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The Base



Last Updated: 12/2/2009

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Status: Single
State: Steiermark
Country: AT
Signup Date: 4/12/2008

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Friday, October 23, 2009 

Current mood:  rockin
cu there!
best, the base

Fr, 23. Oktober 2009 | 21.00 Uhr
The Base | Self Defense Tour 09 (Winter)
Populorum (Huterergasse 5, 4283 Bad Zell)
Eintritt: VVK EUR 6,- (alle Sparkassen in OÖ) / AK EUR 8,-
www.kulturinitiative.net | www.myspace.com/thebasesongs
www.myspace.com/kibadzell
Saturday, September 12, 2009 

Current mood:  rockin
hey folks,

mit dem AMADEUS AWARD 2009 hat es ja nicht geklappt - trotzdem ein herzliches Dankeschön an alle, die für uns gevotet haben!!!!

Wie wir gestern erfahren haben, sind wir bereits für einen weiteren Preis nominiert worden - den COOL MUSIC AWARD 2009. Auch dieser wird vom Publikum vergeben.
hier voten: COOL MUSIC AWARD VOTING
Und wieder danke an alle Wählerinnen und Wähler :-)

Im Oktober sind wir da und dort unterwegs ....
16.10.2009 | OST*Klub, Wien | opening for Firewater | www.ost-klub.at
23.10.2009 | Populorum, Bad Zell | www.kulturinitiative.net
24.10.2009 | Kulturkeller, Gleisdorf | www.myspace.com/kulturkellergleisdorf
31.10.2009 | Styrian Stylez | p.p.c., Graz | www.styrianstylez.at

Um zahlreiche Erscheinung wird gebeten!

In diesem Sinne - rock'n'roll!
eure Base-Jungs
Monday, August 17, 2009 
Liebe Freunde gehobener Unterhaltungsmusik,

wir, The Base, haben es doch tatsächlich unter die Top 5 der Nominierten zum FM4 Amadeus Award 2009 geschafft und freuen uns wahnsinnig! Vor allem darüber, dass uns da offensichtlich eine ganze Menge Menschen reingewählt haben. An alle, die schon in der ersten Runde gewählt haben: Danke vielmals!!!!!

Bis 26. August geht es jetzt um die Wurscht und darum, dass Ihr (wieder) von Eurem Stimmrecht Gebrauch macht und bitte bitte für The Base voted (wenns euch gefällt, natürlich).

Und da gehts zur Abstimmung ...

Danke im voraus liebe Grüße,
The Base
Thursday, July 16, 2009 

Current mood:  indescribable
Liebe Freunde und Anverwandte,

seit gestern ist es hochoffiziell
The Base ist für den AMADEUS AWARD 2009 nominiert
und zwar für den FM4 AWARD.
(Nicht für das Lebenswerk, was ja mittlerweile auch durchaus angemessen wäre ;-))

Wir freuen uns unter allen Umständen dementsprechend über die Anerkennung und Nominierung.

JETZT kommt es allerdings auf euch an.
WEIL: Der AMADEUS-Preisträger wird ausschließlich per Voting bestimmt!


kurz zur Prozedur an sich:
Das Voting des FM4 Awards wird zweistufig abgewickelt: Unter den 25 Bands kann bis zum 26. August 2009 ein Spitzenfeld von fünf Acts in die zweite Runde gewählt werden. Danach wird per zweiter Voting-Runde aus selbigen fünf Acts der Preisträger des FM4 Awards ausgesiebt und - zusammen mit den anderen Amadeus-GewinnerInnen - am 10. September 2009 im Wiener Museumsquartier im Rahmen einer großen Party präsentiert.

HIER WIRD ALLES NOCHMALS GENAU ERKLÄRT UND ES GEHT DIREKT ZUM VOTING!
INFO UND VOTING AUF FM4.at
Wir brauchen euch genau jetzt.

