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Maximiliano - El sueño de una corona



Last Updated: 12/28/2008

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Monday, August 25, 2008 
Sinopsis

La obra está basada en la historia y la leyenda del emblemático príncipe Maximiliano de Habsburgo. Este, apoyado por la intervención francesa, fundó el Segundo Imperio Mexicano (1864-1867). Se musicaliza la vida del emperador en sus momentos más felices y más trágicos. La partitura, arreglado por el Mtro Gamaliel Cano, contiene coros impactantes, elementos líricos del bel canto, canciones folklóricas mexicanas y estridentes piezas de jazz.

1° ACTO

El archiduque Maximiliano (1832 - 1867) desavenido con su hermano, el emperador austriaco Francisco José y animado por su enérgica esposa Carlota, acepta el "trono de México" , que le ofrecen los conservadores mexicanos. Se despide melancólico de su maravillo castillo de Miramar, situado junto al puerto de Trieste y en el buque de guerra "Novara" arriba al puerto de Veracruz. Llega a un país en gran parte ocupado por los franceses.

 

Recibe la falsa noticia de que el presidente Benito Juárez se habría refugiado en los Estados Unidos. Durante una fiesta en el Palacio Nacional, Maximiliano, ebrio por el champán, ve aparecer en la pared la efigie del presidente, quien le anuncia la próxima derrota del Imperio. Ante tal realidad deprimente, se retira a su residencia Olindo en Cuernavaca, donde según la leyenda popular, recibe las visitas nocturnas de lindas mujeres cubiertas con velo. Una noche, Carlota, para renovar el cariño de su esposo, se disfraza como una de éstas. Pero el idilio renaciente termina de forma abrupta cuando Napoleón III le retira a Maximiliano la ayuda militar. En vano Carlota viaja a Europa para conseguir ayuda de Napoleón y del Papa. Fracasa en su intento, lo que provoca su locura.

2° ACTO

El "Imperio Mexicano" se hunde estrepitosamente. La camarilla de la corte, encabezada por el coronel Miguel López, le reprocha a Maximiliano su flojera. Carlota le aparece en sueños y le advierte que el pueblo mexicano está detrás de Benito Juárez. Las tropas republicanos avanzan hacia Querétaro, donde Maximiliano espera la batalla decisiva, cuando después de un sitio de 72 días, el coronel Miguel López le propone negociar con los republicanos. Maximiliano, de labios para afuera se niega a ello, para guardar su honor, pero tácitamente admite que el coronel entre en tratos con el general Escobedo, jefe de los republicanos, para terminar el derramamiento de sangre. Maximiliano es capturado y va a ser juzgado por un consejo de guerra.

3° ACTO

Inés de Salm Salm, atractiva y frívola esposa norteamericana del príncipe alemán Félix Salm Salm, que luchó de lado del ejército imperial, llega a Querétaro y organiza dos tentativas de fuga que fracasan.

En el Gran Teatro de Iturbide (hoy Teatro de la República), el consejo de guerra pronuncia la sentencia de muerte para Maximiliano y dos de sus general, Miramón y Mejía. El fiscal del proceso, Manuel Azpíroz, quien ha conocido a fondo a Maximiliano, a través de sus interrogatorios, lo define como "víctima de otro emperador" (Napoleón III). Por motivos de delicadeza humana, dimite su cargo de fiscal para no tener que anunciarle la sentencia a Maximiliano - hecho histórico casi desconocido.

Carlota vuelve a aparecerle en sueños. Maximiliano le confiesa que  siendo joven había escrito un poema expresando su deseo de morir en un monte. La última canción del musical, cuya letra es aquel poema original de Maximiliano, se hará realidad el 19 de junio de 1867 en el Cerro de las Campanas en Querétaro. La fragata "Novara" llevará los restos mortales de Maximiliano a su patria, Austria. 

Saturday, August 23, 2008 
Die Rahmenhandlung beginnt mit dem Verhör Maximilians im Gefängnis von Querétaro durch den mexikanischen Staatsanwalt Manuel Azpíroz. Maximilian erinnert sich: 1863 - in Miramar, als ihm eine mexikanische Delegation die Krone anbot, schwankte er , ob er diese  überhaupt annehmen sollte. Doch seine ehrgeizige Frau Charlotte begeistert ihn visionär für sein künftiges Kaiserreich in Mexiko: "Steige mit mir auf zu den Sternen" (Charlotte) Dennoch fällt es Maximilian schwer, von Miramar Abschied zu nehmen. Das Schloß  ist für ihn fast wie eine  Geliebte, von der er sich nur mühsam losreißen kann: "Bella, bella Miramare" (Maximilian)

Als Erzherzog Maximilian endgültig entschlossen ist, die Krone des Aztekenreiches anzunehmen, zwingt ihn sein Bruder Kaiser Franz Joseph zum Verzicht auf seine Nachfolgerechte in Österreich. Nun gibt es nur mehr den Aufbruch in die Neue Welt. Die Segelfregatte Novara steht bereit. Doch es wird eine  "Fahrt ohne Wiederkehr" sein . Warnend ertönt der Matrosenchor: "Novara, Novara, das Schiff ist dein Schicksal" (Männerchor).

