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RAW (New Album "MOSHPIT" Out Now)



Last Updated: 12/17/2009

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Friday, December 19, 2008 
we are currently in the studio re-recording our first demo. giving it more pressure with a more powerful guitar-sound and the bass played by george now. also the vocals are going to be more agressive than on the original recordings.
Sunday, June 01, 2008 
review von www.rheinneckarmetal.de

Kinners, was bin ich begeistert von dem Teil! Es gibt sie noch, die Bands, die auf alles und jeden scheißen und aus dem Bauch heraus Musik machen. Da wird nicht überlegt, was wem wie gefallen könnte. Nein, hier wird mit so viel Herzblut gerockt, dass es förmlich aus den Boxen kriecht.

Ich wiederhole: Lange hat mich keine CD mehr so begeistert wie "Holidays in Toxic Wasteland". Leider ist das Ganze nur ein Demo mit 5 Liedchen. Ausfälle? Absolute Fehlanzeige! Langeweile? Keine Sekunde! Hits? Alle fünf Songs!
Geboten wird hier Thrash Metal der alten Schule gewürzt mit einer Prise Death Metal, einer etwas größeren Prise Punk und Crust, wie es vor langer Zeit im Thrash Metal auch noch üblich war. Auch Slayer-Zitate sind nicht zu leugnen. Innovativ ist das Ganze sicher nicht. Aber wollen die Jungs das? Ganz sicher nicht!!!

Gehen wir mal auf die einzelnen Titel ein:
Los geht es direkt mit dem Titeltrack "Holidays in toxic wasteland". Direkt in die Fresse. Was sofort auffällt, ist Phils Kurskorrektur zu weitaus brutalerem Gesang im Gegensatz zum Debut-Demo. Hier wird auch Death Metal-mässig gegrunzt und heiser gekeift. Hauptstil ist einfach geiler Gesang mit ordentlich dicken Eiern. Daran können sich ein Grossteil der Sänger in diesem Bereich eine Scheibe abschneiden!
Aber auch die Instrumentenfraktion hat eine ordentliche Schippe drauf gepackt. So kurz das Lied auch sein mag, hier ist viel Können und Technik zu entdecken, wenn man es denn will. Man kann aber auch einfach nur bangen und moshen (was der Band sicher lieber ist als jedwedes Analystentum ). Geil auch die Soli von Dirk und Mauro, die mir aber ehrlich gesagt etwas zu kurz geraten sind. Die Jungs haben es drauf und sollten mehr Raum haben das auch zu zeigen! Ansonsten gibt es absolut nix zu meckern. Geiler Refrain übrigens auch, den man so schnell nicht mehr los wird. Das gilt übrigens für die ganze Platte. Da wurden Ohrwürmer geschaffen, die einem den Schlaf rauben…
Weiter geht's mit "All out war". Geht sehr old-school-hardcore-mässig los. Hier sind sogar die Strophenparts schon Ohrwürmer und der Refrain mit dem eher keifenden Gesang bricht einem mit den unterlegten Blasts das Genick, nur um kurze Zeit später in einen lupenreinen Thrash Metal Part zu münden. Alex am Schlagzeug macht sich nicht die Mühe, hier progressive Jazzparts einzubauen. Nein, hier dominiert die Doublebass und ab und zu wird schön geballert. Da geht dem Metaller der alten Schule das Herz auf. Hervorheben möchte ich auch in diesem Kracher das unfassbar coole Soloduell der Gitarren!
So, nun rufen die Sirenen in "Sirens calling" (der Titel erinnert mich an ein Videospiel). Intro? Was ist das? Hier geht es wieder direkt los, ohne den geneigten Hörer in irgendeiner Weise auch nur ansatzweise vorzuwarnen. Metal!!! Das ist das einzige, was mir hierzu einfällt. Volles Programm. Wieder eine Hammerleistung von Phil an den Vocals. Der Mann hat es drauf, brutal und trotzdem extrem abwechslungsreich zu klingen. Der Refrain wird wieder gekeift, was mir wirklich sehr gut gefällt. Manchmal hat man echt das Gefühl, dass hier mindestens drei Sänger zugange sind. Aber nix gibt's. Phil macht das alles alleine. Respekt dafür! Hervorheben möchte ich hier die fast schon schön anmutenden Harmonien der Gitarren im Refrain und die zum bangen zwingende Brücke. Nackenschmerzen sind beim Erwerb dieses Demos garantiert!
"I don't wanna dance, I wanna mosh" heißt es im Refrain des nun folgenden minimalistisch betitelten "Mosh". Was für ein Refrain! Ich verspreche euch, der wird euch verfolgen. Ich wache teilweise echt nachts auf und habe diesen Refrain im Kopp. Zum wahnsinnig werden! Im Gegenteil, zu solch nervtötenden Ohrwürmern, die einen aggressiv machen, hat man hier aber direkt wieder ein Grinsen in der Fresse und freut sich über diesen Wurm, der einem die Gehörgänge massiert und ausleckt. *hüstel*
"Rock ‚n' Raw"… welch passende Namensgebung für dieses Lied! Hier stand eindeutig MOTÖRHEAD Pate. Allerdings die alten Männer um Bomber Lemmy, selten mit so einem geilen Solo in ein Lied ein wie es Raw hier tun. Meine Fresse, rockt das Lied und ist damit der perfekte Rausschmeißer für ein durchweg gelungenes Demo. Schade irgendwie, dass es so kurz ist. Aber bisher habe ich keinerlei Abnutzungserscheinungen wahrnehmen können. Läuft so unfassbar oft in meinem Player, dass es mir fast schon unheimlich ist.
Auch die Produktion lässt keine Wünsche offen. Von der Band selbst im Happy Cadaver Studio fabriziert. Differenziert und trotzdem genug Dreck, der für so eine Art Musik nun mal unumgänglich ist. So muss das klingen!

