Status: Single
City: Stendal, Magdeburg, Halle, Leipzig
State: Sachsen-Anhalt
Country: DE
Signup Date: 5/22/2008
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September 30, 2009 - Wednesday
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Zwei Monate, in denen wir alle Hände voll zu tun hatten, sind nun
doch Anlass genug, dies alles für die geneigte Leserschaft
festzuhalten. Und hiermit möchten wir uns auch offiziell für die lange
Wartezeit entschuldigen, aber lest selbst, was uns beschäftigte.
Der August war ein sehr arbeitsintensiver Monat, in dem wir nicht
nur nahezu jedes Wochenende unterwegs waren, sondern auch zwei Wochen
im Studio in Berlin verbrachten, in dem wir die neue CD aufnahmen,
welche diesen Winter endlich „im Handel erhältlich“ sein wird …
Erscheinungsdatum wird voraussichtlich der 19.12. sein, anlässlich
unseres diesjährigen Weihnachtskonzertes in der Katharinenkirche zu
Stendal. Aber zurück zum Sommer: das zweite große Event, was unsere
ganze Kraft forderte, war natürlich unser Festival „Folk! In die Nacht
– 2“ das zweite Stendaler Folkfestival. Monate der Vorbereitung
entluden sich an diesem fulminanten Abend, den wir zusammen mit den
„Siedlern“, den „Cobblestones“, „Celtic Minds“ und den „Tippelbrüdern“
folkten, feierten und feuerten. Es war das Ereignis des
Jahres in unserem Auftrittsfundus und mit 1000 Zuschauern waren wir bis
auf die letze Karte schon über eine Woche im Voraus ausverkauft. Das
Publikum war großartig und bis nachts halb zwei bebte die Tanzfläche.
Kulinarisch vielseitig gestärkt, stand das Tanzbein bei vielen bis zum
Ende kaum still und jede Band wurde gefeiert und bejubelt. An dieser
Stelle gilt unser herzlicher Dank als erstes Frau Bark und Herrn
Förster, die unsere Festivalträume nun schon das zweite Jahr in Folge
unterstützten und ermöglichten, zweitens der Stadt Stendal, die uns den
Boden für unsere Pläne ebnete, drittens den gastronomischen
Einrichtungen, die ihren großen Teil zu diesem wunderbaren Abend
beigetragen haben, viertens unseren Mitstreitern: den Bands und den
Tänzern! Ihr wart wundervoll! Des Weiteren unseren Sponsoren, die uns
finanziell bei diesem riesigen Organisationsaufwand unter die Arme
gegriffen haben und zu guter letzt und doch auf dem wichtigsten Posten:
Euch – unseren Gästen an diesem Abend. Ohne euch sähen wir sehr alt
aus! Also, habt tausend Dank für euer Erscheinen, euren Applaus und
eure großartige Stimmung! Wir freuen uns jetzt schon auf Nummer drei …
Berauscht und inspiriert von dieser Nacht, fuhren wir ein paar Tage
später erneut ins Studio, um den neuen Silberling weiter wachsen zu
lassen – unser neues Baby.
Es folgten einige kleinere Auftritte, zum Beispiel in Uchtspringe
zum Sommerfest (was speziell Jule sehr am Herzen lag), oder in
Schernebeck zur 888-Jahr Feier, bei dem „Die Kreuzer“ den Abend
eröffneten und später an uns abgaben. Auch der Auftritt Mitte August im
Berliner „Irish Folk Pub“ in Tegel – direkt in der Einflugschneise … –
sollte hier erwähnt werden. Noch nie haben wir uns in Berlin so zu
Hause gefühlt: Herzlich bewirtet und gemütlich untergebracht, fehlte es uns an nichts.
Auch das Publikum rundete den Abend sehr schön ab, und mit einem
weinenden und einem lachenden Auge mussten wir die schöne Hauptstadt
wieder verlassen.
Ein Auftritt, der uns wirklich von den Socken haute, fand in Riesa
anlässlich des „Boulevard der Weltmusik“ statt. Durch die ganze
herrliche Innenstadt der „Nudelhochburg“ zogen sich kleinere und
größere Bühnen, bestückt unter anderem mit der „Seldom Sober Company“
und „Mister Irish Bastard“. Es war ein toller Abend und vor unserer
Bühne war kaum mehr ein Durchkommen möglich. Die Riesär tanzten und
sangen begeistert mit und fraßen uns in jeder Pause buchstäblich die
Merchandise-Haare vom Kopf. Die beiden Techniker sorgten für einen
schönen Sound und machten unser Boulevard-Erlebnis perfekt!
