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bitter_twisted



Last Updated: 6/4/2009

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November 24, 2009 - Tuesday 
January 3, 2009 - Saturday 
Wenige Menschen die die Weltgeschichte beschreibt haben so viel Veränderungen erlebt wie uns in den nächsten Jahrzehnt vorstehen. Der Wandel zur Landwirtschaft dauerte Jahrtausende. Von der Erfindung der ersten Massenproduktionsmittel, der Buchdruck, bis zur französischen Revolution, die durch den Wandel zum Industriestaat ausgelöst wurde, gingen drei Jahrhundrte vorbei. Der Wandel von Idustriestaat zum, nennen wir es Informationsstaat, wird währen eines einzigen Menschenlebens statt finden.

Im Nachhinnein, waren vor 30 Jahren einige Anzeichen zu sehen das Industrie weniger wichtig in unserer Wirtschaft wird, Heute ist es schon nicht mehr zu leugnen. 1960 hatten 35% aller Arbeitnehmer für Firmen gearbeitet die mehr als 100 Angestellte hatten. 1980 waren es nur noch 20%. Dramatisch wurde es in OECD Ländern zwischen 1992 und 1997, die Anzahl Arbeitnehmer der Fortune 500 Firen halbierte sich währen diesen 5 Jahren. War die Anzahl Selbständige die von zu Hause arbeiteten 1992 noch unter 1%, im USA, so waren es 1997 schon mehr als 8%. Die Beziehungen zur Regierung wurde Großunternehmen immer wichtiger.

Deutschland wurde weniger von dieser Entwickelung betroffen, man entschied sich für eine Politik der Massenarbeitslosigkeit, statt zu zu sehen wie immer mehr etablierte Untenehmen durch die neue schnelle effeiziente Konkurenz bedroht wurde. So bekämpfte man rücksichtslos die einzige Wachstumsindustrie, die Schwarzarbeit.

Will man die Krise verstehen, muß man sich von den Kategoriedenken verabschieden, das unser Medien uns so nahe legen. Großunternehmen, Gewerkschaft und Parteien sind der gleiche Klub. Die Bosse der Gewerkschaften sitzen auf den Kader der Autohersteller, Aktionäre der Hersteller beteiligen sich bei den Gewerkschaften und Beides beschäftigt nebenberufliche Politiker. Der ewige Streit zwischen Gewerkschaft, Industrie und Politik wird dem Bürger vorgegaukelt.

Desto mehr die Großunternehmen unter Druck stehen, desto mehr nutzen sie ihre Machbeziehungen zu den Politikern. Die Angriffe der Musikindustrie auf das Internet und auf unsere Bürgerrechte ist ein offensichtliches Beispiel. Auch die Umweltzertifikate geben an erster Stelle den etablierten mit Beziehung zur Politik das Monopol auf jegliche Produktion. Die Verfolgung der Schwarzrbeiter, der Meisterzwang, Umweltzertifikate, RoHS, IHK zwang, Betriebsratzwang steht alles in einen neuen Licht da wenn man bedenkt das es die etablierten Unternehmen mit Politikbeziehung sind, die sich auf diese art und Weise vor Kunkurenz schützen.

Link zu den Büchern

Im Allgemein basiere ich meine Theorien auf zwei Bücher von Davidson und Sir Rees-Mogg, die in den 90ern Millionen fach verkauft worden sind, leider aber nie ins Deutsch übersetz worden sind. Heute ist man sich oft nicht sicher, ob man etwas aus den Büchern oder aus den Nachrichten weiß.
January 3, 2009 - Saturday 
Zum Ende vom ersten Jahrtausend wurde der Steigbügel erfunden. Mit Hilfe des Bügels wurde der Reiter und sein Pferd wie eins. Mit Panzer und Schwert konnte ein einziger Ritter sich gegen alle Fußsoldaten in seiner Reichweite wehren.

Die lange Zeit der Fußsoldaten war vorbei. Auch die Zeit der riesigen Heeren, auch die Zeit der riesigen Kaiserreiche. Das Mittelalter wurde geprägt von lokaler Macht. Großstädte die der Römer eingefhrt hatten verschwanden, sie konten nicht mehr verteidigt werden. Der edle Ritter war eine Erfindung der Kirche, ihr ist es zu verdanken daß die bepanzerten Räuber zu edlen Adel verwandlte. Natürlich mit dem Kirchenfürsten als Weltregierung, mit Gottes Willen und die Mitarbeit aller abhängigen Könige.

Zum Ende des 15ten Jahrhundert wurden zwei große Erfindungen gemacht. Erstens die Schußwaffe, zweitens die Druckerpresse. Die Zeit der Ritter endete schlagartig, man konnte durch ihre Rüstungen schießen. Ritter wurden überflüssig. Könige konnten nun, wenn ihre Armee groß genug war,sich von der Macht des Papstes abnabeln. Dieses Abnabeln wurde mit der ersten Massenprodukion und Massenmedia ermöglicht. Mit hilfe erst Erasmus, dann Luthers, die ersten Medienriesen, bekamen sie auch eine Rechtfertigung.

Nationen waren eine Erfindung des Industriealters, während der französischen Revolution wurde der Konzept in Frankreich eingeführt, Hochfranzösisch war eine künstliche Kreation der wirklich brutalen Revolluzzies. Hochdeutsch gab es schon, dank Luther. Napoleon kombinierte seine Eroberungen in Nationen, das war praktisch, jede Nation konnte eine Armee liefern, das ganze war viel unkomplizierter wie tausende kleine Armeen, eine von jedem Fürstentum.

Weiter bescherte uns das Industriealter immer schnellere, bessere, billigere Methoden der Massenproduktion. Könige, Adel und der Rest der Landwirtschaft basierten Regierungen wurden übeholt. Demokratie, weil sie jeden die Illusion der Beteidigung an der Regierung gab, funktionierte noch besser als Methode der Armeeformung. Wehrpflicht lieferte auch Soldaten als billige Massenware. die Grunbedingungen für den Militär Industriekomplex.

Dann kam der Mikrochip, die Kummunikationrevolution, sie machten leichte, billige Waffen möglich, umgehen mit Intenet die Kontrollen der Massenmedien, der Großkonzern mit zentralen Komputer wurde übeholt. Die Dominanz von IBM als top Komputer Hersteller endete, und mit dem Mainframe endete das Industriealter.

Die mächtige USA verlor gegen Vietnam, die mächtige UdSSR verlor in Afganistan. Kindersoldaten besiegten eine russische Panzertruppe. Im Westen besiegten Kids mit Peer to Peer Software die Musikndustrie.

Dann geschah der Sovietunion das gleiche was uns nun gerade passiert, das Geld verschwand und mit ihnen die Politiker die sich einbildeten das sie den Wohlstand kontrollierten.

Es gibt keinen Markt mehr für Politiker die glauben sie könnten den Markt kontrollieren. Das Industriealter ist endgülig zu Ende.