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September Murder



Last Updated: 1/4/2010

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Status: Single
City: Thale (Harz)
Country: DE
Signup Date: 11/1/2006

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Monday, February 23, 2009 

Metalearth.de - 9/10

Es ist 2004 und 2 Harzer Jungens gründen das Projekt „September Murder“. Drei Jahre später spielt die Band innerhalb von weniger als 4 Monaten über 20 Shows und besucht danach das Schmiedeberg 7 Studio um die erste EP „After Ever Setting Sun“ aufzunehmen. Diese schlägt ein wie eine Bombe und hinterlässt nichts, ausser guten Reviews und einem Plattendeal mit Maintain Records. Nun liegt endlich der erste Langspieler hier bei mir, der auf den Titel „Agony in Flesh“ hört.

Eingeleitet wird das gute Stück mit einem seichten Wellenrauschen und Möwenschreien. Langsames Schlagzeug setzt ein, kurz bevor auch endlich der Rest in Aktion kommt. Ein verdammt geiles Riff, welches man im Death-Doom nicht besser finden könnte. Allmählich steigert sich das Tempo, bis schließlich auch Sänger Olli einsteigt und dem Ganzen die Krone aufsetzt. Ein verdammt geiler Einstieg in das Album, welcher sogar Gänsehaut-Momente bietet, was mir persönlich noch nie im Death Metal untergekommen ist!
Das beste an der ganzen Sache: Die ganze verdammte Scheibe ist auf diesem genialen Niveau! Ob alles zerschmetternde Dampfwalzen, wie in „Slavery of Heartdisruption“ oder Blastgewitter wie in „To Satisfy the Eye of an Obsessed“; ob langsame Atmosphärische Momente aus „After Ever Setting Sun“ oder technische Riff wie in „Breathing Cadaver“ - dieses Album bietet alles was ein gutes Death Metal Album bieten sollte. Dabei fallen besonders zwei Aspekte sehr positiv auf:
1. Findet sich hier nicht eine Sekunde so etwas wie Clean Gesang. Olli bewegt sich ausschließlich zwischen Growls und Screams, was der Musik sehr gut tut, da so trotzdem Abwechslung geboten wird.
2. Ist auf den ganzen 35 Minuten kein einziges Solo zu finden. 35 Minuten reinster Death Metal ohne irgendwelche Ablenkung. Das findet man heute leider viel zu selten. Trotzdem beweist die Instrumental Fraktion das sie ihr Handwerk beherrscht.

Es gibt nur einen einzigen kleinen Kritikpunkt, den ich anbringen muss. Und zwar haben zwei Songs der EP auch ihren Weg auf das Album gefunden. Dadurch wirken die 35 Minuten Spielzeit doch etwas wenig. Mich persönlich stört dies nicht, was aber auch daran liegt, dass ich die EP nicht kenne, aber vielleicht ist der ein oder andere etwas längere Fan doch ein wenig enttäuscht über so wenig neues Material.

Alles in allem liefern uns „September Murder“ Death Metal auf aller höchsten Niveau, welche locker mit der etablierten Konkurrenz mithalten kann. Eins ist jetzt schon klar: Nach „The Faceless“ und jetzt noch „September Murder“ kann sich kein Freund des Death Metals über ein schwaches Jahr 2009 beschweren.
Mir bleibt nur noch zu sagen, dass „September Murder“ den Durchbruch mit diesem Album mehr als verdient hätten. Für mich schon ein kleiner Favorit für das Album des Jahres! Nur die Sache mit den zwei Songs der EP verhindert die 10 Punkte.


Bleeding4Metal - 10/10

Die Erfolgsgeschichte der 4 Jungs aus dem Harz hat ein neues Kapitel, nämlich ihre erste Full-Length CD namens "Agony In Flesh". Nach dem ihre eigenproduzierte 4-Track EP "After Every Setting Sun" 2007 schon für einige Furore sorgte, legen sie nun, mittlerweile unter den Fittichen von Maintain Records, sehr deathtig nach. 2 Songs von der EP sind auch auf dem Album vertreten, welche noch einmal neu aufgenommen und durch den Mischer von "Pluto" Neuber geschickt wurden, was dem Ganzen einen noch optimaleren Glanz verleiht. Musikalisch hat sich, zum Glück, nicht viel verändert, außer, dass die neueren Songs noch einen Tick technischer aus fallen und Olli's "Gesang" noch brutaler rüber kommt. Überhaupt kommt hier eine lange nicht mehr gehörte musikalische Raffinesse zum Vorschein, welche man wohl eher bei alt gedienten amerikanischen Death-Metal Bands vermutet, denn bei einer deutschen Combo, deren Durchschnittsalter gerade mal 22 Jahre beträgt! Um so erstaunlicher ist dann auch die Tatsache, dass 2 der Jungs reine Autodidakten sind.

DEICIDE, MORBID ANGEL und auch SUFFOCATION zehren noch von ihren bahnbrechenden Erfolgen Anfang-Mitte der Neunziger, konnten der rasanten Entwicklung aber leider nichts entgegen setzen. SEPTEMBER MURDER's "Agony In Flesh" allerdings bläst kräftig neuen Wind und Ideen in die etwas angestaubte Death-Metal Szene, was mit Sicherheit auch international nicht unbeachtet bleiben wird, dessen bin ich mir sicher!

Volle Punktzahl für die Jungs aus Thale (Harz) und Respekt vor so viel Kreativität und handwerklichem Geschick!

In diesem Sinne

skàl


Scarred For Life

Aus dem schönen Harz stammen SEPTEMBER MURDER und knallen dem Rest der Welt mit "Agony In Flesh" ein ordentliches Brett reinsten Todesbleis vor die Füße. Die vier Herren beweisen auf diesem Debütalbum, dass sie nicht nur viel Zeit im Proberaum verbracht haben, sondern auch noch das Geschick haben, ihr Können in gute Songs umzumünzen.

Brutal und schnörkellos gehen SEPTEMBER MURDER zu Werke, verstecken aber immer wieder unterschwellige Melodien in den Refrains oder gelegentlich auch in den Riffs ("Between Grass And Guilt"). Von trendigem Melodic Death Metal ist das Quartett trotzdem meilenweit entfernt. Stattdessen wird sowohl in amerikanischer, als auch gelegentlich schwedischer Manier drauf losgeprügelt. Obwohl technisch absolut fit, verzichtet man darauf, sich in ständigen Breaks zu verlieren, anspruchsvoll ist das Material aber alle mal.

Besonders die kreative Gitarrenarbeit von EMANUEL BRAUER gefällt, aber auch die verständlichen Vocals von OLIVER SCHACKE sind abwechslungsreich und pendeln zwischen Kreisch- und Growl-Gegrunze. Das Songwriting könnte noch besser auf den Punkt gebracht werden, einfach um dem Wiedererkennungswert der einzelnen Nummern zu erhöhen. Gegeben ist dieser aber definitiv beim eingängigen Titeltrack, dem etwas ruhigeren "After Every Setting Sun" und dem feinen "Slavery Of Heartdisruption". Das detailverliebte "Again, It Crossed My Way" sei ebenfalls noch als Anspieltipp genannt und zu guter Letzt sei noch der druckvolle und klare Sound lobend erwähnt. Liebhaber anspruchsvoller Death Metal-Sounds sollten dieser einheimischen Kapelle dringend ihr Ohr leihen.

Andy


Hotel 666 - 8,5/10

Zwei Jahre ist es her, dass die die Harzer Rocker von SEPTEMPER MURDER ihre Erstlings-Ep „After Every Setting Sun“ rausgehauen und damit sicher nicht nur mich schon einmal gut angefixt haben. Zwei Jahre sind ja nun, kosmisch betrachtet, ein verdammter Furz in der Ewigkeit und an und für sich nicht der Rede wert. Was soll sich da schon groß verändern?