Also, hört endlich auf zu tanzen und fangt an zu moshen! Wem hier nicht die Frisur weg fliegt, hat eindeutig zu viel schlechten Black Metal gehört…

Kontaktiert die Band und lasst euch das Demo schicken. Oder geht auf die Myspace Seite und ladet es euch runter. Das komplette Demo wird da angeboten. Also: MOSH!!!

10/10 punkte







www.schwermetall.ch schreibt:

Bei den Recherchen zu "Holidays In Toxic Wasteland" im Internet bin ich auf eine Menge äusserst positiver Rezensionen gestossen. Umso gespannter war ich als die CD dann das erste mal lief. Als erstes fällt die ungeheuere Spielfreude auf, die die fünf Jungs aus Mannheim auf dieser Demo-CD verbreiten.

Die Musik ist zwar relativ simpel und geradlinig, aber gerade das macht den Reiz aus sich dieses Demo anzuhören. Ehrliche Musik, die sich an keine Trends anbiedert. Raw bedienen sich bei verschieden Extremstilen des Metals: Death, Thrash, Grindcore und auch ein wenig Punk werden zu einen gut hörbaren Coktail zusammengemixt. Slayer trifft Napalm Death trifft Extreme Noise Terror. So hat man sich das ganze in etwa vorzustellen. Die Aufnahmequalität kann als gelungen bezeichnet werden, nur das Schlagzeug klingt ein wenig dünn. Auch der seltsame Schreigesang der in manchen Stücken ertönt sollte auf einer weiteren Veröffentlichung besser nicht mehr vorkommen. Dieser klingt einfach nur schräg und ungekonnt.

Für eine Band die erst seit etwa zwei Jahren besteht ein mehr als gelungenes Stück Musik, dem allerdings irgendwie der Stempel "Spassprojekt" anhaftet. Es bleibt abzuwarten ob da noch mehr nachkommt, und ob Raw es auch auf Albumlänge schaffen zu überzeugen. Einen mehr als überzeugenden Start haben sie auf jeden Fall hingelegt.




www.myrevelations.de 

Die Recken von RAW bringen mit "Holidays In Toxic Wasteland" ihr 2. Demo heraus. Der Name ist etwas lustiger ausgefallen als der des Vorgängers, doch musikalisch bleibt man genauso kompromisslos wie gewohnt. Wo RAW drauf steht, ist halt kein Medium drin. Geboten wird wieder Fünf mal äußerst angepisster Thrash-Metal mit leichter Punk Kante. Mit von der Partie wären da noch Grind- und Hardcore. Hier werden eben alle musikalischen Sparten bedient, da die Musiker über sich schon in etlichen Genres der Musik über der Weichspülgrenze verdingt haben. Hauptsächlich sind RAW aber Metal und das durch und durch. So braucht es nicht zu verwundern, dass Slayer und Metallica Einflüsse heraus zu hören sind.
Wie der Name es sagt ist klar, dass die Produktion zu Gunsten der Rohheit und des Härtegrades hinten anstehen muss. Das Gaspedal wird dabei ständig durchgedrückt, was den Arschtrittfaktor nur noch ständig erhöht. Im Gegensatz zum Vorgänger wird das Gegrunze mehr in den Vordergrund gerückt. Dies steht RAW jedoch bestens zu Gesicht und ändert auch sonst nicht viel am gesamt Sound.
Fazit: Ein feiner Hassbatzen. Es bleibt zu hoffen, dass endlich ein Label auf die Combo aufmerksam wird, damit RAW einem breiteren Publikum in den Arsch treten können.







