MySpace
myspace music


Mr. Kanister [ EP out now!!!]



Last Updated: 1/8/2010

Send Message
Instant Message
Email to a Friend
Subscribe

Status: Single
City: München
Country: DE
Signup Date: 7/20/2008

Blog Archive
[Older      Newer]
 /  / 
January 1, 2010 - Friday 

Current mood:  satisfied
Was für ein imposantes Jahr für den Kanister: Auftritte, Aufnahmen, Aufklärung. 
Nachdem auch das letzte Glied (gelungene Wort-Situationskomik) in der Kette erfuhr, woher die Kinder eigentlich kommen, konnte der Kanister ins Jahr 2009 starten. Dieses begann auch gleich mit dem "Sprungbrett Contest" bei dem die Jungs zum ersten mal ihre Songs dem Publikum präsentieren durften. Ob aus Mitleid oder ehrliches Gefallen, die Leute tanzten und sprangen wie wild herum. Es folgte ein schöner Abend in Puchheim mit unseren Kollegen Mamajokes und so weiter und sofort...Gigs hier, Gigs dort. Das absolute Highlight war aber das diesjährige "Schock unterm Rock" nein, "Rock hinterm Schock" in Lieg. Wo? In Lieg, Hunsrück! Der erste Auslandseinsatz des Kanisters.

Zum Ende des Jahres stieg der Kanister in sein Kanistomobil und drückte noch ein mal auf die Tube. Vier Songs wurden aufgenommen, ’ne EP draus gemacht und die myspace Seite gerelauuunched, wie man in Fachkreisen sagt. Und über den Trailer sollte auch noch ein zwei Worte verloren werden: 1. Großartig / 2. Sexy.

Was für ein spi-spo-spannendes Jahr für den Kanister und seine Jungs.

Übrigens, nach dem kanistrischen Kalender ist  2010 das Jahr des Kanisters! Man kann also gespannt sein!

Ach und, Danke an alle Fans, bezahlte und unbezahlte, für eure Unterstützung!!!

yeah!

November 16, 2009 - Monday 

Current mood:  giddy
Die Instrumente - ab ins Auto! Die Verstärker - ab ins Auto! Das Gepäck - ab ins Auto! Aha, hm... okay.... und wo fahren wir mit?…

…Der Tag begann typisch Kanister. Alles war geplant. Alle Fakten standen fest. Alle wussten Bescheid. Alles ging in die Hose (Bitte um bildliche Vorstellung). Schnell merkte man, dass ein Nissan Almera einfach nicht genügend Platz für eine vierköpfige Band und ihre Instrumente bieten kann. In der Phantasie geht so etwas, aber leider nicht in der Realität.

Also begab man sich letztendlich mit zwei Autos auf Tour, das schadet der Umwelt ja doppelt, dachten wir uns und somit fuhr das schlechte Gewissen stets mit (Bitte um bildliche Vorstellung).

Benjamin und Daniel bildeten Team Almera, Blum und Philipp, Team Mini.

Wie das auf langen Fahrten so ist, passiert es, das man irgendwann an einem Punkt ankommt, an dem man sich einfach nichts mehr zu erzählen hat und einschläft. Wenn das dem Beifahrer passiert, ist das zu verkraften, passiert es allerdings dem Fahrer könnte dies einige Probleme mit sich ziehen. Dies stellte Daniel bei Einbruch der Dunkelheit, etwa gegen 15.23 Uhr aufmerksam fest und begann aus dem Nähkästchen zu plaudern (Bitte um bildliche Vorstellung) um Benjamin zu unterhalten. Es wurde immer dunkler, man wurde immer schläfriger, der Boden zu unseren Füßen füllte sich mit gebrauchten Taschentüchern - die Band war erkältet.

