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Club Romy S. ist elektronisch! Eine für alle!



Last Updated: 12/9/2009

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Status: Single
City: Stuttgart
State: Baden-Württemberg
Country: DE
Signup Date: 11/30/2007

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Monday, November 30, 2009 
Tonsport 
Freitag, 18. Dezember 2009 
Ante Perry (Systematic / Moonbootique / apeoffice / Dortmund)
André Hommen (Objektivity / Plastic City / Mönchengladbach) 
Vladimir Corbin (apeoffice, Tonsport, Stuttgart)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr
 
Die dritte Tonsport im Romy S. ist quasi die Weihnachtsparty der Bookingagentur apebookings, zumindest in der Außenstelle Stuttgart. Chef Ante Perry fliegt zum fünften Mal aus Dortmund zur Tonsport ein, behängt seinen Stuttgarter Stadthalter und Exklusiv-Booker Corbin mit Lametta und Christbaumkugeln und bringt als Geschenk das engelhafte Jung-Talent André Hommen mit. Auf Ramsch-Wichteln wird freilich verzichtet: Die Tunes auf den Tellern sind ausschließlich von allererster Güte. 
 
Denn wo Ante Perry drauf steht ist sicherlich keine Kirmes angesagt. Er steht für Qualität, das ist zumindest ein Geheimnis seines kometenhaften Aufstiegs zu einem der meist gebuchten DJs der Republik. Dazu kommt sein unermüdlicher Spaß an der Sache. Laut eigener Aussage könnte er sieben Tage die Woche auflegen. Drittens seine unglaubliche stilistische Variabilität, die zwar viele DJs ebenfalls für sich pachten, aber wenn es drauf ankommt doch wieder in Monotonie verfallen. Nicht so Ante Perry. 
 
Ante Perry hat für sein Mischmasch sogar einen Namen erfunden: „Flashing Disco Sounds“. So hieß auch seine Doppel-CD-Compilation, die Ende letzten Jahres auf Moonboutique, dem Label von Moonbootica erschienen ist. Von deepen, warmen House-Sounds bis kühl-kickenden Minimal-Tech verwurstelt kaum einer so geschickt wie der Dortmunder Discobär sämtliche Facetten elektronischer Tanzmusik. 
 
Der weiße Brasilianer, wie man vergangenen Sommer beim Hobbykickerturnier 7000 Töne Cup gesehen hat, ist freilich auch ein wackerer Producer. Seine Ergüsse sind ebenfalls ziemlich flashy und entsprechen seinem breiten Musikverständnis. Dabei arbeitet Perry gerne mit Gleichgesinnten wie Kolombo oder Tube & Berger im Studio zusammen. Allein im Jahr 2009 sind drei Maxis erschienen. Nur Bomben. Aber das sind wir von ihm gewohnt. 
 
2009 war auch das Jahr des blutjungen André Hommen. Gleich auf zwei renommierten Labels, wie z.B. dem New Yorker Objektivity von House-Hero Dennis Ferrer, erschienen seine ersten Veröffentlichungen – und das mit zarten 22 Jahren! Bereits mit 14 klemmte sich Hommen hinter die Teller und spielte sich von Privatkellern hoch in sämtliche Clubs in Nordrhein-Westfalen, darunter auch auf dem riesigen Festival „Ruhr In Love“. 
 
Die Producer-Karriere von Tonsportler Corbin kommt ebenfalls immer besser ins Rollen und erfreut sich an überaus positiver Resonanz. Nicht nur Tiesto, der vermutlich teuerste DJ der Welt, spielt seine Tracks, sondern auch Größen wie Darren Emerson, Brothers Vibe oder natürlich Ante Perry. Und so schließt sich der Kreis. 
 
