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oskar ohlson



Last Updated: 11/18/2009

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Monday, February 11, 2008 
"Mein Album des Jahres. Knapp drei Wochen vor Jahreswechsel bei mir eingetroffen, habe ich seitdem kaum einen Tag verbracht, an dem ich diese CD nicht mindestens einmal gehört hätte. Wo also nun anfangen? Oskar Ohlson ist auf diesem Album verantwortlich für Drums, MPC, diverse Tasteninstrumente, Frickeleien und Arrangements. Dabei erschafft er, ausgehend von seinem verspielt-druckvollem Schlagzeugspiel, Lage für Lage ein sich durch das gesamte Album ziehendes kohärentes Klangbild irgendwo zwischen einem Haufen total verkaterter Musiker eingesperrt in einem Kinderzimmer voll blinkender Musikinstrumente und einer altersweisen MarchingBand in Baggy-Pants. Honk, Bang, Whistle and Crash ist ein Album, das man sofort mit all seinen Freunden teilen möchte, das man sich morgens anhört, wenn der Tag nicht so recht beginnen will, und mit dem man den Tag dann auch garantiert nicht mehr beginnen lassen wird. Upbeat-Songs wechseln ab mit bedächtig-elegischen Augenzwinkerern, manches wirkt wirklich wie aus einer traumhaften Zirkusvorstellung entnommen oder schüttelt längst vergessene Erinnerungen wach wie ein unvernünftig süßes Bonbon. Eingeklammert zwischen dem instrumentalen Intro und einem komplett vokalen Schlussstück sind 9 Lieder mit Gast-Sängern und -Rappern wie Otem Rellik, Winterismyname, Audio88, Babel Fishh, Demune, Variex und Astronautalis, dessen Beitrag für mich auch sein bisher ausgereiftester Song ist. Mit dem von Scarlet Scamper besungenen „Chaos Walks" findet sich zudem ein veritabler Hit auf dem mit einer knappen halben Stunde viel zu kurzen Album, dem man wirklich nur das Beste wünschen kann!
J.E."
(www.deadmagazine.com)

"„Oskar Ohlson und com.pare, die gemeinsam mit Audio88 die Gruppe Elefantenherz bilden, laden fröhlich zum Schunkeln ein", steht in der Labelinfo zu der EP „EIN BESSERER MENSCH" von AUDI88. Das trifft auch auf der ersten selbst produzierten MiniCD honk, bang, whistle and crash von Oskar Ohlson zu. Bloß das hier das Team noch etwas größer ist: Astronautalis, Audio88, Babel Fishh, Com.pare, Demune, Johannes Lauxen, Lisa Freieck, Martin Ihm, Meike Winterismyname, Naked-cape-man, Oliver Burghardt, Otem Rellik, Peter Meier, Scarlet Scamper, Susanne Dietz and Variex. Und so versprudelt dieses vielköpfige Projekt in diesem Werk schier endlos mäandernd Songs, Ideen und kleine Symphonien aus, die so was von locker und leicht alle möglichen Genres wie Electronica, HipHop, PostProgRock und verschrobenen Antifolk auf's selbstverständlichste miteinander verschmilzt, das man diese Scheibe gar nicht nur einmal hören kann, sondern immer wieder von vorne anfängt, immer wieder bestrebt sich in diesen verschlungenen Pfaden zu recht zu finden und zum Schluss dann hoffentlich die Einsicht gewinnt, sich besser verführen zu lassen als unbedingt den Code entschlüsseln zu wollen.

Niemals habe ich bisher verspieltere Versionen von HipHop-Themen gehört. Die Schubladenstapel und die Liste der Referenzen müsste schier endlos werden... Beck, CocoRosie, The Guillemots, Dj Shadow, Olivia Tremor Control, Mous On Mars …..

