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hendrix.[eats.airplane]

Hendrik W.


Last Updated: 11/25/2009

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Wednesday, October 07, 2009 

Current mood:am Grillen
Ich kann es selbst kaum glauben, aber nach über drei Monaten habe ich mich tatsächlich dazu durchgerungen etwas zu tun, dass ich schon sehr lange hätte tun sollen. Ich poste die Bauanleitung für den Bauchgrill vom Hurricane 2009.


Also, los gehts:

Man nehme einen handelsüblichen Astra-Kasten und stelle einen 5€-Grill (natürlich ohne Beine) hinnein. DIesen kann man geegbenenfalls noch mit Klebeband fixieren. Allerdings sollte es auch ohne Besagtes halten, ad der Grill perfekt in den Kasten hinnein passt.


Kommen wir nun zum nächsten Schritt, der Befestigung:

Als erstes suche man sich Metallstangen (sollten zuhauf auf dem Campinggelände zu finden sein), halte sich den Bierkaste an den Bauch, und lasse sich die Stangen so an den Seiten den Kastens befestigen, dass sie hinter dem Rücken, möglichst eng, durch eine weitere Stange verbunden werden können. Zur Befestigung nimmt man, wie zu erwarten, das multifunktionale Panzertape. Daraufhin sollte man ein Stück Pappe (das Ding, wo die 5,0-Dosen drin stehen) nehmen, und am Rücken zwischen Stange und stecken. Wen nes nivht von selbst hält, einfach festtapen. Die Stange würde ohne die Pappe sonst nach einer Weile leichte bin mittelstarke Schmerzen verursachen. Danach wirds ein Seil genommen, am linken Griff des Kastens befestigt, um den Nacken gelegt und schlussendlich am Rechten Griff befestigt. Nun sollte der Bauchgrill schon klar als dieser zu erkennen sein, und ohne jegliche Unterstützung am Körper halten.


Und nun Schritt Nummer 3, der Rest:

Nachdem der Bauchgrill soweit fertig ist, muss sich noch um die Einzelheiten gekümmert werden. Man nimmt eine Leere Tape-Rolle und klebt sie in die Griffreichweite des Bauchgrillers, hier wird man später die Bierdose für den Grillmeister hinneinstellen. Weitere Bierdosen werden in die beiden freien Dosenschächte des Kastens auf der Seite des Grillträgers gestellt. Die beiden freien Dosenschächte an der Frontseite des Grills kommen die ungegrillten Fleichvorräte. In die kleinen Schlitze im Rand des Kastens wird das Plastikbesteck (falls nötig) gesteckt. Was jetzt nur noch fehlt ist der Ketchup: Diesen füllt man ganz einfach in einen Behälter mit Griff, und hängt ihn vorne an den Bauchgrill heran. Perfekt dafür eignet sich eine kleine Alu-Espressomaschine (wie auf folgenden Bilder zu sehen).

Zu guter letzt wird in den Grill glühende Kohle eingefüllt, und Fleisch auf das Rost gelgt, und das Grillen kan beginnen! Sollte es dem Grillmeister zu warm am Bauch werden, kann man einfach ein Stück Pappe zwsichen Bauch und Kasten klemmen.


So sieht der Bauchgrill dann im finalen Stadium aus:





Viel Spaß mit eurem eigenen Bauchgrill! :)


Grüße,

der Bauchgriller Hendrik
Monday, June 22, 2009 

Current mood:  rockin
Hurricane.
Vom 19.06. bis zum 21.06. diesen Jahres fand in dem überschaulichen Örtchen Scheeßel einmal mehr das Hurricane-Festival statt.
Das Lineup schien auf den ersten Blick zwar ein wenig mager, aber dieser Aspekt sollte im Laufe der Tage eher in den Hintergrund rücken. Aber die wenigen richtig guten Acts perfektionierten das, was gemeinhin als Lärm gemustert wird.
Das Wetter war ebenso wunderbar. Gewisse regionale Zeitungen sind der Meinung, dass das Wetter eher niederprächtig war, aber ich wage zu spekulieren, dass der werte Herr Reporter nicht 'mal in der Nähe von Scheeßel war. Es gab zwar Regen, aber nicht in unüblichen Mengen. Die Paar Schauer, welche sich über dem Hurricane ergossen, waren in meinen Augen eher eine gelungene Abkühlung. Die wankend-hüpfenden Zuschauermassen produzierten doch eine lauschige Wärme, welche ohne den eben benannten Regen kaum zu überstehen gewesen sei.
Soviel zum (eher nebensächlichen) Festivalgelände.
Ich finde, dass das eigentlich Highlight bei jedem Festival der Campingplatz ist.
In dieser Zeltstadt zwischen endlosen Flunkyball-spielenden Trunkenboldmassen und Bier-trinkenden Hobbygrillern erhob sich ein Flaggenmast mit dem Harsefelder Wappentier auf blau-weißen Untergrund.
Wie auch auf dem Rest des Geländes war auch hier die Stimmung nicht totzukriegen. Ich war einfach mit einer Bilderbuch-Festivalcrew dort.


