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LADY BITCH RAY



Last Updated: 7/15/2009

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City: Vötzchen`s Sekret Nr.1-Republik-Allemagne
Country: DE

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Monday, August 11, 2008 
ich im Sex-Urlaub in Antalya und habe am Strand die Klitoris baumeln lassen....und nun bin ich genau so braun wie meine Klit und meine Nippel, die sind nämlich immer dunkel. Herrlich diese Sonne, dieses Meer und die süssen Kanacken-Beach-Boys....

Nun bin ich wieder fresh und nutze die Gelegenheit, um euch meine von mir gecastete und eingespielte "Vagins Mortelles"-Crew (Killa-Vaginen-Crew) vorzustellen.
Wenn mein Votzensekret auf Deutschland..s Bühnen tröpfelt, sind dabei:

Lady Bitch Ray et les Vagins Mortelles

1. Meine Djane "DJ Nipplescratch"
2. Meine Tänzerin und Sportskanone "Mdm Foufoune"
3. Meine Tänzerin "Vagin Fatale"
4. Mein Nummerngirl "Eva Klitiria"

und 5. Lady Bitch Fatherfuckin Ray

Am 13. September sind wir in meinem Hometown Bremen (Tivoli) zu Hören und zu Fühlen.

Au revoir, miyauuu und Pü-pü!

Lady Bitch Ray
Monday, March 17, 2008 


















Wednesday, January 23, 2008 
Derzeit plane ich meine extravaginale Bühnen-Live-Show und suche neben meinen 4 geilen Tanz- und Fitness- Diven noch zwei wichtige Frauen für meine Bühne:

Eine „Lady Bitch Ray-Rap-Dopplerin", die meine schmutzigen Raps auf der Bühne doppelt. Sie muss so tight sein wie meine Slipeinlage auf meinem String!
Eine DJane, die bei mir auf der Bühne allen die Rosette glatt scratcht! So gut und so leidenschaftlich wie ich meine Möse beim Masturbieren. Also: Pussy- delicious und besser als DJ Stylewars, bitte. (Dann üben wir auch noch mal gemeinsam den „Nippel-Scratch")

Beide Bitches müssen nicht unbedingt „Profis" sein, nur die vaginale Selbstbestimmung beherrschen und eine coole Vagina-Style-Attitüde haben. Das heisst, dazu stehen, dass sie eine Frau sind und sich nicht von jedem Asi anlabern lassen.
Bitte meldet euch hier über den Myspace-Post-Account bei mir.
Peace, pussy de luxe und Peche de vagin!

Lady Bitch Ray
Friday, November 30, 2007 
Bonjour mesdames et monsieurs,

da ich zur Zeit nicht nur meine Masturbation selbst betätige, sondern auch mein Vagina-Business, bin ich sehr busy und muss mit meiner Möse nach einem strengen Zeitplan leben. So sieht dann ungefähr ein Lady Bitch Ray-Tag aus:

8.00 Der Wecker pimmelt und ich falle in meinem Tigerlilly-Dessous aus meinem goldenen Bett.
8.15 Duschen und die morgendliche Toilette ist angesagt, damit ich dann aussehe wie eine gute EdelBITCH und meinem täglichen Dissertations-Pensum an der Universität nachgehen kann.
16.oo Meine Strebereien nach meinem Edel-Ehren-Doktortitel habe ich hinter mir und trinke einen sanften Latte und denke dabei an die dicksten Latten.
17.oo Die Myspace-Pflege ist dran: In meinem knappen Vagina-Votzen-Power-Catsuit verwöhne ich meine männlichen und weiblichen Fans, und natürlich auch meine Feinde (Ihr Nuttensöhne, ich hab euch gefickt!)
Zwischendurch habe ich Geschäftstelefonate geführt, Interviews gegeben, Emails geschrieben und mein Business gepflegt. Cèst la vie, wenn man Chefin von Vagina Style Records ist....
18.00 Jetzt ist es Zeit für mein Votzensport-Training, ist gut für meinen Bauch, meine Beine und mein Po.
20.00 Ich gucke mir meine geschriebenen Rap-Texte an, ergänze sie, dichte, flowe, pisse und rotze, das ist eben Rap, Jungs.
22.00 Ein Stecher kommt vorbei, dann lasse ich Cunnilingieren, oder auch nicht, dann streichele ich meine Möse selber, das mag sie sowieso am Liebsten.
23.00 Ich reibe meinen Körper mit Mandelbalm ein und lege mich wie eine Königin schlafen. Psssst! Bon nuit, Mademoiselle Ray!

