Status: Single
City: Kamen, Unna
State: Nordrhein-Westfalen
Country: DE
Signup Date: 3/25/2007
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Tuesday, October 07, 2008
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Reviews of our Split with Alarmstufe Gerd:
Boardstein Magazin Eine sehr geile Split-EP gibt es von Family Business. Auf der A-Seite ballern sich ALARMSTUFE GERD durch acht halbminütige Songs. Die haben..s in sich und könnten gerne was länger sein. Aber das ist halt nicht deren Style. Ein hinreißendes Hardcore/Punk-Spektakel, das mit Titeln wie ‘Fleischwurstkindergeburtstagsparty’ oder ‘The Unseen Homocaust’ voll überzeugen kann! Das gilt auch für die Brüder im Geiste von OMNIPRESENT DISEASE. Die bringen..s auf fünf Songs, welche somit etwas länger sind. Genauso brachial nach vorne, erinnert mich an Anticops. Aber billiger und damit rauher produziert. Insgesamt eine super Split-EP mit Stil und Sinn fürs Wesentliche!
Underdog Fanzine Smelling Rapha ist in Wirklichkeit Konrad Stöckel, da bin ich mir sicher. Der Hamburger Kuriositätenkünstler ist ein schräger Vogel, der fast alles kann – und verspeist. Rapha verspeist gerne kleine Godzillas und is falling in love with the Itallian Stallion. Gut gebrüllt, Tiger. Kennt irgendwer noch die Band ADRENALIN O.D.? Die verfolgten ein ähnliches Konzept wie ALARMSTUFE GERD: Highspeed-Trash-Funpunk und Texte, über die wohl ausschließlich die Künstler selbst vor Lachen in die Hosen pissen. Es sei denn, sie sind chronisch inkontinent und tragen Windeln. Na und, andere essen Fleischwurst or what? Alle allgemein bekannten Feindbilder der Punx, antifaschistischen Linken, werden bei ALARMSTUFE GERD in den Fleischwolf gedreht, neu zusammen gesetzt und verspeist. Fun-Trash de luxe! Auch OMNIPRESENT DISEASE haben einen tieferen Sinn für Humor und beobachten feinfühlig die eigene Verwandtschaft, das Leben und die CDU. Das herausgerotzte Fuck you! ist allgegenwärtig. Home is where your head aches! Und so lärmen die Trash-Punx im emofreien Keller von Mutter Vera, die ihnen den Hund zum Spielen vorbeischickt und darauf drängt, den versiften Proberaum aufzuräumen. Gut Ding will Weile haben, Alte! Also wird der Hund mit Drogen voll gestopft und die Mutter zum Hund in den Keller gesperrt. Hier oben lässt es sich doch besser feiern. Und Vera, hättste mal nicht die CDU gewählt, sonst müssten deine ParteifreundInnen jetzt nicht mit OMNIPRESENT DISEASE den Nachmittagskaffee "genießen".
Plastic Bomb 65 / Helge Hmmm... schwierig... es dürfte bekannt sein, dass ich Hardcor Punk liebe, und vor allem auch die jüngeren, wilden Bands, die derzeit eine ganz hftige Schiene fahren. The Omnipresent Disease spielen wahnsinnig schnelle Songs und haben anscheinend auch ein großes Faible für Thrashcore. Aber irgendwie werde ich mit den 4 Songs einfach nicht warm. Kann mich leider nicht vom Hocker reißen. Einfach nur schnell spielen ist eine Sache, aber auch ein paar wirklich gute Songs zu haben, das ist für eine jede Band wohl das Wichtigste. Ich fand die Songs und den Sound eher nur mäßig. Sorry! Alarmstufe Gerd haben mich da schon eher begeistert. Hier fühle ich mich sehr stark an die frühen Dirty Rotten Imbeciles erinnert. Sauknappe Songs und absolute Hardcore Attacken kriegt man hier vor den Wanst gekloppt. 8 Songs auf einer Single-Seite... das ist scho eine Macht. Alarmstufe Gerd solltet ihr ruhig mal antesten. Thrash Til Death! Neben RisingRiotRecords sind übrigens noch 4 weitere Labels an dieser Veröffentlichung beteiligt.
