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R.A.L. - REVOLUTIONAER ANTIFASCHISTISCHE LISTE - Hochschulliste an der Uni Kassel

RAL



Last Updated: 5/28/2009

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Tuesday, February 24, 2009 
Weiterleitung, unbestätigte Infos, aber prinzipiell mal kurz vorbeischauen kann mensch ja trotzdem einfach mal:

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Hallo  seit heute  wissen wir,  dass wir am Donnestag  den 26. 02. 09 um 12 Uhr auf dem Opernplatz  vor dem C&A in Kassel Rocken.


Der Anlass dieses Konzert ist, dass vor gut ner WOCHE  ein Freund von uns durch  NAZIS  schwer verletzt (lebensgefährlich) worden ist.

Nach der Anti Nazi demo in Dresden wurde  der Nordhessen ( Kassel) Bus von Nazis  gestürmt und haben  einen  Freund, Kollegen, FAMILIENVATER  von 2 Kindern, die Schädeldecke eingeschlagen.


Also unterstützt uns und kommt  vorbei, damit  wir ein HAMMER HARDCORE Signal gegen  die SCHEIß NAZIS  zeigen.
LG Escape the Reality die Hardcoreler aus CASSEL   ..  

Sunday, February 15, 2009 

Neonazis überfallen DGB-Reisebus


Rechte Schläger haben am Samstagabend bei Jena Mitglieder der Linkspartei und des DGB angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Die Gruppe aus Hessen war auf der Rückfahrt von einer Demonstration gegen einen Neonazi-Aufmarsch in Dresden.
 
Fünf Mitglieder der Reisegruppe wurden nach Polizeiangaben verletzt, mindestens eines von ihnen schwer. "Einer der Verletzten hat einen Schädelbruch und wird zur Stunde im Krankenhaus operiert", sagte der Sprecher der Linkspartei Hessen, Achim Kessler, am Sonntagmittag hr-online.

Der Bus mit 40 Mitgliedern des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Hessen und der Linkspartei hatte nach Angaben der Polizei gegen 19.25 Uhr eine Pause auf dem Rastplatz Teufelstal an der Autobahn 4 zwischen Jena und Gera gemacht. Zur etwa selben Zeit steuerte eine Gruppe von Anhängern der rechten Szene, die ebenfalls auf der Rückfahrt von Dresden war, den Rastplatz an.
 

Anti-Nazi-Demo in Dresden 

 
Klicken Sie auf ein Bild, um in die Galerie zu gelangen (4 Bilder)
 
"Die Rechten beschimpften zunächst die Reisegruppe und griffen sie dann auch an", sagte ein Polizeisprecher. Als die Polizei an der Raststätte eintraf, verließ der Reisebus mit den Angreifern gerade den Parkplatz. Die Beamten stoppten die Gruppe wenig später und nahmen die Personalien von 40 Rechtsextremen auf. Der Staatsschutz übernahm Ermittlungen und Strafverfolgung.

Die hessische Linkspartei verurteilte den Angriff scharf. "Die immer häufiger und brutaler werdenden Gewalttaten von Neonazis erschrecken mich. Alle Verantwortlichen fordere ich auf, endlich wirksam gegen die Neonazi-Szene vorzugehen", erklärte Parteichef Ulrich Wilken in einer Mitteilung.
 

Demonstration in Dresden mit viel Prominenz

In Dresden hatten am Samstag nach Angaben der Veranstalter rund 12.500 Menschen mit Sternmärschen und Kundgebungen gegen Rechtsextremismus demonstriert - unter ihnen Prominente wie SPD-Chef Franz Müntefering, Grünen-Chefin Claudia Roth und der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Gregor Gysi.

Sie erinnerten auch an die Zerstörung der Stadt bei Angriffen britischer und amerikanischer Bomben am 13. und 14. Februar 1945. Der Protest wandte sich gegen einen Aufmarsch von etwa 6.000 Neonazis aus dem ganzen Bundesgebiet und dem Ausland. Die Rechtsextremisten instrumentalisieren seit langem den Jahrestag der Bombardierung Dresdens Ende des Zweiten Weltkrieges.

