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THEE OUTLETS



Last Updated: 12/8/2009

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Status: Single
City: France, Portugal, GDR
State: Hamburg
Country: DE
Signup Date: 4/29/2009

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December 1, 2009 - Tuesday 

Category: Music
MI 02.12., 21 UHR: THE BRANDED (SWE/GB) & THEE OUTLETS (ALLGIRL TRASH)

KOMET (im Keller), Erichstr. 11, , Kiez, St. Pauli, Hamburg



"THE BRANDED... Hailing from Malmö in southern Sweden they are fronted by English man Lee Tea (formerly bassist with Thee Exciters) who is responsible for the raw vocal and guitar sounds while John Krantz on bass and Anders Hansson make up the driving rhythm section. The Branded have taken their interpretation of the sixties garage band rockin' rhythm'n'blues sound around half of Europe already and they’ve only been together for just over a year. The band has already released one single, “She’s My Woman”, which sold out within a few weeks. The stomping future classic, “You Got The Hurt” (on Dirty Water Records), is their second release, to be followed by an LP - out now on Dirty Water records"
Dirty Water records, London.
myspace.com/therealbranded

"THEE OUTLETS are the brand new international 60s punk allgirl allstar TRASH experience (feat. a member of Curlee Wurlee)! Their first gig on Wednesday! Be hip, be there and spread the word!!!"
myspace.com/theeoutlets

Aftershow-Party oben mit INGERS BUNTE PLATTENKISTE: Und oben legt DJane Inger wunderschöne Tunes auf!



KOMET, Erichstr. 11, Kiez, HAMBURG um 21 Uhr

Concert by WESTPOL PRODUCTIONS, Berlin & WILDWAX SHOWS, Hamburg
November 24, 2009 - Tuesday 

Category: Parties and Nightlife
Mittwoch, 25.11.

Konzert: HOT WATER MUSIC (USA) @ Markthalle
www.myspace.com/hotwatermusic

Party: BEAT MANIA @ Meanie Bar (über dem Molotow)
Dein wöchentlicher Beat-Termin, diesmal mit der wunderschönen Single-Sammlung des DJs Ulf Reh! Eintritt frei.



Lustig: DORFPUNKS @ Deutsches Schauspielhaus


Donnerstag, 26.11.

Konzert: EDDIE & THE HOT RODS (GB) @ Silber
Vor Punkrock war Pubrock, doch zwei Buchstaben machen einen gewaltigen Unterschied aus, auch wenn es gewisse Verbindungen gibt. Joe Strummer und seine 101'ERS kamen aus diesem Kontext, ebenso Cock Sparrer, die Stranglers, Wreckless Eric und Elvis Costello. Kurz bevor Punkrock sein garstiges Haupt erhob, hatten schon eine ganze Reihe anderer Leute die Nase voll von Progrock und Co., und so entstand mit Rhythm & Blues-Fundierung eine in Londoner Kneipen basierte Rockmusik-Szene, die wenig später dann einer der Einflussgeber des britischen Punkrocks war. Eine weitere dieser Bands waren Eddie & The Hot Rods.
www.myspace.com/..eddieandthehotrods


Samstag, 28.11.

Konzert: SONIC CHICKEN 4 (F) @ Atelier Villenlos TIPP DER WOCHE!!!
Plattendeal bei In The Red (USA / Black Lips, Ponys, Intelligence, etc)! Sexy happy crazy Tunes aus Perpignan im neuen besten Underground-Laden der Stadt!!!
www.myspace.com/sonicchicken4



Danach Party: LOST SOULS IN GARAVILLE @ Kogge HOT!!!
Pflichttermin mit ultrasexy Star-DJ Fuzzy Trips (Magic Cube). Eintritt frei.
www.myspace.com/trpsichord



Und auf dem Weg: WILD, LOUD & ROCKIN' @ Komet
Mit dem starken DJ Kinky Ede. Eintritt frei.
www.myspace.com/..vinylunterhalter



Und auch Riot am Nachmittag: WILD, LOUD & ROCKIN' @ Vorwerkstraße
www.myspace.com/doc_tv



Last Minute Mitteilung: CLUB CALAVERA @ Grünspan
www.myspace.com/armitagephineasshanks
www.myspace.com/derfallboese
www.myspace.com/growlingclown
Club Calavera im Gruenspan am 28.11. – musikalische & burleske Attraktionen! DER FALL BÖSE (HH), Armitage Shanks (USA), Warren Speed (UK) und ein Best-of der Burlesque Tänzerinnen aus dem Queen Calavera: Dieses kuriose Potpourri sucht seinesgleichen!
Der jeweils letzte Samstag im Monat steht im Gruenspan im Zeichen des Totenschädels. Für den November haben die Club Calavera Macher eine ganz besondere Achterbahnfahrt mit dem Publikum vor.



Sonntag, 29.11.

