Monocular
“Somewhere On The Line“
[VierSieben Records/Alive/Plastic Head (UK)]
Zillo 03/09:
Es ist schon erstaunlich, wie ausgereift und perfekt
dieses Debüt geworden ist. Das Duo Jan und Nic Koray mischt ihren zarten
Trip-Hop mit modernen Electronica, Ambient und ein wenig Easy-Listening. Die
Songs besitzen bei Weitem nicht die Schwere Portisheads oder die Abgründigkeit
Massive Attacks. Hierzu ist “Somewhere On The Line“ zu ätherisch, nonchalant
und luftig. Das Ganze erinnert eher an Lamb oder auch an Kosheen; gerade dann,
wenn es tanzbarer wird. Ein wenig Bowery Electric und Krom schwingen auch mit,
sobald melancholischere Klänge ertönen. Jeder Song ist perfekt austariert, klug
arrangiert und gefühlvoll inszeniert. Komponist Jan Koray versteht sein Fach –
keine Frage. Gekrönt wird die Musik von Nic Korays samtener Stimme, die mal
weich, mal lasziv klingt. “Somewhere On The Line“ ist das beste Debüt im
erweiterten Trip-Hop-Genre seit Goldfrapps legendärem “Felt Mountain“. (Schäfer)
Brigitte Balance 03/09:
„Wird Zeit, dunkle Gefühle zu vertreiben – Nic Koray,
Sängerin des Dortmunder Duos Monocular, haucht sie mit Frühlingsstimme in den
Wind. Ihr Debüt Somewhere On The Line blüht in zarten Aquarelltönen – für
Elektro-Fans, denen Portishead zu düster und Björk zu anstrengend ist.“....
Coolibri 03/09:
„Auf Myspace kreuzten sich die digitalen Pfade von Jan und Nic Koray. Der
Soundtüftler und die Sängerin aus Dortmund begannen im Januar 2008, unter dem
Namen Monocular an gemeinsamen Songs zu arbeiten und releasen jetzt das Album
Somewhere On The Line auf dem Dortmunder Label VierSieben Records. Es enthält
13 feine Tunes aus elektronischen Sounds, Rhythmen und Klangflächen und dem
herrlich emotionalen Gesang von Nic. Der Sound erinnert oft an Bands wie Lamb
oder Frou Frou, traut sich aber mehr Reibungsflächen und ungewohnte Melodien
und Arrangements zu“ ....
WESTZEIT
MONOCULAR nennt sich ein m/w-Duo, dass sich völlig zurecht in der Tradition von
Lamb,Goldfrapp und unausgesprochen natürlich auch Portishead sieht.
"Somewhere On The Line"(VierSieben Rec./Al!ve) bietet neben
betörendem Pop ("Water Shape" hat Hitpotential!) auch
tiefschürfendere, dennoch zugängliche Klangmalereien ("Nameless"
z.B.). Der Gesang ist hier so sensibel wie das Sounddesign.....
Soul Seduction
The artist duo Jan and Nic Koray present a collection of 13 Songs which are
characterized by filigree and athmospheric electrosounds, combined with the
charismatic vocals of the singer Nic Koray , all in all creating an
extraordinarily melancholic and thought-provoking music having no equal.
Nonetheless Monocular align with bands like Lamb, Mandalay or Goldfrapp in the
broader sense. Songs like „Water Shape“, „Beautiful“ or „U-turn“ , which
actually have hit potential, invite the audience to douse in 54 minutes of
exquisitely eclectic music of a debut album that distinguishes itself by its
homogeneity though being basically diversified adressing music lovers as well
as newcomers of this genre. Complex, imaginative and questioning lyrics support
the incisiveness of the album and emphasise Monocular..s master plan.The
combination of popular elements („Beautiful“, „Water Shape“), mystical
soundscapes („Nameless“, „Cold Machine“) and the appearance of clearly outlined
acoustic intruments („Splinters“, „Abandoned“) makes the listener embark on an
inner journey and experience magic moments.....
Melodiva.de
Elegant und sehr dezent im beige-weißen Cover präsentiert sich “Somewhere on the Line“, Debütalbum des Duos Jan und Nic Koray alias Monocular. Hoffentlich führt diese vornehme Zurückhaltung in der Optik nicht dazu, dass die Platte übersehen wird, denn das wäre sehr schade: Jan und Nic, die sich Anfang 2008 über myspace kennen lernten und umgehend eine intensive Zusammenarbeit begannen, kreieren aus akustischen und elektronischen Instrumenten ein einzigartiges Klanguniversum. Jazz- und Loungeelemente verbinden sich mit Beats, die mal intensiv und tanzbar, mal verschleppt-reduziert eingesetzt werden und so die TripHop-Version 2.0 ergeben (z.B. Songs wie „Cold Machine“, „Nameless“, „Speaking Through Music“). Bands wie Lamb, Portishead oder Mandalay standen hier Pate, wobei Monocular ihren ganz eigenen Sound definieren: wie Portishead verfremden Monocular Stimmen und Instrumente, doch Nic Korays Gesang ist nicht brüchig und fragil wie der von Beth Gibbons, sondern kräftig, selbstbewußt, voluminös. Live werden Jan und Nic von Gastmusikern an Bass und Schlagzeug unterstützt – Monocular sind also keine Wohnzimmer-Laptop-Band, sondern legen Wert auf dynamische Sounds. Und auf ein schlüssiges ästhetisches Gesamtkonzept: „Give me something I can cling to, something I understand, something beautiful“ singt Nic in „Beautiful“, das man wohl als Schlüsselsong begreifen kann. Tracks wie „U-Turn“ und „Close-Up Photograph“ funktionieren dank eingängiger Hooklines und tiefer Bässe auch im Club, Latin-Einflüsse kommen bei „The Famous Mistake“ zum Einsatz und erinnern ein wenig an Style Council, „Splinters“ ist eine druckvolle Kombination aus Elektropop und Jazzexperimenten – „Somewhere on the Line“ ist ein beeindruckendes und überraschendes Debütalbum, das auf ganzer Linie überzeugt. (Mohr)