YellowIsTheNewPink.com / Jan First thing I thought was „oh no, not another German thrashcore release!" There has been so many of them in the past few years and only few of them were really good. Thankfully this split 7" is one of these exceptions. Alarmstufe Gerd got a stupid name but excellent lyrics! They play ragingly fast thrashcore and put no less than eight(!) songs on their side. Lyrical topics range from graffiti over veg(etari)anism and antisexism to a song against Germany and an ironic one pro cops ("bullen sind cool"). Closing chapter is a good cover of The Italian Stallion's "the unseen homocaust". You may argue that it's way to early to put out a cover song of such a relatively new band. But on the other hand: Why not? If you like thrash, you'll love this! The Omnipresent Disease like their songs a little longer and so they "only" got four tracks on their side. Their style is a little more early 80s and they are not always full throttle but vary their speed a little more. Vocals are very pissed off and the overall sound is dirty as hell. I like that. Absolute highlight with excellent fingerpointing compatible backings is "cdu sick of you". A colourful artwork along with all lyrics and liner notes complete the good impression. Thrash ahoy!
Crapoulet Records (www.crapoulet.fr) / Olivier Quand on regarde derrick, ou le renard, on se dit que l'Allemagne, c'est quand meme gris et lent, mais quand on recoit ce disque, c'est un peu tout le contraire, tout d'abord la couv est bien flashy, rose et jaune a s'en peter les pupilles, et quand on le fait tourner sur la platine, ca grogne a toute blinde ! je commence par OPD, qui nous filent 4 titres de trhash punk, avec un bon chant, un rythme bien rapide et de bons textes anti politique, anti religions… anti pas mal de trucs quoi. Viennent ensuite AG, avec 8 titres, assez proches de common enemy, le chant moins aigu, plus allemand forcement, dans la veine de what happen next , ou de surf nazis must die (en moins jerk). Excellent disque, chopez le ! Hardkern Zine (hardkern.de) / Jens Alarmstufe Gerd und The Omnipresent Disease teilen sich die Spielzeit der vorliegenden 7" und rufen dabei wohltuend ins Gedächtnis, dass Ruhrpott Hardcore nicht zwangsläufig auf RBS, FWH und Konsorten hinauslaufen muss. Und so eröffnen Alarmstufe Gerd die EP auch passenderweise mit "Go Away Motherfucker", der allen Macho Suckers und Toughguy Assholes gewidmet ist. Bis jetzt hab ich die Band immer etwas stiefmütterlich als Nebenprojekt der sich gerade auflösenden Undressed Army abgetan und sie blöderweise links liegen gelassen. Nach dem ersten Durchlauf wird allerdings schnell klar, dass dies ein Fehler war. Die schnellen Harcore/Punk Geschosse von Alarmstufe Gerd sind nämlich noch um einiges heftiger, als man von Undressed Army gewohnt ist. Textlich wird ausgeteilt was das Zeug hält, sich selbst dabei aber nicht zu ernst genommen. So kriegen die Herrschaften von der Polizei mit "Bullen sind cool" zur Abwechslung auch mal ein "Liebeslied" gewidmet, Deutschland wird bei Ebay versteigert ("Drei, zwei, eins, deins") und "Fleischwurst Kindergeburtstagsparty" ist der coolste Pro-Vegetarismus Song seit langem. Neben den sieben Eigenkompositionen gibt es noch "The Unseen Homocaust" von The Italian Stallion zu hören. Gute Wahl, bei den Hengsten kann ich eh nicht objektiv bleiben... The Omnipresent Disease lassen es etwas langsamer als die Kollegen von der A-Seite angehen, ohne dabei an Durchschlagskraft zu verlieren. Die angepissten Vocals von Sänger Maz passen perfekt zum Hardcore/Punk der alten Schule. Musikalisch sind mir die punkiger ausgerichteten Alarmstufe Gerd-Songs noch ein wenig sympathischer, textlich stehen The Omnipresent Disease der Alarmstufe allerdings in nichts nach. Wo bei "CDU - Sick of you" der Mittelfinger in Richtung deutsche Parteienlandschaft gestreckt wird, bekommt bei "Muttertag" Maz.. Mutter ein Ständchen, über das sie sich weniger freuen wird. Für die schick aufgemachte 7" sind mit Dreckchords, Rising Riots, Spastic Fantastic, Threat Of Today und Family Business gleich fünf verschiedene Labels verantwortlich. So ein Rudelbums ist mir das letzte Mal bei der Nein Nein Nein / Kaput Krauts Split-LP untergekommen, aber das Ergebnis spricht auch diesmal für sich. Neben dem knallbunten Cover können vor allem die Linernotes zu sämtlichen Songs punkten!
