Status: Single
City: Goslar
State: Niedersachsen
Country: DE
Signup Date: 10/17/2005
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Sunday, July 19, 2009
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Current mood:  rockin
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Monday, May 04, 2009
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Throat-Cut-War
Criminal
9 Songs - 27:38
Eigenveröffentlichung
Hat mich deren MCD „End Of The Line“ schon aus den Latschen
geworfen und mit offenem Munde dastehen lassen, bin ich jetzt umso mehr
erfreut, dass nun endlich das erste volle Album der Deathcore Band aus Goslar
vorliegt. Throat-Cut spielen eine wirklich fett produzierte Mucke, die irgendwo
zwischen brutalem, aggressionsgeladenem Death Metal und verdammt wütendem
Hardcore eingeordnet werden kann. Throat-Cut haben einen angenehmen Groove in
ihren Liedern, und auch so bietet das Teil allerhand Abwechslung. Sänger
Markus, der einigen von seinen ehemaligen Bands Drecksau und Dogma bekannt sein
dürfte, hat meiner Meinung nach eine der wohl variabelsten Growlstimmen in
diesem Genre überhaupt. Wer auf den rotzigen Gesangsstil von Dying Fetus (zu
„Destroy The Oppossition“ Zeiten) steht, den groovigen Sound von Moker addiert
und noch ein paar Schreipassagen aus dem HC-Lager zulässt, der weiß in etwa,
wie die Jungs ticken. Aber auch in Sachen Gitarrenarbeit kann man ordentlich
punkten: Man agiert hier zwar eher im mittleren Tempo, kommt dafür aber umso
druckvoller daher. Schlagzeugberserker Ede beherrscht sein Handwerk ebenfalls
sehr gut, denn auch hier wird zwischen langsamen Passagen und
Auf-die-Fresse-Blastbeats einiges abgedeckt, was mich echt beeindruckt.
Textlich geht es eher in die sozialkritische Richtung, was dem Ganzen noch mehr
Pfeffer gibt. Für mich ist diese Scheibe einfach nur geil und für jeden Death
Metaller, der keine angeborenen Scheuklappen hat, sicher ein originelles Teil.
Wirklich klasse Album, Top! Kontakt: www.throat-cut.com (rayk)
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Tuesday, January 06, 2009
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Man kann tatsächlich noch Deathcore spielen, ohne zur derzeit angesagten Beatdown-Fraktion zu gehören. Das beweisen uns THROAT-CUT mit ihrem aktuellen Release "War Criminal". Von diesem grenzt sich die Band in der Presseinfo auch deutlich ab, Auswirkungen auf die Durchschlagskraft des Materials hat dies aber nicht. Wuchtig produziert und dementsprechend tonnenschwer gestaltet sich der Einstieg mit dem Doppelpack "Retaliate" und "Betrayal". Fette Riffs und ausladende Moshparts dominieren das musikalische Geschehen, während sich hin und wieder auch einige weniger gelungene Gangshouts eingeschlichen haben. Wer allerdings nun glaubt, dass die Jungs nach diesem Start im Folgenden etwas zurückrudern, ist falsch gewickelt. Im Grunde gleicht die Platte nämlich einer unaufhörlichen Serie von Schlägen in die Magengrube. Kaum meint man, sich von einem Treffer erholt zu haben, erreicht einen schon der nächste in Form von Songs wie dem deutschsprachigen "Aspiration". Ein Glück also, dass die Spielzeit mit knapp 28 Minuten angenehm kurz ausgefallen ist. Länger wäre vermutlich auch tödlich gewesen, denn das Ganze ist zugegeben schon ziemlich stumpf geraten und gewinnt auch sicher keinen Preis in Sachen Abwechslung. Deshalb muss man wirklich in der richtigen Stimmung sein, um überhaupt an "War Criminal" gefallen finden zu können. Aber dann eignet sich die Scheibe hervorragend dazu, um sich einfach mal auf voller Lautstärke das Gehirn rausballern zu lassen. Man merkt es vermutlich schon, dieses Album ist wirklich nur für beinharte Genrefans gedacht. Wer sich nicht zu besagter Zielgruppe zählt und inmitten von Moshpits wenig Spaß findet, sollte lieber einen großen Bogen machen. Im Grunde ist "War Criminal" nämlich nichts anderes als das: Ein ausladender, massiger Moshpit. Nur eben im Wohnzimmer und nicht vor der Bühne.
