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Last Updated: 4/19/2007

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Friday, February 16, 2007 8:12 AM

Current mood:  excited

DIE CAMERON HIGLANDS,

TANAH RATHA,
war der erste halt  in den higlands. schon als wir aus dem bus ausgestiegen waren merkte man dass es kuehler wurde und man schon einen pullover vertragen kann. immer noch komplett am ende von  THAPA, suchten wir uns erstmal eine unterkunft...nachdem wir in der touristeninfo einen plan geholt hatten und einfach mal lossteuerten und ein angebot von 50RM fuer ein double erstmal ablehnten, landeten wir bei (hostelname wird noch ergaenzt)eines ruhigen indischen herren mit zwei frauen (kristina glaubt ja nicht dass es seine zwei waren, kann aber schon sein)
die zimmer schwankten  jedenfalls zwischen mondaen bis oberklasse, topgepflegt mit dusche, riesenbalkon, luxuswohnzimmer und garten, kueche und alles halt toll und fuer  50 RM (ca.10 euro), da wir zwei naechte buchten und gerade die nebensaison begonnen hatte.
Als ich ihn nach einem miet-scooter fragte,zeigte er mir auch sofort seinen fuhrpark mit mehreren thaistyled- 125ccm scootern----der Waahnsinn... kristina sofort schiss, ich koennte uns toeten, sagte nein...(man braucht in malaysia keinen fuehrerschein fuer scooter ). ich blieb hartnaeckig und wir mieteten den flitzer fuer nur 30 RM (9 Euro) pro tag. eine seiner aeuserst sympathischen frauen kam dann an und wollte mir alles demonstrieren. das klappte dann nur mit  bedingt,wegen dem eigenartigen getriebe ohne kupplung... komisches getriebe...(hab die kleine inderin fast an die wand gefahren, die rettete sich aber noch mit einem beherzten satz auf die seite, als mein scooter zum wheelie abhob )
die junge frau nahm aber alles sehr locker und sagte nur : bitte 20km..h fahren. kristinas vertrauen in meine motoradkuenste lag darnieder...aber wir rafften uns noch auf und alles klappte wie am schnuerchen (die dinger fahren scho 80- 100km..h ).wir hatten einen herrlichen tag in den noch schoeneren CAMERON HIGHLANDS, kristina hatte  vollkommen recht hierher zu gehen, frische luft, wenig leute, guter tee, leckere indische veg. kueche und viel  erdbeeren und vieles sehenswertes mehr...unsere scootertour fuehrte ueber die riesigen teeplantagen (nirgendwo ausserhalb von malaysia wird man tee von dort bekommen, da so viel getrunken wird, das malaysia sogar importieren muss ). auch bemerkenswert ist der englische touch der gebaeude, die gehegt und gepflegt werden...very british...

wir waren auch in einer siedlung der orang asli (waldlaeufer), den asiatischen aborigenes. vielleicht kennt manch einer die ureinwohner von diversen dokus her, mit blasrohr auf der jagd etc....auf jeden fall lebte diese community sozusagen ,ca. 10km hinter THANA RATHA, zivilisiert, die kinder gingen in die schule, genauer konnte ich aber noch nicht deren siutation erkennen.zumindest fuehlte man eine freundliche atmosphaere und man merkte, dass es in dieser siedlung keine(zumindest keine offensichtlichen)zivilisationskrankheiten wie alkoholismus etc.(vgl. inuit)gab...wir wurden auch gleich freundlich von den bewohnern gegruesst und es scheint auch eine uebernachtungsmoeglichkeit zu geben. wir aber zogen es vor mit dem roller weiterzubrechen...war echt abartig cool, richtige highlandstrassen mit schoenen kurven, kristina hats auch unglaublich spass gemacht und ich meine reputation als kraftfahrzeugfahrer wiedererlangt . also wer in den urlaub faehrt: roller und auf eigene faust! wir konnten abseits der strassen in die teeplantagen rauffahren, obstfarmen (sehr leckere fruechte das ganze jahr ueber wg. dem klima)und und und.

der erste tag war auf jeden fall ein doller...

















