Status: Single
City: Berlin
Country: DE
Signup Date: 9/14/2007
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Tuesday, December 01, 2009
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Pressemitteilung: Mit "Timmy kennt den Weihnachtsmann" erscheint beim Berliner Verlag Periplaneta eine etwas andere Weihnachtsgeschichte von Christian von Aster erstmals als "Hör-Buch". Die Geschichte spielt im Armenviertel Londons um 1840 und verquickt die weihnachtliche Welt eines Charles Dickens mit den abgründigen Konsequenzen des Kapitalismus. Christian von Aster erzählt augenzwinkernd von einfallsreichen Kindern, größeren Geschenken und denen die dafür über die Klinge springen müssen. Der fantastische Autor, Satiriker und Lesereisende Christian von Aster ist für seinen eigenen Sprachstil und exzellente Vortragsweise bekannt. Er veröffentlichte zahlreiche eigene Werke und Anthologien vor allem in seinem eigenen Verlag Midas Publishing und hat mit den Autoren Boris Koch und Markolf Hoffmann die bekannte Berliner Lesereihe "Stirnhirnhinterzimmer" ins Leben gerufen. Zudem ist er als Regisseur und Zeichner aktiv. Zusammen mit "Timmy kennt den Weihnachtsmann" werden zwei weitere Hörbücher von Asters neu aufgelegt. Es sind die vergriffene Erzählung "Troll!" und die Balladensammlung "Die Mitternachtsraben". Neues Buchformat Das verlagseigene Label Silbenstreif führt mit dieser asteresken Hörbuchserie ein neues Format in das Verlagssortiment ein. Die Silbenstreif-"Hör-Bücher" sind ein Hybrid aus CD Digipack und Buch und wurden vom Verlag gemeinsam mit der Druckerei META Systems in Wustermark entwickelt. Die Besonderheiten sind der klassische, 40- 200 Seiten starke Buchblock in Englisch Broschur, der zugleich als CD-Verpackung dient. Mit dieser Hörbuchserie setzt der unabhängige Berliner Verlag sein multimediales Konzept konsequent fort und kündigt für 2010 weitere Hybriden an, die über die CD Beilage hinausgehen und die Vorzüge aller verfügbaren Medien für Sprache, Ton und Bild, einschließlich dem Internet, vereinen sollen. Verlag: www.periplaneta.comAutor: www.vonaster.deFotocredits: www.starlight-foto.de
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Thursday, November 26, 2009
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Gastgeber:Periplaneta Kreativzentrum Wann:Mittwoch, 9. Dezember 2009 Wo:Periplaneta Bornholmer Str. 81a Berlin 10439 Beschreibung:Holly Loose liest im Rahmen des KOPFKINOS bei Periplaneta aus einem neuen Roman "Das weiße Buch des Jadefalken" Musikalische Begleitung: Georg von Weihersberg am Klavier. Anschließend Gespräch mit dem Autor und anderen Periplanetanern. Klicke hier, um das Event aufzurufen
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Monday, November 16, 2009
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Current mood:  disappointed
Aus für "Tee mit Madonna..."?
Wegen einer Titelähnlichkeit mit einem anderen Buch möchte der Muschelverlag die Interviewsammlung "Ich hatte sie alle! Tee mit Madonna, Cognac mit Ron Wood" von Michael Fuchs Gamböck vom Buchmarkt nehmen lassen. Trotz immenser Bemühungen unsererseits, einen Rechtsstreit zu vermeiden, sehen wir uns nun mit einem Gerichtstermin konfrontiert. Grund für die Klage ist das Buch "Ich hatte sie alle. Satirische Erzählungen" von Katinka Buddenkotte.
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Sunday, November 01, 2009
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Der Vorverkauf hat begonnen
Am
01.12.2009 erscheint "Das weiße Buch des Jadefalken im
deutschsprachigen Buchhandel. Ab Februar 2010 ist Holly Loose dann mit
seinem Kollegen Benni Cellini, dem Cellisten der Band „Letzte Instanz“
und dem Saxophonisten Karl Helbig in Deutschland, Österreich und der
Schweiz unterwegs, um das Buch im Rahmen einer instrumentalen Lesung
vorzustellen. Dabei gibt es nicht nur Ausschnitte aus dem
Roman, sondern auch Lieder der Letzten Instanz zuhören, die zum Thema
passen und aus einer Lesung das Event machen, das man mittlerweile von
diesem Trio gewohnt ist. „Das Weiße Buch des Jadefalken“ – eine
musikalische Lesung mit Cello, Saxophon und Gesang. Die Tour wird von der Agentur AMADIS betreut. Ab sofort ist der Vorverkauf eröffnet! Das Buch zur Tour kann man bei uns vorbestellen
. Es wird ab Anfang November 2009 ausgeliefert und enthält eine Bonus
CD, die es exklusiv bei der Letzten Instanz und bei Periplaneta im
Onlineshop gibt!
