The Peaceful Dead
is only their second longplayer so far. One good reason for this would
be that the vocalist and the guitarist are having more success with the
later founded but much more popular true metal band Sacred Steel.


Dawn Of Winter play extremely slow paced music that draws parallels to
early Cathedral, Saint Vitus and Count Raven. Their music has a strong
old school tendency, but is arranged smartly enough to make it more
than just a bad case of plagiarism. The songs seem to flow into one
another, making for a fluent listening experience that is full of
variety. On Mourner and Burn Another Sinner, Dawn Of Winter add agitating aggressive parts, Throne Of Isolation
enchants with a melancholic mood. The singer’s vocal range includes
everything from the dark and gloomy to the epic and dramatic. The ten
minute long title track which concludes the album is the undisputed
highlight, summarising one more time the band’s qualities.


Dawn Of Winter have always lived in the shadow of the better known Sacred Steel, but The Peaceful Dead should be reason enough to emancipate them finally. This is
a great album that every doom metal fan should have, especially in this impending winter season.


Sunday, November 02, 2008 
http://www.stormbringer.at/interviews.php?id=329

HalloGerrit! Was hat euch so lange abgehalten einen neuen Tonträger imLangspielformat rauszurücken – 10 Jahre zwischen 2 Alben dürfen sichheutzutage ja nicht mal mehr Metallica leisten… Oder sind euch dieanderen Formate (EPs / LPs) ebenso wichtig und ein DAWN OF WINTER –Album gibt’s eben nur dann wenn die Zeit reif dafür ist?

Nun, wir waren die letzten 10 Jahre ja nicht komplett untätig. Wirhaben durchaus hier und da live gespielt, die ein oder andereCompilation-Aufnahme beigesteuert, eine EP rausgebracht und die'Doomcult Performance' als remasterte Version unters Volk gebracht.
Eigentlich war der Release des neuen Albums ja auch für das Frühjahr2006 geplant. Allerdings ist ab Anfang 2006 wirklich so einigesterminlich schief gelaufen und wir haben es einfach nicht auf die Reihebekommen, einigermassen vernünftig zu proben oder sogar einenStudiotermin festlegen zu können. Dazu kommt aber grundsätzlich noch,dass wir alles was mit DOW zu tun hat sowieso recht laaaangsam undgemütlich angehen und erst gar keinen Stress aufkommen lassen. Dasbeschleunigt die Vorgänge auch nicht wirklich, haha. Kommt Zeit, kommtDoom.

Ist auch dieses rigorose Umgehen der Branchenregeln (Tour /Studio-Album / Tour) der Grund dafür dass mancherorts gern das Wort„Kult“ in den Mund genommen wird wenn es um diese Band geht ? Oderreicht da heutzutage schon die Tatsache dass man seit 1990 dabei istund sich nie angebiedert hat…

Mhhmmm, das Wörtchen 'Kult' wird ja seit einigen Jahren rechtinflationär gebraucht. Wenn wir für den ein oder anderen da draußenirgendwelche selbstgesteckten Kriterien dafür erfüllen, OK. Wir sindschon lange dabei und wir machen das was wir machen mit absoluterÜberzeugung und Hingabe. Wir folgen keinen Trends. Wir sind echt,unverbiegbar und polarisierend. Wenn das Kult ist, sind wir halt Kult.

Was entgegnest du den Nörglern die mit deiner Stimme nix oder nursehr wenig anfangen können, - welche mir bei DAWN OF WINTER zwar bessergefällt als bei SACRED STEEL - aber immer noch nichts für Jedermann ist?

Puuuh, was soll ich solchen Leuten schon sagen? Hört Euch was anderesan! Dies ist ein freier Planet und es gibt Millionen von Bands. Keinerzwingt Euch Dawn of Winter oder Sacred Steel zu hören. Ich mag auchviele Sänger nicht, dementsprechend hör ich mir die Sachen an, die mirgefallen. So einfach ist das.
Ich mochte zum Großteil immer am Liebsten die Sänger die nicht jedermochte, da deren Stimme Ihrer Band einen Wiedererkennungswert und eineIdentität einbrachte, so ist das auch mit meiner Stimme.

Noch eine Frage zum Thema: gibt es Leute die beide Bands mögen bzw.kann man als DAWN OF WINTER – Fan auch SACRED STEEL gut finden undumgekehrt?

Ja, wieso denn nicht? Ich höre ja auch vieles von Kate Bush bisBlasphemy. Was gefällt wird gehört. Wer Doom hört muss ja nichtzwangsläufig ausschliesslich nur Doom hören. Das gleiche gilt auch fürden Power- oder Thrash-Fan. Wer sich geschmacksmäßig selber limitiertist ja selber Schuld. Man isst ja auch nicht jeden Tag das Gleiche.

Candlemasssind ja für euren Sound recht unverzichtbar, was sagt der Gerrit dassjetzt seit einiger Zeit Robert Lowe bei SolitudeAeturnus UND Candlemassdas Mikro schwingt ? Oder sind dir die Alben mit Speckkutte MessiahMarcolin eh wichtiger?

Stimmt. Ohne Candlemass und Saint Vitus würde es Dawn Of Winter auch gar nicht geben.
Mir war Messiah natürlich lieber als Sänger. Immerhin war er ja schonsowas wie das Aushängeschild der Band. Robert ist ein klasse Sänger undes ist sicher besser Candlemass mit Ihm als gar nicht zu haben. Es waraber live definitiv eine fette Enttäuschung, als Rob mitten in der Tourimmer noch die Einsätze verhaute und die Texte nicht ordentlich wusste.Schade, dass Messiah anscheinend so ein seltsamer Typ ist, mit dem wohlnur sehr schwer auszukommen ist.

Ich hab ja auch im neuen RockHard gelesen dass der Sound auf „ThePeaceful Dead“ eine Art „Anti-Produktion“ sei - für mich ists zwar weitweniger schlimm (und für die an Hochglanzproduktionen gewöhntenMetaller wohl ein Albtraum hehe), aber da hat der gute Frank Albrechtdoch etwas übertrieben … obwohl die +/ - Kritik marketingtechnisch füreuch wohl eher von Vorteil ist: juckt euch Kritik von Aussen überhauptoder macht ihr eh das was ihr wollt?

Die Minus-Kritik war grossartig! Was gibt es Schöneres als für einenaltbackenen, ehrlichen, erdigen und authentischen Sound kritisiert zuwerden? Jawoll, unsere Platte klingt definitiv NICHT wie jede wunderbarproduzierte High-Tech-Superscheibe. Viele meiner Lieblingsscheibenklingen übrigens ebenfalls nicht audiophil , produziert oder garüberproduziert.
Auch wir freuen uns logischerweise über positive Resonanzen. Manchmalbestätigen einen aber doch die negativeren Kritiken eher noch mehr imeigenen Tun. Ich schätze den Frank sehr als ehrliche Haut und ichgestehe ihm voll zu, dass er oder auch jeder andere Probleme mit a) demSound b) der Mucke und/oder c) dem Gesang hat. Wir machen sowiesounbeirrt was wir machen wollen. Auch in Zukunft.

Wie kam..s zum Deal mit Massacre Records? In Richtung Doom haben dieja eher wenig bis gar nix unter Vertrag … wollen Massacre etwas amDoom-Napf mitnaschen oder liegts eher daran dass auch SacredSteel(jetzt aber zum letzten Mal) dort ihr labeltechnisches Zuhause haben?

Na ja, hehe, der Doom-Napf dürfte kommerziell der am wenigsten Ergiebigste überhaupt sein.
Unser Deal kam wohl durch die bereits gute Zusammenarbeit von Jörg mitden Massacre-Jungs zusammen. Man kennt sich halt und vertraut sich.
Es stimmt, dass wir mit Sacred Steel momentan nicht mehr an Massacregebunden sind, es kann aber durchaus sein, dass wir erneut bei Ihnenunterschreiben werden. Wir werden aber zuerst alle verschiedenenMöglichkeiten sondieren.

Zum Artwork findet man wenig Anhaltspunkte: wer hat denn dieses inallerschönsten Herbstfarben ausgestattete Gemälde angefertigt ?Zumindest passt das Pic zum Albumtitel und spiegelt eine schöne wiefriedvolle Morbidität wieder…

Sorry, da lässt mich mein Gedächtnis mal wieder im Stich. Jörg hat dasBild entdeckt und es passte perfekt zu unserem Albumtitel. Mir fälltnur gerade nicht ein, wie der Künstler oder die Künstlerin hieß... DieOriginal-Farben sind allerdings deutlich fröhlicher; Jörg hat das dannnoch dem DOW-Stil angepasst.