"Hier, da, da steh's: Liiiiiieg". wir waren also angekommen, nach einer etwa 7-stündigen Fahrt und wurden auch gleich von Theresa (die Cousine von Benjamin, die all das ermöglicht hat) herzlichst empfangen, stellten unseren Kram in die Halle und bestellten uns erstmal ein "Stubbi" was die Bezeichnung für ein Bier ist, welches in eine sehr schöne Flasche abgefüllt wird. Schnell stellten wir fest, dass diese Flasche unheimlich gut zu Blum passt (Foto folgt). Das machte uns glücklich.

Die Mehrzweckhalle Lieg füllte sich mit Menschen aus der Umgebung, man lernte die anderen Bands kennen und unterhielt sich. Wir aßen Bratwürste in der Semmel mit mittelscharfen Senf. Die Würste wurden von den Schweinen der Eltern von Theresa gesponsert, wie wir später herausfanden. Danke an die Schweine!
Wir erhielten sogar VIP-Pässe, die uns mit Stolz erfüllten. Diese zeigten wir den Secruities um an Plätze zu gelangen, die diejenigen ohne VIP-Pässe niemals betreten dürften. Auch den Barleuten zeigten wir unsere VIP-Pässe um an kostenlose Stubbis zu kommen. Sogar Leute, die an diesem Abend gar keine Funktion hatten ausser tanzen, trinken und uns gut finden, zeigten wir unsere VIP-Pässe. Wir waren eben sehr, sehr stolz.

Es ging los. Wir bauten auf, stimmten unsere Geigen äh Gitarren, was wir sehr gerne tun, wie eingefleischte Fans wissen und begannen:
M to the I to the S to the T to the E to the R to the K to the A to the N to the I to the S to the T to the E to the R.
Juche! das Klatschen der Leute bestätigte uns, dass man uns wohl mag. Oder klatsche man etwa für unser selbst gemachtes Video das auf die Wand projiziert wurde? Sei es drum, die Leute tanzten und wurden dafür auch belohnt. Mit CDs. CDs vom Kanister. Philipp war wohl der Meinung, die Gesetze der Schwerkraft gelten in Lieg nicht und so landeten viele CDs auf dem Boden oder an den Schläfen der Leute. Aber man freute sich trotzdem und so wechselten 35 CDs den Besitzer. Wir spielten und spielten und es war schön.

Nach dem Konzert blieben wir noch, um uns mit den Leuten zu unterhalten. Man wunderte sich, dass wir alle so deutlich reden. Man nahm wohl an, Mr. Kanister sei eine bayerische Blaskapelle, deren Mitglieder Lederhosen tragen und den tiefsten bayerischen Dialekt sprechen!?!?!
"Du bist dumm wie Rummel" fiel in einer Gesprächsrunde, dessen Thema keinem so ganz klar war, es ging wohl um die Freundin des Sängers, die die Cousine der Schwester aus dem Dorf A und die Tochter vom Vater aus Dorf B ist und der Freund usw.… "Rummel" ist übrigens die Bezeichnung für "Rübe". Dumm wie Rübe also.

Genächtigt hat der Kanister im Rathaus des Bürgermeisters, der der Vater von Theresa ist. Man richtete uns die Papstsuite ein. Dort stand ein Doppelbett, das Platz für die ganze Band bot. Der Anblick muss wohl sehr lustig gewesen sein.
Am Morgen danach, erwartete uns eine unheimlich gastfreundliche Familie die uns mit Essen und Trinken versorgte. Man plauderte und erzählte sich Geschichten. Nachdem wir fertig frühstückten bestand Daniel darauf, die Ferkel zu sehen. Denn zu einem Bauernhof gehören auch Ferkel. Im Stall angekommen, nahmen unsere Nasen einen ihnen bis dato unbekannten Geruch war, der sich spontan dazu entschied in unsere Klamotten fest zu fressen. Ferkel sind süß.

