YES!!!,
die Prüfungen sind endlich geschafft und ich darf mich jezz bald offiziell "staatlich geprüfte Fremdsprachensekretärin" nennen. Und bis zu der Notenverkündung und der Zeugnisvergabe habe ich Zeit mich meinem Hobby, ezxessiven Müssiggang, total hinzugeben. Allerdings werden meine 24-Stunden Pyjama Parties von lästigen Hausarbeiten unterbrochen, die ich ab und zu mal erfüllen muss. Doch der eher erzwungene Einsatz fordert seinen Tribut…Letztens musste die teuerste Glasschüssel dran glauben. Sie ist mir beim abtrocknen aus der Hand gerutscht, als ich dabei war die Ollen im Radio mit meinen Sangeskünsten zu übertönen (Übrigens: Rihanna, bitch you got nothing on me) Na toll, jezz darf ich mir n neues Gefäß suchen, in das so perfekt eine ganzeLadung Popcorn passt
*THANX RIHANNA
*
Das bringt mich meinem Universalziel, nämlich der absolute Bequemlichkeit nicht gerade näher. Naja, ich hab mich nicht entmutigen lassen und wollte am nächsten Tag gleich mein Glück mit Wäsche waschen versuchen. Als ich grad den ersten Gang in die Waschmaschine eingelegt hatte und mit meinen Staubwedel den Flur unsicher machte, drang mir ein vertrautes Wasserrauschen ans Ohr…Hmmmm, Wasser?....
Geistesgegenwärtig dachte ich an meinen letzten Urlaub am Meer und schon machte sich Barcardi Feeling in meinen Gemächern breit. Also machte ich mich auf dem Weg zur Hausbar, um mir gepflegt einen Cuba Libre zu mixen. Doch auf der Hälfte des Weges wurden mir schlagartig 2 Dinge klar:
1. Ich hab keine Cola mehr
2. Seit wann bedeutet Wasserrauschen in der Wohnung
etwas Gutes?!
Und ich hatte Recht, das Wassergeräusch kam nicht etwa vom Ostseestrand, der sich dank globaler Erwärmung näher an meine Haustür geschoben hatte, sondern wurde von kleinen Springfluten aus der Waschmaschine hervorgerufen. Während also im Soundtrack meines Lebens die Baywatch Titelmelodie lief, rannte ich rüber und holte die Handtücher, die ich GeRaDE FRiScH zUSaMmeNgeLeGT hatte um mich todesmutig in die Fluten zu stürzen. Während ich also auf meinen Frottee-Floß dahinglitt, bewunderte ich das Lichtspiel der vom Tag zuvor übrig gebliebenen Glassplitter unter Wasser....Und hätte mein mein kleiner Wasserteich nicht auch gleichzeitig Monsun in der Wohnung unter mir bedeutet (und zwar hässlicher als Tokio Hotel ihn jemals hätte besingen können) hätte ich mir glatt eine kleine Lagunenlandschaft angelegt. 
Auf jeden Fall hat mir dieses kleine Zwischenspiel im Haushalt gezeigt, dass ich wohl nichts als Mutter und Hausfrau tauge * Schaaaaaaaaade* da muss ich wohl doch arbeiten gehen vor der Rente. Hmpf! Vielleicht war es doch ganz gut die Ausbildung gemacht zu haben.
Morgen versuche ich mich übrigens an Fensterputzen und Risotto 