www.bloodchamber.de

RAW präsentieren uns mit ihrer EP „Holidays In Toxic Wasteland" ein zwar etwas ungehobeltes, dafür aber authentisches und kurzweiliges Stück Thrash Metal. Musikalisch gibt man sich äußerst traditionsbewusst, so dass moderne Einflüsse keinerlei Einzug in das Klangbild der Band gehalten haben.

Gegründet wurden RAW im Jahr 2006. Noch im selben Jahr erfolgte die Aufnahme eines Demos. Das flotte Arbeitstempo behielt man bei und so nahm man die nun vorliegende EP „Holidays In Toxic Wasteland" auf.

Wenn man sich diesen kurzen Zeitraum betrachtet, so verwundert es kaum, dass die einzelnen Bandmitglieder bis zu zwölf Jahren Band- und Bühnenerfahrung vorzuweisen haben.

Fünf Stücke umfasst diese EP. Jeder einzelne Song ist kurz und bündig gehalten und so durchbricht kein Lied die 3 Minuten Grenze. Die Grundzutat ist vornehmlich Thrash Metal der Achtziger Jahre, wie er von Bands wie SLAYER, DARK ANGEL, NUCLEAR ASSAULT oder aber den frühen METALLICA gespielt wurde. Hinzu kommen eindeutige Einflüsse aus dem Death Metal Bereich, was sich in dem einen oder anderen Gitarrenriff, aber hauptsächlich in den teilweise gegrunzten Gesangsparts bemerkbar macht. Und so treten RAW das Gaspedal mächtig durch und lassen dem Hörer kaum Verschnaufpausen.

Die Stücke sind kraftvoll, energiegeladen und machen eine Menge Spaß beim Hören. Man merkt der Musik einfach an, dass sie von Leuten stammt, die mit großem Enthusiasmus bei der Sache sind.

Der Sound geht auch voll in Ordnung. So haben wir es hier nicht mit einer glatt gebügelten Produktion zu tun, aber auch nicht mit Rumpelklängen. Die Musik drückt ordentlich aus den Boxen und behält dennoch ihren rauen Charme. So soll es sein!

So kann ich „Holidays In Toxic Wasteland" allen Traditionsbewussten, die auf Metal der härteren Gangart stehen, wärmstens empfehlen. Ihr werdet sicher euren Spaß mit RAW haben. Und bei der nächsten Party zusammen mit Kumpels darf diese CD auf keinen Fall fehlen!








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Monday, April 21, 2008 
review von www.allover-ffm-rock.de



Auf ihrem zweiten Demo gehen RAW deutlich härter zu Werke als beim Vorgänger, da klingen die Riffs von Mauro und Dirk deutlich fetter und härter, Drummer Alex (also Tombthroat) rollt extremer die Doublebass, ab und an gibt es auch schon fast Grindgeballer wie beim Titeltrack. Sänger Phil growlt diesmal auch mehr als je zuvor, auch wenn die Screams immer noch richtig markwerschütternd sind und auch vion Basser George kommt massiver Groove zu Tage. Bei "All Out War" vermischen Raw stilistisch verdammt viele Elemente aus klassischem Metal, Punk, Hardcore und vor allem wird dies mit purer Spielfreude vermischt, so dass der Song richtig erfrischend klingt. Deutlich mehr Speed und Grindparts beinhaltet "Sirens Calling", eine Nummer die in einfach unglaublicher Manier knallt ohne Ende. Einen Moshpit kann ich mir bei "Mosh" so richtig vorstellen, gnadenlos kracht es hier, da rollt die Doublebass zu fett groovender Mucke. Bei "Rock n' Raw" gehen die Pfälzer so richtig rotzig ans Werk, man könnte meinen, Lemmy hätte Bock auf was Schnelleres.
Raw sollte sich mal so manches Label anhören, denn so frei von der Leber weg und cool habe ich schon lange keine Combo mehr abgehen gehört. Auch der geile Sound des Happy Cadaver Studios hat daran einen verdammt großen Anteil, dass sich RAW so wohltuend von der Masse hervorheben.





www.metal-district.de


 

„Raw" sollte den meisten bisher nur als Lautmalerei des besten Kumpels bekannt sein, nachdem dieser, der netten Bardame hinterm Tresen mal wieder auf den Allerwertesten geschaut hat. Nun, zugegeben, mit irgendwelchem Porngrind oder romantischen Klängen a la Eros Ramazotti oder sonstiger „erotischer Beschallung" haben RAW aus der Ecke Mannheim nicht viel am Hut, sondern klingen eher nach einer Mischung aus MUNICIPAL WASTE, oder einer der Bands, die jetzt mit der neu aufkommenden Welle von old school Thrash Metals über den großen Teich kommen, mit einem doch deutlich weniger aggressiveren Sänger, der sich auch Growls aus dem Death Metal Bereich bedient.

