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christian bartel



Last Updated: 1/7/2010

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Saturday, November 21, 2009 
Unser Magazin hat dank selbstlosen Antichambrierens des Lars Eugene Weisbrod (p.b.u.h.) eine weitere Hürde auf dem Weg zum Weltruhm im Sturm genommen:
Wir sind jetzt dank Erwähnung im FAZ-Feuilleton knallefetter Kulturadel.

Die Journaille kann uns nimmer ignorieren, weil wir so viele geworden sind (nämlich fünf Red.). Deswegen wurden wir von der one and only FAZ mit einem vorschriftsmäßig feuilletonesk verschwurbelten, aber dennoch im Zweifelsfall wohlwollenden Rezensiönchen bedacht. Wir sind jedenfalls die, denen das Gehirn käst, schreibt die FAZ. Nun gut.
Den Artikel haben übrigens Marcel Reich-Ranicki, Friedrich Sieburg und Frank Schirrmacher in Gemeinschaftsarbeit unter ihrem nom de plume "Friederieke Haupt" verfasst.



Monday, November 02, 2009 
Kamerad Nefti und ich haben für den Berliner Satyr-Verlag ein Büchlein kompiliert.  Es ist eine Anthologie zum Thema "Religion und was daran lustig sein soll" - natürlich ein absolutes Knallerthema fürs Weihnachtsgeschäft. Deswegen erscheint das Werk auch pünktlich am 1. Dezember.
Zu Wort kommen darin die allerprächtigsten Autoren. Nämlich diese:

Ahne plaudert mit Gott über das Böse in der Welt.

Anonyma hadert mit missionierenden Atheisten.

Alexander Bach nähert sich auf dem Fahrrad den edlen Wahrheiten Buddhas.

Christian Bartel erklärt die Entstehung des Black Metal und berichtet von türkischen Freidenkern.

Martin Betz findet Gott unter Bauarbeitern.

Nico Czaja schickt einen listigen brasilianischen Waldgeist in die Großstadt.

Eugen Egner orakelt in einer seiner apokryphen Apokalypsen von Dreck und Kuchen.

Horst Evers versucht sich an einem Gottesbeweis.

Christian Gottschalk entwickelt sich vom Christen zum Agnostiker zum Nihilisten zum Hedonisten und wieder zurück.

Uli Hannemann tut im grimmen Winter ein Werk der Nächstenliebe.

Nils Heinrich errichtet der blasphemischen Bärbel ein Denkmal.

Jess Jochimsen erlebt sein ganz privates Pfingstwunder.

Sylvia Jungenkrüger erlebt einen fröhlichen Ramadan in Kuala Lumpur.

Florian Kalff würdigt jesuitische Erzieher und preist der Eifel herbe Weiten.

Francis Kirps lässt Odins Ross Sleipnir über alle acht Beine stolpern.

Peter Köhler bittet indische Gurus zum Tanz.

Thomas Lienenlüke entwickelt Patchwork-Religiosität konsequenten zur marktfähigen Geschäftsidee weiter.

Sheila Mysorekar und Philipp Schäfer unterziehen größere und kleinere Religionen einem "Stiftung Warentest".

Anselm Neft erleidet den Fluch der Hammelhexe.

Talita Oliveira unterhält sich mit Allah über den Kauf von Unterhosen.

Jakob Reil ruft die Weltglaubensmeisterschaften aus.

Jochen Reinecke bastelt Gott.

Lea Streisand sucht spirituelle Vorbilder, erlebt aber nur den Fall der Mauer.

Volker Surmann ringt in der ostwestfälischen Provinz mit Gott, dem Tod und einem Hund.

Sabine Trinkaus gewährt intime Einblicke in den Himmel.

Ella Carina Werner lehrt uns das richtige Beten.

Franziska Wilhelm zelebriert mit schwererziehbaren Jugendlichen Krippenspiele im ostdeutschen Örtchen Stotternheim.

Lino Wirag präsentiert die barocken Derbheiten des heiligen Anselmus.

Natürlich lässt sich von Stund an Götter, Gurus & Gestörte bei Amazon bestellen. Doch gilt es heute mehr denn je, den Buchhandel vor Ort zu unterstützen. 


Monday, May 11, 2009 
"Den "Segen 08" erhält Neon-Redakteur Marc Schürmann für seine Glosse "Rangelow fragt ja keiner", veröffentlicht in der Financial Times Deutschland am 27. Oktober 2008. In der Endausscheidung setzte Schürmanns Glosse sich gegen Texte von Thomas Bärsch (Sächsische Zeitung Online), Christian Bartel (taz), Jörg Thomann (FAS), und Mario Ulbrich (Freie Presse Chemnitz) durch, die von einer Vorjury aus knapp 100 Einsendungen ausgewählt worden waren. Jurypräsident mit doppeltem Stimmrecht war Martin Sonneborn (Titanic-Mitherausgeber, Leiter des Satireressorts bei Spiegel Online), ihm zur Seite saßen Susanne Berkenheger und Klaus Ungerer vom glossendienst. Die lustvoll befürchtete Pattsituation mitsamt nachfolgender Zerwürfnisse innerhalb der Jury blieb leider aus: Marc Schürmanns Glosse wurde einstimmig gewählt."
Thursday, February 05, 2009 
Nach langwierigen Verhandlungen an Lüchtraths Küchentisch hat sich endlich ein dreitägiges Programm für die diesjährige Little Cologne manifestiert, das mittlerweile in Form gegossen und mittels avancierter Pressearbeit der Welt mitgeteilt wurde.

