Ich weiß nicht, wie es Rico von F.D.A. Rekotz immer anstellt, aber bei seinen Bands beweist er doch des Öfteren ein sehr gutes Geschick. Auf dieser Split haut man uns 31-mal puren und heftigen, rüpeligen GrindCrust um die Lauscher, der erst mal verdaut sein will. Anfangen tun die alten Spanier V.H., die nun auch schon seit Ewigkeiten den Grindplaneten umwandern und uns schon mit zig coolen Veröffentlichungen überraschten. Wie man es von Violent Headache gewohnt ist, gibt es Grind der alten Schule mit einer ordentlichen Schippe Crust im Gepäck und somit ganze 15-mal voll auf die Fresse. Aber es wird hier nicht nur stupide alles zerhackt, sondern man beweist, dass man auch an den Gitarren einiges anzubieten hat und natürlich macht Fres, seines Zeichens Brüllwürfel, seinem Namen alle Ehre, denn was dieser Typ an verrückten Grunz- und Kreischlauten herausposaunt, ist schon wahrlich verdammt skurril und schräg und ist eine Klasse für sich. Sein Gesangsstil erinnert mich an Tomas Lindberg von Skit System. Das Material selbst hat zwar einen recht grottigen Sound, was mich aber eher weniger stört. Ziemlich flott geht es hier zur Sache, und wenn ich nicht wüsste, dass hier die Spanier am Werkeln sind, könnte man eher auf Skandinavier tippen, sprich, schneller, kranker Gesang trifft auf Stinkefinger-Attitüde. So gefällt mir das! Ab dem 16. Titel gibt es dann die Berliner zu hören, die ich eher Death Metal lastiger in Erinnerung habe. Necromorph spielen mittlerweile krassen Death Grind mit gelegentlichen Crust-Attacken, was mir aber ebenfalls sehr gut gefällt. Die Gitarren sind wieder auf ihre ganz eigene Weise gestimmt, was mittlerweile ein Markenzeichen ist. Der Gesang ist recht variabel, so gibt es neben Grunz- und Röcheleinlagen die so typischen heftigen Crust-Kreischpassagen, die wirklich verdammt brutal und überzeugend klingen. Überwiegend ist das Material sehr schnell, man beweist aber, dass man auch im unteren Drehzahlenbereich einige interessante Sachen vorzuweisen hat. Wer seinen Horizont im Grind und Crust erweitern möchte, der soll diese Jungs unbedingt mal hören, denn die Berliner zeigen, dass sie nicht umsonst eine der bekanntesten Berliner Bands sind. (Wenn man mal von den Ärzten absieht, hahaha...) Selten hab ich so ein abwechslungsreiches Crust und Grind Brett gehört wie auf dieser Split. Cooles Teil. (rayk)
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BRUTALISM.COM (Netherlands)This Split CD is another cool release by FDA Rekotz, featuring two
interesting acts. Ok, here we go: Violent Headache is a fairly known
band among utter underground Crust- and Grindheads. These Spanish guys
released numerous tapes, splits, singles,… since the bands birth back
in the late 80..s and I..m sure true noise lunatics have heard this name
before. Violent Headache contributed 15 tracks to this Split CD and the
clear and hearty production is pretty convincing. Their raw style and
the pissed-off lyrics are underlined by a growling and screaming
vocalist as well as short and straight forward songs. Imagine a musical
mixture of Rot, early Napalm Death and a lethal dose of untamed
Scandinavian Crustcore insanity and you..re close to what Violent
Headache stands for. Their partners on this CD are Necromorph from
Germany, who are responsible for the next 16 tracks. These guys offer a
Death Metal and Grindcore brewage with a rough recording quality and
cover songs of Nasum (“Time To Act”) and Disrupt (“A Life Is A Life”)
to show some of their infuences. Unfortunately the band added a few
meaningless intros, which interrupts the flow of their songs. But this
shouldn..t derogate the general impression. If you..re into primordial
Death Metal with faster Grindcore parts and rough Crustcore impacts,
Necromorph won..t disappoint you and your musical taste. The only strong
point of criticism is the last song. “Necrological Bastard” is
completely annoying, because of its Techno beats and electronic
components. I..m sure this was just an experiment, but it..s a bad way to
close this nice split release, which is suitable for underground Crust
/ Grind maniacs and those who dare to check it out. 4/5 points for a
big surprise and 40 entertaining minutes of music. (review by Alex)
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HEAVYHARDES.DESplit-Scheiben haben im Grindcore seit jeher eine Tradition. Zum Glück ist es mit dieser auch im Zeitalter der CD nicht vorbei, sodass regelmäßig neue Platten auf den Markt geworfen werden, die oftmals sogar richtig gut sind. Zugleich sind Splits aber manchmal auch in anderer Hinsicht zwiegespalten, nämlich wenn sich die Qualität der Bands nicht die Waage hält. So auch hier.
Die ersten fünfzehn Tracks inklusive eines Covers von The Amazing Plague prügeln Violent Headache ein. Die spanische Band gibt's seit dem Ende der achtziger Jahre in denen sie, so das Label, in ihrer Heimat eine Institution geworden ist. Mag sein, mich reißt der Sound aber nicht gerade vom Hocker. Gutartiges Napalm Death-Gebolze ohne Ecken, Kanten und Wiedererkennungswert. Sozusagen Fahrstuhl-Grindcore. Für zwischendurch ganz gut zu hören, aber die Zielgruppe dieser Split-CD wird bereits Musik unzähliger ähnlicher Bands im Schrank stehen haben.
Deutlich interessanter ist dagegen die zweite Hälfte der Platte: die deutsche Truppe Necromorph wertet ihren Grind durch eine ordentliche Portion Death Metal auf und bringt durch regelmäßige Tempowechsel mehr Abwechslung ins Spiel als ihre spanischen Kollegen. Das Mastering der Songs hat Pluto von Haemmorrhage übernommen und der Combo den passenden Sound kreiert. Nach kurzem Zwischenspiel donnert "Walls" brachial los und plättet den Hörer. "Warfixed Bastards" groovt ordentlich und die Gitarren in "Snipers Paradise" zersägen einem im besten Sinn die Trommelfelle. Auch hier wird gecovert: Disrupt und Nasums Mieszko Talarczyk erhalten die Ehre. Zuletzt experimentiert die Band in "Neurological Bastard" noch mit Drum'n'Bass-Elementen.