Goin Nowhere Zine (goin-nowhere.de) / Dennis Zwei mal ultra angepisster Hardcore Trash. Auf der Split 7" von ALARMSTUFE GERD und OMNIPRESENT DISEASE wird gehörig ausgeteilt, aber nie ohne sich dabei selbst zum Clown zu machen und das meine ich absolut positiv. Die Texte sind ausnahmsweise komplett klischeelos, das heißt, beide Bands setzen sich mit Szene als solches auseinander und kritisieren ohne Tunnelblick. Unter zehn Sekunden kriegen Machodeppen was vor'n Bug, ALARMSTUFE GERD schreiben den weltersten Bullenlovesong (Ironie, ihr versteht??) und kotzen fett über Deutschlands Buckel. A.G. sind dabei verflucht schnell und stimmlich ziemlich hoch angesiedelt. OMNIPRESENT DISEASE schreddern Hardcore/Punk, oldschoolig, mit viel „Wut im Wanst Attitüde". Geil find ich, das die Texte nie platt sind, immer mit Wortwitz und ausführlichen Linernotes. Auch hier gibt's innerhalb des knappen Rahmens einen Rundumschlag gegen CDU – sick of you!, Matzes Mutter (anders als bei Eminem) und gegen fettgefressene, still im Sessel sitzende Zufriedenheit ... . Die Single ist wie auch die vorherigen Releases beider Bands richtig schön aufgemacht und herausgebracht von einem Konglomerat aus fünf Labels. Drei von zwei Daumen hoch!
Plastic Bomb 64 Beide Bands können mit ihren verdammt lustigen Trash-Attacken und dem knallbunten Cover der 7" vollkommen überzeugen. Das hier der Spaßfaktor groß geschrieben wird, erkennt man unschwer an Titeln wie „Fleischwurst Kindergartengeburtstagsparty", „Bullen sind cool" oder „CDU – sick of you". Trashcore-Geknüppel der besten Sorte. Kurze Stücke – rausgerotzt, voll auf die 12, Maul aufmachen, ans Bein pissen, wegrennen.
MajorThreat (www.majorthreat.de) / Alex Ahha, da hat sich also die CremeDeLaCreme in Sache 'Ruhrpott Thrashpunk' zusammen gefunden und gemeinsam eine Split 7" veröffentlicht. Das war ja auch beinahe naheliegend bzw. notwendig. TheOPD feuern eine Salve Confetti-Thrash-Polit-Songs ab, die teils deutsch, teils englisch vorgetragen werden und von Christ-Demokraten, Müttern und Konzerten handeln. AlarmstufeGerd bestehen zur Hälfte aus der UndressedArmy und das hört man auch, nur dass es beim Gerd nochmal die Kante härter und flotter auf den Punk(t) gebracht wird. Satte 30-Sekunden-Smasher ziehen dir den Käseersatz von der Stulle bevor du die EarthCrisis-Parallelen entdeckt hast. Das Cover zeigt übrigens nen Bollo, der vom Thrash-Virus infiziert wurde und infolge dessen ein amtlicher Brokkoli aus dem Gehirn wächst, ihr wisst Bescheid...