Thursday, February 15, 2007 7:33 AM

Current mood:  crappy

MALAYSIA

Kuala Lumpur nach Thana Ratha, Cameron Highlands

04 02 2007

nach langer diskussion wohin nun, entschlossen  wir uns in die angeblich tollen Cameron Highlands zu ziehen und  dazu muss man zuerst nach Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias. Das sollte sich aber nicht so einfach managen lassen wie geplant....

zuerst muss man den busbahnhof ueberleben, was soviel heissen mag wie: eine horde trifft sich auf mehr als hundert schaltern und bruellt sich an. ich gleich am schalter wo etwas von highlands stand mich um ein karte behmuehend stand kurz vor meiner ersten pruegelei hier, na danke. aber der rauhe umgang hier scheint normal zu sein, wie in jeder anderen metropole.....aber dazu spaeter noch mehr.

um in das von kristina gelobte land zu gelangen muss man in Thapa umsteigen.....

wenn es einen ort gibt an den gott nur zum kacken vorbeischaut, dann ist es Thapa . leider konnten wir nicht mehr in die  Cameron highlands weiterfahren da es zu spaet war (18.00)...dieses nest war echt tot..so roch es auch. als wir ankamen daemmerte es schon und so gut wie alle laeden hatten auch schon zu. die strassen, die normalerweise in diesem land sowieso nicht die hygienischten sind waren hier ein schlarafenland fuer die schaben. was also tun? Taxi? nein, zu teuer (60RM = 20$, nach Cameron Highl.). auf zum puffpeter! kristina zueckte sofort ihren zehn jahre alten Stefan Loose Reisefuehrer, Malaysia, Brunai, Singapore (der ansonsten schon gute dienste leistet) und wir fragten die neugierigen leutchen nach dem Hotel Utara. Ein reizender Ort hier. unser erster eindruck von diesem etablisement war gleich einem budapester bahnhofsbordell, was aber nicht heissen soll das wir nichts gewoehnt sind, es war einfach das schmuddelige flair, was alle traveller so magisch fasziniert...der nette herr an den tresen sprach mich auch sogleich auf mein tattoo an ("nice tattoo, sir") und ich wollte mit einem 50 Rm schein fuer die unkosten aufkommen und legte den schein auf die tresen. dieser verschwand auch so schnell wieder wie ich ihn hinlegte.der nette puffpeter wollte natuerlich dann auch das wir bezahlen, aber wo war der schein? nach endloser diskussion  entdeckte der nette herr ihn wieder in seinem hemd! ich war begeistert das wir bei einem zauberer pennen duerfen! als ich mich mit meinem harem dann von dannen machte um das nachtgemach aufzusuchen, den herrgott einen lieben kerl sein lassend, kommentierte der nette zauberer noch die situation mit: "nice tattoo, sir, really really nice tattoo! sleep well!"

 

die situation bei uns war aufgrund der verschiedenen ziele eh schon angespannt was dieses zimmer und die im allgemeinen beschissene stadt nicht gerade verbesserte..anyway, ich zog daraufhin los um noch etwas zum spachteln zu holen, da wir eh nicht mehr miteinander redeten. Hah! Weiber! da stuerz ich mich doch mal in dass Nachtleben von Tapah!

Allerdings, und dass is wirklich so, Tapah is ein abartiges Kaff, Hurlach eine Metropole dagegen. Um 20.00 sah ich ausser einem stark transpirierend, darbenden Obdachlosen keine Menschenseele mehr (Menschenseele, viele Schaben tummelten sich schon in der Kloake die in dem Monsoonregen heraufgespuelt wurde, alles stank erbaermlich). Auch keine Lichter mehr auf den Strassen.  Es war dass andere Malaysia, dass der oekonomisch vergessenen, dass unbequeme, nicht Trekkingsandalentaugliche Provinzmalaysia. Ab und zu sah man eine Zigarette in den noch dunkleren Gassen aufglimmen. ich erreichte dann schliesslich und doch endlich einen kleinen indischen Laden, der gerade  schliessen wollte.

dort entschloss ich mich einen cacao und irgendeinen anderen scheissdreck zu kaufen und wieder in richtung puffpeter zu gehen.

kristina, auch sehr angeschlagen durch die heimische atmosphaere, sass immer noch am gleichen fleck.