Insgesamt ist diese Split eine der besseren Sorte, da sowohl solides als auch wirklich spannendes Material vorhanden ist. Kein Must-Have, aber eine empfehlenswerte Scheibe für Fans des gepflegten Grindcore.
Fab
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SUPREME BRUTALITY (Denmark)
This split CD is the latest release from German label F.D.A. Rekotz. I've not heard of the Spanish grinders Violent Headache before, but Necromorph on the other hand I'm familiar with. What the two bands show on the split is quite even and without the big surprises.
Violent Headache play grindcore with a good deal of hardcore and crust for diversity. It works very well and the music is both vigorous and catchy. There's nothing different in what the Spaniards are doing and the music doesn't feel overly brutal or compact either, but Violent Headache know how to make their simplistic and straight forward music enjoyable and in the end that's after all what it comes down to. I like the laid back and unpretentious vibe that most of the songs have. Necromorph is not exactly unfamiliar to me and much like the music on Inputcollapse the songs are straight forward death metal mixed with bits of grindcore and thrash metal. The song-writing is good and most of the songs are excellent. The riff work is solid and in particular I like "08/06/1945 - 8:16:02 AM - 34°23..N.132°27..E. [They've Made the Rain Black]". The four-piece also include renditions of "A Life is a Life" by Disrupt and Nasum's "Time to Act". Just like Violent Headache the Germans are not different from so much else, but it doesn't make the music less convincing. The split CD is worth a closer look if you like straight forward death metal or grindcore and who doesn't? 6/10 points
http://www.supremebrutality.net________________________________________________________________
METAL EARTH (Germany)
F.D.A. Rekotz versorgt die Szene regelmäßig mit Grind- und Crustcore Platten, mal bessere, mal schlechtere. Seit neustem gibt es eine Violent Headache/Necromorph Split-CD die ich mir zu Gemüte führen durfte und ich muss sagen, ich fühle mich gespalten.
Die ersten 15 Tracks wurden von den Spaniern Violent Headache aus Barcelona eingehämmert. Hier geht es zur Sache wie auf der alten Schule üblich, leider auch nicht mehr als das. Der Versuch an Napalm Death zu erinnern gelingt, allerdings erinnert man sich dann auch direkt an die Filigranität dieser und sieht woran es den Spaniern mangelt. Überzeugt haben mich lediglich die Songs in denen Stile vermischt wurden, das Lied vielleicht sogar auf eine Motör Head Art und Weise rockig, wurde, aber solche Momente blieben zu rar.
Nach dem bescheidenen Einstieg weiter zu Necromorph bei denen es wesentlich origineller zugeht und das auch noch mit einem gewissen Grad an Professionalität. Zwar lässt hier und da auch mal ein Einheitsriff oder das stereotypische Midtempo-Gefrickel hören, aber es ist bedeutend besser zu verkraften als bei manch anderer Band. Auch Necromorph überschreiten gerne mal ihre Genregrenzen, dann aber eher in den Death oder Crustbereich. Der Gesang des Berliner Keifers übertrifft den das Sängers von Violent Headache ist aber immer noch sehr ausbaubedürftig.
Violent Headache gebe ich 5 von möglichen 10 Punkten, es finden sich gute Ansätze, die aber überhaupt nicht ausgebaut werden. Mal schauen was das nächste Release der Spanier bringt. Necromorph erhalten 7 von 10 Punkten. Der Kontrast zu Violent Headache tut den Berlinern gut, wer weiß wie ich sie beurteilt hätte, wenn es keine Split-CD gewesen wäre, trotzdem grundsolide Arbeit die das liefert was man erwartet und noch ein wenig mehr. 6/10 Punkte
http://www.metalearth.de________________________________________________________________
MY LAST CHAPTER (Sweden)
Violent Headache have been delivering their brand of crusty old school grindcore since the late 80ies, yet they’re not mentioned amongst the top names of the genre alongside Napalm Death, Nasum, Repulsion and whatnot. Sure, if you’re a grindcore freak then you’ve surely heard of them, but others rarely have. However they’re still going strong, and this time they offer fifteen tracks.
About the first thing that comes to mind here is that sound-wise it’s a bit above what I’m used to hearing from these Spaniards. It’s quite a clear and hefty production, yet still carrying that raw and dirty edge. And after a slow intro the onslaught begins, blasting and screaming. Think Rot, early Napalm Death and the likes, and add a bunch of Scandinavian old school crustcore influence. Take for instance Imbecil la hora?, a track that starts off as almost pure hardcorepunk, only to elaborate further into the grinding foreground. Or why not Burn, which is a Motörhead reeking Victims-esque tune. There sure is a lot of crust here, but the main part of it all is still rough old school grindcore. Growling and screaming takes turn delivering their pissed lyrics dealing with social issues. They do their thing well, although they’re certainly not reinventing the wheel. But recommended for fans of Ulcerrhoea, Disturbance Project and others of the sort.
Split partners here are Germany’s Necromorph, a band I’ve never heard of before. And after an annoying intro it’s clear we’re certainly dealing with grindcore here as well. Nasum definitely comes to mind for the typical Swedish touch, as well as Ulcerrhoea for the crusty edge. To make their influences even more clear they include covers of Nasum and Disrupt, both beaten with the ugly-stick. And by that I mean it’s difficult to concentrate on the music when the production’s so extremely rough and loud. It just takes away the tunes chance to really make an impression on the listener. And that makes the music ugly in the bad sense of the word. But with the sound-issue put aside I suppose it’s ok music. I can’t say it’s something I really get into, it’s just there. It sounds pretty much like any other band doing the exact same thing, doing some half-chunky riffing, growl/scream duo grindcore. Nothing exciting, but certainly not bad. It’s just there. 6/10 Points
METAL NEWS (Germany)
Und schon wieder stellt sich die drückende Frage: „Was zum Teufel soll das“?