Kink Records (www.kink-records.de) / Ralf Die Veröffentlichung der hier vorliegenden Split- Single teilen sich insgesamt fünf Labels. Neben Spastic Fantastic Records sind noch Rising Riot Records, Dreckchords Records, Threat of Today Records und Family Business Records mit im Boot. Soweit ich weiss ist die Single für beide Bands die erste Vinyl-Veröffentlichung nach einer Demo- CDR bzw. einem Demo-Tape. Alarmstufe Gerd kommen wie ihre Split-Partner aus dem Ruhrpott und es spielen wohl zwei Leute von Undressed Army mit. Sie steuern hier sieben eigene Songs und eine Cover-Version von The Italian Stallion bei. Die Bandauswahl des Cover-Songs sagt auch schon einiges über die musikalische Richtung aus, in die Alarmstufe Gerd gehen. Hier gibts 8x ultraschnellen Thrashcore mit rasanten Gitarren und einem treibenden Schlagzeug. Textlich gibts den typischen Thrashcore-Humor, allerdings in diesem Fall gepaart mit klaren politischen Statements gegen Deutschland ("Du bist Deutschland - ich sag Fuck You!"), Pro-Graffiti ("Sie haben unsschon so viel öffentlichen Raum genommen, doch wir haben Dosen und sie noch nicht gewonnen"), gegen Homophobie etc. Ich bin begeistert und ärgere mich etwas, das Demo der Band noch nicht gehört zu haben. Auf der anderen Seite der Single gibts dann noch vier neue Songs von The Omnipresent Disease, von denen mir schon das Demo-Tape gut gefallen hat. Und glücklicherweise hat sich im Vergleich zum Demo nicht viel geändert. Hier gibts 4x schnellenHardcore-Punk mit rausgerotztem Gesang und teilweise heftigen Thrashcore-Attacken. Textlich kotzt sich die Band über die ganze Scheisse aus, von der wir hier tagtäglich umgeben sind. Sehr nett fand ich die Linernotes zum Song "Life my life", welche ich euch nicht vorenthalten will, sehe ich nämlich ähnlich: "We live in a capitalistic society and have to play their rules to compete with our life. a life far away from competition, classes, exploitation and suppression is impossible today, but his whole punk thing makes an emancipate life more imaginable, also today." Yeah, beide Bands auf dieser Split-Single gefallen mir richtig gut und ich kann sie wirklich nur weiterempfehlen. Die Single kommt ürigens auch mit schicken Aufmachung im knallbunten Comic-Style inkl. der kompletten Songtexte und kurzen Linernotes ... hier passt einfach alles!
Reviews of our "Time For Bother" Demo Tape/CDR:
Goin Nowhere Zine (goin-nowhere.de) / Dennis Ohne Umschweife, man kommt am Lob für die geile Aufmachung nicht rum. Als ich die OMNIPRESENT DISEASE Demokassette erstmals in Händen hatte, war meine Vorfreude sie ins Tapedeck zu stopfen schon so groß, das ich erst mal das Essen anbrennen ließ. Auf Spastic Fantastic kommen so liebevoll gestaltete Tapes raus, das direkt klar ist, hier macht einer eine kreative Tür auf und lässt 100 wütende HC-Punkkids in deine Bude. Tapes bringen genau den Inselstatus rüber den solche Bands, wie OPD haben. Musik für Leute die nicht irgendeine Hochglanz, 08/15, Metalcore CD wollen, sondern abseits vom Mainstream. Cover und Faltblatt mit Linernotes sind genauso Do it yourself gestaltet wie die Musik. FUCK YOU die ganze Zeit, eine klare Ansage. Kein sauberer, als irgendein Archetyp, deklarierbarer Musikstyle mit Bandvergleichen, sondern rauer Punk und Hardcore ohne Nike Airmax. Das ganze klingt sehr Oldschool beeinflusst. Los geht's mit einem coolen Ghostbusters Intro, danach kotzt sich OPD über Autorität, den Lebenszeit Fresser und Gehirnverdreher, Fernsehen aus. Über, „zieh dir rein was ich für irre Moves draufhab", blubbernde Machoaffen, die besser vorm Spiegel stehen geblieben wären... . Riesig die Textzeile: Foolish view, I can't see through when even wrestling is truer than you! Ein Knaller auch der Tribut an Bildzeitungspromi Florida-Rolf: Beware of evil Arbeitsamt, Florida-Rolf hat es gleich erkannt! Yak! So und noch geiler geht's durch 7 Songs die viel zu schnell rum sind. Die vier, kommen aus Hamm in die Welt und sollten von jedem von euch da draußen, mindestens drei mal, gefragt werden, ob ihr ein Konzert mit ihnen veranstalten könnt!