als wir uns dann endgueltig zerstritten (benni sauer wg. tamah negara, kristina auch wg. situation und verschwendetem geld ) schlafen legten konnten wir kein auge zu machen. das letzte was ich von der nacht weiss, ist das ich versucht habe die klimaanlage anzuwerfen, die aber flog mir prompt und rauchend ins gesicht..

am morgen danach zogen wir dann los, um in die Cameron Highlands zu fahren, der grund  des streits. von Tapah nach  Tanah  Ratha dauert es ca. zwei stunden mit dem bus. der noch intakte, da schwer abholzbare bergregenwald bat eine herrliche kulisse. 



 

 

 

 

Monday, February 12, 2007 6:55 AM

Malaysia,

TAMAN NEGARA, TAG 2

 leicht angeschissen sind wir am zweiten Tag losgezogen um auf eigene Faust den Trail im Dschungel zu meistern. dafuer muss man erst den  Muellberg von NKS und den anderen Ethnoganoven  ueberwinden. der eigentliche naturpark liegt auf der anderen flussseite und die boote fahren fast alle fuenf minuten. sobald man im park angekommen ist merkt man gleich dass hier ein engagiertes management am werk ist und man trotz hoher anzahl an touristen den park sauber haelt..  nun, man hat dort auch das laengste canopy der welt eingerichtet auf dem man in ueber 40 m hoehe den regenwald auch mal von der anderen perspektive betrachten kann...wie auch immer,  wir sahen lediglich eine wildschweinfamilie im morgengrauen. um wildlife zu beobachten muss man einfach in der nacht in den wald.wir haben  trotzdem unseren spass gehabt.  nach dem, im vergleich zu den cameron highlands lockeren trail von etwa 3 std. gingen wir auch wieder zurueck. 

so, was soll ich nun dazu noch sagen? ich kann jedem nur empfehlen in den park  selbst zu gehen. das ist zwar wesentlich teurer, aber auch besser fuer denselbigen. diese sogenannten ethnotravelagenturen sind meines erachtens in keinster weise verantwortungsvoll und fuer einen individual touristen ein graus.

ein beispiel: man kann dort in den agenturen eine tour zu den orang asli (malaysias aborigenes)buchen und deren dasein fotographieren. natuerlich ist es faszinierend eine kultur zu sehen die noch in der steinzeit mitten im wald lebt, doch jedem halbwegs vernuenftigen menschen muss  klar sein dass die orang a. nix davon haben wenn diese mafioesen gestalten von ethnoterroristen horden von scheiss kameratouris in deren doerfer schleift (die orang asli sollen sehr freundlich sein, was aber auch dem kommerz nicht gerade ungelegen kommt), egal, falls jemand in malaysia einem orang asli im taman negara begegnet und eingeladen wird sollte er oder sie die chance nutzen. jedoch verzichte ich lieber auf die eine oder andere tolle experience da ich nicht diese organisationen unterstuetze. ein deutscher anthropologe der seit den siebzigern bei den orang asli lebt hat auch eine ziemlich coole aktion gestartet: er hat schilder in den doerfern aufgestellt auf denen ein tribut fuer dass fotografieren verlangt wird . den orang asli ist es ziemlich egal, vielleicht kennen sie keine kameras (kein scheiss), die travelagencys kuemmerts wenig was aus deren kultur wird und ziehen nur  ihren eigenen nutzen daraus...wie die freakshows im 19jhd.

um endlich einen punkt zu setzen: ich scheiss auf diese Art von Tourismus,die horden von ethnoagenturen, deren machenschaften  sowie auf jeden  der das toll findet.  ehrlich gesagt ist malaysia ein schoenes, aber auch noch in sachen umwelt, entgegen ihrer propaganda weit zurueck was die endlosen palmoelplantagen sowie eine armee von lastern, beladen mit tropenholz bezeugen. dort wird die natur (wie ueberall) nur als wirtschaftlicher faktor betrachtet, wenn auch nur  touristisch.... 