Ganz lieben Dank und cu soon,

eure
zumindestmalnominierten Base-Jungs
namentlich Norbert, Albi, Karlheinz
Friday, June 05, 2009 
out now +++ FM4 Soundselection 20
http://fm4.orf.at/stories/1603776/
with The Base & "Dirty Little Hole"
best
The Base
Thursday, May 14, 2009 
hey folks,

unser sommerhit der jahre 2009 bis 2015 (mindestens) ist gestern auf dem österreichischen alternative-sender FM4 angelaufen - gute gelegenheit auch, euch den track "buffalo people" einfach zu schenken - hier geht's zum gratis-download!

ausserdem präsentieren wir das video zu "buffalo people":

Montag, 25. Mai 2009 | Beginn: 21 Uhr
Chelsea
(plus lautem Live-Konzert von The Base feat. Michael Ostrowski, Richard Klammer & Sandy Lopicic)
Lerchenfeldergürtel-U-Banhbögen 29-30, 1080 Wien | www.chelsea.co.at

... und auf die kommende FM4 Soundselection 20 (Juni) wurde unser brecher "dirty little hole" gewuchtet. fein.

cu soon --- eure base-jungs
Monday, May 11, 2009 
Neues Video zu „Buffalo People“
Wir haben es selbst noch nicht gesehen, und freuen uns darauf! Bei ein paar Dreharbeiten waren wir dabei, die eigentlich keine waren, weil das neue Video zu „Buffalo People“ ausschließlich aus Einzelfotografien besteht – ca. 10.000 sind da gemacht worden – durch die ein animiertes Pferd marschiert, weil der Büffel kommt eh schon im Song vor.
Produziert wurde das Teil wieder vom Team um Johanna Moder, die schon unser letztes Video zu „Not my Dog“ gemacht hat, das schon einige Awards (u. a. „Kinder der Iris“ und „Rocking Movies Award 2008“) eingestreift hat.

Zu sehen ist der Film unter anderem am:
Donnerstag, 14. Mai 2009
im Rahmen des International Short Film Festivals
(www.viennashorts.com)
im Gartenbaukino, Parkring 12, 1010 Wien
Festivaleröffnung: 20 Uhr

Montag, 25. Mai 2009
Chelsea (plus lautem Live-Konzert von The Base feat. Michael Ostrowski, Richard Klammer & Sandy Lopicic)
(www.chelsea.co.at)
Lerchenfeldergürtel-U-Banhbögen 29-30, 1080 Wien
Beginn: 21 Uhr

Donnerstag, 28. Mai 2009
Scherbenkeller (plus intimem aber herzlichem Live-Konzert von The Base)
(www.scherbe.com)
Stockergasse 2, 8020 Graz
Beginn: 20 Uhr (pünktlich diesmal!!!!)

fm4-Rotation und Soundselection
Als sie uns jahrelang NICHT auf FM4 gespielt haben, fanden wir den Sender ziemlich blöd. Jetzt ist er wieder super, weil erstens „Dirty little Hole“ wirklich auf schon an penetrante Aufdringlichkeit grenzende Heavy Rotation gelaufen ist und weil „Buffalo People“ (siehe oben) ab nächster Woche angeblich auch gaaaaaanz oft gespielt werden wird. Ja, wie gesagt, super Sender jetzt! Außerdem sind wir mit „Dirty little Hole“ auf der nächsten Soundselection von FM4 (VÖ: Anfang Juni) drauf.

Mit Contact High im Kino – mit Element of Crime on stage
„Dirty little Hole“ spielt zur Zeit aber auch noch woanders mit. Nämlich im Film „Contact High“ von Michael Glawogger und Michael Ostrowski. Zur Wien-Premiere im April haben The Base ein paar Nummern gespielt - ziemlich laut wars und die Menschen haben ziemlich mit den Ohren gewackelt. Vor allem Richi Pappik und Sven Regener von Element of Crime, die nach uns auch ein paar Songs gespielt haben. Sven hat uns ca. 15 Mal „Ihr seid eine großartige Band! Ihr habt tolle Songs und ihr könnt auch wirklich spielen!“ gesagt. Wahrscheinlich weil ich ihm meine Gitarre geborgt habe oder weil er schon genauso angesoffen war wie wir (oder ich habs so oft gehört, weil ich so angesoffen war wie er …)
Jedenfalls ist „Dirty Little Hole“ und noch ein nettes Lied namens „Contigo Hija“ – das wir extra für den Film geschrieben haben und das Michael Ostrowski singt – auf dem CD-Soundtrack von „Contact High“ (Universal) drauf.
Wednesday, April 08, 2009 

Tourtagebuch

Teil I: Spielboden Dornbirn und Bierstindl Innsbruck, am 3. und 4. April 2009


Kurz: diese Tour war natürlich ein voller Wahnsinn!