So, und damit ich mein Vagina-Business mit Pussy-Flavour weitermachen kann, bringe ich nun am 07. Dezember meine erste Single „Mein Weg" als Online-Veröffentlichung zum Runterladen auf musicload und itunes raus. Natürlich ist das Ganze hier verlinkt.
Der Song handelt über meinen harten Weg nach oben, der noch lange nicht vollendet ist und sich anfühlt wie der Schwanz von meinem Vater wenn er erregt ist.
Meine Möse juckt und will befriedigt werden, Jungs, gebt euch Mühe, musch, musch, musch....ich krieg`nicht genug von diesem Business!
Pussy Delüks
Eure LADY BIAAAAAAAATCH RAY

PS: Verpasst „Menschen bei Maischberger" nicht am 04. Dezember......
Monday, September 10, 2007 
„Spieglein, Spieglein, an der Wand,
wer ist die bitchigste im ganzen Land?"

Die anderen, Lady Bitch Ray, versuchen Dir zwar alles nachzumachen
und so zu ficken wie Du, aber Du bist 100.000 Mal votziger und
500.000 horniger als die!
"



Die Spiegel-TV-Redakteure waren meine Gäste und hatten die Ehre, an Lady Biatchs Möse mal zu schnuppern, außerdem haben sie meinen ultimativen Bitch-Honour-Auftritt mitten in meinem Wohnzimmer erleben dürfen……mit Titten-Pressen und Muschy-Reib-Aktionen von der Aufklärerin höchstpersönlich.

Aber leider wurde dieser Abschnitt von Spiegel-TV zensiert.

(Liebe Spiegel-TV-Jungs, das holen wir aber baldmöglichst nach, meine Möse juckt schon und will mehr Sushi!…)

So ist das im Vagina-Bitch-Leben, mal ist die Möse zu dick und oft für manche zu hart.

Pussy Delüksia, Jungs und Mädels,
mehr Platz für Sex, Rap und Intellekt!

PS: An die Neider da draussen: Bellt weiter, ihr habt bald meinen Gummischwanz gaaaaaaaaaaaanz tief im Arsch stecken, Nutten und Nuttensöhne, ich ficke euch in den Anus. Meine Songs schmettern euch.

Wednesday, August 15, 2007 

Current mood:  busy
Willkommen in meinem neuen Vagina Style-Büro! So arbeite ich meistens mit meinen Bitches hart an meinem Schreibtisch, aber das konnten wir leider nicht ablichten, da war soviel Sperma und Scheidenausfluss drauf und einer meiner 6 (Sex) Mädels ist es gerade sauberwischen gegangen.
Manchmal mit und meistens ohne Slip regele ich mein Vagina-Business....Nicht, dass ihr denkt, dass es keine Männer gibt in meinem Büro, nein, dass wäre ungerecht, die Männer tauchen nach dem Mittagessen auf, immer sitzen sie unter dem Schreibtisch und schleckern an unseren Mösen.
Neben meiner täglichen Business-Arbeit habe ich einen neuen Song eingerappt: DEUTSCHLAND - ein Werk produziert von meinen DEICHKINDern, die neben meinen BUGATI-Sexknaben, die Ehre hatten, Beats für Lady Bitch Rays Möse zu bauen, damit sie nackt vor das Mikro geht und rappt: ....Deutschland bück dich......
Für mehr Demokratie,  Künstlerfreiheit und Votzenstyles in der BRD!