Tourdaten Stand 10/2009| Tickets: tickets.amadis.net | | 10.02.10 Leipzig - Moritzbastei 11.02.10 Hameln - Sumpfblume 13.02.10 Rostock - Bunker 14.02.10 Berlin - BKA Theater 21.02.10 Neuss - Hamtorkrug 25.02.10 München - Substanz 26.02.10 Frankfurt - Nachtleben 28.02.10 CH-Zürich - Nach(t)brand | myspace.com/hollyloose |

BuchinhaltGott
und Allah, Berge und Täler, Berlin und İstanbul, Laura und Çingiz.
Liebe. Das sei der Inhalt einer Geschichte aus der Feder des „Letzte
Instanz“ - Frontmannes Holly Loose, der durch seinen Aufenthalt in
İstanbul hautnah Einblicke in das Leben zwischen zwei Religionen
erhalten konnte. Mitten in einer anderen Kultur, die als Verbindung
zwischen Orient und Okzident gilt, lebt der Autor mit seiner Frau in
Gümüşsuyu, einem Stadtteil İstanbuls auf der europäischen Seite
der Stadt. In seinem neuen Roman beschreibt er aus der Sicht
einer Frau, wie es ist, sich einem Mann zuzuwenden, der einer anderen
Kultur angehört, der an einen anderen Gott glaubt. Ihre Beziehung
erfährt schöne, aber auch traurige, negative Momente. Sie lernt die
Gemeinsamkeiten zu erkennen, die ihre Götter teilen und kommt zur
Erkenntnis, dass es nur wenige wichtige Glaubensgrundsätze für alle
Menschen gibt. |
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Wednesday, October 21, 2009
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Der Berliner Periplaneta Verlag ist ratlos. Endlich ist er erfolgreich dem schnöden Mammon anheim gefallen und hat sich pünktlich zur alljährlichen Geldumverteilungsorgie vorbildlich gewappnet, da wird dem Schreiber dieser Zeilen bewusst, dass MySpace doch glatt eine Kategorie heimlich unter den Tisch fallen ließ... "Mode und Einkaufen" ist jedenfalls verschwunden und jetzt weiß ich wirklich nicht, welcher Kategorie ich diese wichtigste Meldung aller Meldungen zuordnen soll... Da Weihnachten aber eigentlich (und uneigentlich auch) religiösen Ursprungs ist, steht es also nun unter Religionen: Wir haben zudem die unsere verraten. Und das vorbildlich. Laut unserer Online Shop Product Syndication (was für ein tolles Wort) führen wir erstmals nicht nur ein Produkt, welches man durchaus auch am Ende des Jahres verschenken könnte, sondern eine ganze WINTER & WEIHNACHTS- KATEGORIE!!! Und diese ist bereits ENDE OKTOBER mit 5 auf dem ersten Blick expliziten WEIHNACHTSPRODUKTEN gefüllt! Und das ALLERSCHLIMMSTE ist: WEITERE WERDEN FOLGEN!!! Natürlich steckt hinter der Verpackung immer noch eine subtile Botschaft, sodass man die Produkte, die einem nicht gefallen, durchaus auch zu Ostern weiterverschenken könnte... Dies ist der schlimmste aller Ausverkäufe... wenn ein vermeintlich idealistisch arbeitender Betrieb vollkommen verfrüht WEIHNACHTSPRODUKTE auf den Markt schleudert, die das ganze restliche Jahr klammheimlich aktuell bleiben! Erste massive Folgen auf dem Markt sind bereits zu beobachten. So scheint das Versandhaus Quelle bereits aufgegeben zu haben und soll sogar pleite sein! UND FOLGENDE PRODUKTE SIND FÜR WEIHNACHTSFREUNDE und WEIHNACHTSHASSER gleichermaßen ein Fest: CHRISTIAN VON ASTER "Timmy kennt den Weihnachtsmann", Buch & CD, 1. Auflage, Periplaneta Berlin, Edition Drachenfliege, Dezember 2009, 48 Seiten, 13,5 cm x 13,5 cm, Englisch Broschur, mit Audio CD ISBN: 978-3-940767-43-1, Preis: 12.50 € (inkl. 7 % MwSt.) JENS HÖHNER: Erik Elch - Rentiere sind doof 1. Auflage, Periplaneta