Das soll allerdings nicht heißen, dass RAW nicht auch Ärsche treten können, wie die Großen. Denn dass die Jungs auf teilweise mehr als 12 Jahre Bühnenerfahrung zurück blicken können, hört man und ist auch ein Grund dafür, dass sie nach circa einjährigem Bandbestehen bereits ihr zweites Demo aufgenommen haben. Allerdings muss ich sagen, dass sich zwar in Punkto Songwriting einiges getan hat, der Gesang meiner Meinung nach zur  1. Demo allerdings nachgelassen (in sofern ich das mit den Tracks von der Myspaceseite bewerten kann) hat, denn da war dieser, aufgrund der noch nicht benutzten Growls deutlich aggressiver und passender.

Nichtsdestotrotz ein sehr cooles Demo, welches, auf leider nur 12 Minuten dennoch zu überzeugen weiß. Beste Songs sind eindeutig der Titeltrack „Holidays in Toxic Wasteland" sowie „Rock n' Raw", da diese neben durchdachten Songstrukturen und Riffingideen auch noch eingängige Refrains aufweisen, die sofort im Ohr bleiben. Wer also schon immer Gefallen an der neu aufkommenden Welle des old school Thrash Metals gefunden hat, sollte auf jeden Fall mal bei RAW rein hören und bei Gefallen die 3 Euro für „Holidays in Toxic Wasteland" aus dem Sparstrumpf kramen und sich den zugegebener Weise nicht allzuhübschen Rohling mit Einlegeblättchen sichern.


aaahhhhh hahaha
www.extreme-agression.de:


Ohne Scheiß und ohne Bestechung von der Band: Noch nie hat mir ein Demo einer Metalband dermaßen die Füße weggerissen wie „Holidays in toxic wasteland" von RAW!! Das Ding ist so geil, dass ich schon seit Tagen nix anderes im Kopf habe als die Refrain-Melodien von „All out war" und „Rock n.. Raw". Jetzt will ich also mal versuchen, die fünf Songs in halbwegs angemessene Worte zu fassen...
RAW sind fünf Freaks aus Mannheim, die sich aus verschiedenen Stilrichtungen zusammen gefunden haben und auf etliche Jahre Kracherfahrung zurückschauen. Beides wirkt sich sehr positiv auf RAW bzw. das Ergebnis ihrer Bemühungen, nämlich das zweite Demo, aus. Durch die geballte Spielfreude des Fünfers muss mensch sich schon mit einer atombetriebenen Kettensäge arbeiten (und die Rückstände dann im Feriengebiet verklappen...), die Songs fetzen durch die Gehörgänge wie der Roadrunner auf Speed. Nur zwei der Songs gehen über 2:30min hinaus, und dann auch nur um schlanke drei bzw. acht Sekunden. Das Ganze ist herrlicher Thrash Metal in einem maßgeschneiderten punkigen Outfit, der immer ganz kurz vorm Überdrehen steht, aber gerade noch gezügelt wird. Von Sekunde eins an knüppeln sich RAW auf der Überholspur durch die Spielzeit und denken nicht daran, eine Verschnaufpause auch nur anzudeuten. Die grundlegend eher simpel gestrickten Songs sind aber so pfiffig und genial gemacht, dass selbst der/die härteste Headbanger/in im Moshpit noch breit Grinsen muss, jede Wette. Moshen ist auch, was die Jungs wollen, siehe Song „Mosh"; und wer bei diesen heißen Rhythmen still stehen bleibt, hat entweder Eis in den Adern oder kein Herz im Leib. So ein großartiges Gespür für verblüffende, gradlinige Ohrwurmmelodien und tanz..., äh, moshbare Songbomben kommt mit Sicherheit nicht alle Tage daher, und wer dabei noch so rotzig und fuck-off-ig (?) rüberkommt, kriegt Höchstpunktzahl + x. Die Vision einer Tour mit KORADES macht mir gerade die Hände (und die Hose) feucht...
Das Demo ist mit Sicherheit ein Meilenstein im metallischen Underground und macht so viel Spaß, dass Worte zu schwach sind zum Beschreiben. Inständig beschwöre ich alle Menschen, die auch nur irgendwie was für krawalligen Thrash Metal übrig haben und eine rotzig-punkige Attitüde leiden mögen, sich die Songs anzuhören und die Band zu pushen! Wer Konzerte veranstaltet: EINLADEN! Wenn live auch nur die Hälfte der Power und des Drives rüberkommen wie aus den Boxen meiner schwächlichen Anlage, dann gute Nacht... Und Labels sollten sich diese Perle unbedingt schnappen, bevor es zu spät ist... Verdammt, hätte ich einen Arsch in der Hose, würde ich sofort ein Label aufmachen und RAW signen... Unbedingt anchecken, diesen Leckerbissen sollte sich niemand entgehen lassen!