Eine Woche darauf: Spontan bekamen wir ein Auftrittsangebot in
Sangerhausen, ebenfalls für ein Stadtfest und sagten zu. Mit einem
klitzekleinen Umweg von schlappen 150 km kamen wir schließlich in
strömendem Regen an und fanden eine riesige Bühne von 3 x 3 Metern vor,
an deren Seiten kleine Sturzbäche herabfielen … Nach einer größeren
Überdachung fahndend, warteten wir erst einmal ab und freundeten uns
dabei mit den netten Guinness-Verkäuferinnen an, die bis zu diesem
Zeitpunkt dank des Regens schon bahnbrechende zwei Guinness verkauft
hatten. Als sich schließlich nicht weniger als drei
Stadtfest-Verantwortliche um uns kümmerten und uns innerhalb kurzer
Zeit ein Planen-Provisorium auf der Bühne errichtet hatten, konnten wir
dann doch noch – mit nur 2 Stunden Verspätung – beginnen, um die
wenigen Leute, die noch nicht vor dem schlechten Wetter geflohen waren
zu erfreuen. Alles in allem ein Auftritt, der zwar weniger bequem war,
aber allein schon seiner witzigen Umstände wegen Erwähnung finden
sollte!
Damit wären wir nun im September, der mit einem der schönsten
Auftritte des Jahres begann: Wir waren von einem Freund eingeladen
worden, auf seinem „Kunsthof“ in Halberstadt aufzuspielen, der
gleichzeitig Galerie und Kneipe ist – und zwar anlässlich des
Halberstädter Altstadtfestes. Der „Kunsthof“ erwies sich als herrlich
kultiger Ort, mit gemütlicher Bar, und auch unsere Vorband mit dem
schönen brasilianischen Frontmann bereitete das immer zahlreicher
werdende Publikum auf einen heißen Abend vor. Und als es dann endlich
hieß: „We folk you!“, waren die Halberstädter nicht mehr zu bremsen
und machten diesen Abend zu einem der unvergesslichen. Sie tanzten und
jubelten und wollten uns partout nicht gehen lassen. Auch unser
Gästebuch quoll noch in derselben Nacht über vor begeisterten
Sympathiebekundungen. Das Wetter, welches sich anfangs doch für Regen
entschieden zu haben schien, blieb uns hold und bescherte uns eine
letzte milde Sommernacht.
Eine Woche danach waren wir in der Heimat zu Gast – bei der
Tausend-Jahr-Feier in Tangermünde. Wir sollten drei Tage hintereinander
spielen und läuteten diesen Triathlon traditionsgemäß mit einem Konzert
am Freitagabend ein – beim Wagen des Irish Pub „City“. Wir trafen alte
Bekannte wieder, die uns freundlicherweise die vorhandene Bühne anboten
und es wurde ein sehr schöner Abend, wie wir das von den Tangermündern
gewohnt sind! Der Samstag versprach anstrengend zu werden, denn wir
sollten von 13 bis 1 Uhr am Kirschbierboot am Fuße des Burgberges
spielen … Doch tapfer und unterstützt von den begeisterten Scharen,
welche die Kaiserstadt zu ihrem Jubiläum besuchten, spielten wir den
ganzen Tag bis zum wunderschönen Feuerwerk und darüber hinaus. Mit
Blasen an den Fingern und Krämpfen in den Armen fielen wir diese Nacht
todmüde in unsere Betten. Dieses war der zweite Streich, doch der
dritte folgt sogleich: Auch am Sonntag sollten wir Tangermünde noch
einmal beglücken. Nach mehrfacher Absprache wurde uns versichert, dass
der Festumzug, der an diesem Tag stattfinden sollte, uns keinesfalls
bei unserer Einfahrt in die Stadt behindern würde – doch dem war nicht
so. Schon weit vor dem Innenstadtkern sperrten die Herren in grün die
Straße und es gab kein Vorbeikommen, kein Rehblick half und auch kein
Schmollmund: Die Wachhabenden blieben eisern. Nun denn also per pedes.
Wir ließen den treuen Feuerstuhl draußen stehen und machten uns auf die
Suche nach jemand, der uns autorisieren könnte. Doch der Festumzug
blockierte die ganze Stadt bis nachmittags um fünf. Außerdem fing es
just in diesem Moment an, wie aus Eimern zu schütten und da wir unser
bestes getan und doch nichts erreicht hatten, durften wir guten
Gewissens wieder nach Hause fahren. Wir retteten uns vor der Sintflut
in unsere kleine rote Arche mit vier Rädern, so wie Noah; denn der war
ein weiser Mann: Der hatte einen Bart …
So, haben wir etwas vergessen? Wenn nicht, möchten wir jetzt noch
einmal öffentlich und gebündelt Danke sagen, für diese zwei tollen
Monate, möchten alle grüßen, die uns begleiteten und bejubelten und
freuen uns gemeinsam mit euch auf den Rest des Jahres, der noch
spannend zu werden verspricht. Zum Beispiel am zweiten und dritten
Oktober in Egeln und Salzwedel und und und …
Eines noch: Wir gratulieren ganz herzlich Damaris und Dietrich!