Es ist also wieder einmal Richtung Westen gegangen. Spielboden Dornbirn stand am Programm für Freitagabend und Bierstindl Innsbruck sollte es am Samstag werden. Ist es aber nicht, aber das kommt später.

Wir trafen uns am Freitag so um halb 10 Uhr morgens beim GAK-Trainingszentrum am Stadtrand von Graz um unseren Schlagzeuger, den Karl (Sturmfan), einzupacken. Und der Karl hatte als einziger auch eine Jause eingepackt. Wir anderen, also Albi der Bassist, Joe, der Mischer und Fahrer und ich, Norbert, Sängergitarrist, waren schon vor der Autobahnauffahrt hungrig wie die Saubären. Die nächste Shell-Tanke versorgte uns dann mit dem Notwendigsten, also Twix, Snickers, KitKat, Schokovo und ein Gatorade mit Zitronengeschmack. Auf Ö1 lief Johannes Brahms „Ungarischer Tanz, Nr.2 d-moll für Klavier zu vier Händen“, aber nicht lange, weil wir bandintern ja nicht so tun müssen, als ob uns klassische Musik besonders schärfen würde. Also legt Joe das neue Album von The Bad Plus „For All I Care“ auf. Auch ein bisschen anstrengend.

Die blödeste Band der Welt
Ab dem Gleinalmtunnel wurden uns die Ärsche wässrig und die Köpfe fad, also spielten wir wieder blödeste Band der Welt. Die Spielregeln sind leicht, aber schwer zu beschreiben, und haben u. a. mit Gesprächen zu tun, wie sie unter verhaltensauffälligen Kindergartenkindern oder hinter den Türen geschlossener Anstalten für demente Geriatriker geführt werden. Teilweise auch mit infantilen Verhaltensweisen, wie dem lauten Vorlesen von Texten auf Straßenschildern und Plakaten, gegenseitigem In-den-Bauch-pieksen (der Zeigefinder ist der Zauberstab, ich bin Harry Potter und Albi ist der böse Lord Voldemort), mit-leeren-Gatorade-Flaschen-auf-den-Hinterkopf-des-Vordermanns-dreschen (vor mir saß Karl), mit Lippen simulierten Furzen und anderen für um-die-40-jährige Erwachsene durchaus bedenklichen und entbehrlichen Zeitvertreiben.

Man fragt sich zwischendurch, ob sich andere Bands auch so aufführen, wenn sie sich unbeobachtet wähnen. Obwohl wir uns zwischendurch schon auch zusammengerissen und halbwegs normal verhalten haben. In diesen ernsteren Phasen richteten wir befreundete Musikgruppen aus, enthüllten intime Details aus dem Privatleben guter Bekannter – die uns unter dem Siegel der Verschwiegenheit anvertraut worden waren –, streckten blöden Autofahrern die Zunge raus und führten mehr oder weniger sinnlose Telefonate mit anderen Menschen, um nicht komplett zu verdummen.

„Ziel erreicht!“
Ca. sechseinhalb Stunden nach Aufbruch, also kurz nach 16 Uhr, sagte Joes GPs dann „Ziel erreicht!“. Der Spielboden Dornbirn ist unterm Strich die vielleicht lässigste Live-Location Österreichs und das schreibe ich jetzt nicht, weil ich glaube, dass irgendwer vom Spielboden diesen blog liest, sondern weil es wahr ist: Da ist Platz ohne Ende, da helfen die Stagehands beim Ausladen mit, und auch wenn es nur eine ist (die Robert heißt und natürlich hat Robert ZWEI Hände), ist das ganze Zeug schneller auf der Bühne, an die Stromkabeln angesteckt und eingeleuchtet, als irgendwo sonst. Außerdem gibt es dort Holzkisten, auf die man seine Amps draufstellen kann. Während Robert die Mikros verkabelt hat, gaben wir dem Ulrich von Vorarlberg Online Live ein Interview und das lief eigentlich auch recht lässig und entspannt. Der Soundcheck auch, weil die Anlage und der Raum einfach super klingen und der Joe ja auch nicht ganz deppert ist.