Quelle

Tuesday, January 27, 2009 


Wir von der RAL treten zum zweiten Mal
bei den Wahlen zum StudentInnenparlament
an. Wir, das ist eine offene Gruppe
von politisch Aktiven und Interessierten
die antikapitalistische Politik an die Uni
bringen wollen.
Wie machen wir das? Seit der Wahl 2008,
bei der wir mit 3.8% und einem Sitz erstmals
ins Studentenparlament einzogen,
haben wir verschiedene politische Veranstaltungen
und Treffen gemacht -- Themen
waren: Augenzeugenbericht aus Venezuela,
Sicherheitskonferenz der NATO
mit Demofahrt nach München, Bericht
aus dem Abschiebegefängnis aus Büren
(Paderborn), Filmvorführung und Diskussion
zum Jugoslawienkrieg von 1999,
Veranstaltung zur Finanzkrise und zum
Bildungsstreik am 12.11.2008.
In diesem Spektrum (viele Themen konnten
wir noch gar nicht machen) bewegen
sich unsere politischen Schwerpunkte.
Wir sind der Meinung, dass an der Uni
nicht nur über Bildungspolitik und Studiengebühren
gesprochen werden sollte,
sondern auch linke, aktive, antikapitalistische
Politik und Information verbreitet
werden muss.
Hochschulpolitik bedeutet für uns nicht
in den Gremien zu sitzen, gefällige Anträge
zu formulieren und sich im Parlamentarierdasein
zu üben. Für uns bedeutet
Hochschulpolitik die Politik an die Uni
zu bringen und zusammen mit Euch aktiv
Politik zu gestalten.
Die RAL ist seit Mai Mitglied im Kassler
„Bildungsblockaden einreißen“ Bündnis,
war an den bisherigen Bildungsstreiks vom
12.6. und 12.11. beteiligt und an beiden
bundesweiten Bildungskonferenzen in Berlin
und Kassel dabei. Auch dort vertreten
wir unseren politischen Anspruch -- Widerstand
gegen Bildungsabbau und Privatisierung
ist nicht zu trennen vom antikapitalistischen
und progressiven Widerstand.
Wir sehen uns als Teil des internationalen
Widerstands gegen Krieg, Sozialabbau,
Rassismus und Faschismus. Wir sind solidarisch
mit den Kämpfen in Italien und
Griechenland, mit den Kämpfen der europäischen
und weltweiten Jugend. Wir
unterstützen die Vorbereitungen der bundesweiten
Bildungsbewegung für eine bundesweite
Aktions- und Streikwoche Ende
Mai/ Anfang Juni. Dafür wollen wir 2009
an der Uni Kassel arbeiten und mit Euch
den Protest und die Aktion verbreitern.

Tuesday, January 27, 2009 

Current mood:  rebellious
An alle!

Es sind wieder mal Hochschulwahlen! [nur noch bis Donnerstag!]
Obwohl wir nichts auf die kleinstparlamentarische Nebelkerze namens StuPa geben, treten wir trotzdem an.
Warum? Weil wir das StuPa nutzen können um studentische Belange ausserhalb des Schmalspurkarrierismus zu fördern bzw Anfragen zu stellen.
Weil wir so besser an Räume und Mittel (sprich Geld!) kommen um Veranstaltungen zu machen und damit als einzige Liste regelmäßige und gute Infoveranstaltungen auf die Beine stellen.
Weil wir so den anderen Listen vorhalten können ihre Wahlversprechen und Co wie immer nicht ordentlich einzulösen.
Selbstbestimmung statt Mitbestimmung!
Trotzdem bleiben wir unserem Programm treu - oppositionell und aktiv!

Revolutionäre Grüße,
wählt uns, besser aber: macht bei uns mit!


Monday, November 03, 2008 
 Hiermit laden wir dich zu unserer nächsten Infoveranstaltung der RAL ein!

 Thema: Die Aufgabe der Bildung, die aktuellen europaweiten Proteste und
'Was interessiert mich eigentlich der Schulstreik am 12.11. als Studierende/r?'