 

 

 

 

Sunday, February 11, 2007 6:23 AM
TAMAN NEGARA
,
das heisst soviel wie etwas schoenes, einzigartiges. so ist es jedenfalls uebersetzt. Tama Negara ist auf jeden Fall der einer der aeltesten Regenwaelder der Erde und mit 14.000 Arten sicherlich spektakulaer.
TAG 1:
wir jedenfalls kamen mit einem shuttle (NKS-TRAVEL)von Thana Ratha aus quer durch endlose palmoelplantagen (schlecht, da regenwald dadurch immer mehr vernichtet wird zwecks oelgewinnung), vorbei an kolonen von lkw s die tropenholz abschleppten (soviel zum thema malaysia schuetzt seinen wald), nach ca. 5std an und  wurden  von  "The  Dragon"  empfangen , einem langhaarigen chinesen, wie aus einem kung fu film entnommen erklaerte, was man somachen kann.  da  unser  budget  nicht  gerade den doch besser betuchten touristen entsprach mussten wir schnell kapitulieren. zwar hatten wir unsere unterkunft(park lodge) schon unterwegs gebucht und konnten gleich quartier beziehen nach einer kleinen allrad action , mussten aber feststellen das die alle miteinander unter einer ecke stecken, was an und fuer sich nicht schlimm ist, aber auch bedeutet das man als individualtourist keinerlei freiheit mehr geniest und nur noch hin und her geschoben wird. klar, die preise waren nicht soo heftig, es mangelte auch eher an der kalkulierten zeit  ( 2 tage sind zu wenig), aber genau das ist der punkt: alles erscheint guenstig, alles auf rechnung  (man kann ja eh nicht einfach so abhauen, hehe..)
und dann summiert sich das alles. wir mussten auf jeden fall spinnen sehen (ich eher, kristina nicht so). so fragten wir den drachen welche tour geeignet waere dafuer: nacht safari.....
die machten wir auch dann am abend, die stimmung war auch ganz gut, man fragte uns was wir wollen mit jeep (2std/30 RM) oder night walk (1,5 std/20RM) ich fragte dann was waere denn besser um mehr tiere zu sehen? natuerlich das fuer 30 RM....
wir machten uns dann auf um mit einem jeep sonstwohin zufahren und mit flutlicht nach tieren im jungle ausschau zu halten. an bord ein komischer spack aus d-land (war nicht ich ), wir und eine anfangs nervige familie aus indien. wir fuhren allerdings nicht in den dschungel sonder in die palmoelplantagen: solche arschloecher! ich hatte mich so gefreut, endlich mal tiere zu sehen und die haben nur uns dahingeschickt damit ihr scheiss jeep voll wurde. eine zweite tour war nicht mehr drin....das gab auf jedenfall zu denken, welche machenschaften hinter diesem beschissenem ethnotourismus stecken. wir sahen jedenfalls eine hauskatze, ein lori, ein schwein eine schlange und eine maus....scheisse! absolut abgezockt...
angenervt, aber noch nicht am ende gingen wir in unser castle zurrueck. diese organisation nks ist ein privates, kommerzielles unternehmen das in keinerlei hinsicht ueber parkrechte verfuegt. dazu noch mehr im naechsten blog...


Thursday, February 08, 2007 12:49 PM

Current mood:  amused

    >CAMERON HIGHLANDS<

                      TAG 2

So, erstmal was fruehstuecken gehen und dann gehts ab in den bergigen Regenwald!!!! Meine Hoffnung endlich Vogelspinnen oder anderes Krabbelgetier zu finden stieg und wir waren topmotiviert, obwohl unser Vermieter meinte die kommen eher in den Taelern vor, egal auf gehts!