The Base vs. Dornbirner Messe
In jeder Location, in der wir spielen, erklärt uns der Veranstalter so zwei Stunden vor dem Konzert, warum ausgerechnet heute nicht viele Menschen kommen werden. „Sieben haben im Vorverkauf Karten checkt und viele werdns nimma werden“, erklärte uns der Andi, Chef vom Spielboden. „S'isch immer so, wenn der erste warme Frühlingstag im Jahr isch, da bleiben d'Lüt lieber länger draußen. Außerdem isch heut Dornbirner Messe …“ Uns schrecken solche Prognosen zwar längst nicht mehr, aber sie geben uns zu denken. Also verbrachten wir die letzten eineinhalb Stunden vor dem Konzert damit, darüber zu reden, warum wir es nie zu etwas bringen werden. Weil wir faule Schweine sind, weil unsere Musik keine Sau interessiert, weil uns keiner kennt, weil die Schrift auf unseren Flyern zu klein ist und so weiter. Ich bin dann irgendwann duschen gegangen, weil einen solche Gespräche unmittelbar vor dem Auftritt ganz schön ziemlich deprimieren können.

„Du klingscht wie der John Wayne!“
Über den Auftritt selber zu schreiben, ist fad, weil wenn ich jetzt behaupte, dass er gut war, glaubt mir das eh kein Mensch. Aber er war gut, behaupte ich und die 40 „Lüt“, die schließlich doch aufgetaucht sind, haben brav zugehorcht, geklatscht, getanzt, Zugabe gerufen, ein paar Mädchen hätten sicher gerne ihre BHs auf die Bühne geworfen (wenn sie etwas betrunkener oder auf Ecstasy gewesen wären) und fast jede(r) zweite hat dann eine CD gekauft. Nach dem Konzert hat mir dann eine Frau gesagt, dass sie meine Stimme unglaublich gut findet: „Du klingscht wie der John Wayne!“ hat sie gesagt. Ich sagte, dass ich John Wayne zwar noch nie sprechen oder singen gehört hätte, aber das mich der Vergleich auf jeden Fall sehr ehrt. Ich hoffe ja noch immer, dass sie in Wahrheit Johnny Cash gemeint hat. Der Ulrich von Vorarlberg Online hat wiederum gemeint, dass ich phasenweise wie Bono klinge. Ich versteh' das alles nicht. Aber wir waren frohgesonnen und uns einig, dass die Dornbirnerinnen und Dornbirner noch ihren Enkelkindern von diesem Gig erzählen werden. Ein paar von den älteren Zuhörern haben ihren Enkeln wahrscheinlich schon am nächsten Tag davon erzählt.

„Bitte noch einen Pfiff!“
In der Kantine des Spielbodens waren nach dem Konzert mindestens doppelt so viele Menschen wie WÄHREND des Konzerts (offensichtlich war es draußen nicht mehr so warm und die Höhepunkte der Dornbirner Messe vorbei), also haben wir uns nach dem Abbau unters Volk gemischt, noch ein paar weitere CDs verscherbelt, Putengeschnetzteltes auf Reis gegessen und unzählige Mohrenbräubiere getrunken. Die kleinen Biere (0,33) heißen in Vorarlberg „Pfiffs“ und deswegen kann man doppelt so viele davon trinken wie daheim. Unser alter Spezi Gernot, Ex-Bandkollege von Albi und jahrelanger Vorarlberg-Korrespondent, wollte uns so um halb 2 noch in den alten Spielboden verschleppen. Aber weil wir professionelle Musiker sind, die ja auch am nächsten Abend ein Konzert spielen sollten, wollten wir nicht allzu spät ins Bett kommen und haben deshalb abgelehnt. Stattdessen haben wir vom Backstage-Raum noch Mohrenbräu-Pfiffe eingepackt, sind ins Hotel Bischof gezischt und haben in meinem Zimmer noch bis halb fünf gesoffen und unserer verlorenen Jugend nachgeweint.

Auf ins Heilige Land!
Die pre-senile Bettflucht ließ mich vier Stunden später im Hotelzimmer erwachen. Eigentlich fühlte ich mich nicht schlecht, der Puls war ob der zwar kleinen aber zahlreichen Biere und vielen Tschick leicht erhöht, die Stimme etwas belegt, der Rücken steif von der Autofahrt aber sonst alles ok. Ich war der erste beim Frühstück, verdrückte drei Semmeln (sogar die sehen in Vorarlberg anders aus als bei uns), erkundigte mich nach den Befindlichkeit der nach und nach eintreffenden Bandmitglieder und ging dann wieder aufs Zimmer um eine zu tschicken und zu duschen.

