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WE HAD A DEAL



Last Updated: 12/4/2009

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Status: Single
City: Ludwigsburg // Stuttgart
Country: DE
Signup Date: 9/11/2006
Thursday, August 13, 2009 
 
Ox-Fanzine85 Aug/Sep09
Ich entdecke keine Leichtsinnsfehler, keine der üblichen Kinderkrankheiten und keinen Platz für lahme Entschuldigungen, denn die Platte klingt großartig, die Stücke ausgereift, sie lassen sich an den richtigen Stellen Zeit und geben bei denen Gas, an denen es sein muss, keine Machoposen, metalfrei, reiner, purer Hardcore, kein überhasteter Erstling mit Krupphusten, kein Frühchen, das zuerst noch in den Brutkasten muss. WE HAD A DEAL sind erst am Anfang und schon jetzt so erwachsen, dass es weh tut, angesichts der Masse an Bands, die es über Jahre nicht schaffen, etwas Besonderes herauszuarbeiten, das sie von anderen unterscheidet. Klasse Texte, stimmiges Gesamtkonzept, und sie haben etwas, was vielen anderen Bands derzeit fehlt: Tiefe! Außerdem haben sie ihre Punk-Lektion gut gelernt, was man von manchen anderen Screamo-Bands nicht behaupten kann. Das Beste, was seit langer Zeit aus dem Großraum Stuttgart kam, ohne Scheiß! Live geht da noch viel mehr...Übrigens auch nach dem zehnten Durchlauf immer noch klasse! Ich kann nur deswegen keine zehn Punkte geben, weil ich einfach weiß, dass da noch mehr schlummert.
9 Punkte von 10 (K. Stille)

Demonic-nights.at
Große Emotionen, packende Melodien, brachiale Härte – We Had A Deal aus Stuttgart könnten die Band der Stunde sein. Anstatt ihre Seele jedoch an ein großes Metal-Label zu verkaufen, geben sie in bester DIY-Manier selbst Vollgas. Nach einer EP in Eigenregie erscheint ihr Debütalbum "The World Owes You Nothing" nun auf Deaf Cult Records.
Haben We Had A Deal alles, was sie für ein Hitalbum brauchen? Die ellenlangen, schrägen bis sinnentleerten Songtitel sind vorhanden. Geschrei und Gesang ebenfalls, dazu Härte und Melodie – perfekt, oder? Tatsächlich setzt es hier Hits im Minutentag.
"Medics Have Been Calling: They Say This Body Is Still Warm" ist ein hervorragender Opener mit schizophrener Schlagseite, bietet gleichzeitig aber auch Math-Riffing. "Night Of The Living Dead" hingegen ist vergleichsweise geradlinig, punktet sogar mit einem Metalcore-Refrain.
Die absolute Stärke der Schwaben ist aber die Abwechslung, die sich in einem gesunden Maß behält, dabei aber nie langweilt oder überanstrengt.
"And Again The Old Story Of The Apple And The Tree" nimmt mal Fahrt auf, setzt dann wieder eine künstlerische Pause, schwelgt in Melodien. Sänger Micha mimt hervorragend den durchgeknallten Irren, kann aber auch kuscheln.
"The World Owes You Nothing" ist von vorne bis hinten stimmig. Der Sound ist bekannt, dennoch stark umgesetzt. Das Songwriting ist sauber angelegt, der Einsatz bewundernswert. We Had A Deal springen mit ihrem Debütalbum direkt auf internationales Niveau, sind catchy und distorted zugleich, haben Hits und sperriges Gut im Gepäck. Ein verdammt mutiges und durchschlagendes Statement.
Wertung: 8/10

Heartbeatmedia.de
Fangen wir mal bei den Texten an, die unverkennbar von düsteren, verzweifelten Gedanken getragen werden. Es wird also sehr viel über das Leben an sich nachgedacht und auch immer wieder festgestellt, dass alles in allem eigentlich ein grosser Scheisshaufen ist, aber dennoch am Ende des Tunnels vielleicht mal ein Licht aufblitzt, das eine Wende verheisst. Musikalisch gibt es sehr ordentlichen 90er Jahre Screamo auf die Ohren, der von cleveren, mitreissenden Melodien und energetischen Hardcoretunes getragen wird. Schön sind auch die punkigen Rockpassagen, die die Songs immer wieder frisch nach vorne weg peitschen. We Had A Deal schaffen es mit dieser Full-Length also, sich schnöden Schubladisierungen zu entziehen und ihre eigenen Fussabdrücke zu hinterlassen, die sich in Form verzweifelter und explosiver Tracks tief ins Grosshirn einbrennen. FAZIT: Merkt Euch den Name We Had A Deal, die Jungs zelebrieren nämlich Hardcore, wie man ihn einfach nur ins Herz schliessen kann. Die Jungs aus Schwaben haben daher alles richtig gemacht und Deaf Cult haben Ihr Tun hervorragend supportet. Diesen Silberling sollte sich wirklich jeder reintun. Für mich ist das Teil hier ein wirkliches Highlight diesen Sommer!!! Übrigens könnt ihr Euch auf der Myspace-Seite der Jungs das ganze Album kostenlos downloaden. The world owes you nothing tonight, today, tomorrow!