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Wednesday, December 03, 2008
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Die legitimen Erben von DRECKSAU Zwar reichen die Ursprünge dieser Formation bis ins Jahr 19987 zurück, doch so richtig los gegangen ist es bei THROAT-CUT erst im Jahr 2005. Seit damals ist das noch immer aktuelle Line-up schon beisammen und schon mit der ersten EP "End Of The Line" (2006) konnte im Underground mächtig Staub aufgewirbelt werden. Der vermeintliche Newcomer entpuppte sich als Kollaboration erfahrener Musiker, mit Sänger Marcus Giese an vorderster Front. Sein markantes Organ, mit dem er jetzt bei THROAT-CUT den Sound entscheidend mitprägt, brachte er zuvor bei den leider verblichenen Doomcorlern von DRECKSAU zum Einsatz und eben jene Formation scheint Marcus für seine weitere musikalische Laufbahn nachhaltig beeinflusst zu haben.
Zwar kommen THROAT-CUT im direkten Vergleich stilistisch doch unterschiedlich aus den Boxen, doch die Intensität jenes legendären Borstenviehs vermögen die vier Burschen auf "War Criminal" sehr wohl zu erreichen. Auf besagtem Silberling vermengen die Burschen Groove in fettester Art mit Death Metal der derben Machart und vereinzelten Ausflüchten in Richtung Grindcore. Zuletzt darf auch die deftige Portion Hardcore der alten Schule nicht unerwähnt bleiben, die auf "War Criminal" als essentieller Bestandteil enthalten ist.
Marcus' immerzu abgrundtief gurgelnde Stimme passt vorzüglich zu den durch die Bank knüppelharten, aber leider noch nicht durchweg zündenden Tracks. Die Basisarbeit jedoch ist THROAT-CUT definitiv gelungnen, denn sowohl das Riffing, wie auch der Groove stimmen bereits. Was jedoch noch fehlt, ist wohl lediglich die Feinabstimmung. Soll heißen, vereinzelt wirken die Songs auf Grund der soundtechnischen Inhomogenität noch nicht brutal genug und auch die Backing Vocals müsste man intensiver zur Geltung bringen, um auch wirklich zu killen. Mit Brechern der Marke 'No Chance To Hide' oder 'Burn In Hell' (was für ein Riff!) konnten die Burschen aber bereits mächtig unter Beweis stellen, wie man Brutalität in Musik ummünzen kann.
Im Moment scheint die Formation auf der Suche nach einem geeigneten Label zu sein, was angesichts der Wucht der Kompositionen selbst kein Problem darstellen sollte. Wenn selbiges dann bereit ist, für die nächste Produktion ein amtliches Budget zur Verfügung zu stellen, sollte es auch mit der erwähnten Feinabstimmung klappen, die man durchaus auf den Sound zurückführen kann.
Anspieltipps: Betrayal, No Chance To Hide, Burn In Hell
Walter Scheurer [11.11.2008]
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Wednesday, September 03, 2008
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 Am Donnerstag dem 4.September ab 20 Uhr (bis 22Uhr) sind sowohl THROAT-CUT, als auch DOS DIAS DE SANGRE per Interview+CD-Vorstellung bei der Radioshow NOISE-ENGINE zu Gast! U.a. werden beide Bands etwas zu ihren neuen CDs erzählen, zur Band und allerlei andere Dinge zum Besten geben. Neue Songs beider Bands werden natürlich auch gespielt... Also, wer mag, kann sich das Ganze auch per LIVESTREAM auf www.noiseengine.de anhören, oder auf auf 107,1 UKW & 95,35 KABEL. Live Stream (Low)Live Stream (High)

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Friday, October 19, 2007
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Rostfrei? Also kein schön-scharfer Kohlenstoffstahl? Also zu faul, das Messer vernünftig zu pflegen, oder? Noch nicht mal aus Solingen? Hossa, Leute… damit wollt ihr ne Kehle durchschneiden? Das ist doch bestimmt stumpf! Wie ekelig. Da könnt ihr die auch gleich mit ner Zwickzange durchpitschen… keinen Stil hat die Jugend von heute; immer ist alles zu aufwendig.