Ox Fanzine 75 (ox-fanzine.de) / Mario Turiaux Eine schöne Entwicklung hat sich eingeschlichen in deutschen Gefilden. Klassischer Hardcore Marke ADOLESCENTS/BLACK FLAG/CIRCLE JERKS war natürlich nie ganz weg, doch seit geraumer Zeit ist er wieder direkter Einfluss vieler neuer Bands, und nicht über zwei Generationen und drei Ecken. Das mag an Bands wie DEAN DIRG liegen oder einfach die unaufhaltsame Entwicklung gewesen sein, ist ja aber auch total egal. Kritische Texte, wilde Shows, Eighties-Trash, Mittelfingerattitüde und eine gehörige Portion Selbstironie sind das funktionierende Rezept. Spastic Fantastic Records aus dem Pott scheinen damit gerade sehr gut zu Kochen und haben mit "Time For Bother" nicht nur einen unglücklich-deutsch-englischen Titel, sondern einen vernünftigen ersten Release gezaubert. (08:49) (7)
Kink Records (kink-records.de) / Ralf Nachdem die Band aus Nordrhein-Westfalen erst seit Mitte diesen Jahres existiert kommt hier jetzt ihre erste Veröffentlichung in Form eines Demo-Tapes. Dies ist gleichzeitig auch die erste Veröffentlichung von Spastic Fantastic Records. Hinter dem Label verbirgt sich übrigens Maz, der Sänger von Omnipresent Disease. Auf dem Demo gibts 7 mal schnellen, thrashigen Old-School- Hardcore mit viel Power und Wut. Positiv fällt hierbei auf, dass neben der Energie des Hardcore auch Punk-Rock-Einflüsse zu hören sind. Die Band klingt lange nicht so glatt, wie man das von vielen Hardcore-Bands gewohnt ist, die Songs klingen viel rotziger, eben punkiger. Und auch textlich sind The Omnipresent Disease wesentlich sympathischer als die meisten Hardcore-Bands, gehts doch nicht die ganze Zeit um Unity und "having a good time". Stattdessen wird hier bspw. kapitalistische Lohnarbeit oder das Macho-Gehabe im Pit kritisiert. Gelungenes Demo-Tape von einer sympathischen Band. Ich hoffe wir bekommen von The Omnipresent Disease in Zukunft noch mehr zu hören. Sehr geil auch die Aufmachung. Ich freue mich ja immer, wenn ich in Zeiten von lieblos aufgemachten Demo-CDRs, auch mal wieder schicke Demo-Tapes in den Händen halte. Hier gibts ein professionell produziertes Tape mit Beiblatt, auf welchem sich die kompletten Texte sowie Liner-Notes dazu befinden.
Rock-N-Riot Onlinezine (rock-n-riot.de) / Norbert Würden Bandnamen mit der Länge der jeweiligen Songs korrelieren, dann müssten The Omnipresent Disease wohl so neunminütige Monster raushauen, allerdings feuern die Jungs auf der Demo-CD mit dem Titel TIME FOR BOTHER ein Feuerwerk von sieben Songs in knapp neun Minuten ab. Klingt nicht nur nach Thrash/Old School, sondern ist es auch. Der Sound und das Songwriting sind dabei exzellent, vor allem wenn man bedenkt, dass die Band erst seit Juni diesen Jahres existiert. Hier regiert noch Spielfreude statt Routine. Auch das äußere weiß zu überzeugen, neben einer CD-R in Vinyloptik (auch als Tape erhältlich) und dem Cover mit Problembär gibt es einen Zettel mit Texten und Linernotes. Nettes Detail am Rande: Die Lyrics (ein Mix aus Deutsch und Englisch) bewegen sich abseits ausgelutschter Unity!-Pfade und versuchen sich an Bildungs-, Szene- und Kapitalismuskritik. Dass es dabei nicht zwangsläufig tiefgründig zugeht, macht ausnahmsweise nix, denn im Circle-Pit liest es sich eh schlecht Adorno, Gruschka oder Marx. Textliches Highlight: Beware of evil Arbeitsamt / Florida Rolf hat's sofort erkannt (Employment Error) Alles in allem ein fast perfektes Demo, allein etwas länger dürfte es sein! Wer auf schnellen Hardcore steht, wird hier definitiv glücklich.