Um es kurz zu machen: Verändert hat sich im Hause SEPTEMBER MURDER auch nicht viel, zumindest stilistisch nicht. Immer noch lieben die Hügelbewohner den Death Metal skandinavischer Schule und würzen ihn mit ein paar bösen thrashigen Licks. Geändert hat sich indes die Durchschlagskraft der Band, und das nicht zu knapp. Bereits der herrlich unheilvolle, schleppende Einstieg in den Opener „...And The Entrails Fill The Sea“ lässt ahnen, dass die Band einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht hat. Und dieser Eindruck bestätigt sich durchweg. Die Mordbuben haben ihren ansprechenden Stil beibehalten und noch etwas straffen können. Dazu fahren sie diesmal einen Sound auf, der internationale Vergleiche nicht zu scheuen braucht. Und weil ich merke, dass es schwierig ist, eine Scheibe zu beschreiben, die einen einfach nicht still sitzen lassen will, gibt es jetzt Klartext:

Fette Doublebass, mörderische Riffs, ein herrlich grunzkreischender Sänger und acht Stücke, die sich nach spätestens zwei, drei Hördurchgängen hartnäckigst festsetzen, auch dank der fiesen todesmetallischen Melodien, die mit dem üblichen Schwuchtelkram von heute nichts zu tun haben. Fans von allem was ordentlich ballert und einfach nur Spaß macht, müssen SEPTEMBER MURDER diese Scheibe abkaufen! Und auf die Konzerte gehen! Und moshen und toben was das Zeug hält! A propos Konzerte: SEPTEMBER MURDER, VOMITORY und BOLT THROWER an einem Abend in einem mittelgroßen Klub und ich kann glücklich sterben!


Visions - Underground - 9/10

Über diese CD habe ich mich richtig gefreut, als ich sie aus meinem Briefkasten raus gefischt habe. Im Herbst 2007 hatte ich bereits das Vergnügen die EP „After Every Setting Sun“ reviewen zu dürfen, und jetzt legen die vier Jungs von September Murder mit „Agony In Flesh“ noch einen drauf und veröffentlichen ihr erstes Album. Inzwischen gibt’s ein neues (passenderes) Logo und einen neuen Drummer, musikalisch hat sich aber nichts geändert. Die Band aus dem Harz spielt nach wie vor guten, kompromisslosen und puren Death Metal.
Acht Songs finden sich auf „Agony In Flesh“, wovon „After Every Setting Sun“ und „Again, It Crossed My Way“ auch bereits auf der EP vertreten waren. Mit guten 36 Minuten Spielzeit hat die CD auch eine angenehme Länge und wird nicht langweilig oder nervig. Einziges Manko ist noch die fehlende Abwechslung. (Und ich habe bei der EP noch drüber gemeckert, dass zu viel Abwechslung da ist... ich kann mich auch nicht entscheiden) Man muss teilweise doch recht genau hinhören, alleine schon um die Wechsel zwischen den Songs mitzubekommen. Ansonsten macht „Agony In Flesh“ einfach Spaß, sowohl beim aufmerksamen Zuhören, als auch beim nebenbei laufen lassen. Soll heißen: die Musik hat technisch was zu bieten, die Jungs beherrschen ihre Instrumente, und gleichzeitig kann man sich auch einfach austoben und den Kopf kreisen lassen.
Es freut mich wahnsinnig, dass die Vier bei einem Label untergekommen sind, und ich hoffe, dass sie am Ball bleiben und dann bei Gelegenheit auch noch weitere Alben dem jetzigen folgen werden.
Ich hab‘ es leider immer noch nicht geschafft, mir September Murder mal live anzuschauen, aber sie bleiben definitiv auf meiner „unbedingt-mal-sehen“-Liste!


The-Pit.de - 8,5/10

Die Band September Murder gründete sich 2004 und die erste EP „After Every Setting Sun“ aus dem Jahre 2007 schlug begeisterungstechnisch in den Medien schon hohe Wellen. Nun, zwei Jahre später, ist es für die Jungs aus Thale im Harz an der Zeit, mit „Agony In Flesh“ die erste Full Length-Scheibe ins Rennen zu schicken.

Wie idyllisch beginnt doch der Song „…And The Entrails Fill The Sea“, der den Einstieg in das Album bereitet: Meeresrauschen und Möwengeschrei, bevor Emanuels Gitarre samt Clemens an den Drums und Guntars Bass mit all ihrer Macht ins Geschehen eingreifen und schließlich das Heft in die Hand nehmen. Und hier sei der Band das erste Lob ausgesprochen. Trotz des Gebolzes verlieren die Jungs nicht den melodischen Aspekt aus den Augen. Dann der Eingangsgrowls von Olli: Prädikat mächtig.

Ein kerniges Riffing sowie exzellentes Drumming zeichnet das folgende Stück "Slavery Of Heartdisruption” aus. Man reibt sich bei diesem Song noch einmal ungläubig die Äugelein, dass die Band tatsächlich aus den deutschen Landen stammt, denn das Material klingt so dermaßen amerikanisch, dass einem das Herz vor Wonne aufgeht. Aber noch mehr geht einem das Herz auf, wenn man nach dem Augen-Reiben wieder klar sehen kann und es schwarz auf weiß liest, was man vorher eigentlich schon wusste. Sehr schön zu hören, dass eine junge deutsche Band solch ein US Death Metal-Brett vom Stapel lassen kann.

Bester Beweis für exaktes und präzises Zusammenspiel ist das folgende nach vorn treibende Stück „Breathing Cadaver”, welches vom Tempo her nicht von der schnellsten Sorte ist, aber beim Agressivitätsfaktor trotzdem voll einschlägt. Dafür schöpfen die Jungs bei „After Every Setting Sun“ tempotechnisch wieder aus den Vollen. Einen Extrapunkt bekommt in diesem Song das Riffing, welches den Song stimmungstechnisch bestens in die gewünschte Richtung zu treiben weiß. Ein Killerstück des Brutal Death Metal, bei dem sicherlich die ein oder anderen Muskelstränge eine nette Übersäuerung erfahren werden. Und sehr gut kommt hier an, dass die Band auch in diesem Song die Melodie nicht gänzlich vergisst. Sehr gut gemacht!

Eingangs von “Between Grass And Guilt” sieht sich der Hörer konfrontiert mit harschem Riffing. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber dieses Stück hinkt den restlichen Granaten des Albums ein wenig hinterher. Das soll allerdings nur als Meckern auf ziemlich hohem Niveau gelten. Eigentlich machen die Jungs auch bei diesem Stück nichts falsch, lediglich finde ich zu dem Teil nicht solch einen Zugang wie dies bei den restlichen Stücken der Fall ist. 
Dass das anschließende Stück “To Satisfy The Eyes Of An Obsessed” Besserung verspricht, wird schon nach den ersten Tönen klar. Das Teil ist wieder einmal mehr der beste Beweis für das handwerkliche Können des Quartetts. Kurz und knackig zwar, aber dafür haben die Musiker in dieser kurzen Zeit alles in diesen Songs gepackt, worauf es ankommt. 

Auch in “Again, It Crossed My Way” fällt zum einen auf, dass alles beherzigt und eingebettet wurde, was einen sehr guten Death Metal-Song ausmacht. Zum anderen gehört auch hier die Band ein weiteres Mal gelobt, denn trotz der allgegenwärtigen Härte zeigt sich konstant der Sinn für das Einweben schöner Melodylines, ohne jedoch in Soli auszuufern. Außerdem ist es bemerkenswert, dass sogar noch Rhythmuswechsel mit eingebaut wurden. Ein klitzekleiner Wermutstropfen findet sich ganz zum Ende leider doch noch in der ansonsten bestens abgeschmeckten deftigen Death Metal-Suppe: Der Song wurde lediglich heraus gefaded.

Save the best for last, oder was? Der Titelsong namens “Agony In Flesh” kredenzen uns die Jungs ganz zum Schluss. Das Riffing bläst hier zum letzten Angriff auf die Muskelfasern im Nacken und zaubert dem geneigten Hörer nach dieser knappen halben Stunde ein wohliges Grinsen ins Gesicht.

