Status: Single
State: Nordrhein-Westfalen
Country: DE
Signup Date: 9/19/2007
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Friday, December 18, 2009
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liebe Welt, aufregende Neuigkeiten im Hause miaomio. Alex Christensen, bekannt von U 96 und Popstars etc. fand unser Lied Lauf gut und hat uns in seine Top Ten-Anwärter-Liste zu den Myspace Featured Artists der Woche genommen. Wir hätten nun also die Chance zum zweiten Mal Myspace Featured Arists der Woche zu werden!! Bitte helft uns dabei und wählt für uns einmal täglich ab heute sieben Tag lange. Und verbreitet die gute Kunde und macht werbung bei euren Freunden für uns!! Ihr müsst nur auf folgendes Bild hüpfen und zweimal klicken - fertig ist der Erfolg! Eure Liebe ist euch sicher - ist ja klar! Grüße und Küsse, die miaomios Hol Dir Dein individuelles Badge!
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Sunday, December 13, 2009
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Current mood:  mellow
Liebe Welt, am nächsten Mittwoch erobern die Mios das Studio der legendären Krautrock-Band CAN im Rock- und Popmuseum Gronau. Wir haben nämlich die Ehre, die Konzertreihe Inner Space Sounds zu eröffnen. Da in das CAN-Studio außer uns, dem fetten Flügel und dem Schlagzeug (beides wird extra für uns gestimmt!) und diversen Verstärker nur noch zehn Zuschauer reinpassen wird der Rest der Welt per Livestream zugeschaltet - und zwar auf der folgenden Internetseite ab 20 Uhr: http://www.rock-popmuseum.de/Schaut doch rein, und schreibt uns dann, wie es geklungen hat! Erwünscht sind selbstverständlich nur positive Kommentare! :-) LG und einen schönen 3. Advent. Eure Mios | Und hier noch ein paar Infos zur Konzertreihe | Die Konzerte im CAN Studio - live und im Internet Einerseits Kulturelles Erbe, ist das CAN Studio ein begehbares Exponat, das analoge Tongeschichte wie kaum ein anderes Studio erzählt. Andererseits ist dieser Ort immer noch ein voll funktionsfähiges Tonstudio. Das ehemalige „InnerSpaceStudio“ der Band CAN bleibt auch nach dem Umzug von Weilerswist ins rock'n'popmuseum ein besonderer Ort mit dem Spirit einer herausragenden Band. Nun werden junge Bands hier exklusiv Konzerte präsentieren. Und diese werden über einen Live-Stream im Internet übertragen. Es geht dabei um eine intime Konzertsituation, in der nur zehn Zuschauer zugelassen sind. Die Öffentlichkeit findet im Netz statt - ohne weitere Kosten für die Fans. Ab 16. Dezember 2009, 20.00 Uhr an genau dieser Stelle! Gemeinsam mit den Partnern muensterbandnetz, dem landesweiten Förderprojekt pop UP NRW und dem Label Omaha-records haben wir die Bands ausgewählt. Es sind Bands, die aufgrund ihrer instrumentalen Spielfreude das Erbe von CAN antreten (so wie die Münsteraner Band Know Skools) oder über ein herausragendes Songwriting eine Atmosphäre schaffen können, die die Energie des CAN Studios aufnimmt. Das Projekt wird möglich durch die Förderung durch den Ministerpräsidenten des Landes NRW. Wir danken darüber hinaus der Telekom, die uns die Datenleitung für den Videostream zur Verfügung stellt. Wir starten am 16. Dezember mit der Band MiaoMio aus Bonn:
 Das Bonner Quartett miaomio macht sich seit Juli 2007 daran, emotionalen und vielschichtigen Indie-Pop mit charmant-originellem Songwriting zu verbinden. Dabei lässt sich die All-Female-Band, die sich selbst in Verwandtschaft zu Coldplay sieht, weniger vom Verstand als von Emotionen leiten. Mit ihrer melodischen, deutschsprachigen Popmusik begeistert die Masterclass Band des Förderprojekts popUP NRW jedes Publikum. Sie lassen sich keine Chance entgehen, ihre musikalische Vielfalt zu zeigen: ob stilvoller Discosound, schelmisch kichernder Stakkato-Pop oder balladeske Liebestaumelei, bei miaomio ist alles dabei! |
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Wednesday, December 09, 2009
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Current mood:  hyper
....so ungefähr war der inhalt unser vierfaches freudenjubels auf dem rückweg von hamburg nach bonn in der winterlichen nacht vom 5 Dezember auf den Nikolaustag. Wenige Stunden zuvor hatten wir nämlich beim Hamburger Songlive-Wettbewerb den ersten Platz gemacht - und damit über 50 Mitbewerber traurig im Regen gelassen. Im Finale warens dann noch sieben Mitbewerber - wir grüßen hiermit unsere Favoriten, den netten Ingo Stahl und seine Band aus Köln (hallo)!