Lady Bitch Ray as Emmanuelle Cunt, Bitch.
Thursday, June 07, 2007 

Current mood:  working

Jungs und Piedels,

ihr habt mich bestimmt vermisst. Aber ich hatte keine Zeit, weil ich eine Fickrolle in einem Film hatte. Und zwar in keinem billigen Porno á la Börlin, sondern in einem erotischen Lady Bitch-Ray-Film. Ich spiele eine kleinbürgerliche Türkin, die gerne fickt. Und mir wird Koks aus der Ritze gesnieft. Oh, meine Klit wird wieder voll heiss, wenn ich davon rede und schwellt an.

Tja, Vagina Style bedeutet eben nicht nur Rap, sondern auch Acting, Fucking und Pissing. À propos: Meine Votze juckt immer noch, Jungs, deshalb will ich mit meinem Bett auf die Hip Hop-Open und euch die Fickshow-Lady Bitch Ray-2007 präsentieren. Im Negligée natürlich. Ich halte dieses Pochen in meinem Slip nicht mehr aus, die Vagina-Energie steckt in mir.

Und ich mache gerade wieder einen neuen Song für die Myspace-Junkies.....

Hinter jeden starken Bitch steckt ne harte Klit!
So, stöhnt laut beim Ficken, Vagina-Style-For ever, ya!

Tip an die Weiber: Hegt und pflegt eure Klitoris mit Lotus-Reismilch-Extrakten und Sperma. Was für euren Magen gut ist, kann für

euer Vötzchen nicht schlecht sein.

MADAME LADY BITCH Putain RAY
Tuesday, November 28, 2006 

--> --> Ich möchte mir bald meine Titten aufpimpen lassen und ich brauche dringend neue Strasssteine für die Verzierung meiner Möse! (Das kommt immer besonders geil, wenn ich auf der Bühne bin und live rappe, weil man in diesem Outfit überhaupt nicht schwitzt....)

Ich will einen vibrierenden Dildo aus goldenem Lackleder und einen neuen Lustknaben, der mir meine Nippel mit Sanddorn-Rosen-Balsam massiert......

Ich will ein Auto, das so schnell ist wie die Zunge von meinem Exficker.

Und ich will einen neuen Diamanten, den ich mir zwischen die Schamlippen klemme und der mich hervorragend stimuliert.

Und für das alles brauche ich Geld.

Also präsentiert VAGINA STYLE-Records nun:

Nutten-Handy-Melodien á la Bitch Ray und einen neuen Song zum Downloaden: «Bitch ist.... »

Stoppt die Misshandlung der Mösen im Rapgeschäft, Ficker!

Eure geile Schlampe mit Pussy Power,

Queen Muschi Ray.
Wednesday, November 08, 2006 

Current mood:  bitchy
Category: Blogging

Oooops,

heute morgen wusch ich mir wiedermal in der Dusche mein Möschen und richtete beim Rubbeln mein Blick nach unten: Bläääähhh!!!! steckte mir Asyegül frech die Zunge raus. "Ich fühle mich eingeengt, immer in deinem harten Stringtangas aus Satin!", jammerte sie. "Aber Asyegül", sagte ich, "was soll diese Scheisse, ich habe dir gesagt, wenn ich meine Tage habe ist nichts mit Flutscherein an der Vagina." Beleidigt zog sie die Schamlippen nach innen und murmelte vor sich hin: "Und was ist mit Handarbeiten von dir?" "Nein, Aysegül, nicht heute, ich muss nach Börlin fahren und neue Songs aufnehmen, du weisst, die letzten Tage habe ich neue Texte geschrieben, meine Songs sind wichtig für die Menschheit!" Aysegül drehte sich weg und redet seitdem nicht mit mir, so fuck it, jetzt auf nach Börlin, mein neuer Song ist eine eigene Wissenschaft, Jungs und Mädels,

coming soon, direkt aus der Gebärmudder,

Mushy Delüks und Vagina rocks,

LADY BITCH RAY.

