..Vor nahezu ausverkauftem Haus - über 200
zahlende Gäste – ging am Sonntagabend die erste Vorrunde des Emergenza in
Graz über die Bühne. Es war ein abwechslungsreicher Mix aus Rock, Alternative,
Metal, Funk und Top40 – zu letzterem später mehr. ..
....
Den Abend eröffneten ..Madera
Muerta.. aus Klagenfurt. Sänger Matthias heizte mit seiner kräftigen
Stimme mächtig ein. So war es auch kein Wunder, dass die Band es schaffte, das
Publikum gleich zu Beginn vor die Bühne zu bringen. Im Endeffekt reichte es mit
32 Stimmen für Platz 5 und das Semifinale.
....
Als nächstes waren ..The Buttons..
dran. Die 4 Jungs aus Schladming brachten sehr gefälligen Alternative Rock. Da
war es auch Zeit für den ersten Pogo in der Zuschauermasse! Neben
Gitarren-Riffs setzten die Jungs fürs letzte Lied auch eine Trompete ein.
Leider reichte es am Schluss mit 27 Stimmen knapp nicht für die nächste
Runde.
....
Den ersten Block beendeten nach dem Ausfall von
Vanitys Fair die ebenfalls aus Kärnten stammenden ..Remote
Control... Die Band wurde bereits mit Sprech-Chören empfangen und boten
danach eine richtig professionelle Show. Sänger Robert hatte das Publikum super
unter Kontrolle und die Menge dankte es mit einer weiteren Runde Pogo.
Letztlich stiegen Remote Control mit 33 Stimmen als 4. ins Semi-Finale
auf.
....
..Gainful Experience.. betraten die
Bühne, als der Zuschauerraum kaum mehr freien Platz bot. Sänger Blasius hatte
sich zwar das Bein beim Sport gebrochen, die Jungs nützten die Situation aber
aus, um als Ärzte/Chirurgen inkl. Krankenschwester den Sänger im Rollstuhl auf
die Bühne zu frachten. Danach sorgten sie mit harten Metal-Riffs für
ausgezeichnete Stimmung. So erreichten Gainful Experience mit 67 Stimmen den 2.
Platz und das Semi-Finale.
....
Die ohnehin schon volle Halle füllte sich noch
weiter, als ..Teatime in Vegas.. die Bühne betraten. Die Band
mit der einzigen weiblichen Musikerin des Abends – Schlagzeugerin Sabine
gab den Takt vor – brachte schwungvollen, funkigen Rock unter die tobende
Menge. Die groovigen Bassläufe brachten das Publikum in Tanzlaune und so gingen
die vier am Ende als Sieger mit 80 Stimmen nach Hause.
....
Als vorletzte Band des Abends stiegen
..Tyranny.. aus Graz auf die Bühne. Mit harten Metal-Riffs
schaffte die jüngste Band des Abends die Zuschauer zu härtestem Pogo zu
animieren. Zum Schluss sprang Sänger Stefan noch von der Bühne und machte mit.
Es reichte leider denkbar knapp als 6. nicht fürs Semifinale – die Jungs
haben aber spielerisch durchaus das Potential für mehr.
....
Den Abschluss machten ..Deasel
Weasel... Die 4 verrückten Jungs aus Graz unterhielten das Publikum mit
ihrer schwungvollen Musik, die sie selbst als Top40 einstufen – was man
bei ihnen, wie auch anderes, nicht immer 100%ig ernst nehmen sollte… Den
Höhepunkt bildete ein Unplugged-Medley mit Melodien aus Fernsehsendungen und
Filmen. Am Schluss schafften Deasel Weasel als 3. den verdienten Aufstieg in
die nächste Runde.
Andreas Küberl