Auf„The Music of Despair“ findet man ja auch deine Liebe zum Doom 1:1lyrisch umgesetzt. Wer ausser den erwähnten Pagan Altar und Candlemassgehört da noch in den Kreis deiner musikalischen Einflüsse imDoomsektor?

Die wichtigsten Einflüsse werden wohl immer die alten Vitus undCandlemass bleiben. Ebenso Witchfinder General, Cirith Ungol, ManillaRoad, Black Sabbath, Pentagram, gaaaanz alte Manowar und ebenso gaaanzalte Judas Priest.

Wie alt sind die Songs auf „The Peaceful Dead“ – sind diese in einemgewissen Zeitraum geschrieben worden oder gibt’s da Stücke oder Partsdie schon mehrere Jahre (was auch logisch wäre) auf dem Buckel haben?

Wenn ich mich recht entsinne, haben wir mit dem Songwriting so ca.2003-2004 angefangen. Anfang 2006 war dann der Großteil des Materialseigentlich ausgearbeitet. Die Zeit zwischen Anfang 2006 (dem geplantenRelease Date) und dem dann doch etwas verspäteten Studiotermin diesenJahr haben wir quasi mit weiterem Finetuning verbracht.

Was machen eigentlich die anderen Bandmitglieder – ich spreche davorallem von Dennis und Joachim – wenn bei Dawn of Winter wieder malSendepause herrscht? Haben die noch andere Bands oder Projekte in derHinterhand bzw. sind DOW neben ihrem Job(?) die einzige Konstante?

Joachim konzentriert sich voll auf seinen Job und seine Freundin, ermacht sonst nichts mehr musikalisch gesehen. Dennis spielt mit mir nochbei The Thirteenth Of November. Das ist ebenfalls einen Doom- Band.Eigentlich sogar eher sowas wie eine Saint Vitus (mit Scott Reagers)Tribute-Band. Sogar noch mehr als Dawn Of Winter, haha. Desweiteren ister Job-mäßig ebenfalls sehr eingespannt. Wie wir alle.

Wie wichtig ist in deinen Augen zB die Songreihenfolge auf einemfertig aufgenommenen Album – für mich zB ist der Titeltrack ein mehrals gelungener Abschluss der CD und an anderer Stelle eigentlich fastundenkbar. Wie geht man da vor, wird da intern diskutiert unddemokratisch entschieden was wohin am Besten passt?

Das war dieses mal ziemlich aufreibend, da wir mehrere Entwürfe desAblaufes hatten und uns eigentlich dann erst spät einig waren, welcheVersion genommen wird. Nachdem Jörg und ich allerdings mit denGesangsaufnahmen fertig waren und der Abgabetermin am gleichen Abendins Haus stand, haben wir spontan noch mal die Reihenfolge optimiert,da sie uns auf einmal nur noch so logisch erschien. So ist das haltmanchmal: man entscheidet demokratisch um dann schnell nochdiktatorisch alles umzuschmeissen, hehe.

NachdemTouren ja eher ausgeschlossen sind - welche Festival s werden Dawn ofWinter im nächsten Jahr unsicher machen? Gibt’s da auch ein Date mitÖsterreich? ;)

Geplant ist erst mal gar nichts live. Da wir aber inzwischen sogar einfettes Backdrop haben, sollten wir Gigs nicht mehr komplettausschliessen... Wenn ein leckeres Angebot aus Eurem schönen Landkommen sollte, werden wir uns das sicher überlegen.

Letzte Frage – deine Favoriten des Doomgenres; geordnet nach Jahrzehnten:

70er
Black Sabbath - Sabbath Bloody Sabbath
Black Sabbath - Black Sabbath
Pentagram - ..72 - ..79

80er
Candlemass - Epicus Doomicus Metallicus
Trouble - The Skull
Saint Vitus - Hallows Victim

90er
Saint Vitus - Die Healing
Solstice - New Dark Age
Winter - Into Darkness

2000 - ?
Reverend Bizarre - In The Rectory of the Bizarre Reverend
Jex Thoth - Jex Thoth
Warning - Watching From A Distance









 




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http://www.metal-district.de/interview.php?ID=286&TB_[[[[iframe]]]]=true&height=650&width=850

Nach langem Warten können sich Fans der Ludwigsburger Doom-Kapelle DAWN OF WINTER jetzt über das neue Studioalbum „The Peaceful Dead“freuen. Grund genug, den Altmeistern des Doom (in diesem FallSchlagzeuger Dennis Schediwy) ein wenig auf den Zahn zu fühlen...

Eure Fans mussten sich ja in Geduldüben, Ende November wird nun endlich euer neues Studioalbum „ThePeaceful Dead“ durch Massacre Records veröffentlicht. Warum hat man solange nichts mehr von euch gehört und weshalb wurde dasErscheinungsdatum von „The Peaceful Dead“ nochmal um zwei Wochen nachhinten verlegt?

Dennis: Dass unsere Fans leider immer soviel Geduld aufbringen müssenliegt vor allem daran, dass wir selbst in Hochphasen nur alle zweiWochen zum Proben kommen und dass alle Bandmitglieder auch sonst vielan der Backe haben. Jörg ist selbständig, Gerrit hat Familie und beiBolle und mir ist auch oft „Land unter“ – wenn dann ab und zu eineProbe ausfallen muss, kommen schnell einige Wochen Pause zusammen.Unser Negativrekord lag einmal bei ganzen zwei Jahren.

Der nach hinten verschobene Erstverkaufstag war eine Entscheidung vonMassacre – das hat von der Gesamtplanung einfach besser reingepassstsoweit ich informiert bin.

Als Arbeitstitel für euer neues Albumwurde im Januar „Ritual Magic“ bekanntgegeben. Wie kam es zu demjetzigen Titel „The Peaceful Dead“?

CoverDennis:Am Anfang war sogar einmal „Mourners At The Ocean Sad“ angedacht.Gerrit nimmt gerne Bezug auf vorangegangene Veröffentlichungen – wie Dubestimmt weißt, ist „Ritual Magic“ ja einer unserer ältesten Songs, derdann nochmals aufgenommen auf der „Valley Of Tears“ drauf war. Seit derVerkündung des Albumtitels „Ritual Magic“ und der Veröffentlichunghaben wir aber noch ca. sechs weitere Songs geschrieben – irgendwannhaben wir festgestellt, dass „Ritual Magic“ von den Bildern die mandazu im Kopf hat garnicht mehr zu den Songs passt. Aus diesem Grundhaben wir uns dann für „The Peaceful Dead“ entschieden.

Was ich sehr schade finde, ist dieTatsache, dass euer neues Album nicht auf Vinyl veröffentlicht wird.Besteht für Schallplattenliebhaber vielleicht doch noch die Chance,„The Peaceful Dead“ in absehbarer Zeit als LP in den Händen zu halten?

Dennis: Ja, echt schade, weil ich selbst auch ein großer Vinylfan bin.In der Vergangenheit konnten wir immer selbst bestimmen, wie und aufwelchem Medium unsere Musik erscheint. Einen richtigen Plattenvertraghatten wir ja nie. Die Möglichkeit mit Massacre zusammenzuarbeitenbringt natürlich viele Vorteile mit sich – ich sag hier nur mal„Vertrieb“. Endlich kann man unsere CD beinahe überall kaufen! Abernatürlich ist es auch für uns eine neue Situation, dass wir in Bezugauf die Art und Weise der Veröffentlichung weniger mitentscheidenkönnen. Also auch ich kann leider nur hoffen und beten, dass „ThePeaceful Dead“ irgendwann einmal auf schwarzem Gold erscheinen wird.

Auf „The Peaceful Dead“ kreiert ihreine wahnsinnig intensive Atmosphäre. Wie geht ihr beim Songwritingvor, wer ist die treibende Kraft und wie schafft ihr es, diese düstere,eingängige Atmosphäre im Studio auf jedes einzelne Lied zu übertragen?

Dennis: Bei „The Peaceful Dead“ war es so, dass entweder Jörg, Gerritoder ich mit Riffs für einen kompletten Song zur Probe kamen. Wirversuchen dann zuerst einmal grob eine Songstruktur festzulegen, um einGefühl für das mögliche Lied zu erhalten. Nach und nach arbeiten wirdann die einzelnen Teile aus – welcher Rhythmus passt dazu, welchesTempo, Solo usw.? Eigentlich ein permanentes Verfeinern der Songs beijedem Spielen. Generell kann man aber sagen, dass wir uns nicht großstundenlang mit Details aufhalten. Die Stimmung muss passen, das Gefühldas wir beim Spielen dabei haben. Wenn wir alle doomseeligdreinschauen, gilt der Song als fertig.