Um 11 ging es weiter Richtung Innsbruck. Die sich zwischen den tausenden Tunnels eröffnenden Aussichten auf die kleinen, schattigen Tiroler Täler entlockten uns ein paar „Bäähs“ und „Pfuis“. Wirklich schlafen konnte ich nicht, deswegen ließ ich mir von Albi aus einem mitgebrachten GEO den Lebenslauf von Mohammed vorlesen. Zwischendurch stoppte ich mit meinem Handy mit, wie lange ich mit einem Kater die Luft anhalten kann, wurde dabei aber meistens durch irgendeine blöde Frage von einem Bandmitglied unterbrochen.

Kurz nach 13 Uhr waren wir vor dem Hotel Zillertal, wo wir einmal eincheckten und uns dann auf die Suche nach einem Kaffeehaus begaben, von denen es in Innsbruck insgesamt fünf gibt. Eins davon ist ein Segafredo in der Nähe der Tschamlerstraße. Ein Kaffee vor dem Mittagsschlaf sei Blödsinn, fand Joe und bestellte sich ein großes Bier. Albi, Karl und ich lobten Joe für seinen spontanen und originellen Einfall und bestellten auch eines. Der Kaffee wäre wahrscheinlich eh nicht gut gewesen, die Erdnüsse waren es auch nicht.

Leider nicht im Programmheft
Vor dem Soundcheck ist sich dann tatsächlich noch ein einstündiges Nachmittagsschläfchen im Hotel ausgegangen. Wir hätten auch noch länger pennen können, weil im Bierstindl war um 17 Uhr kein Mensch anzutreffen, außer einem Schauspieler von einem Kindertheater (das dort um 16 Uhr in einem kleineren Raum stattgefunden hatte), der gerade dabei war, eine weinende Schauspielerkollegin zu trösten: „So schlimm wars net“, sagte er zu ihr. Ich entschuldigte mich für die Störung und erkundigte mich nach irgendwelchen für den Spielbetrieb verantwortlichen Menschen. „Im 2. Stock“, schluchzte die Schauspielerin und ich stornierte mich. Warum sie geheult hat, weiß ich nicht, aber spätestens zu dem Zeitpunkt beschlich mich ein ungutes Gefühl.
Ein paar Minuten später trudelten dann zwei Kellnerinen, zwei Stagehands und Koschuh ein, der in Vertretung von Alex, dem Chef, die Leitung für den Abend hatte. Pünktlich zwei Stunden vor dem Konzert begann er zu erklären, warum ausgerechnet heute nicht viele Menschen kommen würden: „Konzerte sind bei uns generell net sooo gut besucht in letzter Zeit. Und irgendwas ist mit unserem Programmheft passiert diesmal. Jedenfalls seid ihr im Programm nicht angekündigt, da ist irgendwas schief gelaufen.“ Außerdem war an dem Tag Zimtsternabverkauf in Innsbruck (minus 50 Prozent!) wie wir dem Veranstaltungsguide „Innsider“ entnahmen, also mords eine Konkurrenz auch noch. Egal, der Soundcheck verlief jedenfalls bestens, alles super hörbar und fett und zum ersten Mal an diesem Tag bekam ich richtig Lust auf das Konzert.

Sorry, no show tonight!
Aber das Konzert fand nie statt. Kurz nach dem Soundcheck fragte uns Koschuh, ab wie vielen Besuchern wir bereit wären zu spielen, weil es sähe nicht besonders gut aus (genau, „Über-30-Party“ war auch im Innsbrucker Hafen, also echt schlechte Karten für einen guten Kartenverkauf!). Wir witzelten noch herum und ich sagte: „Sobald mehr Zuschauer im Saal, als wir auf der Bühne sind, spielen wir!“