31 Mal Grindcore aus Spanien und Deutschland wird auf dieser Split CD geboten, was einen erstmal aufgrund der Quantität jubeln lässt. Müht man sich aber dann durch die ersten 15 Nummern der albern-altbackenen VIOLENT HEADACHE aus dem Land des Europameisters, vergeht einem das Lachen sofort wieder. Wie alte NAPALM DEATH möchten sie klingen, die fünf Herren. In Wirklichkeit hört sich die 08/15-Chose aber eher an wie ganz frühe CRYPTIC SLAUGHTER ohne den Esprit und Einfallsreichtum der Kult-Amis – und natürlich auch ohne die Gnade der frühen Geburt. Legt man das 22 Jahre alte „Convicted“ oder das 21 Jahre alte „Money Talks“ gegen diesen Mist, müssten VIOLENT HEADACHE eigentlich vor Scham im Boden versinken.1,5/7 Punkte
Konzentrierter, brutaler und eigenständiger gehen da schon die deutschen NECROMORPH zu Werke, deren Stuff wenigstens ansatzweise mit modernen Top-Produktionen des Genres mithalten kann. Besonders hervorzuheben sind die cleveren Wechsel zwischen Grind-, Death- und Crust-Versatzstücken, die manchmal sogar mit rockigen Elementen gespickt werden und in der richtigen Mischung zum gewünschten Erfolg beim Hörer – nämlich dem gesteuerten Wahnsinn – führen. Hervorzuheben auch die abwechslungsreichen und sehr powervollen Vocals. Nervig ist hier lediglich der miese Transistor-Gitarrensound, der mir persönlich zu viele andere Frequenzen überdeckt. Im Auge behalten sollte man die Truppe auf jeden Fall.
5,5/7 Punkte
Stellt sich die Frage, inwieweit sich NECROMORPH mit dieser Split einen Gefallen getan haben, denn durch das Debakel im ersten Teil könnte so mancher Hörer die Lust verlieren. Checkt das Teil mal an.
http://www.metalnews.de________________________________________________________________
LORDS OF METAL (The Netherlands)
Ah a split album! This time one between Violent Headache and Necromorph. This disc lasts for about fourty minutes, consisting out of 31 tracks. The first fifteen are for Violent Headache. These gents have been around for quite a while already, considering their first demo called ‘Sad But True’ (hm?) is from 1988. These dudes have not exactly been doing nothing since then, they do not even know themselves anymore how much they have released, but at least more than 35 different releases, where the split records are the most interesting. Why that is, is mostly because of the material by the other bands with which Violent Headache shares the space on the record (for instance Agathocles, Cripple Bastards, Carcass Grinder, My Mind’s Mine, now known as Blood I Bleed and Unholy Grave), not exactly because of the work by the band itself. It is nothing more than plain, oldschool grindcore, with some crust influences every now and then. The relatively short tracks sound agressive, I understand what they are trying to reach but it is not really happening. It is not that I miss the inspiration but the music just does not convince me. By the way, the track ‘Burn’ is quite a different track in comparison to the others, to say the least. The gents start rocking and even use a fair amount of melody.
www.myspace.com/violentheadacheOff to the Necromorph part. When I read the information about this band, I am expected to hear a harsh form of agressive Scandinavian grindcore, with influences from crust and death metal. Then silly me expects a Rotten Sound in a crust jacket but no. The part of Necromorph is not that grindcore to be honest. This band from Berlin used to be a black metal band in the past, but presents a form of primitive death metal, something that the name revealed already, combined with grind and crust influences. Well, still a huge progress is it not? I can already hear Boss Horst say “I think it is all a bunch of crap” but that is ok. To start off right away, this band is not capable of impressing me either. It is a decent record, it is not bad at all but just really mediocre. Which of the two bands delivers the best part? The Violent Headache is the best side, but not spectacular either. If you feel like it, you should check out the Violent Headache side, for all I know you might dig it a lot. The Necromorph tracks, hmm, cannot say that they are a recommendation.
www.myspace.com/necromorphSir Blastalot speaks: 60/100
Auf ihrem ersten Teil dieser Split spielen sich VIOLENT HEADACHE nach dem langsamen Gitarren-Drum-Intro ,Redimoni’ schnell in Rage und der Hardcore Punk bricht sich die Bahn. Heisere Kreischer dominieren, nur selten wechseln sie mit dunklerem, growligerem Gesang. ,Helado De Fresa’ holt den Crust-Knüpel aus dem Sack – und diese Art des Gitarrenspiels schimmert an einigen Ecken und Enden wieder durch. Die Spanier sind bereits seit 1988 aktiv und haben über all die Jahre bereits Splits mit Agathocles, Cripple Bastards und Unholy Grave vorzuweisen. Wenn sie einen guten Tag haben, dürfte ihr Auftritt beim Packebusch Festival im Juli eine gepfefferte Ladung Spaß verbreiten.
Daran, dass das NECROMOPRH gelingen wird, besteht kaum Zweifel, haben sie doch binnen der vergangenen zwei Jahre auf Bühnen in und um Berlin zunehmend Eindruck hinterlassen. Die letzte Veröffentlichung liegt fünf Jahre zurück, und nach personellen Veränderungen könnte die Split mit VIOLENT HEADACHE ein neuer Startschuss sein. Auch auf CD gelingt es den Berlinern, den Abwechslungsreichtum ihrer Musik zu transportieren. Die Grind-Klopper sind nachweislich in der Überzahl, werden aber mit Death Metal - Versatzstücken und angecrusteten Gitarren gestaltet. Der Gesang kommt häufig heiser krächzend, was sich mit vollen Growls aufs Angenehmste ergänzt. Aber was zur Hölle soll die Demonstration am Schluss - ein Drum’n’Bass-Stück? Dem NECROMOPRH-Teil hat Poserslaughter-Pluto beim Mastern einen ausdifferenzierten, aber im Underground verwurzelten Anstrich verliehen.
