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PrekärCafé

Prekär Café


Last Updated: 1/1/2010

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City: W23, Wipplingerstrasse 23
State: Wien
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February 2, 2010 - Tuesday 

Current mood:  curious
 
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// PrekärCafé
// Treffpunkt und Veranstaltung
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// PC#12: Dienstag, 2. Februar 2010
// 18 Uhr: Austausch: EuroMayDay-Parade 010 in Wien?
// 20 Uhr: Veranstaltung: EuroMayDay Hamburg zu Gast in Wien
// anschließend feiern wir 1 Jahr PrekärCafé
 
Die Bürogemeinschaft 9to5 (Teil von EuroMayDay Hamburg) kommt im Februar ins PrekärCafé nach Wien. Neben den Paraden am ersten Mai hat sich der EuroMayDay Hamburg in den letzten Jahren vor allem mit Prekarität in der Kulturproduktion auseinandergesetzt und verschiedene Untersuchungswerkzeuge entwickelt.
 
"Was waren deine letzten drei Projekte? Wann wird dir alles zuviel? An welcher Kampagne würdest du dich beteiligen?" Diese Fragen wurden dabei in den letzten Jahren immer wieder aufgeworfen: auf den EuroMayDay -Paraden, in Veranstaltungen und in Untersuchungsworkshops. In den geführten Gesprächen über Prekarität in der Kulturproduktion war auffallend, dass alle wissen, dass sie prekär sind, aber keine*r weiß wie sich das ändern lässt. Das PrekärCafé und die Bürogemeinschaft 9to5 laden ein zur Diskussion über diese Ratlosigkeit sowie über mögliche Gegenstrategien und (individuelle und kollektive) Widerstandsformen.

Aufbauend auf Kampagnen-Erfahrungen im kulturellen Bereich wollen wir dabei insbesondere auf Aspekte der Kampagnenarbeit fokussieren, die auch in anderen Branchen und Sektoren relevant sein können. Wie lassen sich diese Erfahrungen in Wien nutzbar machen? Was tut sich hierzulande? Und wird es am 1. Mai 2010 in Wien eine EuroMayDay-Parade geben?

 
// EuroMayDay Hamburg: http://www.euromayday.tk


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// Email: prekaer//at//lnxnt//punkt//org
// Web: http://www.prekaer.at
// Newsletter: https://www.lnxnt.org:8090/mailman/listinfo/prekaer
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// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
// Zeit: Café ab 18 Uhr, Veranstaltungsbeginn 20 Uhr
// Web: http://www.prekaer.at
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// PrekärCafé
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Jeden ersten Dienstag im Monat findet in der W23 das PrekärCafé statt. Das Café ist ab 18 Uhr geöffnet, Veranstaltungsbeginn ist 20 Uhr. Das PrekärCafé ist aus der EuroMayDay Bewegung entstanden und fokussiert auf die Auseinandersetzung mit der Prekarisierung von Arbeits- und Lebensverhältnissen. Das PrekärCafé soll neben und durch Veranstaltungen ein Raum für kooperative Kreativität und theoretische Neuerfindung, soziale Archäologie und Organisierung, genauso wie Raum für Vielheiten sowie Überlappung offener und geschlossener Zusammenhänge sein. Das PrekärCafé findet in den Räumlichkeiten W23 - Wipplingerstraße 23, 1010 Wien (entweder von der Wipplingerstraße die Stufen in den Halbstock runter oder vom "Tiefen Graben" bei der Brücke die Stufen rauf) statt.
 
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// Web: http://www.prekaer.at
// Newsletter: https://www.lnxnt.org:8090/mailman/listinfo/prekaer
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January 5, 2010 - Tuesday 

Current mood:  jolly
 
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// PrekärCafé
// Treffpunkt und Veranstaltung
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// PC#11: Dienstag, 5. Jänner 2010
// 20 Uhr: Filme schaun & Spiele spielen
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// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
// Zeit: Café ab 18 Uhr, Veranstaltungsbeginn 20 Uhr
// Web: http://www.prekaer.at
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// PrekärCafé
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Jeden ersten Dienstag im Monat findet in der W23 das PrekärCafé statt. Das Café ist ab 18 Uhr geöffnet, Veranstaltungsbeginn ist 20 Uhr. Das PrekärCafé ist aus der EuroMayDay Bewegung entstanden und fokussiert auf die Auseinandersetzung mit der Prekarisierung von Arbeits- und Lebensverhältnissen. Das PrekärCafé soll neben und durch Veranstaltungen ein Raum für kooperative Kreativität und theoretische Neuerfindung, soziale Archäologie und Organisierung, genauso wie Raum für Vielheiten sowie Überlappung offener und geschlossener Zusammenhänge sein. Das PrekärCafé findet in den Räumlichkeiten W23 - Wipplingerstraße 23, 1010 Wien (entweder von der Wipplingerstraße die Stufen in den Halbstock runter oder vom "Tiefen Graben" bei der Brücke die Stufen rauf) statt.
 