Crazy United Onlinezine (crazyunited.de) / Andre Ich bin doch immer wieder erstaunt, was für verdammt gute, junge Hardcore Bands seit einiger Zeit im Ruhrpott/NRW wie Pilze aus dem Boden schießen. Neuestes Beispiel dieser Bewegung: The Omnipresent Disease, die sich laut Presseinfo erst im Juni diesen Jahres zusammengefunden haben. Besonders gut gefällt mir das raue Organ von Sänger Maz. Einfach nur schön rotzig und aggressiv, ohne in das peinliche Gehabe vieler Metalcore Sänger zu verfallen, authentisch eben und keine aufgesetzte Härte. Auch die Mucke ist angenehm metalfrei. Schöner, schneller Old School Hardcore eben, der aber auch nicht stumpf runtergeprügelt wird. Die Aufnahmequalität und Aufmachung sind für ein Demo ebenfalls verdammt gut geworden. Bei den beiliegenden Texten + Linernotes kann man feststellen, dass die Band auch noch was zu sagen hat. Auf der Myspaceseite der Band gibt's ein paar Konzerttermine in der nächsten Zeit. Könnte mir gut vorstellen, dass das ne Reise wert ist. Anspieltipps: Fuck You, Nothing Change. 2-
Subwix Records (myspace.com/subwix) / Chrissi Leck-Arsch! Dat ist mal schnörkelloser Hardcore-Punk (mit Melodie!) aus dem (genauso) symphatischen Ruhrpott! Direkt von der Straße auf die Fresse! So hört es sich jedenfalls an! Ich sach mal durchschnittlich mehr Punk als Hardcore, aber generell natürlich mit klar hörbaren HC roots! 7 Tracks werden geladen, wobei mir "Fuck You", "Clit In The Pit" (mit Damenchor!) und allen voran "Employment Error" am besten knallen! Letzterer = sowieso "absoulter Überhit", "Smasher" schlecht hin (39 Sek.)! Ich sach musikalisch, nur Hallo - goldene 80er Jahre! Textlich ist dieser in deutsch + englisch (!) gehalten und genauso prägnant, auf den Punkt gerotzt und goldwert! Bin begeistert! Und wie! Achja die ganze Ladung, gibt..s auf old-school Magnetband, oder auch Vinyl-Optik CD-R. So - Check it out! Watch out - for more!! Or die!!!
W.A.K. HC (wakhc.blogspot.com - Greece) / Apostolis I got a bunch of tapes and a cool vinyl CDR (both nicely packaged!) from the Ruhrpott - Germany based 4-piece called The Omnipresent Disease. The guys play awesome raging thrashcore with old school hardcore elements. Their first demo is called "Time To Bother" and I'm pretty sure that you'll like it! {It is released by a brand new hardcore label called Spastic Fantastic Records}.
Major Threat (majorthreat.de) / Alex So muss ein Demo sein, so und genau so und nicht anders. Sound, Artwork, Attitüde, Musik alles top!!! The Omnipresent Disease glänzen mit ihrem ersten Demo über alle Maßen. Hier werden 7 Songs in knapp 9 Minuten rausgerotzt, mit so viel Energie, Wut und Spielfreude, da kann die ganze dreckige Metalverarbeitungsindustrie mitsamt den Industriebürokaufmännern und -frauen lange einpacken. Musikalisch gibt es trashigen Hardcore-Punk und der Gesang klingt so n bißchen als hätte der Hammerhand-Frontmann in ne Kettensäge gebissen und dabei über seinen Hass auf die ganze Welt sinniert, großartig. Ich hoffe, dass von den Jungs noch ganz viel kommt, die Jute-Tasche nenne ich auf jeden Fall schonmal mein Eigen!!!!
6:46 AM
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