Dem an sich schon exzellenten Material hat Peter „Pluto“ Neuber in den MegaWimpStudios noch den letzten Kick gegeben. Knackig, griffig und mit Unmengen an Druck schallt einem das Endergebnis somit um die Lauscher. 

Fazit: Da wird es sich so manche altgediente Band wohl bald auf dem Altersruhesitz im Schaukelstuhl bequem machen müssen, denn die Wachablösung in Sachen Brutal Death Metal ist da und sie heißt September Murder.


Metal.de - 8/10

Geografisch gesehen mag der Harz halbwegs zentral in Deutschland liegen. Musikalisch trifft es die genaue Mitte zwischen Florida und Göteborg recht gut, wie SEPTEMBER MURDER mit ihrem ersten Album beweisen. Nachdem die Band mit ihrer "After Every Setting Sun"-EP von 2007 sensationell hoch eingestiegen ist (was wir wohlwollend zur Kenntnis genommen haben), haben die Jungs glücklicherweise einen Deal beim Berliner Label Maintain Records ergattert und direkt anschließend ihre Scheibe "Agony In Flesh" auf die Festplatte gehackt.

Zu hören gibt es sagenhaft bodenständigen Death Metal - saufett groovend wie die US-Top 5-Liga um IMMOLATION und Konsorten, und dabei gleichzeitig mit ein paar schwedischen Gitarrenharmonien gespickt, die AT THE GATES auch ganz gut zu Gesicht stünden. Im Tempo variabel, bietet jedes der acht Stücke genügend Doublebass-Walzen, kurze Blastausflüge und thrashiges Gedresche, dass jeder Death-Metal-Geschmack befriedigt wird.

Normalerweise bin ich nicht als Death-Metal-Fan bekannt, schon gar nicht, seit jede Kapelle meint, mit tuntigen Cleanvocals und den immer gleichen Beatdowns den Emomarkt überschwemmen zu müssen. Dieses Album macht aber einfach Laune, weil es so angenehm vom Zeitgeist und seinem Perfektionswahn befreit ist. Die vier noch erstaunlich jungen Herren verzichten auf jeden Hardcore-Einfluss, verbummeln eine gute Songstruktur auch nicht in nervösen Polyrhythmik-Spielereien, rumpeln aber auch nicht nur billige Riffs auf der runtergestimmten Leersaite. Der Gesang pendelt zwischen Gegrunze und einigen Schreien, die aber kontrolliert und nicht zu hysterisch wirken.

"Agony In Flesh" ist einfach ein basales, ehrliches Death-Metal-Album mit viel Spielfreue in einem zeitlos fetten Sound, den man bis zur Schmerzgrenze aufdrehen kann, ohne dass einem die Kompression die Trommelfelle zerfetzt. Ich bin der ehrlichen Ansicht, dass HACKNEYED sicherlich einen guten Job gemacht haben und für ihr Alter eine bemerkenswert gute Band sind. SEPTEMBER MURDER sind zwar ein paar Jahre älter, aber trotzdem auch noch recht jung - und sie schreiben über Albumdistanz die geileren Songs. Außerdem sind sie angenehm bodenständig, bügeln ihre kleinen, aber sympathischen instrumentalen Unperfektheiten nicht aus und haben es einfach verdient, dass sich jeder deutsche Deather die Platte mal gibt. 35 Minuten dauert sie, gerade die richtige Distanz für ein gepflegtes Feierabendbierchen mit einer Bangeinlage. Wenn SEPTEMBER MURDER das live so oder besser umsetzen, würde ich sogar mal wieder auf ein Metalkonzert gehen. Geile Show, Jungs!


MetalFactory - 8,2/10

Nach ihrer erste EP "After Every Setting Sun", welche im Jahre 2007 für einiges Aufsehen gesorgt hat, bringt die deutsche Death Metal-Truppe September Murder nun ihr erstes Album auf den Markt. "Agony In Flesh" lautet der Titel des Silberlings und sticht mir mit einem toll gestalteten Albumcover sofort ins Auge. Der Bandname hört sich ja eher nach Metalcore an, das Logo erinnert mich an Brutal Death-Bands, und wenn man die Scheibe dem Player verfüttert, dröhnen einem als erstes fette Double Bass-Salven entgegen. Scheint so, als wären die Jungs für Überraschungen gut, und die vier Deutschen starten schon von Beginn weg so richtig durch. Die mörderischen Gitarrenriffs von Emanuel fallen immer mal wieder in thrashige Gefilde, brillieren mit skandinavischen Melodien oder lassen die Boxen mit groovigen Soli vibrieren. Frontsau Olli erinnert mich mit seinem Grunz-Geschrei an die alten Cannibal Corpse, und die Kreischparts sind kontrolliert und nicht zu übertrieben. In den 35 Minuten Spielzeit bläst einem ein Blastbeat nach dem anderen um die Ohren, hämmert Drummer Clemens wie ein Verrückter auf die Felle und lässt so eine ordentliche Todesbleiwalze aus den Boxen erklingen. Die Brücke zwischen Old School-Death und neuen, innovativeren Tönen gelingt den noch recht jungen Burschen ausserordentlich gut. Fans von Immolation, Cannibal Corpse, Suffocation, At The Gates und Krisiun sind mit der Platte von September Murder gut bedient. Headbangen erwünscht, denn dies hier ist eine wirklich spannende Neuentdeckung, die da auf uns zu kommt!


MetalNews

Der Name SEPTEMBER MURDER lässt vielleicht auf den ersten Blick in Richtung Metalcore denken [obwohl es dann wohl eher „A Murder In September“ heißen müsste], in Wirklichkeit aber regiert auf dem ersten Langspieler dieser aufstrebenden Combo aus Sachsen-Anhalt hochfeines Death Metal-Gekeule.

Um mal im Jargon der aktuell so beliebten TV-Kochshows zu wildern, bekommt man hierauf unter Volldampf ein Death Metal-Mehrgang-Menü kredenzt, das quasi original Kalbsschnitzelfeeling vermittelt, das vor dem Paniermehl und der heißen Pfanne ja auch erstmal ordentlich mit dem Plattiereisen bekommt.

Möwengeschrei leitet „...And The Entrails Fill The Sea“ ein und während sich die Seevögel noch am mit frischem Gedärm gefüllten Meer des Openers laben, entführt uns zunächst klagend-melodisches Riffing, bevor der Hörer mit dem ersten Break umgehend eins zwischen die Hörner verpasst kriegt.
„Slavery Of Heartdisruption“ setzt genau da an, killt im groovig-moshigen Mittelteil so richtig und schraubt jede handelsübliche Birne problemlos ab, nicht zuletzt weil Frontgrunzer Olli überwiegend den Chris Barnes zu seligen prä-“Corpsegrinder“-CANNIBAL CORPSE-Zeiten gibt.
„Breathing Cadaver“ ballert D-Zug-artig jeden Küchenbullen weg, bietet einen ebenfalls gnadenlos schlachtenden Groove- und Mitbangpart und auf dem aufgewärmten „After Every Setting Sun“ von der selbstveröffentlichten EP der Thaler Todestruppe werden regelrechte Melodie-Zwischengänge geboten. Auch IMMOLATION-Gegurgel- und -Geschredder darf goutiert werden, die Drums hobeln alles in mundgerechte Stücke, Geblaste und Doublebass-Parts liefern die ausgewogene Würze. „Between Grass And Guilt“ hat alles, was einen knackigen Death Metal-Song ausmacht: kehliges Grunten, Blastbeats und gewalttätig-flottes Riffing und nicht nur „Again, It Crossed My Way“ wischt sich mit seinem alles umsensenden Moshpart seine blutigen Hände an der Schürze ab.

Handwerklich tadellos angebraten und schön saftig bzw. noch roh und blutig produziert stellt dieses Menü, ähm, Debüt eine Art Bastard aus CANNIBAL CORPSE, DIMENSION ZERO, NILE, SUFFOCATION, AMON AMARTH und SIX FEET UNDER dar, indem es den eigentlich eher schwierigen Spagat zwischen alter Schule und Nouvelle Cuisine, also Brutal und Melodic Death Metal, relativ mühelos zu meistern versteht und damit erneut eindrucksvoll demonstriert, dass Geschwindigkeit, Brutalität und Eingängigkeit sich keinesfalls ausschließen müssen.
Dafür nicht weniger als fünf respektable Kochmützen und damit ein weiterer Sieg für die Death Metal-Kochprofis!