Achtung: Ticketvorverkauf unter www.tonsportler.de/tickets.html ;
Monday, November 30, 2009 
Samstag, 12. Dezember 2009
Paco Osuna (Mindshake Records / Plus 8 / Minus / Barcelona) 
Mario Kober (Googoo Records / Stuttgart) 
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr
 
Paco Osuna Pérez. Mit so einem Namen muss man auf die Bühne. Aber Paco ist aber kein spanischer Telenovela-Star, kein Fußballer bei Real oder Barca, Stierkämpfer und schon gar nicht der Masseur von den Pussycat Dolls geworden. Nein. He has come a long way baby. Paco is a Techno-DJ. 

Die weite Techno-Welt kennt ihn erst seit geraumer Zeit. Genauer gesagt, seit seinen Releases und Remixen für Richie Hawtins Labelfamilie Plus 8 und Minus. Das ist eigentlich eine Schande, denn in seinem Heimatland Spanien ist Paco Osuna so etwas wie ein Pionier. Ein Techno-Pionier.

Rückblende: Die Spanier waren gerade in den 90er lange Jahre ziemlich Mainstream-House-affin. Doch eines Tages kam ein Mann namens Sven auf die liebste Bummbummbumm-Insel aller Spanier (und Briten, Deutschen usw.) und besetzte das Amnesia. Anfangs dachten sich viele Spanier, was will denn der jetzt mit seiner schrägen Maschinenmusik bei uns? 

Paco Osuna dachte das nicht, sondern war gleich Feuer und Flamme für die Festlandbeats aus dem kalten Deutschland. Glücklicherweise wurde er im Jahr der deutschen Amnesia-Besatzung, 1999, Resident im selbigen und traf dort folglich auf den Sven aus Deutschland, was ihn nachhaltig beeinflussen sollte. 

So kann sich Paco Osuna heute als einer der ersten spanischen DJs schimpfen, der auf Ibiza Techno aufgelegt hat. Außerdem stifte er den ersten Teil der Techno-Mix-Serie Amnesia: Ibiza Underground bei. Und außerdem (zum zweiten) war er der erste spanische DJ, der von Sven Väth in dessen Cocoon Agency aufgenommen wurde. 

Rückblende aus: Heutzutage ist Paco Osuna als Bestandteil von Richies Family und macht die Welt mit Killertracks wie „Orbeat“ oder bevorzugt an drei Decks von Bergamo über Kiev und Chicago bis nach Toronto bevorzug unsicher. Und heute zum zweiten Mal die Romy und stellt auch noch gleich seine brandneue, superslammende Maxi „Lemon Juice“ vor. 

Thursday, November 26, 2009 
Past & Present Tour 2009
Freitag, 11. Dezember 2009
Toni Rios (Cocoon / Danza Electronica / Frankfurt) 
Chris Tietjen (Cocoon / Frankfurt)
Raphael Dincsoy (we are Techno/Club Lehmann/Stuttgart)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr
 
20 Jahre gelebte Techno-Geschichte, drei Alben, unzählige Maxis zwei eigene Labels, Omen-Resident, Cocoon-Resident, Global Player, rastloser Produzent, CD-Compiler und Mixer: Toni Rios erscheint wie eine ehrfürchtige Eiche mit unzähligen Lebensringen. Keine tiefen Furchen oder Kerben, sondern eine makellose Karriere. Pünktlich zu seinem 20jährigen DJ-Jubiläum veröffentlichte der Frankfurter sein drittes Album „Past & Present“, das auf einer ausgedehnten Welttournee seiner treuen Fanschar präsentiert. Zwischenstopp Romy S. 
 
Der Albumtitel könnte kaum besser gewählt sein. Von klassischen Oldschool-House über monotonen Minimal und harten Techno bis hinzu fiepsigen Rave- und Electro-Elementen lässt Rios auf diesem Opus Magnum seine Karriere amtlich wie vielfältig Revue passieren. Ein kraftvolles, brillantes Werk, mit dem man locker einen Abend rocken kann. 
Gelernt ist eben gelernt. Der Sohn spanischer Eltern stand 1989 zum ersten Mal im Alter von 18 Jahren in der Öffentlichkeit hinter den Decks und konnte sich im heute noch sagenumwobenen Club „Omen“ in Frankfurt den Feinschliff für seine bis heute andauernde Karriere als international agierender DJ holen. Danach wurde Toni Rios ein fester Bestandteil von Sven Väths Cocoon Booking Agency und allen Cocoon Events und hat bereits in jungen Jahren den Globus bei seinen DJ Touren mehrfach umrundet. 
 
