Gender: Male
Status: Single
Age: 23
Sign: Pisces
City: BERLIN
State: Berlin
Country: DE
Signup Date: 6/5/2006
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Sunday, April 12, 2009
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Am Reed lernt man die Wörter der Überschrift ziemlich schnell in seinen Sprachgebrauch einzubauen. Sie stehen für schecklich, lächerlich und scheußlich. Außerdem noch ganz wichtig „Are you serious?“ bzw. “seriously“ – was soviel wie „im Ernst?“ heißt. Da hier alles kommentiert (eben wie in einem normalen Unternehmen, Schule oder sonstigen „geschlossenen Kreis“) wird und das Leben als Reedstudent anscheinend sehr von diesen Gefühlen beeinflusst wird, ist das auch kein Wunder.Am Mittwoch bin ich dann zur riesigen Mall nach Clackamas und ein bisschen in die Berge (kleine Hügel) mit dem Fahrrad. Das Fahrrad hat das sogar gut überstanden – langsam macht die Gangschaltung auch das, was ich möchte. Danach dann ins spanische Haus den Anfang eines lustigen aber auch dramatischen Film über die Armut in der Mittelschicht in den 1980ern sehen – endlich mal wieder fernsehen. Aber dann schnell mit Magdas Kumpeln treffen und zum Passover bzw. Pesach – ein jüdisches Fest indem an die Leiden der Juden auf dem Weg von Ägypten nach Israel? erinnert wird. Wer mehr darüber wissen will, geht einfach auf Wikipedia. Soweit so gut – das Problem war nur, dass wir jetzt auch das Leiden mitempfinden sollten. Also mussten wir bestimmte Sprechen bzw. so tun, wenn man kein Jiddisch/Arabisch kann, zu bestimmten Zeiten Wein exen, sehr trockenes Knäckebrot innerhalb von vier Minuten essen – weil sie damals auch schnell Essen mussten auf der Flucht, ein Ei mit Salzwasser, rohen Meerrettich, zusammengepressten Fisch mit irgendeiner Pampe essen – naja irgendwann wurde Magda dann schlecht und wir konnten gehen. Wären wir da geblieben, hätten wir weiter die Geschichte auf Englisch vorlesen müssen und irgendwann hätten wir dann eine magere Lammkeule bekommen. Es waren ganze 65 Leute in diesem Raum – aber die meisten waren auch einfache Reed Studenten – ich sag mal es war ein sehr interessantes Erlebnis und ich wenn man das öfter macht, kann es bestimmt richtig Spass machen – nicht zuletzt dank des Weins. Dann also ins Zimmer und Computerspielen mit Magda.
Donnerstag ging es dann zum Target Store und dann habe ich mir noch den Nordosten von Portland angesehen. Danach zur Acapella Probe von Magda und chillen und ein bisschen Sport und so.
Freitag hatte Magda nur Französisch – also sind wir danach nochmal nach Downtown und dann in Woodstock (gleich neben der Uni) irgendein komisches Bubble Tee Süßgetränk trinken gehen. Sehr merkwürdig – als wären da Gummibärchen im Saft. Dann sind wir noch Essen gegangen. Danach schwimmen und für den Freitag Prom fertig machen. Der waren aber nicht so der Bringer. Wieder nur kreischende Reedies. Also Privatparty im Zimmer. Wir hatten ja Tequilla.
Samstag – letzter Tag am Reed. Nochmal richtig amerikanisch Frühstücken (Egg, Bacon, Sausage, Pancake) Sport, Packen, neue Musik hören, Essen mit Marias Papa und den ganzen Sprachassistenten in einem Restaurant in Hawthorne, Zombie Prom, Schlafen.
Sonntag geht es 9 Uhr ab zum Flughafen. Ich werde von Maria gefahren, weil ihr Vater auch um 12 abfliegt. Habe wieder meinen Sitzplatz von der Viererreihe vorne auf einen zweier Fensterplatz ganz hinten umgebucht. Hoffe, dass ich wieder eine Reihe für mich habe. Um ca. 7 Uhr deutscher Zeit am Montag komme ich dann höchstwahrscheinlich in Amsterdam an. Von da geht es dann 10 Uhr weiter nach Berlin – wieder ein Fensterplatz und diesmal in der ersten Reihe.
So das waren dann auch schon die letzten Zeilen meines Reiseblogs. Ich möchte mich jetzt hier erst einmal besonders bei Magda ;-) bedanken, die mir diese tolle Reise ermöglicht hat. And also to all of the nice Reedies, Scholars and Exange Students i met – it was a really nice stay at Reed and i am very pleased to meet you.