Und euer Death-Core ist auch so was von stumpf! Meine Fresse, ist das primitiv. Schnell ein paar alte Old-School-Riffs à la MASSACRE und REPULSION aus der Mottenkiste gekramt, Hardcore-Grooves dazu und auf die Lauscher, fertig, los! Und der Core-Frontkämpfer? Flugs eine Mike-Muir-Gedächtnis-Bandana um den beidseitig verlängerten Scheitel gewickelt und ab ans Mikro. Interessanterweise klingt das dann auch an wie ne Mischung aus bärbeißigem HC-Shouter und Kyle Symons. Auch wenn es dann in die Gurgelabteilung geht, bleibt der Mann beinahe verständlich. Überhaupt hört man sich hin und wieder auch wie eine schwer gebremste Version von HATEPLOW an. Wie gesagt, alles sehr primitiv… aber saugut! So wertvoll wie ein kleines Steak ist nämlich die Tatsache, dass man den Kehlenschnitt-Core nicht mit Blick gen Skandinavien aufgezogen hat und somit dem Stempel Metalcore bestens zu entgehen weiß. Hier treffen tatsächlich amerikanischer Alttodesblei und traditionell ausgerichteter Hardcore aufeinander und gehen eine nicht unattraktive Mischehe ein.
Kein Break zuviel, keine Soloeskapaden - ein bereinigter Sound, der aber durchaus zu überzeugen weiß. Dies liegt vor allem an den (zugegeben schon mal gehörten) Killerriffs, den an den goldrichtigen Stellen eingesetzten Grooves und dem Gespür der Band, wuchtige und geradlinige Songs auf Platte pressen zu können. Vor allem Frontbollwerk Giese passt zu dieser Art Mucke wie ein Schwinger in die Magengegend. Zwar geht die Wucht aufgrund der nicht ganz optimalen Produktion ein klein wenig verloren, doch haut „End Of The Line" bestens ins Tartar (Tartar ist feiner als Mett und hängt zumindest mir nicht immer so in den Zähnen, deswegen! Bei dem Weg: Hungrig Reviews zu schreiben scheint einen direkten Einfluss auf deren Gestaltung zu nehmen).
Bitte einen Longplayer auf diesem Niveau und mit einer transparenteren, noch wuchtigeren Produktion und THROAT-CUT husten das Gros aller ähnlich gelagerten Core-Bands mühelos von der Bühne. Aber bitte, bitte: Kauft euch ein gescheites Messer!
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Monday, July 30, 2007
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Diese deutsche Kapelle legt ihre Debüt-Mini in Eigenveröffentlichung vor, besteht allerdings aus nicht ganz unbeschriebenen Blättern. Sänger Marcus hat vorher bei den Doomprolls von DRECKSAU gegröhlt und die anderen Bandmitglieder haben sich vorher in Undergroundkapellen wie LOW und BLACKLIST LTD. verdient gemacht. Die 4 Songs auf "End of the line" liegen irgendwo in der Schnittmenge aus Death-Metal und Hardcore und ich hab schon lange keine so passende Beschreibung mehr in einem Info gesehen. THROAT-CUT sehen sich zwischen MASSACRE, weniger verspielten DYING FETUS und weniger konformem Metalcore. Das haut dann auch ziemlich hin. Die Songs sind geradlinig und schnörkeln oder breaken nicht nennenswert rum. Die ersten beiden Songs machen schön Tempo zwischen Blastbeats, Up-Tempo und hardcorigen Grooves. Die letzten beiden Songs setzen eher auf letzteres, wo für meinen Geschmack das reichlich abgedroschene Riffing dann etwas nervt. Insgesamt ist das Material hier aber eh für diejenigen gedacht, die es old-schoolig und straight mögen. Genau die sollten auch gut bedient sein wenn sie der Begriff Death-Core nicht abschreckt. Hier treffen sich jedenfalls die Räudigkeit von alter Schule Death-Metal und Hardcore in einer Mischung, die durch die Variation von Tempo und Groove zu überzeugen weiß. Gesanglich wird ebenso zwischen Death-Metal Gegrunze und Hardcore-Gebrüll gespreizt, wobei Erinnerungen an DRECKSAU durchaus aufkommen können. Marcus' Gesang klingt hier allerdings deutlich tiefer und weniger prollig gegröhlt. Alles in allem die nötigen Zutaten, damit es live gut abgeht.Zugegeben nicht ganz meine Tasse Tee, da zum Ender der kurzen 12 Minuten Spielzeit bereits etwas Langeweile aufkommt aber wenn ich nochmal auf die treffende Selbstbeschreibung verweisen darf.... ihr wisst für wen "End of the line" gedacht ist und online reinhören sollte mit Klick auf den Bandnamen die Kaufentscheidung recht einfach machen, ihr Geizknüppel! Karim