Dieses Level hält er seit Jahren. Parallel dazu forcierte er die Studio- und Labelarbeit, gründet sein erstes eigenes Imprint Soap Records, später gesellt sich Danza Electronica hinzu. So lautet auch der Titel seines Debütalbums, das im 2000 erscheint, gefolgt von „Kiss“ drei Jahre später.
 
Gerade zwischen den ersten zwei Alben kommt es zu musikalischen Veränderungen. Der harte, treibende Techno rückt zunehmend in den Hintergrund, Toni Rios involviert sowohl filigranere wie minimalere Klänge in seine Sets und Produktionen wie auch Electro- und House-Einflüsse. Dieses Soundbild hat er bis heute mit all seiner Erfahrung weiter verfeinert und ist für alle Situation, egal ob ein kleiner Club wie die Romy oder ein großes Festival genau der richtige Mann. Das stellt an diesem Abend bei uns zum ersten Mal unter Beweis. 
 

Thursday, November 26, 2009 

Zwei Jahre elektronische Romy S. 
Samstag, 05. Dezember 2009
Shlomi Aber (Be As One Imprint / Tel Aviv) 
Freundkarajan (Benztown Artists / Feinklang eV. / Stuttgart)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr
 
Tag zwei unserer Jubiläumsfestivitäten ist schon ein echter Klassiker im Romy-Programm. Oft gewünscht, sehr gern gehört, noch mehr abgefeiert - das ist „unser“ Shlomi Aber. „Unser“ ist eigentlich gar nicht so falsch: Die Romy ist einer der wenigen deutschen Clubs, die der Israeli überhaupt beehrt. 
 
Bei uns spielt er sich in ausgedehnten Sets geradezu in Hypnose, verliert das Gefühl von Raum und Zeit und wird mit Publikum, Musik und der Romy eins. Danach sagt er immer: Ich komme wieder. 
 
Shlomi Aber ist der israelische Botschafter für Techno. Sein Sound geht seit zwei Jahren um die Welt und Tel Aviv ist dank ihm und Guy Gerber das neue Epizentrum für moderne elektronische Musik. Genauso emotional und vielschichtig wie die reichhaltige Geschichte und das alltägliche Leben des Landes ist ihre künstlerische Arbeit. Der mitreißende, melodiöse Sound den Aber auf Labels wie Cocoon, Ovum, Toolroom oder seinem eigenen Imprint Be As One veröffentlicht überzeugt die großen DJs und Tanzflächen. 
 
Dabei spielen Kategorien und Schubladen wie hart oder soft, minimal oder trancy, keine Rolle. Shlomi Aber vermengt in Clubburnern wie „Freakside“ oder „Crop Duster“ (seine bislang größten Hits) 20 Jahre Techno & House-Geschichte, egal in welcher Stadt sie geschrieben worden sind, mit seiner persönlichen Sozialisation und Auffassung von modernem Digital-Sound. 
 
Dass Shlomi Aber eine genaue Vorstellung seines Schaffens hat und er auch die Barrieren des Dancefloors mit einer Leichtigkeit einreißen kann, bewies er auf seinem ambienten Debütalbum „State Of No One“, dass im Oktober 2007 auf der englischen Dance-Macht Renaissance erschien. Der Albumtitel ist übrigens keine Anspielung auf Dauerkonflikt zwischen Israel und Palästina. Shlomi Aber ist generell nicht religiös und politisch. 
 
Vom Chillout-Floor in den Club: Hinter dem DJ-Pult wird Shlomi Aber weltweit zum Magier mit gefühlten acht Händen. Bereits mit 14 hat er schon Partys in der Garage seiner Familie geschmissen und seitdem an seinen DJ-Skills gefeilt. Heute ackert er wie ein Uhrwerk mit 1000 Zahnrädchen fehlerfrei an zwei Technics, drei CD-Playern, Effekt-Gerät, Mixer und seiner mysteriösen „Cyclops“-Maschine. 
 