es gibt zahlreiche Wanderwege, wir wagten uns an den nach Karten und Reisefuehrer am anspruchvollsten (Aufstieg auf 6200 Fuss, durch oftmals unbefestigten "Wegen"mit starken Temperaturschwankungen-im Tal ca.25-28 grad , oben bis unter 12 grad, was soviel bedeutet wie: bist du erstmal im schwuelen Dickicht mit deinem Pullover durchgeschwitzt, zieh dein Shirt aus und verkuehl dich auf dem Berg ...) Weg Nummero 8, 9 und 13. Ihr muesst euch aber vor Augen halten, dass die Strecke wirklich auf und ab ging, man oder frau muss ueber umgefallene urwaldriesen klettern, der weg ist so gut wie gar nicht markiert (alle 100m ein roter Klecks den man aber erstmal im Urwald entdecken muss) und viele nicht Ortskundige Wandersleut haben sich dort schon verirrt. Wir auf jeden Fall hatten schon schwierigkeiten den Anfang zu finden und kamen zu einem Bauernhof in Tanah Ratha der ziemlich garstige Hunde hatte ...nach einer weile zeigte uns ein Waldarbeiter den roten Klecks....man sah wirklich gar keine Schilder...oder einen Weg. Fazit: es war herrlich endlich da zu sein, wo diese ganze Arschloch/Backpacking/Treckingsandalen-Fraktion ihren beschissenen Expirience- und "Yeah-it was Amazing" Film (dazu spaeter noch mehr, Lichti weiss was ich mein ) schiebt. Ein Weg mitten ins Gesicht und wir sahen dann nur noch 3 andere Verrueckte die sich das antaten -die scheinbar auch keinen "Fuehrer" brauchten. Ab und zu dachten wir schon wir haetten uns verlaufen und mussten die Abzweigungen mehrmals wieder vor und zurruecklaufen, keine Schilder, ganz selten (ca alle 50-100m oder auch mehr) ein kleiner roter Klecks an einem Baum. Nach etwa einem halben Tag (der Weg war nicht gerade gewaltig, aber sehr anspruchsvoll und obendrein unuebersichtlich) kamen wir voellig erschoepft in THANA RATHA wieder an und hauten uns in unser vegetarisches Restaurant (Info folgt)...danach ab in die Heia. Im Hostel sah ich dann den Hinweis das man doch mit einem Bus nach TAMA NEGARA fahren kann, was allerdings 85 RM kosten sollte... ich sass aber schon in Gedanken im naechsten Regenwald und Kristina konnte nach dem Gezeter mit der Frage wohin und meiner Begeisterung schlecht nein sagen (und ganz so schlecht fand sie das dann doch nicht, in den aeltesten, artenreichsten>14000 Species, darunter Tiger, asiatische Waldelefanten, Gibbons, Leoparden, Schlangen, ach alles<,  und unvergleichlichsten Regenwald der Erde, TAMA NEGARA zu fahren ). Was uns aber sorgen machte war die  Zeit die uns davonlaeuft, denn mehr als zwei Tage sind dort nicht machbar, was heisst das eine wirklich gute Expidition um Tiere zu sehen (8-10 Tage) nicht machbar waere. Egal vielleicht haben wir ja Glueck...und Hasib in SINGAPORE wollen wir ja auch nochmal sehen.

Am naechsten Tag ging es auf jeden fall um Zehn los...im Bus: nur Touris die ihre Touren gebucht hatten ....waehrend der ersten Fahrtstunden schlief ich und wachte panisch auf als ich bemerkte dass ich mich fuer zwei Sekunden auf die Schulter eines bescheuerten Touri gelegt habe, der entsetzt darueber das der taetowierte Assi mit Vollbart sich ankuschelt sich in seine Scheissecke verkriecht. Kristina hat sich jedenfalls koestlichst amuesiert....aber die Fahrt blogge ich ein ander mal...

Hasta luego!

 

PS: Auf dem Wanderweg  kamen wir am Robinson Waterfall vorbei, was aber auch nur ein Randnotiz blieb, gibt schoeneres als Plastebecher im Wasser. Aber ganz so schlimm wie beschrieben war er dann doch nicht verdreckt....an und fuer sich ist die Region sowieso fuer malaysische Verhaeltnisse recht sauber.