Berlin, Oktober 2009, Buch, 182 Seiten, 19 cm x 13,5 cm, Broschur, ISBN 978-3-940767-30-1, GLP: 13,90 € (D), Ein wundervoll von Dagmar Gosejacob illustriertes Elchbuch! Preis: 13.90 € (inkl. 7 % MwSt.) Robert-Christian Scheel „Winterschlaf – Geheimnis einer roten Träne“ mit zahlreichen Illustrationen, ISBN 978-3-940767-18-9 Preis: 13.99 € (inkl. 7 % MwSt.) ANDREAS KECK: "Schneeblind - Ein Patientenroman" 2. durchgesehene Auflage, periplaneta, Berlin, April 2009, 202 Seiten im hochwertigen, mattierten Klappcover (Englisch Broschur), ISBN 978-3-940767-04-2, Preis: 12.99 € (inkl. 7 % MwSt.) HOLLY LOOSE "Eiszeitreise - Die Abenteuer des Georg van de Mügge und des Erwin Mammuti" Edition Drachenfliege, Preis: 9.99 € (inkl. 7 % MwSt.) Natürlich haben wir auch weiterhin Dinge für Menschen, die Weihnachten blöd finden. Und neuerdings auch Utensilien zum genussvollen Umgang mit Drogen. Aber das ist dann wieder eine ganz andere Geschichte ... Habet Geduld. Allen andern schon heute ein rohes Fest: WINTER & WEIHNACHT bei PERIPLANETA
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Saturday, September 19, 2009
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Edgar Tess ist ein netter, sympathischer Typ und man muss ihn einfach lieb haben. Es ist schon beeindruckend, wie rührend er sich um das leibliche Wohl seiner alten Mutter kümmert, mit der er noch zusammen wohnt. Sie ist ein echter Pflegefall und sein Vater ist schon lange tot. Der war Künstler – und Edgar wäre gern einer. Nur: Wie soll er dies anstellen? Er wäre so gern berühmt, und er wünscht sich so sehr, dass die Mutter ihn anerkennt, ihn nicht mehr Eddie und einen Versager nennt. Sondern den großen Edgar Tess. Doch die Realität sieht anders aus und Eddie ist einfach nur Essenswagenfahrer in einer Schönheitsklinik. Aber Edgar arbeitet daran ein ganz Großer zu werden. Er plant eine Vernissage. Eine Vernissage der schönsten Dinge, die ein menschlicher Körper vorzuweisen hat. Er beginnt mit dem abgesägten Kopf einer Hure und … naja, Männer können von vielem fasziniert sein, was eine Frau so zu bieten hat... Sobald er in Frauennähe kommt, hört Edgar Stimmen, die ihm zuflüstern, was er zu tun habe. Und das ist meistens nichts jugendfreies... Ja, Edgar hat ein gewisses Problem mit Frauen im Allgemeinen und mit der Liebe im Besonderen. Er lässt letzteres nicht an sich heran. Frauen sind für ihn Opfer; Opfer und Mittel zum Zweck für seine obskuren Kunstwerke, für seinen künstlerischen Wahn, den er endlich mit „Liebe“ vollenden möchte. Und da passt ihm die bezaubernde Chefärztin Diane, in die er sich wirklich verliebt hat, eigentlich gar nicht ins Konzept. Seine innige Liebe zur hübschen Ärztin gipfelt in einer herzzerreißenden Liebesszene, dessen Ausgang hier nicht erwähnt werden soll. Dirk Radtke beschreibt die blutigen Szenen mit einer solch kalten, analytischen Präzision, dass es dem Leser durch Mark und Bein geht und schon mächtig schaudern lässt. Der Roman wurde in erster Linie aus der Sicht von Edgar geschrieben, dessen gefühlskalte analytischen Beobachtungen dem Leser sehr derb erscheinen mögen; - was dem Verlauf der Geschichte allerdings nur zu Gute kommt. Seine perfide, krankhafte Neigung ist derart überzogen, dass man schon fast wieder lachen muss. Der Roman strotzt nur so vor bitterbösem, kohlrabenmitternachtsschwarzen Humor und Sarkasmus. Mit „Vernissage“ wurde nicht nur die Edition Totengräber bei Periplaneta eröffnet, sondern auch das Sortiment an Lesehöhepunkten des Berliner Verlages erweitert. Hut ab, Periplaneta. Diesen Roman als erstes in der neu kreierten Edition zu veröffentlichen ist sehr mutig. Vielen Dank dafür Rolf Ortgieß
