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Category: Music
Wie die kaum Unglaublichen ins FZW nach Dortmund fuhren um mit EL*KE musikalisch auf die Menschen einzuwirken, oder wie auf der Heimfahrt, bei Tempo 300, kurz vor zu Hause, die kleine Karre vom Nico ausfiel, und sogar noch die gelben Engel zu Hilfe kommen mussten
Wirksam ! dachten sich dkU, als sie am Freitagmorgen aufstanden, und ihnen die vom deutschen Wetterdienst am Vortag verleugnete Sonne mit hohen Temperaturen durchs Fenster auf den Schlafanzug schien. Doch als ihnen dann bewusst wurde, dass sie heute Abend ja nur ein Indoor-Konzert spielen wuerden, wo keine Sonne hinkommt, war die Luft sofort wieder raus, und sie hatten alle keinen Bock mehr (Nein Scherz! Die Stimmung war super, und dkU konnte es kaum erwarten, an diesem Abend auf der Buehne zusammen mit der aus Funk & Fernsehen bekannten Kapelle EL*KE, taetig zu werden.) So fuhren denn der Nico, der Nils, der Dirk, der Sebastian, der Simon, die Linda und der Tim da hin, und es war ein unkomplizierter Weg ohne eigentuemliche Ortsnamen und verwirrende Autobahnknoten. Sie fuhren 100 km/h und mehr. Wegen dieser hohen Geschwindigkeit waren sie schnell da, aber zwischendurch hatten sie sich noch zur Erfrischung jeweils etwas zu Trinken an der Tanke geholt. Damit war der Durst weg. Als sie dann, am FZW angekommen, aus ihren Autos ausstiegen sahen sie vor dem Eingang den beliebten SOUND FOUNDATION Bus, mit dem EL*KE immer so anreisen. Diese hatten naemlich fuer heute einen ganz besonderen Plan: Eine Liveaufzeichnung (leider nur vom EL*KE Gig) sollte es werden, mit UE-Wagen und allem Zick&Zack! Weiterhin sassen dort an der Bushaltestelle nicht weit vom Eingang ca. 12 bis 13 Zwerge im Schneidersitz auf dem Boden, und machten einen Riesenradau, und heulten auch teilweise. Als wir unser Equipment ins FZW schieben wollten, sprang die Anfuehrerin, die ca.8 Koepfe groesser war als der Rest der Zwergenbande, (es koennte sich auch um eine Erzieherin gehandelt haben) auf, und fragte uns unverholen nach 2 Euro fuer die Heimfahrt mit dem Bus. Die Bande hatte sich angeblich bei einer Schnitzeljagd mitten durch Dortmund verfranst, und die mutmassliche Erzieherin hatte leider ihre Geldboerse verloren. Im guten Glauben schmissen die kaum Unglaublichen dann ihr ganzes Kleingeld zusammen, und haendigten dem weiblichen Trickdieb schliesslich die verlangten 2 Euro, in 1 Cent Muenzen aus. Dann wurden wir zum Dank von der Zwergenbande auch noch mit leckerem Weingummi bedroht. Da durfte jeder eins nehmen. Wir nahmen zur Sicherheit jeder zwei, und verabschiedeten uns von den Raeubern. Gerade drin, wurden wir dann sehr nett von lieben Leuten in unseren reichhaltig ausgestatteten Backstage-Room eingewiesen. Dort gab es Stuehle und Tische, und eine Couch war auch dabei. Des Weiteren hatten Fachkraefte auch 7 Butterbrote da hin gestellt. Hinten blitze eine Banane aus einer Schuessel hervor. Der Kuehlschrank, so gross wie ein VW Transporter hielt viel zu Trinken bereit: Es waren 3xPepsi 0,2l, 2xCappi Orangensaefte und 1 Flasche Mineralwasser! Damit waeren die kaum Unglaublichen normalerweise 2 Wochen lang ausgekommen, aber die schlimmen Aussentemperaturen zwangen sie dazu, die opulente Getraenkemenge in wenigen Sekunden auszutrinken. Davon wurden sie sehr munter, und bekamen so langsam Bock auf die Buehne zu gehen und zu ROKKEN. Zuerst aber mussten EL*KE eine Klangprobe durchfuehren, das hiess fuer dkU ca. 1800 sek. Warten Danach ersprangen sie auch die Stage und checkten ihren Sound dann zusammen mit ihrem Tonkameraden und immer noch Lautheitsverhaeltnisseeinsteller Lars, der zwischenzeitlich auch am Tatort eingetroffen war. Das fuehrte dazu, das die kaum Unglaublichen dann auch so um kurz nach Acht auf die Buehne gingen, und ihr Set runterspielten, dass