Ort: Arnold Bode Straße 2, Raum 0404 (der gleiche wie beim letzten Mal)
Am Mittwoch, 5.11. 2008
Beginn: 20:00 Uhr
Wednesday, June 25, 2008 
Weitergeleitet:

Wie im letzten Jahr wird auch in diesem Jahr wieder das NPD Sommerfest in Sangerhausen stattfinden.





Anmelder hierfür Enrico Marx und vermutlich seine Lebensgefährtin Judith Rothe. beide sind in der NPD aktiv, sie leitern der gruppe " Ring Nationaler Frauen " gegründet ca. 2006/07.





Redner wie: Matthias Heyder, Jürgen Rieger, Carola Holz ( NPD Landesvorsitzende Sachsen-anhalt ), Thomas Wulff. usw. werden auftreten.





auch bands werden dabei sein:
Ferox (Schweden)
Before the War (Slowakai)
Projekt Irminsul (Deutschland)
Nordglanz (Deutschland)
Wolfsgarde (Deutschland)
Bloodline (Deutschland)

( Quelle: http://www. npd-msh. de/index. php?ID=117&npd=aktuelles )

Auf NPD MSH wird geschrieben es geht von 12.00 Uhr bis 22.

00 Uhr
die NPD Landesseite schreibt allerdings 10.

00 Uhr!

um den nazis schonmal einen schönen empfang zu bereiten, ist 09.

00 Uhr treffpunkt!
Do It Yourself an dem Tag angesagt es sei denn es finden sich noch leute die
gern was planen würden... wie Demo etc.


dies wäre nächster schritt wenn wir wissen wieviele leute vor ort sind!

Im letzten Jahr wurde davon gesprochen das dieses fest als ausweichs möglichkeit für das D(eutsche)S(timme) Presse fest wäre.




ca.



300 Menschen mit menschenverachtendem Gedankengut hat sich dort getroffen!

Hat man letztes jahr noch damit geworben es sei kostenlos, wollte man vorort zwischen 12 und 15 euro haben ( kann man im thiazi forum nachlesen )
worüber viele kameraden verärgert waren und die abreiße antraten!

Auch ein Programm für Kinder wird geboten:
Attraktionen für die Kleinen, wie eine Hüpfeburg, Blechdosenwerfen, Kinderschminken uvm.





Im vorigen Jahr waren ca. 50 - 100 Antifaschisten vor ort darunter viele Teenager von gewerkschaften, die bullen hatten eine Spontandemo durch die innenstadt zugelassen, was allerdings keiner mitgekriegt hatte da die bullen alles abriegelten.





Zur gleichen zeit war in der Innenstadt am Abend die sogenannte " Bier-Meile"
die nazis sind spontan nach dem Sommerfest dorthin um ärger zu machen in 50 Manngruppen in Spontandemo ähnlicher form über die straße bis in die innestadt.



Die Polizei war damit völlig überfordert und musste weiter kräfte anfordern erst nach 2 Stunden gelang es der Polizei alle nazis fest zu setzen und diese aus der stadt zu schicken!

zu Sangerhausen: ist eine ca. 30.000 einwohner große Stadt .




Das stadtbild ist geprägt von Nazi - Skins ( 90 iger jahre style ).




An sich viele Einbahnstraßen und sehr verwinkelt was nur zum vorteil sein kann!

also leute Arsch bewegen und am 05 Juli die Nazis die Suppe versalzen!
genauere infos folgen!!!!

P.s.


mobi hp: http://hc-punk. repage2. de/
nix professionelles aber besser als nix!
Thursday, June 19, 2008 
Deutsche Truppen, deutsches Geld - Morden mit in aller Welt!