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// Web: http://www.prekaer.at
// Newsletter: https://www.lnxnt.org:8090/mailman/listinfo/prekaer
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December 1, 2009 - Tuesday 

Current mood:  pissy
 
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// PrekärCafé
// Treffpunkt und Veranstaltung
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// PC#10: Dienstag 1. Dezember 2009
// 18 Uhr: Prekarisierung in den Wissenschaften: Konkurrenzverhältnisse aufbrechen!
// 20 Uhr: Arbeitskämpfe bei illegalisierter Arbeit
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// Mit einem Lächeln auf den Lippen (Dokumentarfilm von Anne Frisius in Zusammenarbeit mit Nadja Damm und Mónica Orjeda, 2008, 57min)
// Anschließend Diskussion zu Arbeitskämpfen bei illegalisierter Arbeit
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Eine Hausarbeiterin ohne Papiere zieht vor das Hamburger Arbeitsgericht: „Ich dachte, ohne Papiere hätte ich keine Chance. Als sie mir sagten, dass ich auch ohne Papiere mein Recht einfordern kann, war das für mich ganz neu. Ich dachte immer, ohne Papiere geht gar nichts. (...) Ich verlange nur, was mir zusteht. Es ist der Lohn für meine Arbeit, die ich bereits geleistet habe." (Ana S.)
 
Vertreten durch die Gewerkschaft ver.di und gemeinsam unterstützt durch anti-rassistische Initiativen und Organisationen sowie Freund*innen, beschließt Ana S. nach drei Jahren unterbezahlter Hausarbeit bei einer Hamburger Familie, dass sie einen angemessenen Arbeitslohn vor Gericht einklagen will – obgleich sie keinen offiziellen Aufenthaltstitel hat. Trotz aller Schwierigkeiten zeigt dieser Fall, dass es sich lohnt, sich zu wehren.
 
Der Dokumentarfilm „Mit einem Lächeln auf den Lippen“ lässt vor allem Ana S. selbst ihre Geschichte erzählen – vom Entschluss nach Deutschland zu gehen bis zum Abschluss ihres Arbeitskampfes im Wettrennen mit der zu erwartenden Ausweisung aus Deutschland. Auch verschiedene Unterstützer*innen (Aktivist*innen, Gewerkschafter*innen, etc.) kommen zu Wort.
 
Im PrekärCafé wollen wir Fragen zu Erfahrungen mit Arbeitskämpfen bei illegalisierter Arbeit stellen. Welche Aktionsformen und andere Unterstützungsmöglichkeiten sind möglich? Welche Unterstützungsstrukturen sind notwendig, um Arbeitsrechte für alle – unabhängig vom Aufenthaltsstatus – durchsetzen zu können?
 
In Deutschland haben antirassistische Initiativen, Organisationen und die Gewerkschaft ver.di arbeitsrechtliche Anlaufstellen für Migrant*innen ohne Papiere aufgebaut. Im Hamburg und Berlin sind entsprechende Beratungsstellen in Gewerkschaftshäusern von ver.di eingerichtet. Denn, so ist auf dem Folder des „AK undokumentiertes Arbeiten“ zu lesen: „Die Gewerkschaft ver.di unterstützt alle Arbeitnehmerinnen!“
 
 
 
// Ab 18 Uhr: Treffpunkt und Austausch
// Prekarisierung in den Wissenschaften. Konkurrenzverhältnisse aufbrechen!
 
Von 18 bis 20 Uhr steht das PrekärCafé für die weitere Organisierung von prekär beschäftigten Lehrenden und Forschenden offen. Diesmal werden systematische Arbeitspraktiken der Konkurrenz besprochen, sowie diskutiert, welche konkreten Schritte unternommen werden können, um diese aufzubrechen und Solidarisierung zu ermöglichen.
 