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Wednesday, July 18, 2007
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Ein ganz starkes Demo mit 4 Songs wird hier auf die Menschheit losgelassen, ein Bastard aus old-school Death Metal und Hardcore, und eine gewaltige Portion "Groove". 1998 wurde damit begonnen, ein festes Line-up zu formen , aber erst 2005 wurden die richtigen Leute gefunden, um konsequent an der Entwicklung der Band zu arbeiten. Ein Jahr später wurde diese hervorragende Eigenproduktion eingehämmert, die für läppige 3 Euro (+2 E Versand) auf ihrer Homepage (www.throat-cut.com) zu bestellen ist. Diesen kauf wird man nicht bereuen, denn die Songs treten in den Arsch. Herrlich groovende Riffs treffen auf ein treibendes Schlagzeug, und über allem dominiert der tiefe, fiese Gesang von Marcus Giese, als Aushängeschild der Band. Natürlich werden hier auch Stimmen laut, von wegen Metalcore usw., aber diesem Trend hetzt die Band nicht hinterher, dafür ist der Sound nicht melodisch genug. In Sachen Produktion oder Handwercklichem Können gibt`s nichts zu meckern, ist auch kein Wunder , denn alle Bandmitglieder sind alte Hasen, und waren unter anderem in Bands wie Drecksau (R.I.P.), oder COR aktiv. Aber auch textlich hält man nicht hinterm Berg, so werden im einzigen deutschsprachigen Song "Tätervolk" die Geschehnisse im Irak angeprangert. Ein feiner Nackenbrecher, der Lust auf eine vollständige CD macht. Ein letzter Tipp: Throat-Cut sind auf unserem Sampler vertreten, also unbedingt reinhören! Ralf 
Auf dem Sampler dieser Ausgabe sind wir mit dem Song "Burn In Hell" vertreten. Ihr könnt das Mag (+CD) direkt per Mail bei uns bestellen. Ihr kriegt dann eine Antwortmail, in der die Bankverbindung steht. Der Preis liegt bei 3 Euro/CD + 2 Euro Porto und Verpackung. WICHTIG: Bitte gebt Eure Adresse an!!!
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Tuesday, March 20, 2007
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THROATCUT gibt es bereits seit 1998, aber viel hat man seitdem von den Deutschen nicht gehört. Kein Wunder, hatte man sich doch zwischenzeitlich sogar einmal aufgelöst. Seit 2005 ist das Line-Up anscheinend einigermaßen stabil und 2007 darf die Welt schließlich Zeuge der EP "End Of The Line" werden. THROATCUT wüten in der Schnittmenge zwischen brutalem Ami-Deathmetal und modernem, toughem Hardcore. Dabei bedient man sich fast ausschließlich der primitivsten Elemente, die das jeweilige Genre zu bieten hat: massige Riffs, wuchtige Rhythmen und fetter Mosh. Frickeleien, Soli und Experimente sucht man hier vergeblich, und das ist auch gut so. Zum derben, aber etwas blechernen Sound, der etwas mehr Saft vertragen hätte, um nicht ganz so trocken zu wirken, brüllt sich Sänger Marcus, seines Zeichens ehemaliger Shouter der Doomcore-Combo DRECKSAU, die Seele aus dem Leib. Die rotzigen, dunklen Shouts passen perfekt zum Auf-die-Fresse-Sound und funktionieren auch mit deutschen Lyrics ("Tätervolk"). Insgesamt ist es gar nicht schlecht, was die Goslarer hier abliefern. Gut, ordentlich stumpf sollte man es schon mögen, wenn man daran Gefallen finden will, dann aber treten die vier Songs gut Arsch. Eine Offenbarung ist das aber weder musikalisch, noch im innovativen Sinn - gleichzeitig aber ein guter Beweis, warum das gar nicht immer nötig ist.