Tuesday, February 06, 2007 1:51 PM

Current mood:  good

SINGAPORE

mit unserer unterkunft in alis nest hat es ja nicht so richtig geklappt. waren eine halbe stunde zu spaet (wahrscheinlich die halbe stunde, die ich am flughafen gebraucht habe, um den computer zu starten...hehe) und schon hatte ali das zimmer weitervermietet. man wollte uns ein anderes andrehen, aber das war wesentlich teurer, danach wollte man uns in ein privatzimmer verfrachten (in dem wahrscheinlich oma ali schlaeft), aber da haben wir schon gesagt: schoenen dank und auf wiedersehen!
sind nach little india in ein anderes hostel, und den naechsten tag wieder umgezogen. naja, alles ein ziemliches durcheinander und eigentlich genau so, wie wir es vermeiden wollten. waren dann bis freitag in singapur. die stadt hat uns ziemlich erschlagen. jeden tag haben wir uns gesagt, wie unglaublich das doch ist, dass wir gerade durch singapur laufen. ich glaube, die singaporeaner machen nichts anderes als einkaufen, wahnsinn! haben uns natuerlich auch die anderen wichtigen sehenswuerdigkeiten angeschaut, aber sind trotzdem immer wieder in den einkaufsstrassen gelandet (was auch nicht wirklich schwer ist, weil es wie gesagt kaum was anderes gibt). die orchard road zum beispiel ist 2km lang und besteht aus einer aneinanderreihung verschiedener kaufhaustempel, alle riesengross, mindestens 4 stockwerke und 3 kellergeschosse. als wir dann durch die stadt irrten trafen wir dann auf hasib, afghanischer crustpunker aus singapur (!). wir waren nur von seiner freundlichkeit so baff, das wir wahrscheinlich sehr reserviert rueberkamen, anyway, wir verabredeten uns dann fuer abends und fuhren auf eine party mit drei hardcorebands (locals und aus korea). die hc/crust community dort ist so freundlich und international das uns fast angst wurde sehr harter, aber fairer pogo....nun wollen sie wenn wir wieder zuruecksind aus malaysia ein neues konzi veranstalten...es gibt echt ne menge punks in singapur! und es hat wirklich schon fast etwas gruseliges fuer europaer so viel freundlichkeit, kontaktfreudigkeit und vor allem entspanntheit zu erfahren (fotos folgen!!) also: wer mal punkrock ohne aetzklischees erleben und coole leute kennenlernen will: ab nach singapur!!! alle sind dort willkommen!
insgesamt war singapur schon entspannt, das mit plasticstadt usw. stimmt zwar auch, aber nur im kern...alle kulturen der welt sind dort vertreten und existieren nebeneinander....morgens,  um 5 oder 6 uhr ruft der muezzin zum gebet, daneben ueben die alten tai chi, ein inder macht sein geschaeft auf...usw. singapur ist mehr als nur konsum!!! little india: verfallender, alter kolonialbau zwischen droehnender indischer folklore, gewuerzen, gurus, goetzenverehrung, alles leicht schmuddelig und jeder schaut neugierig auf die gaeste (meist wohnen in den gegenden nur backpacker). man kann nachts ohne probleme umherschlendern, bummeln gehen viele museen anschauen (vor allem die battle box ist interesant, im wwII war es die kommandokasemate der briten und schauplatz einer der haertesten schlachten des zweiten weltkriegs)
ein strasenfest der indischen community, alle religionen scheinen dass chin. neujahr zu feiern 18.02.)  
wir schauen auf jeden fall noch mal vorbei!!! bevor wir asien verlassen!!!

MALAYSIA:

haben gestern den bus nach malaysia genommen (melakka.befindet sich genau zwischen singapur und kuala lumpur).sofort wird klar, welche religion hier die mehrheit stellt: der islam. die ethnien, religionen verschiedenster art, das war sofort deutlich, existieren in toleranz zueinander und entspannt

MELAKKA ist eine alte handelsmetropole die abwechselnd von thais, malayan, arabern, portugiesen, hollaendern und briten kontrolliert wurde...entsprechend bunt ist auch die malayische bevoelkerung :chinesen, portugiesen, malayer, inder und natuerlich eine menge an Half Breed ethnien....was auch die speisekarte interesant macht . wer auf scharfes steht, kommt garantiert auf seine kosten

heute haben wir uns ein kleines kulturprogramm zusammengestellt, waren in verschiedenen museen (u.a. eine geborgene karavelle der portugiesen die nun als museum dient, oder ein museum fuer tattoo und fussfesseln (dazu muss erwaehnt sein das kleine fuesse bei frauen im malaysischen raum als als schoenheitsideal galt und deswegen schon von kindheit an die fuesse so deformiert und mehrmals gebrochen wurden, so dass der fuss dann verkrueppelt und  um die halbe schuhgroesse verkleinert,  die chance auf eine erfolgreiche vermaehlung vergroessert (!)),