Und nun bis zum nächsten Mal, ihr Lieben : Stay Folk!
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July 6, 2009 - Monday
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Der durch die ersten Strahlen der morgendlichen Sonne nur auf angenehm kühle 50 Grad im Schatten vorgeheizte Bandbus leistete am Wochenende wieder einen Marathondienst. Und man darf uns gratulieren: der erste Auftritt in diesem Jahr, bei dessen Anfahrt wir uns nicht vertan haben!!! So schafften wir es in überpünktlich zum Aufbau. Die Location war exquisit auf das Wetter und auf uns zurechtgeschnitten. In der „Therme zu Soltau“, einem Freibad mit nahezu tausend Becken, konnten wir uns nach der Fahrt artgerecht abkühlen. Georg, Jule und Max hatten natürlich ihr Badezeug vergessen, aber woher sollten sie auch wissen, dass es sich bei einem Freibad auch um ein Freibad mit Becken, die man benutzen darf, handelt. Maxx genoss seinen Wissensvorsprung … und musste beim Sonnenbad dafür büßen, denn die herbstlichen Blätter des Vorjahres spielten ein gar grausames Nervspiel mit ihm (an dem sich Max natürlich in keinster Weise partizipierte). Ab 16:00 Uhr wurde dann von unterschiedlichen Kleinformationen um die Wette gefolkt. Die nachmittäglichen Stunden lockten indes nur wenig Publik an, was sich in den Abendstunden jedoch nahezu sprunghaft veränderte. Als wir an der Reihe waren, war glücklicherweise schon etwas mehr Alkohol geflossen und der eingangs etwas stur wirkende Soltauer entpuppte sich als klatsch- und zunehmend tanzwütig. So sangen, schwitzten und folkten wir die Bühne bis 22:00 Uhr und gaben dann an die Kollegen der Connemara Stone Company ab. Fortan sah man uns mittanzen was das Zeug hielt und da die Jungs (und die Dame) der Company geneigt waren, zu überziehen, dauerte der Abend noch bis weit nach Mitternacht. Bedingt durch die Abgabe des vom ganzen Abend angestauten und an der Haut haftendenden Schweißes stieg der Wasserpegel beim postmitternächtlichen Bad im Becken um etwa anderthalb Meter! Die unter dem Einfluss bewusstseinserweiternder Substanzen stehende, leicht angeheiterte Rettungsschwimmerin, die ihr Unvermögen, uns in ihrem Zustand auch nur ansatzweise an den Beckenrand zu transportieren, erklärte, dankte unser kooperatives Verhalten mit einem heiteren „Yo“. Und als wir 02:00 Uhr gen Heimat losfuhren, waren wir mehrere Dutzend CDs ärmer, eine Riesenportion Muskelkater reicher und die Sonne dankte es uns, indem sie schon lange vor dem ersten Zwischenstopp bei McDonald‘s die ersten Strahlen belebenden Lichts auf uns herniedersausen ließ. Wir danken indes dem Publikum, den Veranstalter und vor allem unserem ersten Bandbetreuer Georg! Also auf ein Neues!
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June 15, 2009 - Monday
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Ausschnitte einer Odyssee
Angefangen hat alles am Donnerstag, den 11. Juni
2009 in einem kleinen Örtchen namens Bellingen. Dort spielten wir für
ein werdendes Paar zum Polterabend und hoffen, so ihre letzten Stunden
in Freiheit versüßt zu haben.
Doch etwas war anders als sonst …
Ja,
ganz im Nobody Knows’schen Sinne wurde dieser Auftritt einst ohne lange
Rede zugesagt – Pech für Max und Maxx: Max konnte sich freuen, musste
er doch noch in der Nacht nach dem Auftritt nach Halle fahren, um dann
dort am nächsten Morgen um 7:30 Uhr vor einer Schulklasse eine
Unterrichtsstunde halten, zu welcher Professoren und Tutoren zwecks
Bewertung kamen. Ähnlich traf es Maxx, der am nächsten Morgen seine
mündliche Abiturprüfung zu absolvieren hatte. In gewisser Weise
rechtfertigte das seine glasigen Augen während des Auftritts, denn er
hatte es sich nicht hatte nehmen lassen, einen gewissen Teil des
Lernstoffes auf den Auftrittsabend auszulagern.
Schlussendlich können wir jedoch von erfolgreichen Ergebnissen beider „Prüflinge“ berichten!
Nachdem diese Lasten Freitag nun endgültig abgefallen waren, konnten wir uns alle auf ein schönes Wochenende freuen …
Auf, zum Sachsen-Anhalt-Tag nach Thale
Um 15:00 Uhr fuhren wir – vom Uni- bzw.
Prüfungsstress ermüdet – in Stendal los. Nach 3 Stunden Fahrt und einer
stilvollen „Teezeit“ im Em’ci – Donald kamen wir bald an
einem Punkt an, wo es hieß: „Ja – natürlich haben wir uns verfahren“.