Peter



powermetal.de beweisen dass sie ahnung haben:

Wir haben es hier mit der 2006 gegründeten Band RAW aus Mannheim zu tun, die uns mit "Holidays In Toxic Wasteland" bereits ihren zweiten musikalischen Output präsentiert. Das Quintett steht für schnörkellosen Death-Thrash-Metal, der sich auch gelegentliche Ausflüge ins Grindcore- und Punklager gönnt. Keine Angst, hier regiert trotzdem jederzeit die Keule und alle musikalischen Elemente werden so homogen miteinander verpackt, dass sich daraus immer ein gnadenloses Up-Tempo-Feuerwerk entwickelt.

RAW gehen noch nicht mal im Ansatz vom Tempo und prügeln sich so in zwölf Minuten unaufhaltsam durch fünf Songs, von denen kein einziges Stück die 3-Minuten-Marke erreicht. Dabei wildern die beiden Gitarristen Mauro und Dirk öfter mal in SLAYER-Gefilden ('Siren's Calling', 'Mosh') und haben beim abschließenden 'Rock'n'Raw' wohl auch METALLICA's 'Motorbreath' vor dem kreativen Auge gehabt. Trotzdem sind es genau diese Riffs und Parts, die der Musik gut tun. Gerade die Anleihen an Tom Araya & Co. versprühen so viel Charme, dass man den Jungs gar nicht böse sein kann und eher sein Haupthaar dazu schütteln muss – sofern man denn noch welches hat. Auch die Soloarbeit der Herren fällt unter den Oberbegriff "Thrash" und dient rein zur kurzen Verschnaufpause, ehe Brüllwürfel Phil wieder zum verbalen Rundumschlag ausholt. Bei ihm gibt es nur eine Richtung: immer geradeaus. Egal ob nun Thrashgeschrei, Deathgebrüll, Grindgegrunze oder Blackgekreisch, es gibt gnadenlos etwas zwischen die Hörner. Gut, große Überraschungen fehlen und mir ist die ganze Chose auf Dauer auch etwas zu anstrengend, aber es kommt mehr als authentisch und lebendig rüber. Wenn es jedoch mal über eine volle Distanz gehen sollte, müssen die Jungs noch etwas an der Abwechslungsschraube drehen. Anhänger von feinem Gebolze dürften hier trotzdem ihre wahre Freude haben.

Die Produktion von "Holidays In Toxic Wasteland" fällt zwar noch in die Undergroundschublade, knallt trotzdem schon angenehm. Nur der Schlagzeugsound nervt auf Dauer ein wenig. Egal ob nun Drumcomputer oder Triggereinsatz, etwas mehr Authentizität könnte hier gerade im Beckenbereich nicht schaden.

Wer sich denn einfach mal eine Viertelstunde mächtig an der Rübe drehen lassen möchte und sich gerne inmitten eines Thrash-Death-Gewitters wiederfindet, der sollte sich die EP "Holidays In Toxic Wasteland" der Mannheimer RAW über deren Homepage irgendwie zulegen.



auch metal.de findets knorke:


Cover von Raw - Holidays In Toxic WastelandSchon eine komische Mischung, die RAW auf ihrem Demo "Holidays In Toxic Wasteland" präsentieren: tiefes Grindgegrunze und aggressives Thrashschreien trifft auf schwedische Death-Metal-Gitarren und ihr deutsch-amerikanisches Thrashäquivalent die dann gemeinsam mit Blastbeats und thrashigen Takten Sex haben.