Tuesday, November 24, 2009 
Zwei Jahre elektronische Romy S. 
Freitag, 04. Dezember 2009, 23.00 Uhr 
Chris Liebing (CLR / Spinclub Recordings / Frankfurt) 
Daniel Benavente (Humpty Records / Stuttgart) 
 
Wir kicken den Dezember off mit unserem zweitägigen Jubiläumsfestival, natürlich bombenmässig besetzt. Gast-DJ am Tag eins ist wieder ein Paradebeispiel, dass wir was richtig machen: Chris Liebing gastierte 2008 zu Weihnachten erstmals in der Romy und war von unserer Partyhöhle vom Fleck weg begeistert. 
 
Wer es immer noch nicht weiß, nicht kapiert hat oder auch einfach nicht wahrhaben will: Chris Liebing hat sich schon vor vielen Jahren vom Schranz verabschiedet, jene stupide hämmernde Techno-Mutation, die Liebing einst in den 90ern mitgeprägt, sogar Begriff gleich selbst erfunden hat, und all die Buffalos und Zelthosen da draußen als Zielgruppe hatte. 
 
Die Zeiten sind aber längst vorbei. Chris Liebing macht heute das, was er eigentlich schon immer gemacht hat: grundehrlichen Techno. Auch wenn er manche alte Fans vorkrault hat, sind unzählige neue hinzugekommen. Und siehe da, die tragen nicht mal mehr Zelt und Plateau. 
 
Liebings Karriere kannte immer nur eine Richtung: nach oben. Auf seinem Weg vom ersten Gig 1995 im Frankfurter Omen zum weltweiten gefeierten DJ, Produzenten und Labelowner heimste der gebürtige Giessener mehrere Awards ab und trat vor wohl vor Millionen von Menschen auf. 
 
Vor einigen Jahren fasste Liebing auch erfolgreich auf Ibiza Fuß. Zuerst veranstaltete er zusammen mit Mauro Picotto die „Meganite“, später hostete er den Spin Club im Space. Der Spin Club ist zwischenzeitlich nicht nur eine Partyreihe auf Ibiza, sondern weltweite Veranstaltungen und neben seinem ersten Baby CLR auch ein neues Plattenlabel. Namenspate für sein neuestes Network war übrigens der Giessener Spin Club, wo sich Chris Liebing in den frühen 90ern seine ersten DJ-Sporen als Resident verdiente. Das erste Release war eine famose Doppel-CD/DVD, ein Live-Mitschnitt von Chris Liebing aus dem Space, die auch nochmals eingehend seine musikalische Wandlung dokumentiert. 
 
Chris Liebing gilt als Freund von technischen Innovationen. Als einer der ersten überhaupt nutzte er Final Scratch, mittlerweile ist sein Set eigentlich mehr ein Live-Act, dass er über zwei Laptops und mehrere Geräte ansteuert, darunter auch eigens für ihn entwickelte Technik-Gagdets, wie z.B. einen WLAN-Controller, mit dem auch die Gäste spielen dürfen.
 
Als Lokalheld haben wir heute zum mal wieder die Techno-Ikone der Stadt schlechthin verpflichtet: Daniel Benavente ist „Spanier aus Leidenschaft“, Die-Hard-Fan von Real Madrid, betreibt seit weit über eine Dekade den Plattenladen Humptys und legt ebenso lange schon auf. Bekannt wurde er als Techno-Instanz mit dem einen Clubprojekt Neue Heimat. 
 

Monday, November 16, 2009 
Samstag, 28. November 2009
Onur Özer (Cocoon / Vakant / Istanbul) 
Milyano (Partyanimals / Ludwigsburg)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Man kann sich das eigentlich gar nicht vorstellen. Wie groß ist Istanbul? 300 Millionen Einwohner? Die Stadt ist jedenfalls riesig. Größer als Stuttgart. Und auf jeden Fall noch viel größer als Bad Urach und Crailsheim zusammen. Jetzt musste dir vorstellen, dass es in dieser wirklich riesigen Stadt, die sich ja auf zwei Kontinente verteilt, keinen einzigen verschissenen Plattenladen hat. Gut, klar, es gibt ja Internet und so, aber eigentlich hat doch jede Stadt ab 10 Einwohner trotzdem noch einen Plattenladen, oder? 