Es ging also rund 20 Kilometer in die entgegengesetzte Richtung zurück.
Thale lag südwestlich – wir waren natürlich gen Osten gefahren …
Endlich in Thale angekommen, bedurfte es dann
einiger Konversationskünste, der roten Zufahrtsgenehmigung, wie auch
der grünen Einfahrtsgenehmigung mit Abstellerlaubnis – es lebe die
deutsche Bürokratie!
Zu spät, doch noch im „grünen Bereich“ bauten wir
auf und spielten vier Stunden auf der Bühne im „Altmärkischen Dorf“.
Der Techniker brillierte durch sein Können am Mischpult und so dürfen
wir wohl sagen: dies war der geilste Bühnensound, mit dem unsere Ohren
jemals beglückt worden sind – und hoffen natürlich, dass es für das
Publikum ein ebenso klangtechnisches Sahnestückchen war. Nach diesem
wunderbaren, wenn auch erschöpfenden Abend, hatten wir die Wahl: mit
300 weiteren Veranstaltern, Akteuren etc. in einer provisorischen
„Notunterkunft“ – einer Schule – zu schlafen, oder aber nach Halle zu
fahren, um dort in entspannter Atmosphäre in Max‘ Wohnung zu
übernachten: wir entschieden uns für die zweite Variante – jaja: wir mussten zwar eine Nachtfahrt in Kauf nehmen und einige werden sagen: „Da habt ihr aber eine Mordsgaudi
verpasst!“ – doch wir hatten unsere Gründe, konnten wir uns so eine
Dusche für fünf Personen, statt acht Duschen für 300 Personen teilen.
Chillen, Shopping und Baden – ein ganz relaxter Sonntag
03:00 Uhr in Max‘ Wohnung angekommen, richteten
wir dort unser Quartier ein und schliefen bis 13:00 Uhr am Samstag. Da
wir leider nichts zum Frühstücken besorgt hatten, dinierten wir beim
Chinesen und zogen es vor statt einer Probe vor, relaxt im Anschluss
Eis zu essen – Jule, Sandra und Maxx nutzen die Zeit derweil, um ihren
Kleiderschrank mit neuem „Stoff“ aus dem H&M aufzufüllen.
Danach ging’s an einen verlassenen, gefluteten
Steinbruch in der näheren Umgebung von Halle. Dort konnten wir unseren
Spieltrieb befriedigen und erklommen Fels- und Steinwände gepaart aus
gewagten Sprüngen aus luftiger Höhe von – mindestens
– drei Metern; in Max‘ Fall wohl eher zehn Metern. Das Unterfangen
gipfelte mit Max‘ Rekord, den See binnen einer Minute zu „überqueren“,
um dann in kürzester Zeit, die komplette Steinwand hinaufzuklettern –
barfuß. Nun ja – jeder entspannt anders
Der wunderbare Tag endete vor dem Fernseher mit „Wall-E“, Nudeln, Chips und Schokolade …
Der Super-GAU
Am nächsten Morgen klappte alles wie am Schnürchen
– ja, wir konnten es selbst kaum glauben. Das heißt im folgenden: wir
hielten unsere geplante „Aufstehzeit“ ein und fuhren so früh los, dass
wir für die Fahrt von Halle nach Thale insgesamt zweieinhalb Stunden
Zeit hatten und dann noch eine halbe Stunde für den Aufbau einplanen
konnten – was sollte jetzt noch schief gehen?
Beim Em’ci – Donald angekommen, nahmen
wir unser Frühstück ein – und konnten prompt noch einmal umdrehen: Jule
hatte ihre Handys in Halle liegen gelassen … „Kein Problem!“, sagten
wir uns, hatten wir schließlich alle Zeit der Welt und waren erst zehn
Minuten Autofahrt von Halle entfernt.
Später …
Es ist 10.15 Uhr und wir befinden uns kurz vor Thale. „Wow! Wir sind zu früh!“ – das passte so gar nicht zu uns. Außerdem hatten wir uns nicht verfahren. So dachten wir und konnten es selbst kaum glauben. Der Auftritt sollte – wie geplant – um 12.00 Uhr beginnen und so hatten wir noch über eine Stunde Zeit, doch …
… das Telefon klingelte und am Apparat war Herr
Heim – unser Veranstalter. Nun ja, um es kurz zu machen: Dank einiger
bandinterner Missverständnisse war uns entgangen, dass wir leider schon
hätten seit 10:00 Uhr spielen müssen. „Kein Problem!“, meinte Herr
Heim. Ihr kommt jetzt und fangt halt eine halbe Stunde später an.
Doch nun kam es Schlag auf Schlag. Nach der ersten
Hiobsbotschaft, steckten wir jetzt auch noch im Stau vor Thale fest.