Manu Hier findest du die aktuellen Fotos auf der zweiten Seite. Hier die Fotos aus Seattle. Hier die Fotos aus Vancouver. Hier die ersten Fotos aus Portland.
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Wednesday, April 08, 2009
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Also am Samstag sind wir mit der Aerial Tram gefahren.Dieser Lift wurde eigentlich gebaut, um das Krankenhaus mit der Stadt zu verbinden, bietet aber auch für Touristen einen guten Überblick über die Stadt und die Landschaft. Wir konnten sogar Mt. Hood sehen, da es endlich mal nicht bewölkt war.
Danach sind Magda, Alex und Ich dann zum Chinesischen Garten gefahren und haben ein Eis gegessen - das erste Eisdieleneis in diesem Jahr.
Dann noch ins Kino. War natürlich ganz leer, hatte sehr bequeme Sitze und lustige Werbefilme. Wir haben uns Revolutionary Road angesehen. War richtig gut. Schauspielerisch gab es nichts zu meckern und die Story war super. Zwischendurch vielleicht etwas boring. So dann haben wir ne 18 Inch Pizza gegessen - das sind 46 cm Durchmesser. Dann wollte wir zu Alex ins Zimmer etwas Party machen, wussten aber nicht, dass die Busfahrt 2 Stunden in Anspruch nimmt. Erst mussten wir fast eine Stunde warten, weil der Bus nur alle 30 Min. am Samstag kommt und wahrscheinlich einer ausgefallen ist und dann hat uns die Busfahrerin einfach so alle raus geschmissen, weil sie eine Diskussion mit einer Passagierin hatte.
Aber zur Verteidigung - sonst sind Portländer sehr nett. Die Autos bleiben sofort stehen, sobald sie sehen, dass ein Fußgänger die Straße kreuzen will. Sie entschuldigen sich sofort, wenn sie einen nich gesehen haben und ich somit kurz den Weg ändern musste. Und jetzt kommt es: Sie sagen zum Busfahrer „Thank You“ beim aussteigen - und das machen alle - inzwischen sogar schon Magda. Ja Portland wurde auch zur saubersten Stadt der USA und eine der grünsten Städte gewählt. Überall sind Parks und nette Gärten. Am Sonntag konnte ich endlich mal wieder Sport machen und schwimmen gehen. Aber vorher ist Remi (Französisch Sprachassistent) in unser Zimmer gestürmt und hat uns gebeten bei einem Film für seine Pariser Filmschule mit zu helfen. Mal wieder ne kleine Statistenrolle. Aber es ging um Licht und ich glaube wir waren im Dunkeln. Und danach bin ich zum dem wunderbaren Sunday Market gegangen. Überall waren Musiker, alternative Stände, lecker Essen und Street-Artists.
Ich glaub genau der richtige Markt für uns Friedrichshainer und Cindy.
Im nahe liegenden Park am Fluss waren auch richtig viele Leute, weil es das erste schöne Wochenende im Jahr war.
Dann aber wieder ab ins Reed und die Abendsonne auf dem Rasen genießen und etwas Musik mit Alex austauschen. Sie hat soviel Musik auf dem Rechner, dass man 30 Tage immer neue Songs hören könnte.
Montag habe ich dann ein Fahrrad vom German House bekommen und musste nur ne Luftpunpe finden, um es startklar zu machen. Aber im Reed gibt esja für alles ein Service und dann hab ich das auch ziemlich schnell hinbekommen.
Dann bin ich wieder nach Hawthorne damit und in die ganzen Vintage Läden - ich brauchte endlich ne Sonnenbrille. In einem Laden musste ich erst mal komische Bälle die zu Spiegeleiern wurden an die Tür schmeißen, weil das da jeder machen muss, wenn er/sie zum ersten mal darein geht.
Das Fahrrad hat zwar komische Geräusche gemacht, wenn ich die vielen Hügel runter gefahren bin, aber sonst ist es super - vor allem weil es ein Rennrad ist. Beim Bräunen in der Sonne hab ich mir dann erst mal schön nen Sonnenbrand verpasst - naja meine Haut wird auch nicht jünger. Am Abend bin ich dann noch durch den Reed See-Wald-Biotop Park gegangen. Sehr cool mit Enten in der Paarungszeit, Gänsen, Biber, Fröschen und Joggern.