Bei „The Peaceful Dead“ haben wir mehr als sonst alle unsere Ideeneingebracht. Aber sicherlich ist Jörg mit sieben von zehn Songs nochimmer mit Abstand unser Hauptsongwriter.

Zum Übertragen der Stimmung auf die Songs: ich denke, dass es einfachdaran liegt, was wir beim Spielen der Musik empfinden. Wir frickelnzudem auch nicht vierzehn Tage an einem einzelnen Song herum.Vielleicht bleibt deshalb noch soviel von der Stimmung auch auf CDerhalten...

Wennich richtig informiert bin, scheint die „normale“ DAWN OFWINTER-Homepage nicht mehr existent zu sein, die Band präsentiert sichnur noch auf My Space. Welche Vorteile seht ihr in dieser Form derInternetpräsenz gegenüber der „klassischen“ Homepage?

Dennis: Das ist richtig – dawnofwinter.de ist peacefully dead. DieVorteile von Myspace im Vergleich zur alten Seite liegen auf der Hand:Man bewegt sich in einer Web-Community mit extremer Vernetzung. AuchDoom-Fans die uns noch niemals zuvor wahrgenommen haben (und das sindsehr viele!) können so auf unsere Seite stoßen – weil sie vielleichteinen Kommentar von uns irgendwo anders gelesen haben. Mit derklassischen Homepage erreicht man immer nur diejenigen, die einensowieso schon irgendwoher kennen. Auf Myspace haben uns in zwei Jahrenimmerhin fast 900 Leute von sich aus entdeckt und mit diesen Menschen,die nachweislich Interesse an unserer Musik haben, kann man zudem auchregelmäßig z.B. über Blogs kommunizieren – das bietet einfach eine ganzneue Möglichkeit für einen direkten und engen Kontakt mit potenziellenFans und Bands.

Viele der DAWN OF WINTER-Songs kannman als kostenlose Versionen auf lastfm.de/music/Dawn+Of+Winterdownloaden. Wieso habt ihr euch für diese Vorgehensweise entschiedenund was hält euer Label Massacre Records von dieser Idee?

Dennis: Was gibt es besseres als den Menschen, die unsere nicht mehrauf CD/LP erhältliche Musik hören wollen, diese frei zugänglich zumachen?! Die letzten Veröffentlichungen sind ja immer nur mit sehrgeringen Auflagen erschienen – selbst wir in der Band haben verbissenum die letzten Exemplare gekämpft! Außerdem denke ich noch immer, dasssich die wahren Musikfans und ganz besonders die Doom-Fans auf Dauernicht mit mp3-Dateien begnügen. Die wollen irgendwann einmal dasOriginal haben. Aber warum sollte man ihnen solange die Songsvorenthalten? Wir freuen uns über jeden Hörer bei last.fm! Also:fleißig runterladen und anhören! Was Massacre von dieser Idee hält weißich nicht. Da „The Peaceful Dead“ die erste Veröffentlichung beiMassacre ist, nehmen wir aber nicht an, dass sie etwas dagegen haben.

Band

Livehaben sich DAWN OF WINTER ja in den letzten Jahren ziemlich rargemacht. Wird sich das mit der Veröffentlichung eures neuen Albumsändern oder habt ihr vor, weiterhin nur sporadisch aufzutreten?

Dennis: Hier greift das gleiche Problem wie bei den Proben: sich aufein Konzert vorzubereiten ist sehr zeitintensiv. Mittlerweile haben wirauch schon wieder ca. drei Monate überhaupt nicht geprobt – dasbedeutet, dass man sich erst einmal wieder klar werden muss, wie dieeinzelnen Songs überhaupt gehen! Haha.... Vielleicht frägt uns ja maleiner ob wir Lust hätten – dann will ich gerne versuchen, dass wir dasauch hinbekommen.

Dankeschön!

Dennis: Dir auch!!

... und viel Erfolg mit eurem Wahnsinnsalbum „The Peaceful Dead“!
Monday, October 27, 2008 
SLEAZE METAL

http://www.sleaze-metal.com/reviews/read/cd/dawn_of_winter-the_peaceful_dead.html


Gibt es noch Musiker die derart polarisieren, wie es Gerrit P. Mutzmacht? Ich glaube kaum und ich gehöre auch eher zu der Gruppe, die mit der Musik die Gerrit mit seiner Band Sacred Steel verzapft, mal gepflegt gar nichts anfangen kann. Ich mag dieses “Ach watt wir doch true sind” Gehabe gar nicht und die Musik finde ich auch eher grausam...

Nun halte ich “The Peaceful Dead” von Dawn Of Winter in den Händen, bei dem Namen klingelte was, aber ich wusste nicht was es ist oder warum. Meiner Angewohnheit folgend, hörte ich mir das Album an, ohne zuerst in das Beipackzettelchen zu schielen. Doom schallte mir entgegen, richtig guter, klassischer Doom und nur der schwachfugige Text des ersten Songs “The Music Of Despair”, es werden ohne Ende Doombands in dem Song verwurstet, also wie “Hyper, Hyper” nur ohne Djs und Gebrülle, hätte mir ein Fingerzeig sein sollen. Aber nein, ich hörte “The Peaceful Dead” einfach nochmal und nochmal und nochmal....der Schock kam später. Dawn Of Winter sind die Zweitband von Gerrit P. Mutz und Jörg M. Knittel.

Verdammt, warum singt Gerrit plötzlich, warum nimmt man ihm das Leid ab, das er vertont hat, warum gefällt mir das auch noch?

Okay, versuche ich mich mal zu erklären. Ich liebe Metal, ich liebe Doom. Doch Doom ist zwar langsam, muss aber auch vernünftig gespielt sein, denn schnell wird die Musik langweilig. Guter Doom ist knallhart, langsam, tieftraurig und trotzdem bitterböse. Die Gitarren in dieser Spielform des Metals, vielleicht die Spielform, die dem Ursprung des Metals (Black Sabbath) am ehesten wiedergibt. Dawn Of Winter sind nicht episch wie Candlemass, sondern eher in der Ecke Saint Vitus zu sehen. Also Doom in seiner reinsten Form. Keine Spielereien, kein Keyboardeinlagen, sondern nur harte und traurige Songs, die sich vorden internationalen Zugpferden nicht verstecken müssen. Erfahrung haben Gerrit und Jörg ja eh en masse, denn die Band existiert bereits seit 1990 und bei “The Peaceful Dead” handelt es sich erst um ihr drittes Album. Manche mögen Doom oder auch dieses Album als minimalistisch bezeichnen, da auf überflüssige Sperenzchen, in musikalischer wie auch produktionstechnischer Hinsicht, verzichtet wird. Bei den Gitarren werden natürlich Erinnerungen an Sabbath oder Vitus wach, das liegt aber an der Musik selbst, denn ohne sich auf diese Bands zu beziehen,kann man diese Musik einfach nicht spielen. Gerade Black Sabbath ist allgegenwärtig, selbst “schnelle” Songs wie “Burn Another Sinner” erinnern an die Helden aus Birmingham. Ein Riesenlob muss ich noch Sänger Gerrit aussprechen. So sehr mir sein Organ bei Sacred Steel auf die Eier geht, so gut passt sein Gesang, er singt wirklich und blökt keinen Mumpitz, zu Dawn Of Winter.

Kurz und Knapp sind Dawn Of Winter nicht umsonst Kult im Untergrund. Die Band besitzt eine musikalische Qualität, die man bei deutschen Doom Bands verzweifelt sucht und hat mit der Hauptband einiger Akteure gar nichts zu tun, außer, dass Dawn Of Winter wirklich absolut TRUE sind. Wäre nicht der Opener “The Music Of Despair”, dann würde ich hier mit hohen Noten wuchern, aber dieser Unfug nervt gewaltig. Glücklicherweise reißen Songs wie “All The Gods You Worship”, eine absolute Walze und “Holy Blood” das Steuer schnell herum und machen “The Peaceful Dead” zu einem unerwarteten Highlight und zwingen mich dazu Gerrit P. Und Jörg M. In einem anderen Licht zu sehen. Denn das Album ist wirklich das deutsche Doom Highlight der letzten Jahre und wird mit Sicherheit seine Freunde bei den Doomern finden. Wer wissen möchte, was aus der Musik geworden ist, die vor Jahrzehnten von Black Sabbath gestartet wurde, der kommt an “The Peaceful Dead” nicht vorbei. Großes Kino....