Nach geschlagenen 15 Minuten – wir saßen wie auf heißen Kohlen – kamen
wir an die Kontrollpunkte, durch welche wir als Akteure des
Sachsen-Anhalt-Tages ins Zentrum Thales zur Bühne gelangen konnten.
Doch bevor wir unsere rote und grüne Zufahrtsgenehmigung zücken
konnten, wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass für den heutigen
Tag die gelbe Zufahrtsgenehmigung von Nöten sei, um ins Stadtinnere zu
gelangen – zumindest an diesem Kontrollpunkt. „Schuld“ habe der
sonntägige Festumzug. Wir waren gestresst und uns rann die Zeit davon …
Doch „schon“ mach weiteren zehn Minuten „Stop and Go“ erreichten wir den nächsten Kontrollpunkt. Der freundliche Helfer in Grün
verwies uns auf die gelbe Karte und somit ebenfalls zum nächsten
Kontrollpunkt. Kaum anders erging es uns am nächsten „Checkpoint“.
Diesmal jedoch war sich der Polizist nicht nur zu fein, seine
Sonnenbrille abzusetzen, sondern weigerte sich – mit den Worten „Ist
mir scheißegal!“ – unserer Bitte nach mit dem Veranstalter am Telefon
zu sprechen. Doch freundlicherweise gab er uns einen Tipp: Nämlich
unseren Bus vor Thale abzustellen und das Equipment in die Stadt zu
tragen. Ja, leider sind nicht alle Menschen so stark und dumm wie der
nette Polizist, weshalb uns nichts anderes übrig blieb, als weitere
Kontrollpunkte anzufahren und um Gnade zu bitten. Zum Glück gibt es
auch nette Polizisten auf dieser Welt, die mehr Anstand und Intelligenz
als ein Kamel besitzen, und so gelang es und schlussendlich doch noch
einen Punkt zu passieren, wodurch wir – mit nicht mehr als eineinhalb
Stunden Verspätung – mit unserem Programm beginnen konnten.
Die „Sache“ war uns natürlich so schon sehr
peinlich, doch die Nachsicht des Veranstalters verstärkte unser
schlechtes Gewissen noch mehr. „Das ist doch alles kein Problem …“,
meinte dieser im kameradschaftlichem Ton und gestand uns, dass sich der
Zeitplan an diesem Tag sowieso nach hinten verschoben hätte.
Trotz der anfangs schlechten Stimmung an diesem
Tag – verursacht durch eben diverse Kommunikationsschwierigkeiten mit
der Polizei, wurde auch dieser musikalische „Frühschoppen“ zu einem
super Auftritt, wozu nicht zuletzt das gut gelaunte Publikum beitrug.
Abreise – nicht ganz „uninteressant“
Nach einem stressvollen, jedoch nicht weniger schönen Wochenende, hieß es: „Auf, in die Heimat!“.
Doch wie sollte es auch anders sein – natürlich
verfuhr sich Nobody Knows, was jedoch im Angesicht des nachfolgenden
Ereignisses als eher geringfügiges Beiwerk abgetan werden kann.
Das Ereignis besonderer Art spielte sich auf dem Parkplatz des Em’ci – Donald ab. Mit
akribischer Kleinarbeit schaffte es Maxx, den Bus senkrecht und perfekt
in die Parklücke zu manövrieren. Seltsam nur, dass die Menschen draußen
einen einparkenden Bus so lustig fanden – das sagte sich
auch Max, und schaute sich ein wenig genauer um. Da am Bus kein
einziger Kratzer zu sehen war, dauerte es eine Weile, bis wir den Grund
für die amüsiert wirkenden Leute fanden:
Maxx hatte den Elektronikkasten der Laterne „leicht“ eingebeult und den Winkel des Mastes „geringfügig“ verändert – ganz im Hundertwasser’schen Stile.
Peinlich berührt nahmen wir dieses kleine Ereignis besonderer Art
in Kauf und aßen gemütlich unser verspätetes Mittagessen. Wir warteten,
bis sich alle potenziellen Augenzeugen entfernt hatten, um dann im
Schatten unserer selbst die Flucht zu ergreifen – moralisch verwerflich
– doch im Affekt nachzuvollziehen. Nachdem wir eine Extrarunde durch
den McDrive drehten, um so den Fluchtversuch zu verschleiern, schaltete
sich bald wieder unser Verstand ein, welcher uns zur moralischen
Glanzleistung eines Geständnisses bewegte. Maxx konnte
sich zwar nun gewiss sein, – nachdem der Chefin „die Sache“ im
Verkaufsraum mitgeteilt wurde – dass jeder Anwesende darüber Bescheid
wusste, doch nun konnten wir unsere Rückreise mit ruhigem Gewissen
antreten.
In diesem Sinne bleibt uns nur zu sagen: Leute, kauft mehr Salzwedeler Bauernkuchen!
