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Moin, so,endlich komm ich dazu den letzten Tag von Tokyo festzuhalten.
Am dritten Tag musste ich ziemlich früh raus, da ich noch ein straffes Programm bis 15 vor mir hatte, so hatte ich meinen Wecker auf um Sieben gestellt, damit ich pünktlich Acht munter war, um den Tag zu beginnen. Also ging es los zur U-Bahn, diesmal konnte ich noch etwas die RushHour miterleben, sodass es etwas sehr sehr eng wurde. Ausgestiegen bin ich dann in Yoyogi. Das erste Ziel war der Meiji-Schrein, der wohl bekannteste Schrein in Tokyo. Es ist dort eine gigantische Parkanlage und vergisst total, dass man mitten in einer Millionenmetropole ist, man denk eher, man befindet sich im Dschungel. Die verschiedensten Pflanzenarten,Bäche und kleine Wasserfälle waren schon recht beeindruckend. Auf dem Weg zum Schrein durchquerte man ewig hohe geschwungeneTore aus Holz wie man sie aus asiatischen Filmen usw kennt. Der Schrein selbst war ganz ok, Kultur eben, aber ich sehr interessantes gefunden hatte, war eine Hütte an der Wunschtafeln hingen. Für 3Euro circa konnte man sich eine Tafel kaufen und drei Wünsche draufschreiben. Ich laß mir ein paar durch und es standen eben Sachen wie Weltfrieden, Glück und Geld auf den meisten Tafeln-soweit nicht wirklich komisch, doch sah ich eine Tafel auf der in Englisch stand: Ich wünsche mir eine Pistole mir vollem Magazin, dass nie leer wird. Entweder ein begeisteter Schusswaffensportler oder amerikanischer Schüler. Der Name stand leider nicht dort. Naja, ich hatte wichtigeres zutun. Weiter ging es in den Yoyogi Park, welcher sehr schön ist. Es liefen dort hunderte von Joggern herum. Was lustig daran war, die eine Gruppe lief bestimmt zehn Minuten neben mir her und machte, wenns hochkommt, 1m gut. Diese Extremsportler sahen auch dementsprechend aus, aber was zählt ist ja der Wille! So, das war erstmal genug Kultur. Weiter ging es wieder nach Haraijuku. Ich wollte noch ein paar schicke Sachen einkaufen, doch die Geschäfte öffneten erst gegen 10Uhr, sodass ich nochmal ein Meeresfrüchtefrühstück machte. Frisch gestärkt ging es an die Arbeit. Durch die zich Läden in den Straßen fiel die Auswahl recht schwer, doch ich hatte nicht mehr viel Zeit, so ging ich total spontan in irgendeinen rein. Und ich denke, es war der richtige für mich und den Besitzer des Ladens, denn als ich den Laden verließ war ich knapp 20 000Yen ärmer und der Verkäufer rund 120 Euro reicher. Aber die Klamotten sind der Wahnsinn, sowas bekommt man in Deutschland nirgends - einfach genial. Doch eine Hose fand ich leider nicht, weswegen ich eigentlich Einkaufen war ;-) Zurück im Hostel packte ich meine Sachen und einen Smalltalk mit einer der dort ansässigen Reinigungskräfte. War eine der hübscheren Tokioterinnen. Das Hostel allgemein war übrigens sehr gut. Sauber, sicher und perfekt gelegen. Und kostenloses W-Lan. Da ich nun noch knapp über ne Stunde Zeit hatte, ging ich nochmal in den Yoyogi Park. Wieder mit ein paar Statuen, traditionellen Gebäuden usw. Kann man schlecht beschreiben, war auf jedenfall sehr schön anzusehen, vor allem die Kirschbaumblüten-ganze Wegränder sind damit im April geschmückt. Und ein gigantischer See gehört zu den Park, was einfach nur wieder beeindruckend ist, da es ebenfalls mitten in der Stadt ist. Tokyo war insgesamt ziemlich perfekt. Ich dachte am Anfang, dass es ja nur eine gigantische Stadt ist, wofür drei Tage locker reichen, doch am Ende hab ich mich glaub ich ein bisschen verliebt und die Tage sind dort viel zu schnell vergangen, wie alles eben. Naja,... Weiter ging es zum Flughafen und insgesamt knapp 15Stunden Flug von Tokyo nach Christchurch-Neuseeland, nach Auckland-ebenfalls NZ und dann Sydney. Auf dem Flug von Tokyo nach Christchurch hatte ich zwei nette Koreaner aus Korea neben mir sitzen. Als unsere Flughöhe ereicht hatten, konnte jeder für sich einen Film schauen, als das der Koreaner neben mir sah wollte er es natürlich auch, aber die Menüführung war komplett in Englisch und er bat mich es ihm einzustellen. Ich wusste am Anfang allerdings nicht, was er so richtig von mir wollte, erst Film, dann doch nicht, dann Radio, dann doch wieder Film. So suchte ich nach einen Film in Koreanischer Sprache, bis ich nach einer halben Stunden endlich einen fand. War sogar mit Koreanischer Sprache, nicht nur Untertitel, dafür mit englischen und chinesichen Untertitel, was er mir sehr lange erklärte. Netter Mann, er war dann überglücklich wie ein kleines Schulkind und ich konnte meine Film weiterschauen. Doch dann wollte seine Frau auch noch einen Film sehen, wobei sie viel einfacher war, sie brauchte nur das Bild und keinen Ton dazu. Auch nicht schlecht. Nach Stunden kam ich in dann auch mal in Sydney an, wo es regnete und ich Richtung Hostel machte. Der nnächste Teil kommt soon. Ahoi
8:39 AM
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