8 von 10 Punkten



STORMBRINGER

http://www.stormbringer.at/reviews.php?id=3238

Alle Jahre kommen sie wieder…? …Dawn of Winter, mittlerweile auch schon seit einer halben Ewigkeit im Business, servieren eher alle Schaltjahremal ein neues Doomwerk: „The Peaceful Dead“ ist nach unzähligen Demos, EPs und LPs erst der zweite abendfüllende Longplayer aus dem Hause Mutz und Band; die lange Wartezeit hat sich aber wieder mal gelohnt…

Gerrit P. Mutz, vielen auch von den Truemetallern Sacred Steel bekannt, soll hier nicht im Vordergrund stehen – sondern das Kollektiv DAWN OFWINTER (zudem mit Jörg M. Knittel auch ein ehemaliges Sacred Steel –jetzt My Darkest Hate Member im Dienst steht…). Gleich der Opener ist eine Ode an den Doom geworden, eine vertonte Liebeserklärung wo auch im dazugehörigen Text einige prominente Opfer der Langsamkeit erwähnt werden . Mollführende Riffs, schleppendes Tempo und das - vielleicht nicht jedermanns Geschmack treffende - Organ von Gerrit besingen imkultigen Auftakt die Seele des Metal. Parallelen zu Candlemass / SaintVitus sind auf dem aktuellen Machwerk nicht zufällig entstanden, sondern schon seit jeher Gang & Gebe im Sound der Deutschen – undwenn sich dazu gute bis sehr gute Songs gesellen, why not? Im Doombereich ist es anno 2008 schwierig bis unmöglich noch neue Standards zu setzen, wichtiger denn je sind heutzutage Songwriting und die nötige Hingabe.

Und diese beiden Punkte sind bei Dawn of Winter durchaus gegeben: nicht nur dass man an manchen Stellen gehörig aufs Gas steigt („Mourner“) undso den linearen Strukturen einen aggressiven Kick verpasst, auch die zäh mäandernden Riffs wirken gleichzeitig roh sowie flächendeckend auf den Hörer. Der hohe, pathetische Gesang wirkt dazu als konträrer, schwebender Ausgleich - zwar klingt Mr. Mutz noch nicht so kongenial wie zB ein Robert Lowe - trotzdem hat sich in all den Jahren eine individuelle Linie beim punktierten Gesang eingeschlichen, der unverkennbar wie auch nicht ganz kritikfrei im Rampenlicht steht.

Ebenfalls nicht zu 100% geglückt ist die Produktion, welche zwar schön rauh und mit einem gewissen Livecharakter rüberkommt – aber vor allem den Sechssaiter hätte ich mir etwas mehr in den Vordergrund gewünscht um solche Schätze wie „Holy Blood“ oder den balladesk unterwanderten Tränenschieber „Throne of Isolation“ noch intensiver zu gestalten.

Dazwischen gibt’s aber kleinere, belebende Ausflüge in knorrige NWOBHoder dreckige Rock-Rand bereiche, welche das traditionell-kultige Material in seiner Wirkung noch einmal extra unterstreichen und nichtim Geringsten abwerten. Und ein paar Solis in mitten des Spektakels sindallemal für Freunde puren Stahls geeignet, am Ende aber nicht mehr als ein schmackhafter Zusatz für Doompuristen.

Egal, was unterm Strich zählt sind die Songs – und die sind durch die Bank ein Fressen für alle Candlemass/ Count Raven / Warning /True Doomheads die sich mal eine knappe Stunde wieder ihrer Lieblingsmusik hingeben wollen. Und für den absolut endgeilenTiteltrack wie gelungenen Abschluss gibt’s noch einmal Extraapplaus -extralang, monolithisch und einen Zacken finsterer als das restliche Material gibt’s mal wieder einen Kandidaten für die inzwischen ziemlich lange Liste der perfekten Begräbnissongs, alternativ dazu auch für den Gang zu Selbigem geeignet.

4 von  5 Punkten



http://www.
metal-underground.at.vu/

Ich bin ja ein großer Verehrer der
Sacred Steel Alben. Darum war ich recht verwundert als der neueste Streich von Dawn of Winter bei mir im Postkasten lag. Von dieser Truppe hatte ich bis dato nichts gehört. Was das nun mit Sacred Steel zu tun hat. Ganz einfach Jörg Michael Knittel (voc & guit) und Gerrit Philipp Mutz (voc)arbeiten hier wieder zusammen. Bei genauerem Studium des Beipackzettelsmusste ich zu meiner Schande feststellen, das es diese Truppe schonseit 1990 gibt. Wie auch immer der neueste Streich nennt sich „The Peacefull Dead' und ist via Massacre Records veröffentlicht worden.

Der Glockenschlag erfolgt durch den Track
„The Music of Despair'.Von Beginn an werde ich immer wieder an die Hauptband des Sängerserinnert, auch kein Wunder gibt es auch auf diesen Machwerken einigesehr doomige Tracks. Dennoch von so einer schleppenden Seite zeigte mansich noch nie. Donnernde Riffs an allen Ecken und Enden, die bis tiefin die Magengegend vordringen. Durch den Gesang von Gerritbekommt das Ganze ein wenig True Metal Charakter mit einer doomigenSchlagseite. Rau und erdig ertönt nun auch schon der Nachfolger,welcher sich „A Lovelorn Traveller'nennt. Man knüpft dort an wo das Vorgängerstück aufgehört hat. Auchwenn man es hier um Ecken doomiger anpackt und dadurch der True MetalFaktor über Bord geworfen wurde. Leidende, blusige Gesänge die sich wieein Ohrwurm in meine Lauscherchen bohren stehen hier im Vordergrund.Die Gitarrenläufe sind wie eine tiefe Kettensäge die auf einemDauerlauf ist um den Wald schön gemächlich nieder zu holzen. „Mourner' wirddurch eine etwas fröhlichere Stimmung, als auch mit mehrGeschwindigkeit nachgeschoben. Das man mich richtig versteht, hier wirdnicht das Gaspedal getreten, aber im Gegensatz zu den beidenVorgängern, hat man hier etwas mehr Tempo eingebaut. Herrliches,infernales Doomgewitter hagelt auch hier weiterhin auf uns herniederund die schleppenden Songstrukturen sind Ambrosia für alle Doom MetalFans. Zum Ende des Tracks wird die Geschwindigkeit noch etwas mehrgesteigert und das Stück dröhnt dadurch richtig flott aus den Boxen. „Holy Blood'überzeugt nun wieder mit typischen Doom Trademarks wie sie im Buchestehen. Tiefgründige Gesänge und erdige Rhythmen die ein langsamesBangen allemal zulassen. Hier wurde die Notbremse deutlich gezogen. Zähwie Kaugummi nimmt man uns hier mit auf eine tolle Doom Metal Reise.Wer von dieser Richtung begeistert ist, der kommt vollends auf seineKosten. Mit einem Sprachintro wird nun „The Oath of the Witch' eröffnet.Eine recht nette, galoppierende Nummer bietet nach dem sehr langsamenVorgänger eine willkommene Abwechslung. Hämmernde Riffs undDonnerschläge an allen Ecken und Enden. Einige dreckige und härtereAusbrecher wurden hier eingefädelt und vor allem der dreckig, raueGesang von Michael ist hier zu Gerrits True Metal Gesang eine gute Ergänzung. „Throne of Isolation'startet sehr ruhig und beschaulich. Die gelieferten Basslinien, werdendurch die gefühlvollen Vocals aufgewertet. So kann man sich hiergetrost zurück lehnen und genießen. Lange sollte man dies aber nichtmachen, denn nach etwa einer Minute dröhnen wieder schöne Riffs undschleppende Doomklänge aus den Boxen, die aber immer wieder durch dasAufsuchen in ruhigere Gefilde abgelöst werden. Bei „Burn Another Sinner' istman richtig flott am Werken und bolzt mit einem recht flottenSoundgewand daher. Tiefe, erdige Gitarrenlinien werden durch einflottes Tempo zu einer richtigen Schunkelnummer, bei der man allemalsein Haupt kreisen lassen kann. „All the Gods You Worship' ist nun wieder ein sehr schleppender Track mit vielen Raffinessen für Doom Verehrer von Candlemess und Co.Das man hier zwar auf Doompfaden wandert ist klar, doch die Abwechslungheißt auch hier der Gesang, der das Ganze etwas verdaulicher macht. „Anthem of Doom'ist vom Tempo her in den gleichen Gefilden angesiedelt, jedoch kommtdas Stück etwas heroischer und kompakter daher. Tolle sägende Gitarrenund herrliche Chorvocals kommen immer wieder zum Einsatz und lasseneinen nur niederknien um nach mehr zu kreischen. Abgerundet wird derOutput durch das 09:45 Minuten lange Doom Metal Epos „The Peaceful Dead'.Tiefe, schleppende Rhythmen die mit einem sägenden Gitarrensound ausden Lautsprechern dröhnen, lassen einem nur eines über. Devil Hornstrecken und zu dem verhaltenen Stück die Rübe besonnen kreisen. ZumEnde hin kommen einige klare Riffs zum Vorschein und dadurch wirkt mansehr komplex. Toller Abschluss für ein Doom Metal Meisterwerk mit einerkleinen Brise True Metal.