Aus Onur Özur ist trotzdem ein exzellenter DJ geworden. Mit Platte, ohne Laptop, wohlgemerkt. Stundenlang durchforstet er aufgrund dieses Missstandes in seiner Hometown die Internetstores oder fliegt eben mal kurz zum Shoppen nach Berlin – dort hinziehen würde er wahrscheinlich nie. 

Zwar spielt Onur Özer seit seinen Maxi-Debüts auf Freude am Tanzen und Vakant im Jahr 2005 in den wichtigsten Clubs weltweit und ist wahrscheinlich der bis heute einzig bekannte Techno-Export aus Istanbul. Trotzdem würde Özer nie aus seiner Heimat fliehen und kehrt unter der Woche wieder brav zurück. 

Denn wo westliche und östliche Einflüsse ganz unmittelbar aufeinandertreffen, hat Özer sein Studio. Als Inspirationsquelle dient ihm seine Heimatstadt jedoch nur bedingt. "Das einzige, was mich in Istanbul inspiriert, ist das Erscheinungsbild, die Silhouette der Stadt. Also ihre Natur, ihre Geschichte und ihr Äußeres. Impressionen im musikalischen Sinne finde ich dort aber nicht so viele", sagt Onur. 

Gleichwohl arbeitet Özer in sein wundervolles Debütalbum "Kasmir", das 2007 auf dem Berliner Minimal-Label Vakant erscheint, deutlich hörbar musikalische Referenzen an seine türkische Heimat ein. Splitternackte und glasklare Minimal-Grooves werden von verfremdeten wie zärtlichen Oriental-Melodien umschlungen. Man merkt: Der Mann kann was. 

Das kommt gut an. Özer empfiehlt sich endgültig als Remixer für Dave Gahan oder 2raumwohnung, bei seinem Stammhaus Vakant gilt er längst als der profilierteste Act und mixt die erste Labelwerkschau, eine Compilation für das Berliner Watergate, wo er regelmässig zu Gast ist, folgt. Zudem erschein seine Tracks auch auf Cocoon. Somit steigt wiederum weiter die Nachfrage nach seiner Person. In Stuttgart wird es ihm aber besonders gefallen – denn hier gibt es noch einen Plattenladen. 


Monday, November 16, 2009 
Freitag, 27. November 2009
Alexander Maier (Buzzin Fly / Mood Music / Stuttgart)
David Demian (Endstation / Benztown Artists / Stuttgart) 
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Zwischen all den vielen schönen Bookings muss man freilich auch ab und zu das Local-Fähnchen hochhalten. Hey Arne, du hast ja schon ne Fahne! Die Fahne weit nach oben hissen werden heute ein wahrer Stuttgarter „Oldtimer“, von dem meinen könnte, dass er mit jedem Lebensjahr noch besser wird, und eine Neuentdeckung, ein Youngster in der hiesigen DJ-Szene.

Alexander Maier ist ein wahrer Profi darin, das Publikum abzuholen und mit auf eine weite Reise der elektronischen Welt zu nehmen. Kein Wunder, er hat fast jede Techno-Epoche live und als DJ und Produzent miterlebt. Seinen Job verrichtet er in absoluterPerfektion sowohl als lokaler Warm-Upper für die ganz Großen als auch in der Maintime in Clubs von Russland bis Australien, wenn er selbst als Großer in der DJ-Booth agiert. Denn seine geschätzten Releases auf Mood Music oder Buzzin Fly gingen um die Welt. 