Komisch klingt das allerdings nur auf virtuellem Papier, gespielt dafür umso besser. Grund dafür dürfte die ungeheure Spielfreude des Quintetts sein, denn ihr Gebräu springt einfach frisch aus den Boxen und überrennt jeden Zweifler. Auf Originalität wird geschissen, es wird geprügelt und gethrashed was das Zeug hält und das alles mit einer Inbrunst, die selbst den lahmsten Sesselfurzer nicht kalt lassen kann.

In Zeiten, in denen die meisten Bands aus dem Death- und Thrash-Metal-Lager fast ausschließlich auf Technik und den fetten Klang der Produktion setzen, tut es einfach gut, wenn man Mucke hören kann, der man anmerkt, dass sie aus Spaß am Musizieren entstanden ist. Die fünf vertretenen Songs hämmern sich in zwölf Minuten in den Kopf und wäre es nicht erst kurz nach neun, ich würde mir sofort ein Bier aufmachen.

Fraglich bleibt, ob diese Mucke auch auf einem ganzen Album so zünden würde, wenn die Jungs sich ihre Frische und Spielfreude aber bewahren und in dieser Art weiter lärmen, dann freue ich mich schon auf ein duftes Album, welches jede sommerliche Grill- und Saufparty mit dem gewissen Etwas verfeinert! I don..t want to dance, I want to mosh!

Punkte: 7/10
(Philip / 05.03.2008)



metallized.de sagt:


Was ist DAS denn?
Bereits ab dem ersten Ton ihres zweiten Demos Holidays In Toxic Wasteland treten einem Raw mit einer Kompromisslosigkeit und Vehemenz in den Arsch, wie man es nicht alle Tage erlebt. Der Fünfer aus dem Raum Ludwigsburg-Mannheim liefert scheinbar mühelos rasanten Edelstahl der alten Schule, der noch dazu allen Gütekriterien standhält.
Freilich, echte Innovation sucht man vergeblich – dass Holidays In Toxic Wasteland dennoch keineswegs austauschbar wirkt, liegt nicht zuletzt an der gekonnten Verknüpfung verschiedener Stile. Neben den Hauptbestandteilen Thrash und klassischem Heavy Metal findet sich nämlich auch eine nicht wegzudiskutierende Punk-Schlagseite (am deutlichsten in "All Out War"), wobei alle diese Einflüsse natürlich tief in der jeweiligen Old School verwurzelt sind. Somit lassen Raw keinerlei Zweifel daran, dass sie durch und durch Metal sind.

"Produktion? Ist was für Pussies!" scheinen uns Bandname und das äußerst spartanisch gestaltete Cover sagen zu wollen und ja, der Sound der Band ist in der Tat roh und ungeschliffen, ohne jedoch völlig unterproduziert zu rumpeln. Was kann der geneigte Fan mehr erwarten?
Auch das handwerkliche Können der Musiker ist über jeden Zweifel erhaben – besonders hervorgehoben seien an dieser Stelle nur die großteils im Eilzugstempo runtergegniedelten Gitarrenleads, die – in der Kürze liegt die Würze – richtig Spaß machen, und der asoziale Gesang, der zwischen heiserem Punkgekeife mit Anleihen bei Impaled Nazarenes Mikka und todesbleiernem Grunzröcheln hin- und herpendelt.
Einziges wirkliches Manko an Holidays In Toxic Wasteland ist die extrem kurze Spielzeit, denn nach knapp einer Viertelstunde kommt der Demo-Silberling auch schon wieder zum Stillstand. Allerdings wird Holidays… auch beim fünften Durchlauf am Stück nicht langweilig, wie in der Praxis bereits erprobt wurde.

Einzelne Songs als Anspieltipps anzuführen macht in diesem Fall keinen Sinn, da alle Tracks – und hier schließt sich der Kreis – auf das Heftigste Arsch treten. Wenn es sie nicht bereits gäbe, für diese CD müsste man wohl die Repeat-Taste erfinden…

Bewertung: 9/10

www.metallized.de/thread.php?threadid=12324
Tuesday, February 26, 2008 
www.myrevelations.de schreibt:

Roh was für ein herrliches Wort, was für eine herrliche Umschreibung. Treffender hätte diese noch junge Combo sich und ihr erstes Demo nicht benennen können. Mit der Grazilität eines ungeschliffenen Diamanten warten uns Raw mit ihrem gleichnamigen Demo auf. Die Combo aus dem Ludwigshafener Raum gibt's noch nicht lange und doch hat man es hier mit keinen Anfängern zu tun. Alle Bandmitglieder können auf jeweils 10 Jahren Banderfahrung zurückblicken. Dabei konnten die Bandmitglieder in den unterschiedlichsten Genrerichtungen von Death über Thrash-Metal bis hin zu Hardcore und Punk ihre Erfahrung sammeln.
Dem entsprechend sind die musikalischen Einflüsse bei Raw weit gestreut. Das Grundgerüst des ganzen bildet eine reichlich angepisste Mixtur aus old school Hardcore und Thrash Metal, wobei The Exploited ab und an grüßen lassen. Das Gaspedal wird ständig durchgedrückt, was auch verständlich ist, wie sollte man es sonst schaffen die 10 Songs in 22:54 Minuten auf die CD zu bannen. Doch es wird nicht nur stumpf drauf los geholzt. Bei den Songs kommen immer wieder kurze Gitarrensolos zum Einsatz.
Der Gesang erinnert an die Spudmonsters aus Cleveland. Doch ab und an kommt die Death metalische Vergangen durch und die Vocals werden mit etwas Gegrunze verstärkt. Dieses fügt sich perfekt in die Songs und verleiht diesen zusätzlich Brachialität. Hier werden definitiv keine Gefangenen gemacht.
Fazit: Ein durch und durch solides Demo, das vom Können der Musiker zeugt. Es bleibt zu hoffen, dass die Jungs bald einen Plattenvertrag erhalten.

12 von 15 Punkten


www.metalglory.de sagt:

Hier ist der Name wahrlich Programm. Fünf Jungs aus Ludwigshafen, die jeder auf zehn Jahre Erfahrung in anderen Bands zurückblicken können, legen mit „Demo 2007" ein durchweg rohes Debüt vor. Die darauf enthaltenen zehn Titel sind innerhalb kürzester Zeit nach der Gründung Mitte 2006 entstanden. In nur 23 Minuten fegt bei passablem Sound wütender Thrashcore mit räudiger Punkrock-Attitude durch die heimischen Boxen. In den Songs treffen thrashige Riffs, wuchtige Doublebass-Attacken, gelegentliche Soli und keifendes Hardcore-Shouting aufeinander. Ganz selten variiert Phil seinen Gesang in Richtung Death Metal Growls. Das Tempo wird bis auf wenige Ausnahmen konstant auf Vollgas gehalten. Ein in Ansätzen eingängiger Refrain wie bei „It's Hip To Be Shit" ist da eher schon die Ausnahme. Wenn die Tracks auch überwiegend ähnlich strukturiert sind, macht es doch trotzdem Spass, sich diese energiegeladene Demo CD anzuhören. Live dürfte das sicher noch besser rüberkommen. Auf der Myspace-Seite der Band könnt ihr euch ein eigenes Bild machen.


allover-ffm-rock.de ist dieser meinung:

RAW sind eine noch relativ neue Band aus Ludwigshafen, die neben der CD gerade mal drei Auftritte absolviert haben, aber das reicht auch schon, um die Qualität des Quintetts zu erkennen. Den Anfang macht "The Aesthetic Of Cruelty", das mit fetten, Slayer mäßigen Riffs von Mauro und Dirk beginnt. Basser Thorsten ist dank der hervorragenden Produktion sauber zu hören und so haben wir hier ein sauberes Stück Thrash, das dank der Stimme von Phil noch einen Touch an old school Hardcore bekommt. Mit "Headache" und "Things Will Never Change" geht dieser eingeschlagene Weg konsequent weiter und vor allem die Power der Drums von Alex, der auch bei den Frankenthalern Brutalo Deathern Tombthroat die Stöcke schwingt, gibt den Songs zusätzlich noch eine Portion Härte. "Wasted Youth" schleudert uns wie ein Brett aus herrlichem Thrash mit Harcore Anleihen entgegen, nix da von Experimentieren, hier gibt's auf die Glocke pur. Mit mächtig vielen Doublebass Parts donnert uns "The Rich And The Beautyful" entgegen, "Drug Me" geht ab wie ein Zäpfchen und "Pigs" ballert voller Power ohne Gnade. Volle Breitseite hämmert als nächstes "It's Hip To Be Shit" aus der Anlage, bei "War Takes On" kommen von Phil auch mal ein paar Death Metal Growls zum Einsatz, die das Stück zu einer explosiven Mischung aus Death/Thrash werden lässt. Brachiale Power gibt es zum Schluss mit "Like Ants", welches die CD schließt. 10 Songs, 22 Minuten, geiler Sound, sehr gute Musiker sollten zum Ergebnis führen, dass Raw bald  einen Deal an Land ziehen werden.

und www.powermetal.de kommt zu diesem schluss:

Punk mit Thrash-Feeling (oder umgekehrt) gefällig? Und das Ganze soll auch noch schön ballern? Dann habe ich was für euch: nämlich die erste Scheiblette von RAW. Passend zum Bandnamen ist auf dem Cover ein rohes Steak mit einem eingebrannten RAW-Schriftzug zu sehen.