Dienstag. Sport gemacht und dann nach Downtown mit dem Fahrrad. Erst mal die Straßenregeln verstehen. Also es gibt hier kein Hauptstraßenschild und Vorfahrt beachten. Es gibt nur Ampeln - das ist einfach und ein Stop-Schild System. Also wenn Stop - all ways steht, müssen alle an der Kreuzung anhalten und der, der als erster da war, darf als erster fahren. Das ist in der freundlichen Stadt Portland dann meistens der unsichere deutsche Fahrradfahrer. Dann gibt es noch Straßen, indenen sich mal die eine Straße (in der ich fahre) und dann die ander Straße nen Stop-Schild bekommt. Da muss man dann aufpassen - ist glaub ich der Rechts-Vor-Links Ersatz, da das nur in kleinen Straßen vorkommt. Also irgendwie bin ich dann in einem Industriegebiet gelandet und danach im Yuppie-ausaltmachneu-öko-design Bezirk gelandet. DA war dann auch erst mal das UdK-Pendant - das Northwest College of Arts. Dann durch den Downtown Stress und aufpassen, dass die dünnen Rennradräder nicht in die Straßenbahnschienen kommen und ab in den Park.
Schlielich wieder zurück, am Golfplatz vorbei und im Reed essen. Am Abend ein bisschen am Kamin lesen und so tun, als würde ich hier auch studieren. Bilder gibt es wieder hier.
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Saturday, April 04, 2009
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Ja Ja das Wetter wieder. Aber ich habe mir echt die falsche Zeit für meine Reise ausgesucht. Jeden Tag Regen, außer an dem einen Tag in Vancouver. Naja in Seattle waren wenigstens ein paar Stunden regenlos - aber trotzdem war alles grau. Da freut man sich richtig, wenn es dunkel wird, damit sich mal die Farbe ändert. Hier gibt es diese tollen alten Leuchtschriften, die dann den nassen Boden bunt beleuchten. Das sieht richtig cool aus. Aber erst mal wieder chronologisch. Die Busfahrt war wieder ganz nett. Nur an der Grenze hat es länger genauert, weil es Japaner nicht die sechs Dollar für die Einreise hatte. In Seattle hat es dann nur geregnet. Also habe ich die Shopping Malls aufgesucht. Aber hier in Downtown gibt es nur lauter Luxusläden und alle normalen Läden haben mich auch nicht mehr gereizt, weil ich das ja schon in Vancouver und Portland hinter mir hatte. Außerdem gibt es in den meisten amerikanischen und kanadischen Staaten Steuern, die erst zusätzlich auf den Preis dazukommen. Dazu gehören auch British Columbia (Vancouver) und Washington (Seattle). Es ist hier also nicht so spaßig einzukaufen, weil man das, was man wegen dem guten Euro runter rechnet gleich wieder raufrechnen kann. Gut, dass man in Oregon (Portland) keine Steuern zahlen muss. Also hab eich mir den netten alten Pike Place Market gleich neben meinem super Hostel Green Tortoise (grüne Landschildkröte) angesehen und den nächsten Tag geplant. Der Markt ist gleich am Hafen und bieten lauter frischen Fish, und Blumen und Früchte an. Das Hostel hier ist ein richtiges Hostel mit Menschen aus der ganzen Welt. Ich habe schon Jeff aus dem Süden von Australien, Matt (Californien) und seine Freundin Melanie (aus Dresden) und Amanda aus Virgia kennen gelernt. Die letzte ist gerade auf einer selbstfindungsreise durch die Staaten, da sie nich weiß was sie nach dem Studium (Religion und History) jetzt machen soll. Na kommt das nich dem einen oder anderen bekannt vor? In Vancouver waren überwiegend komische alte Arbeiter, die ne günstige Absteige brauchen. Und hier im Green Tortoise stinkt es auch nicht und das Bett ist super. Apropos ich hoffe Magda organisiert mir endlich ne richtige Matratze. dem Regen geschuldet bin ich dann nur noch amerikanisch Essen gegangen (Mc Donalds) und dann ins Hostel.