Eine Veranstaltung der Revolutionär Antifaschistischen Hochschulliste Kassel (RAL) zur Aufklärung u.a. über deutsche Angriffskriege nach 1945, mit Filmvorführung und Diskussion am Dienstag 24.06.2008, im K19 hinter der Uni, 20 Uhr
Friday, May 16, 2008 
Kassel: Militär- und Rüstungsindustrie an der Universität
Am 19. sowie am 26. Mai werden, im Rahmen einer Veranstaltungsreihe im Fachbereich
Wirtschaftswissenschaften, Oberstleutnant Jens C. Fehler und Michael von Lowtzow zum
Thema „Innovationsmanagement und Roadmapping" referieren. Fehler ist Mitglied des
politisch-militärischen NATO-Think Tanks JAPCC (Jonit Air Power Competence Centre).
Von Lowtzow ist Projektleiter des Techonologie Managements Military Air Siystems von
EADS Defense and Security.Organisiert wird die Veranstaltung von Prof. Marion
Weissenberger-Eibl. Thema ist die Entwicklung unbemannter Flugzeuge und Drohnen,
welche die NATO-Staaten seit vielen Jahren vorantreiben. Anwendung finden diese bereits
u.a. von deutschen Soldaten in Afghanistan.
Hintergründe - JAPCC und EADS
Die Denkfabrik JAPCC wurde gegründet, mit dem Ziel der Bewusstseinsbildung und der
Unterstützung der Kommandostrukturen der NATO durch das Erstellen „strategische[r]
Konzepte sowie Führungs- und Einsatzgrundsätze für alle luftmachtrelevanten Belange
(www.bundeswehr.de/portal/..., 15.05.08)". Es gehe darum, den NATO-Streitkräften eine
effektive und effiziente Nutzung der Luft- und Weltraummacht zu ermöglichen. Dafür solle
militärisches, technisches und wissenschaftliches Know-How miteinander verwoben werden.
So sollen auch die Veranstaltungen dem Zweck dienen, wissenschaftliches Know-How für
militärische Zwecke, zukünftig nutzbar zu machen.
Der Luft-, Raumfahrtkonzern EADS, der auch eine Rüstungsparte hält und an dem die
Daimler AG mit einem Anteil von 15 Prozent beteiligt ist, ist in den letzten Jahren, vor allem
mit der Produktion von Streubomben negativ in die Schlagzeilen geraten. Auf einer Berliner
Pressekonferenz der Kritischen Aktionäre Daimler (KAD) erklärte Thomas Küchenmeister
vom Aktionsbündnis „landmine.de": „Unternehmen, wie die von Daimler kontrollierte EADS
gehören nach wie vor zu den größten Waffenproduzenten weltweit [...]." So produziert
EADS, u.a. MLRS-Raketenwerfer, die mit einer einzigen Salve ca. 8000 Sprengkörper
abschießen können, die auf einem Gebiet von einem Quadratkilometer streuen. Die große
Anzahl an Blindgängern wirken wie die Verminung ganzer Landstriche. Die meisten der
Opfer sind Zivilisten und vor allem Kinder. Deutschland ächtet diese Waffe zwar prizipiell,
für die Bundeswehr hält die Regierung die Anwendung jedoch für legitim. Die Opfer sind ja
auch nur auf der anderen Seite zu beklagen.
Militärische Präsenz an Universitäten schon längst Alltag
An der Universität Kassel leisten schon heute viele Studierende im Fachbereich
Elektrotechnik ihr Praktikum in Rüstungsbetrieben ab. Bei Thyssen-Henschel entwickeln sie
Programme zur „Freund-Feind Erkennung" für unbemannte Drohnen. „Ebenso finanziert die
Bundeswehr Exkursionen des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften zum NATOStrategiezentrum
in Potsdam mit Übernachtung in den örtlichen Bundeswehrkasernen",
erklärte ein Sprecher des „Antimilitarismus Bündnisses Kassel".
Eine, diese Woche stattfindende Exkursion zum Besuch mehrerer lateinamerikanischer
Botschaften in Berlin des Professors Hans-Jürgen Burchardt, der den Lehrstuhl
„Internationale- und Intersgesellschaftliche Beziehungen inne hat, wurde ebenfalls von der