Ox-Fanzine81 Dez08/Jan09
...Als erste WE HAD A DEAL, die ziemlich frischen Screamo-Hardcore spielten, ähnlich rotzfrech wie die verblichenen ITALLION STALLION nur mit dem Unterschied dass ihre Songs vergleichsweise ellenlang sind. Ziemlich gute Bühnenpräsenz für so eine junge Band, sehr heftig und in der Tat richtig gut. Nein, neu war's nicht, aber frisch! Unter anderen Rahmenbedingungen und einem Publikum das nicht auf den Hauptact wartet, ein absoluter Hingucker. Bin gespannt auf die für nächstes Jahr angekündigte Platte, nicht nur weil endlich mal wieder eine Band aus der Barockstadt kommt, die sich lohnt....(Bob Torture)

Visons.de / Unexplored Jan09
Würden We Had A Deal nicht aus Baden-Würtemberg, sondern aus, sagen wir einmal Philadelphia oder Massachusetts kommen, könnte man sich sehr gut vorstellen, dass sie in nicht allzu entfernter Zukunft mit einem von Kurt Ballou produzierten Album auf Deathwish durchstarten könnten. Geistesverwandte wie Shipwreck A.D. oder The Hope Conspiracy kann man immer wieder heraushören, beeindruckend aber ist, dass die junge Band keine Angst vor Genre-Grenzen hat und diese musikalisch auslotet. Zum Beispiel durch das Einbeziehen atmosphärisch-melodischer Postrock-Momente, die sich überraschend gut mit dem Gebelle von Shouter Micha vertragen. Wenn die Band das weiterentwickelt, was in der ersten EP "Man Is A Wolf To Man" steckt, darf man in den nächsten Jahren noch einiges von ihr erwarten. (Mayer)

We Had A Deal - Man Is A Wolf To Man EP
Reviewed by Rachel Wade / pushtofire.com

Sometimes it takes a long time to find what you're after. A release that's unrelentingly powerful from beginning to end, every track making you twist and squeal and thrash with delight at its rhythms and vocals and the energy thrusting outwards from both. It's when a record ceases being a set of songs and instead becomes an experience, one which you repeat over and over and every time it's still as fresh as the first time you heard it. This record is it. This is the one. It's an absolute diamond of hardcore punk that melds that weird combination of everything sounding messy and spontaneous and out of control, whilst each element being so perfectly timed and worked out. This is the sort of stuff that music fans live and breathe for and once you've heard it, you'll wonder how you ever survived without.

We Had A Deal - Band Review
von Jens / youbloom.de

Sie selbst beschreiben ihre Musik als brett-orientierte Hardcore-Musik. So richtig lassen sie sich jedoch keiner Stilrichtung zuordnen. Denn We Had A Deal sind nur eines ganz sicher: energiegeladen. Live auf der Bühne als Support für Turbostaat, Death By Stereo (USA) oder The Human Targets (UK) gilt dies genauso wie auf ihrer EP “Man Is A Wolf To Man”.
Wo Hardcore auf Punk und Screamo trifft, sind die fünf Musiker aus Stuttgart/Ludwigsburg zu Hause. Das zeigen sie ungeniert auf ihrer 7-Track-EP, die im Frühjahr 2008 erschien und im September bei Digital Kunstrasen re-released wurde. Was We Had A Deal zeigen, kann sich durchaus sehen lassen. Der Opener “These Are Words Not Lyrics” darf wörtlich genommen werden.
Statt drumherum zu reden, kommen WHAD lieber auf den Punkt. Ehrlich und ungeschönt. Sätze wie “Today I met a girl and by the tone of her voice you could imagine her crying. Lying broken bleeding on the floor…” oder “Believers to the right and cynics to the left, boy. So where do you see yourself?” (beide aus “Nothing Can Move A Mountain”) können direkter kaum sein.
Alle Songs werden präzise und kraftvoll dargeboten. Die musikalische Reife der 22- bis 25-Jährigen ist beachtlich und zeigt sich vor allem im vorletzten Song “A Few Steps For A Successful Living”, dem stärksten Lied. Wenn das Shouting immer wieder die Gitarren-Melodie durchbricht und sich am Ende mit der Zweitstimme duelliert (“I failed the first step. I failed the second step. I failed the third step. I failed the fourth step. I’m failing each step.”), erreicht die EP ihren Höhepunkt und all die angestaute Wut und Energie entlädt sich.

We Had A Deal - Man Is A Wolf To Man EP
Review von Anna / scarred-for-life.de

(...) Zu hören sind insgesamt sieben Songs, von denen sich jeder einzelne abhebt und dennoch das Gesamtpaket stimmt. In welche Richtung geht’s denn? Metalcore, Hardcore, Postcore … Jene Genrebezeichnungen fallen mir ein, während ich WE HAD A DEAL lausche. Vergleiche mit Bands wie WILL HAVEN, A LIFE ONCE LOST oder EVERGREEN TERRACE dürfen durchaus gezogen werden. Doch sind WE HAD A DEAL kein bloßer Abklatsch von eben genannten, sondern eine frische junge Band, die etwas Wind in die längst überlaufene Szene bringt.
Mein Fazit dürfte klar sein: Es lohnt sich allemal, bei WE HAD A DEAL ein Ohr zu riskieren, denn „Man Is A Wolf To Man“ beweist, dass es möglich ist, auch in diesem Genre noch Musik zu machen, die nicht nach den ersten Songs langweilig, öde und nach ständiger Selbstkopie klingt. Diesen Deal gehe ich gerne ein!