Nun ging es zu Oma Benjamin. Benjamin hat hier viele Verwandte. Da saßen wir nun also, auf der Sitzgruppe der Oma. Die ganze Band. Man unterhielt sich, tat sich aber schwer zu verstehen, denn es gibt einen Dialekt im Hunsrück, aber da wir alle eine sehr große Menschenkenntnis haben, konnten wir anhand der Mimik erkennen, was man uns mitteilen wollte. "Ja, ich nehme gerne noch einen Saft!" Oma versorgte uns mit Kuchen, später mit Wurst und Brot. Lieb. Opa kam dann auch zur Tür hinein und nahm auf seinen Sessel Platz. Wir hatten das Gefühl man freue sich über unsere Anwesenheit. Und da alles so schön und nett war vergangen auch im Nu zwei Stunden und man war traurig das man fahren musste.

Philipp kaufte sich auf der Rückfahrt eine Spielzeugpistole mit der uns mehrere Male erschoss. Daniel zahlte 7 Euro für eine Ausgabe Spiegel Wissen, in der es um Schlaf ging und schlief nach einer Seite ein. Blum erfuhr auf dem Weg zurück, dass er seine Prüfung bestanden hat und Benjamin blieb Benjamin. So viele tolle Ereignisse, die gefeiert werden mussten, also ab nach Stuttgart, ein paar Steaks gefuttert, ein Bier im Beat Club getrunken und dann zurück nach München...

Ein wunderbares Wochenende. Ein dickes Dankeschön an alle, die all das ermöglicht haben, ganz speziell an Theresa! Danke auch an: Red Fuse, Arrowhead und Between Planets……………………………………………GEIL WARS!


Bauer
October 2, 2009 - Friday 
Nächste mal nen Rettungsring einpacken, Jungs!
September 26, 2009 - Saturday 

Current mood:  giddy
So, es ist vollbracht! Die Aufnahmen sind im Kanister.
2 Tage Studio, 4 Songs. Lecker! Es hat uns viel Blut, Schweiß und Nerven gekostet-jetzt sind wir pleite aber wir hatten eine Menge Spaß! Hahaaar! Wir sind als Band wieder ein bisschen mehr zusammengerückt, ohne uns gegenseitig anzufassen, das ist toll! Und nun ergötzen wir uns an unseren Aufnahmen. Wir wünschen euch viel Spaß damit und hoffen euren Geschmack getroffen zu haben! Aua!
May 16, 2009 - Saturday 

Der 15. Mai im Jahr des Büffels (laut chinesischem Kalender) brachte dem Kanister unheimlich viel Freude und Spaß an seiner Musik. Zwar kam er nicht weiter, der Kanister, doch erlebte er viele einzelne Hochphasen.

Es begann alles in Philipps Auto. Es glich der Odyssee Odysseus'. Dank unserem Retter in der Not, Tom, kamen wir mit 30 Minuten Verspätung im schönen Giesing an. Es ist wirklich schön dort. Beton. Mehr haben sich die werten Architekten dort nicht durch den Kopf schießen lassen. Aua. Danke. Ein kurzer Linecheck entschuldigte den Frust und man begab sich auf den Weg zu Futter und Nahrung (Dank gilt hierbei Tom für Kost und Logie).

Wieder am Ort des Geschehens angekommen ging man seinen wichtigen Geschäften nach und richtete seine Nase auf 88 Grad gen Himmel. Dies spiegelt das Optimum wieder. Nach Diffused, die einen fulminanten ersten Auftritt hinlegten und 4Loos, die die Halle zum einstürzen brachten, war es nicht einfach, so senkte man die die Nase 87 Grad. Hochnäsigkeit. Alles Arschgeigen von Mr. Kanister – doch überzeugt, dass man dem Auditorium etwas anderes bietet. Verlassen von allen guten Geistern, betrunken und zuletzt ein wenig motivationslos (Karten für Southside waren bereits gekauft) betraten wir die Bühne. Warum? Wir hatten sie satt. Das tat nochmals weh. Autsch.