Bundeswehr finanziert. Die Übernachtung in der Kaserne ist obligatorisch. In seiner
Vorlesung „Internationale Beziehungen" traute er sich nicht, den wahren Sponsor zu nennen.
Statt dessen gab er an, dass die Exkursion ein Effekt der Studiengebühren sei.
Die Rüstungsindustrie hat in Kassel eine mehr als 100 jährige Tradition. Das
Familienunternehmen Henschel & Sohn profitierte unmittelbar von der Aufrüstungspolitik im
Nationalsozialismus. Heute steht die Hochschule auf dem ehemaligen Gelände der Firma. Der
Standort kann auch als Symbol für die Parallelen in der Entwicklung der Rüstungspolitik
gesehen werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Panzerproduktion zum größten
Geschäftszweig des Unternehmens. In dieser Zeit wurden Zwangsarbeiter, u. a. aus dem nahe
gelegenen Arbeitslager Breitenau für politische Gefangene ausgebeutet, um die Panzer
„Tiger" und „Königstiger" herzustellen. 1943 bestand die Belegschaft des Henschel-Werkes
zu fast 60 Prozent aus ausländischen Zwangsarbeitern.
„Gegen Militarisierung – an der Uni Kassel und Überall!"
Als Studierende an der Universität Kassel auf die Veranstaltungsreihe aufmerksam wurden,
machte sich Empörung breit. „Was? Militär an unserer Uni? Kann man die nicht raus
schmeißen?", so ein Studierender. In sehr kurzer Zeit bildete sich ein Bündnis politisch
aktiver Gruppen aus dem Raum Kassel.
So unterschiedliche Gruppen wie, die AG Friedensforschung an der Uni Kassel, das
Allgemeine Syndikat Nordhessen, Anti-G8-Bündnis Uni Kassel, Arbeitermacht, DIE
LINKE.SDS, die Initiative Freie ArbeiterInnen Union, Jugend Antifa Kassel, Revolutionär
Antifaschistische Liste, Revolution und verschiedene Einzelpersonen, fanden sich, unter dem
Motto „Gegen Militarisierung – an der Uni Kassel und Überall!" zusammen.
„Wir fordern Studierende und Beschäftigte der Hochschule, sowie die lokale Bevölkerung
auf, sich auf die Suche nach friedenspolitischen Alternativen zu Aufrüstungs- und
Kriegspolitik zu begeben und sich gegen Instrumentalisierung Studierender, durch Militär und
Rüstungsindustrie, zu wenden.", so ein Sprecher. Des weiteren fordert das Bündnis die
Leitung der Hochschule und die Professoren auf, Militärs und Rüstungskonzernen keine
Plattform zu gewähren. Sie kritisieren die Tatsache, dass Militärs Raum für Veranstaltungen
bekommen. Dies sehen sie als ein Resultat der Hochschulreformen, die Lehre und Forschung
primär in den Dienst marktwirtschaftlicher Interessen stellt. Im Zuge dieser neoliberalen
Europapolitik werde die Universität Schrittweise privatisiert und somit in den kapitalistischen
Verwertungsprozess integriert. Dies zeige sich in der vermehrten Drittmittelfinanzierung, zu
der die Professoren gedrängt werden. Damit sei Bildung nicht mehr dem Interesse
gesellschaftlichen Wohls, sondern ökonomischen Effizienz-, Konkurrenz- und
Renditeinteressen unterworfen. Kritische Wissenschaft wird so kontinuierlich zurück
gedrängt.
Für den 19. und 26. Mai kündigte das Bündnis einen bunten Protest vor der Veranstaltung an.
„Wir werden diese Entwicklung nicht kamplos hinnehmen." Ab 15.30 Uhr werde es an beiden
Montagen Musik, Reden, Graffitiperformance und und andere Aktionen geben." Dies kann
auch als ein Wiedererwachen des Politischen, im Sinne einer Verbindung von universitären
und gesamtgesellschaftlichen Belangen, an der Universität Kassel gewertet werden. Die
Mobilisierung im Vorfeld kann bereits als ein Erfolg gerwertet werden.
Tuesday, January 29, 2008 