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Friday, September 11, 2009
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DAS NEUE SOLOPROGRAMM VON NICO WALSER "PANTOFFEL PUNK" LIVE: > 17. Sep. 2009 Wipperfürth (Bergisches Land), W.I.P. Comedy-Mix Show > 19. Sep. 2009 Köln, St. Konrad Saal, Vogelsanger Comedy Benefiz GALA > 24. Sep. 2009 Köln, The O, Chill-Out Comedy Show > 01. Okt. 2009 Köln, Olga Putins Komedy Klub > 08. Okt. 2009 Hannover, Capitol, Blub Blub Club > 22. Okt. 2009 Aachen, onSTAGE, Leseshow > 26. Okt. 2009 Hannover, Theater in der List, MonkeyMonday Show > 30. Okt. 2009 Hannover, Hinterbühne > 31. Okt. 2009 Hannover, Hinterbühne > 04. Nov. 2009 Köln, Wohnzimmertheater, Leseshow „FettundKursiv“ > 05. Nov. 2009 Hannover, Capitol, Blub Blub Club > 06. Nov. 2009 Liebenau (Nienburg, Weser), Kulturscheune > 08. Nov. 2009 Bergisch Gladbach, Kaffeehaus Liederkranz, "Comedy im Kaff(ee)" Mix Show > 15. Nov. 2009 Köln, Blue Shell, Poetry Slam > 23. Nov. 2009 Hannover, Apollo, Desimos Lindener Spezial Club > 24. Nov. 2009 Braunschweig, Brunsviga, Spezial Club > 25. Nov. 2009 Berlin, Quatsch Comedy Club - Clubmix > 26. Nov. 2009 Berlin, Quatsch Comedy Club - Clubmix > 27. Nov. 2009 Berlin, Quatsch Comedy Club - Clubmix > 28. Nov. 2009 Berlin, Quatsch Comedy Club - Clubmix > 29. Nov. 2009 Berlin, Quatsch Comedy Club - Clubmix > 10. Dez. 2009 Hannover, Capitol, Blub Blub Club > 03. Dez. 2009 Köln, 1/4 Bar, Juxmix Show > 07. Jan. 2010 Hannover, Capitol, Blub Blub Club > 02. Feb. 2010 Oberhausen, Ebertbad, La Signoras Jahresempfang Spezialclub > 11. Feb. 2010 Hannover, Capitol, Blub Blub Club > 04. Mär. 2010 Hannover, Capitol, Blub Blub Club
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Thursday, August 27, 2009
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Gastgeber:ORi Wann:Donnerstag, 10. September 2009 Wo:ORi Friedelstraße 8 Berlin Neukölln Beschreibung:Thomas Manegold zu Gast bei "Ich fang nochmal an" -
www.ori-berlin.de
http://ichfangnochmalan.blogspot.com Klicke hier, um das Event aufzurufen
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Saturday, August 08, 2009
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ALEXANDER WOHNHAAS Interviews in Wort und Ton
Am Montag, den 10. August, gibt es auf FX-Radio ein großes Vampir Special mit der "Kiss Lounge". Es werden die Hörbuchausschnitte präsentiert und es gibt ein ausführliches Interview mit dem Autor. Am Montag, 10. August, ab 20.00 Uhr auf www.fx-radio.deAußerdem haben diverse Magazine Interesse bekundet, Herrn Wohnhaas über seine Verbindung zu Untoten und schönen Frauen zu befragen. Zudem hat unser erstes Vampir Buch schon eine eigene Webseite. www.myspace.com/kiss_lounge.Wir sind auf die ersten Rezensionen gespannt. Kleine Meldung am Rande: Auch diverse Lieferschwierigkeiten bei den großen Bücherketten konnten nun behoben werden. Inzwischen dürften die großen Buchhandlungen das Buch auch bestellen können... Der einfachste und ebenfalls versandkostenfreie Weg, das Buch zu bekommen, ist aber immer noch der direkte: >>KISS LOUNGE KAUFEN!