Rock Hard  Ausgabe (04/09)

Das aus dem Harz stammende Quartett mag das Death-Metal-Rad zwar vielleicht nicht neu erfinden, aber den Vorschusslorbeeren, die SEPTEMBER MURDER für ihre 2007 veröffentlichte EP "After Every Setting Sun" ernteten, wird das Debüt "Agony In Flesh" allemal gerecht. Aufnahmetechnisch mit einem amtlichen Dampfwalzensound in Szene gesetzt, untermauern die acht Songs deutlich die Ambitionen, nationalen Szenegrößen wie z.B. Necrophagist qualitativ auf die Pelle zu rücken. Da Sänger Olli zudem mit dem Talent gesegnet ist, durch den Wechsel von tiefsten Death-Metal-Growls zu Black-MetalGekreische genügend Abwechslung und Originalität in die Songs zu bringen, dürften sich SEPTEMBER MURDER bald auch außerhalb unserer Landesgrenzen einen Namen machen.


Fatal Underground Zine

Bereits mit ihrem ersten offiziellen Lebenszeichen der After Every Setting Sun EP, haben die Harzer Jungs eindeutig unter Beweis stellen können, was es heißt, leckeren „pure fucking Death Metal“ auf die Menschheit loszulassen. Deshalb verwundert es einem eigentlich auch überhaupt nicht, dass man nun mit „Maintain Records“ einen festen Labelpartner gefunden hat, welcher ohne Zweifel dafür sorgen wird, dass die Jungs bald in aller Munde sein werden. Denn auch die hier angebotenen 8 Stücke haben’s verdammt in sich und können bei den „großen“
Acts durchaus dafür sorgen, dass denen der Angstschweiß auf der Stirn stehen wird und man ihnen den Rang ablaufen könnte. Denn die 4 Burschen bieten auch hier wieder Stoff an, welcher einem so richtig die Ohren durchbläst und in keinster Weise darauf ausgerichtet ist, Gnade walten zu lassen. Da wird durchweg volle Kanne gezockt und wirklich kaum eine Ruhepause eingelegt. Zwar zockt man nun nicht durchweg das absolute Brett, sondern ist auch mal gewillt ein paar ganz leichte technische Sachen mit einzubauen, welche dann eher etwas schleppender wirken, hierbei aber in keinster Weise negativ auf das gesamte Geschehen wirken. Dabei setzt man neben fetten Blast Beats natürlich auch wieder verstärkt darauf, den einzelnen Stücken ne gehörige Portion an Groove zu verleihen. Im Vergleich zur EP hat man sich bei den neuen Stücken allerdings nun vollkommen der Death Metal Schiene verschrieben und lässt diverse Thrashriffs außen vor. Das die Jungs sich wirklich wieder ein Stück weiter entwickelt haben, merkt man besonders bei der Drumarbeit. Bei der EP stand die noch eher etwas hintergründig. Jetzt entfaltet die aber wirklich ihre volle Durchschlagskraft und rattern beständig wie ne Maschinengewehrsalbe durch alle Stücke. Da kann man absolut nicht mehr meckern. Genau so muss einem ne Death Metal Mucke um die Birne flattern – druckvoll, abwechslungsreich und vor Kraft strotzend. Gesangstechnisch hat man nichts großartig verändert, was ja auch absolut nicht nötig wäre. Denn was will man mehr als fette Growls gepaart mit leichtem kreischen??? Passt hier wie die Faust aufs Auge! Bereits die EP hatte ich ja schon zum Pflichtkauf deklariert. Mehr brauche ich ja dann wohl zum neuen Teil auch nicht zu sagen. Pflichtstoff für die Freunde der knallharten Death Metal Klänge. Können wir nur noch darauf gespannt sein, ob man das Teil dann doch noch einmal toppen kann.


Musik - Terrorverlag

Mit tonnenschweren Riffwänden, langsam walzender Doublebass und einer
mächtigen Groove-Keule starten SEPTEMBER MURDER in ihr Debüt.
Nach der EP „After Every Setting Sun“ schon als das nächste große deutsche
Death Metal-Ding nach NECROPHAGIST betitelt, haben sich die Harzer
Todesbleier richtigerweise erstmal gut 1,5 Jahre Zeit gelassen und mit
„Agony in Flesh“ ein druckvolles, rundes und erstaunlich routiniert
klingendes Debüt eingehämmert.

So klingen SEPTEMBER MURDER auf ihrer ersten Full Length zielgerichtet
wie alte Hasen. Scheinbar spielerisch lässt Gitarrist Emanuel krachende
Riffwalzen mit packenden Melodien kämpfen und im Duell von
kurz-knackigen Soli mit drückenden Groove-Passagen macht dem jungen
Klampfer keiner mehr was vor! Dazu haut Drummer Stefan auf seinem Kit
mächtig in die vollen, kombiniert brachiale Blasts gekonnt mit
wuchtigen und nackenbrecherischen Doublebass-Attacken und streut dabei
noch die ein oder andere Spielerei mit ein, ohne eine Facette zu
dominant durchdrücken zu vollen. Da wird sein Nachfolger Clemens, der
nach den Aufnahmen in die Band einstieg, mächtig was zu tun haben!
Wirklich optimal dazu growlt sich Fronter Olli durch alle Stilarten der
extremen Vocals und variiert seine Stimme passend zur Musik von
heiseren Growls hin zu tiefsten Grunts und auch mal kranken Screams.

Der Sound von „Agony in Flesh“ kommt dazu noch druckvoll und schön
transparent aus den Boxen geballert. Es ist wirklich erstaunlich, welch
ein nahezu perfekt Album diese junge deutsche Band schon mit ihrem
Debüt in die Waagschale schmeisst. Spielerisch ohne Makel, vom
Songwriting klassisch und packend arrangiert und mit einem druckvollen
Sound ausgestattet, spielen die Harzer ihre Songs mit einer
erfrischenden Spielfreude, welche vielen etablierten Bands heutzutage
schon verloren gegangen ist. Achtung Leute, hier kommt was Großes!



Heavyhardes - 5/6

Im September war's, gar grausig der Mord, fleischgewordene Todesqual!
Übersetzt man das nun wieder zurück ins Englische, dann kommen so eine
Art Bandname und ein Albumtitel heraus, die beide einem Death Metal Fan
in Zukunft wohl auf der Zunge zergehen dürften. September Murder werfen
Agony In Flesh auf den Markt und feiern einen exquisiten Einstand.
Gleich der Opener "...And The Entrails Fill The Sea" des deutschen
Quartetts zeigt, aus welchem Silizium diese Scheibe geschnitzt ist.
Gemächlich geht es an, man hört Meeresrauschen. Ach, wie nett, eine
Möwe frohlockt das zarte Lied der See und erinnert mich an meine
Einschlafkassetten aus frühester Jugend. Dann ein Midtempodrumkit,
soso. Hmm, fette Metalgitarre und blökender Bass, aha. Interessant, das
Tempo verdoppelt sich, Doublebass, Gitarrengeschraddel,
Kindheitserinnerung dahin, wieder in Realität angekommen. Zum Glück.
Schöne 2:30 Minuten nimmt sich die Band Zeit, um mit ordentlich
Geballer ihr Album einzuläuten. Was so harmlos begann, entwickelt sich
nun zu einer sehr gelungen Blastbeatorgie und stellt einen würdigen
Auftakt für das Album dar. Genauso geht es bei "Slavery Of
Heartdisruption" weiter, das zwischendurch auch mal Verschnaufpausen
zum Midtempobangen gewährt. "After Every Setting Sun" bringt mit schön
groovigen Versatzstücken dann auch mal etwas Abwechslung in die Scheibe
und dürfte wohl die Nackenmuskulatur beanspruchen. Wenn man bis zu
diesem Punkt schon dachte, dass das Aggressionsmaximum der Band
ausgereizt sei, der wird durch "Between Grass And Guilt" eines Besseren
belehrt. Sauberer Blastbeat zu Beginn und zwischendurch, aber ansonsten
eher ein durchschnittliches Stück.

