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Last Updated: 12/15/2009

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Wednesday, May 06, 2009 

Für eine nazi-freie Szene!

HARDCORE - is more than music

Im Februar 2009 ging ein Aufschrei
durch die Hardcore- und Musikszene nachdem sich ein bekannter Neonazi
die Wortmarke „Hardcore“ beim Deutschen Patent- und Markenamt eintragen
ließ.

Das Entsetzen über diese Dreistigkeit und den damit
verbundenen erneuten Versuch eine Musikrichtung für sich zu
vereinnahmen verbreitete sich schnell und erste Schritte gegen die
Eintragung der Marke, beispielsweise Löschungsanträge durch
verschiedene Gruppen und Vertriebe, wurden unternommen.

Doch wie kommt ein Neonazi auf die Idee sich die Bezeichnung eines Musikstils schützen zu lassen?
Grundsätzlich
kann jede Person eine Marke in Deutschland eintragen lassen und somit
eine Art Monopol auf die Benutzung des Markennamens erhalten.

Durch
die Eintragung einer Marke entstehen dem Inhaber Rechte, so kann er
gegen die Benutzung des Markennamens durch andere vorgehen und dies
verbieten lassen.

Die Auswahl des Markennamens kann dabei frei
gestaltet werden, wenn nicht gegen absolute Eintragungshindernisse wie
zum Beispiel dem Eintragen von gewaltverherrlichenden Namen verstoßen
wird.

Die Eintragung des Begriffes Hardcore, der als Bezeichnung
für den sich aus dem Punk entwickelnden härteren Musikstil mit sozial-
und gesellschaftskritischen, linken Texten seit den 1970er Jahren
Verwendung findet, durch einen Neonazi scheint daher in erster Linie
eine Provokation.
Wenn man allerdings die Versuche der rechten Szene
auf die Hardcoresubkultur und das damit verbundene Merchandisegeschäft
Einfluss zu nehmen betrachtet, steht die Eintragung in einem anderen
Licht.

So wird durch Neonazis seit Jahren versucht die
Musikrichtung Hardcore für sich zu vereinnahmen und somit in eine
breitere gesellschaftliche Schicht vorzustoßen.

Dabei ist es ein
erklärtes Ziel von Neonazis ihre menschenverachtende Ideologie über die
Musik zu verbreiten, wie man anhand der sogenannten Schulhof-CD
deutlich erkennen kann.
Diese Versuche fanden in Deutschland ihren
Höhepunkt Ende der 1990er Jahre und halten bis heute an. Die
Hardcoreszene, so inhomogen sie auch ist, besann sich schon damals auf
die Wurzeln ihrer eigenen Subkultur und machte deutlich, dass Nazis auf
Shows und auch sonst nicht toleriert werden.
Mit der Gründung der
Kampagne „Good Night White Pride“ wurde der Versuch unternommen auf
breiter Basis, vom Veranstalter bis zum Besucher gegen das Auftreten
von Nazis vorzugehen und die eigene Szene als linke und weltoffene
darzustellen.

Die aktive Beteiligung von Labels, Veranstaltern,
Bands und Besuchern führte zu einer großen Verbreitung der Gedanken der
Kampagne und dem dazugehörigen Logo. Durch dieses offensive und
entschlossene Auftreten wurde die Hardcoreszene zu Beginn der 2000er
Jahre zunehmend unattraktiv für die Agitationsversuche der Neonazis und
konnte das Vertreiben der Nazis aus der eigenen Subkultur als
kurzzeitigen Erfolg verbuchen.

Jedoch versuchten die Neonazis
auf die Musikrichtung weiterhin Einfluss zu nehmen und schafften dies
teilweise durch die Verwendung des Begriffes Hatecore. Die Bezeichnung
des musikalisch und inhaltlich härteren Hardcore als Hatecore wurde
durch die linksradikale New Yorker Band „SFA“ für ihre Richtung der
linken Gesellschaftskritik im Hardcore an den herrschenden Zuständen in
den USA Ende der 1980er Jahre gewählt.

Mit Hatecore sollte die Wut über die gesellschaftlichen Zustände und der Veränderungswille dieser zum Ausdruck gebracht werden.

Durch
Neonazis wurde der Begriff entsprechend ihrer Ideologie ausschließlich
auf das Hate reduziert und durch rassistische und diskriminierende
Texte mit dem Aufruf zur Gewalt unterlegt.

Die eigene
rassistische und faschistische Weltanschauung wurde durch den
entsprechenden Merchandise und die Verwendung von Begrifflichkeiten wie
„White Power“ oder „Good Night Left Side“ gefestigt.
Im Gegensatz
zur Reaktion auf die Vereinnahmung von Hardcore kam es beim Begriff des
Hatecore zu keiner entschlossenen Reaktion der Subkultur und somit wird
der Hatecore-Begriff heute fälschlicherweise mit rechter Musik
gleichgesetzt.