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Wednesday, July 29, 2009
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Current mood:  drunk
Jeder Mensch hat seine Droge. Dieser Ansicht war ich schon immer. Jeder ballert sich mit irgend etwas zu, damit er die nüchterne Realität wenigstens zeitweise ein wenig beiseite schieben kann. Nein, es müssen nicht Upper oder Downer vom Schlag Alkohol, Marihuana, Koks, Amphetamine, Tabletten, Heroin oder ähnliches sein, mit denen wir uns betäuben. Arbeit, ein neues Auto, anregende Literatur und - natürlich - Rock & Roll eignen sich ebenfalls vorzüglich zum Wegzappen aus der Wirklichkeit. Hauptsache, man kann sich und die eigene Existenz für eine Zeitlang vergessen. Dadurch sammelt man neue Kraft, um den nächsten Tag besser zu überstehen. In der Branche, in der ich tätig bin, sind natürlich die illegalen Verdränger der Wirklichkeit die begehrtesten. Ich habe im Laufe der Jahre ebenfalls eine Menge von diesem Zeug an meinen armen, geknechteten Körper rangelassen. Daß ich die meisten davon nur schlecht vertrage, daß ich davon paranoid, sterbenskrank, matt oder todessehnsüchtig werde, ist eine andere Geschichte. Probiert haben mußte ich sie unbedingt. Drogen sind ein Teil meiner Branche. Man muß zumindest wissen, wovon man spricht, wenn man dabei sein will.
Es gibt allerdings eine Droge, von der ich bis an mein Lebensende partizipieren will. Die kommt nun gar nicht Rock & Roll-like daher, aber das stört mich nicht im Geringsten, denn ich weiß, daß sie der perfekte Ausdruck für Rock & Roll ist. Wie auch immer: Vergeßt Daiquiris, Limes, Margaritas und die anderen pseudo-coolen Drinks der Wichtigtuer und Szene-Waschlappen! Der wahre heilige Geist des Alkohols ruht - konzentriert und von bitterem Geschmack - in kargen braunen, ca. 15 Zentimeter hohen Fläschchen. Dieses eigentliche Kultgetränk existiert bereits seit 1846. Und ist der Beweis dafür, daß Alkohol durchaus etwas Heiliges sein kann. Stellen wir uns einen Abend wie zu viele andere vor. Du hast in einem völlig überteuerten In-Lokal schlecht gegessen, zu viele überteuerte Drinks, aus zu vielen miserablen Schnäpsen und Likören zusammengegossen, vernichtet und dabei zu vielen gelangweilten Arschgeigen ins Auge geblickt. An diesem Punkt gibt es nur eine (Er-)Lösung, als Zaubermittel gegen eine verlogene schlechte Welt. Und das heißt Underberg!