 
// 20 Uhr: Veranstaltung
// Dokumentarfilm: Mit einem Lächeln auf den Lippen (2008, 57min)
// anschließend Diskussion zu Arbeitskämpfen bei illegalisierter Arbeit
 
// Mehr Info zum Film, Text tlw. übernommen von:
// http://www.kiezfilme.de/laecheln/
 
 
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// Treffpunkt und Austausch.
// Film und Diskussion.
// Suppe und Brot.
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// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
// Zeit: Café ab 18 Uhr, Veranstaltungsbeginn 20 Uhr
// Web: http://www.prekaer.at
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// PrekärCafé
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Jeden ersten Dienstag im Monat findet in der W23 das PrekärCafé statt. Das Café ist ab 18 Uhr geöffnet, Veranstaltungsbeginn ist 20 Uhr. Das PrekärCafé ist aus der EuroMayDay Bewegung entstanden und fokussiert auf die Auseinandersetzung mit der Prekarisierung von Arbeits- und Lebensverhältnissen. Das PrekärCafé soll neben und durch Veranstaltungen ein Raum für kooperative Kreativität und theoretische Neuerfindung, soziale Archäologie und Organisierung, genauso wie Raum für Vielheiten sowie Überlappung offener und geschlossener Zusammenhänge sein. Das PrekärCafé findet in den Räumlichkeiten W23 - Wipplingerstraße 23, 1010 Wien (entweder von der Wipplingerstraße die Stufen in den Halbstock runter oder vom "Tiefen Graben" bei der Brücke die Stufen rauf) statt.
 
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// Web: http://www.prekaer.at
// Newsletter: https://www.lnxnt.org:8090/mailman/listinfo/prekaer
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October 6, 2009 - Tuesday 


PC #9: PrekärCafé am 3.November 2009


Folgeveranstaltung:


Prekarisierung in den Wissenschaften     – Organisieren wir uns?!


WIE GEHTS WEITER?


Anknüpfend an die Diskussionsveranstaltung am 14. Oktober zum Thema
„Prekarisierung in den Wissenschaften     – Organisieren wir uns?!“ werden
die begonnenen Debatten um die     Organisierung von prekär Beschäftigten
an der Universität weiter geführt. Gleichzeitig soll die Veranstaltung
als Raum dienen, um konkrete Schritte zu planen, mit denen die
Interessen prekär Beschäftigter an der Universität in Zukunft besser
durchgesetzt werden können.
Es soll in entspanntem Rahmen über eigene Erfahrungen und entsprechende
Bedürfnisse, über Möglichkeiten und Grenzen kollektiven Handelns
diskutiert und davon ausgehend konkrete Aktionen und Maßnahmen in den
Blick genommen und geplant werden.

Dienstag, 3.November 2009, 18:00 Uhr
W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien


Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Initiativen:
PrekärCafé, Plattform Drittmittelpersonal, IG Externe LektorInnen und
freie WissenschafterInnen, Graduiertenzentrum Sozialwissenschaften, ÖH
Uni Wien,


    Web: http://www.prekaer.at
September 21, 2009 - Monday 

Current mood:  pugnacious
Prekarisierung in den Wissenschaften - organisieren wir uns!?

Österreichweit sind 70 Prozent aller wissenschaftlich Angestellten nach dem seit 2004 gültigen privatrechtlichen Dienstverhältnis tätig. Die Universität Wien hat 2009 über 7.000 wissenschaftlich Angestellte, davon sind weniger als 900 nach dem Beamtendienstrecht beschäftigt. Alleine an dieser Universität leiden mehr als 2.500 LektorInnen, mehr als 1.000 Drittmittelangestellte und an die 800 AssistentInnen in Ausbildung (Säule 1), aufgrund von Befristungen unter prekären Arbeitsverhältnissen und mangelnden Zukunftsperspektiven. Um der Forderung nach besseren Zukunftschancen und Arbeitsbedingungen an Österreichs Universitäten Nachdruck zu verleihen, bedarf es eines gemeinsamen Vorgehens aller betroffenen Gruppen. Die Veranstaltung und Diskussion versteht sich als Auftakt zukünftiger Vernetzungen und gemeinsame Organisierungen gegen prekäre Arbeitsverhältnisse an der Universität Wien.


