Menagerie - I don't/ You don't
(well,...)
Es ist ein Stück Weg zu dem Punkt an dem wir uns treffen.
Pünktlich zum Schlagzeugintro verriegel ich das Tor, sattel meinen Gaul,
schwinge mich auf.
Ich würde reiten wie dieser Basslauf. Galant und aufrecht. Gezielt.
Hätte ich einen Gaul.
Versuche zumindest so zu gehen.
Ich bin nicht allein. Zwei Stimmen, die mich und sich noch lange begleiten sollen.
(what i do)
Während so Herz und Straßenbahntür sich öffnen, hackt die Gitarre zum ersten Mal rein.
Bittet durchaus zum Tanz, auf roter Hartschale rumrutschend.
Die gegenüber guckt in einer irritierten Mischung aus Mitleid und Neid.
What I do can not be, what she want me to be. Mir macht das nichts.
Unser Zug ist abgefahren.
(as you said)
Es ist so schön hier. Ich kann das gar nicht fassen.
Mitmenschen, mit Menschen, an die man immer glaubte, aber wusste,
dass sie nicht wiederkommen.
(accuracy)
Aussteigen! Der nächste Popsong. Geht locker rüber. Auf die andere Straßenseite.
Ein Stück weit geradeaus. Einmal links, dann wieder gerade aus.
(believe me)
Die Schauplätze sind gut besucht und es wird was geboten.
Ein Refrain, der den leichten Rock der Strophe weitet.
Ein mächtiges Finale, das die tröpfelnde Stille sprengt...
Ja, es wird auf den Tisch gehauen, da schwappt der Tee! Denkste Denker!
Man trägt etwas leichter an dem was man oft schwer erträgt.
(white lies)
Es sind noch ein paar Meter. An die letzte Hauswand malt sich das
Bild eines in Dämmerung getauchten, verschneiten Waldes.
Die Eichhörnchen werfen listig mit gebrannten Mandeln.
Da ist ja die Bank an der wir uns treffen wollten, du bist noch nicht da.
Auch später nicht, weil es dich gar nicht gibt.
Und ich bin hier geboren.
Wieder auf Play. Der Trost für die kargen Äste im Stammbaum,
who needs proud families.
Spielt sie euren Feinden vor! Und euren Freunden, wenn ihr welche habt.
Autor: Jonas Wolf