Die Jury (darunter NDR-Redakteure und die NDW-Sängerin Fräulein Menke) sprach von Professionalität und schönen Songs und guter Stimmung auf und vor der Bühne, und derart lob-bepinselt ließen sich die 6,5 Stunden Autobahn zurück gut aushalten.
Wir freuen uns, dass Hamburg jetzt unser ist - Berlin, wir kommen! LG, die miaomios
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Wednesday, November 25, 2009
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....wer von beiden ist besser im Kickerspiel-Faken - Eva oder Anika? Seit wann lispelt Sarah? Tut sie das auch im richtigen Leben? Was ist das blaue Ding oben am Bildrand in der "Klavier-Szene"? Bestimmt fallen euch noch ganz viele Fragen und schlaue Antworten ein. Hört, seht und kommentiert - ab Minute 29... (der ganze Beitrag mit miaomio-Musik und Live-Bildern beginnt schon ab 23'50). http://de.sevenload.com/..sendungen/SzenarioLiebe Grüße, die miaomios
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Tuesday, November 03, 2009
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Lest hier: http://www.ksta.de/html/artikel/1256136965787.shtmlOder hier: Lauter Lev
Die Siegerbands - laut und gut
Von Frank Weiffen, 03.11.09, 19:03h
Die vier Siegerbands des städtischen
Nachwuchs-Wettbewerbs „Lauter Lev“ stehen fest. Das Holtz, Miaomio,
Divine To The End und MPH treten am 18. Dezember im Agam-Saal auf: Es
wird laut und richtig gut.
Leverkusen -
Wenn eine Band einen ihrer Songs mit dem Satz beginnt: „Seit du
gegangen bist hab' ich viel mehr Platz für mich“ und in einem weiteren
singt „Wir haben schon in der Jugend gelernt: Spiel' den einfachen
Pass. Halt den Ball besser besser flach“ dann hat diese Band gewonnen -
so oder so. Und so wie Das Holtz: Die Combo, der diese charmanten
Zeilen zuzurechnen sind, ist eine von vier Siegerbands des städtischen
Nachwuchs-Wettbewerbs „Lauter Lev“. Was bedeutet: Das Quartett darf
sich über einen Auftritt im Agam-Saal am 18. Dezember freuen - und
bekommt obendrein noch eine Aufzeichnung dieses Konzertes auf DVD
geschenkt.
Im Falle von „Lauter Lev“ überzeugte die Band die Jury, in der mit
„Rockpalast“-Erfinder Peter Rüchel sogar einer saß, der Pete Townshend
(The Who) oder Little Steven (Bruce Springsteen) seine Freunde nennt.