14. Oktober 2009, Aula, Universitätscampus Altes AKH, Hof 1, Spitalgasse 2, 1090 Wien, 18.30 Uhr



Susanne Pernicka, Universität Oldenburg und Institut für Wirtschaftssoziologie der Universität Wien, wird zum Thema ,Perspektiven (selbst-)organisierter Interessenvertretung in der Wissenschaft' ein Impulsreferat halten und den Fragen nach Möglichkeiten und Grenzen einer kollektiven Organisierung von WissenschafterInnen in teilweise prekrären Arbeitsverhältnissen nachgehen.

Kommentar des PrekärCafés von Walter Stolba: Soziale Bewegungen - die bessere Alternative um die Interessen von WissenschafterInnen in prekären Arbeitsverhältnissen durchzusetzen?

Anschließend gibt es eine offene Diskussion mit VertreterInnen der Initativen: PrekärCafé, IG Externe, der Plattform Drittmittelpersonal und dem Graduiertenzentrum SOWI.

   *

     Das PrekärCafé ist aus der EuroMayDay Bewegung entstanden und
     fokusiert auf die Auseinandersetzung mit dem Thema Prekarisierung
     von Arbeits- und Lebensverhältnissen.

   *

     Die Interessensgemeinschaft Externe LektorInnen und Freie
     WissenschafterInnen versteht sich als eine bundesweite Plattform
     zur Vertretung universitärer, bildungs- und forschungspolitischer
     Anliegen von LektorInnen und freien WissenschafterInnen.

   *

     Die Plattform Drittmittelpersonal versteht sich als Initative
     deren Anliegen es ist die Gestaltung mittelfristiger
     Karrieremöglichkeiten von Angestellten im Drittmittelbereich
     voranzutreiben.

   *

     Das Graduiertenzentrum der Fakultät für Sozialwissenschaften der
     Universität Wien ist ein Projekt zur Unterstützung, zur Förderung
     der Ausbildung und zur Vernetzung der DoktorandInnen an der Fakultät.

August 27, 2009 - Thursday 

Current mood:  rockin
PC #8: Militanter Filmabend: Militante Untersuchungen im Film – Film als politisierendes Medium?

Dienstag, 1. September 2009
W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien

Im letzten Prekärcafe dieses Sommers gehen wir es mit gemeinsamen Filmschaun, Popcorn & Bier noch einmal gemütlich an: Das Thema des Abends ist Film als politisierendes Medium – und das wollen wir dabei konkret anhand von filmischen Umsetzungen von militanten (Selbst-)Untersuchungen diskutieren. Die Grundfrage wird dabei sein, inwieweit solche Untersuchungen im Film politisierend wirken können. Wir werden uns dazu (Selbst-)Untersuchungen anschauen, bei denen Leute zu ihren Lebens- und Arbeitsverhältnissen interviewt werden bzw. sich selbst interviewen, politische Interventionen und Aktionen dokumentieren, reflektieren etc. Die verschiedenen Ansätze sollen dann im Anschluss an die Filme diskutiert werden. Dafür werden Ausschnitte u. a. aus folgenden Dokus und Kurzfilmen gezeigt:


- N.N. (Wien): Freundliche Nasenlöcher machen - Frauen zu (Lohn-)Arbeit, Widerstand und Utopien (8. März-Demo 2006)

- K.U.U.G.E.L. (Innsbruck): Militante Untersuchung. 15 Minutes of Fame & Work (Galerie im Taxispalais 2005)
·       
      Darüber hinaus sollen auch Ausschnitte eines Filmprojekts des Prekärcafé-Wien zu Erfahrungen, Strategien, Austausch und Vernetzung mit Erwerbslosen im Kontext des AMS gezeigt und im Hinblick auf folgende Fragen diskutiert werden:
 
Inwieweit kann Film ein Medium sein, das politisierend wirkt und wie? Was funktioniert bzw. was nicht und warum? Eine filmische Intervention ist eigentlich ein Gruppenprozess, was passiert daher mit den Beteiligten? Wie nehmen Interviewte und Durchführende den Prozess wahr und wird das im Film ersichtlich bzw. wie könnte es dokumentiert werden? Was löst die Untersuchung bei den ZuseherInnen aus? Gibt es Anknüpfungspunkte für das eigene Leben und / oder Anregungen für die eigene politische Praxis? Geht die Untersuchung irgendwie über eine Situationsbeschreibung und eine Darstellung verschiedener Strategien hinaus und weist damit in eine utopische Richtung?  Kann eine militante Untersuchung auch in die Hose gehen bzw. eigentlich den gegenteiligen Effekt von dem intendierten erzeugen (z.B. Frust statt Lust darauf, sich zu organisieren und politisch aktiv zu werden)? Was ist eigentlich das Aktivierende bei Filmen?
 
