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SCHOKOLADEN !GEKÜNDIGT!



Last Updated: 12/2/2009

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Gender: Female
Status: Single
Age: 19
Sign: Capricorn

City: Schokonia
State: Berlin
Country: DE
Signup Date: 6/18/2006

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Tuesday, August 04, 2009 
Die gute Nachricht: Der Eigentümer unseres schnuckligen Anwesens hat gestern vor dem Landgericht Berlin seine Räumungsklage gegen den Schoko-Laden e.V. verloren. Grund sind formale Fehler in der Kündigung der Mietverträge. Das bedeutet, dass die aktuelle Kündigung nichtig ist und alles wieder von vorn losgeht.
Die schlechte Nachricht: Der Eigentümer hat mit der Klagebegründung gleich eine formal richtige Kündigung nachgeliefert. Der neue Kündigungstermin wurde aufgrund der geltenden gesetzlichen Fristen vom Gericht auf den 30. Juni 2010 für das Kulturcafé und 31. Dezember 2010 für den Rest des Gewerbeflächen (Theater, Ateliers, Polnische Versager etc.) festgelegt.

Dank geht an alle Menschen und Bands die uns bis hier unterstützt haben!!!!! Tausend Küsse....

Schokolade statt Einheitsbrei!

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What'S Another Year
By Johnny Logan
Release date: 1998-10-19
Thursday, July 30, 2009 

Current mood:  insubordinate

Alternative Kultur in Berlin-Mitte vor dem Aus.....

Landgericht Berlin verhandelt Räumungsklage gegen das Kulturprojekt Schokoladen....

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Das alternative Wohn- und Kulturprojekt Schokoladen in Berlin-Mitte ist akut gefährdet. Der Eigentümer des Gebäudes hat dem Trägerverein Schoko-Laden e.V. und allen Wohnungsmieter/innen die Mietverträge gekündigt. Da der Trägerverein die Kündigung aus rechtlichen und formalen Gründen zurückgewiesen hat, kommt es nun zu einer mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Berlin.

3. August 2009, 10.30 Uhr, Raum 142,....

Landgericht Berlin, Gerichtsgebäude Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin....

Um Pressevertreter/innen und Nachbar/innen über die aktuelle Situation des Schokoladens und unseren Bemühungen für den Erhalt alternativer Kultur in Berlin-Mitte zu informieren, laden wir zum Pressegespräch ein: Montag, 3. August 2009, 13 bis 15 Uhr im Schokoladen-Hof,
Ackerstraße 169/170, 10115 Berlin

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Der Schokoladen – Alternative Kultur in Mitte seit 1990....

Der Schokoladen Mitte in Berlin ist seit nunmehr 19 Jahren ein Ort von und für Kultur jenseits der Hochglanzpolitur. Im Jahr 1990 aus einer Besetzung der Häuser in der Ackerstr. 169/170 entstanden, füllten seitdem ungezählte Lesungen, Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen und Partys mit Künstler/innen und Besucher/innen aller Kontinente unsere Räume. Neben dem Kultur-Café Schokoladen, dem Club der Polnischen Versager und dem Theater im Schokohof nutzen auch verschiedene Gemeinschaftsateliers, Werkstätten, Bands und Ton-Studios die Gewerbeflächen des Hauses.....

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Schokoladen Mitte !Gekündigt!....

Zur Zeit betreibt der Eigentümer eine Entmietung des Gebäudes und versucht, nach einem gescheiterten illegalen Räumungsversuch im letzten Jahr, die Nutzer/innen und Bewohner/innen auf rechtlichem Wege loszuwerden. So wurden die seit 1991 kulturell genutzten Gewerberäume im Erdgeschoss und der Hinterhof-Fabrik gekündigt und vor wenigen Wochen auch den Wohnungs-Mieter/innen Kündigungen, aufgrund angeblich „nichtangemessener wirtschaftlicher Verwertungsmöglichkeit“, zugestellt.....

Konzepte des Hausvereins, die einen Verbleib der Kultur- und Wohnstruktur auch nach einer beabsichtigten Sanierung ermöglichen sollten, wurden vom Eigentümer mehrfach ignoriert oder als indiskutabel abgelehnt. ....

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Gentrifizierung? Nicht Mit(te) mir!....

Der Schoko-Laden e.V. war eines der ersten Kulturprojekte, die nach der Wende zur rasanten Wiederbelebung der Spandauer Vorstadt und des Scheunenviertels beitrugen. Diese Stadtteile waren in den letzten zwanzig Jahren wie keine anderen von Umstrukturierung und Aufwertung geprägt. Diese einseitige Entwicklung ist verantwortlich für massive Mietsteigerungen und für Verdrängung einkommensschwacher Bevölkerungsteile und alternativer Kulturprojekte. Der Schokoladen ist heute eines der letzten verbliebenen alternativen Projekte im Kiez. ....

