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bell book + candle



Last Updated: 11/30/2009

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Status: Single
City: Berlin
State: Berlin
Country: DE
Signup Date: 4/14/2007
April 8, 2009 - Wednesday 


Hotel  Hotel....

Sitze im
Speiseraum des Rennsteig Hotels in Oberhof. Dieses sieht aus, wie eine Schanze
und ist deshalb seit Jahrhunderten Pilgerstätte lieber Mitmenschen und nun auch
mir. Es ist stockfinster im Saal, er ist trotzdem vollbesetzt und alles wirkt ein bisschen wie im Loriot Film „Ödipussi“, in dem seine zukünftigen Schwiegereltern  beim Antrittsbesuch den dunklen Salon betreten und am Klavier nur silhouettenhaft die Tuffelfrisur des Herrn Weber erkennbar ist. Neben mir am
Tisch sitzt mein Bräutigam mit seinen Eltern. Meine Eltern betreten den Saal
und irren direkt auf uns zu. Es folgt eine höfliche Vorstellung beiderseits. Meine
Mutter trägt ein Tanzkleid und Lederbandagen um die Waden. Das hilft, wie
allgemein bekannt, die Beine beim Tangotanzen schön eng zusammen zu halten. Sie berichtet, sie hätten sich einen Spind genommen, den sie auch gleich mitgebracht haben.
Ich bin erstaunt, wie gut der Spind zum Tisch passt und lobe sie dafür über den
grünen Klee. Scheinbar wollen meine Eltern kein Abendbrot mit uns essen und lieber Tango tanzen. Mutti nimmt ein Tablett aus dem Spind und 2 Gläser mit Wein. Dann marschiert sie los und fordert wahllos Männer zum Tanz – mir ist das unheimlich peinlich und ich wache schnell auf….
….nur um gleich wieder einzuschlafen. Finde mich im Zimmer des bewussten Hotels wieder, auf dessen äußeren Fensterbrettern viele Töpfe mit Pflanzen stehen. Plötzlich springen 2 riesige Katzen auf..s Brett. Sie sind mutiert, haben gläserne Köpfe und keine Augen. Nacheinander halten sie die Pflanzen hoch, um sie mir zu zeigen und hernach ins schöne Thüringer Land zu
schleudern.
Mit mit mir Zimmer sind plötzlich viele Leute, auch ein Bernd, bekannt aus der Spielbank, in der ich offensichtlich Stammgast bin, da er mich plump duzt.
Böse schreit er, ich solle gefälligst mithelfen und öffnet das Fenster einen spaltbreit, um die Katzen mit einem Stock zu pieken. Dabei stellt
er sich dumm an und so springen die Riesenkatzen dank des Blödis nun ins
Zimmer.
Eine Katze krallt sich an mir fest – ich schrei um Hilfe, aber natürlich hilft keiner.
Dafür bekomme ich eine Kopfnuss, welche vom Bräutigam herrührt, der rechts neben mir liegt und von meinem Geschrei unsanft geweckt wurde.

Fazit:  Verträge müssen transparent sein, siehe gläserne Augen,
          hin und wieder stiefmütterlich abgestellte Töpfe im unteren Zimmer gießen,
        doch keine Katze zulegen, Kratzspuren auf gutem Fußboden,






Fabien Blackwater [CONSIN] [PitCam]
Fabien Blackwater

 
hey, in dem hotel war ich auch schon mal! aufm parkplatz davor pfiff heftigst der wind, sodass ich manchmal in 45°-neigung laufen musste...
 
Posted by Fabien Blackwater [CONSIN] [PitCam] on April 8, 2009 - Wednesday - 8:31 PM
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