Der erste Starbucks kommt aus Seattle. Gleich hier um der Ecke ist der Laden in dem der erste heiße Drink serviert wurde. Deswegen gibt es hier warscheinlich auch alle geschätzte 100 Meter einen dieser Läden. Und das fällt sogar mir als Nicht-Abhängiger auf. Als Beispiel aus dem Fenster aus dem ich blicke, während ich die ersten Blog zeilen schreibe, kann ich zwei dieser Läden sehen und in dem Hochhaus in dem ich war, waren allein drei Läden (in der 1., 4, und 40. Etage). Der zweite Tag hat wieder verregnet begonnen. Also ab zum Starbucks und dann in Richtung Künstler und Cafe Viertel - sieht aber langweilig aus, wenn es regnet. Dann ab zur Space Needle - der komische spitze Turm, der die Skyline so makant macht. Da es grau war, bin ich da nicht hoch und dafür in das Seattle Center gleich daneben. Von Außen sah es ganz friedlich aus. Aber dann - alles voller Kinder und wenigen Erwachsenen und Hüpfburgen und Essensläden und Rutschen und einer Bühne von der Kinder gesungen haben. Das waren bestimmt 1000 Kinder. Schnell den Ausgang suchen. Wer mit dem Gedanken spielt Kinder in die Welt zu setzen, sollte erst mal versuchen da eine Stunde die Geräuschkulisse zu ertragen. Dann mit der seattle Monorail (Schwebebahn) ab in die Innenstadt. War ganz coool, weil man keinen Boden unter sich sieht und fast schwebt. Dann ab zum Columbia Center - dem größten Gebäude westlich des Mississippi. Ca. 350 m hoch (fast die Spitze des Fernsehturms sozusagen) und ich ganz oben im 75. Stock. War ne krasse Aussicht, da es gerade nicht geregnet hatte und die Wolken nur ca. 5 Meter höher waren. Die anderen Hochhäuser sehen von da oben winzig aus und ich konnte die ganze Stadt überblicken. Danach nen Abstecher zum Seattle Art Museum. Die Ausstellung (Amerikanische Werke aus dem 17. - 18, Jh.) hat mich nich weiter gereizt - also bin ich da nich weiter rein gegangen. So dann nette Gespräche mit Amanda bei Spaghetti im Hostel und schon war es wieder dunkel in Seattle. Am nächsten Morgen habe ich dann mal nen amerikanischen Gasherd ausprobiert, weil im Green Tortoise muss mein seine Pfankuchen selber machen. Nur bei mir war der dann verbrannt, weil mir das jemand zu stark angemacht hatte und bis ich es bemerkt hatte ... ich sag mal 30 Sekunden und er war knustprig schwarz. Dann nochmal an den Hafen, denn für kurze Zeit schien die Sonne und auf dem Weg zum Bahnhof durch Belltown - die jetzt auch richtig bell war. Die Zugfahrt war ok. Wieder Madagaskar 2 und ein mysteriörer Amerikaner an meiner Seite. Wieder kein Fensterrplatz. Naja dann im Reed angekommen erst mal wieder was ordentliches Essen und dann zu einer besonderen Show - den Vagina Monologues. Eine ursprüngliche Broadwayshow über westliche Emazipazion und die ungerechte bzw. grausame Behandlung der Frauen in nicht-westlichen Ländern. Das ganze verpackt mit Charme, Witz und ernsten Momenten zu Gunsten der vday.org. Sehr gut.
Hier eine kleine Auswahl an Bildern aus Seattle. Hier eine Auswahl an Bildern aus Vancouver. Ich hab noch nie so viele Hochkantfotos gemacht. Irgendwie sehen sich die drei Städte sehr ähnlich und die Straßennamen sind oft auch gleich. Nicht sehr kreativ diese Siedler. War gar nicht so leicht die Bilder zuzuordnen.
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Wednesday, April 01, 2009
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Also am Montag (30.03.09) um 6 Uhr hat der Wecker geklingelt. Dann ging es ab zur Union Station in Portland. Dieser Ort war sehr verlassen, denn kaum jemand fährt hier Bahn. Lediglich 20 Züge hat diese Station zu verzeichnen. Die Bahnfahrt selbst erinnert mehr an einen Flug mit check in, Gepäckaufgabe, genauer Platzzuweisung, Sicherheitshinweise, Film (Madagascar 2), Map auf der genaue Standort nachverfolgbar ist, Catering usw. - der pure Service also. Aber sie müssen auch noch dazu lernen - die Bahn ist ständig am Hupen, weil es keine wirklichen Absperrungen gibt bei Bahnübergängen gibt und am Bahnhof müssen bei jeder Tür Stufen hingestellt werden -dass ist bestimmt aufwendig. War insgesamt aber sehr nett so an der Küste zwischen Wasser und den Bergen langzufahren, wenn es nur nicht geregnet hätte und mein Sitznachbar den Vorhang aufgemacht hätte, hätte ich richtig viel Landschaft sehen können. Die Busfahrt war auch super - nur 10 Mitreisende - also viel Platz. An der Grenze einmal aussteigen und schon war ich in Canada. Sah aber nicht großartig anders aus. Immernoch Häuser aus Holz, große Autos, gelbe Schulbusse, Wald und Berge.