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June 6, 2009 - Saturday
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Hey, ihr Tanzwüteriche …
Was für ein Abend … ihr habt das schon ganz
richtig festgestellt! Es war einer der besten Abende in diesem Jahr,
Balsam für die Musikerseele und Training für die Tänzerwaden, denn es
wird ein heißer Sommer …
Also, für alle, die nicht dabei waren; Gardelegen kochte gestern Abend zur 2. Irischen Nacht mit „ Green Valley” aus Jävenitz, den „Cobblestones” aus Berlin, der „Seldom Sober Company ;rdquo
aus Halle und uns. Die Wiedersehensfreude mit den großen Bären aus
Berlin war riesig, sind doch die Auftritte mit den Vieren immer eine
Garantie für gelungene Abende.Wäre die Nicolaikirche mit einem Dach
gesegnet, es wäre abgehoben, so pulsierte die Stimmung in der schicken
Ruine.
Bevor der Ansturm jedoch so richtig losging, haben wir ersteinmal
unser neu ritualisiertes Lieblingsspiel mit den Cobblestones
ausprobiert: Wickingerschach, oder auch Kubb - sieht primitiv aus, ist
aber richtig schwer und erzeugt zwanghaften Ehrgeiz. Doch zusehends
füllte sich das Gemäuer und zum Glockenschlag acht schlossen sich die
Pforten. Eröffnet wurde der Abend von „Green Valley”,
die das Publikum schon einmal vorheizten und als Lokalmatadore viel
Applaus einstreichen konnten. Nach einer kurzem Umbaupause folgten,
schon sehnlichst erwartet, die Cobblestones und da brach sich unsere
Tanzlust Bahn - eine großartige Stunde guter Musik, die schon längst
überfällig war. Nummer drei im Bunde waren dann wir und den Schwung der
Cobblestones übernahmen wir und an dieser Stelle möchten wir all den
begeisterten Tänzern und dem Publikum für die ausgeslassene Stimmung
danken! Bevor wir jedoch an die „Seldom Sober Company”
übergaben, gab es noch einen Grund zum Feiern, wozu wir die Berliner
auf die Bühne holten: Vor genau zwei Jahren lernten wir zum Debut eben
dieses Festivals in Gardelegen die Cobblestones kennen. Und als kleines
Dankeschön für die tolle Zeit und die grandiosen Auftritte brachten wir
ein Grundnahrungsmittel mit: Guinness!!! In diesem Sinne: Slantje!
Gespannt wartete nun Alles auf die Hallenser Band und wir waren
begeistert von der singenden Säge Hildegard aus Finnland! Technisch
bravouröser und beschwingter Folk zwang uns trotz schon wundgetanzter
Füße auf die Tanzfläche und bis weit nach Mitternacht tanzten und
feierten wir. Zum Abschied kamen alle vier Bands auf die Bühne und
zusammen spielten wir „Whiskey in the Yar”, das Publikum schwang sich noch einmal zu Hochtouren auf.
Alles in allem einer der famosesten Auftritte des Jahres, von dem
wir noch lange zehren können! Die Festivallaune ist wieder erwacht und „Folk in die Nacht 2” kann gar nicht schnell genug kommen!
Also, bis dahin: Stay Folk!
Eure beseelten Folker
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May 22, 2009 - Friday
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Ein ungeahnt grandioser Vatertag liegt hinter uns, an dem wir gleich
zwei Auftritte zu bestreiten hatten; im Stendaler Familienzentrum
„Färberhof“ am Vormittag und am Nachmittag in einem kleinen Dörfchen
namens Arensberg zu gleich zwei Geburtstagen.
Schon sehr früh trafen wir uns am Donnerstag, um diesen Tag, an dem
Christus in den Himmel fuhr, frisch und ausgeschlafen zu beginnen. Im
„Färberhof“ wartete bereits ein halber Kindergarten samt Muttis und
Papas auf uns, alle in mittelalterliche Gewänder gekleidet. Mit großen
Augen wurden unsere Instrumente bestaunt und als es dann endlich
losging steppten die Kleinen mit ihren Eltern auch schon übers Parkett.
Wir wurden hervorragend beköstigt mit Fassbrause und Schwein am Spieß.
Leider wurde der Vormittag gelegentlich von einem Schauer
unterbrochen, was jedoch der Feierlaune und der Tanzlust keinen Abbruch
tat. Als sich unser Auftritt dem Ende näherte, war die Stimmung kurz
vor dem Überkochen, aber wenn’s am Schönsten ist, soll man ja
bekanntlich aufhören. Gerne hätten wir weitergespielt, aber die
Pflicht rief nach uns, denn schon der zweite Gig wartete in Arensberg –
ein winziges Nest bei Bismark, wo wir zu zwei zusammengelegten
Geburtstagen aufspielen durften.