Zehn Minuten nach offiziellem Konzertbeginn, 20 Uhr, warteten exakt drei Menschen vor dem Einlass. Koschuh meinte, dass es wohl besser wäre, abzusagen und wir meinten das zu dem Zeitpunkt auch. Es war traurig, zumal die drei Menschen sehr nett zu sein schienen, wirklich wegen uns gekommen wären und wahrscheinlich eine wahnsinnig tolle Stimmung gemacht hätten (so viel halt geht zu dritt). Wir stillten unseren Frust mit zwei Runden Bier, einer Fritattensuppe, ziemlich sättigenden aber sehr guten Gnocchi und ein bisschen Birnenschnaps. Mittlerweile waren so an die 30 Menschen im Bierstindl, die ganz gerne ein Konzert gesehen hätten, nicht einmal im Traum daran gedacht hätten, dass selbiges zur angekündigten Zeit von 20 Uhr pünktlich beginnen würde und deshalb einfach später gekommen sind. „Fuck it, let's Rock and Roll!“, dachte ich und ging in den Saal, um zu checken, ob Joe und die Stagehands prinzipiell bereit wären, doch noch eine Show zu fahren. Aber die hatten ihren Part schon erledigt und sämtliche Mics, Kabeln und Multichord abgesteckt und verpackt.

Fair Trade & Oralsex
Man kommt sich nicht besonders gut vor, wenn man von einem Veranstalter Kohle (und nicht mal wenig) für ein Konzert kassiert, das nicht stattgefunden hat. Aber sicher noch besser, als wenn man von einem Veranstalter KEINE Kohle (oder wenig) für ein Konzert kassiert, das nicht stattgefunden hat. Und wenn die anwesenden 30 Menschen aus Frust wegen dem abgesagten Gig nur annähernd so viel konsumiert hätten, wie Joe, Albi, Karl und ich und dafür im Gegensatz zu uns auch bezahlt hätten, dann wäre zumindest die Hälfte der Ausgaben eh wieder reingekommen. Obwohl ich bezweifle, dass man so viel trinken kann, ohne ein Musiker zu sein, der gerade kein Konzert spielt.
Wir tranken also und diskutierten über den Einfluss des Internets auf den Musikgeschmack junger Musikkonsumenten, erörterten moderne Bildungssysteme und Unterrichtsmodelle und beendeten den Abend im Bierstindl mit einem offenen Tisch zum Thema „Global Fair Trade und Transparenz im Welthandel“. Auf dem Weg zum Weekenderclub redeten wir dann über Oralsex. Unter der Brücke, die wir auf dem Weg in die Stadt überquerten, gab ein Mädl einem Typen in einem Auto gerade einen Blowjob. Wir konnten sie von oben sehen aber sie uns von unten auch, deswegen blieben wir nicht lange stehen um zu schauen. Aber wir redeten wie gesagt drüber.

„Aachen 229/J13, Aalen 229/K15, Aalst 228/J12, Äanekoski 221/D21 …“ Sieben Stunden später saßen wir wieder in Joes Voyager. Albi las mir aus dem Inhaltsverzeichnis des ÖMV-Straßenatlas für Österreich und Europa vor. Ich drosch Karl mit einer leeren O2-mit-Limettengeschmack-Flasche auf den Hinterkopf. Karl schlief und Albi nahm wieder das GEO zur Hand. Diesmal las er einen Artikel über eine weitere geplante Mondlandung im Jahr 2019 vor, die so um die 100 Milliarden Euro kosten würde. Joe schlug vor, mit The Base eine Mondfahrt zu machen und dort eine The-Base-Mondbasis zu errichten mit einem großen Logo drauf. Und ob wir nicht beim Kulturreferat Steiermark um die ca. 200 Milliarden Euro, die so was kosten würde (also Mondlandung UND die Basis) ansuchen könnte und dafür dürften die dann auch mit einem Logo rauf. Es war ein schöner Tag und wir waren froh, dass wir heute nicht spielen mussten.




Tuesday, March 03, 2009 

Current mood:  rockin


hi folks..,

our new album "16 songs in self defense" is available on iTunes now!
***check it out und get the smash hit dirty little hole (no. 2 sounportal charts - www.soundportal.at, rotation on fm4, on several compilations, among others latest SLAM-compilation ....).

don't miss our release-show in graz *** march 5th, 2009, p.p.c. *** doors: 8 pm
for further dates pls check www.myspace.com/thebasesongs.

rock'n'roll!
the base




Thursday, February 26, 2009 

Current mood:  rockin


hey folks,

we proudly present our new album "16 songs in self defense" ...

today - february 26th, 2009
live @ b72, vienna
www.b72.at
doors --- 8 pm / band on stage --- 9 pm

don't miss the party!

brand-new album and becoming t-shirts available tonight ...

looking forward to seeing u soon,
the base