In Vancouver hat es richtig geschifft aber mein Hostel ist gottseidank gleich 5 Min. zu Fuß neben dem Bahnhof positioniert. Da wurde ich erst mal von zwei rennenden Polizisten und einer jungen Frau angehalten und gefragt ob ich aus dem Bahnhof komme und einen Laptop geklaut habe. Ich hab den dann einfach so erlaubt in meinen Rucksack zu schauen. Als sie meinen Laptop als zu klein erkannt hatten, durfte ich gehe. Aber krass die hätten den Laptop ja auch trotz der Polizeijacken klauen können. Ich glaube eben noch an das gute im Menschen - und bis Vancouver ist bestimmt eine der friedlichsten Städte , die ich besucht habe. Auch wenn mit das Hostel erst mal vor Crack-Dealern und dunklen Orten gewart hat - aber mein Gott ich hab 23 Jahre in Berlin überlebt. Das Hostel ist für ca. 12 Euro pro Nacht ok. W-lan, sauberes Bad und Bett ist ok. In meinem Zimmer ist noch ein Work and Travel Student aus Moldawien und ein komischer Engländer (der rennt immer rein und raus). Downtown Vancouver ist sehr beeindruckend mit den Hochhäusern, Beach, Shops, Skyline, Stadium, Citywohnungen, Parks, Wald, Skytrain. Irgendwie scheint Vancouver in zwei Ebenen gebaut sein. Am ersten Abend wollte ich einfach nach Downtown, bin aber in einem ewigen Tunnel bestehend aus Straße, Baustellen, Mülltonnen, Tiefgaragen, Pennern und so gelandet. Gut das da igrendwann eine Treppe in die reale Welt kam. Auch wenn man mit dem Skytram, die wie die Berliner S-Bahn oberirdisch ist fährt, gelangt man in einen Tunnel - ohne dass die Bahn abwärts fährt - sehr merkwürdig. Am Art Museum wurde erst mal mit über hundert Statisten ein Film gedreht - da hätte ich ja mitmachen können. Hatte aber richtig geregnet also zu Mc Donalds und dann ab ins Hostel. Am zweiten Tag bin ich nach China Town -nix besonderes. Dann an den Strand bei Sonnenschein und Wind. Aber dann war ich wieder in der Unterwelt gelandet und konnte nur durch die Hilfe einen netten Tiefgaragenparkplatzangestellten über den Fahrstuhl eines Business-Towers ans Tageslicht. Danach bin ich weiter am Hafen in Richtung Stanley Park. Das ist ein riesiger Park mitten am Wasser. Also bin ich den 9 km Wanderweg gelaufen. Dort habe ich riesigen Schneeberge, lauter kleine Wasserflugzeuge, riesige Tanker-Schiffe und Yachten, Surfer, Wald mit riesigen Bäumen, eine riesige Brücke, Wasserfälle und riesige Wellen gesehen. Einfach alles riesig. Dann ging es ans Souveniers kaufen und ein die Mall testen. Also ich hab die Kreditkarte bestimmt 15 mal gebraucht - bin mal gespannt, was da am Ende rauskommt. Dann noch einmal Essen im Szene Viertel. Dort haben alle Shops und Restaurants und sogar die Polizei die Regenbogenfahne an der Tür. Mir wurde in einen Laden in der Mall von der Verkäuferin gesagt ich soll hier viel Essen - das Essen ist in Vancouver super. Aber Sehenswürdigkeiten konnte sie mir nicht nennen, nur die Davie Street. Also bin ich da hingegangen, weil da die besten Restaurants sein sollen. War ganz nett. Aber allein Essen gehen ist nicht so der bringer. Ansonsten gibt es noch ein super Cafe Viertel - sehr Paris like und lustige Ampelgeräusche. Wenn die Fußgänger gehen sollen, erklingen immer unterschiedliche Vögellaute. Und auf den Autoschildern seht Beautiful British Columbia. Also bei Sonnenschein kann ich das verstehen. So das war Vancouver. Morgen geht es nach Seattle.