Die Little Cologne ist ein dreitägiges Literaturspektakel, das meist zeitgleich zur lit cologne stattfindet und inhaltlich da anfängt, wo estere aufhört, nämlich im besonderem. Obdach hat die Little Cologne im sehr verrockten Raketenclub am Eigelstein gefunden, vor dem unsere Gäste aus dem seriösen Fach gerne erstmal etwas Angst haben, aber das legt sich schnell.

Wie immer bewegt sich die Little Cologne frei flottierend zwischen Künsten und Leidenschaften und bewegt sich behende auf der felsigen Hochebene zwischen Kunst, Politik und Quatsch.


Eingeladen haben wir diesmal wieder bewährte alte Bekannte wie die Herren Neft und Guerke, die Kombo "Mad Mullahs" (die an einem Abend spielen werden, wo es um Propaganda geht) und Andy Strauss (als Experte zum Thema Eskapismus).

Außerdem treten der investigative Journalist Frank Überall an, der über den kölschen Klüngel promoviert hat, und bei uns über das Wirken der "Initiative Soziale Marktwirtschaft" berichten wird, der Berliner Künstler Jens Kloppmann, der Rache für Trotzki nehmen und über Bilder des Krieges sprechen will.


Des Lüchterichs Verhandlungsgschick ist es zu verdanken, dass wir außerdem Autoren wie Fahimeh Fersaie aus dem Iran, Svetlana Alexievich aus Belarus und Itai Mushekwe verpflichten konnten, der sich gerade in Köln zwangsaufenthält. Ein Interview mit dem Journalisten aus Zimbabwe kan man im Spreeblick lesen.



Thursday, January 22, 2009 

Durchaus sehr freundliche Würdigung eines gelungenen Abends. Lediglich die Schmähung des Herrn Kühn (hat er nicht verdient) trübt die Freude. Aber sonst? Tucholsky? Gute Güte.
Monday, December 22, 2008 

Bedanken wollte ich mich rasch beim Fachbereich der Germanistik der Bonner Uni, nebbich haben die mein Buch gekauft.
Jetzt steht es in der prächtigen Hauptbibliothek (Adenauerallee) und wartet unter der Signatur P 2008/1177 auf akademische Auswertung. Für den Anfang empfehle ich für alle Erstsemester (außer Tiermedizin) verpflichtend Hausarbeiten zu folgenden Themen:

"Wahrscheinlich Krebs" - Todessehnsucht, Narzissmus und Hypochondrie im Werk Bartels

"Aber nicht jeder verträgt Drogen" - Versuch über Realitätsverlust als werkimmanente Strategie.

"Hüte dich vor dem Khumbu-Bruch" - Literarische Verarbeitung transgenerationaler Traumataweitergabe am Beispiel von "Mein Leben in den Bergen"


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Literaturliste:
"Seit ich Tier bin", Köln, 2008

Tuesday, November 18, 2008 
Hier eine EXOT-Sondermitteilung:

'Es ist der Redaktion des Exot-Magazins eine große Freude, dieAbstimmungsphase des Quirinus-Kuhlmann-Preises für versehentlichkomische Literatur für eröffnet erklären zu dürfen.

Vor ein paar Wochen hatten wir Sie darum gebeten, uns auf Autorenhinzuweisen, die sich in ihren Buchveröffentlichungen als Meister inder Disziplin der versehentlichen Komik präsentieren. Auch dieversehentliche Komik ist ja bisweilen sehr komisch und darum, so meinenwir, muss es auch einen ordentlichen Literaturpreis geben, mit dem dieunerschrockensten Vertreter dieses oftmals unterschätzten, jabeschimpften Genres angemessen gewürdigt werden.

Sieben der vorgeschlagenen Werke wurden für den Kuhlmann-Preisnominiert. Wir haben die Bücher erworben, gelesen und kleine,pseudofeuilletonistische Filmchen über sie gedreht. Nun sind wieder Siean der Reihe: Schauen Sie sich, wenn Sie mögen, die Filmchen an undstimmen Sie ab, wer den Quirinus-Kuhlmann-Preis bekommen soll.

Die Abstimmung finden Sie unter www.exot-magazin.de, dort auf der linken Leiste unter 'Kuhlmann-Preis' nachschauen.'