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Tuesday, February 06, 2007
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THROAT-CUT, deren Ursprünge bis ins Jahr 1998 zurück reichen, stammen aus good ole Germany und moshen auf ihrem 4-Tracker "End Of The Line" alles in Grund und Boden. Zwar könnte der Sound für den hier abgelieferten Spagat aus Old School Death Metal und modernerem Gewalze etwas mehr schieben, ansonsten gibt es aber wenig zu meckern. Gut, die Vocals könnten noch einen Tick derber und tiefer sein, aber das ist Geschmackssache. Die Gitarren zusammen mit der drückenden Bass-/Schlagwerk-Basis machen jedenfalls oft im Midtempo mächtig viel Kleinholz und verspüren anscheinend weder Lust auf Uptempo noch auf Solofrickelei. Dafür schleppt man sich lieber deathöfteren in rollende SloMo-Passagen, die live für massig wunde Nackenwirbel sorgen dürften. Auch wenn THROAT-CUT mit Metalcore dankenswerterweise kaum was am Hut haben, sorgen die bspw. in "No Compromise" verbratenen Gruppen-Shouts für Auflockerung und noch mehr Bühnen-Kompatibilität. Auch wenns auf "End Of The Line" schön eingängig zugeht ist hier keineswegs stumpf Trumpf, weswegen man sich das blutig aufgemachte Teil für den kurzen Aggressions-Schub zwischendurch für schlappe 3 € (plus 2 € P/V) zulegen sollte.
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Sunday, January 07, 2007
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Deathcore aus Goslar ist angesagt. Deathcore? Ja, eine Mischung aus Death Metal und Hardcore. Klassische Tradition trifft auf moderne Elemente, na, wenigstens kein Melodic-Death made in Sweden, wie es derzeit tausende Bands zu spielen scheinen.
THROAT-CUT gibt es seit 1998. Nach den üblichen Besetzungswechseln und unterschiedlichen Stilauffassungen arbeitet man seit 2005 konstant im gleichen Line-Up.
Musikalisch und auch vom Gesang her erinnert mich das Ganze eher an alte CARCASS als an die im Info genannten kultigen MASSACRE. Die Musik ist durchsetzt von Breaks, Blastspeed-Parts („Burn In Hell"), groovenden („Tätervolk") und langsameren Elementen („No Compromise") und eben richtig tiefen, fiesen Gesang. Die Hardcore-Elemente halten sich stark in Grenzen und sind nur bei einigen Gesangs-Parts und ein paar Shouts zu hören. Schade, dass die CD nur vier Songs zu bieten hat, denn es wäre interessant zu hören, ob sich die Musik auf einer vollständigen CD immer noch so abwechslungsreich gestaltet, wie es auf dieser EP der Fall ist.
Textlich geht es um die Schattenseiten menschlicher Existenz aber auch um gesellschaftliche Themen. Mit „Tätervolk" ist auch ein deutschsprachiger Song vertreten, in dem ein Blick auf das Geschehen im Irak geworfen wird.
Für extrem fanfreundliche 3 Euro plus 2 Euro Porto erhält man eine 4-Track-EP mit einem schönen Cover und einem Booklet, das für den Preis in Ordnung geht. Texte sind zwar nicht abgedruckt, aber für ein Bandpic, Blutspritzer und Thanxlist hat es gereicht.
Für Old-School-Death Metaller sicherlich genau das Richtige, zumal die Mischung stimmt und nicht alles im gleichen Tempo vorgetragen wird. Bin auf jeden Fall auf die nächste CD gespannt. Da auch die Produktion stimmt und die Instrumente schön differenziert rüberkommen, kann ich die CD nur empfehlen. Reinhören könnt ihr auf der My Space- Seite der Band
Autorwertung: 8 v. 10 Punkten
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Sunday, January 07, 2007
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Throat-Cut 6/6 -> Tip! End of the line Eigenproduktion Als ich das Coverartwork das erste Mal erblickte dachte ich sofort an den Sepultura Song "Cut-Throat" – da hatte man offenbar keine längere Suche nach einem guten Bandnamen?! Doch was den Hörer hier überrollt ist keineswegs ein Sepultura Plagiat – sondern das volle Brett Death – Core. Sänger Marcus Giese dürfte Einigen unter Euch bereits von Bands wie DOGMA ivs und DRECKSAU bekannt sein. Und Herr Giese hat dieses Organ, das Dir bis tief in den Magen reinstampft, erinnert immer wieder an MASSACRE. Schade nur, dass auf dieser Scheibe nur 4 Tracks zu finden sind. Dafür sind die aber alle Oben auf & gehen sofort ins Ohr. Besonders Song 2 „Tätervolk", das sich den Geschehnissen im Irak widmet und Song 4 „No One is innocent". Kurze Rede und hoffnungsvolle Aussichten am Konzerthimmel für 2.007! Hammerteil – mehr davon!
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Friday, December 22, 2006
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Wednesday, September 20, 2006
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