Dance with DYKO - Performance and Workshop
Everybody’s an artist. This basic slogan appeared to be the leitmotiv of the German-Australian duo DYKO and their performance at the Goethe-Institute at Merrion Square from September 22nd to September 24th. In a workshop Irish students were challenged to show their music and language skills.
Irish students, all of them advanced German learners from Transition Year to 6th Year, not only listened vividly to a concert of the band DYKO whose music is strongly influenced by the German band “Kraftwerk” and their electro pop. The students were also invited to compose their own songs in German in a follow-up workshop directed by the DYKO-Duo John Dyke and Christofer Jost. The students’ songs which really turned out to be convincing were recorded. DYKO will burn the recorded songs onto a CD and send them back to the Irish students. The event also offered a more creative approach to the learning of German. Georgia Herlt from the Goethe-Institute was delighted because the artists aroused a genuine interest in German language and culture.
And DYKO really did. After the concert the students showed a deep interest in the history of the band. The students not only asked about the band’s flashy outfit, their friendship and the roots of their music. They also took a great interest in the biography of John Dyke who – as an Australian – deals intensively with German language and culture. John Dyke loves Australia and Germany alike and pointed out the benefits of learning foreign languages. In his view, Germany is a wonderful country with an attractive capital, especially for artists. Berlin is a fascinating city and besides, one of the cheapest in Europe. Dyke appreciates the openness in Germany: “Germany is a liberal country”, he mentioned, “in Australia everything is regularized. I often feel controlled there.” Dyke’s outsider perspective on Germany also reflected in DYKO’s art turned out to be illuminating for the students.
After having answered the students’ questions, the most exciting part of the event started. From then, the students could produce their own songs. They were invited to write a German song on the topic “Tanzen gehen”. Afterwards, the students performed their songs while being recorded. The students’ imagination was nearly unlimited. In their songs, the Goethe-Institute turned into a Saturday-night-disco where people could dance and have fun.
In the end, DYKO received a thundering applause as well as the students themselves. John Dyke noticed that the students deserve closer attention by the music industry. Indeed, everybody is an artist.
Tanzen gehen mit DYKO
Das Künstler-Duo „DYKO“ trat vom 22. bis zum 24. September 2008 erfolgreich vor irischen Schulklassen im Goethe-Institut am Merrion Square auf. Neben einer Performance ihres visuell unterstützten und vor allem von der deutschen Band Kraftwerk inspirierten Elektropop führte das Duo im Anschluss an das Konzert jeweils einen Workshop durch. Hier waren die Schüler musikalisch wie sprachlich gefordert.
Kunst kann jeder. Mit diesem simplen Motto trat das deutsch-australische Duo DYKO vor irischen Schulklassen auf. Die irischen Schülerinnen, fleißige Deutschlerner (Transition Year bis 6th Year), konnten sich zu ihrer üblichen Unterrichtszeit nicht nur ein Konzert der Band DYKO anhören. Sie erhielten darüber hinaus in einem anschließenden Workshop die Gelegenheit, eigene deutschsprachige Songs zu entwerfen und aufzunehmen. Die aufgenommenen Songs der Schülerinnen werden von DYKO auf CD gebrannt und diesen zugesendet, so dass am Ende der Veranstaltung die erste eigene CD steht. Auf eine kreative Weise konnten somit die Schülerinnen ihre im Unterricht erworbenen Deutschkenntnisse anwenden und sich zudem als Musiker versuchen. Die Ergebnisse waren überzeugend. Das australische Bandmitglied John Dyke war sich abschließend sicher, einige junge Musiktalente entdeckt zu haben. Georgia Herlt vom Goethe-Institut zeigte sich indessen erfreut darüber, dass die Schülerinnen einiges Neues über die deutsche Sprache und Kultur lernen konnten.
Denn die Schülerinnen zeigten sich im Anschluss an das lauthals begleitete Konzert sehr interessiert an dem Werdegang der Band. John Dyke und Christofer Jost gaben bereitwillig Auskunft. Neben der Bandgeschichte und dem schrillen Outfit der Band, die in roten Handwerkeranzügen auftrat, wollten die Schülerinnen natürlich wissen, warum ein Australier sich intensiv mit Deutschland auseinandersetze. John Dyke, dessen Herz Deutschland und Australien gleichermaßen gehört, machte die Schülerinnen darauf aufmerksam, wie einträglich das Erlernen einer fremden Sprache sein kann. Zudem sei Berlin eine wundervolle Stadt, die nicht nur sehr inspirierend und vielseitig, sondern auch eine der günstigsten Metropolen Europas sei. Er schätze die Offenheit Deutschlands: „Deutschland ist ein sehr liberales Land“, erzählte Dyke, „in Australien ist alles reglementiert. Dort fühle ich mich häufig überwacht.“ Die Fremdperspektive Dykes auf Deutschland, die sich auch in der Kunst des Duos widerspiegelte, erwies sich für die Schülerinnen als äußerst aufschlussreich.
Nachdem die Schülerinnen all ihre Fragen an das Duo gerichtet hatten, kam es dann zum wirklich aufregenden Teil der Veranstaltung. Die Schülerinnen konnten nun ihren eigenen Song produzieren. Die Aufgabe im Workshop lautete, einen deutschsprachigen Text zum Thema „Tanzen gehen“ zu verfassen und diesen Song anschließend zur Melodie des gleichnamigen Songs von DYKO aufzuführen. Dabei waren dem Ideenreichtum der Schülerinnen, wie sich schnell zeigte, kaum Grenzen gesetzt. Das Goethe-Institut wurde kurzerhand zur Samstagnacht-Disco erklärt, in der zu Ohrwurm-Melodien getanzt und geflirtet werden konnte. Zum Abschluss gab es mächtigen Applaus für DYKO – und für die Schülerinnen. Kunst kann eben jeder.