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Monday, March 30, 2009
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Mein Freitag (27.03.2009) verlief eigentlich ganz gechillt. Meine Duschbekanntschaften wechseln hier täglich, aber manchmal muss ich auch allein duschen. So wie am Freitag, da war ich morgens erst mal wieder im Sportcenter und als ich dann fertig war - war schon fast der ganze Dorm (Wohnhaus) leer. Dann - inzwischen war schon nachmittags - hab ich mich erstmals allein gewagt den Bus zu nehmen. Ich bin nach Downtown zur Railway (Zug) Station um meine Reise zu buchen. Das ging natürlich nicht, weil ich keinen Pass mit hatte - also habe ich den Zug später online gebucht. Dann bin ich noch zu Powell..s - dem größten Buchladen in den USA gegangen. Dort gehen jeden Tag 6000 Leute rein. Hab sogar was für mich gefunden - ein deutsches Reclam Buch mit Werken von Kafka. Auf dem Rückweg zum Reed Collage, ist der Bus an den Hills von Portland vorbeigefahren - das war sehr beeindruckend (krass) wie da die Häuser ohne Fundament auf einfachen Stahlträgern in die Berge gebaut sind. Am Abend war Biergarten angesagt. Für 10 Dollar soviel unterschiedliche Biersorten, wie man trinken kann. Bei Magda waren das dann ganze 1 halb Bier, bei mir aber auch nur 5, weil irgendwann die Schlange ewig war und man nur noch im eingekreisten Bereich trinken durfte und ich dann draussen bleiben musste, weil ich mein Getränk raus zum Metal Konzert genommen habe. Das war auch sehr lustig - sechs komische Studenten tanzen zu Rammsteins "Du hast" und versuchen mitzusingen. Gute Nacht.
Samstag (28.03.2009)
Heute hat sich Magda mal richtig viel Zeit genommen und lässt die ganzen Unisachen beiseite. Also sind wir morgens nach Hawthorne. Dem "IN-Bereich" von Portland. Also das Prenzl..Berg mit coolen Vintage, second Hand und Style Geschäften. Dort sind wir dann erstmal so richtig amerikanisch Frühstücken gegangen. Mit dabei waren auch Alex (GB), Maria (Spanien), Remi (Frankreich) und der ständig geldbrauchende Piotr (Russland). Danach sind Magda und ich dann allein weiter einkaufen gegangen. Und ich habe richtig viel für ganz wenig gefunden. 6 T-Shirts, 1 Lederjacke, eine Strickjacke und Boxershorts. Wir waren dann noch einer der größten Malls hier. Dort gab es neben hunderten Geschäften und fast genausoviel Essensläden auch eine riesige Eislaufbahn und ein Kino. Abends war dann ein typischer Prom (Ball) im Reed. Das Motto war Drag Queens und Kings und da haben wir dann natürlich mitgemacht und ich wurde aufgeschminkt und Magda abgeschminkt ;-) (siehe Bilder). Viele kreischende StudentInnen und etwas Tequilla machten den Abend einizgartig. Sonntag (29.03.2009) Wieder Sport und Schwimmen. Dann Reise und Sehenswürdigkeiten abchecken und ein letztesmal ausgewogen und lecker Essen. Danach haben wir dann noch das Stück Waiting for Godot (Warten auf Godot) von Samuel Beckett aus dem Jahr 1952 angesehen. Hab nur die Hälfte verstanden, aber die Schauspielen waren sehr gut - aber das Stück auch etwas langweilig - da man die Crux in zwei Sätzen zusammenfassen kann und der Rest mit typischen Theaterspielereien gefüllt war.
So morgen um 6.53 muss ich den Bus zum Bahnhof nehmen. Dann geht es 8.30 erst mal mit dem Zug nach Seattle und dann mit dem Bus nach Vancouver. Um 17.00 Uhr werde ich dann da sein und erst mal essen und ins Hostel einckecken. Das Hostel ist zumindest in der Innenstadt und hat ganz gute Bewertungen. Eigentlich kann es nur gut werden. Da hab ich dann wenigstens ein richtiges Bett - ich hoffe meine Zimmergenossen lassen mich schlafen. Dann Dienstag heißt es Stadt erkunden und einkaufen - ich nehm nämlich nichts zum anziehen mit.
Am Mittwoch geht es nach Seattle in ein super Hostel (ist auch doppelt so teuer, wie das in Vancouver). Es wurde mir von Magda und ihren Kumpels hier empfohlen. Dort geht es dann auf den bekannten Tower (Space Needle) und so.
Am Freitag um 18 Uhr lande ich dann wieder in Portland.
LG Manuel
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Friday, March 27, 2009
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So jetzt war schon in allen vier Bereichen von Portland South East (Reed), North East (Alberta Street Festival), South West (Downtown), North West (Old Town, China Town).