Ich habe keine Ahnung ob dieses Projekt darauf ausgelegt ist, jemals Live aufgeführt zu werden, oder wieso dieses 11 Stücke lange Werk eine Mini-CD sein soll und wie dann ein ganzes Album von Herrn Ohlson aussehen soll, aber wir dürfen gespannt sein auf diese wirklich weitläufige Cooperation Namens „KNERTZ", hinter der sich all diese Projekte von Oskar Ohlson, Elefantenherz, Unteleported Asteroid, AUDI88, The Droll Academy, The Latah Movement, com.pare, 90000 Teile, Lisa Freieck, Fnessnej, Johannes Lauxen, Plus, Scarlet Scamper, DJB Platzhalter und den in der Homepage von Moki (für's Coverartwork zuständig) zusammengefassten Künstlern zusammenfinden und die uns hoffentlich bald ihren Kosmos eröffnen werden. (so lange die Homepage von KNARTZ noch nicht online ist, lassen sich fast alle gerade genannten Bands/Projekte auf der Myspaceseite von Oskar Ohlson finden.) Auch kann ich über die Texte nichts sagen, die im wunderschönen, selbstgenähten Booklet nicht enthalten sind und wie groß oder klein die Auflage der CD ist. Ihr solltet euch also beeilen um von honk, bang whistle and crash noch ein Exemplar zu ergattern, die 8 Euro sind mehr als günstig. Vielleicht beantwortet uns Oskar Ohlson ja noch all diese Fragen. Das nächste Album aus dem Hause KNERTZ, die CD der Droll Academy liegt bereits auf dem Tisch und gilt es zu entdecken. "
- großmutter futziwolf
(www.aponaut.org)

"Wenn man früh morgens ein Album vollgepackt mit experimentellen Rapbeats, in denen der Stellenwert von Samples und elektronischer Soundmanipulation sich auf dem selben Niveau befindet, auf die außerdem exotische Sänger und Rapper gesetzt wurden, dazu ein innovatives Artwork mit viel Detailverliebtheit und eine von Garn zusammengehaltene Papphülle im Briefkasten vorfindet, freut sich das Herz eines Rap-Nerds und CD-Rezensisten: „Honk, Bang, Whistle And Crash".

Oskar Ohlson scheint ein interessanter Vogel zu sein, sowohl persönlich als auch musikalisch betrachtet, unter den Credits steht im Innern des auf Holz gemalten Fantasie-Covers lustigerweise: „I recorded most of the stuff myself in my bedroom, the contributed stuff was recorded by the contributers in their bedrooms, I guess.". Aber halten wir uns hier nicht zu lange mit Einzelheiten auf, auf Oskar Ohlsons elf Tracks starkem Stück Musik gibt es jede Menge zu hören.
Mysteriöse Titel wie „Your Contact Lenses Are The Wrong Color", „Untitled 24" oder „Sea Of Grass" lassen schon vermuten, dass man es hier nicht mit dem nächsten Swizz-Klonkrieger zu tun hat sondern mit einem individualistischen Klangdruiden, der unter knallharte Drums zarten Gesang und ein simples Piano legt („Chaos Walks" mit Scarlet Scamper), psychedelische Frauenstimmen mit einem monotonen Drumset und abgehackten Keyboard zusammenführt („Constantly" mit Scarlet Scamper & Meike Winter) oder einfach mal den Neuköllner Paradiesvogel Audio88 auf einen genialen, disharmonischen Beat loslässt („Rauchzeichen").
Eins ist bei dem Hören der mit viel Gesang arrangierten Zauberscheibe gewiss: man wird von Takt zu Takt aufs Neue überrascht. Hier gibt es keine Grenzen und Normen, Oskar Ohlson produziert einfach aus dem Bauch heraus mit einem ganz natürlichen Verständnis für gute Musik. Innovativität steht im Spotlight und auch die Lyrics von Demune, Babel Fishh, Astronautalis, Otem Rellik und anderen Künstlern aus unterschiedlichen Musikschubladen sind mehr als Instrumente statt als allwissende Prophetenstimmen wahrzunehmen. Manchmal übertont die fast durchgängig naturalistische, harte Snare sogar die Stimmen der Verbalartisten und durch häufige Stimmenverzerrung werden Worte unverständlich und schlicht zu Tönen gemacht.

Hier sollten einige Digger schnellstens zugreifen, denn die Auflage von „Honk, Bang, Whiste And Crash" ist auf 500 Exemplare begrenzt und nicht unbedingt überall erhältlich. Qualität liegt im Auge des Betrachters und ist vollkommen subjektiv, für einige wird dieses Werk eine Meisterleistung, für andere nur unbrauchbarer Sperrmüll sein. Doch reinhören kostet nichts, get your own opinion!"

(www.measy.de)


Wednesday, November 14, 2007 
hey,
my first album is out soon. the cover-artwork was painted by moki, which i´m really very happy about, and lettered by benjamin sickel. 
have a look on mokis homepage:
www.mioke.de
it´s wonderful !