Thursday, October 05, 2006 

Current mood:  creative
Lady Bitch Ray - Bitch with Attitude


Mit einem sehr expliziten Track, auf dem sie es verbal mit Frauenarzt, King Orgasmus One und Bass Sultan Hengzt machte, stellte sich Lady Bitch Ray einer breiteren Öffentlichkeit vor. Nun konnte man hinter einem derart pornographischen Text ein willenloses Groupie, eine hirnlose Schlampe vermuten. Doch weit gefehlt. Ja, Lady Bitch Ray hat sehr wohl ein starkes Interesse an Sex und ja, sie äußert dies auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit öffentlich. Aber ja, sie hat auch Linguistik studiert und schreibt gerade an ihrer Doktorarbeit mit dem Titel „Semiotik der Kleidung". Als schlaue, selbstbestimmte und sexuell selbstbewusste Frau ist sie somit keineswegs die endgültige Erfüllung aller Männerphantasien vom stets gefügigen Weibchen, sondern vielmehr das weibliche Gegenstück eines Pimps. Alles weitere über ihre Vergangenheit, Ansichten und Pläne erfahrt ihr in folgendem Interview mit Ray. Nur für Erwachsene.


Du bist in Bremen aufgewachsen.

Geboren und aufgewachsen.


Als Tochter türkischer Eltern?

Ach so, der Ansatz wird das. Der Multikulti-Ansatz. (lacht)


Nein, eher der erzähl-mal-ganz-von-vorne-Ansatz.

Also: Ich war auf dem Gymnasium. Nach dem Abi habe ich an der Uni Linguistik studiert. Mit Germanistik und Sexualpädagogik im Nebenfach.


Warum denn Sexualpädagogik?

Nein, das ist die falsche Frage. (lacht) Du musst fragen: Warum Linguistik? Weil ich gerappt habe. Und ich habe gehört, dass der Linguist von Advanced Chemistry Linguistik studiert hat, weil er rappt. Das fand ich cool. Sexualpädagogik, weil ich sexuelle Neigungen habe, ein bisschen extremer als andere Menschen. Und Germanistik weil ich auf deutsche Männer stehe.


Wann hat denn dein sexuelles Interesse eingesetzt?

Schon mit fünf Jahren, da habe ich angefangen, zu masturbieren. Ich war Frühaufsteherin (lacht). Ich habe damals angefangen, wusste aber gar nicht, dass das masturbieren ist. Ich dachte, ich verrichte eine Tätigkeit, die halt irgendwie zum Leben dazugehört.


Hattest du auch schon bestimmte Phantasien?

Zuerst nicht. Zwei Jahre später kamen die dann dazu. Die haben sich natürlich entwickelt. Einmal wurde ich von meinem Vater dabei erwischt, aber ich glaube, der hat gar nicht gerafft, was ich da mache. Ich war im Bett und habe mir unter der Bettdecke einen, äh, runtergeholt. Mein Vater hat die Decke hochgehoben, mir einen Klaps auf den Po gegeben und ist weggegangen.


Waren deine Eltern sehr streng?

Das ist die nächste wichtige Frage. Ja, meine Eltern waren schon kanakenmäßig streng. Die sind eigentlich auch heute noch streng, aber die sind cool. Ich habe die erzogen. Das wichtigste für meinen Vater war Bildung, mein Vater ist nicht so ein Mensch, der dies und das verbietet, in der Hinsicht war er ziemlich cool.

Wir sind Alleviten, wenn dir das was sagt. Das ist eine Abzweigung von den Schiiten, die sind liberaler. Das sind eher Denker, wir glauben an Philosophie. Auch Musik spielt eine große Rolle.


Wann hat dein persönliches Interesse an Musik eingesetzt?

Mit zwölf habe ich angefangen, zu rappen. Zunächst auf französisch, weil ich die französische Sexpraktik bevorzuge. Und MC Solaars Lippen fand ich auch geil.


Waren deine Texte von Anfang so explizit?

Ich hatte immer schon, vom ersten Song an, diese erotische Linie. Die deutschen Rapper damals fand ich megalangweilig. Die Richtung, die ich schon immer machen wollte, ist das krass bitchige. Die Amischeiße war schon immer so, ich wollte es aber auf Deutsch haben. Ich finde meine Sachen hören sich nicht amerikanisch an. Bei vielen deutschen Rappern klingt der ganze Slang, die Betonung, die Intonation amimäßig. Dadurch hören sich alle gleich an. Ich wusste, ich bin in Deutschland geboren, und bin hier aufgewachsen, ich will hier representen und hier fehlt ne Bitch.