Der Schokoladen muss bleiben, denn er ist Teil einer kulturell vielfältigen, freien und sozialen Kulturszene, die gerade im übersanierten Stadtbezirk Mitte notwendig ist.....

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Wir kaufen uns selbst!....

Unser Ziel ist es, den Schokoladen dauerhaft als alternatives Wohn- und Kulturprojekt zu erhalten. Nachdem der Eigentümer alle Lösungsvorschläge des Hausvereins abgelehnt hat und nun eine rechtliche Auseinandersetzung betreibt, haben wir, gemeinsam mit einer privaten gemeinnützigen Stiftung, ein Finanzierungs- und Nutzungskonzept entwickelt. Die Stiftung hat dem Eigentümer ein Kaufpreisangebot unterbreitet, um das Gebäude zu erwerben. Das Angebot, erstellt auf Grundlage eines neutralen Verkehrswertgutachtens, wurde vom Eigentümer ohne Verhandlung abgelehnt.

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Weitere Informationen und Pressekontakt:....

Schoko-Laden e.V.,  e-Mail: info@schokoladen-mitte.de....

Currently listening:
Travels With Myself and Another
By Future of the Left
Release date: 2009-06-19
Wednesday, July 01, 2009 

Current mood:  understimulated
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17.-19. Juli 2009 - 19 Jahre Schokoladen
Hoffest, Konzerte und anderes Tamtam....

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19 Jahre Multikulturelles Zentrum Schokoladen Mitte – 19 Jahre alternative Kultur in Berlin-Mitte – 19 Jahre Hoffest und mehr....

Seit nunmehr 19 Jahren ist der Schokoladen Mitte in Berlin ein Ort von und für Kultur jenseits der Hochglanzpolitur. Im stürmischen Jahr 1990 aus einer Besetzung der Häuser in der Ackerstr. 169/170 entstanden, füllten seitdem unzählige Lesungen, Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen und Partys mit KünstlerInnen von allen Kontinenten unsere Räume und zauberten ein Lächeln auf die Gesichter unserer Gäste und Freunde. ....

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Schokoladen Mitte !Gekündigt!....

Aber das alternative Wohn- und Kulturprojekt in Berlin-Mitte ist akut gefährdet. Gegenwärtig betreibt der Eigentümer eine Entmietung des Gebäudes und versucht, nach einem gescheiterten illegalen Räumungsversuch im letzten Jahr, die Nutzer/innen und Bewohner/innen auf rechtlichem Wege loszuwerden. So wurden im letzten Sommer die seit 1991 kulturell genutzten Gewerberäume im Erdgeschoss und der Hinterhof-Fabrik gekündigt und vor wenigen Wochen auch den Wohnungs-Mieter/innen Kündigungen aufgrund angeblich „nichtangemessener wirtschaftlicher Verwertungsmöglichkeit“ zugestellt.

Konzepte des Hausvereins, die einen Verbleib der Kultur- und Wohnstruktur auch nach einer vom Eigentümer beabsichtigten Sanierung ermöglichen sollten, wurden vom diesem mehrfach ignoriert oder als indiskutabel abgelehnt.

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Wir kaufen uns selbst!....

Unser Ziel ist es, den Schokoladen dauerhaft als alternatives Wohn- und Kulturprojekt zu erhalten. Nachdem der Eigentümer alle Lösungsvorschläge des Hausvereins abgelehnt hat und nun eine rechtliche Auseinandersetzung betreibt, haben wir, gemeinsam mit der Stiftung Umverteilen, ein Finanzierungs- und Nutzungskonzept entwickelt, und dem Eigentümer ein Angebot gemacht, das Gebäude zu kaufen. Eine Antwort auf dieses Angebot steht zur Zeit noch aus.

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Für den Fortbestand alternativer Kultur in Berlin-Mitte ....

Wie jedes Jahr im Juli veranstalten wir das SCHOKOLADEN HOFFEST. Vom 17. - 19. Juli 2009 feiern wir noch einmal drei Tage Hochkultur nach Schokoladen-Art mit den beliebtesten und attraktivsten KünstlerInnen des Hauses, der Nachbarschaft und der ganzen Stadt. Mit diesem Hoffest wollen wir noch einmal unser Anliegen nach einem Fortbestand alternativer Kultur in Berlin-Mitte bekräftigen und die kulturelle Vielfalt präsentieren, für die der Schokoladen in den letzten 19 Jahren stand und auch in Zukunft stehen soll.....