Mexiko ist größtenteils von französischen Truppen besetzt. Maximilian ist eine Marionette Napoleons III. Sein Gegenspieler Benito Juárez beherrscht ungeschlagen den Norden.  Maximilian erhält die Falschmeldung, Juárez sei in die USA geflüchtet. Während der Siegesfeiern (Walzer, instrumental) erscheint Maximilian wie ein Menetekel an der Wand des Ballsaals das überlebensgroße Antlitz von Benito Juárez. Diese Vision geht über in das Bild einer fahnentragenden Menschenmenge. Sie singt: "Don Benito vencerá (Don Benito Juárez wird siegen)" (gemischter Chor).  

Aber Maximilian verdrängt die Wirklichkeit. In seinem Landhaus Olindo empfängt er die nächtlichen Besuche verschleierter Mexikanerinnen: "O mi lindo amor " (Maximilian). Eines Morgens entpuppt sich eine der verschleierten Besucherinnen als die Kaiserin Charlotte und die erkaltete Liebe entflammt von Neuem.

Doch da trifft ein Schreiben Napoleons III. ein. Er zieht vorzeitig die französischen Truppen aus Mexiko ab. Charlotte  entschließt sich, nach Europa zu reisen, um Napoleon umzustimmen: "Maximilian, ich halte mein Wort" (Charlotte).

Saturday, August 23, 2008 
Doch ihre Mission scheitert und die Kaiserin verfällt in Rom dem Wahnsinn. Gleichzeitig bricht das Imperio zusammen. In einem Alptraum erscheinen dem Kaiser Maximilian die gespenstischen Gestalten seiner Hofkamarilla, die ihn zum Handeln auffordern, an ihrer Spitze Oberst López: "Seht doch Maximilian, wie tief die Sonne steht" (López). Zugleich erscheint die Vision heranziehender mexikanisch-republikanischer Truppen, die von zahlreichen Frauen begleitet werden: "Wir sind das Volk von Mexiko" (Gemischter Chor)

Maximilian aber sucht die militärische Entscheidung im Zentrum des Landes, in Querétaro. 72 Tage widersteht er mit 7.000 Mann der Belagerung durch 40.000 Mann republikanischer Truppen. Seine Generäle planen einen tollkühnen Durchbruchsversuch. Oberst López schlägt vor, den Gegner nachts kampflos eindringen zu lassen, um weitere Opfer zu vermeiden. Maximilian erkennt sein Versagen und sieht voraus, dass trotz gegenteiliger Versprechungen nur sein eigener Opfertod weiteres Gemetzel vermeiden kann: "Ich sehe den Weg" (Maximilian)

Saturday, August 23, 2008 
Querétaro wird kampflos eingenommen.  Maximilian wird vor das Kriegsgericht gestellt.

Dies ist die Stunde des Prinzen Felix Salm, des Adjutanten Maximilians, der mit dem Ex-Kaiser im selben Gefängnis sitzt. Salm,  Söldnerführer im amerikanischen Bürgerkrieg, ist mit der attraktiven US-Amerikanerin Agnes verheiratet. Zusammen hecken sie für Maximilian einen Fluchtplan aus, an den sie selbst kaum glauben. Was sie eigentlich wollen, ist etwas anderes: ihre Bemühungen sollen ihnen Belohnung in klingender Münze sichern, denn Felix Salm hat in Wien riesige Schulden hinterlassen: "Wer bezahlt unsere Schulden, Habsburg oder Napoleon?" (Felix und Agnes Salm)

Agnes Salm bietet sich Maximilian als Befreierin an und verspricht ihm die Freiheit: "Give and take" (Agnes Salm). Maximilian unterzeichnet einen Wechsel über 100.000 Dollar. Damit soll Agnes den Gefängnisaufseher, Oberst Palacios bestechen. Doch sie setzt auch ihre sinnlichen Reize ein: "100.000 Dollar, Darling, und mich selbST dazu" (Agnes Salm). Palacios widersteht der Versuchung und der Fluchtplan fliegt auf. Alle Ausländer, soweit sie nicht im Gefängnis sitzen,  werden aus Querétaro ausgewiesen.

Der Militärgerichtsprozeß endet mit dem Todesurteil. Staatsanwalt Azpíroz, der Maximilian während langer Verhöre menschlich näher gekommen ist, weigert sich, selbst das Todesurteil zu überbringen: "Am falschen Ort der falsche Mann" (Azpíroz)

In der Nacht vor der Erschießung erscheint Maximilian Charlotte auf der Hinrichtungsstätte des "Cerro de las Campanas" (Glockenhügel). Maximilian erinnert sich eines Jugendgedichts: "Auf einem Berge will ich sterben" (Maximilian). Die Erschießungsszene wird nur durch eine Projektion des Gemäldes Manets angedeutet. Im Nachspiel dominiert das musikalische Motiv der "Novara", welche die sterblichen Überreste Maximilians nach Österreich zurückbringt.

Saturday, August 23, 2008 
Den Historiker Dr. Konrad Ratz (geb. 1931) und seinen Sohn, den Lyriker und Liedermacher Wolfgang Ratz (geb. 1959), hat das  Maximilian-Thema zu einem Musical inspiriert, das 2005 im Juárez-Ehrensaal des Nationalpalastes, Mexiko Stadt, uraufgeführt wurde. Die Musik stammt von Konrad und Wolfgang Ratz gemeinsam, das Libretto von Konrad Ratz und die Liedtexte (spanisch und deutsch) von Wolfgang Ratz. Das Arrangement der deutschen Fassung besorgte Attila Remenyi, das der mexikanischen Fassung Gamaliel Cano.