Abgestimmt werden kann bis zum 15.Dezember 2008. Am Abend des 19.Dezember wird dann im Kult41 zu Bonn feierlich der erste Träger desQuirinus-Kuhlmann-Preises für versehentlich komische Literatur gekrönt.
Monday, October 27, 2008 
Ich habe ein neues Hobby, vor dem mich kluge Menschen, die selber auch Bücher veröffentlicht haben, eindringlich gewarnt haben: ich schaue mir mehrmals am Tag (!) mein Amazon-Ranking an.
Ein Riesenquatsch. Von allen sinnlosen Internetaktivitäten, zu denen ich neige, scheint mir dies die allersinnloseste zu sein. Und die Konkurrenz der zeitfressenden Sinnlosmedien ist groß, besonders youtube. Da habe ich gestern den halben Tag verbracht, weil ich kurz was nachgucken wollte.
Zur Zeit bin ich bei amazon "35.838 in Bücher", gestern war ich noch auf Platz hundertneunzigtausendundeinpaar. Ein geradezu erdrutschartiger Erfolg! Wahrscheinlich hat das Buch über Nacht jemand versehentlich gekauft.
Ich war..s aber nicht. Ehrenwort. Obwohl die Hitparade ja auch von den Plattenfirmen selbst zusammengekauft wird. Vielleicht war..s mein Verleger, damit ich ihn nicht mehr alle fünf Minuten anrufe und frage, wieviel Exemplare schon verkauft worden sind.  
Lars Weisbrods empfehlenswertes Opus "Oh, wie schön ist Parkhaus 4" ist übrigens derzeit nur "72.337 in Bücher" (ätsch). Dass ich das überhaupt weiß, weil ich nachgeguckt habe, sagt mir Dinge über meinen Charakter, die ich eigentlich lieber nicht wissen wollte. Total deformiert vom Kapitalismus und dem ewigen Wettbewerbsgedanken. Na ja, hört ja auch bald auf, der Kapitalismus (mangels Kapitalfluss). Für mich würde sich übrigens nicht viel ändern, ich wäre dann so eine Art Rezessionsgewinnler, denn: kein Geld haben, das kann ich gut, da habe ich Erfahrung drin.
Ach, wenn man nur wüßte, wie sich der Finanzmarkt entwickelt, wenn man z.B. wüsste, ob die nächste Hyperinflation schon um die Ecke lugt, dann könnte man sich jetzt einen hübschen Batzen Geld pumpen, verballern und seelenruhig abwarten, bis die Schulden nix mehr wert sind.   
Aber man weiß es halt nicht und der Kapitalismus, der "alte Schlawiner" (K. Marx), hat vielleicht ganz andere Pläne, z.B. mit meinem Buch. Nach dem Web2.0.-Hype, in dem gegenwärtig ganz viel Geld verbrannt wird, kommt jetzt der Kleinverlagshype. Bücher, das nächste große Ding. Russische Konsortien und US-Fonds kaufen alles was nicht niet-und nagelfest ist. Da will ich dabei sein. Und deswegen guck ich jetzt besser noch mal nach meinem Amazon-Ranking (und wieviel Plätze noch zwischen mir und Katinka "Bestseller" Buddenkotte liegen).
Außerdem muss man das ja auch trennen können, Berufliches und Privates, denn auch unter Wettbewerbsbedingungen kann man wertvolle und tiefe Beziehungen zu anderen Menschen haben, ohne diese auf unmittelbare Verwertbarkeit zu prüfen.  
A propos: Ich muss noch Freunde verwalten. Tschüss.   
 
  
 
Monday, October 20, 2008 
da isses. eigelb und mit affe drauf. mein buch. fast 180 seiten randvoll mit mir. mehr geschichten, als sie je von mir lesen wollten.

man kann es im buchhandel oder bei der online-wühlkiste amazon kaufen, jedenfalls sobald die besitzerin, die alte frau amazon (die mit der einen brust), ihre website mal erneuert. denn bis jetzt behauptet sie: "noch nicht erschienen". das stimmt aber nicht. hier liegts doch vor mir. eigelb und mit affe drauf. mein buch. man kann es im buchhandel ... ist ja gut, ich hör schon auf. 
Wednesday, October 08, 2008 
Gestern Abend haben wir beim freundlichen Herrn Müller in Köln endlich mal die erste Folge des psychedelischen Bauerntheaters "Der alte Pöltner stirbt" aufgenommen. Natürlich ungeprobt und in einem Take. Herr Müller hat sich dabei als ungemein überzeugender Pralät Hopfimoser erwiesen, dessen Anlage als schwuler Schwabinger er bei Bully Herbig entliehen hat. Herr Guercke gibt den Schorsch in gewohnt kompetenter Ohnmacht, ich selber lese den alten Pöltner. Nachdem ich anfänglich ständig vom guttural Bayerischen ins Hitlersche gerutscht war, habe ich mich für eine Stimme entschieden, die irgendwo zwischen Opa Hoppenstedt und Herbert Wehner angesiedelt ist. Beim nächsten Mal nehmen wir auch den Pöltner-Marsch (Text: Guercke, Musik: Bartel) auf. "Der alte Pöltner stirbt" (Folge 1) ist auf der Hauptseite zu hören.