David Demian ist ein Buddy von unserem geschätzten E-Punk und bestreitet mit diesem auch die Radiosendung Endstation auf freien Radio für Stuttgart. Demian hat sich sowohl bei den Endstation-Partys als auch als Support-DJ in den letzten Monaten bei uns in der Romy bewiesen. Über HipHop fand Demian seinen Weg zu Elektronik, anfangs produziert er nur eigene Tracks, später versucht er sich auch an den Turntables. Bei seinen Sets legt er sein Hauptaugenmerk darauf, nicht ins Schema F zu verfallen und vermeidet die Aneinanderreihung von Standart-Platten. 

Monday, November 16, 2009 
Großstadtmärchen Albumtour 
Samstag, 21. November 2009
Oliver Koletzki (Stil vor Talent / Berlin) 
David August (Stil vor Talent / Berlin) 
Eric Walker (Phoenix Records / Lasergun / Stuttgart) 
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

The Ruler is back! Ihm wird von unserem überaus kritischen Promo-König die „allerallerwildeste Party ever!“ im Romy attestiert. Wo er auftaucht wächst danach kein Kraut mehr: Oliver Koletzki. Aber dass es einmal überhaupt soweit kommen kann, daran hat wohl zuletzt er selbst geglaubt. 

Denn wie unberechenbar Ruhm und Anerkennung sein können, weiß wohl niemand besser als der Berliner Produzent und DJ. Jahrelang produziert Koletzki unbekümmert und unbemerkt vor sich hin. Eines Tages presst Koletzki, wohl aus Spaß an der Freude, einen Track als Weißmuster. Die Nummer heißt „Mückenschwarm“. 

Das Ding wird dank der Entdeckung von Sven Väth 2005 zum veritablen Electro-Kracher und läuft flächendeckend in den internationalen Clubs. Sogar Heti und Pleti fragen in der Großraumdisse den DJ nach dem Lied. Der Berliner wird quasi über Nacht zum gefragten DJ und Remixer, dreht aber nicht durch, auch wenn sein Alltag bis dato aus Auflegen in kleinen Clubs und Cocktail-Bars, Nebenjobs, im Hörsaal abhängen bestand. 

Nein, er erfüllt sich kleine Träume und gründet das Label „Stil vor Talent“, auf dem er schnell einen illustren Kreis an jungen Talenten versammelt, damit die womöglich nicht solange auf ihren Breakthrough warten müssen wir er. Koletzki hört sich unendlich viele Demo-CDs an oder signt Acts direkt vom DJ-Pult weg – wie zum Beispiel die im Romy bestens bekannten Format B. 

Auf „Stil vor Talent“ erscheint auch im Jahre 2007 sein Debütalbum „Get Wasted“, hochgelobt und viel gespielt, und vor allem die Techno-Hymne dieses Jahrzehnts „3 Tage wach“. Koletzki dreht aber immer noch nicht durch. 

Im Gegenteil. Dass hinter all dem Substanz steckt beweist er nun auf seinem zweiten Album „Großstadtmärchen“. Intelligente, elektronische Popmusik ist die Essenz dieses Albums, fernab von vergangenen Techno-Großerfolgen wie "Der Mückenschwarm". Songstruktur und Oldschool-House-Einflüsse sind Trumpf, Clubtauglichkeit bleibt deswegen aber nicht außen vor. 
Wir sind gespannt, was uns er uns daraus an diesem Abend präsentiert. Eins ist schon mal sicher, er kommt nicht alleine sondern hat seinen Act David August im Schlepptau, die neueste Koletzki Entdeckung auf Stil vor Talent, dem der Ruf als „Wunderkind“ vorauseilt. Mit seiner „Trumpets Victory“ EP räumt der junge Hamburger momentan richtig ab und liegt mit der Scheibe voll im aktuellen Trend, starre Minimal-Dogmata mit untypischen, traditionellen Elementen aufzureißen. 

Das gefällt natürlich seinem Labelchef, der sich schon immer vor engen Musikkorsagen gescheut hat und gerade deswegen immer und überall abräumt – wie eben bei uns in der Romy bereits schon dreimal.  