Wie wurdest du den von der damaligen HipHop-Szene aufgenommen?

Auf den Jams, Boogie Down Bremen und so, war ich immer ein Exot. Erst mal vom Aussehen her, ich habe mich megaheftig gekleidet, immer sehr übertrieben. Und dann halt mit meinen Texten: Muschi, Fotze und so weiter. In Bremen sind immer alle gekommen, nicht weil sie mich so toll fanden, sondern weil sie dachte, was bringt sie dieses Mal auf der Bühne? Ich habe auf der Bühne meine Titten gezeigt, hatte geile Tänzerinnen, nicht im Tanga und BH, sondern wirklich nur mit ein paar Steinen auf der Möse. Dazu kamen meine Outfits, ich mache ja auch schon sehr lange Klamotten. Mein Phallus-Anzug zum Beispiel, mein Rap-Unzel-Anzug in Gold – freakige, fantasievolle Dinger.


Haben die Leute dich damals als Rapperin ernst genommen?

Was heißt damals, das ist ja immer noch die Frage. Das ist immer verschieden. Für manche Menschen ist es Freakism, für manche Bitchism und für manche kapieren, dass HipHop auch Kunst ist und Kreativität, Phantasie und nicht alle eine Uniform tragen und das gleiche rappen müssen.


Wie setzen sich deine Fans zusammen?

Meine Fans sind zu 95 Prozent gutaussehende Männer mit steifen Schwänzen. Wenn mich Frauen cool finden, sind das coole Frauen, aber es gibt schon welche. Früher waren es weniger. Aber lieber Männer als Fans als Kinder, wie bei Aggro und Bushido.


Zwei Rapperinnen fallen einem ein, wenn man deine Musik hört:Lil Kim und Princess Superstar. Welche von beiden findest du cooler?

Beide sind cool. Das freche, sich nicht Ernst nehmende von Princess Superstar und auch das fotzige von Lil Kim. Das waren immer meine Vorbilder. Ich habe auch versucht, das auf meine Probleme anzuwenden. Ich weiß, das Lil Kim keine Muslimin ist, die nicht die Probleme hatte, wie ich, als ich hier aufgewachsen bin. Ich meine grundsätzliche Probleme, die nicht türkische Männer haben, sondern türkische Frauen. Mit der Familie, mit der Identität. Ich bin gegen jede Form von Spießigkeit, sei es konservativ-religiöse oder spießig-deutsche. Dieses Prüde, Engstirnige kann ich nicht ab, weil mich diese Doppelmoral dermaßen ankotzt. Ich bin tagtäglich damit konfrontiert, zuletzt bei Radio Bremen.


Denen du ja auch einen Song gewidmet hast.

Ich habe da gearbeitet und mir den Arsch aufgerissen. Ich war gut, ich bin eine gute Journalistin. Ich habe mich zur Moderatorin hochgearbeitet, ohne Schwänze zu lutschen. Nicht, dass ich das nicht gerne machen würde, aber da gab es keinen Typen, der mir gefiel. Die haben mich wegen meinem Song „Ich hasse dich" (ein Disstrack an Sarah Connor, Jeanette Biedermann und Melbeatz – Anm. d. Verf.) gefeuert. Auch meinen ersten Song (eingangs erwähnten Track an Arzt, Orgi und Hengzt – Anm. d. Verf.) haben die entdeckt und sind zu meiner Chefin gegangen. Sie meinte so, mein Gott, das musst du sofort raus nehmen. Ich sollte mich entweder dafür entscheiden oder für meine journalistische Karriere. Will die mich ficken?


Also hast du es durchgezogen und bist gegangen.