Auf einem malerischen Grundstück, gespickt mit allerlei
antiquarischen Museumsstücken, fanden wir Platz in einer Art Scheune,
um von dort aus, vor dem Wetter geschützt, den schmucken Hof zu
beschallen. Auch hier wurden wir gleich mit einem Buffet empfangen und
durften uns stärken. Die kleine aber durchaus prominente Gesellschaft,
der auch einige berühmte Schauspieler und Regisseure angehörten,
wartete schon gespannt und lauschte dann aufmerksam unserem von
ausnahmsweise mit mehr Lyrik durchzogenen Programm. Der geplante
Auftrittsnachmittag weitete sich in den Abend aus und letztendlich
spielten wir bis 22.00 Uhr für die begeisterte Geburtstagsgesellschaft.
Zum Schluss spieleten wir noch mit tatkräftiger Unterstützung der
Gäste das obligatorische Geburtstagsständchen und verabschiedeten uns
dann wie üblich mit „Bella Ciao“ – das Publikum dankte es uns und
tanzte nocheinmal ausgelassen. Schön und auch anstrengend war dieser
Herrentag 2009 und wir danken allen, die dazu beigertagen haben, von
unseren Zuhörern bis hinzu all den Männerhorden auf ihren Fahrrädern,
die unserem Feuerstuhl begeistert hinterherbrüllten …
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May 18, 2009 - Monday
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Current mood:  savage
Neues für die AugenSo langsam nähern wir uns der Hochsaison und dementsprechend steigt auch die Anzahl unserer Auftritte. Zeit also, die letzten, noch anstehenden Aufgaben vor dem „Sturm“ zu bewältigen. Neben der Organisation unseres Festivals, welches am 8. August in die zweite Runde geht, gehört dazu natürlich auch - wie jedes Jahr - eine Fotosession. Nachdem wir am Samstag einen recht merkwürdigen, jedoch nicht minder wertvollen Auftritt bezüglich des Halbkugelversuchs in Tangermünde bestreiten durften, beschlossen wir, mit der Aufnahme neuer Bandfotos am folgenden Tage nun endlich zu beginnen. Jeder, der „Nobody Knows“ einigermaßen kennt, weiß natürlich, dass dabei nichts dem Zufall überlassen wird: so reiften in unseren Köpfen schon am Samstagabend die tollsten Ideen heran, doch mussten wir uns eingestehen, dass es gar nicht so einfach war, in kürzester Zeit eine große Felswand in der Altmark zu finden, oder gar eine Schaukel aus einem Seil zu bauen – wie unerwartet. Ferner hielten wir es für ausreichend, Susi – welche sich zum fotografieren bereit erklärt hatte – erst fünf Minuten vor der Angst in unser Unternehmen einzuweihen. 
Doch: geili-geilo-matiko ging es mit einer geborgten Kamera dann am Sonntag los – into the wild. Georg konnte sich noch gut an einen Baum erinnern, welcher die Landschaft hinter Dolle zierte. Nun ja: unbestreitbar – dieser sah wirklich fein aus, doch erwies sich eine Nahaufnahme mit uns vor jenem Baum als eher schwierig, stand dieser doch direkt in einem Feld. Natürlich kein Problem für uns – nach diesem Schock bedurfte es zwar erst einmal einer kleinen Stärkung – der Picknickkorb, gefüllt mit allerlei Fleischwaren und Kuchen, welchen die Kleinfamilie um Max mitgebracht hatte, kam uns recht gelegen – doch mit gefüllten Bäuchen wurden wir in kürzester Zeit erleuchtet und die zündende Idee kam. Fotos auf dem Bus sollten es sein … 
Dass unsere Session unter einem glücklichen Stern stand, bewies uns allein die Tatsache, dass sich an dem Rastplatz, welchen wir als Outside-Studio nutzen, ein schöner Holzstuhl befand, den wir natürlich kurzerhand in unsere Bildkompositionen mit einarbeiteten. Nachdem die Arbeit unter dem Projekttitel „Busbauen“ abgeschlossen war, zog es uns weiter in die gottverlassene Gegend um Dolle – letztendlich befanden wir uns irgendwann in einem Geisterdorf – man kennt es auch unter dem Namen: Colbitz. Wir fanden uns an einem verlassenen ZAZA-Grill wieder, neben dem uns eine Mauer für das gewagte Unterfangen geeignet schien: Slowmotion-Fotos. So hüpften wir, was das Zeug hielt und zu guter Letzt ließen wir uns auf Kommando das auf den Boden fallen. Entstanden ist eine Fotokollektion ungeahnten Ausmaßes! Schlamm- Shakira wäre neidisch. 
So ausgepowert, wie lange nicht mehr, fuhren wir nach erfüllter Mission zurück nach Tangermünde, um den Tag gemütlich – bei fehlender Zitrone und Paprika aus der Dose – für 50 € ausklingen zu lassen. An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal bei Sandra, Susi und Lilly für die Unterstützung und die Versüßung der „Arbeit“ bedanken! Seid gespannt auf kommende Showlights: Stay Folk!