Gemeinsam mit Vertretern des städtischen Kulturbüros, der Leverkusener
Medien sowie der hiesigen Musikszene wählte er die Sieger aus. Über
drei Stunden dauerte diese Prozedur - was recht anstrengend klingt. Was
aber auch kurzweilig sein kann, wenn Bands wie Das Holtz oder die drei
anderen Gewinner Miaomio, Divine To The End und MPH aus den Boxen
dröhnen. Anleihen beim Punk Während
sich Das Holtz dem Gitarrenrock mit Punk-Anleihen verschrieben haben
und wie eine Mischung aus Sportfreunde Stiller, Tocotronic und Muff
Potter klingen, lassen es Miaomio um die aus Hitdorf stammende Sängerin
Anika Auweiler ein wenig sanfter angehen: Die 2007 gegründete
Frauenband unterlegt Auweilers wunderschöne, zwischen täglichem Glück
und Unglück schwankenden Texte mit dezentem Indie-Pop und bespielt
mittlerweile auch Clubs, die fernab der Heimat in Münster oder Berlin
liegen. So richtig laut wird es da eher bei Divine To The End und
MPH. Letztere tragen die Geschwindigkeit mit „Miles Per Hour“
(Kilometer pro Stunde) ja schon im Bandnamen - und bezeichnen ihre
Musik, die sich durch knallharte Gitarrenriffs und Anleihen an Hardrock
und Metal auszeichnet, verhalten als „kraftvollen Poprock“. Dass die
Musiker Harry, Fränker und Reece nicht so ganz neu im Geschäft sind,
ist am „fetten“ Klang jener Stücke zu hören, die es von ihnen bislang
zu hören gibt. Ob dieses Hintergrundes stehen MPH denn auch auf
einer Stufe mit Sieger Nummer Vier, Divine To The End. Diese Band um
Frontmann Steinbach (Ex-Profan) ist in der Stadt nämlich wahrlich keine
Unbekannte, spielten zwei von vier Mitgliedern doch früher in der
hiesigen Kult-Combo Profan. Jüngst gewann die Band mit ihrer dem Metal
zugewandten Musik übrigens den republikweit renommierten
Emergenza-Nachwuchswettbewerb, weswegen man sagen kann: Es wird laut am
18.12. im Agam-Saal. Und richtig gut.
 | Currently listening: Herzschlag By Enno Bunger Release date: 2009-11-20 |
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Tuesday, November 03, 2009
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Current mood:  handsome
Wir unterbrechen das Mini-Tour-Bloggen für eine kurze Zwischenmeldung! Nichtsahnend öffnen wir heute unseren miaomio-Briefkasten und da flattert uns doch glatt ein Briefchen vom Kulturamt der Stadt Leverkusen entgegen mit folgendem Textchen:
Die Jury zu Lauter Lev tagte gestern und hat die Gruppe Miaomio
ausgewählt am Förderprogramm teilzunehmen.
Die Gruppe tritt am 18.12.09 im Forum Leverkusen zu einem Konzert mit 3 weiteren Gruppen auf.
Das Konzert wird in Ton und Bild aufgenommnen.
Von den Videoaufnahmen wird eine DVD in einer größeren Auflage produziert.
Da sagen wir doch nicht "Nein"! Im Gegenteil! Hurra, wir freuen uns! Grüßchen an alle, die uns mögen und lesen, die miaomios
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Monday, November 02, 2009
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Current mood:  catalyzed
Tag 2 unserer Mini-Tour war ganz anders als der erste - und doch mindestens genauso schön! Den kalten Temperaturen trotzdend haben wir uns auf eine Bühne im Freien gesetzt und im Rahmen der Leverkusener Kunstnacht neben dem Atelier von Anikas Mama akustisch gespielt - Anika sogar ohne Jacke, wie das Foto beweist. Drei Stunden lang wurde mit kleinen Pausen zwischendurch musiziert, Sarah hinter den Tasten gebückt stehend, weil auf der Minibühne kein Platz mehr war für einen Klavierhocker! Alles für die Kunst! Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!
 | Currently listening: Le Pop By Katzenjammer Release date: 2009-08-21 |
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Friday, October 30, 2009
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Current mood:  hyper
Liebe Welt, unsere erste Tourstation in Münster war schonmal grandios. Nachdem stundenlanger Stau zwischen Bonn und Münster erst einmal überwunden war und der Tourbus endlich durch das schmale Einfahrtstor vom Gleiss 22 gepasst hat, ist uns beim Soundcheck der vier Mädels der norwegischen Band Katzenjammer erst einmal die Kinnlade runtergefallen. Perfekter kann dreistimmiger Gesang nicht klingen. Wir haben unsere neuen Meisterinnen gefunden. Im Backstageraum gabs Sekt mit Apfelsaft - auf der Bühne haben wir unsere neue Lichterketten ausprobiert, sieht sehr cool aus! Das Konzert war ausverkauft, 300 Leute quetschen sich in den Laden, die nicht nur Katzenjammer, sondern auch uns kleine Vorband mit Pfiffen und euphorischem Applaus belohnt haben. Was für ein schöner Abend! @ Katzenjammer: It was a pleasure, ladies - jederzeit wieder! Wie glücklich wir waren, beweisen eindeutig diese beiden neuen Bilder, findet ihr nicht? Liebe und Küsse an die ganze Welt, miaomio Anika strahlt - und Sarah strahlt!