Monday, November 16, 2009 
Endstation 
Freitag, 20. November 2009
Martin Landsky (Poker Flat Recordings / Berlin) 
Empro (Mind The Crap / Upon You / Bar 25 / Berlin) 
E-Punk (Endstation / Electronic Bisuits / Freies Radio)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr
 
Kleiner Mann ganz groß: Wenn es Endstation heißt, liegen wir nicht vollgedröhnt am Boden, sondern erwarten freudig unseren unermüdlichen Racker E-Punk. Egal ob an den Decks oder als Mittelstürmer auf dem Fußballplatz beim 7000Töne Cup, E-Punks Herz schlägt für den 1. FC Romy S. 
 
Und natürlich für die Musik, denn die ist sein Leben. Täglich wütet sich E-Punk stundenlang durch tonnenweise Sounds, egal ob von Platte, von CD oder als Files. Mehrmals die Woche steht er im Plattenladen um keine Neuerscheinung zu verpassen. Und daheim angekommen schneidet er sich von den frischen Tracks seine eigene Edits oder arrangiert mehrere Stücke zusammen. Deswegen klingen seine Sets auch anders als die von unzähligen Kollegen. Nicht vorgefertigt, nicht kühl kalkuliert, sondern jedes Mal neu und voller Emotion. 
 
In dieser Nacht bekommt E-Punk zweimal hohen Besuch aus Berlin. Zum einen wäre da Martin Landsky, der Ende April in der Romy brillierte und an diesem Abend gleich noch seine brandneue Single „We Are Steaking“ vorstellt. 
 
Landskys groovige bis slammende Sets immer ein wahrer Ohrenschmaus und pures Tanzvergnügen sind. Landsky ist seit Urzeiten neben Betreiber Steve Bug der Star und Kronzprinz auf Poker Flat Recordings. Neben seinem beachteten Debütalbum „In Between“ lancierte er Hits wie „Spy On Summer“, „Reject“ oder „Fools (the don´t know the time)“, „1000 Miles“ oder „Let Me Dance“ oder Remixe von Klassikern wie „House Of God“ verkauften sich wie geschnitten Brot. 
 
Landskys Wurzeln liegen in der schwarzen Musik. Mit dem Umzug nach Hamburg kam er Ende der 80er zum ersten Mal mit House/Acid in Berührung. Er wird Mitte der 90er Resident im legendären Front, fängt an zu produzieren und 1999 macht der gelernte Tonmeister, der neben dem DJing mit Tagesjobs bei Musikvertrieben sein Brot verdiente, einen kompletten Cut: nur noch Musik! Und das war für uns alle definitiv die richtige Entscheidung. 
 
Noch nicht ganz so lange dabei wie Landsky, aber von der Romy sehr nahestehende Upon You Posse gesellt sich sich Empro dazu. Er startet seine DJ-Karriere im Jahr 2000. Nach jahrelangen Exkursionen durch die verschiedensten Musikstile wie Acid, Techno, House, Drum and Bass und Jungle beginnt er sich immer aktiver mit der Musik auseinanderzusetzen.
 
Empro merkt schnell welche Richtung ihn am meisten fesselt und inspiriert. Von treibendem Minimal-Techno angezogen, bedient er lange und ausdauernd stark verschwitze Tanzflächen. Seine ersten Auftritte im Berliner Untergrund drangen schnell an die Oberfläche. es dauerte nicht lange bis er in den namenhaften Clubs der Stadt wie Watergate, Tresor, Maria, WMF, Polar TV, Casino und Pfefferbank zugegen war.
 
Im Dezember 2004 gründet Empro zusammen mit Tobias Hagelstein, Rejne Rittel und Tanna Enderlein die Bookingagentur "mind the crap". Darüber hinaus ist er Initiator verschiedener Veranstaltungsreihen wie z.B. „Betriebsfeier“ und „Home Sweet Home“ in und um Berlin. Die genannten etablierten sich schnell zu hervorragenden Partyadressen. 
 
In den Sommermonaten unterstützt er alljährlich auch das Melt! Festival mit seinem "Sleepless Floor". Seit 2005 ist Empro Resident-DJ in der berühmten Bar 25. 
 