Einzigartiges.


Eh ich noch zu tief ins Geschwärme zu Gunsten eines rundum gelungen Festivals gelange, werde ich euch jetzt mitteilen, was dieses Festival wirklich so einzigartig gemacht hat:

Zum Ersten:

Eine Festvalsportart, welche wohl in kürzester Zeit etliche Anhänger finden wird... mir hat's jedenfalls massig Spaß bereitet:
Das "Über-sitzende-Menschen-springen". Hört sich zwar auf den ersten Ton doof an, aber man muss es einmal gemacht haben.
Es ist erdenklich simpel. Man suche sich sitzenden (oder auch liergende) Menschen und springt einfach hinüber.
Allerdings erntet man nebst einer Menge verworrener Blicke auch leider den einen oder anderen Mittelfinger.

Zum Zweiten:

Darkwin Duck & Quack der Bruchpilot.

Zwei einzigartige Helden, welche den Gute-Laune_pegel ständig am oberen Rand der Skala hielten. Sie sahen zwar eher mäßig nach den ursprünglichen Comicfiguren aus, aber äußeres ist, vor Allem auf einem Festival, ja sowieso Nebensache.

Und zum Dritten:


Das Non-Plus-Ultra.
Der Bauchgrill.
Entwickelt und konzipiert mit Kuddel und Alex aka. Quack. Wir bauten mit persönlich an den Bauch aus einem leeren Astra-Kasten und einem ausgedienten Blechgrill das, was alles auf diesem Festival in den Schatten stellte.
Ein Bild wird mit sicherheit Folgen, und mit ein wenig Glück auch eine detailllierte Bauanleitung.





Das war's soweit von meiner Seite. Ich hoffe, dass euch meine kleine Festivalgeschichte gefallen hat.





Arrividerci & Prost,


Hendrik.


Monday, January 26, 2009 

Current mood:  apathetic


Der Flashmob.


Stade.
Sonntag, der 25.01.09, kurz vor 16:00 Uhr.
Eine trügerische Stille lag vor der McDonalds-Filiale in der Harburger Straße in der Luft.
Man konnte gar denken, dass McDonalds seinen Status als westliches Mekka der Jugendkultur verloren hatte.
Doch Eins war für den aufmerksamen Beobachter auffällig:
Hinter den 5 Kassen der Essgeschäftes tummelten sich 20, vielleich 25, aufgeregte McDonalds-Mitarbeiter.
Jedem, dem in diesem Moment klar wurde, dass an jenem anfänglich so Normal scheinedem Sonntag doch nicht alles so Normal ist, wurde vom einen auf den anderen Moment gar die Sprache verschlagen.
Ein Pulk aus 600-800 Esswütigen, zumeist Jugendlichen, rollte aus Richtung von 'Schauen & Kaufen' über die B73 der McDonalds-Filiale entgegen.
Die idyllische Ruhe vor dem Sturm war beendet. Die Massen rannten lautstark die Türen des Schnellrestaurants ein und bestellten, wie hätte es anders zu erwarten sein können, Burger.
Um genau zu sein, nebst etlicher Einzelbestellungen, 718 Cheeseburger und 225 Chickenburger.
Es wurde zwar die 1000er-Marke nicht gebannt, aber ein nicht zu vergessender Moment war es allemal.


Soweit meine Schilderung der Aktion. Ich hoffe ich konnte denen, die nicht da waren, wenigstens ein wenig darstellen, wie es gewesen ist.