Außerdem habe ich den Campus schon erkundet. Aber erst mal nach der Reihenfolge. Am Dienstag nach Magdas Ankunft war ich erst einmal im Fitnesscenter - da gibt es die gleichen geräte, wie bei Mc Fit - nur von nem amerikanischen Hersteller. Außerdem gab vier Fernseher mit unterschiedlichen Tv Programmen, die man gleichzeitig kucken konnte, da der Ton aus war und dafür am Bildrand zu sehen war - auch bei Live Nachrichtensendungen. Es ist echt cool einen Berich halb so groß wie Mc Fit Lichtenberg mit nur 4 leuten zu teilen. Danach hab ich dann noch ein bisschen gelesen und den Campus weiter erkundet, Hawaii Bilder angesehen und einige von Magdas Freunden näher kennen gelernt.
Am Mittwoch war ich dann in der Schwimmhalle - Magda meinte ich soll eine Taucherbrille ausleihen - also habe ich nach Water Glasses gefragt - was natürlich falsch war denn es heißt goggles - naja so lernt man eben englisch. Nach einigen Lanes bin ich dann noch zum einer Brücke im Süden und einem kleinen Park mit vielen Enten und Gänsen gelaufen und war in dem Antiquitätenlädenviertel Sellwood. War ganz nett aber wieder bewölkt und nieselig.
Am Donnerstag (26.03.09) hab ich dann Magdas Kultur-Seminar besucht. Da wurde die Rolle der Medien und Medienmacher im Zusammenhabmg mit der Kultur und Gesellschaft betrachtet. Das war ziemlich gut, da sie nach dem theoretischen Textbesprechungsteil zu einen Case übergingen, der echt spannend war. Ich hab ziemlich alles verstanden, außer manche Schüler, die irgendwas gebrabbelt haben. Beim Dinner treffen wir auch immer Freunde von Magda und mit den übt sich auch mein Englisch. Danach bin ich dann mit Maria (Magda musste mal wieder Arbeiten), die spanische Sprachassistentin zum Alberta Straßenfestival gefahren. Da haben wir Eva (deutsche Sprachassistentin) und Schwester getroffen. Das ist die so ziemlcih coolste Straße hier in der Stadt. Mit Hippies, schön bemalten Fassaden, Cafes, alternativen Personen und Häusern usw. - Jeden letzten Do. im Monat ist da ein OPEN Festival mit Musik und Flohmarkt. Das war super da lang zu laufen - vor allem weil es nicht gereget hat und ein bisschen Sonne da war. Außerdem sind wir einen super PIE Laden gegangen und habe da bis spät gegessen und getrunken.
So Magda arbeitet noch - jetzt ist es 12 Uhr. Ich hab schon meine Reise nach Vancouver für Montag bis Freitag gebucht und werde morgen wieder Sport machen und dann entweder nach Downtown mit dem Bus oder zur großen Mall einkaufen - mal schauen.
Hier noch ein paar eigene Bilder
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Tuesday, March 24, 2009
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23.3.2009 Also gestern war ich in Portland. Dort habe ich mitbekommen, das Portland berühmt für Rosen sein soll. Doch auf dem Weg zur Downtown habe ich nur Nelken in den Vorgärten gesehen - naja und vielleicht noch ein paar Kirchblütenbäume. Sogar die Feuerwehrautos, Polizeiwagen und Taxis haben ein Rose auf ihrem Lack - aber nirgendwo gibt es echte Rosen. Echt verrückt. Vielleicht ist ja auch nich die Zeit für Rosen und immerhin gibt es irgendwo einen Rose Garden. Ich bin gestern 5 Stunden gelaufen - am Stück!!!!!!!!!! Das rechne ich jetzt mit einmal Fitnessstudio an. Ne aber ich dachte mir dann bekomm ich mehr von der Stadt mit. Zum Anfang bin ich durch ewige Einfamilienblocks gelaufen und dann wollte ich mal auf die andere Seite des Flusses - doch das ist gar nicht so leicht, denn nicht jede Brücke ist auch für Fußgänger. Wenn ich nicht einem zufälligen Fußgänger gefolgt wäre, wäre ich bestimmt ne Rüber gekommen, denn es gab keinen richtigen Bürgersteig, sondern nur eine Standstreifen neben dem Highway - aber ich habs ja dann geschafft. Fußgänger gibt es hier sowieso keine - ich hab in den 5 Stunden maximal 20 außerhalb der Innenstadt gesehen. Aber dafür einige Radfahrer - damit ist Portland aber schon besonders für die USA. So wirklich zu sehen ..gab es in Portland nichts, ein paar Kaufhäuser, eine winzige Mall (ca. wie das Ring Center 1), einige kleine Läden, Museen, China Town und Financial District - irgendwie war auch nichts los - aber vielleicht hat das an dem ewigen Nieselregen gelegen. Hab mir nur ein Portland T-Shirt geholt und bin wieder zurück gelaufen.