Fazit: Wer auf Doom Metal steht der kommt um dieses Album nicht herum, aber auch Sacred Steel Fans können hier getrost zugreifen und werden viel Freude am Album haben.





METAL DISTRICT


http://www.metal-district.de/cdkritik-4829-dawn_of_winter-the_peaceful_dead.html


Rezension von Simone Nitsche:

DAWN OF WINTER ist die seit 1990 bestehende Doom Metal-Band von Gerrit P. Mutz, seines Zeichens Sänger der allseits bekannten True Metal-ComboSACRED STEEL. In den letzten achtzehn Jahren haben DAWN OF WINTER eine ansehnliche Zahl an Demos veröffentlicht; mit „The Peaceful Dead“ liegt nun mit zehn Titeln und beinahe einer Stunde Spielzeit das zweite ausgiebige Studioalbum der Ludwigsburger vor. Und das hat's definitiv in sich. Schon der Opener „The Music Of Despair“ überzeugt als Hommage an den Doom durch schleppende Melodien nach CANDLEMASS-Manier und natürlich Gerrit P. Mutz' unvergleichlichen Gesang, der ja bekanntlich polarisiert: entweder man liebt diese eingängigen Höhen oder man hasst sie. Ich gehöre zu den Verehrern... Der nächste Track „A Lovelorn Traveller“ bietet als abwechslungsreiches Stück alles, was das Doom-Herz begehrt, insbesondere der Refrain geht ins Ohr. „Mourner“ hebt die Geschwindigkeit deutlich an und erinnert stellenweise an SACRED STEEL-Liedgut, während „Holy Blood“ sich wieder in tiefgründigen Klangwelten bewegt. Ein Highlight auf diesem sowieso überdurchschnittlichen Album bildet „The Oath Of The Witch“, das mit einer kurzen Gesprächssequenz beginnt, auf die ein geradezu bombastischer Einstieg mitten ins Songgeschehen folgt. Absolutes Gänsehaut-Feeling verbreitet „Throne Of Isolation“, nach diesem Lied braucht man gefühlsmäßig erstmal eine Pause, doch die ist dem Hörer nicht vergönnt, denn jetzt donnert „Burn Another Sinner“ ungewohnt groovig los und vermittelt das Gefühl, dass dieses Album ausschließlich aus Highlights besteht. Kein Wunder also, dass auch das überwiegend von einem tragenden Gitarrensound geprägte „All The Gods You Worship“ sowie das hymnische „Anthem Of Doom“ als grandiose Stücke zu bezeichnen sind. Der Titelsong „The Peaceful Dead“ bildet dann auch das zu erwartende laaaaangsame Doom Metal-Sahnehäubchen...
In diesem Sinne: Doom is the true essence of living!

10/10 Punkte




METAL HAMMER

http://www.metal-hammer.de/Dawn_of_Winter_THE_PEACEFUL_DEAD_Review.html

Doom-Fanatiker werden Dawn of Winter wahrscheinlich kennen – jetzt meldet sich das seit 1990 aktive Szene-Urgestein mit THE PEACEFUL DEADtongewaltig zurück - mit dem perfekten Soundtrack zum schmuddeligen Winterwetter.

Das Album bietet eine Stunde Doom, wie er sein sollte: schleppende Gitarren, mächtige Basslinien, und Vocals der Extraklasse. Melancholische oder aggressive Melodien erstrecken sichüber das gesamte Album, nehmen einen gefangen, nisten sich für Tage imHinterkopf ein. Bemerkenswert dabei: Trotz der sehr traditionellen Linie wird das Album kaum eintönig, sondern ist immer wieder gespickt mit rockigen Momenten, die Monotonie gekonnt verhindern. Die Produktion passt darüber hinaus noch einmalig gut zur Atmosphäre, was ebenso wie die klar verständlichen Texte zu einer grandiosen Menge von null Ausfällen führt.

THE PEACEFUL DEAD sitzt perfekt, vom Scheitelbis zur Sohle. Da gibt es nichts zu meckern und eine uneingeschränkteEmpfehlung an alle Interessierten.

6/7 Points








MUSIKREVIEWS.de

http://www.musikreviews.de/reviews/2008/Dawn-Of-Winter/The-Peaceful-Dead/

Kommt es also endlich, dasursprünglich unter dem Namen 'Ritual Magic' (siehe auch unser SACREDSTEEL-Interview aus dem Januar 2007) angekündigte Album der veröffentlichungsfaulen Ludwigsburger. Okay, da man weiß, dass die Bandhauptsächlich als Herzensangelegenheit nebenbei zu den anderen Betätigungsfeldern zumindest ihrer bekanntesten Köpfe läuft, relativiert sich das Arbeitstempo natürlich. Fein ist sowieso auch, dass das gemeinsame Wirken der SACRED STEEL-Mitbegründer Gerrit P. Mutzund dem dort ausgestiegenen Jörg M. Knittel (auch weiterhin bei MYDARKEST HATE) wenigstens bei DAWN OF WINTER weiterhin Bestand hat.Trotz der äußerst überschaubaren Diskografie, gehört die Band nämlich nicht nur zu einer der dienstältesten, sondern neben MIRROR OFDECEPTION wohl auch zu den häufigst genannten Bands in Sacheneinheimischen Dooms. Da ist es sehr erfreulich, dass nach diversen Demo- und stets limitierten Vinylveröffentlichungen genau zehn Jahrenach dem ersten Longplayer 'In The Valley Of Tears' jetzt endlichwieder umfangreicherer Trägstoff des Quartetts erscheint, der danndiesmal auch noch durch einen Deal bei Massacre Records flächendeckenderhältlich sein wird. Die Raritätensammler werden sich dafür früheroder später bestimmt wieder auf eine Vinylvariante freuen dürfen.

Die eigenwillige Stimme von Gerrit P. Mutz mit ihrem flehendenVibrato ist natürlich unverkennbar und macht den stilistisch eh schonnicht massentauglichen Stoff von DAWN OF WINTER wohl noch stärker zumNischenprogramm. Ein gewisser Bezug zu SACRED STEEL reißt dadurchnatürlich ebenfalls nie ganz ab, allerdings weiß Gerrit seineStimmbänder in der Slow-Mo-Variante tadellos einzusetzen, um tiefstesSeelenleid auszudrücken.
Wie sehr sich die Band selbst mit vollerHingabe der zelebrierten Stilart verschrieben hat, macht sie dann auchohne Umschweife mit 'The Music Of Despair', einer Ode an den Doom (der'Seele des Metals'), klar. Diese eindringliche Walze könnte sich schonbald zur neuen Hymne und Glaubensbekenntnis der Szene entwickeln. Nachdem im besten SOLITUDE AETURNUS-Stil begeisternden 'A LovelornTraveller' wird es mit 'Mourner' kurz auch mal etwas schneller undwuchtiger, bevor dann das 'Holy Blood' vor dem geistigen Augen gerinnt;der wohl kriechendste und minimalistischste Song der Scheibe. Dagegenist 'The Oath Of The Witch' fast schon wieder hymnisch, und wer schreitsich nicht gerne mal ein dreckiges 'Bitch' von der Seele?
Sanftergelitten wird danach bei 'Throne Of Isolation', das teilweise fastzerbrechlich wirkt, dafür springt 'Burn Another Sinner' mit seinemrasanten Tempo ziemlich aus der Reihe. Ein episch-obskurerPower-Metal-Track, der fast von einer Band wie THE LAMP OF THOTHstammen könnte und der so schnell wieder vorbei ist, wie erüberraschend gekommen ist. Mit 'All The Gods You Worship' und dereinmal mehr für sich selbst sprechenden 'Anthem Of Doom' gibt es dannnoch zwei mittelgroße Brocken, bevor es am Ende mit dem fast10-minütigen Titelsong noch mal einen richtig zähen Boliden zubestaunen gibt, der noch mal mit seinen überschaubaren Inhaltenaufzeigt, was diese Stilart ausmacht.