Das Prekärcafé lädt alle Interessierten zum Filmschauen und einem Austausch darüber und über eigene Erfahrungen mit Film als politische Aktionsform und militanten (Selbst-)Untersuchungen ein.
 
 
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// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
// Zeit: Café ab 18 Uhr, Veranstaltungsbeginn 20 Uhr
// Web:
http://www.prekaer.at
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June 5, 2009 - Friday 

Current mood:  jolly
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// PrekärCafé open air
// Sonne, Strand und mehr:
// Grillabend auf der Donauinsel
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// Donauinsel, Wehr 1, Grillplatz 11
22. Bezirk, 500 Meter stromauf der Donaustadtbrücke (rechtes Ufer der Neuen Donau stromauf Wehr 1 - Uferbegleitweg)
Lageplan:
Grillplatz 11


// Erreichbarkeit:
Öffis: U1 bis Kaisermühlen, dann 91A oder 92A bis Kaisermühlenstraße, dann 10 Minuten zu Fuß (über die Füßgeher*innenbrücke auf die Insel),
Fahrplanauskunft
Rad: Radweg bis zum Grillplatz
Auto: A22 Donauuferautobahn / A23 Südosttangente


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// PrekärCafé open air
// Zeit: ab 18 Uhr
// Web: http://www.prekaer.at
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June 5, 2009 - Friday 

Current mood:  pugnacious

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// DIE ARBEITSLOSENPOLIZEI
// Lesung von Christine Werner, Präsentation Cartoons von Carina Klammer
// Anschließend Diskussion zu widerständigen Praktiken im Umgang mit dem AMS
// Vorab Rechtsberatungsmöglichkeit
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"Den Erwerbslosen wird schließlich auch etwas gegönnt: die regelmäßige Kopfwäsche beim Arbeitsmarktservice." - Christine Werner beschreibt in ihrem Buch "Die Arbeitslosenpolizei" AMS-Alltag insbesondere in Kurseinrichtungen: Datenschutzverletzungen, "Besuchst-du-den-Kurs-dann-wirst-du-Arbeit-finden"-Erfolgslüge, arbeitsrechtliche Verstöße in Praktikums-"börsen", psychische Gewalt und anderes mehr.

Im PrekärCafé wird Christine Werner aus ihrem Buch lesen und Carina Klammer die Cartoons zum Buch präsentieren. Mit Hinweisen auf etwa ARGE Datenschutz oder Arbeitsinspektorat gibt die Lektüre auch Anregungen, sich zur Wehr zu setzen. Hier knüpft das PrekärCafé an und hat Erwerbsloseninitiativen, Arbeitslosengeldbezieher*innen und andere Expert*innen eingeladen, kurze Inputs zum Thema und aktuellen Entwicklungen zu geben.

Während die letzte Novelle des Arbeitslosenversicherungsgesetzes noch jede Menge Rätsel (für Erwerbslose ebenso wie für AMS-Mitarbeiter*innen) aufgibt, steht die nächste Novelle bereits vor der Beschlussfassung und die übernächste ist in Arbeit. In Kombination mit Richtlinien und Weisungen, die nicht öffentlich gemacht werden müssen, ist der Paragraphendschungel perfekt, um Wissensaneignung um die Rechte von Arbeitslosengeldbezieher*innen schwerstmöglich zu gestalten.
Das PrekärCafé lädt alle Interessierten ein zum Austausch über Erfahrungen, Rechte und widerständige Praktiken im Umgang mit dem AMS. Vor der Veranstaltung bietet AMSand Rechtsberatung an.