Kurzes Fazit: Geile Scheibe, aber zu wenig Abwechslung. Sehr gute
Musiker, besonders aber der Drummer und der Sänger, der an seinen
Kotzanfällen - ebenso wie ich - hörbar Spaß hatte. Was mir an der
Produktion nicht so ganz gefällt, ist, dass die Gitarren etwas breiig
dahinmetzeln und zu weit hinter dem Schlagzeug und dessen Klangwand
verschwinden. Dennoch tut das dem Gesamteindruck und der Hörfreude
keinen Abbruch, besonders, wenn einem die Doublebass um die Ohren
fliegt, dass es im Wald nur so rauscht. September Murder ist definitiv
ein Tipp für alle Freunde des gepflegten Hackfleisch-Metals.



Amboss-Mag

Aus dem schönen Harz kommen
SEPTEMBER MURDER, die sich mit Blut "Death Metal" auf ihre Fahnen
geschrieben haben. Ihr Zweitwerk "Agony in Flesh" kann jeden, der auf
brutalen, schnörkellosen Death Metal der amerikanischen Schule steht
vom Fleck weg begeistern. Ohne Innovationen zwar, aber handwerklich
exquisit umgesetzt ballern die 8 Kompositionen mit messerscharfem
Riffing, Nähmaschinendrumming und fiesem Grunzgesang alles in Grund und
Boden, was nicht bei drei auf dem Baume ist. Anspieltipps sind "Agony in Flesh",
"After Every Setting Sun" und der Opener "...And The Entrails Fill The Sea".
Die Produktion aus den "MegaWimpSound"-Studio ist ganz und gar nicht
wimpy ausgefallen, aber getreu des MANOWAR-Mottos "Wimps and Posers
leave the Hall" macht man hier auch keine Gefangenen.

Mein Fazit: Solide, handwerklich überzeugende Death Metal-Kiste, die
definitiv Spaß macht und von Genre-Fans angecheckt werden sollte, was
auf www.myspace.com/septembermurder problemlos möglich ist. (chris)



FFM-Rock

Nach einem Demo und einer EP kommt nun das Debüt der Band aus
Sachsen-Anhalt, die gleich mit dem Opener "...And The Entrails Fill The
Sea" meine Lauscher gespannt machen. Drückendes und hartes, im Midtempo
gehaltenes Drumming von Clemes Frank, wo sich dann tonnenschwere Riffs
von Emanuel Brauer und wuchtiger Bass von Guntar Elsasser dazu
gesellen. So geht es das halbe Stück, ab und an mal ein kurzer
Ballerpart, bevor dann der abwechslungsreiche Gesang aus Screams und
Growls von Oliver Schacke einsetzt. Ab diesem Zeitpunkt gibt es kein
halten mehr, da wird dann völlig hartes Todesblei gegossen. Auch
"Slavery Of Heartdisruption" hat die Eigenschaft, sich am brutalen US
Death zu orientieren, doch der rote Faden von September Murder ist ganz
klar der skandinavische Melo Death, der sich hier mit dem brutalen
Geballer hervorragend ergänzt. Bei "Breathing Cadaver" gibt es einen
sackstarken Mix aus Ballerorgie und brutalem Groove und vor allem die
Riffs sind ein absolutes Brett. Auch einen super Eindruck macht "After
Every Setting Sun", vernichtende Doublebass, zerstörerische Blasts,
einen Touch von Thrash und einen Sänger, der in jeder Stimmlage
brutalst rüberkommt.

Die Band schreibt sich Death Metal auf die Fahne und zelebriert diesen
auf ihrem Debüt schon wie alte Hasen, das einzige Manko ist die knapp
bemessene Spielzeit von nur knapp 37 Minuten. Ansonsten kracht es
September Murder ordentlich im Gebälk.


My Revelations

Abrissbirne trifft auf Groovemaschine. Die vier deutschen Jungs von
SEPTEMBER MURDER werfen mit "Agony of Flesh" ihren ersten Longplayer
und heiß ersehnten Nachfolger der "After Everything Setting Sun EP" auf
den Markt. Obwohl schon diese einen Großteil der Kritiker für sich
gewinnen konnte, gab man sich für den aktuellen Output nochmal richtig
Mühe, um auch den Rest ins Boot zu holen. Dank einem abartig brutalen
Tempo, dass trotzdem Geknatter nicht langweilig wird, sollte das auch
kein Problem sein. Große Neuerungen sollte man zwar nicht erwarten,
dafür aber eine Dampfwalze, die den Nacken vom ersten bis zum letzten
Ton nichtmehr ruhen lässt. Unerlässlich treibt Clemens an den Drums die
Bande an und zertrümmert seine Batterie wie eine Maschine. Dank sehr
gutem Sound, lassen sich aber trotzdem die Melodien der Gitarre raus
hören, welche immer wieder aus typischen Abläufen ausbrechen und so das
Gesamtbild deutlich auflockern. Zwischen brachialen
Blastbeatabschnitten werden eher groovig-dynamische Parts eingestreut,
die dem ganzen einen modernen Touch verleihen, der an die aktuelle
KRISIUN Platte erinnert. Begleitet wird die instrumentale Abteilung von
Oliver am Gesang, der seine Sache bis auf wenige Ausnahmen sehr
routiniert und druckvoll macht. Dabei beschränkt er sich nicht wie so
häufig im Death Metal - Genre auf nur eine Tonlage, sondern wechselt
zwischen Höhen und Tiefen, zwischen gepressten und gegrunzten Stimmen
hin und her. Letztere sind für meine Ohren ein bisschen arg
schweineähnlich und werden auf die Dauer doch ein wenig nervig.
Glücklicherweise wird die Sau aber nur selten aus dem Stall gelassen.
Alles in allem eine dufte Platte, mit der sich SEPTEMBER MURDER mit
Sicherheit ihren Platz als feste Größe im deutschen Death Metal -
Bereich manifestieren werden.


Eternity Magazin - 5/6

Ein gelungenes Debut, soviel sei verraten, das die deutschen September
Murder hier abliefern. Geboten wird technischer, brutaler Death Metal
mit vereinzelten Thrash und Mosh Passagen. Das Schlagzeug hämmert
wuchtig und präzise, der Sänger kreischt, keift und growlt und die
Saitenflitzer geben ihr Bestes. Die Präzision des Drummers verwundert
nicht, wenn man weiß, dass Drummer sonst bei Hidden in the fog, die oft
auch als deutsche Emperor bezeichnet werden, hintern dem Schlagwerk
sitzt. Zu diesen Doublebassgewittern gesellen sich fette Gitarrenwände
und gute Melodien der skandinavischen Schule, die aber immer wieder
durch Knüppelattacken unterbrochen und wieder aufgegriffen werden. Es
bleibt melodischer Death der eine Symbiose zwischen Nile, Heaven Shall
Burn und dem klassischen skandinavischem Death Metal schafft. Das ist
nicht meine Baustelle, aber die CD rotiert dennoch seit einiger Zeit im
meinem Autoplayer. Die Platte ist gut produziert, geht in Kopf und
Beine, aber der Wiedererkennungswert der Songs ist ausbaufähig. Freunde
des gepflegten Kopfschüttelns sollten auf jeden Fall die Bandseite
aufsuchen. Wer den Hörproben dort nicht abgeneigt ist, kann die CD
bedenkenlos kaufen. Ausfälle sind auf dem Album keine zu verzeichnen.


allschools.de

Leicht und locker ist der Beginn, zuerst Meeresrauschen, dann das Schlagzeug, die Gitarren gesellen sich dazu und kredenzen ein angenehmes Intro, bevor Fahrt aufgenommen wird. Was dann nach 2:27 Minuten folgt ist auf die Knochen geschälter Death Metal. Und Hut ab meine Herren SEPTEMBER MURDER, endlich mal wieder ein straight gespieltes Todesbleialbum. Das Debüt „Agony In Flesh“ verbindet die brutalen Momente Groove orientierter amerikanischer und melodischer Schwedenbands. Dazu ein Sänger, der viel shoutet, gelegentlich im oberen Bereich, aber auch die gutturalen Klänge sicher beherrscht. Um nicht zu sehr der Aggressivität und letztlich der Monotonie zu verfallen, schrauben die Harzer mitunter das Tempo zurück und bekämpfen die Instrumente im Midtempo. Der Sound, gerade im Drumbereich, ist so wie er sein muss, fett, drückend und transparent. Sicher, „Agony In Flesh“ ist alles andere als eine Wiedergeburt oder eine Neuerfindung, dafür aber eine Demonstration über acht Tracks, wie klassisch und mit viel Hingebung gespielter Death Metal zu klingen hat. Und das Made in Harzany!