es nur so krachte. Das ist auch insgesamt gut gelungen und nach 45min. war es dann auch schon wieder vorbei. Die verschwitzten kaum Unglaublichen setzten sich dann wieder in ihren Backstageraum, und gaben einigen Fans einige ernste und durchdachte Antworten auf ebensolche Fragen. Kurz noch was gegessen, die beruehmten Bananen-Kiwi-Tennis Meisterschaften ausgetragen, und danach packten sie ihre 12 Sachen, verschwanden geheim aus dem Fenster der Jugendeinrichtung, und stiegen in ihre Autos um den Heimweg anzutreten. Schoen gleichmaessig fuhr die Kolonne dann Richtung Heimat, bis dann, kurz vor zu Hause, es auf einmal auf der Autobahn nach verbranntem Gummi zu stinken anfing. Was war das denn bloss? Es war Nicos Auto welches da so roch! Er hatte seinen kleinen FIAT wieder so getreten, das bei Tempo 280(vielleicht auch ein bisschen mehr), der Keilriemen der Lichtmaschine blockierte, und zu schmoren begann. Im Nu kam er dadurch auch auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Es war erstaunlich wie viel mordsmaessiger Verkehr auf der A59 um diese Zeit noch stattfand, denn als alle dkUs sich auf dem Seitenstreifen versammelten, um den Schaden an Nicos kleinem Auto zu begutachten, mussten sie fuerchten, dass ihnen die Zehenspitzen abgefahren werden! Ploetzlich kam aus der Dunkelheit ein schwarzer Transporter gefahren, der dann unmittelbar neben uns hielt. Man konnte die Gestalten in diesem Wagen jedoch nur schemenhaft ausmachen. Diese kamen dann auch sofort herausgesprungen, und liefen schnellen Schrittes auf uns zu. Wer war denn das? Sie trugen Knueppel und seltsame Geraete (es konnten auch Waffen sein) an ihren Guerteln. Im ersten Moment jagten sie den kaum Unglaublichen schon einen Schrecken ein, aber als diese Figuren uns fragten was denn geschehen sei, und uns ermahnten ein Warndreieck aufzustellen, war schnell klar: Es war die POLIZEI! Diese war dann auch innerhalb weniger Sekunden wieder verschwunden, als sie erfuhren, dass es unter uns Leute gibt, die Mitglied beim ADAC sind. Nico rief dann seine Mama an, der der Wagen ja auch mitgehoert, und erzaehlte von dem Unglueck. Da war sie nicht so richtig froh darueber, als sie das hoerte, aber reichte dann doch verstaendnisvoll und lieb die ADAC Kundennummer telefonisch durch. So wurden also die Gelben Engel zu Hilfe gerufen. Waehrend wir dann so auf jene warteten, wurde uns kalt und langweilig. Wie kann man die Wartezeit also besser ueberbruecken, dachte sich wohl der Tim, welcher an diesem Tag die Fotos schoss, als die Videokamera heraus zu holen, und die kaum Unglaublichen dazu zu zwingen, in der Dunkelheit auf dem Seitenstreifen, einen a capella Song zu singen, und somit das naechste DKU Musikvideo vorzuproduzieren? Das war toll, und so kam es, dass dkU auf dem Seitenstreifen der A59, bei vollem Verkehr in der Dunkelheit, nebeneinander aufgereiht wie die Daltons, den Jesse James zum Besten gab. Das zugehoerige Video Dokument kann man sich demnaechst hier auf unserer Page angucken. Endlich, nach vielen tausend Minuten kam dann auch ein wie ein Partyzelt beleuchteter Apschlepp-LKW aus dem Horizont herangefahren. Ein gelber Engel, welcher seine Fluegel wohl gegen ein paar, mit einer Stricknadel und gruener GEHA-Tusche, gestochener Tattoos auf dem Unterarm eingetauscht hat, stieg aus, und kuemmerte sich dann endlich um das arme Auto. Das konnte er leider aber an Ort und Stelle nicht fahrtauglich machen, und schleppte das Auto mit dem Nico und dem Basti drinne, ab, und brachte die Jungs sogar noch in eine Kneipe, wo sie dann die Anstrengungen des Tages mit vielen verschiedenen Getraenken ertranken. So ist die Moral von der Geschicht: Auch ein guter Gig im FZW, schuetzt vor Unfaellen auf der A59 nicht.
In diesem Sinne
Schuess, eure DkU
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