Autor: GB, Legacy Nr. 60
www.legacy.de________________________________________________________________
METAL GLORY
„One Shot – One Kill“ heißt die neue Split-CD aus dem Hause FDA Rekotz. Die beteiligten Bands sind einmal die spanischen Grind-Veteranen VIOLENT HEADACHE und die deutschen Grinder NECROMORPH.
Den Anfang machen die seit Ende der 80er lärmenden Spanier VIOLENT HEADACHE. Ihre Diskographie ist lang und beinhaltet so einige Demos und Split-Veröffentlichungen. Nun kommt eine neue dazu, bei der sie uns 15 neue Tracks bieten. Musikalisch gibt es ordentlichen Old School Grind zu hören. Die Spanier klingen heute noch so wie Napalm Death zu Zeiten ihrer ersten Demos und Alben. Harscher und unkompromissloser Grind mit einer ordentlichen Prise Crust. Die sehr punkig klingende Produktion passt sehr gut zu Musik. Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Band mit guten 15 Songs! NECROMORPH hingegen spielen eine recht Death-lastige Version des Grindcores. Diese deutsche Truppe kann man getrost eher in die skandinavische Grind-Richtung stecken, als in die UK-Richtung. Vor allem die Drums erinnern leicht an Schwedentodbands. Die Songs der Jungs sind ein bisschen technischer und auch ausgefeilter als die von VH. Die Vocals von NECROMORPH sind abwechslungsreicher, da neben den Growls auch noch die Grindtypischen Screams auftauchen. Auch die Songs dieser Kapelle klingen alle sehr gut, allerdings ist halt wie so oft nichts Neues. Fans des Genres können gerne mal reinhören, ob ihnen das hier gefällt. Ich für meinen Teil sehe hier zwei solide Bands aus, die zwei ordentliche Teile für eine Split abgeliefert haben! Kein Pflichtkauf, aber vielleicht eine nette Erweiterung für die Grind- / Crust- Sammlung…
http://www.metalglory.de..
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POSSESSED
Mein lieber Herr Gesangsverein, schon länger her, dass ich eine Split mit über 30 Songs gehört habe, aber ist immer wieder schön, obwohl tagtäglich nicht unbedingt sein muss. Was solls, natürlich steht bei der Menge der Songs der Doom im Vordergrund. Kleiner Scherz, natürlich Grindcore. Logisch, was sonst. FDA Rekotz steht ja für Grind- und Crustcore. Dieses Mal hat man sich Vioelent Headache aus Spanien und Necromorph aus Berlin geschnappt, um eine internationale Verbindung herzustellen.
Violent Headache aus Spanien machen den Anfang, sind auch schon bereits seit 1988 im Geschäft und dürfte jeden Grindcoreliebhaber und Splitfan natürlich ein Begriff sein. 15 neue Songs werden uns hier geboten, die einen aber nicht wirklich umhauen. Eine recht gelungene Mischung, die natürlich manchmal nach Napalm Death klingt und ansonsten eine Old School Mischung aus Grind und Crust liefert. Nicht besonders originell, aber durchaus hörbar und die punkigen Anteile geben einen den Rest. Für kurzfristigen Spaß durchaus zu gebrauchen.
Die Berliner von Necromorph gefallen mir da schon wesentlich besser. Obwohl die Burschen vom Grunde her auch im Grindcore bzw. Crustcore zu Hause ist, bietet man den geneigten Zuhörer viele Death Metal Elemente. Genau diese Mischung macht es aus. Ich kannte bis dato nur die Split mit Anencephalus aus dem Jahre 2002. Dort haben sie mir auch schon gut gefallen. Tempomäßig geht man auch mal vom Gas runter, ohne natürlich zu untertreiben. Kuscheln gehen können andere, dafür ist Necromorph nicht zu haben. Die Songs sind recht kurz gehalten, bringen es aber auf dem Punkt und bieten eine leckere Mischung. Mein Freund Pluto hat das Ding auch noch abgemischt, Na, dann muss ja gut sein, hehe.
Fazit: Eine nette Split, überwiegend für Grinder und Cruster.
http://www.possessed.de..
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RING OF METAL
Völlig unvorbelastet, da mir beide Bands zumindest veröffentlichungstechnisch bis dato unbekannt waren, bin ich an die neueste Veröffentlichung aus dem Hause FDA Rekotz herangegangen, doch selbst wenn dem nicht so gewesen wäre, hätte das Duo bestehend aus den Spaniern von Violent Headache und den deutschen Necromorph eventuelle Bedenken schnell zerstreut. Mit diesen zwei Kapellen ist definitiv eine gute Kombination gelungen, die soundtechnisch und musikalisch einiges an Grindbedarf abdecken sollte.
Los geht’s mit Violent Headache, die auf ihren 15 knackigen(und ein Cover umfassenden) Songs definitiv keine Gefangenen machen. Grindcore der alten Schule mit einer guten Portion Crust, der einem den Vergleich zu alten Napalm Death und Konsorten förmlich aufdrängt, wird hier dargeboten. Die Jungs tun das, was eine traditionelle Grindband eben tun muss. Nicht das Rad neu erfinden, sondern authentisch musizieren und das exakt nach zumindest drei meiner Hauptkriterien: Simpel, roh und effektiv.
Wesentlich abwechslungsreicher, aber nicht weniger kompromisslos, gehen Necromorph auf dem zweiten Teil der Scheibe zu Werke. Eine sehr ansprechende Mischung aus Grindcore, Death Metal und Crust, aber gelegentlich auch grindperiphereren Stilrichtungen, ergibt ein harmonierendes Brett, das dem geneigten Hörer achtkantig um die Ohren fliegt. Gelegentlich wird’s auch mal eine Spur langsamer, was den nächsten Angriff nur noch heftiger wirken lässt. Ein Disrupt und ein sehr cooles Nasum Cover runden die ganze Sache ab.