Powermetal.de


Ein Gewitter vor dem Sturm: Ehe SEPTEMBER MURDER mit ihrem Opener '... And The Entrails Fill The Sea' einsteigen, lassen sie Gitarren und Schlagzeug erst langsam und dann immer schneller miteinander kämpfen. Fast drei Minuten lang dauert das infernale Vorspiel. Und für Death-Metal-Fans folgt danach weiterhin gar Erfreuliches: Sänger Oliver "Olli" Schacke beginnt zu keifen und grunzen. Lautstark, mit viel aggressivem Gift in der Stimme. Nicht nur sein Organ lässt aufhorchen. SEPTEMBER MURDER begeistern auf ihrem Erstling "Agony In Flesh" durchweg mit ihrem Death Metal amerikanischer Prägung, gerade wegen der vielen komplexen Strukturen zwischen Groove-Parts, IMMOLATION-Gescherbel und CANNIBAL CORPSE-Gurgeln. Dabei vermeiden es die Jungs aus dem Harz allerdings, nur technisch zu frickeln, ihr Können stellen sie in den Dienst ihrer abwechslungsreichen Songs. Acht sind es an der Zahl, 35 Minuten dürfen sie zerstörerisch vor sich hin wirken. Das gelingt, zumal der Sound klar und geradlinig aus den Boxen quillt. So ist "Agony In Flesh" ein wuchtig erfrischendes Debütalbum, das auch nach mehreren Durchläufen noch genügend aggressive Details bietet. Gerade solche Songs wie 'Breathing Cadaver' sind Lehrstücke für die akustische Kraft, die sich mit Instrumenten auf Death-Metal-Basis schaffen lässt. Das macht Lust auf mehr.


Anspieltipps: ... And The Entrails Fill The Sea, Breathing Cadaver, Agony In Flesh


Nocturnal Hall Magazin

Keine Ahnung, wer im September alles so um die Ecke gebracht wurde oder wird, genügend Tatverdächtige gibt es allerdings – 8 an der Zahl! Mit einer kleinen Carcass Hommage eröffnet sich Agony In Flesh dem geneigten Death Metal Gehörgang, um im Anschluss den Kreis der Tatverdächtigen auf eine charakteristische Eigenständigkeit einzugrenzen. SEPTEMBER MURDER heben sich vor allem deswegen von der Death Metal Masse ab, weil die gelegentlichen Carcass-Anleihen der Neuzeit, speziell in der Gitarrenarbeit und bei den Vocals, gekonnt mit amerikanischem Death Metal kombiniert werden, ohne dabei zu sehr dem Plagiatswahnsinn zu verfallen. Und damit sich die Jungs aus Sachsen-Anhalt vollends abgrenzen, werden vereinzelt Death Metal Elemente der schwedischen Schule eingeschoben. Das macht Agony In Flesh in der Summe zu einem Album, das die Brutal Death Metal Schiene ebenso fahren kann wie groovend zermalmend arbeitet. Handwerklich gibt’s hier absolut nichts zu meckern! Zusätzliche Charakteristika von SEPTEMBER MURDER sind die Vocals. Auch hier setzt Agony In Flesh auf Vielfalt anstatt auf Einbahnstraße. Growls und Gekeife bringen genauso Farben ins passend produzierte Klangbild wie geshoutete Vocals. So hält sich die Liste der namentlich zu benennenden Artverwandten glücklicherweise auch recht kurz. Für eine Band, die mit Agony In Flesh ihr Debüt-Album vorlegt wahrlich ein guter Einstand!


Sunday, February 15, 2009 





The eCard for our upcoming album Agony In Flesh (Feb. 20th) is uploaded.
Klick the image to visit:





Agony In Flesh is now available at the Maintain Store.
Order now and get a SM guitar pick for free!







You can download the song Agony In Flesh for free. 

Click me to download or visit www.maintainrecords.de






Monday, January 19, 2009 

Agony In Flesh
out February 20th on Maintain Records.


Tracklist:

1. ...And The Entrails Fill The Sea
2. Slavery Of Heartdisruption
3. Breathing Cadaver
4. After Every Setting Sun
5. Between Grass And Guilt
6. To Satisfy The Eyes Of An Obsessed
7. Again, It Crossed My Way
8. Agony In Flesh

Information:

Recorded in "Schmiedeberg 7 Studios" in autumn 2008
Produced by Jens Martinek and September Murder
Mastering by Peter Neuber in Mega Wimp Sound Studios
Art direction by September Murder and GUULarts
Artwork designed by Christian Herzer of GUULarts



Monday, January 05, 2009 


Stefan (Drums) quit his work with September Murder a few weeks ago.
After almost 4 years of music, beer and sharing the stage, he decided to change his
order of priorities, so he left us. We wish him all the best for his future
and we are thankful for the great time we had!
 
However, we are proud to announce the new man in the SM family.
His name is Clemens Frank, known through bands like Hidden In The Fog and Disillusion.
From now on, he will destroy the stages with us and we are ready to shake things up!
We're looking forward to a great time and fucking awesome shows with him!

Cheers, SM




Saturday, October 11, 2008 
The recording sessions for the upcoming September Murder album has been finished. All instruments and vocals are done and we're absolutely satisfied with the result, because it sounds pure fucking Rock 'n' Roll :)

The album is in the mix now and after that it will be mastered by Peter Neuber (Nasum, Vomitory, WFAHM and more).

An upcoming release date, tracklist, album title and more information will coming soon.

So keep in touch for more!
Cheers, SM
Tuesday, May 06, 2008 








We're proud to announce you our collaboration with the Berlin based underground death metal label Maintain Records! The success of After Every Setting Sun and especially the support of YOU guys made all this possible, so thanx for that! Also thanx to Kai & Ilka of Maintain Rec. for their interest and assurance!



statement of
Maintain Records:


"The German death metal hope SEPTEMBER MURDER have inked a deal with Maintain Records. The quartetts EP "After Every Setting Sun" (November ..07) has drawn the attention of the press from all over Europe – and gained overwhelming positive critics. The band is tipped as one of hell's hottest flames, hot enough to throw a barbecue among the likes of Cannibal Corpse, Entombed or Suffocation. Germanys "metal.de" entitled them "the next big thing in german death metal among Necrophagist" and the magazines came to the conclusion that this band needs to be picked up by a label. Maintain Records now fulfilled this wish and signed the four-piece to release their full length album. The band currently is in writing-mode and is supposed to hit the studio this fall. If you like the EP, be prepared for the things that..ll be unleashed by the end of this year…"

So far so good.