// Ab 18 Uhr: Treffpunkt und Austausch
// Rechtsberatung für Erwerbslose zu Fragen rund um Arbeitslosenversicherung und AMS

// 20 Uhr: Veranstaltung
// Lesung und Präsentation: Die Arbeitslosenpolizei
// Anschließend Diskussion zu widerständigen Praktiken im Umgang mit dem AMS



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// PrekärCafé
// Treffpunkt und Veranstaltung
// Sekt und Strudel
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// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
// Zeit: Café ab 18 Uhr, Veranstaltungsbeginn 20 Uhr
// Web: http://www.prekaer.at
//



AMSand
www.amsand.net

"DIE ARBEITSLOSENPOLIZEI
Recherche/Prosa, Arovell-Verlag 2009 von Christine Werner.
Illustrationen von Carina Klammer.
(www.christine-werner.com, www.arovell.at)

Nummer 56 hat ein Gesicht
Auszüge aus einer Recherche von Christine Werner
http://www.augustin.or.at/?art_id=336

May 28, 2009 - Thursday 

Current mood:  savage
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// Treffpunkt und keine Veranstaltung
// Schokolade in Strömen fließen lassen. Spielgeld verprassen.
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Das PrekärCafé im Juni zeigt sich von der hedonistischen Seite. Diesmal keine Veranstaltung, aber dennoch Treffpunkt (Fokus siehe unten). Mit Vorschau auf die nächsten PrekärCafe-Veranstaltungen und  Ideen. Mit Schokobrunnen und Obstbuffet. Ein paar kapitalistische Spiele stehen ebenfalls bereit.
 
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// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
// Zeit: ab 18 Uhr
// Web: http://www.prekaer.at
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Bei der Veranstaltung des PrekärCafé am 1. September wird es um die Prekarisierung von Wissenschaft und Arbeitsverhältnissen von Wissenschafter*innen gehen. Zur gemeinsamen Vorbereitung soll das PrekärCafé am 2. Juni allen Interessierten Raum für Vernetzung, Austausch und Planung gemeinsamen Vorgehens bieten, um der zunehmenden
Prekarisierung in der Wissenschaft entgegen zu treten.
 

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// PrekärCafé
// Ausblick Sommer/Herbst 2009
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// PC#6: Dienstag, 7. Juli 2009: Die Arbeitslosenpolizei (Christine Werner liest aus ihrem eben erschienenen Buch), anschließend Diskussion zu widerständigen Praktiken im Umgang mit dem AMS
// PC#7: Dienstag, 4. August 2009: PrekärCafé open air - Grillabend auf der Donauinsel
// PC#8: Dienstag, 1. September 2009: Prekarisierung von Wissenschaft und wissenschaftlichen Arbeitsverhältnissen. Entwicklung - Stand der Dinge - Perspektiven.
// PC#9: Dienstag, 6. Oktober 2009: Let's EuroMayDay! Auftakt zu Planung einer Parade und sonstiger Aktivitäten zum EuroMayDay 2010
April 28, 2009 - Tuesday 

Current mood:  catalyzed
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// Prekär leben - gemeinsam forschen
// Militante (Selbst-)Untersuchung
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Militante (Selbst-)Untersuchungen - hier zu verstehen als aktivistisch, eingreifend - zielen nicht darauf ab Lebenserfahrungen objektivierbar oder quantifizierbar zu machen, sondern eine kollektive Auseinandersetzung mit den eigenen Lebensumständen und Widerstandspotentialen im Alltag ermöglichen.

Woher kommt das Geld zum Überleben? Haben sich die Lebensbedingungen im Laufe der Zeit geändert? Wie? Zum positiven, zum negativen? Wie sind die Arbeitsbedingungen und Bezahlung? Welche Möglichkeiten des Widerstandes, der Organisierung gibt es? Mittels Austausch über den konkreten Lebens- und Arbeitsalltag sollen Probleme formuliert und gemeinsam reflektiert werden. Aber Achtung, jenseits des sonst üblichen Gejammers können daraus Potentiale zur Selbstermächtigung, des Widerstandes erwachsen.

Nach einer kurzen Einführung zu Geschichte und Theorie der Militanten Untersuchung startet die Militante-Selbstuntersuchung im PrekärCafé. (Fragebögen werden von uns mitgebracht.)


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// PrekärCafé
// Treffpunkt und Veranstaltung.
// Kaffe und Kuchen.
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// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
// Zeit: Café ab 18 Uhr, Veranstaltungsbeginn 20 Uhr
// Web: http://www.prekaer.at
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// Mord verjährt nicht! Marcus Omofuma - 10 Jahre danach
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// AUFRUF zu
// KUNDGEBUNG, anschließend DEMONSTRATION
// Gegen Entrechtung, Prekarisierung und rassistische (Polizei)Gewalt!
// Freitag, 1. Mai 2009
// Treffpunkt: 14 Uhr, Marcus Omofuma-Stein (U2-Station Museumsquartier / Mariahilfer Straße), 1070 Wien
// http://no-racism.net/rubrik/97
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