Wir bitten, im Rahmen der Möglichkeiten auf unser Hoffest aufmerksam zu machen und laden ein, mit uns zu feiern.... der Eintritt ist frei... Drinnen und draußen. Umsonst und reichhaltig...


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Fr, 17. Juli 2009,  Konzert/Party:
Hof:
19:30 Rolando Random and The Young Soul Rebels (SkaReggae)
21:00 The Flooretts (MotownSoul)

Kneipe:
22:30 The Pikes (PowerPopModPunk)
23:30 Team Tyson (GaragePunk)
anschl. DJ Chopper und DJ Rübe

Theaterfoyer:
22:30: Zu Gast Bei Lars, Dieter (ComedyPerformance)

Club Der Polnischen Versager:
22:00: Dj Jemek Jemovit (Polnische Disco-Dance-Musik)


Sa, 18. Juli 2009,  Konzert/Party:

Hof:
20:00 Wello Rausch (ParaokeKopMassaker)
21:00 Orchestra Miniature In The Park (SommerSonneCoverHits)

Kneipe:
22:30 Ampl:tude (Electronica)
23:30 Jn Fischer Erf (FolkElectronica)
anschl. Sinnbus DJ Team

Theaterfoyer:
22:30: The Silver Tongued Devils (JazzSwingCountry)

Club Der Polnischen Versager:
21:00 Uhr: Die Lange Nacht Der Satire


So, 19. Juli 2009, Konzert:

Hof:
15:30 Montagschor (Klassische Chormusik)
16:30 Susi Asado (FolkPop)
17:30 Scheining (ExperimentalPop)
18:30 Wood In The Fire (Reggae)

Kneipe:
20:30 Peer (LoFiSongwriter)
21:30 Anois (Electronica)
22:30 The Innits (IndiPop)
Currently listening:
Mama I M Swollen
By Cursive
Release date: 2009-04-09
Monday, February 02, 2009 

Current mood:  chill


Byte FM spricht mit Ralf über dem Schokoladen, die Kündigung und alles drumherum... Die Radio-Sendung vom 24.1.2009 ("Mixtape") hier als download (68,8 MB)... Wello war bei Radio Friedrichshain zu Gast und klärt auf. Die Sendung vom 9.1.2009 als download (26MB)









Currently listening:
Clumsy
By Samiam
Release date: 1994-08-12
Wednesday, January 28, 2009 

Current mood:  amorous

Der Tagesspiegel macht sich ein Bild von uns: Der Glanz der wilden Jahre


Currently reading:
Buntspecht: So was wie eine Liebesgeschichte. (rororo panther)
By Tom Robbins
Thursday, January 08, 2009 

Liest was die TAZ dazu zu sagen hat: Mittes teure Schokoladenseite 


Currently listening:
Yank Crime
By Drive Like Jehu
Release date: 2008-03-25
Monday, December 15, 2008 

Current mood:  disgusted

Ende November hat die Anwältin des Eigentümers des Hauses Ackerstr. 169/170 in Berlin-Mitte eine Räumungsklage gegen den Schoko-Laden e.V. eingereicht. Der Eigentümer (Beteiligungsgesellschaft Friedrich Trier GmbH & Co. KG) klagt auf die Herausgabe der kulturell genutzten Flächen im Vorderhaus Erdgeschoss und des gesamten Fabrikgebäudes. Die Versuche des Trägervereins auf dem Verhandlungswege zu einer gütlichen Einigung mit dem Eigentümer zu kommen, (siehe Taz vom 7.10.2008: http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/es-wird-wieder-verhandelt/) sind damit endgültig gescheitert. Alle Angebote des Vereins, die vom Eigentümer beabsichtige Sanierung des Hauses durch Eigenleistungen zu unterstützen, um damit den Fortbestand der kulturellen Nutzung zu sichern, wurden abgelehnt.

Die Räumlichkeiten in der Ackerstr. 169/170 wurden 1991 durch den Schoko-Laden e.V angemietet, der diese Flächen verschiedenen kulturellen Projekten (Theater, Kultur-Café, Studios, Ateliers, etc. ) zur Verfügung stellt. Dank der Arbeit des Vereins und seiner Mitglieder hat sich der Schokoladen seit Anfang der 90er Jahre zu einem bedeutenden und über die Grenzen Berlins hinaus bekannten alternativen Kulturhaus entwickelt. Bei einem Erfolg der Räumungsklage würde dieser Arbeit ein jähes Ende gesetzt und einer der letzten Orte für alternative Kultur im Stadtbezirk Mitte geschleift.