Ja. Denn das ist meine Identität. Das ist mein Style, das war schon immer so. Ich bin nicht auf den Kopf gefallen, ich habe mein Studium mit eins abgeschlossen, ich bin Sprachwissenschaftlerin und Rapperin – und das seit fast dreizehn Jahren. Was ist Kunst? Andere Leute spielen Theater, die gehen nackt auf die Bühne, die haben ein steifes Glied, wieso dürfen die das? Weil sie schwul sind oder weil sie Typen sind? Das ist ungerecht. Als ich das meinem Vater erzählt habe, wollte er nicht glauben, dass ich deswegen geflogen bin, er sagte zu mir: Sag mir die Wahrheit, was hast du dort angestellt? (lacht)


Was, glaubst du, halten radikale Feministinnen eigentlich von deinem Kram?

Der Hauptaspekt, der Hauptgrund, warum ich das mache, ist der emanzipatorische Aspekt. Das wirst du mir bestimmt nicht glauben. Also klar, in erster Linie ist es Freakness, einfach die Wahrheit, und meine Identität. Ich bin so und war immer so. Ich kann mich aber nicht damit anfreunden, wenn Kampflesben und hässliche Frauen Frauenrechtlerinnen sind und andere Frauen nicht lassen wollen. Ich muss von mir gar nicht behaupten, dass ich eine Feministin bin, weil jede normale vernünftige Frau, die etwas in der Birne hat, sich in dieser Gesellschaft wehren muss, denn wir sind automatisch sozial benachteiligt.


Bist du ein weiblicher Pimp?

Viele Typen spielen den Pimp. Manche sind es, die meisten spielen es nur. Dann müssen die aber auch eine Nutte akzeptieren. Eine Bitch ist für mich nicht das, was viele denken. Sondern eine selbstbewusste Frau, die sich nimmt, was sie will. Die freizügig ihre Sexualität ausleben kann. Und Stil hat, nicht dieses Groupieding. Das verstehen viele nicht.


Mögen dich Frauen für solche Statements?

Ich krieg von Frauen viele Drohungen. Ich habe die Bedeutung von Bitch umgemodelt, habe den Begriff positiver gemacht, emanzipierter. Die echten Nutten sind solche Frauen, die mir das vorwerfen und auf mich projizieren. Für mich sind Nutten die, die irgendwo arbeiten und zehn Schwänze lutschen, um aufsteigen zu können. Die sich normal anziehen und mich blöd angucken, weil auf meinem Gürtel „Fotze" und auf meinem Arsch „Penis Power" steht. Aber ich bin gerne die Bitch, das ist meine Rolle. In Deutschland hat das keine Frau so ausgeprägt gemacht.


Dein Durchbruch war ja der Song für Hengzt, Orgi und Arzt. Wie kam es eigentlich dazu?

Der war meine geilste Idee! Ich war bei meinen Produzenten, Bugati und die haben mir die Pornos von Orgi in die Hand gedrückt. Meine feministische Ader war am kochen, weil die Frauen die ganze Zeit am Blasen waren, aber die Typen nicht geleckt haben. Die Frauen hatten eine unterwürfige Rolle und sahen aus wie billige Nutten. Abgesehen davon finde ich Arzt, Orgi und Hengzt geil, zu fünfzig Prozent übrigens wegen deren Namen. Als ich noch studiert habe, habe ich eine kurze Studie über Rapnamen gemacht. Jedenfalls wollte ich einen Rapsong machen, in dem ich die drei Rapper mit den komischsten Namen verwöhne. Ich wollte sie ficken, und ich finde, in dem Song ficke ich die. Ich disse sie nicht, aber ich ficke sie.


Hast du die drei auch mal persönlich getroffen.

Arzt habe ich getroffen, wir haben einen Song gemacht, und rumgeknutscht. Er hat schöne, weiche Lippen. Mit Hengzt habe ich Emails geschrieben, der Einzige, den ich nicht getroffen habe, aber sehr gerne ficken würde, ist King Orgasmus One.


Ist dir beim Rappen noch etwas anderes wichtig außer Sex?

Ja, das Migrantische. Mir geht es nicht darum, dass man den Megakanaken schiebt, sondern dass Migrantenkinder durch ihren Rap ernst genommen werden. Ich habe meine Sprache absichtlich sehr krass gemacht in meinen Songs. Ich kann linguistisch sprechen, Fachsprache, ich kann aber auch sehr erotisch sprechen. Ich spiele mit Sprache, denn ich möchte weder als dumme Kanakin abgestempelt werden noch intellektuellen Rap machen, weil das nicht zum Rap passt. Ich finde es einfach cool, mit Extremen zu spielen.