 
und  gleich gehen wir noch was essen.
es gibt hier einen reichen mann, der kostenlos vegetarisches essen in seinem restaurant anbietet. angeblich war er wohl sehr krank und aus dankbarkeit darueber, dass er weiterleben darf, hilft er nun auf diese art seinen mitmenschen( heut waren wir schon dort essen, sofort sprangen alle um uns rum und wir mussten alles probieren! die menschen sind sehr offen , das essen spektakulaer und vegetarisch. sehr schoen!) es war auf jeden fall sehr ruehrend und inspirierend zugleich so viel selbstlose freundlichkeit zu erfahren. 
leider sind die bilder die wir auch von den leuten dort hatten geloescht wie auch alle anderen bilder von melakka auch , was aber zaehlt sind die erinnerungen und lehren die man daraus zieht, mehr nicht...
melakka war, von den zahlreichen spackentouris  (und damit meine ich die nachfahren der ehemaligen kolonoialherren) abgesehen, eigentlich ganz huebsch und man konnte die vielen verfallenden kolonialgebaeude und europaeischen graeber auch als symbol fuer den verfall deuten, den alle herren erreichen wird.
 an liebevoll eingerichteten und zugleich interessanten muziums mangelt es auf jeden fall nicht.
zum beispiel eine ausstellung ueber modern primitives vergleichend zu traditionellem scarifying und tribal arts, tattooing etc. leider auch hier keine fotos
 
 

ansonsten: alles ist unglaublich guenstig hier. fuer ein mittagessen zahlen wir mit getraenk gerade mal 3 euro zusammen. die leute shoppen unglaublich viel, die einkaufspasagen sind riesige vergnuegungstempel mit wo auf bowlingbahnen gespielt , alleinunterhaltern und medizinern die vortraege halten, herzblatt auf malayisch gebloedelt wird und ca. 2000 leut schauen auf ca. 5 etagen zu ...man kann shoppen hassen oder lieben anscheinend ist es wie bei uns abends inne kneipe gehen und fuer einen europaer auf dauer nicht durchstehbar...soll noch einer sagen dass h&m-  fussgaengerzonenaction stressig ist. meine lieben damen und herren; asiashopping ist die ultimative laeuterung EIN ABSOLUTER KULTURSCHOCK!!

auch mit der umwelt nimmt man es noch nicht so genau wie in D-land (wenn man aber bedenkt das wir unsere umwelt schon vor hunderten jahren vernichtet haben findet auch hier schon ein spuehrbares umdenken statt, hoffentlich nicht zu spaet ) wirkliche tradition zu erleben oder entdecken ist schwierig, vieles wirkt verwestlicht(vorallem auf konsum (eine art religion) getrimmt ), auf den werbeplakaten z.B. ist es, wie so oft in schwellenlaendern noch verbreitet, weisse, blonde, grosse menschen abzulichten um das gute, reine am produkt hervorzuheben, was absolut nicht der generellen mayoritaet entspricht. 

auf der suche nach traditonen hab ich auch schon wegen der einheimischen kampfkunst silat nachgeforscht, aber bis jetzt nur in den entlegenen doerfern sifus ausfindig machen koennen, schade aber vielleicht wirds noch was mit unterricht...
hasib sagte uns das indonesien etwa um die million punks hat    und unsereins gesindel dort sehr beliebt sei, da die polizei bis 1999 korrupt bis mafioes alle leute dort beraubte und rund 60000 (!) punks eines tages mit strassenschlacht antworteten  (jakarta riot, 1999) um dem mit breiter untertuetzung der bevoelkerung ein ende zu bereiteten (kein scheiss!). der witz an der sache: sie haben gewonnen! auf jeden fall soll indonesien toll sein, punk hin oder her...
trotzdem haben wir noch kein visum um dorthinzugelangen.
morgen werden wir uns erstmal auf den weg nach kuala lumpur machen (petronas towers hinaufgehen ) mal schauen, tamara negara park wartet auch noch.....