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Daniel Morgenroth



Last Updated: 11/25/2009

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Status: Single
State: Berlin
Country: DE
Signup Date: 4/28/2008

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Wednesday, November 11, 2009 
Ich hab' mir mal die Mühe gemacht, die Auftritte meines ersten Morgenroth-Solo-Jahres aufzuschreiben. Incl. Radio-Auftritte, Open Stages, Improvisationstheater und anderen obskuren Begebenheiten. Interessiert zwar keinen, aber ich finde, es liest sich ganz schön.

Es gab Abende, an denen mich die Musik an weit entfernte Orte getragen hat. Und es gab Abende, an denen ich gewünscht habe, ich wäre zu Hause geblieben.

Ich bin liebenswürdigen Menschen begegnet. Und ich bin Menschen begegnet, denen ich gern die Nase gebrochen hätte.
Ich kann nur sagen: Es war ein wilder Ritt!

Wie dem auch sei, alle Termine sind Solo-Konzerte, Ausnahmen gekennzeichnet.

26.07.08     Yaam (mit Band)
06.08.08     Radio O2 (3 Songs solo)
10.08.08     Radio Fritz (Unsigned, 3 Songs solo)
10.08.08     King Kong Klub
15.08.08     F.I.G. Festival (mit Band)
26.08.08     Junction-Bar (mit Band)
06.09.08     Pro-Stage
13.09.08     Low Budget (Köln)
20.09.08     Knaack (Strassenmusik mit Mister Who))
27.09.08     Chamissoplatz (musikalische Begleitung zu Improvisationstheater)
10.10.08     Motor FM
13.10.08     Zimmer 16 (mit Mister Who)
17.10.08     Heartmade Festival, Tommyhaus (mit Band)
18.10.08     Heartmade Festival, Tommyhaus (Solo)
24.10.08     Wild Wedding
06.11.08     Schlot
15.11.08     Little Stage (mit HerrBinner und Matthias Banner)
21.11.08     Zosch (mit Band)
12.12.08     Kollage
18.12.08     B-Lage (mit HerrBinner)
28.12.08     Madame Claude

16.01.09     Alter Ballsaal (mit Jenny am Bass)
26.01.09     Breipott
16.02.09     Breipott
09.04.09     RAW-Tempel (mit Band)
11.04.09     Cafe Edelweiss
24.04.09     Mokum (mit Jenny am Bass)
28.04.09     Junction-Bar (mit Kater Strohfisch)
15.05.09     TheARTer ( mit HerrBinner und Diaz)
12.06.09     Zyankali (mit HerrBinner)
10.07.09     Breipott (mit Band)
25.07.09     Garten Eden
06.09.09     Ken FM
07.09.09     Music Club Live (Hamburg mit Bang Bang Alarm)
19.09.09     Bunker Rostock (mit den Biertenören)
23.09.09     Mama-Berlin (mit Diaz)
16.10.09     Cafe Mephisto (mit HerrBinner und Diaz)
17.10.09     Spielunke (mit HerrBinner und Diaz)

Fortsetzung folgt...



Friday, October 30, 2009 
Bekanntlich war ich mit zwei Kollegen am 16. und 17. Oktober auf Niedersachsen-Tour.
Hier ein erstes Video vom 17.10.  aus der sagenumwobenen Spielunke:



Wenn ich an diesem Wochenende etwas gelernt habe, dann das:
Gewalt ist auch keine Lösung.
Aber manchmal sorgt sie für Ruhe im Karton.

Und noch was:
Wer Gewalt scheiße findet, sollte seinen Standpunkt nicht auf gewalttätige Art und Weise vortragen. Und ein zeitnah vorgebrachtes Gesprächsangebot nicht einfach ignorieren.
Denn Ignoranz löst, ähnlich wie Gewalt, auch keine Probleme.

Klingt ziemlich wirr, ich weiß. Aber es war ja auch ein aufregendes Wochenende.

Sunday, October 04, 2009 
War letztens mit Bang Bang Alarm in Hamburg. Genauer: Bang Bang Alarm haben mich nach Hamburg mitgenommen. Beim Song "65" hatte ich einen kleinen Gastauftritt:



War'n sehr schöner Abend, am nächsten Tag habe ich tatsächlich noch Ale Dumbsky im Schanzenviertel getroffen. Hat sich bis jetzt aber noch nicht gemeldet. Der Sack!
Ach ja, ein Mitschnitt von meinem Auftritt existiert auch. Mehr demnächst.
Herbstliche Grüße,
Daniel

Friday, October 02, 2009 
Vorgestern war auf faz.net zu vernehmen, das hervorragende Wahlergebnis der FDP habe damit zu tun, dass diese sich neue Wählerschichten erschlossen habe.
Unter anderem habe sie in der Gruppe der Arbeitslosen kräftig zugelegt und fast zehn Prozent der Stimmen erhalten.

Auf den ersten Blick eine paradoxe Meldung: Menschen, die das Kapital aussortiert hat, die sich am unteren Ende der ökonomischen Skala bewegen und seit Durchsetung der neoliberalen "Agenda 2010" auch noch regelmäßig von "Job-Centern" malträtiert werden, wählen eine Partei, deren Vorsitzender von Hagen Rether zu Recht als "Bauchrednerpuppe der Konzerne" bezeichnet wird, und die dafür sorgen wird, dass sich die Lage für Arbeitnehmner (egal, ob mit oder ohne Job) weiter verschärfen wird.

Vielleicht ist das aber die falsche Perspektive.

