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LaBrassBanda



Last Updated: 12/25/2009

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Tuesday, June 16, 2009 
Never too late – it..s africa!
 
Einen monat mitteleuropäischer Zeit später oder einen afrikanischen Wimpernschlag, kommt schon der Reisebericht aus dem Kontinent, in dem Rhytmus zu hause ist, auch wenn der yosi aus oberschleissheim kommt.
Der flug war eine echte premiere: Die Hildegard durfte diesmal nicht neben dem Hans mitfliegen und hat deshalb einen extra Holzkoffer angefertigt bekommen, der ungefähr zehnmal soviel wert ist wie sie selbst. Dafür passt er in kein auto.
Nach einem zwischenstop in johannesburg, bei dem unser Kameramann Günther seine Trombose spazieren führte, landeten wir in endlich in Harare, wo wir von der deutschen Botschaft in Empfang genommen wurden und gleich alle Diplomatneregister ziehen mussten, da die Hildegard wohl doch einen recht bedrohlichen Eindruck auf die Zollbeamten gemacht hat.
Aber letzendlich haben wirs dann doch geschafft, und was wir in vier Tagen Zimbabwe alles erlebt haben, haben wir wohl bis jetzt noch nicht verdaut.
Um möglichst viel zu sehen hatten wir unseren Botschaftsfahrer Fabi, der immer wieder in Wort und Tat betonte, dass er sehr gerne Diplomatenautos fährt, da man alle Regeln (vor allem bezüglich Geschwindigkeit) übertreten darf. Komischerweise passierte der einzige Unfall dann aber Schwester Dominica von den Johannitern, die von ihrem Beifahrer Sepp so dermassen verwirrt war, dass sie erst zu spät bemerkt hat, wie ein rückwärtsfahrender Bus ihre Kühlerhaube gefaltet hat.
Überhaupt hatte der Sepp einen unwiderstehlichen Drang zu gefährlichen Fortbewegungsarten entwickelt und sich mit einer schottischen Chauffeuse eingelassen, was er nachhaltig bereut hat. Dass er sich aber vor dem vergleichsweise sicheren Ritt auf dem Elefanten gedrückt hat, ist und bleibt ein Rätsel.
Untergebracht waren wir im Gästehaus der Deutschen Entwicklungshilfe, das unter anderem auch einen kleinen Tennisplatz beherbergt, auf dem alsbald das berühmte match Yossivanisevic gegen Pete Seppras stattfand, von dem sich die ansässigen Geckos noch heute kopfschüttelnd erzählen.
Soviel sportlicher Ehrgeiz war nix für Mister doubleU Winbeck, der sich stattdessen an saftigen Guaven labte und mit Olli stets früh ins Bett ging.
Das Festivalgelände des HIFA in Harare hatte dann vor allem Yossis und Hans.. Begeisterung entfacht. Während Yossi sich in die Faszination einer ethnologischen Weltreise anhand eines Kurbelmechanismuses begab, auf der es auch Bereiche erst ab 18 Jahren gab, nutzte Hans die Euphorie über seine neue Salzburger Wohnung gleich für Investitionen in seine Einrichtung und die marode Wirtschaft Zimbabwes. Leider kommt ein Teil seiner Einkäufe erst September mit dem Containerschiff, und zwar nach Bern. Seit wann das eine internationale Hafenstadt ist, ist ihm aber bis jetzt noch nicht klar.
Unser Konzertplatz auf dem Festivalgelände war besonders schön, allerdings aber auch ziemlich gefährlich, da die aufgebauten Tribünen der tanzenden Menge nicht ganz gewachsen schienen. Beide Konzerte waren jedenfalls der absolute Wahnsinn, ganz besonders hervorzuheben der Moment, als ein bekannter oppositioneller Künstler aus Harare einfach zu uns auf die Bühne kam und mit uns gemeinsam gerappt hat – Gänsehautfeeling pur. Den Film dazu gibts auf Youtube!
Der beeindruckendste und wohl wichtigste Moment unserer Reise war aber unser Besuch im Township Mbare, einem der Brennpunkte der Cholera und Aids- Epidemie. Organisiert von Schwester Dominica und ihren Freunden von den Johannitern konnten wir dort für 200 Kinder spielen, die – zum teil selbst AIDSkrank – ihre todkranken Eltern oder auch grosseltern pflegen müssen. Die betroffenheit über die schreckliche Situation der Kinder und gleichzeitig die Rührung über die Begeisterungsfähigkeit der Kinder, die sich so über unser Konzert und noch mehr darüber gefreut haben, in unsre komischen Instrumente reinzublasen, sind Eindrücke, die wir wohl nie vergessen werden. Unsere Bewunderung gilt Schwester Dominica und ihrem Team für ihre unermüdliche Arbeit mit denKindern von Mbare. Wir waren sicher nicht zum letzten Mal dort!
Zum Abschluss empfehlen wir euch die beiden Afrikafilmchen auf Youtube und haben auch noch einen heissen Tipp für Zimbabwe-Reisende: Yossi hat in harare einen kleinen Gartenzwerg versteckt. Wer ihn findet, bekommt lebenslang freien Eintritt zu allen Labrassbandakonzerten!
 
Pfiateich dawei,
 
eire bandas
Fräulein Evi

 
als studierte musiker rhythmus foisch schreim..i glaabs ja nicht! da is evi der rotstift zur stelle!!!


aber ein sehr schöner bericht!!

 
Posted by Fräulein Evi on Tuesday, June 16, 2009 - 1:56 PM
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Anna
Anna Corleone

 
da war nicht nur Rhythmus falsch geschrieben ...aber des gehört ned hierher! Hauptsache Spaß hats gmacht in Simbabwe ;D

 
Posted by Anna on Tuesday, June 16, 2009 - 2:44 PM
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