RAW kommen aus Ludwigshafen und bestehen seit Mitte 2006, wobei einzelne Bandmitglieder teilweise seit über zehn Jahren musikalisch auf lokaler Ebene aktiv sind. Die Band spielt einen ziemlich aggressiven Stilmix aus thrashigen Riffs mit aggressivem und rauem Gesang, und einer ganz schön punkigen, dreckigen Fuck-Off-Schlagseite. In nur 23 Minuten holzen sich RAW durch 10 Tracks, die ausgesprochen zügig aus den Boxen ballern.

'The Aesthetic Of Cruelty' ist ein Eröffnungstrack nach Maß geworden. Schnell, aggressiv und mit fetter Doublebass-Arbeit von Phil zeigt die Band hier "wo de Barthel de Moscht holt" (wie man insbesondere in Nordbaden und der Pfalz zu sagen pflegt)! Eine gewisse Ähnlichkeit der Gesangsarbeit von Phil zu der von Chris "Onkel Reaper" Boltendahl (GRAVE DIGGER) ist stellenweise nicht von der Hand zu weisen (man höre insbesondere 'The Rich And The Beautiful'). Er klingt beißend und rau und unterscheidet sich von der Art her wie er shoutet doch um einiges von typischen Thrash-Bellern oder Punk-Sängern. Aber er hört sich irgendwie auch recht eigenwillig an. Sein Gesang fügt sich jedoch ziemlich gut in den Gesamtsound von RAW ein.

'Headache' klingt musikalisch um einiges punkiger als 'The Aesthetics Of Cruelty' und lässt eine gewisse Vorliebe für die Punk-Legende THE EXPLOITED durchschimmern. Abgesehen von der Doublebass-Arbeit wäre dieser Titel nicht nur wegen seiner Kürze von nur 1:11 Minuten zum Beispiel auch sehr gut auf dem EXPLOITED-Album 'Beat The Bastards' (1996) aufgehoben gewesen. Cool kommen insbesondere 'The Rich And The Beautiful' und 'It's Hip To Be Shit' rüber. Hier muss man einfach mitbrüllen und headbangen! Die übrigen Titel sind fast auf gleichem Niveau angesiedelt, wobei es keine Ausfälle auf dieser Scheiblette gibt.

Insgesamt ähneln sich die Songs allerdings in ihrer Struktur recht stark. RAW geben tempomäßig durchgehend Vollgas. Die Songs sind jedoch allesamt recht gut umgesetzt und machen durchaus Laune. Das dreckige Punk-Feeling ist allgegenwärtig. Allerdings klingt der Gesang von Phil gelegentlich auch etwas anstrengend. Sollten RAW mal einen Longplayer mit 40 Minuten Spielzeit veröffentlichen (was ich hoffe), so sollte man sich etwas einfallen lassen, damit der Gesang nicht zu monoton klingt. Eine Ausdehnung von bisher eher seltener eingesetzten Growls (wie bei 'War Takes One') oder einfach mal eine Herausnahme des recht hohen Spieltempos zugunsten von sägenden Riffs würde RAW nach meinem Empfinden gut tun. Mit Gitarrensoli hält man sich meist eher zurück, wobei man beispielsweise bei 'Like Ants' ein kurzes, aber ziemlich gutes Solo eingebaut hat. Insbesondere die Schlagzeugarbeit von Phil ist mehr als respektabel (geile Doublebass-Arbeit!).

Für den ersten Anlauf ist RAW zweifellos eine gute und auch hörenswerte Eigenproduktion gelungen, die wütend und eindringlich demonstriert, dass hier ein ambitionierte und spielhungrige Band am Start ist. "Raw" wurde übrigens im "Happycadaver-Studio" (geiler Name!) in Ludwigshafen soundmäßig vorbildlich und druckvoll in Szene gesetzt. Die Klampfen sägen ordentlich und der furztrockene, organische Schlagzeugsound knallt ebenfalls gehörig.

Wenn RAW weiter an sich arbeiten sollte in naher Zukunft auch ein Plattenvertrag drin sein. Kontaktadresse: rawmetal@lycos.de - ich drücke jedenfalls die Daumen und sende derweil Grüße nach Monnem unn Ludwigshafe! Gut gemacht, Jungs!

Anspieltipps: The Rich And The Beautiful, The Aesthetic Of Cruely, It's Hip To Be Shit