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Saturday, October 24, 2009
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Musik-Lokal: Miao Mio im Kölner Blue Shell.  Anika Auweiler und Sarah Tauscher. | |
 Eva Marxen. | |
 Den Rhythmus im Blut: Sarah. | |
 Sarah Brasack und Anika. | |
Lampenfieber bei Miao Mio. Ein Blick auf die Uhr sagt, dass sie in nur fünf Minuten auf der Bühne stehen werden. „Okay, ich bin offiziell nervös,“ stellt Sängerin Anika fest. Bassistin Eva lehnt sich auf dem Stuhl zurück. „Ich würde mir am liebsten noch eine Zigarette anzünden.“ Sagt es, und zieht am Glimmstengel, den sie bereits in Händen hält. Eine sympathische Grundstimmung der vier Mädels, die gerade ihre erste Platte in der Presse haben. Auch einen Fernsehauftritt haben sie bereits vorbildlich gemeistert – trotz aller Nervosität. Eigentlich sollten sie inzwischen auch wissen, was sie aus ihrer musikalischen Wunderkiste zaubern können. Keyboarderin Sarah Brasack, Anika Auweiler, Eva Marxen sowie Sarah Tauscher am Schlagzeug machen Popmusik und schöpfen mit müheloser Poesie die deutsche Sprache aus, dass es einen mal herzhaft zum Lachen bringt und dann beinahe das Herz zerreißt. Die Texte sind direkt und in dieser ungeschmückten Unmittelbarkeit wunderschön. Anika singt von Gedanken und Gefühlen, die schon immer irgendwo in der Erinnerung des Zuhörers zu schlummern schienen, für die er selbst nur keine Worte finden konnte. Miao Mio beschäftigen sich nicht mit bedeutungslosen Phrasen. Das sieht man in jeder Geste, jedem Blick während ihrer Performance. So zum Beispiel an diesem Abend im Kölner Blue Shell, wo sie als Support von News at Six spielen. In einem stillen Moment, irgendwann zwischen den letzten Minuten im Backstageraum und dem Betreten der Bühne, legen sie offenbar einen Schalter um. Jegliche Nervosität ist verflogen. An dessen Stelle tritt ein bescheidener Charme und durch die anfängliche Unsicherheit blitzt mutig Professionalität und Vorfreude hervor. Das Frauen und Schlagzeug zusammen gehören können wie Butter auf das Brot, beweist Sarah Tauscher - Widerspruch zwecklos. Mit Kraft und Präzision bearbeitet sie die Becken und neigt dabei den Kopf, als befindet sie sich in einem Zwiegespräch mit ihrem Instrument. Dem Rhythmus folgt Eva mit klarem Bass. Die besonderen Klangnoten erzeugen Keyboard und natürlich Anikas honigsüße Stimme. Immer klar, immer voller Überzeugung und mit einer enormen Bandbreite, brennen sich ihre Worte ins Gedächtnis. „Seid ihr schon taub?“ fragt sie nach einem Song der etwas lauteren Tonart. „Es kommt so ein wunderbarer Krach von hinten.“ Sie können aber auch ruhige Töne anschlagen. Wenn sie „Aus dem Off“ anstimmen ist „Balladen-Time“. „Manchmal wünsch ich mir da draußen jemand, der meine Zukunft kennt und mir in wichtigen Momenten aus dem Off in die Arme springt. Der mich auffängt, bevor es weh tut, bevor ich mich verliere,“ heißt es darin. Gute Texte können so einfach sein und „Aus dem Off“ ist da ganz vorne mit dabei. Nach diesen ruhigen Minuten bleiben Miao Mio zwar „im Sektor des Dramatischen“, doch nun klingt das, was da von der Bühne schallt wie Donnergrollen. Eine dreistimmige Lawine, die einen mitreißt und überwältigt. Ein bisschen Elektro-Beats schummeln sich auch dazwischen und runden ein hübsch anmutendes musikalisches Spektrum ab. Das Publikum, in Miao Mios Augen einfach nur zauberhaft und wunderschön, dankt