Cheers, SM



Tuesday, May 06, 2008 
After Every Setting Sun - Reviews:



German:


MetalGlory Magazin

Erst mal kräftig durchatmen war angesagt, nachdem ich mir vorliegende Debüt-EP der Harzer Death Metal Kapelle „September Murder" zu Gemüte führte. WoW, was für ein brutales Pfund das der Vierer hier abliefert. Hier bleibt sprichwörtlich keine Zeit zum schnaufen geschweige zum pausieren, glotzen oder kleckern sondern lediglich die Erkenntnis, dass man permanent von Comic Held „V wie Vendetta" (man beachte das Cover) und seinen vier Helfershelfern nach allen Regeln der Death Metal Kunst abgeschlachtet, zermalmt und aufs übelste in den Arsch getreten wird. Alle Songs auf „After Every Setting Sun" kommen sehr zackig, kompakt und voller spielerischer Raffinesse ohne Umwege auf den Punkt, wenn gleich man das ein oder andere mal einen leicht progressiveren Klang mit ins Gesamtpaket einfließen lässt. „September Murder" fahren wirklich alles auf was eine gute Death Metal Scheibe besitzen muss, angefangen bei der guten Produktion, über den brachialen Gesang, bis hin zum spielerischen Können der Instrumenten-Fraktion. Nicht zu vergessen sind aber die bären starken Songs die vor Dynamik, Energie und Spielfreude nur so strotzen und zu dem auch frisch, konsequent und auch sehr variabel zum Besten gegeben werden. Langweilig wird es also auf „After Every Setting Sun" jedenfalls nicht, eher enttäuscht ist man wenn die letzten Töne verstummen und die vier Songs nach einer knapp 20 minütigen Spielzeit ein Ende finden. „September Murder" haben bei weitem das Zeug dazu sich in der Death Metal Szene einen richtig großen Namen zu machen, denn was die Debütanten hier auffahren ist wirklich mehr als beeindruckend und dürfte auch bei so manchem Label nicht im verborgenem bleiben.

Für diesen amtlichen Erstling gibt es daher 8,5/10 Punkte



Bleeding For Metal


SEPTEMBER MURDER, nie gehört?? Wenn dieses Promo in die richtigen Hände gelangt, wird das allerdings alsbald der Fall sein. Die Herren aus Thale geben von der ersten Note an zu verstehen, dass hier kein Harzer Roller am Start ist, sondern ein richtig fett bluttriefendes Stück Fleisch. Die vorliegende EP weckt starke Erinnerungen an CANNIBAL CORPSE's 'Butchered At Birth', was die musikalischen Facetten zwar ein wenig eingrenzt, dem Enthusiasmus der 4 aus Sachsen - Anhalt allerdings nichts entgegensetzt. Was mir schon beim ersten hören auf myspace.com aufgefallen war, ist das scheinbar blinde musikalische Verständnis der Jungs untereinander, was sich hier grad beim hören der kompletten EP nur noch bestätigt. Qualitativ gibt es nichts, aber auch gar nichts auszusetzen. Normalerweise bin ich ja recht zimperlich, was Gesang, Produktion und Drumming betrifft, aber ich finde nix, was mir auch nur ansatzweise Grund zum Nörgeln geben könnte. Es wird nicht wahllos sondern effizient geprügelt, die Klampfe(n), zart tiefer gestimmt, wuchten sich prägnant durch dieses glühende Roheisen, welches sich Sänger Oliver vorher mindestens einmal durch die Kehle gezogen haben muss...
Fazit: SEPTEMBER MURDER reihen sich mit diesen 4 Songs in eine recht exklusive Riege von Bands wie eben CANNIBAL CORPSE, NAPALM DEATH, ENTOMBED, INCUBUS (die Originale!!!) oder auch SUFFOCATION ein. Das Niveau haben sie auf jeden Fall schon und das Talent so wie so.

in diesem Sinne,
Cheers

9,5 / 10 Punkten



metal.de

Schön, dass man so was noch erleben darf. Ein Demo, das schlicht und ergreifend nach "pure fuckin Death Metal" klingt und dazu noch eine Menge derer Bands deklassiert, die mit stolz geschwellter Brust ihre Innovationskraft proklamieren.
SEPTEMBER MURDER nennt sich die hoffnungsvolle Band aus deutschen Landen, die uns mit "After Every Sun Setting" kräftig die Lauscher durchbläst. Insgesamt vier Songs gibt es auf dem selbst produzierten Geschoss zu hören, die allesamt das Tempo mächtig forcieren und teilweise so dicht gepackt sind, dass es wenige Chancen gibt die Strukturen auf Anhieb vollends zu durchsteigen.
Das ist dann auch gleich der erste wenngleich auch einzige Kritikpunkt, denn teilweise wirken die Songs wie ein Medley aller Death Metal Trademarks und verunsichern somit beim Vorbeihören".

Aber genug der Kritik, denn ich kann mich kaum erinnern, wann zuletzt in Deutschland Todesblei derart heiß gegossen wurde und das schon auf Demo-Niveau.
Sollten die Jungs auf die Dauer nicht internen Querelen unterlegen sein, bin ich mir sicher, dass neben NECROPHAGIST bald ein weiterer Exportschlager in Sachen Death Metal ins Haus steht. Musikalisch dürfte die Formation kaum aufzuhalten sein.
Zu kaufen gibt es das feine Teil für schlappe 5 Euronen auf der mypace Page (http://www.myspace.com/septembermurder) der Jungs. Kurz und schmerzlos - zuschlagen und überrollen lassen.

8/10 Punkten




Visions - Underground

Es gibt Musik, die muss man sich einfach bei voller Lautstärke anhören. Die vier Herren von September Murder haben genau diese produziert und eine kleine, feine EP namens „After Every Setting Sun" herausgebracht.
2004 von Guntar (Bass) und Emanuel (Guitar) gegründet, 2005 von Stefan (Drums) ergänzt, 2006 von Oliver (Vocals) komplettiert und 2007 die erste EP. Schön, wenn die sich, wie in diesem Fall, dann auch wirklich sehen lassen kann, obwohl die Band in dieser Zusammensetzung noch gar nicht sooo lange besteht.
Vier Songs lang metzeln die Jungs aus Thale im Harz mit ordentlichem Death / Thrash Metal durch die Gegend und haben es bei mir auf Anhieb auf die Bands-die-ich-mal-live-sehen-muss- Liste geschafft. Gekonnt wird mit der Gitarre mal mehr, mal weniger Melodie in die Lieder reingebracht.
Die Jungs haben in ihren Songs alles untergebracht, was im Death / Thrash Metal- Bereich möglich ist (aber immer bei vollem Tempo). Ein kleines Manko ist das über die ganze EP durchgehende hohe Tempo, das bei mir verhindert, dass die EP in Dauerrotation gespielt wird. Da würde ich mir zwischendurch etwas Langsameres wünschen. Da hatte ich in den ersten 17 Sekunden von „After Every Setting Sun" noch gedacht, dass es jetzt minimal ruhiger werden würde, da machen die Herrschaften mir doch glatt einen Strich durch die Rechnung. Gemeinheit.
Für Death / Thrash Metaller und die, die es werden wollen: kaufen!!! 5 Euro plus Versand sind schwer in Ordnung. Zu Ordern über die myspace-Seite der Jungs.

8/10 Punkte



Bright Eyes Magazin

Der September ist ja schon mal einer der schönsten Monate des ganzen Jahres. Auch die 4-Track-Promo-Scheibe des Quartetts aus Thale im Harz macht ähnlich viel Freude wie der Herbst-Wonnemonat. 4mal gibt's ballernden, ansprechend produzierten US Death Metal, der immer wieder durch treibende Thrash-Parts aufgelockert wird und bei aller Blasterei gerne auf flottes Uptempo setzt, zu dem man gut und reichlich bangen kann. Das Timing der Band ist sehr ordentlich wie ‚Untold Story' zeigt. Ganz schön tight, auch ein paar Harmonien verstecken sich im Soundwall. Also, mir persönlich gefällt diese melodischere, straighte, Thrash-lastigere Variante von Cannibal Corpse (‚Again, It Crossed My Way') wirklich verdammt gut und ich hoffe, wir werden von SEPTEMBER MURDER noch mehr hören. Die 10 Augen sind mit dezentem Underground-Bonus und ich hoffe, das sich bald ein artverwandtes Label wie Remission Records um die Buben kümmert. Außerdem wünsche ich der Truppe, dass sie dieses tolle Niveau auch über eine volle Distanz halten werden und wir uns mal live sehen.