Insgesamt eine sehr sympathische und kurzweilige Platte, die 40 Minuten Minuten lang hält was ich hier verspreche.
8/10 Punkten
www.ring-of-metal.com________________________________________________________________
MUSIK REVIEWS F.D.A. Rekotz steht für Underground, Grindcore und Crust. Wer darauf nicht kann, sollte ohne Zeit zu verschwenden zum nächsten Review übergehen. Nach der wirklich großartigen ANDROPHAGOUS / TOXIC REVOLUTION Split-CD, die ich jedem Menschen, der auf extreme Musik steht, wärmstens ans Herz legen möchte, hier die nächste im wahrsten Sinne des Wortes gespaltene Veröffentlichung.
Die ersten 15 Songs wurden von den Spaniern VIOLENT HEADACHE eingeprügelt und sind nichts anderes als derber Old-School Grindcore. VIOLENT HEADACHE bearbeiten zwar zum Teil seit 1988 ihre Instrumente, haben aber gerade die halbe Mannschaft ausgewechselt, was hoffentlich das teilweise leider etwas holperige Zusammenspiel und Timing zu erklären vermag. Gut gefallen mir die vier Barcelonesen immer dann, wenn sie über die stumpfen kurzen Attacken hinausgehen und etwas Crust oder MOTÖRHEAD einfließen lassen, wie z.B. bei „Burn“, das plötzlich mächtig rockt und sowas wie eine Melodie und Wiedererkennungswert hat. Vom Stimmumfang her ist das spanische Gebrüll von Neuzugang Fres noch etwas schwachbrüstig, aber sicher ausbaufähig.
Wie so häufig im Leben gibt es Gewinner und Verlierer und zu ersteren zählen in diesem Fall ganz klar die Berliner NECROMORPH, die den Spaniern eigentlich in allen Belangen klar überlegen sind. Von ihren Jahre zurückliegenden Black Metal Wurzeln hat sich die Band verabschiedet und sich dem skandinavisch geprägtem Grind zugewandt, aber auch viele Versatzstücke von Death und Crust in ihren Sound integriert, was die zweite Hälfte des Silberlings zu einer abwechslungsreichen und spannenden Angelegenheit macht. NECROMORPH sind so schlau, nicht nur Vollgas zu geben, sondern treten ein ums andere Mal auf die Bremse und wildern dann geschickt in Midtempo-Death-Gefilden. Der textlose Gesang reicht von Growls bis Blackmetal-artigem Gekreische, die Songtitel geben aber einen groben Überblick, was die Jungs in ihrem Leben so bewegt. 34°23..N.132°27..E. sind übrigens die Koordinaten von Hiroshima.
FAZIT: International besetzte Split-Grind-CD, die genau das bietet, aber leider nicht mehr. Klare Gewinner über die relativ uninspirierte Alte Schule der Spanier VIOLENT HEADACHE sind die Berliner NECROMORPH, die in den Neunzigern in Skandinavien zur Schule gegangen sind und ein wesentlich abwechslungsreicheres Brett auf hohem Undergroundniveau abliefern. NECROMORPH sollte man auf jedem Fall im Auge behalten.
8/15 Punkte
http://www.musikreviews.de________________________________________________________________
DELIRIUM TREMENS (Sweden)
Violent headache är från Spanien. Dom var med på Delirium Tremens samlingskassett Nr: 015 som kom ut 1990. Snart 20 år sen, så det är ett rutinerat gäng som ger ut ett av sina många alster på skiva, dom har även kommit ut med en hel del demos och varit med på en massa samlingar. På denna cd..n har dom med 15 grind låtar, där alla låtarna skriks ut på det egna spanska språket. Det var svårt att välja ut någon låt som var bättre än någon annan, eftersom alla var bra. Men dessa tre låtar väljer jag ut, eftersom jag gillar korta snabba låtar. Tres tristes tigres, Burmar flash och Romescore. Necromorph kommer från Tyskland, jag hade aldrig hört talas om dom innan, fast dom har ungefär femton år på nacken som band. Jag gillade detta tyska band -skarpt. Jag gillar när det är en sångare som sjunger rått som fan och den andra sjunger djupare och mörkare. Det är coolt!!! Bäst av dom sexton låtarna är återigen dom kortaste, Wallshitter, Victims of progression och Grin. Denna skiva är släppt på det asbra spanska bolaget F.D.A. Rekotz. Gå in på Violent headaches myspacesida och Necromorphs myspacesida.
4/5 Points
http://hem.passagen.se/dt12/________________________________________________________________
METAL 1Um Langeweile zu vermeiden, sollte man wie überall auch beim Rezensieren immer für Abwechslung sorgen. Und wenn man sich zuvor mit tonnenschweren Doom Death- oder subtil aufs Gemüt einwirkenden Black Metal-Alben beschäftigt hat, ja, dann muss mal etwas Entspannung her. Also Lautstärke hoch, Kopfhörer runter, zurücklehnen und rein mit der neuen VIOLENT HEADACHE / NECROMORPH-Split. Kennt ihr nicht? Macht nichts, ich auch nicht, aber wo Grindcore draufsteht, ist auch Grindcore drin.