Möglicherweise sind die Arbeitslosen doch intelligenter als angenommen und es einfach Leid, von BILD, CDU und FDP weiterhin als arbeitsscheues Gesindel dargestellt zu werden und als marginalisierte Minderheit keine Möglichkeit zu haben, dem etwas entgegenzusetzen.
Sie hoffen wohl darauf, dass die FDP hilft, die Arbeitslosenquote auf 50% anzuheben. Dann könnten sie eine eigene Partei gründen und 2013 die Macht übernehmen.

Das wäre dann allerdings genial.

Tuesday, September 29, 2009 
Vor anderthalb Wochen war ich zusammen mit Cord beim charmanten Neuköllner Kulturmagazin "Live im Hinterhof".
Der Beitrag ist jetzt online:

http://www.youtube.com/watch?v=k1nT359EHqA

P.S.: Entschuldigt bitte den Zustand meiner "Frisur", es war ein sehr hektischer Tag.

Thursday, September 24, 2009 
Meine Lieben,

wir drehen Samstag und Sonntag (26. und 27. September) mein zweites Video zu "Wo bleibt Franziska?".
Wir brauchen noch feierwillige Statisten für ein paar dekadente Partyszenen.
Als Bezahlung hatten wir an Freibier und ewigen Ruhm gedacht!?

Bitte meldet Euch über myspace oder: 

info@danielmorgenroth.de

Grüße,
Daniel

Wednesday, September 16, 2009 
... besteht dieses Jahr aus 12 Alben gleichzeitig:
Der komplette Beatles-Katalog, grade remastered und mit schönen Booklets erschienen.

P.S.: Nein, ich habe keinen Deal mit EMI.

Sunday, September 13, 2009 

Current mood:  touched
Meine Lieben,

das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hat bekanntlich eine neue Reihe mit dem Titel "Deutsche Songwriter, deren Werk auch in hundert Jahren noch Bestand haben wird" gestartet.

Und jetzt kommt der Knüller: Die erste Ausgabe ist komplett mir und meinem Schaffen gewidmet! Der passende Untertitel: "Wie links wird die Republik?".
Auf knapp 180 Seiten gibt es unter anderem Textanalysen von Günter Grass, ein Interview mit meinem Wellensittich und ein ausklappbares Poster in Lebensgröße.

Ich muss sagen, ich fühle mich angemessen gewürdigt.
Dafür verzeihe ich dem SPIEGEL auch den kleinen Fauxpas bezüglich meines Namens.

"Morgenroth" wird mit "h" geschrieben, ihr Dösbaddel!



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Saturday, September 12, 2009 
Jürgen Rüttgers hat sich im Zuge eines Wahlkampfauftritts am 26.August große Mühe gegeben, meine Vorurteile gegenüber der CDU zu bestätigen.

Auf einer öffentlichen Parteiveranstaltung in Duisburg schwadronierte er von "Rumänen, die kommen und gehen, wann sie wollen und die nicht wissen, was sie tun."
Chinesen hingegen wolle er höchstpersönlich "im Rathaus treffen und würgen, bis sie Duisburg schön finden."

Das ist genau die Art von rhetorischem Ablenkungsmanöver mit fremdenfeindlichem Unterton, für die ich die CDU schon immer verachtet habe.
Statt sich mit den wirklich Verantwortlichen für massenhaften Jobabbau anzulegen, in diesem Fall das Management von Nokia, das ein angeblich profitabel arbeitendes Werk von Duisburg nach Rumänien verlagerte, erklärt man eine Randgruppe zum Sündenbock, die meistens selbst unter Arbeitslosigkeit und niedrigen Löhnen leidet.
 
Völlig absurd natürlich, aber eine erschrekend hohe Anzahl BILD-lesender Deutscher kann einer solchen "Argumentation" offensichtlich etwas abgewinnen.

Wäre Rüttgers mit etwas mehr intellektueller Substanz ausgestattet, müsste er eigentlich nicht nur das Nokia-Management, sondern den Kapitalismus als System kritisieren.
Denn dieser tendiert dazu, stets möglichst viel Profit zu generieren. Dies wird in Zeiten, in denen die Märkte größtenteils erobert und aufgeteilt sind nur noch durch Kosteneinsparungen erreicht. Also durch Entlassungen.
Nach dieser Logik agieren selbstverständlich auch deutsche Unternehmen, was man als Berliner grade sehr schön am Beispiel der S-Bahn, bzw. der Deutschen Bahn erleben kann.

Offensichtlich haben also führende Vertreter der Partei, die sich stets auch als die Partei inszenierte, die "Wirtschaft versteht" und "mit Geld umgehen kann" nicht die geringste Ahnung vom Wesen des Kapitalismus und damit der Wirtschaftsordnung, die sie täglich gegen "Planwirtschaft, Sozialismus" und andere Feindbilder aus den fünfziger Jahren verteidigen.
 
Das alles wirft einmal mehr die alte Frage auf: "Warum wählst du CDU?"




Thursday, September 10, 2009 

Current mood:  contemplative
Ich zitiere Wikipedia:

"Eine häufig vorgebrachte Kritik gegen den Nihilismus, sofern er als universeller Skeptizismus interpretiert wird, der behauptet, man kann tatsächlich nichts erkennen, ist, dass er auf sich selbst angewandt zur Selbstnegation führen würde, da man dann ja nicht erkennen kann, dass man nichts erkennen kann."

Aha.

Manche Menschen haben einfach zu viel Zeit.

Ich fürchte, ich gehöre dazu.