Zwar nicht so ergreifend wie zuletzt die britischen WARNING und auchnicht mit der Hitdichte wie die von der Band selbst so verehrtenCANDLEMASS, treffen DAWN OF WINTER dennoch den Nerv eines jedenAnhängers traditionellen Doom Metals. Entsprechend der Orientierung anden großen Vorreitern ist auch der Sound, für den sich Achim Köhler(SACRED STEEL, PRIMAL FEAR, SINNER, BRAINSTORM u.a.) verantwortlichzeichnet, äußerst ursprünglich ausgefallen. Wie damals im Interview vonGerrit angekündigt, wurden die Songs vermutlich live im Studioeingespielt, was auch zur Atmosphäre des Albums beiträgt.

FAZIT: Rechtzeitig zur dunklen Jahreszeit begeistern DAWN OF WINTERdie Bedrückten und fördern die graue Gesinnung. Dabei reichen sie denHeulsusen aber weder das Taschentuch, noch liefern sie den passenden(oft fälschlich in direkter Nachbarschaft gewähnten) Stoner-Soundtrackfür die Kifferhöhle. Der verzweifelte Metaller wird hier ohne zu großeMonotonie oder übermäßiges Gedröhne gelabt, bis er am Ende wiederhoffnungsvoll die Faust ballt. Denn wenn auch der Tod den Friedenbringt: 'Doom is the true essence of living' (aus 'The Music OfDespair'). Metal rules halt alles - und so auch der Doom!

Lars Schuckar

Wertung: 12 von 15 Punkten
12 Punkte




ROCKTIMES.NET


http://www.rocktimes.net/gesamt/d/dawn_of_winter/peaceful_dead.html

Dawn Of Winter
spielen Doom!!!
Und damit könnte meine Rezi auch schon beendet sein, denn mehr Worte bräuchte es eigentlich nicht! Dawn Of Winter sind echte Urgesteine des Germanischen Dooms und spielen selbigen auch in seiner reinsten Form.

In einer Zeit gegründet (damals noch unter dem Namen Cemetery, 1990), in der sich für den kriechend langsamen Ableger des Heavy Metal kein Mensch interessierte, war es für Gerrit P. Mutz eine Herzensangelegenheit, seinen Doom-Göttern Saint Vitus und Candlemass zu huldigen und zwar in schönster Form, in dem er nämlich die düstere Fackel des Doom mit einer eigenen Band weiterführte.
Tja, und wie nicht anders zu erwarten bei solch langsamer Musik,dauerte das Ganze fast acht Jahre, bis man die erste LPveröffentlichte. Davor verschaffte man sich im Untergrund mit fünfDemos und einer Mini-CD allerdings schon einiges an Respekt.
Mit seinem Mitstreiter Jörg M. Knittel, mit dem er auch bei Sacred Steel zockt (dort allerdings Heavy Metal, konsequenterweise auch so pur wie möglich), fand Gerriteinen perfekten 'Partner in Crime', auf dessen Label Iron Glory man dieerste LP, 'In The Valley Of Tears' und die MCD 'Slow Is The Suffering'heraus brachte.
Auf dieser MCD befand sich schon ein Kniefall vor Saint Vitusindem man den ganzen Text von 'Titus Vanis' aus Songtiteln derUS-Amerikaner zusammenbastelte, und 'Thirty And Miserable' in Anlehnungan die Saint Vitus-Mini, 'Thirsty And Miserable', benannte.Allerdings änderten sie das Wort 'Thirsty' in 'Thirty', also 30, weilzu dem Zeitpunkt alle Bandmitglieder gerade 30 Jahre alt wurden.
Ähnliches machen Dawn Of Winter auch wieder im ersten Song auf ihrer neuen CD. In 'The Music Of Despair' werden die wichtigsten Doom-Bands, wie Pentagramm, Reverend Bizarre, Pagan Altar und natürlich die Szene-Überväter Candlemass aufgezählt. Außerdem ist dies der musikalische Gruß zurück nach Finnland, denn Reverend Bizarre hatten das schon auf ihrer 2004 erschienenen EP 'Return to the Rectory' im Track 'The Goddes of Doom' getan und dort Dawn Of Winter erwähnt.
Das zeigt, dass die Doomköpfe auch einen feinenSinn für Humor haben und Doom nicht nur für selbstmordgefährdete Deprisist und gemacht wird, sondern dass in der Doomszene auch ein enormer Zusammenhalt herrscht!
Und noch was Erfreuliches: Die ganze CD klingtnun wie aus einem Guss, man merkt den Schwaben an, dass sie nun endlichihren eigenen Stil gefunden haben. Nichtsdestotrotz blitzen immer wieder Zitate der oben genannten Bands auf, was der Sache doch irgendwie immer das Gefühl gibt, hier heimisch zu sein, und als Doomer macht man nicht gerade Experimente mit seiner heiß geliebten Musik.
Auch macht Frontglatze Gerritnicht wieder den Fehler wie auf vorherigen Veröffentlichungen, dieMusik zu sehr von seinem doch recht ungewöhnlichen (undgewöhnungsbedürftigen) Sangesorgan zu dominieren und lässt auch derInstrumentenfraktion mal Raum und Platz, um sich zu entfalten.
Denn diese spielt auf 'The Peaceful Dead' wirklich gute, recht zeitlose Musik. Eben Doom!!!
Ja, DOW haben es sogar geschafft, einige echte Hits, die besonders live bestimmt der Reißer werden könnten, wie 'The Oath Of The Witch' und 'Anthem Of Doom', zu erschaffen. Dass die Jungs gerade live echte Entertainer sind und ihr Publikum mitreißen können, haben sie schon zweimal auf dem Doom Shall Rise gezeigt.
Dawn Of Winter sind auf jeden Fall Überzeugungstäter und zusammen mit Mirror Of Deception DIE Speerspitze des Germanischen Doom. Und wie singt der Herr Mutz im ersten Song so schön? »Doom is the Soul of Metal«.
Das spürt man zu jeder Sekunde, so und auch nicht anders soll es sein!!!




VAMPSTER


http://vampster.com/artikel/show/29427_DAWN-OF-WINTER-The-peaceful-dead_.html

Die Ludwigsburger DAWN OF WINTERkann man definitiv als Kultband bezeichnen. Schon seit 1990 im Namendes traditionellen Doom unterwegs, sorgt die Band um Gerrit Mutz (SACRED STEEL) und Jörg Knittel (MY DARKEST HATE)immer mal wieder mit Releases für Aufsehen in der Doomszene, um sichdann wieder klammheimlich gefühlte Ewigkeiten zurückzuziehen in tiefesmusikalisches Schweigen. Ankündigungen eines neuen Albums beruhigenimmer mal wieder die drängelnden Fans, ausgewählte Auftritte, z.B. beimDOOM SHALL RISE IV, machen Hoffnung, und nun endlich ist 'The peaceful dead' da.