Gebeutelt von gerissenen Saiten und diversen anderen Missetaten war der Kanister fröhlich bei der Sache, nur die Zeit machte ihm einen Strich durch dir Rechnung – nur zu gern hätte die Band noch ihren Hit „Fucking in Aklach“ zum Besten gegeben. Doch die Uhr machte ihnen ein Kreuzchen durch den Kreis. Ja. So kommt es nun, dass der Kanister beruhigt zum Southside fahren kann, ohne Verpflichtungen und ohne irgendwas. Man meldet sich im Juli wieder, zum 4.7. der mächtig Spaß machen wird. Spectaculum Mundi. Alle, die mit Schirm und grüner Jacke erscheinen bekommen ein Bier spendiert :). Ei der Daus. Der Kanister legt sich nun schlafen. Er hört Foals.



May 13, 2009 - Wednesday 

Current mood:  apathetic

Der Mob: "Was, im Backstage? Da im Werk?"

Band: "Nene..."

Der Mob: "Ja dann da in der Halle! auch nicht schlecht, Respekt!"

Band: "Ne, auch nicht!"

Der Mob: "Na also dann doch im Werk, Affengeil!"

Band: "Weder im Werk noch in der Halle"

Der Mob: "Gibt's noch n Schuppen in München der Backstage heisst?"

Band: "Ne, natürlich nicht, es war schon in dem Backstage!"

Der Mob (etwas erzürnt): "Na, dann doch Halle, verdammt noch mal!"

Band: "Nein, zwischen Werk und Hallo gibts nen Durchgang, da haben wir auf einer 1x1m großen Plattform gespielt.


jahaaaa, ganz recht und auch wenn nur 7 Leute da waren (1 DJ, 2 Secruity, 1 Tontechniker, 1 Putzfrau, 1 Gammler und 1 Barman) wars trotzdem sehr spaßig. Nein, die üblichen Verdächtigen und Fans der ersten Stunde waren natürlich auch anzutreffen, schließlich wollten sie Mr.Kanister im Backstage (Nein, nicht Werk, auch nicht Halle, der Durchgang zwischen Werk und Halle!)

nicht verpassen. Eigentlich lief der Abend ja unter dem Motto: "Indiegarten". Garten bedeutet draussen, Vorraussetzung: Gutes Wetter.

Bloß schade, dass wir Anfang des Monats vergessen haben, die 10 Opferkälber unserem Sonnengot zu opfern. So war er, verständlicher weise, etwas erzürnt und holte seine Frau aus dem Bett. "Steh auf hier! Zieh dir was an! Sie haben vergessen die Kälber zu opfern! Ich bin erzürnt! Steige aus dem Bett und stell die Regenmaschine an, ich weiß doch nicht wie das funktioniert! Ich bin solange drüben bei Aramäh, Bier trinken!"


Erschwerend kam hinzu, dass ein rießengroßes FlachbildScreenhdtvfernsehgerät drohte, uns die Show zu stehlen, -der Regen verhinderte es jedoch.

"Viel Glück und viel Regen auf all euren Wegen!" donnerte der Sonnengott vom Himmel.


Alles in allem ein netter Abend. Wieder viel dazugelernt pipapo blablalba.

Danke an die freundlichen Leute vom Backstage und vorallem danke für die vielen Getränkemarken! jammi....




April 8, 2009 - Wednesday 

Current mood:  handsome
"Sprockzontrolofarnzrpskrixnfix".
Wenn uns jemand fragen würde, wie wir mit einem Wort den gestrigen Abend beschreiben würden, würde die Wahl auf dieses fallen. Achtung, noch mal, zum mitschreiben:
Sprock-zon-trolo-farn-zrps-krixn-fix.

Gleich vorweg: Eastfield und Garden Gang waren toll. Obwohl wir eher Pussys, der Volksmund würde auch sagen: Weicheier, Muttersöhnchen, Flaschen, Softies, Waschlappen, Gesundheitsschuheträger oder Ladyboys sind, gefiel uns das eigentlich ganz gut, was die Damen und Herren da so zum Besten gaben.

aber jetzt mal schnell in die Zeitmaschine von Professor R. Geil reingehüpft und zack 2-3 stunden zurück in die Vergangenheit gereist: Mr.Kanister auf der Bühne. Wir zählen: 1,2,3,4 Personen auf der Bühne. Anzahl der Leute vor der Bühne: 5.

