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Cheek Dakota



Last Updated: 7/15/2009

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Signup Date: 6/21/2006

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Wednesday, October 17, 2007 
Dear Friends!

We are very glad and proud to tell you, that we have won the

YOUNGSTARS OF ARTS AWARD 2007

of our hometown!!!

Thanks to everyone who
supported us through the years, to make such great things possible!!!

Love, CHEEK DAKOTA
Tuesday, March 27, 2007 
Salzburg, Oida – Where have we gone wrong?
----
Auch wenn ich gerade alles andere als gesund und – in bester
Studentenmanier – stinkfaul die Wohnzimmercouch dem unbequemen
Klappstuhl im Hörsaal vorziehe, scheint es mir jetzt – wo gerade die
akustische Version von "Keen Insight" im Hintergrund verklingt – gerade
der rechte Zeitpunkt zu sein, wieder einmal einen kleinen Ausflug mit
den Jungs von CHEEK DAKOTA Revue passieren zu lassen. In dieser Ausgabe:
ROCKHOUSE BAR – Salzburg, geschehen am 22. März 2007. Mit dabei: ONCE  TASTED LIFE. Und nein, FACE THE IMPACT haben nicht als Headliner gespielt.

Es ist ja beinahe schon was Elitäres. Dieses Unterwegssein. Und auch
wenn diverseste große Bands laufend mit diversen Statements versuchen,
das Touren in den Dreck zu ziehen – es gibt trotzdem diesen
Ungewissheitsfaktor. Eine Gruppierung an Kerlen fährt Irgendwohin. Und
dort kann alles passieren. Ja, genau – Alles. Und sehr viel
Unerwartetes. Und alleine dieser Nervenkitzel ist es doch wert, oder?
Das Motto zum Programm machen…das ist's wohl auch, was Drummer Sebastian überhaupt nach Salzburg jagt, denn mit seinem schmerzenden Weisheitszahn kann er sich sicherlich auch Feineres als das Aktuelle vorstellen.

Die Reise nach Salzburg ist kurzweilig. Angenehmer Verkehr - keine
richtige Rauchpause, weil obligat verspätet – und irgendwie auch jeder
für sich. 4 Mann im Bus (Gitarrenmann Slu soll noch mit dem Zug
nachkommen), nur halt jeder mit sich. Irgendwie liegt der Stress und die
Verspätung doch ein bisschen ungut in der Luft…naja…schließlich bleibt
der Bus aber doch vor dem ROCKHOUSE stehen und schleunigst wird das
Equipment von draußen nach drinnen geschafft. Drinnen im Rockhouse ist
es nicht nur angenehm, sondern auch angenehm warm und sympathisch. Auch
der Backstage-Raum gibt mit seinem Charme das her, was ihm an Fläche
fehlt. Die Veranstalter und Techniker sind ebenfalls sehr sympathische
Typen. Kurzum: allen geht's gut, und einen Wuzzler gibt's
auch…Rockerherz, was willst Du mehr? Gesund sein! Auf jeden Fall, denn
in der Zwischenzeit hat sich beträchtliche Temperatur breit gemacht, und
eigentlich ist mir mehr danach, mit der Bettdecke kuscheln, als zu
warten, was denn wohl passieren wird…

Vielleicht wären ONCE TASTED LIFE, die sich für 19:00 Uhr angekündigt
hatten, auch nicht schlecht, denn die Herrschaften sind ebenfalls ein
wenig verspätet, schließlich geht doch alles ohne wirklich
Komplikationen wunderbar nach Plan. Bloß Slu lässt sich noch bitten. Ein
Anruf nach dem anderen führt in die Mailbox, SMS bleiben unbeantwortet,
und so herrscht um 10 Minuten nach 21 Uhr immer noch Ungewissheit, ob
der Herr an der Gitarre wohl in Salzburg dem Zug entsteigen und per Taxi
ins ROCKHOUSE kommen würde, oder per „Ich schlaf grad so gut"-Ticket bis
Innsbruck weiterfahren würde. Glücklicherweise ist er wenige Minuten
später da und gesamt CHEEK DAKOTA sind sehr erleichtert.
Achja…Gulaschsuppe gibt's auch. Und was für eine.

Kurz darauf beginnen ONCE TASTED LIFE mit ihrem Gig. Und zu diesem ist
eigentlich nicht viel zu sagen…Toll, toll, toll – und in dieser Meinung
unterstützt mich wohl auch das zwar spärlich aber immerhin doch
anwesende Publikum. Ein bisschen Pogo hier, ein bisschen Mitwippen da –
sehr gut, setzen. Und viel Spaß beim Feiern. Sehr nette Kerle, diese
Band, wirklich wahr.

Umbaupause, Zack, Pragg, CHEEK DAKOTA. Mit einem Set, das wohl niemand erwartet hätte, weil
a) neue Songs
b) Zugaben

Das – Punkt b – hat man bei CHEEK DAKOTA „neu" seit dem Sommer 2006
meines Wissens noch nicht gesehen. Und hast du's nicht gesehen, wird's
ihnen auch von etwas Pogo hier und etwas Mitwippen da gedankt. Naja…Die
Party ist vorbei. Besuchertechnisch war das heute nicht so ganz das
große Kino. Die Ursachenforschung dazu lässt uns ein, zwei Stunden
später auf dem Uni-Fest der Uni Salzburg aufkreuzen. Und wenn ich sage,
dass dort was los war, dann mein ich das verdammt nochmal auch so.
Musikalisch zwar vielleicht nicht soooo wertvoll, aber extrem voll. "Was
tu' ich eigentlich hier?", frage ich mich…Wie war das nochmal mit dem
Fieber? Achja…da haben wohl ein paar Bier drüber weg geholfen, und darum
hab ich auch kein Problem damit, per Taxi mit Marco, Friesi, Merch-Mann
Mini und noch zwei Leuten, die wir von diesem Fest, das leider schon um
3 dicht gemacht wird, mitgenommen haben, noch „woanders" hin zu schauen.
Tja…und um den Bogen zum Anfang herzustellen…erinnern Sie sich, werter
Leser, noch an den eingangs erwähnten Ungewissheitsfaktor? Ja?
Ha…Ebendieser trifft nämlich plötzlich voll zu, als alle Lokale
geschlossen haben. Alle Lokale? Nein, da drüben – Auf der anderen Seite
des Flusses, da hat noch eines offen…wir sind dort auch noch bis 5 Uhr
früh drinnen…auch wenn das eine Schwulen- & Lesben-Bar istz. Sündhaft
teuer, wie ich im Nachhinein anprangern möchte. Und ganz wichtig: „Oida!
Mia gengan nu net ham!", so unser Motto. „Oida! Es gehz hiazn!" die
wenig kooperative Antwort seitens des Barkeepings. „Kaunst jo scho moi
vua geh, Oida!". Oder so halt. Hauptsache: „Oida!".

Naja…Spaßig ist's dennoch – nicht zu knapp. Einer kürzeren Nachtruhe,
die mich wieder sehr ans Fieber erinnert, folgt die Heimreise…und die
ist ziemlich wie die Anreise…Nur diesmal zu fünft. Eine tolle Reise mit
Riesenspaß und imposanten Erlebnissen geht zu Ende.

Danke fürs Mitnehmen; ich hoffe, ich hab euch nicht angesteckt.

--
___[Max Zellhofer]______________________________________________