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Undergrind



Last Updated: 11/27/2009

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Status: Single
City: Berlin
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Country: DE
Signup Date: 8/3/2006

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Monday, August 10, 2009 
Hosted By:
Undergrind

When:
Wednesday, August 12, 2009

Where:
tacheles
oranienburgerstr. 54-56a
berlin
10117

Description:
ecello: kristoff becker eletronics: undergrind (david perlzweig) video/mix: mademoiselle bulle

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Thursday, July 16, 2009 
Gastgeber:
Undergrind

Wann:
Mittwoch, 22. Juli 2009

Wo:
Tacheles Berlin
Oranienburgerstr. 54-56a
Berlin
10117

Beschreibung:
Ab nächsten Mittwoch den 22.07 startet das Tacheles ( google maps ) den Filmsommer. UNDERGRIND und CELLOTRONICS werden verschiedene Filme,projiziert auf eine Fläche von ca. 10x6 Meter mit ihrem hardawarebasierendem Electrosetup live vertonen. Als Einstieg in die Saison wird eines der grössten Fragezeichen der Filmkunst vorgeführt

Klicke hier, um das Event aufzurufen
Monday, April 13, 2009 
Hosted By:
Undergrind

When:
Wednesday, April 15, 2009

Where:
Stella
Holzmarktstrasse S/Bahnbogen49
Berlin
12051

Description:
3rd concert of the moogulator pattysplanet undergrind berlin minitour

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Sunday, April 05, 2009 
Hosted By:
Undergrind

When:
Thursday, April 09, 2009

Where:
Laika Neukoelln
Emser Str.131
Berlin
12051

Description:
Das Koeln-Berlin Elektroakustische Quintett laed ein zu einem Abend mit freier Improvisation zwischen den Welten. Elektronische Klangwelten treffen auf Jazzige Begebenheiten und formen eine ambiente Klangskulptur.

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Thursday, March 26, 2009 
28.03 Edelweiss Görlitzer Str.1-3
Event

shakira im elfenbeinturm (s3 Literaturwerke)
UNDERGRIND (wrong planet productions) live
initial gain (we love to emerge) live
nina blondich (fantomton) live
phantom crunch (fantomton) live
delorean graycode (fantomton) live
radarfilm (fantomton) live
+ first Record Release by fantomton

Dancefloors:
lektor vs. nina pabst (L(i)ebe zur Musik | Pentagonik| female pressure)
cem orlow & antitonal with live sax (synaptic waves | high filet | soylent network)
deviloopment(..mica+electoy) (symbiont-music) live
kabo (fantomton)
m-node (fantomton) live
friedrich tillmann (symbiont-music)
max schumann(..symbiont-music | suchtfaktor) live
georg wedel (symbiont-music)
funkenstrøm (symbiont-music) live
ryan sielas (symbiont-music)

Visuals:
karge welt (symbiont-music) live
kamera live
un-defined live
beatstorm (fantomton) live

Wednesday, February 25, 2009 
Hosted By:
Radarfilm

When:
Saturday, March 28, 2009

Where:
Edelweiss
Görlitzer Str.1-3
Berlin
10997

Description:
Das Hirn geht auf wie ein Kopfsalat. Die Luft ist kühl. Ein einsamer Raver tanzt auf dem Horizont, umarmt die Sonne und fragt sich ob ihn auf dem Heimweg, morgens, mitten im jobrush die Frühlingvögel und Schulkinder wieder ausschimpfen werden. Doch das zählt nicht. Nicht jetzt!

Lineup XperimentL Floor:

22:00 S³–Literaurwerke
24:30 Gaya reading
01:00 Phantom Crunch
01:30 CD-Präsentation
02:00 Undergrind
03:00 Nachtzug
04:30 Radarfilm

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Saturday, December 13, 2008 
After a long break I'm going back into the all-acoustic music. A new duo with Kristoff Becker (Cello) has been formed.

see also : cellotronics

Sunday, October 19, 2008 
Sunday, August 31, 2008 
... und auf einmal stoße ich auf eine Schwierigkeit die wohl jeder Autor kennt. „Wen interressiert das überhaupt ?"

Es handelt sich um einen Reisebericht bei dem ich schon vorher die Entschuldigung anführen möchte, dass Zeiten vermischt sind da sich die Position des Erzählers, also meiner zusehends verschiebt und in dem Bestreben die Dinge dem Nebel des Vergessens zu entziehen befand ich mich in unterschiedlichen Perspektiven. Rückblickend, Erinnernd, Erlebend.

 

Was passiert einem, wenn man 3 Monate lang ohne Raum ist ? Keine Wände, kein Obdach ! Keine Lust zu sprechen. Lust zu schreiben, aber jetzt wenn ich mein Reisetagebuch aufschlage kommt es mir vor wie ein hoffnungsloses Unterfangen dem ich mich im letzten Sommer so voller Inbrunst hingab. Unmöglich zu erklären. Kein Spiegel.

Oder doch, manchmal schon, wenn ich in den Genuss des zweifelhaften Segens der zugegeben nicht allzu weit entfernten Zivilisation, der Hygiene, kam.