Grüße, Hendrik


P.S.: Hier ist noch ein Video von Sascha, die meinen Text wohl etwas veranschaulicht:




Hier noch der Kassenbon:

Monday, August 25, 2008 
ach ja, hier nochmal die Bauanleitung für DIE Festivalschuhe:

Man nehme ne halbe Rolle Klopapier... wickelt dieses um die Füße und fixiert dieses mit einer halben Rolle Panzertape. Hält garantiert Schlamm und Wasser fern... die perfekte Alternative wenn die Schuhe voller Schlamm sind.
(bei Risiken oder Nebenwirkungen fragen sie bitte ihren Arzt oder Apotheker.)

so sollte es denn am ende aussehn:

Sunday, August 24, 2008 

Deichbrand²

Regen - Schlamm - Party


Es klingt schon ein wenig paradox... Das Deichbrand-Festival versinkt in Fluten aus Wasser und Schlamm. Aber bis auf diese Kleinigkeit, und die Tatsache das eine der beiden Bühne (natürlich die "water-stage") halbwegs im H2O-getränkten Boden versank, war die Stimmung besser als sonst irgendwo (Jedenfalls bei meinen beiden "partytrupps").
Vielleicht wundert sich jetzt schon einer von euch (falls überhaupt jemand diesen Blog lesen wird ) warum ich hier was übers Deichbrand schreibe.... aber der grund ist erdenklich simpel. Ich muss einfach einfach das Rezept für eine wunderbare Mahlzeit die ich mit meinen Trinkkumpanen im laufe des heutigen Tages (völlig UNalkoholisiert) gekocht... oder eher zusammengebraut habe.
Also hier ist es, DAS REZEPT:

Der Deichbrand-Horror-Topf

Man nehme eine
zu etwa 1/4 gefüllte Dose mit Nudel-Käse-Suppe und gibt etwa 100ml 5,0-Pils hinzu. Einmal kräftig umrühren (am besten mit einer Plastikgabel) und dabei eine Hand voll Pfirsich-Tee-Granulat und säuberlich zerkleinerter Tortilla-Chips hinzugeben. Wenn nach weiterem umrühren die Masse leicht hellbraun schäumt, wird die Dose auf einem Campingkocher erhitzt. Nun muss man bevor (!!!!) der Inhalt der Dose überschäumt eine geschälte Karotte mittlere größe UND die Schale hinzugeben. Wenn jetzt die Suppe überschäumt, wird sie schnellstmöglich vom Kocher genommen und mit 100 bis 200 ml Faxe abgeschreckt. Um den Flavour noch etwas zu verfeinern, gibts man nun eine Hand voll zerbrochener Salzstangen hinzu. 10 - 15 Minuten lässt man die Suppe nun ziehen, bis man die Chips, Karottenschalen und Salzstangen entfernt und eine ungekochte Bochwurst und ein gegrilltes Stück Grillfleisch hinzutut (Das Fleich sollte ohne äußere Einwirkung auf dem Grund der Dose bleiben, aber damit die Wurst nicht wieder auftaucht bitte mit der Plastikgabel fixieren). Nun wird die Masse ein weiteres Mal mit dem Campingkocher erhitzt. Nach 5 Minuten sanfter erwärmung auf Mittlerer Hitze gibt man 2 Minz-Kaugummis hinzu und nachdem sie sich aufgelüst haben noch eine halbe Dose "Nusspli". Zwischendurch immer mal wieder umrühren (da die Gabel schon in der Wurst steckt, die Karotte benutzen).Wenn sich der/die/das "Nusspli" aufgelöst hat, wird jetzt überprüft ob sich eine braune Schicht au der Wurst gebildet hat. Sollte dies der Fall sein, und wenn die Karotte sich schon merklich hell verfärbt hat, kann nun diese entfernt werden. Jetzt sollte eine von dem Duft angelockte Biene mitten in die Suppe hineinfliegen und ertrinken. Nach 5 Minuten des Auskühlens ist der Deichbrand-Horror-Topf servierfertig. Der Aggregarzustand sollte dem Deichbrandschlamm zum verwechseln ähnlich sein, und kann somit perfekt mit der Plastikgabel die in der Wurst steckte verzehrt werden.
Lassen sie es sich schmecken! Ein Geschmackserlebnis für die ganze Familie!