Wo waren die kreischenden Fans? die heissen Groupies, die sich sonst immer komplett entblösen, sobald die 4 Pappenheimer von Mr.Kanister die Bühne betreten??? Nix. Sprockzontrolofarnzrpskrixnfix. Eigenltich, hätten es mind. 10 Leute sein können, denn, uns wurde die Chance gegeben 10 Personen auf die Gästeliste zu schreiben. Schnell merkten die Herren von Mr.K dass sie in ihrem Leben wohl so einiges falsch gemacht haben müssen, denn sie bekamen nicht mal 10 Leute zusammen (=> keine Freunde). Aber vollkommen wurscht- auf der Bühne zeigten sie dem CO2 im Raum, wie man es ganz leicht fertig bringen kann, all seine Lieder in einer Art "Remix" zu performan. Das funktioniert nach einem ganz einfachen Prinzip: erste Gitarre spielt eine Grundmelodie, zweite Gitarre steigt mit einem Solo viel zu früh ein, Bass spielt einfach was komplett anderes. Wenn dann alle schön stur ihre Rolle beibehalten und aneinander vorbeispielen kommt ein leckerer Quark mit vielen lustigen, neuen Parts und ner Menge Sprockzontrolofarnzrpskrixnfix dabei raus. Lecker.
Hm und wie das gechmeckt hat.... Alles in allem, ein sehr netter Abend, mit sehr netten Leuten und jetzt hier auch mal ein digges Dankeschön an die Dame von Volxmusik die uns so nett behandelt hat und uns das Gefühl gab, anerkannte Mitglieder der Gesellschaft zu sein.

Wir danken.

March 8, 2009 - Sunday 

Current mood:  numb
Liebe Gemeinde,

gestern durfte Mr.Kanister* 30 min. lang den Schlachthof in FFB** beschallen.
Nachdem die letzte Woche für das ein oder andere Bandmitglied etwas nervenaufreibend war (3x den falschen PIN am Bankomaten eingegeben, eine Gitarre der befreundeten Band*** zerstört…) war der Samstag**** ein eine schöne Ablenkung von den ganzen grausamen Ereignissen.

Nachdem wir mit einer geringen Verspätung am Tatort eintrafen, begrüßten wir alle herzlichst und bauten unsern ganzen Kram auf…blablabla. Als wir erfuhren, dass die Eintrittsgelder nicht an uns ausbezahlt werden, hatten wir kurze Zeit überlegt, wieder nach Hause zu fahren, doch da man uns anbettelte doch bitte zu bleiben und es goldene Äpfel vom Himmel regnete, entschieden wir uns schließlich um. (Der letzte Satz muss nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen).

Gegen 20.00 Uhr wurden die Tore in die Mörderfabrik, die tausende von Kühen und Schweinen und Waschbären auf dem Gewissen hat, geöffnet. Es strömten Menschenmassen in die Halle. Darunter sehr hübsche Wesen, die uns direkt ins Auge gefallen sind, das tat ganz schön weh.
Leider konnten wir unser Schweissdrüßenproblem immer noch nicht in den Griff bekommen und so waren wir gezwungen, den gesamten Toilettenpapierbestand der Schlachthauses aufzubrauchen. Lasst eurer Fantasie freien Lauf.

…und schon standen sie wieder auf der Bühne und ratterten ihre Songs hinunter. Und siehe da, die Leute tanzten und jubelten. Dies führte dazu, das unsere Arroganz-Reserven aufgefrischt wurden und gleichzeitig das Arroganz-Volumen um einiges erhöht wurde.

Vor dem Auftritt hatten wir gewisse Bedenken, den keiner unserer Freunde, "Freunde" war gewillt zu kommen. Ausser einer, und zwar der liebe Janser, der zusammen mit Wilma (Bennis lieben Mama) Fan des Jahrtausends wird. Dazu bald mehr.