Wie erwartet ist auf F.D.A. Rekotz Verlass. Weder die Spanier von VIOLENT HEADACHE noch die Deutschen von NECROMORPH werden jemals einen Preis für irgendetwas gewinnen, diese Split sticht qualitativ nicht hervor und dennoch macht die mit 40 Minuten erfreulich lang ausgefallene Split eine Menge Spaß.Dafür sind zu einem eher kleinen Teil die Prügelgenossen aus dem Land des Stierkampfes verantwortlich, zu einem umso größeren die Jungs aus der Hauptstadt. Erstere bieten Grindcore der klassischsten Sorte und haben dementsprechend bis auf die ein-zwei obligatorischen punklastigeren Einsprengsel keine einzige Passage in ihren 15 Stücken, die auch nur ansatzweise bemerkenswert wäre. Das ist zwar absolut okay, aber mehr Standard geht nun wirklich nicht
mehr.Da ziehen NECROMORPH deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich, die sich während den eigenen 17 Songs durchweg redlich um Abwechslung sowohl instrumentaler als auch gesanglicher Art bemühen. So schlägt sich sowohl in der Musik als auch in den Vocals ein gewisser Death Metal-Touch nieder, der den Sound variabel wirken lässt. So gibt es sowohl die klassischen hohen Screams als auch tiefe Growls zu hören, die Rhythmik besteht zumindest nicht ausschließlich aus Geschrubbe (im Gegenteil gibt es ab und zu auch das ein oder andere galoppierende Thrash-Riff zu hören), was den Songs zusammen mit dem ebenfalls nicht eintönigen Schlagzeug zumindest einen Hauch von Struktur verleiht. So gelingt es, die meisten der Nummern als straighte, groovige Dreschmaschinen zu präsentieren, denen sogar eine gewisse Dynamik innewohnt. NECROMORPH gehen also einen Schritt über klassischen Grindcore hinaus, was den Songs überaus gut tut und sie vergleichsweise interessant und einprägsam erscheinen lässt, obwohl es auch in diesem Bereich an sich natürlich nichts mehr zu holen gibt. Aber macht ja nichts. Wie anfangs gesagt, NECROMORPH haben die Nase qualitativ eindeutig vorne, etwas Besonderes bieten beide nicht, die Platte rumpelt wunderbar durch, wie sich das gehört. Die Deutschen kann man im Auge behalten, die Spanier getrost vergessen, mit der 2009er Split macht man als Grindcore-Fan aber jedenfalls nichts falsch.
www.metal1.info________________________________________________________________
Fatal UndergroundZu meiner Schade muss ich doch eingestehe ,das mir die Spanier von VIOLENT HEADACHE bis zu dieser Veröffentlichung noch absolut unbekannt waren .Obwohl die ja nun bereits seid wohl 1988 mit diversem Zeugs am Start waren, hat sich irgendwie noch nichts zu mir verirrt .Und das ist eigentlich kaum zu verstehen ,denn mit den hier angebotenen 15 Tracks kommen die wirklich schon verdammt krass rüber ,und sorgen bei mir für echtes Wohlgefallen .Durchweg lassens die hier echt krachen ,wobei man sich in erster Linie so auf der alten Grindcore Schiene bewegt .Allerdings wird dieser nicht im seiner reinen Form dargeboten ,sondern durch diverse Crustcore Elemente verstärkt .Selbst so ein paar gewisse Punkanleihen lässt man hierbei nicht außen vor .Das Ganze verbiet sich zu ner wahrlich kraftvollen Mischung , die teilweise auch noch so richtig geil räudig klingt .Hier wird echt jede Menge an Power freigesetzt , welche jede Freak mitreißen wird .Da muss man schon teilweise aufpassen ,das es einem nicht die Beine weg haut ! Schon alleine diese Stücke sind ein Kauf wert .Was dann aber kommt , verdient in meinen Augen absolut das Prädikat „ besonders wertvoll „. 17 mal gibt’s hier eins voll aufs Fressbrett , wobei eine Grindattacke der nächsten folgt .Von NECROMORPH war man ja bisher schon so einiges deftiges gewöhnt ,aber was die uns hier nun vorlegen ,stellt auf jeden Fall eine nochmalige Steigerung dar .War man in früheren Zeiten doch noch mehr bemüht ,nicht in völlige Prügelinferno zu gehen ,so scheint man sich heutzutage doch dazu entschlossen zu haben ,euch da draußen das letzte bisschen Leben aus dm Leib zu prügeln .Was hier abgeht ist ein wahres Massaker ,welches zwar immer noch ne ganze Menge an diversem Todesbleimetalanteilen in sich hat ,aber seine Hauptausrichtung auf den Grindcore gelegt hat .Zwar findet man auch so nen paar leichte Sprenkler an diversem Crusteinschlag vor ( besonders beim Gesang ) ,aber ich denke mal ,dieser dient eher „bloß“ dazu ,um den Songs noch so ne zusätzliche Portion an Abwechslung zu verleihen .Wie man es von den NECROMORPH’en kennt ,haben die natürlich auch hier ihre Gitarren auf ihre ureigne Note gestimmt .Scheint so ein typisches Ding der Leute zu sein ,welches sie in gewisser Weise auch unverkennbar macht .Obwohl man sich hier fast durchweg fett vom Leder zieht ,gibt’s doch ab und an auch mal ein paar eher ruhigere Zwischenspiele ,welche aber trotzdem keineswegs als lahm oder verspielt anzusehen sind .Selbst so ein paar leichte Sampleeinspielungen wirken hierbei nie überzogen oder unpassend .Diverse Vertreter dieser musikalischen Sparte ziehe die ja ultra in die Länge ,bevor man dann endlich zur Sache kommt .NECROMORPH machen das kurz du bündig und schreddern dann gleich wieder vol los .Langweile kommt hierbei niemals auf ,denn irgendwie haben die echt nen gutes Händchen beim songwriting gehabt .Bei letzten Song weicht man dann aber mal vom üblichen Geschehen etwas ab ,und zeigt sich mal von seiner elektronisch angehauchten Grindcoreseite .Kommt echt cool und für nen Rausschmeißer absolut top !
Da neben ner recht fetten Produktion ,fast durchweg hammerharten Tracks, das gute Teil immerhin auch ne Spielzeit von ca .40 min .vorlegen kann ,gehört der Silberling unbedingt in eure Sammlung !Hier gibt es absolut nix zu meckern .
( LEO )
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DreMuFueStiAs.deAuf dem Berliner Label F.D.A. Rekotz erscheinen traditionell mehr oder minder regelmäßig Grind - und Crustplatten der Extraklasse. Eine davon ist die vor einigen Wochen erschienene Split-CD der Berliner NECROMORPH zusammen mit VIOLENT HEADACHE aus Barcelona.