Konzert: THE CUTE LEPPERS (USA) @ Hafenklang
Saperlot, da will ich hin!!!
http://www.myspace.com/thecutelepers

Konzert: STOMPIN' SOULS (SWE) @ Molotow
Die Stompin' Souls klingen mittlerweile viel kommerzieller und glatter, könnten allerdings live noch was anbeaten.
www.myspace.com/stompinsouls

Silhouettes Tour


Vorschau: THE BRANDED (Garage aus SWE/GB) & Thee Outlets (Allgirl aus F/PT/GDR) am Mittwoch, 2. Dezember im Atelier Villenlos!
myspace.com/therealbranded
myspace.com/theeoutlets
November 2, 2009 - Monday 

Category: News and Politics
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Standortpolitiker: Wir weigern uns, über diese Stadt in Marketing- Kategorien zu sprechen. Wir wollen weder dabei helfen, den Kiez als "bunten, frechen, vielseitigen Stadtteil" zu "positionieren", noch denken wir bei Hamburg an "Wasser, Weltoffenheit, Internationalität", oder was euch sonst noch an "Erfolgsbausteinen der Marke Hamburg" einfällt. Wir denken an andere Sachen. An über eine Million leerstehender Büroquadratmeter zum Beispiel und daran, dass ihr die Elbe trotzdem immer weiter zubauen lasst mit Premium-Glaszähnen. Wir stellen fest, dass es in der westlichen inneren Stadt kaum mehr ein WG-Zimmer unter 450 Euro gibt, kaum mehr Wohnungen unter10 Euro pro Quadratmeter. Dass sich die Anzahl der Sozialwohnungen in den nächsten zehn Jahren halbieren wird. Dass die armen, die alten und migrantischen Bewohner an den Stadtrand ziehen, weil Hartz IV und eine städtische Wohnungsvergabepolitik dafür sorgen. Wir glauben: Eure "wachsende Stadt" ist in Wahrheit die segregierte Stadt, wie im 19. Jahrhundert: Die Promenaden den Gutsituierten, dem Pöbel die Mietskasernen außerhalb.

Und deshalb sind wir auch nicht dabei, beim Werbefeldzug für die "Marke Hamburg". Nicht dass ihr uns freundlich gebeten hättet. Im Gegenteil: uns ist nicht verborgen geblieben, dass die seit Jahren sinkenden kulturpolitischen Fördermittel für freie künstlerische Arbeit heutzutage auch noch zunehmend nach standortpolitischen Kriterien vergeben werden. Siehe Wilhelmsburg, die Neue Große Bergstraße, siehe die Hafencity: Wie der Esel der Karotte sollen bildende Künstler den Fördertöpfen und Zwischennutzungs-Gelegenheiten nachlaufen – dahin, wo es Entwicklungsgebiete zu beleben, Investoren oder neue, zahlungskräftigere Bewohner anzulocken gilt. Ihr haltet es offensichtlich für selbstverständlich, kulturelle Ressourcen "bewusst für die Stadtentwicklung" und "für das Stadt-Image" einzusetzen. Kultur soll zum Ornament einer Art Turbo-Gentrifizierung werden, weil ihr die die üblichen, jahrelangen Trockenwohn-Prozesse garnicht mehr abwarten wollt. Wie die Stadt danach aussehen soll kann man in St. Pauli und im Schanzenviertel begutachten: Aus ehemaligen Arbeiterstadtteilen, dann "Szenevierteln", werden binnen kürzester Zeit exklusive Wohngegenden mit angeschlossenem Party- und Shopping Kiez, auf dem Franchising-Gastronomie und Ketten wie H&M die Amüsierhorde abmelken.

Die Hamburgische Kulturpolitik ist längst integraler Bestandteil eurer Eventisierungs- Strategie. Dreissig Millionen Euro gingen an das Militaria-Museum eines reaktionären Sammlerfürsten . Über vierzig Prozent der Ausgaben für Kultur entfallen derzeit auf die "Elbphilharmonie". Damit wird die Kulturbehörde zur Geisel eines 500-Millionen-Grabes, das nach Fertigstellung bestenfalls eine luxuriöse Spielstätte für Megastars des internationalen Klassik- und Jazz-Tourneezirkus ist. Mal abgesehen davon, dass die Symbolwirkung der Elbphilharmonie nichts an sozialem Zynismus zu wünschen übrig lässt: Da lässt die Stadt ein "Leuchtturmprojekt" bauen, das dem Geldadel ein Fünf-Sterne-Hotel und 47 exklusive Eigentumswohnungen zu bieten hat und dem gemeinen Volk eine zugige Aussichtsplattform übrig lässt. Was für ein Wahrzeichen!
Uns macht es die "wachsende Stadt" indessen zunehmend schwer, halbwegs bezahlbare Ateliers, Studio- und Probenräume zu finden, oder Clubs und Spielstätten zu betreiben, die nicht einzig und allein dem Diktat des Umsatzes verpflichtet sind.
Genau deshalb finden wir: Das Gerede von den "pulsierenden Szenen" steht am allerwenigsten einer Stadtpolitik zu, die die Antwort auf die Frage, was mit städtischem Grund und Boden geschehen soll, im Wesentlichen der Finanzbehörde überlässt. Wo immer eine Innenstadtlage zu Geld zu machen ist, wo immer ein Park zu verdichten, einem Grünstreifen ein Grundstück abzuringen oder eine Lücke zu schließen ist, wirft die Finanzbehörde die "Sahnelagen" auf den Immobilienmarkt – zum Höchstgebot und mit einem Minimum an Auflagen. Was dabei entsteht, ist eine geschichts- und kulturlose Investoren-City in Stahl und Beton.