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May 10, 2009 - Sunday
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Current mood:  mellow
Vorab noch eine Richtigstellung: Die Instandsetzung unseres Bandbusses erfolgte in der letzten Woche maßgeblich vermittels unseres französischen Technikers l’Hârald. Ohne ihn würde es noch immer durch das Dach regnen und wir könnten nur auf zwei Rädern fahren. Also vielen, vielen Dank an l’Hârald! Entgegen aller Tradition waren wir dieses Jahr zu den 217. Kneipennächten nicht in unserer Stammlokalität, dem Irish Pub City, sondern in der Kulisse. Die Mitarbeiter ebendieser versäumten es bedauerlicher Weise, uns mitzuteilen, dass wir sowohl die Innenräume als auch den 12 Hektar fassenden Außenbereich beschallen sollten. Aber glücklicher Weise hatten wir in Tangermünde noch ein paar Reserveboxen in petto. Demnach durfte ein Teil der unbekannten Belegschaft schon mal vor Ort aufbauen, währenddessen sich der Rest in den Wirren des nobody-knows’schen Boxenzwischenlagers vergnügen durfte. Aber alles kein Problem! Pünktlich 21:00 Uhr wurde dann gefolkt was das Zeug hält. Und das Plenum um Frontschlagzeugerin Jule überraschte mit einer Vielzahl brandaktueller Kinderlieder in neuer Fassade. Und nicht nur das: Es gab sogar das ein oder andere neue Lied zu hören: So eroberten „Jean, Jacques und Nicola“ mordend und brandschatzend das Herz des Publikums, „McPherson“ (der kleine Bruder von McGeiz) fand ein heiteres Ende am Galgen und „Eddy Murphy“ stand sturzbetrunken von den Toten wieder auf. „Dr. Faustus“ und „Shake your Ass“ zerschmetterten die Tanzpassivität und so eroberte sich die Lust zum Arschwackeln und Abdancen mehr und mehr den ihr angestammten Ort. Alles in Allem ein großartiger Abend, der dank der extraordinären Mischleistung von l’Hârald unvergessen in unseren Herzen – und vielleicht auch in denen einiger Anwesenden – bleiben wird. Stendal, es war großartig mit euch und vergesst nicht: Der 8. August wird die Nacht des Jahres!
Auf bald Eure Unbekannten
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May 5, 2009 - Tuesday
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Es ist Montag und wie lief das Wochenende? Ganz anständig, könnte man meinen. Das begann für uns dieses Mal schon am Donnerstag. Der ein oder andere mag da vermuten, „längeres Wochenende entspricht mehr Entspannung“. Aber nicht bei Nobody Knows! Zunächst zog es uns zur Konradsburg im Harz, wo schon das Hexenvolk auf uns wartete. Das Walpurgisfest sollte gefeiert werden. In Abwechslung mit einer atemberaubenden Feuershow und Tanzeinlagen von Celtic Minds heizten wir dem Publikum ordentlich ein, das uns mit wilden Tanzeinlagen dankte. Doch da hatten wir eine Überraschung bereit. Unsere Bühnenperformance erfuhr eine Bereicherung in Form unserer irischen Unbekannten, die trotz mangelnder Deutschkenntnisse moderierte, sang und die Tanzfläche auf die Bühne verlegte. Sänk ju weri matsch Anne! Am selben Abend fanden wir uns nach einer kurzen Irrfahrt noch schnell bei McDonalds in Magdeburg ein, ließen den Abend Revue passieren und machten uns dann auf den Weg ins heimische Stendal. Der nächste Tag sollte sogar noch besser werden. Zunächst noch ungewisser Haltung ob des Publikums in Krevese erwies sich unsere Skepsis gegenüber der Dorfjugend bezüglich unserer Musik als völlig unbegründet. Die Tanzfläche füllte sich schnell und bald flogen uns auch die ersten schweißgetränkten T-Shirts auf die Bühne. Lustige Tanzeinlagen und beherzter Mitgesang machten das Publikum einzigartig. Maxx war am Samstag dann weiterhin fleißig und pimpte unseren Feuerstuhl. Rostschutz, Lackausbesserungen, neue Innenverkleidungen und eine gründliche Reinigung machen unser treues Gefährt bald zur Modeerscheinung! Wenn wir den Motor erst einmal frisieren, können wir vielleicht auch bald 5%-Steigungen nehmen. Wir werden sehen! Nun geht der Alltag für den Großteil wieder los, denn während Maxx seine freie Zeit vermutlich mit „im-Bett-rumliegen“ verbringen wird, müssen Max und ich zur Uni zurück und Jule weiter arbeiten.
Bleibt Volk! Eure Nichtkörpernasen
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