Alles in allem, ein sehr, sehr schöner Abend mit vielen gut gelaunten Menschen, schönen Mädchen, vielen Freigetränken und natürlich guten Bands, -hier ein ganz besonderer Gruß an KUNST IST SCHWER ERZIEHBAR die uns wahnsinnig gut gefallen haben.

Euer Kanister


*Mr.Kanister ist eine Band, die aus vier verstörten jungen Menschen besteht.
**FFB=Fürstenfeldbruck
***bei der befreundeten Band handelt es sich um: lou and the mama jokes
****Samstag ist ein Wochentag. Andere Wochentage sind: Montag, Dienstag, Mittwoch,
Donnerstag, Freitag und Sonntag. Samstag und Sonntag zählen zum Wochenende.
February 28, 2009 - Saturday 
Geld.
February 13, 2009 - Friday 

Current mood:  catalyzed
…Ich erinnere mich genau. Es war der Abend des 12.Februars 2009. Was hat es geschneit…. Wir froren, unsere Schuhe waren durchnässt, wir tranken Bier. Als wir herausfanden, dass wir extrem transpirierten, wahrscheinlich auf Vorfreude des bevorstehenden Events, zückte ein liebes Mädchen ihr Deodorant und reichte es uns. Wir nahmen das Geschenk überglücklich an und gaben unseren Leibern einen angenehmen Rosenduft. Nachdem wir nun so gut dufteten waren wir bereit für den bevorstehenden Akt. Wir gingen noch einmal in uns und sprachen uns gegenseitig Mut zu. Wir warfen die Hände in die Luft und fingen sie wieder auf. Dies wiederholten wir 2,3 Mal und dann hieß es auch schon: MIIIIIISTEEEEEEER KAAANIIIIIISTEEEEER!
Also betraten wir den Schauplatz mit einem Gemisch aus Freude, Trunkenheit und einem kleinen Schuss Arroganz. Schon am Anfang hatte ein wichtiges Mitglied vergessen, seinen Amp anzuschalten und so hörte man in den ersten Sekunden nicht wirklich viel von ihm. Die Krächzgitarre fing irgendwann an ihre wunderbar krächzenden Sounds ins Publikum abzufeuern, kurz darauf folgten auch die anderen Instrumente, ja, auch Bass. nachdem sich der Nebel etwas auflöste, hatte man einen recht feinen blick auf das Publikum, dass aus sehr vielen schönen aber auch aussergewöhnlichen Menschen bestand. von 15-89 Jahre war alles verteten. Braunes Haar, Schwarzes Haar, gar kein Haar (er befand sich auf der falschen Veranstaltung), blondes Haar, vorallem blondes Haar mit Lederjacke. Blondes Haar. Blond.
Sie schrieen, lachten, waren ausser sich und spätestens nach dem Super-Hit "Mickey Monroe" bereute es keiner der Gäste mehr, 4 euro Eintritt gezahlt zu haben.
Leider waren wir gezwungen, eins der feinsten Lieder spontan zu streichen, da das Stimmen der Gitarren doch mehr Zeit in Anspruch nahm als erwartet.
Aber die schmalzigschöne Liebesschnulze "She won't come home" rundete das Konzert schön ab und blieb noch lange im Ohr stecken, was man nicht zuletzt der Krächzgitarre verdanken kann.

Und als es dann kurz nach Zwölf hieß, dass das Publikum Mr.Kanister in die nächste Runde wählte, gab es einen lauten Aufschrei der zahlreich erschienen Fans. Es hagelte Küsse und Umarmungen. Zum Beischlaf zwischen den Bandmitgliedern kam es vereinzelt auch. Alle waren ausgelassen und freuten sich über den Erfolg.

Ein ganz großer Dank also an all diejenigen, die am gestrigen Abend anwesend waren und mit Mr.Kanister feierten. Es geht weiter und wir bauen auf euch, Hochhäuser.…………