es und bleibt – wie eine Ersthörerin es formulierte – betört zurück. Von Frank Findeiss  Independent VÖ: 09.05.2009 Deutscher Indie(girl)pop ist wohl die am ehesten zutreffende Bezeichnung für das Genre, in dem sich die Band bewegt. Vom Gesamteindruck her vermittelt die Scheibe ein ausgereiftes Song-Repertoires, das bereits größtenteils und geraume Zeit auf den Solo-Pfaden der Sängerin Anika Auweiler entwickelt und getestet wurde, sei es als Support von Anne Haigis, David Knopfler oder bei den Leverkusener Jazztagen. Seit Juli 2007 steht sie als Frontfrau von MiaoMio vor ihren drei Kolleginnen Sarah Brasack (Keyboard), Eva Marxen (Bass) und Sarah Tauscher (Schlagzeug) auf der Bühne. Auf der selbstbetitelten Debüt-CD ist eine Mischung aus sowohl erfrischend modernem Deutsch-Pop („Lauf“, „Künstler“, „Es ist Zeit“), experimentellen Progressive/ Psychodelic-Elementen („Beat ohne Bass“, „Plastik“, „Perfekt“, „Tauche unter“), balladesken Lounge-Klängen („Etwas Großes“, „Aus dem Off“), wie auch betonten Disco-Beats („Tanzflur“, „Prototyp“) oder rockigen Arrangements („Verfluch mich“) zu hören, aus denen ein eigenständiger Charakter resultiert, der von diversen musikalischen Strömungen beeinflusst ist. Hierbei ist sicherlich das klassische Singer-Songwriter-Potential zu betonen, das in der Tradition einer Melissa Etheridge, Alanis Morissette oder Heather Nova steht und vom Background-Chorarrangement mit Anleihen bei den Bangles assoziiert werden kann. Texte, die sich dem Hörer unweigerlich vordergründig aufdrängen, werden von der einprägsamen Stimme der Sängerin getragen, ohne dass die Musik dabei an Bedeutung verliert. Im Gegenteil: es sind träumerische Strophen mit einem Hauch von Melancholie, die in jedem Refrain von der Realität eingeholt zu werden drohen. Die in einem elegischen Exzess sich ergießende Grundstimmung wird schließlich von einem allseits virulenten Hoffnungsschimmer aufgelöst, der mit seinem angenehmen Berieselungseffekt an den Rand des Hörrauschs führt. Entsprechend gelungene Akzentsetzungen im Keyboard, sowie abwechslungsreiche Beats im Schlagzeug und dezente Gitarrenzwischenspiele, die sich offenbar bewusst scheuen, in Soli auszuarten, tragen zu einem schlüssigen und in sich stimmigen Album bei, das an keiner Stelle Langeweile verströmt. Mit der erst kürzlich erfolgten Aufnahme in die vom Kulturamt des Landes unterstützte Masterclasstour „popup nrw“ haben MiaoMio einen großen aber sicherlich noch nicht den letzten Schritt in eine erfolgreiche Zukunft getan.
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Sunday, October 11, 2009
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Current mood:kämpferisch
...das behauptet jedenfalls Intro-Schreiberling Christian Steinbrink über uns: "Es müssen ja schon lange nicht mehr die Indieschrägen sein, die Popmusik erst gut und wertig machen. Auch Dance-Beats oder gar krachende Gitarren sind nicht zwingend. Man kann sich auch ohne all das auf die Suche nach den Liedern für den Ausdruck seiner selbst machen, so wie die vier Frauen von Miaomio aus Bonn, die das im hörbaren Andenken an die großartigen Die Braut Haut ins Auge tun. Miaomio singen ihre Stücke mit sinnlicher Innbrunst und ohne Angst davor, was hierzulande als Mainstream kategorisiert wird." Die Braut haut ins Auge? Da müssen wir mal reinhören! Trotzdem schonmal stolz, die Miaomios
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