Der Aussage, dass Erotik mehr aus Andeutung besteht, stimmst du eher nicht zu, oder?

Nee. Es muss eine Mischung sein. Wir sind im Rapgeschäft, alles ist plakativ. Wenn es um die Fotze geht, sagt man Fotze und wenn’s um ficken geht, dann sagt man ficken. Dadurch klingt es auch geil. Was sprechen Rapper? Die Sprache der Straße. Ich komme von der Straße und habe studiert. Ist eben eine Varietät, war ja Zeit, dass mal was Neues kommt.


Bist du auch privat so drauf?

Schon. Diese Bitch, dieses Perverse, diese Neigung zum Erotischen hatte ich schon immer. Das muss man auch fühlen, sonst klappt es nicht.


Was hältst du von deutschen Rappern im allgemeinen?

Bushido kann meine Muschi lecken. D-Bo sieht auch richtig geil aus. Mein Traum wäre: Bushido, Samy Deluxe, Kool Savas, ich, Erdbeeren und ganz viel Sahne...


Welche Ziele verfolgst du in deinem Leben sonst noch?

Noch vor dem Sex kommt dieses Künstlerische, was man an meinen Fotos und meinen Klamotten sieht. Ich will meine Doktorarbeit schreiben, „Semiotik der Kleidung", auch wenn ich nächstes Jahr berühmt werde. Ich möchte mich Dr. Bitch Ray nennen können. Und ich will auf jeden Fall etwas Politisches erreichen, was ich mache ist politisch. Wenn man mich kennt und sich mit meinem Stuff beschäftigt, versteht man das schon. Ich könnte auch lauter solche Songs machen. Mir ist egal, ob die merken dass ich schlau bin.


Was fasziniert dich gerade an Rap als Mitteilungsform?

Beim Rap versteckt man sich ja oft hinter bestimmten Sachen, auch hinter Rap an sich, dazu gehört auch Kleidung und Sprache. Ich muss mich nicht hinter dieser HipHop-Fassade verstecken, da spreize ich lieber meine Beine und zeige meine triefende Vagina, das ist mein Style und das bin ich. Ich nutze HipHop, es ist ein super Medium, es klingt geil, man kann sich artikulieren, man kann sich cool fühlen, es ist was für Profilneurotiker wie mich.


Wird es auch Platten von dir geben?

Natürlich. Aber CDs, ja? Vinyl ist out (lacht). Ich möchte ein Album rausbringen, aber ich möchte damit was bewegen, ich will Frauen ermutigen, sich nicht unterdrücken zu lassen. Damit sie nicht denken, es gäbe keine Frau, die das, was Typen sexuell machen, umdrehen kann.


Suchst du noch ein Label?

Ich habe mein eigenes, Vagina Records, aber ich brauche noch einen Major, der mir Geld gibt, damit ich das Label richtig gründen kann. Ich will Klamotten verticken, Schlüpfer, Oberteile, ich will Schmuck machen. Ich brauche viel Geld für meine Ideen. Das soll eine richtige kleine Bewegung sein, hinter der auch was steckt, wo Leute nicht nur dazu animiert werden, auf die Haupt- oder Sonderschule zu gehen.


Kannst du dir auch vorstellen, irgendwann eine Familie zu gründen?

Klar. Ich werde mit Sido eine gründen. Irgendwann will ich eine Familie haben, meinen Song Cunnilingus nennen und meine Tochter Fellatia (lacht).


Kommt es vor, dass Männer aufgrund deiner direkten Art Angst vor dir haben?

Angst doch nicht. Männer wollen mich ficken. So viele würden mit mir eine Beziehung führen und wie ein Hund alles tun was ich will, aber das will ich nicht, ich will ja noch mehr Männer kennen lernen – alle in Deutschland.


Sonst noch was?

Bitchism ist geboren. Pussy Deluxe. Und das klassische HipHop-Schlusswort: Word (lacht).


Interview: Oliver Marquart