10/13 Punkte




Fatal Undergound Fanzine NO. 20


Man ist ja echt nie vor Überraschungen sicher und wenn die dann noch mehr
als positiv ausfallen, ist's um so geiler. September Murder,die schon ne
ganze Weile auf meiner MySpace Freundesbasis angekommen sind, melden sich
nun auch endlich mal musikalisch mit ihrer Debütveröffentlichung bei mir.
Obwohl ich so rein von Namen her ehrlich gesagt was anderes erwartete hätte,
überraschen die mich wirklich vom Feinsten und hinterlassen vor allem
einen super guten Eindruck. Denn für mich ist es eine absolute Freude den
hier im Angebot stehenden 4 Songs der 4 Harzer Burschen zu lauschen.
Ganz einfach gesagt, gibt's hier die absolute Vollbedienung in Sachen
"Pure Fucking Death Metal".

Mit dem hier gebotenen Zeugs braucht man sich wahrlich absolut nicht zu
verstecken und wenn die so weiter machen, könnte ich mir vorstellen, dass
die doch recht bald zu ne richtig angesagten Band forcieren. Denn ihre Death Metal
Variation hat alles was diese Mucke braucht um bei den Leuten anzukommen.
Neben enorm fetten Blast Beats setzt man hierbei auch auf eher etwas schleppendere,
mit viel Groove beladenen Passagen. Getreu dem Motto: "Es wird nicht gekleckert,
sondern geklotzt!" bieten die hier uns verdammt viel an Abwechslung, wobei
den Stücken immer wieder aufs neue ein enormer Energieschub verliehen wird.
Man merkt den Burschen echt an, dass die hier mit ner absoluten Spielfreude
am rumwerkeln sind. Obwohl man sich nun am ehesten etwas ans amerikanische
Death Metal Lager orientiert, kopiert man nicht einfach nur, sondern lässt
doch so einiges an Eigneninspirationen einfließen. Selbst so nen paar ganz
vereinzelte Thrashriffs machen sich verdammt gut und sorgen noch für nen bissel
Auflockerung. Einzig allein bei der Drumarbeit könnte man denen vielleicht mal
nen Minuspunkt geben .Der Gesang ist richtig schön mies fett growlend, manchmal
leicht kreischend gestaltet und passt zu vollen 100% zur Mucke. Die EP bietet
euch ein wahres Bombardement an Death Metal Klängen, welche einen verdammt
mitziehen können.

Die Scheibe ist echt Pflicht für die Todesbleigemeinde. Zugreifen bevor es zu
spät ist! Definitiv eine der besten Eigenveröffentlichungen der letzten Monate,
weshalb ihr auch auf dem schnellsten Wege 5€ + 1,50 € Porto eurer kleenen Schwester
klauen sollte, um sich das Teil nicht entgehen zu lassen.


by Leo


Metal Hammer Germany

"Nein, es ist kein melancholisches Düsterepos, das uns von September Murder
mit ihrer ersten Demo After Every Setting Sun hier vorstellen.

Der Vierer aus dem Harz wurde sicherlich von zu vielen einheimeischen Hexen heimgesucht und dürfte deshalb auch in dieser aggressiven Form auftreten.

Die Jungs gebe ordentlich Gas und zeigen auf den vorliegen Songs, dass sie es durchaus verstehen, den rifforientierten Prügelfanatikern das ein oder andere Grinsen ins Gesicht zu zaubern.

Diese vier schnittigen Death Metal Kugeln lassen einen dann auch gern bezüglich der Produktion ein Auge zudrücken.

Fans älterer God Dethroned werden hier keinen Fehlgriff machen!"

Marcel Rudoletzky




- Interview auf "Own Blood Magazin"

- Kurzinterview auf "Die Familie - Portal"



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English:


Metal-Rules.com

In need of more heavy, in-yer-face death metal that will punish your ass gently? Well, you may not want to look any further as German September Murder have come up with 4 songs for their self-released debut EP, AFTER EVERY SETTING SUN, that are all loaded of tools for a comfortable self-punishment.

September Murder play their death metal well, keeping things somewhat technical, but still simple enough - kind of making sure that a listener doesn..t sink into a bottomless sea of hundreds of thousands of different chords by over-doing, or exaggerating things too much. The band..s riffs are all around crushingly heavy, tempo changes are used a lot, playing is thoroughly energetic - and overall you really cannot blame on these guys for raising a violent ad vicious death metal storm on this pretty promising sounding EP. I gotta admit, especially the EP..s title track, "After Every Setting Sun", rips and roars through very irresistible, also working out as a perfect closer tune for the EP and leaving something for people to look forward to from them in the future. Maybe you also wanna give ..em a fair try? Tell them also Luxi from Metal-Rules.com recommended them first to all of you hungry death metal maniacs out there...



Metallinks.nl

September Murder is a German melodic death-metal band. Unfortunately they don't have a label, yet. After playing only covers at the beginning, and when Stefan the drummer joined the band, first real own material was written. Technical their a very high sophisticated band,  with great high potentials. The band sounds a little bit like Dark Tranquillity but still different. I like the music of this band very much. It had it's unique sound. The combination of simple guitar and technical guitar riffs are really good and the drums are amazing!! Really fast and real tight! The vocals are really great. It is like an progressive death metal band, but only better! My overall opinion: September murder, is a band you will like when you have technical death metal CD in the collection. Special sound and unique atmosphere. Like that? BUY THIS CD!!

8/10


Reviews on Metal-Archives.com:


"Brutal sound from the German underground"

Great to see the German underground still alive! This EP sounds like "Pure Fucking Death Metal", because those four young guys from Thale (Germany), called September Murder, presenting on their first record an awesome mixture of American death metal and Swedish melodies. Somewhere between Suffocation and At The Gates they're finding a way to show you how death metal should be played nowadays.

With a running time of 20 minutes and 4 difficult structured songs, After Every Setting Sun is highly shooting out above average of the death metal scene and especially the German underground. High speed riffing, killer grooves, a fable for blast beats and growls such as deep you can't imagine.

Sound, production, songs, everything fits and goes hand in hand to form one of the best metal debuts I've listened to in the last years, so check them out and support the next big thing from Germany!!

94/100 %

by GoreZone


"No hype, just metal"

I consider this one of my favorite death metal debuts in general. Swedish melodic death metal has always been disliked within extreme metal, but this one owns both worlds into it. You could call it "Gothenburg melodeath influenced American death metal".

Against all hypes, September Murder are playing death metal without breakdowns and core influences at all, with a remarkable great result. The most notable difference to other bands in this genre is the awesome interaction of instruments and especially the high level songs. It's fact that those guys are fans of technical death metal, but the influences of old school bands like Dismember or Unleashed are undeniable.

The ability to meld colossal heavy riffing with incomprehensible speed in complex song structures are what makes those four guys to something special. With an awesome vocalist in the back, who is not less talented than Mr. Corpsegrinder himself, September Murder playing death metal for death metal fans!

Great debut of Germany's underground sensation!!

92/100%

by Flesher


"
A well done outburst of aggression"

Very interesting debut EP of Germanys newest mentionable underground band September Murder. With luck and good promotion work, After Every Setting Sun will produce a lot furor in death metal underground and hopefully some label interest too.

The dosage of brutal thrash metal, some technical passages and old school death in modern sound is the way September Murder want to go. With success!! This is no "Masterclass 40.000 Dollar produced Nile output", but an awesome first step in death metal history.

The 4 songs are populated with a lot of high speed, groove and some catchy melodies in a mixture of Dimension Zero influences here and some Cannibal Corpse brutality there. Again, It Crossed My Way and the title track are best examples for their work in finding an own place in these incredible huge death metal landscape. Both tracks have sections where the band slows down the tempo and creates some hymn middle parts in the vein that even Amon Amarth or Bolt Thrower would like to do.

The sound is not perfect, but powerful. But because of this powerful sound and especially the high speed work at the instruments, it will need some time to find the details and to understand the song structures. But all in all this album certainly stands out amongst the crowd and maybe will grow to an underground jewel.


90/100%

by Lust_And_Gore


check out September Murder on Metal-Archives.com