Und wieder gelingt es DAWN OF WINTER,sich mit dem erhofften Paukenschlag zurückzumelden. 'The peaceful dead'bietet genau das, was man von dieser Band erwartet, nur noch mal etwasbesser und ausgereifter. Wie gehabt gibt es schleppenden traditionellenDoom, wie man ihn von Bands wie SAINT VITUS, PENTAGRAM, COUNT RAVEN, weniger verspielten REVELATIONund Co. kennt. Auf den zähen Groove legt Knittel seine Gitarre, dieebenfalls selten ausbricht und mit minimalistischen Riffs den SongsSchwere gibt. Hier und da mal ein passendes Solo und das war..s. Aufdiesem Fundament kann Gerrit Mutz seine Vocals ausleben. Wie gehabt istsein theatrales Gejaule sicher nicht jedermanns Sache, um die Emotionender Songs zu transportieren ist sein Gesang jedoch perfekt geeignet.Eine Doomballade wie 'Throne of isolation' wird so zum Hörspiel, 'Burnanother sinner' könnte auch als kauzige NWOBHM-Nummer durchgehen. DieKarten auf den Tisch legen DAWN OF WINTERaber bei den echten Doomwalzen wie 'All the gods you worship', 'Holyblood' oder dem ultrazähen Titelsong. Auf das Allernötigste an Temporeduziert leben diese Songs von einer einzigartigen Atmosphäre, diejedem True-Doomer Fontänen an Freudentränen in die Augen treibt undjedem Nichtdoomer schmerzlich klarmacht, warum er mit dieser Musiknicht klarkommt. Den Sound von DAWN OF WINTER kann man wohl nur lieben oder hassen, echte Doomer wollen gar nicht jedem gefallen. Die Doomgemeinde wird das neue DAWN OF WINTER-Albumberechtigt abfeiern wie den wiedergeborenen Messias. Eine so rundeScheibe der Doomseeligkeit überrascht auch alte Fans der deutschenDoomveteranen. Ungeübte Frohnaturen werden durch ein Tal der Tränengetrieben, entdecken dadurch vielleicht die einzigartige Schönheit desDoom für sich.
Für Doomer ganz klar ein Pflichtkauf.



ALLSCHOOLS.de

http://www.allschools.de/recordReview.php3?ID=52179

An welche Referenzbands würde ein sachkundiger Dritter denken, wenn ihm die Worte „Doom Metal“ entgegengewalzt werden? BLACK SABBATH, CANDLEMASS und SAINT VITUS vielleicht, aber eventuell auch SOLITUDE AETURNUS oder TROUBLE. Da gäbe es auch noch MY DYING BRIDE und CATHEDRAL. Diese Reihe ließe sich fortsetzen, aber DAWN OF WINTER würde der Gefragte sicherlich nicht erwähnen.

Die seit 1990 ihr Handwerk perfektionierenden Ludwigsburger haben mit „The Peaceful Dead“ ihren vorläufigen Karrierehöhepunkt markiert und brauchen sich endgültig nicht mehr hinter den eben genannten Szeneveteranen zu verstecken. Aushängeschilder der Band sind Gitarrenmann Jörg M. Knittel (bitte auch dessen Old-School-DeathMetal-Band MY DARKEST HATE anchecken!) und Sänger Gerrit P. Mutz (bitte auch dessen Power Metal-Band SACRED STEEL anchecken!). Gerade Gerrit lässt mit seiner einzigartigen, weil sehr klaren und des Öfteren genial neben der Spur platzierten Stimme dieses Doom-Werk zum Hörgenuss werden. Die Texte triefen nur so vor Kitsch und Verehrung (in „The Music Of Despair“ wird der Doom zur Lebenseinstellung erhoben und Gruppen wie BLACK SABBATH und CANDLEMASS namentlich erwähnt), dennochvollbringen DAWN OF WINTER spielend den Spagat zwischen Huldigung und eigener Daseinsberechtigung. Neben Gerrits einzigartiger Performance besticht auch die Gitarrenarbeit von Mr. Knittel, der frische, unverbrauchte Riffs hervorzaubert, die auch so auf den Vorzeigewerkender großen Vorbilder hätten stehen können. Die zehn Songs sind, obwohl in der Benchmark des Genres liegend, abwechslungsreich, das Tempo variiert von zäh fließend bis galoppierendes Midtempo. Ein großes Plus dieses Albums ist auch die Tatsache, dass sehr viel Wert auf Heaviness und Druck gelegt wurde, auch ist dem Songmaterial zu jeder Sekunde Authentizität und Idealismus anzuhören.

Die Walze in Form von „The Peaceful Dead“ schleppt sich unaufhaltsam voran. Stellt euch nicht in den Weg, sondern tretet applaudierend zur Seite und steigt auf wenn es heißt: „Take It Slow“!



FFM ROCK

http://allover-ffm-rock.de/joomla/index.php?option=com_content&task=view&id=3818&Itemid=91

Seit 1990 existiert diese deutsche Doom Institution nun schon, und ichhabe bisher noch nix von ihnen gehört. Ich Idiot! Aber da lobe ich mirmal wieder, dass ich seinerzeit dieses verdammte Glück hatte, beiFFM-Rock einzusteigen. Denn dadurch flattern mir so häufig metallischePerlen ins Haus, an die ich in vergangenen Tagen nicht mal dran gedachthabe. Und so verhält es sich auch mit dem Doom Metal Genre. Diese Artdes Metals hatte mich bislang nie so richtig interessiert. Ich weiß,das war ziemlich dumm, denn es gibt doch nix schöneres als bei demgrauen Wetter, wie es zurzeit da draußen herrscht, sich aufs Sofa zufletsen und der Genialität, die in einer solchen Doomscheibe steckt, zuzulauschen und sich dabei fallen zu lassen.
Schleppend und dennoch ziemlich heavy beginnt das Album mit „The MusicOf Despair“, welches sich über sieben Minuten erstreckt. Total fesselndund ergreifend lullt einen dieser Track ein, wobei der einwandfreieGesang einen großen Teil dazu beiträgt. Spitze! Im gleichen Stil wirdsich durch die insgesamt zehn Songs durchgeschlängelt. Die Plattegipfelt beim vierten Song „Holy Blood“, meinem absoluten Lieblingstrackder Scheibe. Dieser ist so schleppend, dass ich beim zuhören schonmanchmal gedacht habe, dass die Musik gleich aufhört, da irgendwie dieKraft zu fehlen scheint. Aber genau darin liegt ja die Stärke des Doom.Großes Kino.
“The Peaceful Dead“ ist uneingeschränkt empfehlenswert und wenn ichPunkte vergeben würde, wäre das hier die Höchstpunktzahl. DAWN OF WINTER gehören eindeutig zur Speerspitze diesen Genres!



http://www.squealer-rocks.de/cdreview.php?var=1727

Lange haben Dawn Of Winter nichts mehr von sich hören lassen (umehrlich zu sein, habe ich überhaupt noch nie was von denen gehört). Dasletzte reguläre Album (die EP Slow Is The Suffering mal ausgeklammert)der deutschen Doom Kapelle aus Ludwigsburg liegt länger zurück als dieletzte AC/DC Scheibe Stiff Upper Lip und auch live hat man sich inletzter Zeit ziemlich rar gemacht.


The Peaceful Dead ist zweifelsohne ein richtig gutes Doom Albumgeworden. Woran ich das erkenne? Ganz einfach - ich habe mir einmaleine ganze Woche lang nonstop nur Candlemass reingezogen, nur um zusehen was passiert und bin während dieser Zeit richtig depressivgeworden. Bei vorliegender Promo werde ich das schon nach dem drittenTag, aber wie beschreibt man dieses Doom-Dickicht nun?

Eigentlich sind alle Stilelemente vorhanden - ein düster-schleppenderSound gepaart mit dem wehmütig, melancholischen Gesang von FrontmannGerrit P. Mutz und das alles so langsam gespielt, daß man keineStenographiekenntnisse braucht, um mal so nebenbei die einzelnen Notenmit aufzuschreiben. So richtig aus dem Schema brechen Dawn Of Wintererst mit dem siebten Song 'Burn Another Sinner' heraus. Für Doom MetalVerhältnisse ziemlich flott gespielt und auch 'All The Gods YouWorship' überascht mit einem schnellen Part am Ende des Tracks.Absolute Krönung ist das epische und sehr monotone Titelstück 'ThePeaceful Dead', zäher als ein Kaugummi und dauert mit rund 10 Minuten Spielzeit am längsten von allen Songs.

Sehr gut kommt auch die Produktion rüber, welche niemand anders alsAchim Köhler (u. a. Sinner und Primal Fear) vorgenommen hat. RichtigeAusfälle gibt es nicht und Abwechslung darf man, wenn man sich mit Doom Metal beschäftigt, sowieso nicht erwarten. Wenn ihr euch also nicht gerade zu den sanften Gemütern und Frohnaturen zählt, liegt The Peaceful Dead genau richtig in eurem Warenkorb.

Fazit
JETZT BIN ICH DEPRESSIV!!!!!