NECROMORPH rumpeln dabei seit 1995 und VIOLENT HEADACHE bereits seit 1988 durch die Musiklandschaft, und bei beiden geht es vermutlich wegen dieser Erfahrung musikalisch äußerst gekonnt zu. Die Spanier haben außerdem schon Split Eps mit Bands wie Cripple Bastards, Carcass Grinder, Agathocles und anderen aufgenommen.
Die ersten 15 Songs der CD von VIOLENT HEADACHE sind brutaler und kompromissloser Grindcore, welcher sich aus dem früher gespieltem Noisegrind der Barceloner entwickelt hat. Textlich geht es um soziale Probleme und Antispeziesmus, zumindest soweit mein Spanisch reicht. Übersetzungen der Texte sucht man leider vergebens. Dafür gibt es mit “Hospital Song” ein Cover von PLAGUE.
Die anderen 16 Songs des 40minütigen Werkes knüppeln NECROMORPH mit einem von
schwedischen Bands wie etwa Skitsystem und ähnlichen inspiriertem Crustcore. Dabei gibt es “A life is a life” von DISRUPT und “Time to act” von NASUM als Coverversionen und auch eigene Songs zeigen sich ähnlich kritisch im Umgang mit der Gesellschaft um uns herum. Mit dem Namen “08/06/1945 - 8:16:02 AM - 34°23.. N.132°27..E. (They..ve made the rain black)” findet sich beispielsweise ein Song über den Atombombenabwurf über Hiroshima. Leider ist hier nicht jeder Text im Booklet abgedruckt, schade.
Während VIOLENT HEADACHE keine Experimente machen und sich ihrem Geknüppel starr in allerfeinster Grindcoremanier nachgehen, gönnen sich NECROMORPH auch mal die eine oder andere Pause, in denen das Tempo etwas gedrosselt wird, was dem Groove zu Gute kommt. Außerdem dürfen es auch mal andere Musikrichtungen sein, wie der letzte Songs “Neurological Bastard” beweist, welcher sich eher in die Elektrogrind - Ecke schieben lässt.
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Twilight MagazineMit dieser Split werfen FDA den Grindfans den nächsten Leckerbissen in den Napf. Den Beginn machen die Spanier von VIOLENT HEADACHE, die nach einem im Tempo noch gemäßigten tempo(besser: Bereich) ab dem 2. Track Grind alter Schule mit einem ordentlichen Punkeinschlag zocken. Neu ist das erwartungsgemäß nicht, aber die Tracks klingen frisch und strotzen vor rauer Energie. Der angesprochene Punkeinfluss verhindert, dass die Platte einfach uninspiriert vorbeischeppert. Nach 15 Tracks der Spanier übernehmen dann NECROMORPH das Ruder – sie halten aber Kurs. Die Produktion ist etwas metallischer und insgesamt sind die Deutschen crustiger. Auch sie können auf ihre Art verhindern, dass die Platte einfach nur vorbeirauscht. Tracks wie ..They..ve Made The Rain Black.. oder ..Enforced Life.. bieten ungewöhnliche, aber sehr gelungene Gitarrenarbeit und stellen mit ihren drei Minuten die Geduld des geneigten Grindfans auf die Probe. Dem gegenüber stehen straighte Nummern wie ..Hear.., die den Pit sicher in Wallung bringen.
Wertung:12/15 Punkte
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metal.deAlt und nicht ganz so alt auf einer Split vereint:
Auf der 15. Veröffentlichung des Berliner Rekotz-Labels
teilen sich diesmal die Veteranen von VIOLENT HEADACHE
und NECROMORPH das Klangbett.
VIOLENT HEADACHE sind bereits seit 1988 unterwegs und können auf
unzählige Releases, v.a. im Kleinstformat, zurückblicken. Und
wahrscheinlich auch auf jede Menge Routine, denn sonderlich
beeindruckend klingt ihre Mischung aus Grind- und Crustcore nicht. Die
Spanier zocken ihr Old-School-Gebräu solide runter, und kopieren dabei
auch gerne mal ihre alten Rockhelden ("Burn"). Ansonsten werden gerne
Dinosaurier wie die frühen NAPALM DEATH zitiert. Ist alles nicht übel,
macht Laune und besorgt 15 mal kurzweilige Unterhaltung mit einem Schuß
Punkattitüde.
Bei den Berliner Lokalmatadoren NECROMORPH hört man deutliche
Death-Metal-Einflüsse heraus, aber auch hier sind Grind und Crust
angesagt, letzteres auch ein Stück energischer als bei den
Splitkameraden. In Sachen Geschwindigkeit werden die mittelschnellen
Bereiche frequentiert, Ausflüge in gemäßigtere Zonen gibt es auch, aber
sie übertreiben es nicht. Auf der Autobahn fährt man ja schließlich
auch keine 50.
Musikalisch gibt's einerseits immer schön geradlinig auf die Mütze,
allerdings scheuen sich die Berliner auch nicht davor, ihren
Gesamtsound zu erweitern. Ein gutes Beispiel dafür ist das sowohl in
Titel und Spielzeit "überlange" Stück "08/06/1945 - 8:16:02 AM - 34°23'
N.132°27' E. (They've Made The Rain Black)". Wer in Geschichte gut
aufgepasst hat, weiß, was sich an diesem Tag an jenen Koordinaten
ereignet hat. Bei manchen Bands klingt das wie ein Knall, NECROMORPH
haben ein ziemlich düsteres Death-Metal-Brett daraus gezimmert, feine
Sache. Die vorletzte Nummer kündigt per Sample "artfremdes Verhalten"
an, und so kommt es auch: Drum'n'Bass-Beats und Death-Metal-Riffs.
Klingt gar nicht mal schlecht, vielleicht kann man diese Sounds mal
weiter ausbauen (und die Fans damit ärgern, hehe).
