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Stefan



Last Updated: 12/13/2009

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Tuesday, September 04, 2007 

RainbowBeach – Fraser Island

 

Ich und Ben waren zusammen nach Rainbow Beach gefahren und wir hatten im Vorfeld schon überlegt die Fraser Tour von dort aus zu machen und es waren für den übernächsten Tag zufällig noch zwei frei, so buchten wir und wir gingen in unseren FigTree(so hieß der Bungalow). Am späteren Abend, als wir alle beieinander saßen vernahm ich plötzlich „Ist es Die Da" von Fanta4 und ja, es war deutscher HipHop in einem australischen Hostel. Wie sich später rausstellte, war die Dame an der Rezeption auch eine Deutsche, war gar nicht mal so übel ;-) Am nächsten Tag machten wir erstmal „the Town" unsicher, was man dort locker zu Fuß machen konnte. Es waren gerade mal 5min bis zum Strand, direkt vorbei am Businessdistrikt vorbei(8Geschäfte oder so) und der Beach war nicht wirklich so der Bringer. Danach gingen wir einkaufen und wie in jeden kleinen Kaff in Australien sind die Lebensmittel extrem teuer – ne Packung Toast um die 3Euro. Zurück im Hostel bekamen wir eine Einweisung für Fraser, wie man sich bei Dingo-Kontakt verhält, das Geländefahren, nicht im Meer baden wegen Quallen, Jelleyfischen und Haien usw usw. Dann bekamen 220$ und sollten für die drei Tage einkaufen gehen. Zum Glück hatte unser Schweizer ein Auto, so mussten wir nicht das ganze Zeug in tausend Tüten Kilometerweit schleppen. Unsere Gruppe bestand aus 11 Leuten, 2Engländerinnen, 1 Schweizer, 1 Schwedisches Pärchen, 1 Däne, 1 Hölländer und insgesamt 4 Deutsche. Die zwei Engländerinnen haben das mit dem Einkaufen in die Hand genommen und ich unterstützte sie, da ich doch Erfahrung mit Verpflegungsfahrten von Bund hatte. Am nächsten Tag ging es dann mitten in der Nacht gegen 7Uhr los. Der Jeep, neuestes Modell, wurde von einen Australier mit „leichten" Slang gegen halb Acht gebracht und wir beluden den Karren mit Essen, Campinguntensilien und ein Rucksack von jedem. Dann ging es um die Frage wer fährt und erwähnte leicht, dass ich eine Spezialausbildung bei der Armee für so was hatte und schon war ich der Fahrer -  für alle drei Tage!!! ;-)

Dann ging es endlich los, nachdem ich meine Kreditkartennummer hinterlassen habe. Aber das war nur zur Absicherung, im Schadensfall hätte jeder blechen müssen. Wir fuhren Richtung Fähre und die letzten 100m waren Sand. Allrad war drinnen, ich hielt an und schon steckten wir fest. Ich hatte nicht an das Differenzial gedacht, dass man bei den alten Geländewagen noch an den Vorderrädern einschalten muss. Nach der Beseitigung des Problems ging es auf die Fähre und schließlich landeten wir auf Fraser. Auf Fraser Island gibt es wegen der Gezeiten und bestimmte Zeiten, bei denen man am Strand fahren darf, so musste ich etwas Gas geben, da wir schon etwas spät dran waren ;-) Sollte irgendwann jemand von euch auf Fraser gehen, dann fahrt den Jeep! Das ist jede Menge Spaß – wenn man sein Auto unter Kontrolle hat (wie ich ;-).  Die erste Station war Lake McKenzie, der im Landesinneren liegt. Ich muss noch eins erwähnen: die ersten zwei Tage hatte es in Rainbow die ganze Zeit geregnet und ab Fraser war das beste Wetter, was man haben konnte. Und dieses Wetter braucht man auch für Lake McKenzie, um ihn komplett genießen zu können. Der Sand, das Wasser, die Pflanzen rundherum, es war einfach alles perfekt. Wie man es von einer Postkarte kennt. Das Wasser, Süßwasser und ist superlecker, ist einfach nur klar wie in einem Pool und der Strand ist traumhaft weiß! Nach einer Stunde ging es dann weiter zur zentralen Campingstation, wo wir unser Lager aufbauten und danach das BBQ starteten. Nach dem Abendmahl sind die zwei Engländerinnen schlafen gegangen und der Rest von uns saß mehr oder weniger im Dunkeln, erzählten ein bissel und dann ging es ins Bett, denn am nächsten morgen ging es schon um7 oder 8 Uhr los. An diesen Tag stand ein Wasserloch oder so was in der Richtung auf der Liste, wo wir unser Mittag und Nachmittag chillig verbrachten. Die  Nacht verbrachten einige von uns betrunken vom Gune(der leckere Billigwein) am Strand, auch wenn es verboten aufgrund der Dingos. Am letzten Tag starteten wir perfekt zu unseren letzten Punkt, denn wir erwischten einen traumhaften Sonnenaufgang, der besser nicht hätte sein können. Auf ging es zu einen der nördlichsten Punkte auf der Insel, wo man (auf der größten Sandinsel der Welt) auf einen riesig hohen Felsen(?!) steigt und von dort aus entweder Selbstmord begehen kann oder seine Augen aufs Äußerste anstrengt, ins Wasser schaut und versucht HAIE zu beobachten. Wir sahen nach einer Stunde viele kleine Rochen, riesige Mantas, ne putzige Schildkröte, kleine Haie und mit ein bisschen Phantasie drei große Haie. Die Bilder von diesen Punkt aus sehen auch dementsprechend aus, mehr so die Art der Suchbilder. Auf den Rückweg zur Fähre, was fast zwei Stunden dauerte, passierten wir noch ein altes Schiffswrack, dass mitten am Strand liegt. Ist ein richtig gutes Motiv für ein Foto, aber nach 20 Fotos von jeder Seite, was dann eher einer Vermessungsarbeit glich, stiegen wir wieder in den Toyota und es ging zur Fähre. Auf diesen Weg gab es zum ersten Mal Beschwerden über meinen Fahrstil, der hinter mir auf den billigen Plätzen mitfahrenden Passagiere. Von wem natürlich, von den Deutschen natürlich – zu schnell! Zu schnell?! Nicht das die anderen, nicht deutsch sprechenden sich nicht äußerten konnten, für die war es einfach in Ordnung und die zwei Engländerinnen und die Schweden haben sich sogar bei mir bedankt für meine (geniale) Leistung am Lenkrad!! ;-)

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