Monday, November 02, 2009 
Panorama Bar Mix 02 Clubtour 
Samstag, 14. November 2009
Marcel Dettmann (Berghain / Ostgut Ton / Berlin)
Tama Sumo (Panoramabar / Ostgut Ton / Berlin) 
RAM (kessel.tv / Stuttgart) 
E-Punk (Endstation / Benztown Artists / Stuttgart)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Der Berliner Doppeldecker Berghain und Panoramabar wird zwischenzeitlich in den internationalen Medien als Mutter aller Clubs abgefeiert. Hier passierts. Es bilden sich Wochenende für Wochenende meterlange Schlangen, die Kathedrale wird von strengen Türstehern bewacht. Aber Anstehprozedur lohnt sich: Im überdimensionierten Berghain erwartet die Gäste ein kraftvoller und roher Techno-Sound wie nur hier erklingen mag und in der Panoramabar hingegen House vom Feinstofflichsten. 

Und eben eine feinstofflichste Clubnacht in der Panoramabar bricht nun Resident Tama Sumo auf der zweiten Panoramabar Mix-CD herunter, eine famose Selection aus deeperen Detroit-House-Tracks, zeitlose wie roughe und ungeschliffene Brillanten und Diamanten unserer Zeit. Auf dem fein selektierten Mix merkt man schnell, was man auch bei ihrem Gastspiel im Romy zu spüren bekommen wird: Herz, Emotion & Leidenschaft statt reiner Funktionalität geben am Treffendsten wieder, was Tama Sumos DJ Sets ausmachen.

Bereits Anfang der 90er hat sie in der Berliner Bar- und Clubszene ihre ersten Steps gemacht, wurde 11 Jahre lang Resident in der House-Abteilung Globus des Kult-Clubs Tresor und gehört seit der Eröffnung der Panoramabar und des Berghains Tama Sumo zum DJ-Stammpersonal. Dort hat sie auch dort eine eigene Deep-House-Veranstaltung am Laufen. 

Tama Sumo spielt hauptsächlich House in verschiedenen Facetten, kombiniert mit reduziertem Techno, altem Electro, Disco- und Pop. Alles in allem: viel Bass, auch Melodie und das Ganze äußerst deep, sexy, dirty, jacking, rough und funky. Rough und funky bezeichnet sie auch ihre Produktionen, die in Zusammenarbeit mit dem versierten Produzenten Prosumer entstehen. 

An diesem Abend mit dabei: Ihr Kollegen aus dem Techno-Floor, sprich dem Berghain. Besser gesagt Mr. Berghain höchstpersönlich. Neben Ben Klock hat wohl kein anderer so den Sound des „weltbesten Clubs“ geprägt wie Marcel Dettmann mit seiner Plattenauswahl. 

Seit 1999 legt Marcel Dettmann inzwischen – damals noch im alten OstGut – regelmäßig auf dem großen Floor auf. Natürlich war der klassische Chicago und Detroit Sound prägend für ihn, aber „hauptsächlich müssen die Musik und die Sets funktionieren, sollten eine Seele haben und dürfen keine Grenzen kennen. Ich lege generell viel Wert auf ein abwechslungsreiches Set, das alte klassische Musikstücke mit denen der heutigen Zeit verbindet.“ 

Neben seiner DJ-Tätigkeit arbeitet Dettmann auch noch in der Berliner Plattenladeninstitution Hardwax, dessen exzellentes musikalisches Portfolio auch ausreichend Inspiration für Marcels anstehende Projekte bereithält. Seine erste gemeinsame Veröffentlichung mit dem Berghain-Resident Ben Klock, „Dawning / Dead Man Watches The Clock“, bekam aus dem Stand ein exzellentes Echo und schaffte es auf Platz 2 der GROOVE Top 50. 

Im Romy hat er der brillante DJ auch schon überzeugt und, man glaubt es kaum, gerade die Damen mit seinem originären Techno-Sound in den Bann gezogen. Zeit für einen Rewind.