Du winkst die kuhäugige Szene-Kellnerin an Deinen Tisch und formst mit Daumen und Zeigefinger das magische Zeichen; das Zeichen für Wohlbefinden. Doch sie glotzt nur voller Unverständnis. Und als Du ihr erklärst, was Du willst, glotzt sie auch noch voller Abscheu auf Dich hinab. Denn Du willst - einen Underberg! Und den will hier keiner sonst. Diese Ignoranz ist durch nichts gerechtfertigt. Denn Underberg ist nicht einfach nur ein Drink, nein: dieses Gesöff hat Stil. Da ist dieses wundervoll knisternde Strohpapier um die Glashülle, es gibt den legendären Werbespot bergaufrennender ausgelassener Horden ("Komm doch mit auf den Underberg" singend), und es gibt eine ganze Kollektion fantastischer Underberg-Accessoires, deren Besitz leicht erkennbar den Trottel vom Durchblicker unterscheidet. Etwa das Underberg-Glas, erstmals 1867 auf der Weltausstellung in Paris vorgestellt. Es überragt mit seinem 21 Zentimeter hohen Stil jedes andere Tafelglas. Dann ist da der Underberg-Patronengurt aus Wildleder - geladen mit 20 der heiligen Fläschchen, sorgt er für ein beruhigendes Gefühl inmitten der Tumulte der wüstesten Orgien. Die Underberg-Seidenkrawatte trägt sich eh zu jedem Anlaß. Mit dem Underberg-Skatspiel kann man zu jeder Zeit einen flotten Dreier ins Leben rufen. Und mit der Underberg-Wetterstation liegt einem die Welt zu Füßen. Ganz genau: Underberg ist kein Getränk, sondern eine Lebensphilosophie. Und genauso wahr wie der wahre Rock & Roll. Man muß sich von dem fatalen Irrglauben befreien, daß man Underberg erst als 60jähriger in der abgewrackten Kneipe von nebenan trinken kann. Denn wer weiß, vielleicht stirbt man mit 25 und ist dann nie in den Genuß einer angemessenen Dosis dieses Zaubertranks gekommen. Solltest Du als Mittzwanziger noch keinen Geschmack an diesem Getränk finden, nur Mut: Die Bitternerven, die den vollen Underberg-Genuß ermöglichen, entfalten erst ab dem 30. Lebensjahr ihre Höchstleistung. Dann allerdings kann sich absolut niemand mehr der Faszination des einzigartigen Geschmacks des von Firmengründer Hubert Underberg gebrauten Lebenselixiers entziehen. Lebenselixier deshalb, weil die in ihm enthaltene Menge an B1-Vitamin den Abbau des 44prozentigen hochwertigen Alkohols von vorneherein sicherstellt. Weitere Gesundheitsgaranten: das selbstauferlegte Reinheitsgebot sowie die erlesene Mischung von Kräutern aus 43 verschiedenen Ländern, deren Zusammensetzung als Familiengeheimnis mittlerweile in der vierten Generation weitergegeben wird. Noch heute reift der Underberg-Sud monatelang in Fässern aus slowenischer Eiche. Kriege mögen grausam sein - das Underberg-Faß verrottet nie. Jeder, der einmal eines der einzigartigen Fläschchen im vorgeschriebenen 45-Grad-Winkel an den Hals gesetzt hat, wird sich der Devise Emil Underbergs (der Sohn von Heinrich) anschließen müssen, der da sagte: "Unsere Firma steht weltweit im Dienste des Wohlbefindens." Hinter den kleinen Fläschchen steht ein Imperium eingeschworener Underberg-Trinker, das aus dem lateinischen Grundsatz "semper idem" errichtet wurde, was auf gut Deutsch so viel wie "immer gleich" bedeutet. Zu dessen Ordensbrüdern zählen neben Richard von Weizsäcker, Max Schmeling oder Heinz Rühmann auch ein Verrückter wie Axl Rose. Der sagte bei einem Interview während Deutschlandtournee seiner Band Guns 'N Roses im Jahre 1993 den legendären Satz für alle Fans des heiligen Bergs: "Ich hasse dieses Land. Doch Underberg macht es mir immerhin erträglich." Die geheime Bruderschaft der Underberg-Trinker verfügt über ein ausgeprägtes Repertoire an Ritualen: das Zeichen aus Zeigefinger und Daumen, das gekonnte Ansetzen im optimalen Winkel und der Ritus des Anstoßens (beidseitiges Kreuzen der Hälse, beidseitiges klangvolles Kreuzen der Bäuche und das trockene Absetzen auf der Tischkante, ehe man den Sud in sich reinkippt, das die Illusion der Ewigkeit aufrechterhält). Die Ritter vom heiligen Underberg-Gral wissen, wofür sie kämpfen: für die Reinheit des Geistes, den Überschwang der Herzen, den Rausch der Sinne. Genau - für Rock & Roll! Genau wie der Rock & Roll steht Underberg für Reinheit und Rausch gleichermaßen. Kein anderer Drink schafft es, dem Künstler Klarheit und Trunkenheit ins mal gesunde, mal kranke Hirn zu trommeln. Deshalb habe ich immer meine kleinen braunen Fläschchen in der Tasche. Deshalb durchzieht der Hauch von Underberg dieses Buch wie einen roten Faden (bzw. einen braunen Sud). Und deshalb ist Underberg die Droge, an der ich festhalten werde. Alles andere an Drogen ist nicht echt, ist zerstörerisch und ist damit - nicht Rock & Roll! Genau darum aber geht's in diesem Buch. Michael Fuchs-Gamböck
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