"Ein besseres Gefühl"
FC Energie Cottbus empfängt am Sonnabend um 15.30 Uhr Borussia Dortmund
Das Hauptaugenmerk im Training legte Energie-Trainer
Bojan Prasnikar vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund auf das Angriffsspiel. "Defensiv haben wir in Hannover überzeugt, mit der Offensive war ich noch nicht zufrieden", begründet der Coach den Schwerpunkt der Arbeit.
Dabei geht das FCE-Team mit einem "besseren Gefühl" an die Aufgabe im eigenen Stadion. "Gegen Hoffenheim haben wir viel falsch gemacht und nicht unser wahres Gesicht gezeigt. Die Reaktion der Mannschaft in Hannover war gut. Daran wollen wir anknüpfen und uns im Spiel nach vorn deutlich verbessern", kündigt Bojan Prasnikar an. Er verlangt vor allem mehr Disziplin bei eigenen Angriffen. "Wir sind individuell nicht so stark, dass Spieler allein loslaufen und Tore schießen. Es gibt feste Aufgaben und Laufwege, die gilt es einzuhalten und dem Mitspieler zu helfen", erklärt der Energie-Trainer. Auch Standardsituationen ließ er in dieser Woche immer und immer wieder üben.
Personell gibt es noch einige Fragezeichen im Kader des FC Energie. Fehlen wird auf jeden Fall
Daniel Ziebig, der wegen der Gelb-Roten Karte aus dem Hannover-Spiel pausieren muss. Für ihn könnte
Cagdas Atan erstmals von Beginn an auflaufen. "Das ist möglich", will sich Bojan Prasnikar noch nicht festlegen. Nach einem Schlag auf das Sprunggelenk ist der Einsatz von
Savo Pavicevic nicht sicher, doch
Ivan Radeljic habe seine Aufgabe im Defensivbereich zuletzt gut erfüllt, blickt Bojan Prasnikar zurück. Offensiv allerdings erhofft er sich Steigerungen.
Dimitar Rangelov klagte zuletzt zwei Tage lang über Fieber, will gegen Dortmund aber unbedingt mitwirken. Gleiches gilt für
Dennis Sörensen, der wegen akuter Rückenschmerzen behandelt wurde und erst am Mittwoch wieder ins Training einstieg. Täglich Fortschritte macht dagegen
Ivica Iliev.
Die Mannschaft des FC Energie freut sich auf ein "volles Haus" gegen die Schwarz-Gelben aus dem Ruhrpott. Bis Donnerstag sind bereits mehr als 15.000 Karten verkauft worden. Auch der Gästeblock wird erstmals seit Errichtung der Südtribüne gefüllt sein, 1750 Tickets sind abgesetzt, 400 an den Tageskassen noch erhältlich.
Vor dem Gegner aus Dortmund hat Bojan Prasnikar Respekt. "Das ist eine gute Mannschaft, die mit Qualität und Selbstvertrauen her kommt. Wer mit dem Unentschieden gegen den FC Bayern unzufrieden ist, hat Großes vor", weiß der Coach. Doch auch der BVB sei verwundbar. Die Trainingsergebnisse der zurückliegenden Woche sollen beim FC Energie Früchte tragen. Auch im Offensivspiel.
Quelle: www.fcenergie.de