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Bucher & Schmid Out Now!!!!!!!!!!!!!!



Last Updated: 9/10/2009

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Status: Single
State: Sankt Gallen
Country: CH
Signup Date: 6/23/2008

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Friday, January 02, 2009 
Hallo zusammen!

Etwas verspätet - aber besser spät als nie - möchten wir an dieser Stelle ein grosses Dankeschön aussprechen... für die vielen tollen Feedbacks, das gigantische Presse-Echo, die Radio Spins und vor allem den Käufern, die unser Album im hart umkämpften Weihnachtsmarkt dennoch in die Charts gebracht haben!
Ebenfalls ein Dankeschön an die Besucher unserer Releaseparty am 26. in Chur - ein wilder und fantastischer Abend!

In diesem Sinne allen einen guten Rutsch und ein gesegnetes neues Jahr!

Bucher & Schmid


Friday, November 28, 2008 
http://www.20min.ch/unterhaltung/sounds/story/29161222

Tuesday, November 18, 2008 
Hier eine verbindliche Info für alle, die über den Kauf oder den Download des Albums nachdenken...
Zum Album gibt es ein Booklet, worin unveröffentlichte Texte abgedruckt werden.
Mit im legalen Downloadpaket befindet sich ein unveröffentlichter Bonussong.
An den Lesungen im Dezember (tba.) verteilen wir zudem das Originalmanuskript.
Alle Texte zum Album werden um Weihnachten im Internet als Downloadfile angeboten.
Die Songs "iisziit" und "Dr Summer davor" gehören inhaltlich auch zur Geschichte, sind jedoch nicht auf dem Album.
Tuesday, November 04, 2008 
Sich selbst beim Sterben zuzuschauen ist unfair.

Man hat mir ein Grab ausgehoben, die Trauergemeinde bestellt, den Tod zu einer Heldentat erklärt und mich märtyrisiert. Nett.

Die bittere Wahrheit ist allerdings das ich nicht Opfer meiner Umwelt war sondern völlig bewusst diesen Weg gegangen bin. Wenn man weiss, dass man stirbt, und das auch noch frühzeitig provoziert, ist man kein Held sondern ein Vollpfosten.

Also lasset uns beten, geheiligt werde dein Name, fuck you Maria und was auch immer noch ansteht.

Sie werfen Erde auf mich und endlich macht die Sache Sinn. Man wirft Dreck auf Dreck. Dreck und Dreck gleich Dreck. Du warst nichts und du wirst nichts. Stirb. Stirb doch einfach du Arschloch.
Tuesday, October 14, 2008 
Das Album wird zur Zeit von Busy gemastert. Somit wird es auch pünktlich am 28.11.08 erscheinen. 
Wednesday, October 01, 2008 
Hier nun einige sachliche Infos zu Iisziit:

6 Songs sind abgemischt
Abgabe zum Mastering ist in 10 Tagen
Release Ende November (Datum folgt)
Es werden 3 Radiosingles ausgekoppelt
Es werden 2 Videos gedreht (tbc.)
Label: Nation Music
Im Booklet wird die Kurzgeschichte ungekürzt veröffentlicht
Es wird 2 Plattentaufen geben
Die Songs werden Live im Rahmen der Gimma / Bucher & Schmid Tour 09 präsentiert