Doch, manchmal gab es Spiegel. Aber ich schaute weniger deswegen hinein um zu sehen wie ich aussehe, vielmehr ob ich aussehe vielleicht auch ob ich existiere. Nicht genau wissend was ich suche vielmehr dass ich suche ging ich los.

Wie macht man das ? Naja, man stellt sich an die Strasse und zeigt den Autos, die man von vorne sieht den ausgestreckten Daumen, denen die man von hinten sieht den ausgestreckten Mittelfinger. Das Gefühl das ich hatte ähnelte dem das ich schon mal mit 17 genießen durfte. 30 Meilen Landeinwärts von Los Angeles. Ein Vergnügungspark mit den schnellsten und längsten Achterbahnen der Welt. Ein Ort an dem man sich gerne in Schlangen stellt, eine ¾ h ausharrt um einen 30-sekündigen Adrenalinschock zu bekommen. Eingeschlossen mit 5 anderen Extreme-Amusing-Patienten in einer Kabine beschleunigte man sich auf Schienen auf 80 km/h in der waagerechte, um dann durch eine Kurve nach oben in die Senkrechte befördert zu werden. Mit dem Rücken zu dem sich entfernenden Boden gekehrt ging es dann etwa 60 Meter in die Höhe. Oben angekommen, aufgrund der Erdanziehungskraft abgebremst setzte der Motor aus.

Und da gibt es einen Moment, einen ganz bestimmten, unvertrauten Moment des Stillstandes. Einen Moment indem sich das in absurder Nichtbeweglichkeit befindende Objekt seiner Natur bewusst wird.

In diesem Moment hatte ich das gleiche Gefühl wie im Sommer als ich trampend an der Strasse stand. „was tue ich eigentlich hier ?" oder „bin ich denn total bescheuert ?" Wenn der Magen von unten gegen das Zwerchfell drückt, wenn man sich des eigenen Gewichtes, der eigenen Leichtigkeit bewusst wird. Wenn die eine Trägheit von der anderen besiegt wird.

„Trägheit" ich könnte ein Buch darüber schreiben, wenn ich nicht so faul währe.

 

Mein Vorhaben: 3 Monate weg, 3 Monate lang die Suche nach mir selbst auf fremden Terrain wagen. 3 Monate nachdem ich davor mehrere Stunden pro Tag am PC saß, unmengen von Energie verschleuderte, Physische und Geistige, doch Stop: Ich wollte das doch nicht mehr trennen: Die Einheit von Körper und Geist, klingt geil oder? Jetzt gerade an der Strasse jedoch in einem extrem nüchteren Zustand klingt das Scheiße. Also noch mal: „Was will ich hier ?"

„Ich weiß es nicht"

Würde ich wohl am ende meiner Reise eine Antwort wissen ? Oder werde ich auch dann, zwar mit stolzgeschwellter Brust, erkenntnisgeschwängert und nach besten Wissen und Gewissen sagen: Ich weis es ---- nicht ?

Sunday, August 31, 2008 
2. Tag

 

Was bin ich ?

Die Antwort: Ich bin die Differenz dessen was ich esse und was ich Scheiße.

Also gegessen habe ich Trockenfrüchte, Brot mit Käse Wurst...., Geschissen habe ich bis jetzt noch nichts, stehe also noch ganz gut da. Ich stehe also hier auf einer Raststätte bei Mulhouse und es war plötzlich gar nicht mehr so einfach wie sich das alles angehört hat:

" Naja, du fragst einfach die Leute und dann nehmen sie dich mit" „ Je dois aller a la direction Espagne, comme Perpignan, Orange, Valence. C'est votre direction aussi ?"

« You speak English ?" bekam ich zur Antwort. 5 Minuten später saß ich mit einem Iraker im Peugeot und fuhr nach Lyon. Es war übrigens ende April und der Irakkrieg tobte. In einem Gefühl des optimistischen Fatalismus gab ich mich der politisch recht aktuellen Situation hin, und natürlich sprachen wir darüber, über Westen und Osten, und natürlich war mir klar, dass ich keine Chance hatte dem politischen Tagesgeschehen aus dem Weg zu gehen, oder dem was uns als solches verkauft wird. Für teures Geld. Es war ein interessantes Gespräch. Nach einer halben Stunde bin ich eingeschlafen. Eine Absurde Situation. Ich sitze mit einem Mann im Auto und an dem Benzin das wir verbrauchen klebt das Blut seines Volkes, dieses Mannes, der so nett war mich mitzunehmen. An den Tankraststätten spritzt das Blut in Fontainen aus dem Boden. Die Illusion der uneingeschränkten Mobilität der wir uns hingeben. Man setzt sich in ein vollgetanktes Auto, fährt zur nächsten Anti-Kriegsdemo und schreit: Kein Blut für ÖL. Wir tanken Blut. Es sollte heißen: Kein Blut für Blut oder Kein Geld für ÖL.

Ich habe kein Geld für ÖL, ich steige ein in die Überkapazitäten unserer weltfressenden Geschäftigkeit. Ich besinne mich aufs Kerngeschäft, Ich bin ein knallharter Sanierer. Ich bin Hitchhiker.