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Stefan



Last Updated: 10/29/2009

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Gender: Male
Status: Single
Age: 24
Sign: Leo

City: Melbourne
State: Victoria
Country: AU
Signup Date: 8/10/2006
Thursday, July 19, 2007 

Maroochydore-Noosa

Nach Brissy ging es dann weiter nach Maroochydore und als ich ausgestiegen war, habe ich gemerkt, mir fehtl doch ne Tasche?! Hat es auch, meine Essenstasche oder wie auch immer man das nennt. Pfeffer, Salz, Tomatensouce, Instantnudeln und ein bisschen Reis. Naja, war dann wohl weg. Im Hostel eingecheckt suchte ich erstmal Ben und Lars, denn die waren ja schon ein paar Tage zuvor dorthin gefahren. Als ich nach ihnen fragte, sagte mir der Receptionmann, ach die Deutschen, die sind bestimmt im Whirlpool und so war es auch. Da hab ich mich fix umgezogen und bin mit hinein gesprungen. Klasse Erfindung so ein Jakuzzi und dann noch in einem Hostel so was zu finden, hatte mich schon überrascht. Das Hostel war klein und jeder kannte jeden, das war recht angenehm nach dem riesen Hostel in Brisbane. Der Nachteil war allerdings auch wieder, dass dort nicht so viele „Veranstaltungen" waren wie in einem großen Hostel. Dennoch kauften wir uns erstmal Bier und sonstiges BBQ Zubehör wie Fleisch und Brot. Die Jungs wollten natürlich wieder das billigste Bier(scheiß Budget-Backpacker!) und was kam dabei raus?! Das war gar kein Bier! Das war wieder dieses hässliche Carlhton Daught oder wie auch immer diese Brühe heißt! Das Bier von dem Inzuchtstreffen bei dem Rugbyspiel mit einzigartigen 2,4% Alk drin! Naja, das Einzigste, was man davon bekommt, ist, das Bedürfnis ständig aufs Klo gehen zu müssen. Nebenbei machte ich schonmal Bekanntschaft mit dem BBQ- Grill. Ich drehte das Gas auf und ich muss dazu sagen, das wars bei den üblichen Grills in Australien bis jetzt auch immer… So wartete ich, nix passierte. Ich hob den Rost hoch und näherte mich mit einem Feuerzeug der Gasöffnung. Ich zündete das Feuerzeug und plötzlich zündete auch mein halber Arm und alle Haare an meinem rechten Unterarm waren weg, einfach weg. Es war eine schöne Stichflamme muss ich sagen, aber außer den Haaren und leichten Schmerzen an der Hand war alles OK! Ich hatte ja noch das Bier, mit dem ich mir die Schmerzen wegtrinken konnte. Am nächsten Tag haben wir uns Surfbretter ausgeliehen-kostenlos- und sind an den Strand gewandert. Die normalen Backpacker machen ja irgendeinen Learn-To-Surf-Kurs für 50 Dollar oder mehr, dass irgendein Aussie den das Surfen beibringt, aber so was brauchen wir nicht! Nach einer halben Stunde stand ich immer noch nicht und ich bin halb verzweifelt. Dann kam auf noch so ne Riesenwelle und ich wollte das Brett vor mich stellen, damit es das Wasser abblockt. Woher sollte ich aber wissen, dass die Welle so ne Menge Power hat und mir das Brett mitten ins Gesicht auf die Nase haut???! ;-) Nachdem ich dann meine ganze Dummheit ausgespielt hatte, probierte ich es weiter und plötzlich konnte ich auf der Welle reiten, zwar nicht stehend, aber es war schon mal ein cooles Gefühl. Nach und nach wurde ich besser und dann war es soweit: Ich surfte!! Das ist schon nicht schlecht, wenn es dann endlich klappt! Einfach genial! Als wir dann aus dem Wasser waren spürte ich plötzlich Schmerzen auf dem Bauch und der Brust und ich wusste nun warum die Surfer immer ein Surfshirt tragen, denn immer wenn man auf dem Brett liegt und der Welle folgt, reibt man ja die Haut auf dem Brett hin und her und das tut ganz schön weh muss ich sagen. Drei Tage später ging es dann weiter nach Noosa.

Koala-Beach-Resort hieß unser neues Hostel. Den Beach konnte ich erstmal nicht finden, zu dem musste man nämlich 10min laufen und eine Nacht war auch schon fast hinterher geworfen – 27$ für eine Nacht!! Die normalen Preise sind meistens 23Dollar und selbst Sydney war günstiger. Das Zimmer war ganz Ok, eigenes Bad mit Toilette war schon richtig gut und dann sind wir in die Küche und die war dann wieder fürn Arsch. 8Kochplatten für 140 Leute und keine Fenster bzw. ne Dunstabzugshaube. Noosa ist ein recht kleines Dörfchen, aber an der Explanade, als an der Straße am Strand, waren zich teure Restaurants, Hotels und Designerläden, also mehr was für reiche Leute. Wir haben dann noch einen Ausflug in den Nationalpark von Noosa gemacht und der war sehr schön und in der Ferne konnte ich auch Delfine entdecken und der Park selbst hat richtig schöne Vegetation. Viel mehr muss ich über das Nest auch nicht verlieren, schick, muss aber nicht sein.

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