Wir haben schon verstanden: Wir, die Musik-, DJ-, Kunst-, Theater- und Film-Leute, die kleine-geile-Läden –Betreiber und ein-anderes-Lebensgefühl-Bringer, sollen der Kontrapunkt sein zur "Stadt der Tiefgaragen" (Süddeutsche Zeitung). Wir sollen für Ambiente sorgen, für die Aura und den Freizeitwert, ohne den ein urbaner Standort heute nicht mehr global konkurrenzfähig ist. Wir sind willkommen. Irgendwie. Einerseits. Andererseits hat die totale Inwertsetzung des städtischen Raumes zur Folge, dass wir – die wir doch Lockvögel sein sollen – in Scharen abwandern, weil es hier immer weniger bezahlbaren und bespielbaren Platz gibt. Mittlerweile, liebe Standortpolitiker habt ihr bemerkt, dass das zum Problem für euer Vorhaben wird. Doch eure Lösungsvorschläge bewegen sich tragischer Weise kein Jota außerhalb der Logik der unternehmerischen Stadt. Eine frische Senatsdrucksache etwa kündigt an "die Zukunftspotenziale der Kreativwirtschaft durch Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu erschließen". Eine "Kreativagentur" soll zukünftig u.a. "Anlaufstelle für die Vermittlung von Immobilienangeboten" sein. Wer sich die Mieten nicht leisten kann, muss sich als "künstlerischer Nachwuchs" einsortieren lassen und bei der Kreativagentur um "temporäre Nutzung von Leerständen" ersuchen. Dafür gibt es sogar einen Mietzuschuss, allerdings nur, wenn "die Dringlichkeit des Bedarfs und die Relevanz für den Kreativstandort Hamburg" gegeben sind. Unmissverständlicher kann man nicht klarstellen, was "Kreativität" hier zu sein hat: Nämlich ein profit center für die "wachsende Stadt".

Und da sind wir nicht dabei. Wir wollen nämlich keine von Quartiersentwicklern strategisch platzierte "Kreativimmobilien" und "Kreativhöfe". Wir kommen aus besetzten Häusern, aus muffigen Proberaumbunkern, wir haben Clubs in feuchten Souterrains gemacht und in leerstehenden Kaufhäusern. Unsere Ateliers lagen in aufgegebenen Verwaltungsgebäuden, und wir zogen den unsanierten dem sanierten Altbau vor, weil die Miete billiger war. Wir haben in dieser Stadt immer Orte aufgesucht, die zeitweilig aus dem Markt gefallen waren – weil wir dort freier, autonomer, unabhängiger sein konnten. Wir wollen jetzt nicht helfen, sie in Wert zu setzen. Wir wollen die Frage "Wie wollen wir leben?" nicht auf Stadtentwicklungs- Workshops diskutieren. Für uns hat das, was wir in dieser Stadt machen, immer mit Freiräumen zu tun, mit Gegenentwürfen, mit Utopien, mit dem Unterlaufen von Verwertungs- und Standortlogik.

Wir sagen: Eine Stadt ist keine Marke. Eine Stadt ist auch kein Unternehmen. Eine Stadt ist ein Gemeinwesen. Wir stellen die soziale Frage, die in den Städten heute auch eine Frage von Territorialkämpfen ist. Es geht darum, Orte zu erobern und zu verteidigen, die das Leben in dieser Stadt auch für die lebenswert machen, die nicht zur Zielgruppe der "Wachsenden Stadt" gehören. Wir nehmen uns das Recht auf Stadt – mit all den Bewohnerinnen und Bewohnern Hamburgs, die sich weigern, Standortfaktor zu sein. Wir solidarisieren uns mit den Besetzern des Gängeviertels, mit der Frappant-Initiative gegen Ikea in Altona, mit dem Centro Sociale und der Roten Flora, mit den Initiativen gegen die Zerstörung der Grünstreifen am Isebek- Kanal und entlang der geplanten Moorburg-Trasse in Altona, mit No-BNQ in St. Pauli, mit dem Aktionsnetzwerk gegen Gentrifizierung und mit den vielen anderen Initiativen von Wilhelmsburg bis St. Georg, die sich der Stadt der Investoren entgegenstellen.

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