Current mood:  pugnacious
SUPPORT linkezeitung ...

Bei den Kasseler Hochschulwahlen vom 22.1-24.1 erreichte die RAL (Revolutionär-Antifaschistische-Liste) 3.8%, ca. 200 Stimmen und damit einen Sitz im Studentenparlament.

In der RAL engagieren sich Mitglieder von REVOLUTION, der Jugendantifa Kassel und politisch nahestehende Einzelpersonen.

Wir haben uns im letzten Jahr gegründet da die bisherigen „linken" Asten (StudentInnenregierung) keine aktive und keine kämpferische Politik an der Uni betrieben, die StudentInnen weder politisierten noch mobilisierten. Dies sahen wir besonders im Rahmen der „Anti G8 Plattform Uni", während REVOLUTION und die „Cyclefront" gemeinsam über und gegen den Gipfel informierten und mobilisierten, war von den vorgeblich linken Listen niemand aktiv.

 

Speziell die Politik der „Sozialiste", jetzt „Linke Liste.SDS" war für uns Anlass eine klar antikapitalistische und revolutionäre Politik an die Uni zu bringen. Wir wollen keine Juso Asten unterstützen, wollen nicht als Wahlhilfe für reformistische Organisationen und Listen dienen – unser Politikverständnis ist ein anderes.

Während des Wahlkampfes haben wir in vielen Gesprächen aufgezeigt, worum es uns bei der Listengründung ging – wir wollen nicht allein in studentischen Gremien sitzen oder nur „spezifische" Unipolitik machen. Wir glauben, dass nur ein breiter sozialer Widerstand aller Beschäftigten, Arbeitslosen, StudentInnen und SchülerInnen die neoliberale Politik von Kapital und Staat wirksam bekämpfen kann, die isolierten Proteste gegen die Agenda 2010 oder die Einführung der Studiengebühren müssen zusammen geführt werden.

Dafür wollen wir von der RAL unseren Beitrag an der Uni leisten. Wir wollen über die Unipolitik und die Arbeit der Gremien genauso informieren wie über den antikapitalistischen und antifaschistischen Widerstand – wollen vor Ort solidarisch mit Streikenden und Arbeitslosen gegen die neoliberale Politik kämpfen und gemeinsam für die Teilnahme am Protest mobilisieren.

Als erstes wollen wir zur Demo gegen die NATO-Sicherheitskonferenz am 9.2 in München mobilisieren, antiimperialistischer Widerstand muß auch an der Uni präsent sein – dies ist unser Verständnis von aktiver kämpferischer Politik am Campus. Ebenfalls wollen wir gegen faschistische Burschenschaften vorgehen und vor Ort gemeinsam mit allen antifaschistischen Gruppen die Neofaschisten bekämpfen.


Ergebnisse Studentenparlamentswahl Uni Kassel 2008


Wahlergebnis 2008

  • 11 Sitze: Liste 1 Jusos in der SPD-Hochschulgruppe Kassel und Witzenhausen (2139 Stimmen)

  • 1 Sitz: Liste 2 Revolutionäre Anti Faschistische Liste (RAL) (192 Stimmen)

  • 4 Sitze: Liste 3 Grüne Hochschulgruppe Kassel (GHK) (831 Stimmen)

  • 2 Sitze: Liste 4 Fachschaftsliste Witzenhausen - ökologisch & sozial (328 Stimmen)

  • 1 Sitz: Liste 5 Neue Studenten Vereinigung (167 Stimmen)

  • 1 Sitz: Liste 6 DIE LINKE.SDS (295 Stimmen)

  • 3 Sitze: Liste 7 Die Neue Liste (635 Stimmen)

  • 2 Sitze: Liste 8 Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) (463 Stimmen)

Tuesday, January 29, 2008 

Current mood:  pugnacious
Am Mittwoch, 6.2. findet die Veranstaltung der RAL - Revolutionär Antifaschistische (Hochschul)- Liste Kassel mit dem Thema NATO Sicherheitskonferenz statt.
Die Sicherheitskonferenz dient zur Koordination gemeinsamer militärischer Aktionen der imperialistischen Mitgliedsländer.

Wir werden mit einem kurzen Vortrag beginnen um noch Zeit für Diskussionen zu haben. Ausserdem wollen wir planen wie wir zur Demonstration gegen die SiKo fahren werden, Mitfahrgelegenheiten und gemeinsame Zugtickets werden dort dann abgeklärt.

Die Örtlichkeiten sind in der Arnold Bode Straße 4 (Uni Holländischer Platz), Start wird gegen 19:30 sein.
Der genaue Raum wird noch bekanntgegeben / ausgeschlagen sein.


Mitarbeit & Unterstützung erwünscht!


http://myspace.com/ra_liste
ral-kassel@web.de