Grüsse

Thursday, September 25, 2008 

Current mood:  apathetic
Auf der unendlichen Reise durch Discotheken und Bars muss man sich in den 90ern unglaubliche Scheisse anhören. Entweder 90er Neo-Techno Discoscheiss oder noch schlimmer 80er Pseudo-früherwarallesbesser-Scheiss. Die DJ's vergessen anscheinend komplett, dass sie eigentlich auch etwas erziehen könnten, sozusagen die vergessenen Kinder befreien. Aber nein, 4 Uhr Morgens, ich komplett durch wegen Portwein, Koks und E. Und dann lässt doch dieses Arschloch von Plattenreiter C&C Music factory laufen. Ich koche, zittere, vermutlich habe ich sogar Schaum vor dem Mund, denn die nette Blondine von vorhin wendet sich angeekelt ab. Das könnte zwar auch an meiner Laudatio über die Todesstrafe für DJ's liegen. Jaja, Koks ist nicht jedermanns Sache. Meine schon gar nicht. Trotzdem.
Im nächsten Einblender sieht man einen blutüberströmten DJ, vermutlich hat man gerade ein halbleeres Bierglas auf seiner Stirn zertrümmert. Ebenfalls in der zweiten Blende ein junger Mann, welcher von 2 Securitys aus der Bar geschleppt wird, unter Faustschlägen und Fusstritten, Nase gebrochen, er lacht und gröhlt. Dritter Schnitt zeigt eine Blondine, welche an der Bar zu ihrem männlichen Zukunftsbegatter flüstert: 'Der Typ war schon den ganzen Abend irgendwie komisch drauf!'. Ach was?!
Wednesday, August 27, 2008 
In Davos bezog ich eine kleine Wohnung. Ich kannte keinen Menschen dort oben. Meine Mitarbeiterin war zwar jung, nett und sogar hübsch, aber sie war überhaupt nicht darauf erpicht, mich in ihren Prosecco-trinkenden und an Wochenenden verreisenden Freundeszirkel einzulassen. Und die anderen Herren in dieser komischen Informatikbude schienen mehr mit den Neurosen ihrer Frauen und den eigenen Alkoholproblemen beschäftigt zu sein, als darauf aus, mich zum Golfspielen einzuladen. Und so verkroch ich mich zu Hause und sah fern und freute mich darauf, wenigstens am Wochenende mal wieder nach Domat/Ems abhauen zu dürfen. Dort gewährte man mir immer irgendwo Asyl. Und Duschen konnte ich bei meinen Eltern, notfalls sogar auf der Couch pennen, was aber selten vorkam, da man mir das Wort Notfall wirklich sehr deutlich eingeprägt hatte. So liess man mich im Vollsuff auch gerne mal auf dem Balkon schmoren. Dies war aber im gegenseitigen Einverständnis für OK befunden worden, nachdem ich einmal mit meinem Erbrochenen beinahe das Meerschweinchen in seinem Käfig ertränkt hatte. Meine Wochenenden waren ausschweifend, im Winter gab es überall Raves und Partys, ab dem Frühlingsbeginn auch wieder Goas. Und für gute Laune war immer irgendwie gesorgt. Ausser in Davos, wo ich nach einigen Monaten und zwei fragwürdigen Personalgesprächen beschloss, meine Zelte im Frühling abzubrechen und zurück nach Ems zu ziehen. Eine gute Entscheidung. Ich hatte wieder ein ganz klein wenig Geld gebunkert und dank einer Klage beim Kaufmännischen Verband gegen meinen damaligen Arschloch-Chef sogar eine hohe Arbeitslosenentschädigung zugesprochen bekommen, was mir für die nächsten sechs Monate einen ausgedehnten Entspannungsurlaub zu Hause garantierte. Es hätte nicht besser sein können. Meine Wohnung war eingerichtet mit allem nötigen, die Bibliothek hielt immer spannende Bücher parat und an den Wochenenden ging man feiern. Ich wusste, dass ich auf den Herbst hin einen Job brauchte, und bekam ihn auch. In den Swisscom Call-Centern dieser Jahre schien es offenbar immer Arbeit im Akkord zu geben und so konnte ich schon drei Monate im Voraus – unter dem Vorwand einer Weltreise – den Vertrag für eine temporäre Stelle unterzeichnen. Da ich mich ja noch weiterbilden wollte und so weiter war der Herr von der Personalvermittlung sehr zuvorkommend. Und dass er meinen Vater vom Sport her kannte, schadete wohl auch nicht.
Monday, August 25, 2008 
They have Bank Holidays.

10 Jahre ist es her. Fat Boy Slim hat aufgelegt. Steve und Kat aus Liverpool zahlen die nächste Runde. Wir trinkend Cider.

2008 steht er wieder da. Neben Stevie und Jack aus Worrington. Verwurzelt. Bei Underworld, Deadmau5, Casette Jam, Soulwax, Sander van Doorn.

Wir sind wieder gleichweit. 10 Jahre später. Summer of Love. 68, 78, 88, 98, 08. Wieder.

Wir sind wieder gleichweit. History repeating. Wieder da. Wieder genau das selbe.
Thursday, August 14, 2008 
Ort der Flucht.

Gejagte Gedanken, verfolgt von Melodien. Zu Papier bringender rastloser junger Mann. Er und sein Kasettengerät. Unsicher... Euphorie oder Schwarzes Nichts?

Manchmal ist man einsam und hat Angst vor der Wahrheit.

Einer sitzt 1995 in St. Gallen und weiss nicht, ob er sich die MPC leisten kann. Der andere fragt sich in Domat/Ems, ob es etwas bringt, weiterhin alles aufzuschreiben.

Der Hauptakteuer sitzt währenddessen ebenfalls in Domat/Ems 7013. Langeweile. Nährboden der Leichtsinnigkeit.

Die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Schaltet das Tape ein, Aufnahme. Donnerstag. Er und die Gitarre, Kollegen sitzen am Küchentisch. Sie hören The Specials. Er improvisiert. Euphorisch, das Tapedeck rauscht. Die Kollegen sitzen bekifft auf dem Sofa.

Noch weiss niemand was übermorgen am Rhein passieren wird. Es ist der Sommer davor. Der Sommer vor der Eiszeit.

Er hört sich die Kasette an. Lustiger Take. Er nimmt die Kasette, beschriftet sie mit "Bibla" und legt sie in die Kiste mit den anderen, die Namen tragen wie "Min Weg" oder "Trip".

Tapesibananünzigmillionamilliardatakes. Aber es ist nicht Herbst. Es ist Sommer.

05.00 Uhr, er hört sich das Tape nochmals an und schaut aus dem Fenster zum grossen Berg.