Ausgehend von dieser neu geschaffenen eigenen
Basis versuchte die Neonaziszene ab Mitte der 2000er Jahre auch wieder
größeren Einfluss auf die Hardcoreszene zu nehmen und fand neben der
Möglichkeit eine Jugendsubkultur zu unterlaufen auch eine erhebliche
finanzielle Einnahmequelle durch den Verkauf von Merchandiseartikeln.
So wurden mit dem Vertrieb von T-Shirts mit gewaltverherrlichenden und
sexistischen Motiven die grundlegenden Wurzeln der Hardcoresubkultur,
einer emanzipatorischen und antirassistischen Gegenkultur, untergraben
und die Szene reagierte nur halbherzig auf das Auftreten dieser.

Die
Eintragung einer Marke „Hardcore“ ist also nicht die Ursache für die
erneute Einflussnahme von Neonazis auf die Hardcoresubkultur sondern
nur deren letztes offensichtliches Zeichen für die wieder zunehmende
Präsenz von Neonazis in der Hardcoreszene.

Dem Entsetzen in der
Musikszene und dem verbalen Verurteilen der Verwendung des Begriffes
Hardcore durch Neonazis muss nun allerdings ein entschlossenes
Auftreten der Gesamten Subkultur folgen um den Umtrieben von Neonazis
und ihren Geschäften entsprechend zu begegnen.

Es muss erneut
deutlich gemacht werden, dass Nazis und Rassisten auf Konzerten und
darüber hinaus von der Hardcoreszene nicht toleriert werden und aktiv
bekämpft werden müssen.

Ein bloßes Lippenbekenntnis reicht daher
nicht aus, sondern es sind alle, Besucher Konzertveranstalter, Bands,
Locations, in der Pflicht Nazis und entsprechende Verhaltensweisen und
Kleidungscodes von Hardcoreshows zu verweisen und deutlich zu machen,
dass sie nicht erwünscht sind.
Es darf nicht geduldet werden, wenn
bei einer Show ein Nazi im Publikum steht oder unter der Jacke das Logo
einer rechten Modemarke hervorschaut. Solche Leute hatten und haben auf
Hardcoreshows nichts zu suchen.

Neben der Initiative einzelner Besucher, welche ihren Unmut äußern, sind aber auch Veranstalter und Bands gefragt.

So
kann durch den Veranstalter im Vorfeld klargemacht werden, dass rechte
Besucher beim Konzert nicht erwünscht sind und mit einem Hausverbot
belegt werden. Auch auftretende Bands, welche im Publikum Neonazis
erkennen können durch klare Statements und im äußersten Fall auch die
Beendigung des Konzerts klarmachen, dass man Neonazis im Publikum nicht
toleriert.
Es ist an euch zu handeln, lasst nicht zu dass Nazis auf
Shows kommen und wenn doch welche da sein sollten, sprecht andere
Besucher an, redet mit dem Veranstalter und werft sie raus. Wenn ihr
selber Shows veranstaltet achtet darauf, dass die Leute am Einlass auf
Shirts, Buttons, etc. schauen, macht von eurem Hausrecht gebrauch und
verweist Nazis von eurer Veranstaltung. Aber auch, wenn ihr als Band
spielt, sensibilisiert die Leute von der Bühne und spielt vor keinen
Crowds in denen sich Nazis rumtreiben.

Gegen die Eintragung der
Marke kann durch das Stellen eines Löschungsantrages aktiv vorgegangen
werden. Natürlich steht es euch frei ob Ihr diesen Antrag stellen wollt
oder anders aktiv werdet, wie beispielsweise Shows zu veranstalten um
auf das Thema aufmerksam zu machen.
Genauere Informationen zur Vorgehensweise und zum aktuellen Stand erhaltet ihr auf unserer Internetseite ..www.letsfightwhitepride.de...

Wir
als Kampagne „Let..s Fight White Pride“ werden unsere Bemühungen gegen
Neonazis in der Hardcoreszene und überall intensivieren und
umfangreiches Infomaterial bereitstellen, das ihr über uns beziehen und
verteilen könnt. Für die Verteilung dieser Materialen und die
Verbreitung der Gedanken der Kampagne sind wir auf eure Unterstützung
und zahlreiche Mitarbeit angewiesen.

Los geht’s! LET..S FIGHT WHITE PRIDE!

..www.letsfightwhitepride.de..

Let..s Fight White Pride bedeutet:

Keine Nazis auf Shows oder im Alltag!!

Null Toleranz gegenüber Nazisymboliken, Nazibands oder Nazikleidungsmarken!!

Auf rassistische, antisemitische, sexistische oder homophobe Sprüche bzw. Handlungen entsprechend reagieren!!

Den Worten Taten folgen lassen – Fight the white power movement!

LFWP im März 2009.