Geschichte des Projekts
Das Wohn- und Kulturprojekt Schokoladen besteht seit 1990, als eine Reihe Student/innen und junger Menschen in das fast komplett leerstehende Haus Ackerstr.169/170 in Berlin-Mitte einzogen. Im folgenden Jahr wurden über die damalige Hausverwaltung WBM Verträge für die Wohn- und Gewerbeflächen abgeschlossen. Die Verträge behielten auch nach der Rückübertragung an eine Erbengemeinschaft und dem anschließendem Verkauf an den jetzigen Eigentümer ihre Gültigkeit.
Seit Beginn des Projektes war es Ziel des Hausvereins Schoko-Laden e.V.,  in den gemieteten Gewerbeflächen Platz für Kunst und Kultur zu schaffen. So wurde ein Kultur-Café mit Platz für Konzerten, Lesungen und Ausstellungen aufgebaut und Flächen den verschiedensten Projekte und Einzelpersonen z.B. der Comicbibliothek Bei Renate, der Stadtzeitung Scheinschlag, das Orph-Theater sowie Gemeinschaftsateliers und Studios zur Verfügung gestellt.

In den 18 Jahren des Bestehens ist das Wohn- und Kulturprojekt Schokoladen mitsamt seiner Teilprojekte zu einem wichtigen Faktor der alternativen Kulturszene in Berlin geworden und erhält Anerkennung und Zuspruch über Stadt- und Landesgrenzen hinaus.

Eigentümer gegen Mieter/innen:
Der Eigentümer der Hauses, die Beteiligungsgesellschaft Friedrich Trier GmbH & Co. KG bzw. deren Vorgänger-Gesellschaft, erwarb im Jahr 1993 das Haus Ackerstr. 169/170 von der damaligen Erbengemeinschaft. Sofort nach Erwerb versuchte der neue Eigentümer die Mietverträge zu kündigen, scheiterte letztendlich aber an den berliner Gerichten, welche die Gültigkeit der bestehenden Mietverträge feststellten. Seitdem gab es seitens des Eigentümers immer wieder erfolglose Versuche Teilbereiche des Projekts zu kündigen oder auch, wie im Sommer diesen Jahres, zu räumen. (siehe TAZ-Artikel vom 8.07.08: http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=bl&dig=2008%2F07%2F08%2Fa0165&cHash=97db221e2a )

Seit dem Erwerb des Gebäudes kümmerte der Eigentümer sich weder um Reparaturen, Instandsetzungen oder Verkehrssicherung des Gebäudes, noch um eine Abrechnung der Betriebskosten. Vermutlich war es das Ziel, das Mieter/innen-„Problem" auf diese Art zu lösen. Notwendige Arbeiten an der maroden Bausubstanz wurden daher in Eigenleistung von den Bewohner/innen und Vereinsmitgliedern geleistet.

Im letzten Sommer wurden vom Eigentümer dann erste unklare Sanierungsabsichten geäußert, einhergehend mit Versuchen, Teile des Hauses zu kündigen und zu räumen. Seitdem nimmt der Druck auf die Bewohner/innen und Nutzer/innen stetig zu: Neben der Kündigung der Gewerbeflächen und der jetzt anhängigen Räumungsklage geht der Eigentümer nun auch gegen die Wohnungs-Mieter/innen vor. So wurden Abmahnungen mit Kündigungsandrohung wegen angeblich illegaler Untervermietung von Wohnungen und der angeblich illegalen Nutzung des Fahrradschuppen auf dem Hof verschickt. Offensichtlich plant der Eigentümer ein Entmietung des Hauses, um nach einer Sanierung die Wohnungen mit hohem Profit zu verkaufen.

Der Eigentümer
Die Beteiligungsgesellschaft Friedrich Trier GmbH & Co. KG ist vornehmlich im Baustoffhandel tätig und betreibt mit der Fliesen-Zentrum Deutschland GmbH eines der größten Fliesengeschäfte Deutschlands mit Standorten in Trier, München, Leipzig, Erfurt und Magdeburg. Der Raum Berlin-Brandenburg wird von einer Filiale in Großbeeren bedient ( Berliner Str. / Ecke Feldstr., 14979 Großbeeren ). Daneben besitzt die Beteiligungsgesellschaft Friedrich Trier GmbH & Co. KG umfangreichen Immobilienbesitz u.a. die Hotels Altstadthotel und Römischer Kaiser in Trier sowie Villen und Häuser in Potsdam-Babelsberg (Spitzweggasse 5) und Großbeeren (Parkallee 7-9).
In der Auseinandersetzung mit dem Schokoladen e.V. tritt die Beteiligungsgesellschaft auf, die sich von Cerasoft GmbH vertreten läst, die wiederum von Brüdern Johannes und Markus Friedrich vertreten wird.

