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pilocka krach



Last Updated: 12/20/2009

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Wednesday, September 09, 2009 

Current mood:  electric
Category: Life
ddr: "die welt ist eine scheibe" ; pk: "und sie dreht sich doch!" doppelrecordrelease in the vollhorst xbrg mit:

der dritte raum - live
pilocka krach - live

sven dohse
felix
la nina

11th september - DO YOU REMEMBER

that's because
OUT NOW is :

pilocka krach's "delusions of grandeur" ep

and coming soon the "rosa rausch" by ddr


yeah!

recordrelease in the doublepack



Photobucket
© GD

in der TAZ vom 14.09.2009:

Superschlank turnte sie



CLUB Treffen von Raveveteranen und Nachwuchs: Polkapunk und Osteuropa-Techno-Folk spielten Pilocka Krach und Der Dritte Raum im Horst Krzbrg


In dieser Nacht kamen viele Ex zusammen: das Horst Krzbrg am Tempelhofer ist Ex-Post; das Domäne-Kaufhaus daneben Ex-Hertie, als Exbewohner dieser Gegend freute ich mich, meine Exmitbewohnerin zu treffen, die ausdauernd im Pulk der Menschen direkt vor der Bühne tanzte. Mein ehemaliger Mitschüler Gunnar war auch dabei, und die Party, bei der eigentlich das Erscheinen zweier neuer Platten - vom Dritten Raum und von Pilocka Krach - gefeiert werden sollte, war recht schön, auch wenn die des Dritten Raums dann doch nicht fertig geworden war.

Der Dritte Raum, das gerne "DDR" abgekürzte Projekt des Ex-Göttinger Produzenten Andreas Krüger, entstand Anfang der 90er-Jahre. Die Musik besteht, wie man so sagt, aus betont kurzen Snare Drums, komplexen Hi-Hat-Strukturen, markanten Bassläufen, viel Klickern, Klackern, Geknarze und komischen Geräuschen. Mitte der Neunziger, als es noch eher so Richtung Goa und Trance ging, waren die frühmorgendlichen Liveauftritte, die Krüger mit Ralf Uhrlandt hinlegte, Höhepunkt nicht nur der damals noch überschaubaren Fusion. Einen Hit, der überall ständig lief, hatte es auch gegeben: "Trommelmaschine". Dann war die Musik minimalistischer geworden und in letzter Zeit wieder ein bisschen melodiöser, wie mir scheint. "Swing Bop" aus dem letzten Jahr hatte dann richtig fröhlich, jahrmarktmäßig, leicht nostalgisch und wie ein paar Sachen von Eric Nouhan aus den 90ern geklungen.

Polkapunk und Glamrock

Langsam füllte sich der Club mit unterschiedlichen Partygängern; verwaisten Gästen der Bar25, alten und neuen Fans vom Dritten Raum, Pilocka Krach und Sven Dohse (der am Ende auch noch auflegen sollte) sowie Jugendlichen, die bestimmt im Youthhostel am HAU wohnten, wie ich mir vorstellte. Rote und grüne Laserpointerpünktchen trieben sich im Raum herum, hielten mal da, mal da, zerstoben ab und an auch hübsch, und manchmal sahen die bepunkteten Leute ein bisschen aus wie Weihnachten.

DJane La Niña bereitete den großartigen Auftritt von Pilocka Krach vor, die ihre neue Platte "Delusions of Grandeur" vorstellte. Krach trug ein weißes Unterhemd mit einem großen roten Punkt und begann so irgendwie polkapunkmäßig. Superschlank turnte sie hinter und über ihren Geräten herum; die dunkelbraunen Locken hingen wild im Gesicht. Bei dem Stück "Gitarre spielen" (wie Bob Dylan) hatte sie eine Spielzeuggitarre in der Hand; gegen Ende sang sie in ein bunt leuchtendes Mikro. Sie wirkte gleichzeitig leicht arrogant und begeisternd mitreißend und brachte jedenfalls alle Leute auf ihre Seite. Im Grunde genommen war das richtig guter Glam-Rock. Und ihre von Andreas Krüger produzierte Platte, um die es ja ging, klang auch zu Hause noch prima. (Lustigerweise singt die Kollegin Laura Ewert bei einem Stück mit.)