DARKWEB.de

Es begann im Jahre 1990 in Ludwigsburg. Dort gründeten OliverChristian Schramm (drums) und Gerrit Philipp Mutz (vocals, guitar) die DoomMetal-Band CEMETERY. „Friedhof' war ein durchaus passender Name für eine Banddieser Stilrichtung.. Als CEMETERY nahmen sie Anfang Januar 1991 ihre ersteDemo „Perfect Solitude' (in 4-Spur-Technik) auf. Doch kurz nach dieser Aufnahmebeschlossen die beiden, sich - um Verwechslungen vorzubeugen  -den Namen DAWN OF WINTER zu geben. ......Und so heisst die Band noch heute - nach mehreren CDs undVinylplatten. Von den beiden Gründern ist nur noch Gerrit P. Mutz an Bord,verstärkt durch Jörg M. Knittel (guitar), Joachim Schmalzried (bass) und DennsSchediwy (drums).Das neueste Werk von Dawn of Winter heißt „The Peaceful Dead'und liegt nun vor.

Der Titel „Die friedlichen Toten' erinnert entfernt an diealte Sixities-Band „The Grateful Dead', hat mit diesen aber ansonsten nichts zutun. „The Peaceful Dead', das ist reiner Doom Metal vom feinsten. Die Liederkommen (fast) alle getragen daher, wie es sich für Doom gehört. Durch die rechttiefe Stimmung entsteht beim Zuhören schnell das passende „doom feeling'.  Dies beginnt bereits beim ersten Track, dersehr passend mit „The Music of Despair' betitelt wurde. Im Prinzip könnte mandiese Zeile als Motto der gesamten Platte gelten lassen.

Bei „Burn Another Sinner' wird es ein wenig flotter,teilweise klingt der Song ein wenig nach Type O'Negative. Die Grundstimmungbleibt jedoch erhalten.

Ebenfalls auffallend ist „All the Gods You Worship', das mitein paar experimentellen Takten endet.

Zu den stärksten Song gehört auch der Titeltrack, der sichpassenderweise als letztes Lied auf der Scheibe befindet. Hier ziehen die Jungsnochmals alle Register.

Insgesamt ist „The Peaceful Dead' ein sehr schönes DoomMetal-Album. ;Man merkt den Musikern ihre jahrelange Erfahrung deutlich an. Wer Doom Metal mag, dem sei dieses Werk aus dem Hause „Dawn of Winter' wärmstensempfohlen.



THE PIT

http://www.the-pit.de/reviews/d/dawn_of_winter/cd/the_peaceful_dead/2429/index.html

Dawn Of Winter sind wohl mit Mirror Of Deception die älteste und wohl auch größte Doom Metal-Institution, die Deutschland vorzuweisen hat. Ist das letzte Full Length Album der Band schon ganze zehn Jahre und die EP „Slow Is The Suffering“ auch bereits sieben Jahre alt, so hat sich das Warten für die Fans doch gelohnt. Mit „The Peacful Dead“ haben die vier Herren ein Kunstwerk geschaffen, mit dem sie ihren Thron an der Doom Metal Spitze verteidigen können.

War ihr Erstlingswerk schon ein bestechend gutes Album, so übertrifft „The Peacful Dead“ das bisherige Schaffen der Band noch bei weitem. Musikalisch ist an keinem Titel auch nur das Geringste auszusetzen. Die Songs sind erstklassig aufeinander abgestimmt und strukturiert. Man hat regelrecht das Gefühl, dass es nicht einzelne Titel sind, sondern dass dieses Album ein Gesamtwerk ist, das aufeinander aufbaut.

Wie es sich für Doom Metal gehört, sind die Songs allesamt sehr gefühlsorientiert und spiegeln teilweise Trauer oder auch Aggression wieder, welche durch den Gesang noch verstärkt werden. Leider lagen mirbei dieser Promo-CD keine Texte vor, so dass man nur ahnen kann, worum es in den Liedern geht.

Wer sich Titel wie „The Music Of Despair“, „Throne Of Isolation“ oder auch das Titelstück „The Peaceful Dead“ anhört und keine Gänsehaut bekommt, dem ist wohl jegliches Gefühl verloren gegangen.

Was die Produktion angeht, braucht man einer Band wie Dawn Of Winter natürlich nichts mehr vorzumachen, sind sie doch schon so lange im Geschäft und die Mitglieder auch in anderen bekannten Bands aktiv. Hiergibt es ebenso wie an den Songtiteln und Strukturen absolut nichts auszusetzen.

Fazit: „The Peaceful Dead“ ist ein traditionelles Doom Metal Album, das seinesgleichen sucht. Allen Fans dieser Stilrichtung sei das Album wärmstens empfohlen und vielleicht wagt es der ein oder andere Metalfan, der mit Doom Metal normalerweise nichts anfangen kann, sich doch an dieses Meisterwerk heran.

Die Band hat es im Opener des Albums doch sehr treffend formuliert: „Doom is the soul of metal.“

10 out of 10 points


Anspieltipps: The Music Of Despair, Throne Of Isolation, All The Gods You Worship, The Peaceful Dead



ROCK HARD


Die Wartezeiten bis die Herren Gerrit P. Mutz, Jörg M. Knittel & Co.
sich dazu bequemen, ein neues musikalisches Lebenszeichen zu
veröffentlichen dauern stets gefühlte Ewigkeiten. Doch das geduldige
Abwarten wurde bislang immer belohnt. Und so ist auch 'The Peaceful
Dead' ein bedingungsloser Pflichtkauf für jeden echten Doom-Maniac. Der
Opener The Music Of Despair ist eine textliche Ode an den Doom, wie
das komplette Album vertonte musikalische Leidenschaft in Reinkultur und
ein Paradebeispiel dafür, wie das süddeutsche Quartett herrlich
puristisch den Pfaden der Altmeister des Genres folgt, ohne diese
schnöde zu kopieren. Wie singt Gerrit so schön in ..The Music Of
Despair..: 'Doom is the soul of metal!' Jawollja, und DAWN OF WINTER sind definitiv eine der reinsten Seelen des Doom.
Andreas Stappert

8,5/10



Online bei Schwarze-Szene-News

http://www.schwarze-news.de/2008/10/17/dawn-of-winter-the-peaceful-dead-review-und-kritik/#comments

Mit neuem Label (Massacre Records) im Rücken kehren “Dawn of Winter” nach fast 5 Jahren Album-Abstinenz am14.11.2008 mit “The Peaceful Dead” zurück.Die seit September 1990 existierenden Doomköpfe aus Ludwigsburg zelebrieren mit “The Peaceful Dead” “Saint Vitus” oder “Candlemass“.

Der Opener “The Music of Despair” ist eine Ode an den Doom Metal an sich und trägt sich schleppend und untermauert von Gerrit P. Mutz..shingebungsvoller und hymnischer Stimme vorwärts. Versüßt wird das ganze durch ein tolles Solo welches sich perfekt in den langsamen Songintegriert.

Das darauf folgende “A Lovelorn Traveller” kann man nur als mächtig beschreiben. Es walzt sich gemächlich seinen Weg in die verwöhnten Gehörgänge. Die Vocals übertragen dabei durchweg gut die Stimmung des Albums

“Throne of Isolation”
kristallisiert sich alsmelodischstes und auch melancholischstes Werk heraus. Fast schon eine Art Ballade wechselt es zwischen dem ruhigen und den etwas rockigeren Parts und regt zum träumen an. ein walzendes Machwerk im Stile klassischer Doom Kapellen wie


Im Grunde ist das Album, bis auf einige kleinere Schwankungen Doom-typisch langsam gehalten, aber der siebte Song “Burn another Sinner” hatmich dann doch vom gemütlichen Sofa gerissen. Nachdem man sich etwas inden restlichen Liedern verloren hatte und von der melancholischen Grundstimmung angesteckt wurde kommt nun eine Nummer die extrem rockig vorwärts prescht. Ein toller “Weckruf” im letzten Viertel des Albums, aber eine Ausnahme.

Nach dem vorletzten Stück “Anthem of Doom”, welches den letzten Funken Hoffnung symbolisiert, walzt das titelgebende Stück “The Peaceful Dead”eben Jenen auf unangenehme Weise in kleine, scharfe Stücke. Das längste, wie auch monotonste Lied, ist das negativste Stück der Platteund bildet einen mehr als würdigen Abschluss.

Fazit:
Freunde klassischen Doom Metals können bedenkenlos zugreifen. Alle anderen erwartet ein melancholisches, hymnisches und schleppendes Werk das sich durch spielerisches Können und großartige Vocals sehr schnell im Kopf festsetzt. “Dawn of Winter” schaffenes sehr gut die Melancholie auf den Hörer zu übertragen und vergessen dabei nicht auch auf Abwechslung zu achten, wie sie grade im Doom gerne mal vergessen wird.


8,5 / 10
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