Solide Sache, diese Split. Wer auf Old-School-Grind, Crustcore und Death Metal steht, sollte mal ein Ohr riskieren.
metal.de________________________________________________________________
Campaign For Musical DestructionAaaarrrggghhhhh,
VIOLENT HEADACHE!!! Meine Güte, von denen hatte ich ja schon seit einer
halben Ewigkeit nix neues mehr gehört. Umso mehr freute ich mich
natürlich, als mich der F.D.A.-Rico mit dieser Split hier (Release
Date: 23.03.2009) bemusterte. Besten Dank dafür! Das erste Mal Notiz
von den bereits 1988 aus den Überresten der Punkcombo MIERDA
gegründeten Krachveteranen aus Spanien nahm ich, als ich seinerzeit das
Bandpic auf einer alten ROT-Veröffentlichung etwas genauer betrachtete.
Der ROT-Basser trug auf erwähntem Bildchen ein VIOLENT HEADACHE-Shirt.
Grund genug, diese Band mal anzuchecken. Ganz schön naiv, oder? Na
egal, so hat es sich damals zugetragen. Das erste Material, was von den
Spaniern an mein Ohr drang, ging ziemlich Richtung Noisecore bzw.-
Noise/Grind. Verdammt krasses Zeug jedenfalls, was mir ziemlich gut
gefiel (kleiner Tipp am Rande: wer/welche die volle Ladung alten
VIOLENT HEADACHE-Stuff am Stück genießen möchte, sollte sich auf die
Suche nach dem „The Singles And More Shit“-Tape machen (darauf gibt’s
u.a. ihre Tracks von den Splits mit AGATHOCLES, INTESTINAL DISEASE,
PROYECTO TERROR, CARCASS GRINDER, Samplerbeiträge und, und, und zu
hören, lohnt sich!)). Richtig rein gehauen hat dann allerdings die
„Bombs Of Crust/False Terminal“-Cd mit DER (!!!) Bandhymne „War Fucking
War“ und 70 (!) weiteren Knallern. Definitiv ein Klassiker und einer
meiner Alltime-Faves! Anno 2009 gehen VIOLENT HEADACHE (im Vergleich zu
ihren alten „Schandtaten”) regelrecht gesittet zur Sache, lassen es
aber nach wie vor mächtig krachen. Spieltechnisch sind sie fitter denn
je und der Sound ihrer insgesamt 15 Splitbeiträge ist der vermutlich
fetteste der gesamten Bandgeschichte. Eine druckvollere Produktion ist
mir bislang jedenfalls noch auf keiner ihrer Veröffentlichungen
untergekommen. Jede Menge Power, aber trotzdem schön räudig. So gefällt
mir das! Es rult mit aller Vehemenz und der entsprechenden
Geschwindigkeit vorgetragener Old School Grindcore mit kraftvollem
Gebrüll und regelmäßig eingebauten Crustcore- und Derbpunk-Referenzen.
Mit „Hospital Song“ hat sich sogar ein PLAGUE-Cover eingeschlichen.
Kommt gut, das Ganze. Herumgebrüllt wird zum überwiegenden Teil in
Landessprache und bezüglich der Lyrics wird natürlich mal wieder kein
Blatt vor den Mund genommen. Ich bin schon sehr gespannt auf den
bevorstehenden VIOLENT HEADACHE-Gig beim „Packebusch Festival“. Also
mit den neuen Krachern und den alten Hits im Gepäck dürfte da
eigentlich nix schief gehen. Obwohl allein schon die 15 Tracks der
Spanier den Kauf dieser Scheibe rechtfertigen, sollten ihre
Splitpartner NECROMORPH aus Germoney auf keinen Fall außer Acht
gelassen werden! Aufmerksamen LeserInnen unserer Postille wird nicht
entgangen sein, dass sie im CFMD # 12 interviewtechnisch schon mal zu
Wort kamen. Seitdem ist bei ihnen ’ne ganze Menge passiert. Ich gebe
ehrlich zu, dass ich den alten Veröffentlichungen der Band nichts
abgewinnen kann. Erst ihre 2004er Veröffentlichung „Inputcollapse“
weckte mein Interesse, denn da war bereits abzusehen, wohin die Reise
für NECROMORPH im besten Fall gehen könnte. Tja, was soll ich sagen?
Dieses „best case scenario“ ist eingetreten und ganz generell ist ihre
(anti)musikalische Entwicklung erstaunlich. Respekt, die Herren! Hier
und heute machen sie mit 16 Stücken ihre Aufwartung. Langeweile kommt
bei dem Mix aus skandinavisch angehauchten Grindattacken, crustigen
Scharmützeln, todesmetallischen Einsprengseln und abwechslungsreichen
Lautäußerungen (hähä!) garantiert nicht auf. Immer wieder gibt’s was
Neues zu entdecken und die (guten) Ideen scheinen den Jungs einfach
nicht auszugehen. NECROMORPH knüppeln nicht ausschließlich drauflos,
sondern variieren gekonnt das Tempo. Eingebaute Samples bzw.
Soundscape-Zwischenspiele sorgen zusätzlich für Abwechslung. Beim
Rausschmeißer „Neurological Bastard“ wird sogar komplett frei gedreht
und der Breakbeat-Hammer ausgepackt. Aber dieser Track, der mich
irgendwie an diverse Veröffentlichungen aus dem Hause Digital Hardcore
Recordings erinnert, ist die Ausnahme. Also kriegt Euch wieder ein! Mit
„A Life’s A Life“ (im Original auf der 1994er DISRUPT-Wuchtbrumme
„Unrest“) und „Time To Act“ (im Original auf der 1998er
„Inhale/Exhale“-Göttergabe von NASUM) dürften auch
Coverversionen-FanatikerInnen bestens bedient sein. Ich fasse zusammen:
2 Bands. 31 Songs. 40 Minuten Krach. Nix zu beanstanden. Noch Fragen?
Ich denke nicht!
www.fda-rekotz.comGerste