Magda wird mir bestimmt noch die coolen Ecken zeigen.
Im Reed wieder angekommen hab ich mir die Reste im Commons geschnappt (Nuddeln und Tomatensause im Linse-Style) und dann ab Fluch der Karibik 2 kucken.
24.3.2009
Magda ist zurück aus Hawaii und außer ein paar Sommersproßen ist sie wie die Alte - also keine Angst. Sie hat mir erst mal alles gezeigt und einige Leute vorgestellt. Nachher geh ich noch zum Fitness und vielleicht in einen der vielen Parks. Jetzt scheint hier nämlich gerade die Sonne und das muss ja ausgenutzt werden. Magda muss noch ne Arbeit mit eigener Forschung schreiben und hat wie ihr wisst richtig zu tun.
Fotos zum Collage gibt es hier: REED FOTOS, und von Portland hier Portland Fotos. Also bis dann. Manu.
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Monday, March 23, 2009
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Wie ihr ja bestimmt alle wisst, schreibt Magda seit schon einem halben Jahr einen Blog auf www.magdamuh.wordpress.com.
Das habe ich mir zum Vorbild genommen und verewige nun hier die Eindrücke meines Amerika-Besuches.
22.3.2009 3.00 Uhr
Es geht los. Der Wecker klingelt nach 3 Stunden schlaf. Ab zum Flughafen Tegel - das Nachtleben noch voll im Gange.
Check In. Verabschiedung. Start nach Amsterdam. Neon lesen. Sonne in Amsterdam genießen.
Dann habe ich meine Chance genutzt und meinen Sitzplatz für den elf Stunden langen Flug nach Portland zu ändern. Ich sollte erst inmitten einer Viererreihe sitzen - wie schrecklich. Dann hatte ich einen Zweierfensterplatz für mich allein - yeah. Dank der fortdauernden Fütterung durch das Bordpersonal und das super Entertainmentangebot bestehend aus ca. 30 Filmen, 200 Songs, Spielen und Karten verlief der Flug auch irgendwie ganz nett. Schlafen konnte ich zwar nicht richtig, aber dafür kann ich den Film "Der fremde Sohn" von Clint Eastwood nur empfehlen und der Ausblick auf das ewige Eis von Grönland und die schneebedeckten Berge von Canada ist der Hammer.
Um 13 Uhr (Pacific Time) bin ich dann in Portland gelandet - natürlich Regen - ein netter Amerikaner sagte zu mir: Rain - one of the things i don..t miss.
Dann zur Passkontrolle und ich stand natürlich wieder in der Schlange, die am längsten dauert. Aber egal jetzt hat Amerika zehn Fingerabdrücke von mir und ich darf bis maximal 20.6. hier bleiben.
Dann haben mich erst mal die riesigen Autos vor dem Flughafen begrüßt. Das Taxi hab ich schnell gefunden und dann ging es ab zum REED Collage. Dann am IKEA vorbei in den Stadtteil Woodstock (South East). Krass diese kleinen 16 jährigen Autofahrer fahren wie die Säue. Gut das mein Taxifahrer älter war.
Dann bin ich endlich angekommen. Das Zimmer und den Schlüssel hab ich dank Magdas perfekten Beschreibung sofort gefunden.
Ausgepackt. Zähne geputzt. Gelände angesehen. Internet gecheckt. Blue Bridge Sonnenuntergang und Enten angesehen. Ab ins Bett.
23.3.
Aufstehen um 11 nach 13 Stunden schlaf. Nagut um vier hatte mich irgendeine Agentur aus Deutschland angerufen und dann war ich erst mal pudelwach - aber irgendwie bin ich dann doch wieder eingeschlafen.
Die Waschräume sind hier nicht getrennt, also habe ich hier heute erstmal neben einer Amerikanerin geduscht. Aber es gibt getrennter Duschkabinen. Das Frühstück im Commons war gewöhnungsbedürftig - gesüßtes Obst und ein fettiges pfankuchenähnliches Etwas.
So und und jetzt werde ich mal zu Fuß nach Downtown laufen - damit sich das Fehlen den Fitness-Studios nicht bemerkt macht. Google sagt es dauert nur eine Stunde zu Fuß - mal sehen.
Ach ja toll wie ich bin habe ich meinen Stromadapter so modifizert, dass auch mein Laptop daran passt und jetzt kann ich hier im Zimmer grenzenlos Filme sehen und so.
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Tuesday, June 06, 2006
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So isch bin jetzt hier auch am Start.
So I`m at the start now.
Allo, Je suis a la start ici.
Ola, Yo soy a el start. 
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