Ein Bart im Gesicht

Wir hingen dann draußen herum. Am Rande sprachen Zwanzigjährige über wichtige Dinge wie Freundschaft. Irgendwie ist es auch wie ein Veteranentreffen, hatte Judith gesagt, und ich hatte kurz gestutzt, weil ich sie in meinem Kopf unter "die Jugendliche" gespeichert hatte und nur den Dritten Raum und Sven Dohse zu den Älteren zählte.

Um vier begann dann der Dritte Raum. Der Anfang war klasse und ging auch so Richtung Osteuropa-Techno-Folk. Mitreißend fummelten die beiden an ihren Geräten herum, doch irgendwann hatte man das Gefühl, dass sie sich bei ihrem Anderthalb-Stunden-Auftritt irgendwie verläpperten; man schaute ihnen immer noch gern zu, aber wie sie sich bewegten, passte nicht mehr richtig zur Musik, die manchmal zu ausgedacht wirkte, um abzugehen, sozusagen; manches funktioniert vielleicht besser zu Hause - keine Ahnung. Es war spät und ich schon ziemlich erledigt, was mich sehr ärgerte, denn Sven Dohse, der Langzeitheld alternativ orientierter Techno-Openairs, dessen Auftritte ich immer toll gefunden hatte, den ich zwei Jahre nicht gesehen hatte und der nun lustigerweise einen Bart trägt im freundlichen Gesicht, begann gerade aufzulegen; es war wieder schön und super, dann ging's aber doch nicht mehr. Vor dem Club sammelten Flaschensammler die Reste der Nacht; mein Späti machte gerade auf, die ersten Trinker saßen vor der Bäckerei. 

DETLEF KUHLBRODT

Irgendwie ist es auch wie ein Veteranen- treffen, hatte Judith gesagt, und ich hatte kurz gestutzt




Monday, July 20, 2009 

Current mood:  talkative
Category: Food and Restaurants
Thursday, June 25, 2009 

Current mood:  gallant
Category: Music
Photobucket

including:

all is love
bubblegum
gitarre spielen (wie bob dylan)
punk..s not dead

on save to disc - std102 - distributed by word and sound


Info:

„Delusions of Grandeur“ by Pilocka Krach is a 12’’ beyond good and evil. Right from the first dry and crisp beat you are kicked to another dimension. Irony and punk reign supreme, far away from the usual stuff that moves the dance floor. Those witnessed Pilocka live know what to expect: raw thumping beats, esprit, bizarre funkiness and a powerful, unique “one woman performance”. On stage or on record - she gets straight down to it!
 
“All is love” is a gaudy 80’s track with vocal hooks and a stomping bass line. The extreme old-school electro beat pushes straight forward together with a funky nerd arrangement that leaves us without a doubt: we’re not dealing with retro-from-the-fridge, but a fresh and new pick from the garden.
 
“Bubblegum” gives a much slower feeling. Gives you time to enjoy the absurdity that dwells in this heck of a laugh. No hook could be further reduced. “Do you have a bubblegum” – a mantra for chatting people up in a stomping, eternal night…
 
“Gitarre spielen” (“playing guitar”) shows that Pilocka Krach knows no boundaries of genre but her own. Common denominator always is a beat that makes you move. But beyond that, anything can happen. Here we have an acoustic guitar that lulls us and lightly takes us along to some dude who pitifully realises that he isn’t Bob Dylan. Again, everyone and everything is invited to sing along as preferred, as long as the track bounces on to a clearly defined coda.
 
The end is fully achieved with the odd track “punk’s not dead”.
Here we bounce, have a jolly whistle and groove smiling like a crackpot.
 