Eine Kopiervorlage zum Ausdrucken findet unter ..http://letsfightwhitepride.de/tl_files/ ... de2009.pdf..
Thursday, December 18, 2008 

Current mood:  electric
WARSTREET
watch your back(16:17)

WARSTREET aus Karlsruhe stehen für völlig trendfreien Hardcore-Punk,
dessen simple Strukturen und Gangshouts an ähnlich gelagerte und ebenfalls
aus älteren Herren bestehende Kapellen wie Tech-9 erinnern.
Überhaupt fallen einem als Querverweise für die in 16 Minuten
runtergehämmerten neun Songs vor allem Benelux-Rüpeltruppen der
Mittneunziger-Hooligan-Schule ein.
Und die haben ja leider fast alle das Zeitliche gesegnet.
Schenkt WARSTREET unter www.myspace.com/warstreetcrew Gehör!!!

jan jaedike
Saturday, October 18, 2008 

Current mood:  confused
WARSTREET - Watch Your Back

9 Trax - 16:17 Minuten Gesamtspielzeit - das sind die WARSTREET Fakten . Und hier gilt noch : wo HC versprochen wird - ist auch HC drin ! Ich denke dies.. wird mein kürzestes Review, das ich je schrieb ?! Das Coverartwork - Kult (..trotz des einfachen Coverartworx) - & typisch, wenn ich an Old School HC denke . WARSTREET lassen ihr explosiv - von der ersten Sekunde an zündendes HC / Oi Punk Gemisch los, was allein der Opener Songtitel "Drecksau" belegt . Man fühlt sich fast zwangsläufig an SHEERE TERROR erinnert, wobei so..n kleiner Funke RYKER..S mitschwingt . Selbst das nur 1:14 min. lange "Wake Up" (Track 3) macht Lust auf Pogo / Circle Pit . Man zockt das ultimative HC Brett, das garnicht den Anspruch hat mittels großartiger Spielereien Gefangene zu machen . Hier regiert eindeutig HC pur ! Selbst die schöne Midtempo Nummer "F.U.T.G." (Track 5) weiß zu gefallen . Als Anspieltip empfehle ich "Frustration" (Track 7), der zwar mit verdammt einfachen Strophen ankommt, aber es rockt & funktioniert, zumal die Refrain - Hookline immer wieder Lust auf mehr macht . Mit "You Can Not Stop Us" gibt es bedingslosen HC vor den Latz geknallt, dem man sich kaum entziehen kann . Mit dem Band-Song "Warstreet" (Track 9) setzt man dann den Schlußpunkt . Fazit : kann man blind kaufen, es lohnt sich !

(Danny B)
Saturday, June 07, 2008 
WARSTREET
Watch Your Back CD
Shining Recordz


WARSTREET entstanden 2006 aus der Asche der TUBESUCKERS und da die Mitglieder der Band Mittdreissiger sind, muss man die Einflüsse eher in den Achtzigern bei AGNOSTIC FRONT und den CRO-MAGS und CAUSE FOR ALARM suchen, als bei modernen Gruppen. Dementsprechend roh geht es bei den Herren aus Karlsruhe auch zu, New York-Hardcore in Reinkultur eben. Statt introspektiver Selbstanalyse hört man Kritik am System, fordert Veränderungen und positioniert sich gegen Rechts. Aufgenommen wurde das Album bei Matze Preiss auf Mallorca. Neben der Inselatmosphäre bietet das Studio hochwertiges analoges Equipment und so klingt "Watch Your Back" sehr erdig und authentisch. "You Can Not Stop Us" ist ein klasse Song, der einfach zeigt, dass WARSTREET verinnerlicht haben, wie ein Hardcore-Song klingen muss. "Warstreet" bildet dann den würdigen Abschluss eines kurzen, aber sehr deftigen musikalischen Ausfluges. (16:17) (7) Thomas Eberhardt
Thursday, April 10, 2008 

Current mood:  pissed off
Review: WATCH YOUR BACK (CD | Shining | myspace.com/shiningrecordz | 16:19)
Artist: WARSTREET
Ox-Fanzine / Ausgabe 77
Der Underground in Karlsruhe brodelt. Nach dem Split der TUBESUCKERS formierten sich aus den Resten Anfang 2006 WARSTREET. Stilistisch hat sich aber trotz des neuen Namens nichts getan. Krachender Oldschool Hardcore der New Yorker Schule ohne jegliche Innovation mit leichtem Oi!-Einschlag wird hier gleich neun Mal serviert. Und damit es nicht langweilig wird, dauern die Songs insgesamt dann auch nur schlappe 16 Minuten und gehen allesamt ohne Vorwarnung direkt in die Fresse. Neugierig geworden? (Diese Band war auf der Ox-CD 77 zu hören) (Tobias Ernst)
© by OX-FANZINE / Ausgabe 77
Wednesday, September 12, 2007 

nach  2einhalb tausend kilometer,1ne woche schrubben,200 liter Bier,40 grad im schatten und 2 wochen mixen ist es uns gelungen in son serra de marina (Mallorca)bei Matze und Manu Preiß at Sonictemple studios eine Hammerplatte einzuspielen.
Das ergebnis hat sich gelohnt wie man hört.

9 Tracks wird unser erstes Album haben und eine spielzeit von stolze 16min.
Desweiteren sind wir gerade am Cover und Layout entwerfen und unsere Homepage wird nun endlich bald fertig!yyeeaahh!!.

All das wird dieses Jahr noch veröffentlicht!!!!
Obendrauf gibt es noch ne Cd releaseparty mit einer fetten überraschungsband.

Watch your Back..........................bis bald!!!