Für den Erhalt alternativer Kultur in Mitte: Großes Winter-Hoffest und Soli-Advents-Gala
Trotz und grade wegen der anhängigen Räumungsklage öffnet das alternative Kulturhaus Schokoladen Mitte vom 19. – 21. Dezember 2008 seinen Hof für ein Winter-Hoffest und Weihnachtsmarkt. Mit dieser Veranstaltung wollen wir noch einmal unsere Forderung nach einem Erhalt des Kultur- und Wohnprojekts Schokoladen bekräftigen. Der Eintritt ist frei.

Zum Abschluss des Winter-Hoffests findet am Sonntag, 21. Dezember 2008, ab 20 Uhr die große Schokoladen-Advents-Gala in allen Räumlichkeiten des Schokoladens statt. Eintritt sind 5 Euro Soli für den Schoko-Laden e.V.

weitere Informationen: Schokoladen Mitte, info@schokoladen-mitte.de

Currently listening:
Tell It to Your Landlord
By Harmonica Shah Blues Band
Release date: 2003-06-30
Sunday, November 02, 2008 

Zur aktuellen Situation im Schokoladen: Wie sich bereits herumgesprochen hat, hat der Eigentümer unseres schnuckligen Anwesens dem Trägerverein Schoko-Laden e.V.  die Gewerbeflächen und damit den ansässigen kulturellen Projekten (Schokoladen, Theater, Ateliers, Club der polnischen Versager etc.) bereits zum 30.September 08 gekündigt.... Wir sind aber immer noch hier und haben vor zu bleiben...
Der Eigentümer hat als Grund für die Kündigung eine anstehende Sanierung des Hauses angegeben. Unser Wunsch nach einer Fortführung des Mietverhältnis oder eine Sanierung unter Beteiligung des Trägervereins (ein entsprechendes Nutzungs- und Sanierungskonzept haben wir bereits im Sommer vorgelegt) wurden vom Eigentümer jedoch abgelehnt.
Ob der Eigentümer seine Kündigungsabsichten nun gerichtlich durchsetzen will, wissen wir nicht. Ein Räumungsantrag beim Gericht wurde bisher nicht gestellt. Für uns bedeutet das: Wir machen weiter wie bisher. Für Kultur aus dem Herzen, der Galle und den angrenzenden Organen.
Schokoladen statt Einheitsbrei. ...Wir bleiben alle!


Currently listening:
Love Your Neighbour? No Thanks
By Monotekktoni
Release date: 2007-04-09
Monday, September 22, 2008 
Auch unsere Freunde und Nachbar/innen vom Hausprojekt Linienstr. 206 haben Probleme mit dem Eigentümer. (Infos hier). Zum Erhalt der Linie 206 und anderer Hausprojekte in der Nachbarschaft gibt es eine Demo: Freitag, 26. September 08, 17 Uhr. Rosenthaler Platz.
Liniestraße 206 bleibt.... Schokoladen bleibt... Brunnen 183 bleibt...!!!
Schokolade statt Einheitsbrei!!!


Currently listening:
Friday on My Mind
By The Easybeats
Release date: 2003-11-12
Monday, July 28, 2008 
Nach den Aufregungen der letzten Woche (Kündigung der Gewerbeflächen, zusätzlich bezweifelte der Hausbesitzer die Gültigkeit existierender Verträge und forderte die sofortige Räumung von Ateliers und Werkstatt) wird jetzt wieder verhandelt. Der Hausbesitzer hat sich überraschend bereit erklärt, mit dem Hausverein Schoko-Laden e.V. über eine gemeinschaftliche Sanierung des Gebäudes zu sprechen. Der Verein will bis Mitte August ein Sanierungskonzept erarbeiten, auf dessen Grundlage weiter verhandelt werden soll.

Die vom Eigentümer ausgesprochenen Kündigungen der Gewerbeflächen (betroffen sind Schokoladen, Theater, Ateliers, Club der polnischen Versager etc.) zum 30.September 08 wurden allerdings nicht zurückgenommen.

Als Zeichen des guten Willens haben wir uns erstmal entschlossen, die Transparente am Haus und die Informationen in den Schaukästen vorübergehend zu entfernen.

Trotz der positiven Zeichen ist die Gefährdung der Projekte immer noch akut und wir benötigen nach wie vor Eure Aufmerksamkeit und Unterstützung....