Pilocka Krach is loud, obscene and untamed. Childish new shit, definitively punk and true mpc rock’n’roll.


Thursday, June 25, 2009 

Current mood:  voluminous
Category: Music
"sesam" on front digital 007 - "in gang we bang ep"

Mothers, keep your children safe, as the next release on Front Rec is going to be frivolous. The name "In Gang We Bang" includes the program. For the seventh release Front Rec has squeezed blood out of a stone with seven magnificent tracks. Freaking, driven and excellent electronic music by Madame Pilocka Krach, Holger Flinsch from Germany, the Georgians Eke and Lado and some other international artists awaits you. Nice choice of amazing pieces of music. With this Various Artists Compilation the next weekend is definetly going to be great.

Some Feedback:

Jonas Wahrlich (Eminor / DER HUT // PLUX) Comment: Mayflower perfectly fits into what i'm playing. Pilocka's Sesam is also a funny and cool tune. Great release!

Stephan Bodzin (herzblut // world) Comment: mayflower for me!

Franco Bianco (Dilek Records, Multivitamins, Hypercolour, Unfoundsound) Comment: Pilocka Krach - Sesam // Original Mix is the one for me! ))))

Steven Beyer (Lordag) Comment: The Urban Truth Track is my Faveroute here. great. Thx guys! ;-)

Xpansul (True Type Tracks) Comment: Mayflower and Aperantos Ouranos are nice. Thanks

Blood and Tears (KarateKlub / Lordag) Comment: Mayflower is my favorite

Half Stereo (HalfStereo // Dinamo.fm) Comment: Interesting EP full of different sounds and strokes. I like it. Some experimentalism and forward thinking attitude here. Ace!

Someone Else (foundsound records) Comment: this is a nice release.

Alexx Wolfe ( Sui Generiz / FVF / SK SUpreme / Suara ) Comment: My favourites are Eke & Lado , Elon & Jason Short and S Koch and Modulare. very good release and the artwork is great, like allways, from hell!

Remute (Remute) Comment: the track by pilocka krach rules. ... nice artwork as well!

Gennaro Mastrantonio Comment: very strong and full release...I like more 'Eke and Lado' and 'Holger Flinsch', very bomb tracks! Full Support

Miro Pajic Comment: quiet nice in all! my faves are holger flinsch + fase miusic sender!


Full length preview: www.myspace.com/frontdigital & www.frontrec.com
Wednesday, May 27, 2009 

Current mood:  excited
Category: Music
upcoming releases:

pristine 005 - "bier", "XYZ", "meine kacke" -

pristine005

front digital 007 - "sesam" -

front007




...and coming soon my first ep "delusions of grandeur"
including: "all is love", "bubblegum", "gitarre spielen", punk..s not dead"



enjoy it !!!
pilocka


Wednesday, May 21, 2008 
Lass krachen Pilocka!


Sie wurde an einem Ruby Sunday in der Krachstadt B. an S. unweit der H. geboren.

Nach dem Block und den new Kids etablierte sich ein rasantes Interesse für funktionelle Soundsynthesen.

Grenzen gänzlichst gleichgültig gegenübergestellt, war es nicht weit zum auditiven Schöpferwahnsinn.

Vom Drüsenpop zur Lautmalerei.

In der dadaistischen Tradition werden Texte wie: "meine k riecht nach sch " und "kraesch! boom!! kraesch!!!" zur reflexiven Nichtreflektion.

Frau Krach sammelt Geräusche, wie Bienen den Honig.

Trendblind folgt sie dem wegweisenden Klangteppich ihrer Intuition.

Orgienhafte Topfschlagarien und rhythmisches Vogelgezwitscher läßt den Bezug zu Punk und Roger Withaker erahnen, aber keinesfalls ergründen.

Pilocka Krach verwandelt Datenurin in geshakten Martini mit Birne .


BRAUSEPULVER IN DEN OHREN!




written by: calvin celsius